Beiträge von Larry

    Coach Bowness ist, wie gegenwärtig die grosse Mehrheit der NHL-Coaches, ein Verfechter der Strategie, dass vier ausgeglichene Linien mit mehr oder weniger gut verteilten Eiszeiten am meisten Erfolg versprechen. Seine Top-Forwards kommen so auf durchschnittlich 16-18 Minuten Eiszeit . Betreffend ziemlich ausgeglichene Eiszeiten für alle vier Linien gibt es aber einen klaren Unterschied zur Mehrheitsmeinung und dieser Unterschied heisst Jon Cooper. Er spielt meistens nur mit elf Stürmern und sieben Verteidigern und forciert seine besten Spieler deutlich mehr als Rick Bowness von den Dallas Stars. Jon Coopers beste drei Verteidiger kommen auf Eiszeiten zwischen 23 und 27 Minuten und seine Topforwards spielen 22-25 Minuten.

    Soweit die Theorie, nun die Praxis beim Spiel von heute Nacht:

    Tampa: Kucherov 22:55, Palat 21:06, Point 20:39 und D Hedman 28:02

    Dallas: Seguin 24:35, Pavelski 23:00, Benn 22:07 und D Lindell 28:40 sowie D Heiskanen 26:38

    PS: Tampa siegt und brauch nun noch einen Sieg in den nächsten drei Spielen um den Cup zu holen!:geil:


    Corona-Auflagen beim ZSC

    Das erwartet Fans und Spieler im Hallenstadion

    Verschlossene Türen und ein QR-Code für die Zuschauer: Ein Rundgang im Stadion der ZSC Lions vor dem ersten Corona-Heimspiel von nächster Woche.

    Kristian Kapp (TA)

    Am Dienstag hatte der ZSC informiert, was die Bedingungen eines Matchbesuchs im Hallenstadion für die Zuschauer sind. Kurz zusammengefasst: Es braucht neben dem Ticket eine Onlineregistrierung, einen QR-Code und einen Ausweis. Doch was erwartet die Zuschauer, aber auch die Spieler, im mit dem Corona-Schutzkonzept angepassten Hallenstadion?

    Die Sitzplätze

    Unser Rundgang beginnt bei den Sitzplätzen. 7662 der 11’200 Stühle werden maximal belegt sein, so will es die für alle NL-Clubs gültige Zweidrittelregel. Wie verteilt man die? Es gibt keine Auflage des Kantons, wo die leeren Plätze sein müssen, dies wegen der generellen Maskenpflicht in der Halle. Es werden also auch immer wieder Fans unmittelbar nebeneinander sitzen.

    Dennoch möchten die Lions die Zuschauer so gut wie möglich verteilen. Die über 7000 Besitzer eines Saisonabonnements werden stets an ihrem eigenen Platz sitzen. Aktivieren sie ihren Platz für ein Spiel nicht, und dies ist vor jedem Spiel notwendig, wird er für dieses Spiel gesperrt. Stattdessen kommt ein weiteres Einzelticket in den Verkauf, allerdings für einen anderen, ansonsten nicht benutzten Sitzplatz.

    Die «Stehplätze»

    Der Sektor oben in der Ecke im Nordwesten, in dem üblicherweise die ZSC-Anhänger der Fankurve stehen, sind nur scheinbare Stehplätze – die Sitze durften ausschliesslich in diesem Sektor hochgeklappt bleiben. Dies ändert sich nun. Auf Wunsch mehrerer Fans aus der Kurve werden sie weiterhin die Spiele vom angestammten Ort aus schauen können – aber nun sitzend. Die Lions stehen ständig in Kontakt mit ihren Fangruppierungen, werden sie sowohl vor, als auch nach dem ersten Heimspiel zu Infogesprächen treffen.

    Die Verpflegungsstände

    Es werden im Hallenstadion mehr Verpflegungsstände im Rundgang als üblich geöffnet sein. Dies soll so weit wie möglich eine zu grosse Ansammlung vor einzelnen Ständen verhindern. Geplant ist, aus gleichem Grund, dass die Stände während des ganzen Spiels besucht werden können und nicht nur bloss in den Drittelspausen. Der definitive Entscheid steht indes noch aus.

    Auch hier werden für jedes Spiel Bodenmarkierungen angebracht, neben der Maskenpflicht soll beim Anstehen auch der Abstand eingehalten werden. Nach dem Kauf von Esswaren und Getränken muss der Sitzplatz sofort wieder eingenommen werden, der Verzehr ist nur dort erlaubt. Nur beim Essen und Trinken dürfen die Zuschauer ihre Masken abnehmen. «Schlaumeier», die eine halbe Stunde lang am kalten Wurstende kauen oder am halb leeren Becher nippen wollen, um nie eine Maske tragen zu müssen, sollen genauso wie grundsätzliche Maskenverweigerer vom Sicherheitspersonal ermahnt werden. Wenn dies nichts nützt, können Zuschauer aus der Halle verwiesen werden. Im Wiederholungsfall können sie mit einem Stadionverbot belegt werden.

    «Wir versuchen es bei der Umsetzung aller Regeln stets durch Dialog», sagt Wälchli. Es brauche Verständnis von allen Seiten: «Verständnis für unsere Sicherheitsleute und Verständnis für die Zuschauer, für die es auch eine neue Situation ist.»

    Die Welt der ZSC-Spieler

    Wir sind in den Katakomben angelangt, bei den Spieler- und Schiedsrichtergarderoben. Hier sind diverse Arbeiten bereits ausgeführt. Ein ungewohntes Bild bietet sich beim Eintritt in die Garderobe der ZSC Lions. Nur noch jede zweite Box mit Sitz- und Ablageplatz darf benutzt werden, damit zwischen jedem Spieler genug Abstand vorhanden ist. Das bedeutet bei einer vollen Aufstellung trotz zusätzlich mitten in der Kabine aufgestellten Sitzgelegenheiten, dass sich vier Spieler in einer anderen Garderobe umziehen und dort auch die Drittelspausen verbringen werden.

    Hält das Trainerteam rund um Headcoach Rikard Grönborg eine Ansprache, darf dieser das «verstossene Quartett» auf kurzfristig aufgestellten Stühlen beiwohnen.

    Keine Freunde, kein Management, keine Medien, niemand

    In die Kabinen dürfen nur Spieler, Coachs, Betreuer und sonst niemand. Und mit niemand ist wirklich niemand gemeint, das gilt auch bei allen anderen NL-Clubs. Angehörige, die nach dem Spiel nach ihren Liebsten schauen, oder Personen vom Clubmanagement, die nach einem Sieg vorbeikommen, um ein paar Worte mit Spielern oder Coachs zu wechseln? Alles passé.

    Auch Medienschaffende dürfen nicht mehr in den Bereich vor der Garderobe, dort, wo sich früher die Mixed Zone des Hallenstadions befand. Diese ist nun neu unmittelbar neben dem Eisrink, es werden für jedes Spiel neu Markierungen fürs Abstandhalten auf dem Boden angebracht und danach wieder entfernt.

    Die Gästegarderobe

    Der Duft von frisch verarbeitetem Bauholz füllt den Gang, dringt in die Nase. Es sind die Zusatzelemente in der Gästegarderobe, herunterklappbare Sitze und Ablageflächen für vier Spieler, extra angefertigt, weil wegen der Abstandsregeln nun auch hier nur jeder zweite Platz genutzt werden darf. Doch weil auch so nur noch 19 statt 23 Plätze vorhanden sind, heisst dies, dass auch beim Auswärtsteam vier weitere Spieler in einer separaten Garderobe nebenan sitzen werden.

    Auch fürs Gastteam gelten besondere Regeln in Corona-Zeiten. Vorbei auch die Zeit, als das Hallenstadion-Personal für die ZSC-Gegner nach dem Spiel ein richtiges Buffet aufbaute – solch ein Luxus wurde dem Gast kaum woanders geboten. Neu werden auf die Spieler verschlossene Lunchboxes bei ihren Plätzen warten, schöpfen darf nur ein Betreuer des Gastteams – es soll zu keinerlei Kontakt zwischen Angestellten des Stadions und Auswärtsteams kommen. Der Gästebereich soll eine eigene Art Blase bilden.

    Das Plaudern mit Freunden beim Gegner? Vorbei!

    Es ist ein häufig gesehenes Bild nach Spielen, wenn das Publikum die Halle bereits verlassen hat. Spieler, zuvor noch Gegner, im realen Leben aber gute Freunde, treffen sich vor einer der beiden Garderoben auf einen Schwatz. Auch damit ist es vorbei. Die Tür zwischen den beiden Garderobentrakten wird fix verschlossen bleiben. Und damit die ZSC-Spieler auch dann nicht in Versuchung für einen Tratsch kommen, wenn sie sich nach dem Spiel ins Restaurant Backstage begeben, wird ein neuer Weg dorthin fix definiert – der frühere, bei dem man der Gästegarderobe nahe kam, ist nicht mehr erlaubt.

    Auch beim Warm-up vor dem Spiel soll es nicht zu Kontakt zwischen den Spielern der beiden Mannschaften kommen. Damit alle genügend Platz haben, werden zwei für diesen Zweck eher ungewohnte Räumlichkeiten zweckentfremdet. Das Gastteam darf sich dort aufwärmen, wo normalerweise Lastwagen oder Busse ins Innere des Stadions fahren können. Für die Spieler der ZSC Lions hingegen wird die normalerweise rappelvolle Lagerhalle komplett leer geräumt, auch eine angrenzende, eher dunkle Nebenhalle darf fürs Warm-up verwendet werden.

    Das Spiel ist aus? Bitte das Stadion verlassen!

    Wenn das Spiel zu Ende ist, soll verhindert werden, dass die Zuschauer länger als nötig im Stadion bleiben. Die Verpflegungsstände werden geschlossen, der längere Aufenthalt im Foyer für Diskussionen übers Spiel wird ebenfalls nicht möglich sein. Die Maske darf erst ausserhalb des Stadions wieder abgezogen werden.

    Die Lions wissen: Ob und wie gut die Massnahmen umgesetzt werden können, wird sich erst im Ernstfall am 2. Oktober zeigen. Darum sagt auch Wälchli: «Es braucht Flexibilität, für uns, für die Spieler, für die Fans, für alle. Und wenn etwas nicht funktioniert, dann braucht es Anpassungen.»

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    Ich werde beim Home Opener wohl dabei sein, Start in meine 50. Saison im Hallenstadion, allerdings ohne viel Vorfreude! "Nur" Hockey ist nicht mehr mein Ding! Aber schaun mer mal.....

    "Mehr als 8000 Personen haben eine Petition unterzeichnet, die auf Veränderungen drängt. Was in der Stadt gerade entsteht, ist eine Gruppe des Widerstands gegen die Politik des Präsidenten Bernhard Burgener, eine Graswurzel-Bewegung aus Kultur, Politik und Fans, die es in der Schweiz so vielleicht nur in Basel geben kann. In einer Stadt, die sich ihren Fussballklub so sehr einverleibt hat, dass alle mitreden, auch wenn sie gar nicht so viel von Fussball verstehen. Aber dafür umso mehr von seiner Kultur. Sie wissen, was der FC Basel bedeutet." (NZZ)

    In Zürich so absolut nicht möglich! Ob GC (Chinahasli) oder der FC Canepa, egal! Man zuckt mit den Schultern, geht einfach nicht mehr hin. Canepa kann wursteln wie er will, Widerstand gibt es keinen, gab es nicht mal beim Abstieg!

    Der ZSC-CEO im Interview

    «Dann gehen wir gesund bankrott»

    Die ZSC Lions wollen die Corona-Schutzmassnahmen mit harter Hand durchsetzen – notfalls mit Stadionverboten. Einen zweiten Lockdown gelte es unbedingt zu vermeiden, sagt Peter Zahner.

    Simon Graf (TA)

    Wie blicken Sie dem Saisonstart entgegen? Mit einem mulmigen Gefühl?

    Mit einer Mischung aus Zuversicht und Respekt. Die Herausforderung ist, dass wir die neue Situation nicht eins zu eins üben konnten. Wir konnten im Hallenstadion kein Testevent mit 7500 Zuschauern machen. Bis Ende September sind ja nur 1000 Leute erlaubt. Wir werden bereit sein, aber wichtig ist auch, dass wir lernfähig sind. Wir müssen sofort korrigieren können, wenn etwas nicht klappt. Was sicher hilft: Das Coronavirus beschäftigt uns seit sieben Monaten, wir haben schweizweit eine Maskenpflicht im ÖV und im Kanton Zürich auch beim Einkaufen. Die Leute sind sich das gewohnt, sie sind sensibilisiert.

    Sechs Monate ist es her, dass die Saison abgebrochen wurde. Haben Sie das Eishockey vermisst?

    Ich hatte gar keine Zeit dafür. Praktisch von einem Tag auf den anderen tauchten wir in eine andere Welt ein. Corona hat den Takt vorgegeben, den Inhalt unserer täglichen Arbeit bestimmt. Wir mussten mit Einschränkungen umgehen, es stellten sich wirtschaftliche Fragen rund um unsere Unternehmung. Auch, was unser Stadionprojekt in Altstetten betrifft. Eine Zeit lang hatten wir die Befürchtung, es könnte einen Baustopp geben wegen Corona. Das ist zum Glück nicht eingetroffen. Die ständige Unsicherheit war gross.


    Nun haben Sie Gewissheit: Die Meisterschaft geht los am 1. Oktober, und das mit zwei Dritteln der Sitzplatzkapazität, also mit mehr Publikum als in umliegenden Ländern. Ist das ein Zeichen für den hohen Stellenwert des Sports in der Schweiz?

    Dem Sport ist es gelungen, der Politik seine Bedeutung aufzuzeigen. Wie wichtig auch Grossanlässe sind. Und was die Konsequenzen wären, würden die einschneidenden Massnahmen fortgeführt. Im internationalen Kontext sind wir in der Tat gut bedient. In Deutschland herrscht im Eishockey das nackte Chaos. Mit 20 Prozent der Stadionkapazität kannst du den Spielbetrieb langfristig nicht aufrechterhalten. Das ist auch mit Lohnverzicht nicht aufzufangen. Ich glaube, dass wir das Vertrauen der Behörden auch deshalb gewinnen konnten, weil wir proaktiv waren. Wir konnten glaubwürdig aufzeigen, dass wir bereit sind, alles Nötige zu unternehmen. Von Anfang an haben wir Schutzkonzepte mit einem hohen Detailierungsgrad erarbeitet, uns selbst Vorschriften auferlegt.

    In der breiten Bevölkerung herrscht Skepsis, was die Öffnung für Fussball- und Eishockeyspiele betrifft. Sie werden sehr genau beobachtet werden. Kann das Eishockey diesem Druck standhalten?

    Ich denke schon. Im Wissen darum, dass Herausforderungen auf uns zukommen. Aber ich glaube, bei uns hat jeder kapiert, was auf dem Spiel steht. Kein einziger Spieler beklagte sich, die Hygienevorschriften und die Maskenpflicht im Innenbereich werden von der Mannschaft hervorragend umgesetzt. Und wir von der Führungscrew müssen mit gutem Vorbild voranschreiten. Beim Bundesligastart sass bei Bayern München die ganze Chefetage ohne Maske auf der Tribüne. Das darf uns nicht passieren. Wir können nicht etwas verlangen, was wir selber nicht vorleben.

    Wie gehen Sie mit Maskenverweigerern oder Schlaumeiern um, die den ganzen Abend an einem Getränk nippen, um keine Maske tragen zu müssen?

    Unsere Sicherheitsleute sind angewiesen, diese Leute freundlich auf die Vorschriften aufmerksam zu machen. Werden diese nicht eingehalten, sind wir gezwungen, die Fehlbaren aus dem Stadion zu begleiten. Auch im Interesse der anderen Zuschauer, die sich daran halten.

    Kann es Stadionverbote geben?

    Das ist denkbar. Es ist nicht unser Ziel, aber im Wiederholungsfall werden Stadionverbote zum Thema. Wir möchten unter allen Umständen verhindern, dass wir durch eine Unachtsamkeit zu einem Treiber der Pandemie werden.

    Wie wird die Stimmung im Hallenstadion sein?

    An den Freundschaftsspielen in der Kunsteisbahn Oerlikon mit wenig Zuschauern war ich positiv überrascht. Man spürt die Emotionen des Publikums schon, auch wenn es keine Schlachtgesänge gibt. Klar, es wird nicht das Gleiche sein. Doch gewisse Opfer müssen wir bringen.

    Sind Sie überrascht, dass die ZSC Lions trotz Covid-19 über 7000 Saisonkarten verkauft haben?

    Eigentlich nicht. Rein sportlich gab es ja keinen Anlass, keine Saisonkarte mehr zu lösen. Letzte Saison verkauften wir 7436, wir haben also einen Rückgang von rund 5, 6 Prozent. Aber ich kann nachvollziehen, dass einige Bedenken hatten.

    In Russland müssen bereits Spiele verschoben werden, weil ganze Teams positiv getestet wurden. Wie gross ist die Chance, dass die Meisterschaft in geordnetem Rahmen durchgeführt werden kann?

    Ich bin kein Prophet. Wir müssen einfach alles tun, was wir können, damit der Sport nicht zur Verbreitung des Virus beiträgt.


    Im Tennis dürfen sich die Spieler an den Grand Slams nur noch in einer Blase bewegen, während einer Eishockey-Meisterschaft über acht Monate ist das unmöglich. Gibt es bei den ZSC Lions Verbote für die Spieler?

    Die Mannschaft hat intern Regeln aufgestellt für das Verhalten im Privaten. Alle wissen, dass sie nicht an eine Party gehen sollten oder in einen Club. Es steht die Existenz unserer Meisterschaft, unserer Clubs auf dem Spiel. Und folglich auch die Arbeitsstelle der Spieler. Dessen ist sich jeder bewusst. Wir setzen nicht auf Verbote, sondern auf Eigenverantwortung. Verbote können immer umgangen werden.

    Welche finanziellen Einbussen hat Covid-19 für die ZSC Lions?

    Wir haben einen berechneten Schaden von 2,6 Millionen Franken. Primär wegen der verringerten Ticketeinnahmen.

    Wie können Sie diesen auffangen?

    Wie im Frühling die Debatte über die Spielerlöhne in der Öffentlichkeit geführt wurde, fand ich falsch. Man bekam den Eindruck, alle Hockeyspieler seien Millionäre. Das stimmt einfach nicht. Bei uns machen die Lohnkosten 60 bis 65 Prozent aus, aber das ist in Unternehmen in anderen Wirtschaftszweigen nicht anders. Doch um den Ertragsausfall zu kompensieren, kommen wir nicht darum herum, bei den Löhnen anzusetzen. Wir sind daran, Gespräche mit den Spielern zu führen. Mehr möchte ich dazu nicht sagen. Jeder Club muss eine Lösung finden, die für ihn passt. Das ist kein Thema, mit dem man PR machen sollte.

    Läuft es darauf hinaus, dass alle Spieler auf einen gewissen Prozentsatz ihres Lohnes verzichten?

    Wie gesagt: Das möchte ich nicht näher ausführen.


    Was machen Sie mit einem Spieler, der sagt, er verzichte nicht?

    Bei uns gibt es keine Anzeichen, dass es Spieler gibt, die nicht gewillt sind, den Schaden mitzutragen. Die Spieler halfen uns ja auch mit einer Stundung, um unsere Liquidität im Sommer zu sichern.

    Wie bitte?

    Wir haben im Sommer während einiger Monate einen Teil der Spielerlöhne zurückbehalten, um weiter liquide zu sein. Damals wussten wir ja nicht, wie es weitergeht. Jetzt kennen wir die Rahmenbedingungen. Und so konnten wir den erwarteten Schaden berechnen. Einen Teil der geschuldeten Gelder werden wir bald ausbezahlen, unter Berücksichtigung der vereinbarten Lohnreduktion.

    Die Schere droht im Eishockey durch Covid-19 wieder aufzugehen. Sie sprachen auch davon, jetzt müsse man solidarisch sein. Geht das bis zu finanzieller Unterstützung?

    Solidarisch zu sein, heisst nicht, einander die Schulden zu bezahlen. Aber beispielsweise, dass man sich keine Spieler abjagt, wenn ein Club finanziell Probleme hat. Deshalb haben wir nun einen Transferstopp bis Ende der Saison beschlossen – ausser alle Parteien sind mit einem Wechsel einverstanden.

    Wie hat sich Ihr Leben durch Corona verändert?

    Die ersten zwei, drei Monate war auch ich ständig online, las alles, was über das Coronavirus geschrieben wurde. Aber mit der Zeit merkte ich: Das tut mir nicht gut. Die Experten widersprachen sich immer wieder, was nur Verunsicherung schürte. Ich wurde Corona-müde, informierte mich nur noch sehr selektiv. Inzwischen spüre ich eine Aufbruchstimmung. Im Wissen darum, dass die Infektionszahlen wieder steigen. Hochrangige Politiker sagen, einen zweiten Lockdown könnten wir nicht verkraften. Das sehe ich auch so. Wenn man wieder alles schliesst, bleiben vielleicht alle gesund. Aber dann gehen wir gesund bankrott. Und damit ist auch niemandem gedient. Wenn die Leute ihren Job verlieren, Existenzängste haben, kommen gesundheitliche Probleme ganz anderer Art auf uns zu. Wir müssen Wege und Zuversicht finden, damit unser Leben trotz Corona einigermassen funktionieren kann.

    ich glaube d'Kurvene sinds gsi, damit sie nüme uffalled,

    ich känn aber au viel Lüüt über 70-i (wie mini Muetter) wo absolut keis Problem mit Handy, Apps händ und wänn doch, dänn bin ich au de Meinig vom cm8: die händ ja meist no Kollege, Chind, etc wo mer fröge chan.

    Klar, wenn solche Personen verfügbar sind! Im US Sport werden in der NHL und NFL (vermutlich auch in der NBA und MLB sowie MLS) die Tickets nur noch elektronisch verschickt, kein Print@Home mehr, man muss sie auf sein Smartphone laden. Gerade in Florida frage ich mich wie viele Leute damit vom Matchbesuch abgehalten werden oder eben sie müssen jemanden haben der das für sie erledigt.

    The Times They Are a-Changin' - Gestern, heute, morgen!

    Oha, die Stars gewinnen das 1. Spiel mit 4:1 gegen die Bolts. Habe nix gesehen, aber das Game war sicherlich um

    einiges umkämpfter als es das Resultat aussagt, korrekt?

    Natürlich! 4:1 war ein empty netter, ansonsten 36:20 Schüsse für Tampa...

    Österreich (8,8Mio Einwohner) 12 er Liga

    Die Ösis sind mit ihrer 12er Liga die ich ja auch möchte besser klassiert als wir (12., wir 17.), die hinter uns wie die Griechen, die Schweden oder gar die Ungarn auf Platz 33 (!) sollten nicht als Beispiel her halten. Portugal, Belgien und Holland sind dagegen massiv besser als wir, nicht vergleichbar.

    Also machen wir es wie die Ösis!

    PS: Ich fände nur 2x gegen einen Club spielen wie früher auch spannender!

    Nope! Nicht genügend gute Spieler! Das Niveau würde ins Bodenlose fallen, auch im Hockey!

    Aber 12 Teams im Fussball (wie ja schon im Hockey) würde ich auch sehen, dazu im Hockey direkter Auf- und Abstieg des jeweiligen letzten.

    Wenn die Liga durchlässig ist wie im Fussball kann auch niemand sich ruinieren wenn er mal absteigt, er könnte ja bereits ein Jahr später wieder rauf.

    Aber DAS will ja scheinbar niemand!

    Das Hopper`sche System (welches dann der FCB oder aktuell YB übernommen haben), welches sie gefühlte 50-60 Jahre durchzogen, hasse ich persönlich schon seit mehr als 35 Jahren.

    Ich auch! Aber im Moment ist es nicht besser, 3x YB spricht Bände! Das wird noch eine Weile dauern bis der (Geld-) Sumpf trockengelegt ist. Aber man muss schon sehen: Ohne Einnahmen aus der Was-auch-immer EU Liga wird man in der Schweiz (auch beim FCZ!) Salärmässig viiieeel kleinere Brötchen backen müssen!

    Gut so, sogar extrem gut!

    Das verfälscht dann die Liga nicht mehr so krass wie die letzten 15 - 20 Jahre. Abwechslung bei den Meistern wird eine logische Folge davon sein und wird dem Schweizer Fussball nur gut tun!

    Schon richtig, habe ich ja auch immer gesagt. Nur fällt das Niveau (International) ins Bodenlose!