Beiträge von Larry

    Verletzter ZSC-Goalie

    Flüelers Wettlauf gegen die Zeit

    Im Januar wurde er an den Adduktoren operiert, jetzt bereitet sich Lukas Flüeler auf das zweite Comeback der Saison vor. Die Frage ist: Wird es reichen, um auf die Play-offs hin wieder fit zu sein?

    von Ulrich Pickel

    Mit Lukas Flüeler haben sich die ZSC Lions von Anfang an besondere Mühe gegeben. Drei Jahre lang wurde er behutsam aufgebaut, um in die übergrossen Fussstapfen Ari Sulanders zu treten. Das schwierige Unterfangen gelang, mit dem Zürcher im Tor wurde der Klub 2012 und 2014 Meister.

    Doch im Frühling vor zwei Jahren, im Viertelfinal gegen Lausanne, begannen auch die Probleme, die ihn bis heute nicht losgelassen haben. Flüeler spürte die Adduktoren, spielte aber bis zum Titelgewinn durch, ohne dass die Öffentlichkeit etwas ahnte. Im Jahr darauf gab es Pausen, aber nicht solche, die als aussergewöhnlich betrachtet werden mussten. Diese Saison jedoch ist Flüeler erst siebenmal in der Meisterschaft im Einsatz gewesen. In der übrigen Zeit hiess es: hoffen, bangen, warten.

    So auch jetzt. Während das Team auf dem Eis trainiert, widmet sich der 27-Jährige mit Shorts und T-Shirt dem Aufbautraining. «Ich habe keine Ahnung, ob es reichen wird», sagt er. Das ist die grosse Frage. Wird er rechtzeitig einsatzbereit sein, wenn am 3. März die Play-offs beginnen? Niemand weiss es.

    Keine Wunder zu erwarten

    Doch immerhin ist seine Stimmung nun wieder gelöster. Nachdem die therapeutische Behandlung nach dreieinhalb Monaten nicht zum Erfolg geführt hatte, wurde Flüeler vom Teamarzt Gery Büsser nach London geschickt. Dort nahm der Spezialist Ernest Schilders einen Eingriff an der Sehne vor, die nicht von selber vernarbt war (NZZ 18. 1. 16). Flüeler sagt, der Eingriff sei problemlos verlaufen. Mit Schilders stehe er weiterhin in Kontakt, der Heilungsprozess schreite wie erwartet voran. Einmal stand er versuchshalber auf dem Eis, doch habe er noch Schmerzen verspürt.

    Die grosse Ungewissheit über seinen Zustand ist verschwunden, aber Flüeler weiss auch, dass kurzfristig keine Wunder zu erwarten sind. «Ich muss es Tag für Tag nehmen», sagt er. Und selbst wenn er bis Ende Monat fit sein sollte, wäre dies noch keine Garantie, dass er sogleich spielen würde. «Es ist ja nicht so, dass ich nur zwei Wochen gefehlt habe.» Ihm fehlt die Spielpraxis. Zuletzt stand er am 15. November knapp 25 Minuten im Einsatz. Es war das missglückte Comeback, nachdem er zuvor während fast zweier Monate gefehlt hatte. Flüelers Position als Nummer 1 ist unbestritten. Der beste Vertrauensbeweis war die Vertragsverlängerung im August. Der bis 2017 gültige Vertrag wurde bis 2020 verlängert. Doch momentan hilft dies wenig.

    Schlegel mit Topquote

    Es ist auch nicht so, dass der Klub verzweifelt auf Flüelers Comeback wartet. Mit Niklas Schlegel, der 21-jährigen Nummer 2, die kürzlich um ein Jahr verlängert hat, läuft alles bestens. In seiner zweiten NLA-Saison hat Schlegel einen enormen Schritt nach vorne getan und dabei so manchen Beobachter verblüfft. Auch mit Schlegel geben sich die ZSC Lions besondere Mühe – und einmal mehr können sie die Früchte ihrer hervorragenden Ausbildungsarbeit ernten. Während sich andere sofort auf die Suche nach einem Ausländer machen, wenn der Stammgoalie für längere Zeit ausfällt, gaben sie einem Nachwuchsmann das Vertrauen. Im Cup-Final und zuletzt beim 4:0 in Lugano zeigte Schlegel tadellose Leistungen. In 35 Meisterschaftsspielen hat er im Durchschnitt 2,06 Tore pro Spiel erhalten – dies ist der beste Wert in der NLA. Zeigte Schlegel ab und zu Anzeichen von Schwäche, wurde er vom Trainer Marc Crawford sofort ausgewechselt und durch Thomas Bäumle ersetzt. Die Massnahme hat bisher gut gewirkt: Im nächsten Spiel gelang Schlegel jedes Mal eine starke Reaktion.

    Aus Sicht des Klubs nimmt die Entwicklung Schlegels der Causa Flüeler einiges an Brisanz. Weder Crawford noch der Sportchef Edgar Salis haben ein Problem mit dem Gedanken, ohne Flüeler in die Play-offs zu gehen. Allerdings wissen auch sie: Es wäre gewiss kein Nachteil, stünde hinter Schlegel ein zweifacher Meistergoalie bereit.
    --------------------------------

    Wenn ich das so lese kann ich nicht an ein erfolgreiches Comeback von Flüeler diese Saison glauben!

    Weber, dessen Vertrag bei Vancouver ausläuft, scheint bei den Canucks keine Rolle mehr zu spielen.

    Nachdem ihn kein anderes Team vom Waiver verpflichten wollte spielt er nun für das Farmteam.

    Man darf gespannt sein ob es für ihn nochmals weiter geht in der NHL oder ob er nächste Saison in der Schweiz spielt.

    Der Vertrag von Hiller bei Calgary läuft auch aus, ebenso der des anderen Goalies Karri Ramo.

    Wie geht es dort weiter?

    Die Verträge von Bärtschi (VAN) und Andrighetto (MON) laufen auch aus, Bärtschi dürfte wohl einen neuen Vertag bekommen, was mit Andrighetto passiert (21 Spiele, 4 Tore, 1 Assist) wäre auch noch interessant.

    Auch der Vertrag von Kenins in VAN läuft aus, denke nicht das er einen neuen Vertrag erhält (nur 6 Spiele diese Saison, 0 Tore, 0 Assist).

    Gut möglich dass der eine oder andere wieder in der Schweiz (Kenins/ZSC?) landet.

    Nachtrag:

    Ich trage hier an kühlen Tagen beim footing am Morgen meinen "Zürich Hockey" Pullover.

    Auf Fragen meiner Nachbarn aus Kanada über das Team oder das Schweizer Eishockey generell muss ich nur das Zauberwort "Marc Crawford" sagen und der Respekt ist mir gewiss! :cool:

    Probiert das mal mit "Arno Del Curto" :rofl: :twisted:

    Mein Gott dieser Blick Artikel.....warme Luft, mehr nicht!

    Das alles ist nichts neues, alter Wein in neuen Schläuchen!

    Es gefällt mir wie der ZSC damit umgeht! :applaus:

    Falls (falls!) Crawford einen NHL Job bekommt: Congrats Marc und danke für das beste Hockey das in Zürich je zu sehen war! :applaus: :cool: :geil:

    Dann wird der ZSC die Angel auslegen und bald werden sich die Fische darum streiten an der Angel zu hängen.

    Und sonst? Dann geht es weiter wie bisher!

    Keep Calm! :cool:

    Was Schlegel leider wirklich nicht hat sind die Gardemasse die ein moderner Goalie heute einfach haben muss falls er international durchstarten will.

    Wenn es Flüeler packt - gut!

    Ansonsten machen wir so weiter wie bisher, bis jetzt ist es gut gegangen! :razz:

    Zitat von larlf

    dass nach de natipause nöd all glich viel spiel bis zu de po händ!

    Au das interessiert mich nöd die Bohne!

    Am Schluss händ all 50 Spiel gha, wenn isch doch völlig egal!

    Vaduz spielt nun gegen YB (h), Basel (a) und GC (h)....dürfte schwierig sein zu punkten.

    Der FCZ gegen Luzern (a), Lugano (a) und YB (h).

    Lugano dürfte für den Moment das Schlüsselspiel werden, bei einer weiteren Niederlage reduziert sich die Sache dann irgendwann auf Vaduz-FCZ am 20.3. und FCZ-Vaduz am 25.5. :haare:

    Ich wollte das Bild auch hier einstellen (geht leider schon lange nicht mehr!?) beim Zaugg Fred, als letztes Posting, den Dünnpfiff von diesem Mann werde ich nicht mehr kommentieren oder posten.

    Siehe auch Kommentare zum "Artikel"......

    Interessant höchstens die Abstimmung wer die PO's schafft, bin auch der Meinung dass es Kloten (7.) und Lausanne (8.) schaffen werden auf Kosten von Bern und Ambri.

    Mit dem Spielplan hat dies aber rein gar nichts zu tun!

    Flüeler hat sich in seiner ersten Saison in der auf ihn gesetzt wurde zum Meistergoalie gemacht, und er war durchaus nicht unumstritten in jener Saison..... :haare:

    Ich denke das könnte Schlegel auch, falls es mit Flüeler nicht klappt (bin grausam pesimistisch was das angeht!).

    Zitat von ZSColin


    Schlegel heute gut. Trotzdem nicht DER Goali für die PO's. Auf dieser Position sind wir gegenüber Zug, Davos, Genf und Lugano schlechter besetzt. Leider.......

    Die Goalie Frage.....Schlegel ist trotz allem in der Statistik der beste Goalie der Liga, und zwar auch bei der Fangquote, und die sagt was aus, auch wenn das viele Schweizer noch nicht begriffen haben!

    Ich schätze Stephan und Genoni auf Grund ihrer Erfahrung auch als stärker ein, aber diese Saison ist nicht Genonis Saison! Er liegt in der Statistik unter (!) dem Liga Durchschnitt und wurde oft brutal zusammen geschossen, so beim 0:5 in der CL wo er aussah wie ein Plauschhockey Goalie!

    Stephan muss erst noch beweisen das er ein Meistergoalie sein kann!

    Elvis und Schlegel sind etwa im gleichen Alter und ich schätze die beiden als gleich ein, Mayer ist älter aber den Durchbruch in der NHL hat er nie geschafft, er ist kein überdurchschnittlicher Goalie.

    Egal wie die Sache mit Flüeler noch rauskommt, ich bin der Meinung das unser Team so gut ist das man Meister werden kann, egal wer im Tor steht!

    Zitat von ZüriBueb

    Also in der jetzigen Form braucht es den FCZ auch überhaupt gar nicht. Entweder merkt man das jetzt, oder es ist besser, man steigt ab und baut etwas von Neuem auf. Ist ja auch nicht alles schlecht in der NLB. Dann kann man auch auf einer kleineren Anlage spielen und von Neuem wachsen.

    Wenn wir damit Canepa loswerden bin ich sofort dabei!

    Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende!

    Thurgau wird zum «Farmteam Light» von Davos

    Der HC Davos und Hockey Thurgau arbeiten ab der kommenden Saison noch enger zusammen. Geplant ist, dass vier bis fünf junge Spieler von Davos an die Ostschweizer ausgeliehen werden, um diese an die NLA heranzuführen. Bisher war der Schritt von den Elite-A-Junioren direkt in die höchste Spielklasse sehr gross. Mit der «Zwischenstation» NLB soll dem entgegengewirkt werden.

    Mit den GCK Lions und den neuen Teams von Zug und dem Tessin haben schon vier NLA-Klubs ab 2016/2017 Farmteams in der National League B im Einsatz (fox)