Beiträge von Larry

    und Adam Tambellini ist tatsächlich der Sohn von Steve ... den habe ich noch kultig in Erinnerung zu ZSC Zeiten

    Jep! Aufstieg mit dem ZSC 88/89 (wir rauf, Ajoie und Davos runter). Seither sind wir oben, auch schon 32 Jahre!:oldie:

    Steve hat dann in der NHL und bei Hockey Canada eine super Karriere gemacht, wie auch andere ex ZSC Spieler oder Trainer wie Andy Murray oder Ron Wilson.

    Wieder verloren. Wenn der "Test" Konsequenzen hätte müsste man nun die ex NHL Spieler Weber, Müller, Vermin und Andrighetto ausmisten, und auch Legende Ambühl sowie überhaupt alle die aufgelaufen sind.

    Oder ist das Ganze halt einfach nur ein alljährlicher Witz?

    Die Barrage oder was es dann ist, ist ja dieses mal ziemlich hart (über zwei Runden oder so...)

    Bleibt die Schweiz am letzten Spieltag hinter Italien, muss sie im kommenden Frühling die Playoffs bestreiten. Für diese qualifizieren sich die zehn Gruppenzweiten der WM-Quali in Europa sowie die zwei besten Gruppensieger aus der Nations League, welche sich nicht bereits über die reguläre Quali ein direktes WM- oder Playoff-Ticket sichern konnte.

    Diese zwölf Teams werden dann in drei Vierergruppen gelost. In diesen bestreiten sie ein Mini-Turnier mit Halbfinal und Final. Die drei Teams, welche ihr Turnier gewinnen, fliegen im nächsten November ebenfalls an die Weltmeisterschaft.

    https://www.watson.ch/sport/fussball…m-2022-in-katar

    Tough.....

    Erst jetzt gesehen:

    Nach Brian Travers (62) im August ist nun mit Terence "Astro" Wilson (64) ein weiteres Mitglied von UB40 gestorben.

    Nach meinen Ferien 1979 auf Jamaica wurde ich zum grossen Reggae Fan, hatte eine grosse Sammlung vor allem von Bands aus Jamaica.

    Habe UB40 mal im Hallenstadion gesehen, grossartige Band aus England!

    Swing low, sweet chariot Coming for to carry me home

    https://www.youtube.com/watch?v=Xb25pqs-OEA

    «Die Eishockey-Legende der Woche»: Wenn «Richie Baby» mit seinem überlangen Stock die Gegner ausdribbelte, wurde es den Fans warm ums Herz

    Der kanadische Goalgetter Mike Richard bereicherte mit Tricks und Finten während zwanzig Jahren die Schweizer Stadien. Mit dem Eishockey hat er mittlerweile abgeschlossen. Heute arbeitet der 55-Jährige als Bodenleger und ist glücklich, wenn er am Abend sieht, was er geleistet hat.

    Ulrich Pickel (NZZ)


    Und wieder ein Tor: Mike Richard, hier in einer Aufnahme vom März 2004 im Dress der ZSC Lions, gelingen insgesamt 278 Treffer in der höchsten Schweizer Liga.

    Und wieder ein Tor: Mike Richard, hier in einer Aufnahme vom März 2004 im Dress der ZSC Lions, gelingen insgesamt 278 Treffer in der höchsten Schweizer Liga.

    Fabrice Coffrini / Keystone

    Kaum war er da, wurde es skandalträchtig. Herbst 1990: Mike Richard ist 24 Jahre alt und steht vor seiner ersten Saison in Europa. Der Zürcher SC hat ihn angeheuert. Kurz bevor es losgeht mit der Meisterschaft, findet im «Mascotte» beim Bellevue die traditionelle Saisoneröffnungs-Party mit den Spielern und Fans statt. Das Zeitalter der Handykameras ist noch weit weg. Das Zeitalter der Ernährungs- und Regenerationspläne ebenso. Eishockeyspieler stehen im Ruf, besonders hartgesottene Festbrüder zu sein. Kanadische Eishockeyspieler erst recht.

    Richard, der Neue aus Kanada, erregt nicht zuletzt bei den weiblichen Partygästen viel Interesse. Irgendwann im Verlauf der Nacht sucht eine junge Frau seine Nähe – und schon ist es passiert. Jemand hat einen Fotoapparat dabei, und am nächsten Morgen sieht Richard (und die ganze Schweiz) das Resultat dieser nächtlichen Szene gross im «Blick». Das Pikante: Die junge Frau in seiner Gesellschaft präsentiert sich oben ohne.

    «Das werde ich nie vergessen. Heute lache ich darüber, aber damals . . . na ja, ich war ganz neu als Ausländer hier», sagt Mike Richard. Die Angelegenheit war ihm ziemlich peinlich. Zu einem Problem für seinen Ruf wurde sie aber nicht, wie er anfügt: «Zum Glück hatte ich eine gute Saison.» Es war der Anfang einer langen und illustren Karriere: Nach einer Saison beim ZSC zog er für zwei Jahre zu den Milano Devils, die damals Geld und Ambitionen hatten und die Meisterschaft gewannen.

    «Ich habe einfach das Hockey ausgelebt»

    Und es ging weiter: drei Jahre in Olten, wo er mit seinem kongenialen Sturmpartner Paul Gagné Skorerpunkte am Laufmeter sammelte, einmal auf- und dann wieder abstieg. Danach folgten sieben Jahre in Rapperswil-Jona, wieder Punkte en masse. 2002 kehrte er zu den Zürchern zurück. Eigentlich war er als Elder Statesman und Vorbild für die jungen GCK Lions vorgesehen, doch weil es immer wieder Verletzte gab im Hallenstadion, kehrte «Richie Baby» regelmässig an seine alte Wirkungsstätte zurück. Insgesamt vier Mal nahm er mit dem Team Canada auch am Spengler-Cup teil, den er zwei Mal gewann.

    Wo immer Richard spielte, erlangte er schnell Kultstatus. Er war keiner, der hinten aushalf oder sich in die gegnerischen Schüsse warf. Er war auch keiner, der mit Vorliebe die Zweikämpfe suchte. Lieber wartete er vorne darauf, dass man ihn mit Pässen fütterte. Dann aber wurde es gefährlich. Richard war ein klassischer Goalgetter, trickreich, listig und kaltblütig. Wehe, wenn er ein bisschen Zeit und Platz hatte. Nicht nur die Fans, auch seine Mitspieler mochten ihn: ein umgänglicher, fröhlicher Typ ohne Starallüren.

    Wenn man ihn fragt, wie er sich als Spieler charakterisiert, muss er einen Moment innehalten: «Gute Frage. Ich habe einfach das Hockey voll und ganz ausgelebt.» Richard war einer jener Spieler, die man sofort erkannt hätte, auch ohne Nummer und Namen auf dem Trikot: Immer trug er einen Helm ohne das schützende Plexiglas-Visier vor dem Gesicht – die alte kanadische Schule.

    Eine Ausrüstung wie aus dem Museum

    Überhaupt seine Ausrüstung: Sie trotzte jedem Fortschritt. Achselschoner und Brustpanzer, üblicherweise voluminöse Teile aus solidem Kunststoff, schienen bei Richard aus einer Zeit zu stammen, als Eishockeyspiele noch schwarz-weiss im Fernsehen übertragen wurden. «Was er da trug, war nicht mehr als besserer Karton», erinnert sich Claudio Micheli, ehemaliger Teamkollege bei den GCK Lions.

    Am prägnantesten war Richards Stock, ein Modell von weit überdurchschnittlicher Länge, was ihm eine enorme Reichweite auf dem Eis verlieh. Manchmal wirkte es, als habe er eine Teleskopstange in der Hand, mit der er den Gegnern den Puck aus unmöglicher Entfernung abluchste. Dribblings sind mit kurzen Stöcken viel einfacher, doch für den mit feinen Händen ausgestatteten Richard fühlte sich das lange Spielgerät «einfach bequemer» an; und er fügt hinzu: «Die ganze Ausrüstung habe ich übrigens noch immer.»

    Zwischen 2007 und 2020, nach der Karriere als Aktiver, war er als Trainer tätig, hauptsächlich im Nachwuchs, wo er unter anderem vier Jahre lang das U-20-Team aus Rapperswil-Jona coachte. Mittlerweile aber hat er die Schlittschuhe für immer an den Nagel gehängt: «Ich habe mein Leben lang Eishockey gespielt, das reicht.»

    Mike Richard hat sich noch einmal neu erfunden. Seit Januar arbeitet der 55-Jährige als Bodenleger für die Firma eines Freundes, der ein Fan der Rapperswil-Jona Lakers ist. Das Handwerk bereitet ihm Freude, weil man am Abend sehen kann, was man geleistet hat. Ganz los lässt ihn das Eishockey freilich nicht. Er sieht sich immer noch gerne Spiele an, jene der Lakers und besonders jene seiner beiden Söhne. Der ältere von ihnen, Tanner Richard, führt die Familientradition in der höchsten Schweizer Liga fort. Er spielt für Genf/Servette.

    Heimisch geworden sind die Richards am Obersee, und selbst wenn der ältere Sohn nun im fernen Genf wohnt, zeigt auch er noch Verbundenheit mit der Gegend, in der er aufwuchs: Sein Hund heisst Rappi.

    Zeit diesen Fred wieder hervor zu holen. Die Medien sind voll von Berichten über die anstehende Olympiade mit den NHL Profis, somit wieder einmal ein wahres Kräftemessen. Fischer hat als Ziel den Halbfinal ausgerufen. Was bei der letzten Olympiade passierte kann gleich hier oben nachgelesen werden. Der Witz ist das viele Fans glauben mit unseren NHL Spielern wären die Chancen nun besser, aber die Schweiz ist nur Nummer 7 nach Spielern in der NHL:

    https://www.quanthockey.com/nhl/nationalit…reer-stats.html

    Zuerst müsste man also die Viertelfinals erreichen (2018 gescheitert an Deutschland) und dann aber über sich hinaus wachsen oder auf einen indisponierten Gegner hoffen.

    Die Latte liegt hoch! Sehr hoch!

    Werden wir diese Saison nicht Meister und kommt man zum Schluss das daran (auch) Waeber schuld ist dann würde ich mich auf die Suche nach einem Top Goalie im Ausland machen. Wird man fündig ist er die neue Nummer 1. Bis jetzt ist er für mich einfach ein Goalie der in der oberen Hälfte der NLA steht. Dort steht er im Moment auch knapp in der SIHF Statistik. Mehr habe ich bis jetzt von ihm nicht gesehen.

    Albträume drängen den Schweizer Klubfussball zur Modusänderung

    Die Swiss Football League steht vor Umwälzungen: Am 19. November wird der Nachfolger für den abtretenden Präsidenten Heinrich Schifferle gewählt. Zudem scheint wegen der ökonomischen Not beschlossen zu sein, dass die Super League vergrössert und die Barrage wieder abgeschafft wird.

    Peter B. Birrer (NZZ) Für die Nachfolge von Heinrich Schifferle als SFL-Präsident stehen drei Personen zur Wahl.

    Für die Nachfolge von Heinrich Schifferle als SFL-Präsident stehen drei Personen zur Wahl.

    Gaetan Bally / Keystone

    «Einige Leute meinen, sie seien Gott», sagt eine Stimme aus der Swiss Football League. Eine andere Person spricht unverhohlen von «mafiösen Zuständen». Und eine dritte kündigt «demnächst» einen neuen Modus für den Schweizer Klubfussball an. Da ist einiges in Bewegung. Die Corona-Pandemie und ihre ökonomischen Folgen beschleunigen den Handlungsbedarf.

    Nicht alle schlafen so gut wie die Verantwortlichen des BSC Young Boys. Dank der Champions League wird YB von der Uefa mit einem zweistelligen Millionenbetrag beglückt.

    Andernorts denken Finanzchefs: «Wenn wir absteigen und gleichzeitig Corona-Gelder zurückzahlen müssen, überleben wir nicht.» Der Abstieg ist ein Gespenst, das zahlreiche Klubs der Super League umtreibt, ihnen die Ruhe nimmt. In der letzten Saison waren beinahe sämtliche Klubs bis fast zum Schluss mit der Relegation beschäftigt. Erregung für Publikum und Medien, Albtraum für Klubverantwortliche und Geldgeber.

    Im April 2020 scheiterte in der Anfangsphase der Pandemie eine Modusreform, trotzdem wird wieder eine auf den Tisch kommen. Die Änderung kann frühestens auf die Saison 2023/24 eingeführt werden. Wenn eine Liga dauerhaft an der Spielform werkelt, deutet das auf Not hin, gepaart mit einer Portion Verzweiflung. Positiver ausgedrückt, kann von «Innovationsgeist» oder «Wachsamkeit» die Rede sein. «Wir wollen auch junge Leute begeistern und müssen uns gegen andere Produkte behaupten», sagt der Liga-CEO Claudius Schäfer. Seines Erachtens muss die Ausbildung weiterhin im Fokus stehen, «aber es geht auch um Attraktivitätssteigerung».

    Die Anzahl Klubs der Super League erhöhen – vielleicht auf 14 – und damit das Gespenst des Abstiegs bannen: Das ist die Stossrichtung, in die dem Vernehmen nach viele eingeschwenkt sind. Das sei schon fast in Stein gemeisselt, heisst es, «ohne Alternative». Damit einher ginge eine Formatänderung. Natürlich müssten die Fernsehpartner diese Änderung begrüssen. Die Anpassung des bis 2025 gültigen Vertrags dürfte Formsache sein.

    Der Rücktritt des Präsidenten

    Die Liga steht also vor tiefgreifenden Veränderungen. Und diese werden von neuen Kräften umgesetzt. An der Generalversammlung am 19. November erfolgt allein schon deshalb eine personelle Zäsur, weil der Ligapräsident Heinrich Schifferle abtritt und ein Nachfolger gewählt wird. In Ausarbeitung ist eine Anpassung des Reglements, wonach das Ligakomitee künftig einem Präsidenten Grenzen setzen kann, gegen den aufgrund von Vorgängen in seinem (früheren) Berufsleben ein erstinstanzliches Urteil wegen «ungetreuer Geschäftsbesorgung» vorliegt.

    2019 betraf ein solches Urteil den Ligapräsidenten Schifferle. Ohne jegliche Folgen im Ligabetrieb. Im Sommer 2021 schwächte zwar das Zürcher Obergericht in zweiter Instanz das Urteil des Regionalgerichts ab, aber der von Schifferle angestrebte Freispruch blieb aus. Schifferle amtete weiter als Ligapräsident und damit als öffentlicher Repräsentant des Schweizer Klubfussballs – und tritt erst jetzt zurück. Dass dem so ist, wirft einen Schatten auf die SFL, zumal in Zeiten, in denen Fussballfunktionäre um Glaubwürdigkeit ringen. «In einer normalen Welt ausserhalb des Fussballs wäre so etwas nicht möglich», sagt ein tragender Funktionär eines Super-League-Klubs.

    Augen zu und durch. Die Ausrede im Ligakomitee: Man habe keine festgeschriebene Handhabe, Schifferle zum Rücktritt zu bewegen. Ein anderes Komiteemitglied trat indessen zurück. Maurice Weber, dem auf Stadiontribünen aufbrausenden Chef des FC Wil, wurde eine rassistische Äusserung gegen einen dunkelhäutigen Fussballer zum Verhängnis. Er entschuldigte sich und verliess umgehend das Ligakomitee. Allerdings bleibt Weber Präsident des FC Wil, also in einer Funktion, in der Vorbildcharakter grossgeschrieben wird.

    Es gibt mehrere Gründe, warum sich der 2011 gewählte Schifferle so lange halten konnte. Er ist ein begnadeter Strippenzieher, der FCZ-Präsident Ancillo Canepa verteidigt ihn durch alle Böden hindurch, und letztlich fehlte schlichtweg die Alternative zu Schifferle. Mehrere Personen äussern sich in diese Richtung. Soll die Rückendeckung von nicht weniger als zwölf Klubs haben: der frühere FCL-Präsident Philipp Studhalter.

    Soll die Rückendeckung von nicht weniger als zwölf Klubs haben: der frühere FCL-Präsident Philipp Studhalter.

    Urs Flüeler / Keystone

    Für die Nachfolge stellt sich nun ein Trio zur Wahl: Der in der Immobilienbranche tätige Werner Baumgartner, der 58-jährige Präsident des in der Challenge League abstiegsbedrohten SC Kriens; der 62-jährige Anwalt Thomas Grimm, der die Liga bereits zwischen 2009 und 2011 präsidierte, sein Amt aber wegen heftiger Konflikte um einen Transfer-Disziplinarfall rund um den FC Sion niederlegte. Zuletzt stand Grimm der ukrainischen Fussballliga vor.

    Positioniert hat sich auch der 44-jährige Anwalt Philipp Studhalter, der bis 2021 während fünf Jahren den in Machtkämpfen verstrickten FC Luzern präsidierte und wie Baumgartner bereits dem Komitee angehört. Studhalter durchleuchtete im Gremium den Fall Schifferle – und winkte ihn durch. Im Schreiben der Liga an die Klubs ist eigenartigerweise zu lesen, dass Studhalter die Rückendeckung von nicht weniger als zwölf Klubs sicher sei.

    Geradeaus zur Modusänderung

    Alle drei Kandidaten befürworten eine neue Spielform. Die 2018 mit grossem Mehr wieder eingeführte und von den Medien wie vom Publikum begrüsste Barrage, das finale Duell zwischen dem Zweitletzten der Super League und dem Zweiten der Challenge League um einen Platz an der Sonne, soll abgeschafft werden. Die Zeit drängt, weil Einnahmenpfeiler wie Transfers grösstenteils eingestürzt sind, zumindest temporär.

    Andere Veränderungen sind bereits Faktum. Der neue Ligapräsident soll weniger operativ tätig sein, wie eine Art Verwaltungsratspräsident mehr strategische Aufgaben übernehmen und deutlich weniger gut entlöhnt sein als Schifferle. Das wird die Macht des Liga-CEO Claudius Schäfer stärken. Weniger Einfluss für das SFL-Komitee im Tagesgeschäft, stattdessen mehr Gewicht für die Geschäftsstelle. Das ist die Losung, weil einige Komitee-Mitglieder zu sehr aus dem Moment heraus handelten und abstimmten – und weniger mit Über- und Weitsicht.

    Nicht nur wegen des neuen Präsidenten und wegen des Abgangs von Maurice Weber wird es im Komitee personelle Änderungen geben. Es kommen künftig auch Quoten zur Anwendung, zwei Vertreter aus der Challenge League werden ins Gremium berufen, ebenfalls deren zwei aus der lateinischen Schweiz. Zudem ist ein sogenannt unabhängiger Posten zu besetzen, für den die frühere Fussballerin Kathrin Lehmann im Gespräch ist.

    Schliesslich gehen drei Sitze an die Super League. Zur Wahl stellen sich drei Bisherige, die zwei Klubpräsidenten Matthias Hüppi (St. Gallen) und der seit 2008 dem Komitee angehörende Ancillo Canepa (FCZ) sowie der YB-CEO Wanja Greuel. Schwer haben dürften es die früheren Fussballer und heutigen Klubpräsidenten Stefan Wolf (FC Luzern) und David Degen (FC Basel).

    Wer sich als Fussballfunktionär portieren lässt, auf welcher Position auch immer, sollte sich zweier Tatsachen bewusst sein. Erstens sollte man juristische Prozesse vermeiden, auch wenn die nichts mit dem Fussball zu tun haben. Zweitens stärkt das eingelöste Versprechen, an alle möglichst immer mehr Geld zu verteilen und dabei die Kleinen nicht zu vergessen, das eigene Fundament. Frühere und heutige Verbandspräsidenten wie Joseph Blatter, Gianni Infantino, Michel Platini und Aleksander Ceferin wissen ebenso Bescheid wie auf einer weitaus überschaubareren Ebene Heinrich Schifferle.

    Der neue Präsident weiss jetzt schon: Wenn die Liga erweitert wird, gibt’s nicht mehr (Fernseh-)Geld für jeden Klub. Sondern weniger, weil der Kuchen durch mehr Esser geteilt werden muss. Trotzdem scheint der Erweiterung der Super League nichts im Weg zu stehen. Das sagt viel darüber aus, wie sehr der Schuh drückt.

    Problem scheint erkannt und es ist genau das was auch ich kritisiert habe: Zu viele Freiheiten! Fragt sich einfach ob man nun einfach so wieder zur Tagesordnung (1. Saison) zurückkehren kann, denn das Problem bestand schon letzte Saison und wurde nicht gelöst. Wir werden sehen! Ich gebe Gröni schon noch Zeit, aber irgendwann muss nun das Umdenken kommen und auch zu sehen sein!

    Im ersten Jahr unter ihm beherrschten wir das Spielsystem fast bis zur Perfektion. Und unser System ist heute nicht grundsätzlich anders. Dann gab er den Spielern etwas mehr Freiheiten, und die wurden etwas gar offensiv interpretiert. Jetzt muss er wie bei einem Pferd die Zügel wieder anziehen. Loslassen ist immer einfacher als Anziehen.

    Na dann zieh endlich mal an Gröni! Warum hätte ich ein fast perfektes System geändert? Das hat übrigens schon letzte Saison nicht mehr funktioniert, nur wurde darauf nicht eingegangen.