Beiträge von Larry

    FCZ und Urs Meier: Weitere Annäherung

    (pb.)


    In 20 Tagen nimmt der FC Zürich das Training nach der Weihnachtspause wieder auf, die Mannschaft trifft sich am 3. Januar auf der Allmend Brunau erstmals im neuen Jahr. Fünf Wochen später dann folgt mit dem Heimspiel gegen Lausanne der Start in die Rückrunde der Super League (Spielplan unten). Welcher Trainer die auf dem zweitletzten Platz liegenden Zürcher in den Kampf gegen den Abstieg führen wird, ist auch drei Wochen nach der Entlassung von Rolf Fringer noch nicht bekannt.

    Im Verlauf dieser Woche verdichteten sich die Anzeichen weiter, dass Interimstrainer Urs Meier (51) aussichtsreichster Kandidat auf Fringers Nachfolge ist. Meier tauschte sich intensiv mit Präsident Ancillo Canepa aus, letztmals gestern Freitagnachmittag. Die Gespräche sollen sehr konstruktiv verlaufen sein, in entscheidenden Punkten soll weitgehende Übereinstimmung erreicht worden sein: In der Winterpause werden keine Transfers getätigt, dafür hoffnungsvolle Nachwuchsspieler wie Leandro Di Gregorio und Fabio Schmid aus der U-21 in die erste Mannschaft integriert – dies auch aus Spargründen, weil das Budget von über 20 auf rund 17 Millionen Franken reduziert wird. Die definitive Entscheidung der Trainerfrage wird der FCZ nächste Woche publik machen.

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    Hm....keine Transfers.......wenn das nur gut kommt!

    Grosse Schritte des Ästheten

    ZSC-Stürmer Luca Cunti debütiert heute gegen Weissrussland im Nationalteam.

    Von Silvan Schweizer, Arosa


    Es ist eine Heimkehr für Luca Cunti – «in die zweite Heimat», wie er sagt. Auch wenn der 23-Jährige an der Goldküste aufgewachsen ist und sich durch und durch als Zürcher fühlt, Arosa bleibt mit starken Gefühlen verbunden. Hier entdeckten einst sein Vater und dessen beide Brüder die Liebe zum Eishockey, Onkel Pietro gehörte zum legendären Meisterteam von 1982. Hier wurden Familienfeste gefeiert und die verschneiten Hänge des Skiorts erkundet.

    Speziell sei es deshalb, wieder in Arosa zu sein, sagt Cunti. Aber natürlich hat dies vor allem auch mit dem Anlass zu tun, der ihn hierhergebracht hat: Heute gegen Weissrussland darf der ZSCStürmer erstmals für die Schweiz auflaufen. Und das erst noch in diesem prominent besetzten Nationalteam, das wegen des Lockout erstmals auf sechs NHL-Feldspieler zählen kann.

    Cunti hätte schon im letzten Frühling ins WM-Vorbereitungscamp einrücken dürfen, und auch für die Testreihe in München diesen November stand er auf dem Zettel von Nationalcoach Sean Simpson. Beide Male verhinderten aber Blessuren sein Debüt. Nun ist es doch noch so weit. Und Cunti schmunzelt, wenn er daran denkt, was er in den letzten eineinhalb Jahren alles erlebt hat: «Es ging alles so schnell.»

    Wutreden und Lob vom Trainer

    Im Sommer 2011 hatte ihn der damalige ZSC-Coach Bob Hartley im Testmatch zwischen ZSC und GCK entdeckt. Eigentlich wäre Cunti, der als ewiges Talent ohne Biss verschrien war, ja bloss dem Farmteam zugeteilt gewesen. Doch Hartley sah in diesem jungen Spielmacher das Potenzial für mehr, nahm ihn in die erste Mannschaft auf und begann ihn zu fördern. Es wurde eine intensive Beziehung, die sich auszahlte.

    Hartley zeigte sich schon früh begeistert von der Ästhetik des Läufers, der ohne ersichtlichen Kraftaufwand auf dem Eis glitt; von seiner Übersicht und Puckführung. Aber er sah auch, wie der Center oft leichtsinnige Fehler produzierte. «Da konnte er dich brutal zusammenstauchen», sagt Cunti. Er spürte allerdings, dass es sich lohnen würde, auf diesen Mann zu hören: «Nach einiger Zeit wusste ich genau, was für ein Typ Hartley ist und was er erwartete. Es gab keine versteckten Sachen bei ihm. Das mochte ich.» Cunti lernte, seine Passivität abzulegen, die ganze Zeit in Bewegung zu sein, den Puck zu fordern. «Und wenn ich kämpfte wie ein Wilder, zeigte der Coach auch seine Zufriedenheit.»

    Im Playoff hatte Hartley seinen Schüler so weit getrimmt, dass Cunti zu einer der prägendsten Figuren auf dem Weg zum Meistertitel wurde – er beendete seine erste volle NLA-Saison mit 32 Punkten aus 50 Spielen. «Ich finde es schade, dass Hartley ging», sagt Cunti, der seinen Vertrag beim ZSC bis 2015 verlängerte. Denn unter Nachfolger Marc Crawford begann die Findungsphase danach von neuem. Lange erhielt Cunti bloss wenig Eiszeit, auch weil er von Knie- und Schulterproblemen gebremst wurde: «Wir haben ein so starkes Team, da muss man sich jedes Mal wieder hineinkämpfen, wenn man ausfällt», sagt er. «Ich musste wieder beissen, werde herausgefordert vom Coach. Aber wer weiss, vielleicht macht er das auch absichtlich.» Seit ein paar Wochen darf Cunti in der Toplinie neben Shannon und Brown stürmen.

    Ein Telefonat mit Hartley

    Mit Hartley, der das NHL-Team von Calgary übernahm, sprach Cunti seit dem Titelgewinn übrigens noch einmal. Über den Inhalt jenes Telefonats im Sommer will er nichts verraten. Doch es ist ihm anzusehen, dass er geschmeichelt war, was Hartley mitzuteilen hatte – wohl auch über eine allfällige Zukunft in der NHL. Cunti sagt: «Ich stecke mir nur noch kurzfristige Ziele. Ich will einfach nur ein gutes Spiel gegen Weissrussland abliefern. Und gewinnen.»

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    Gut möglich dass Hartley Leuten wie Cunti oder Ambühl bei Calgary eine Chance geben wird!

    Habe mal das Gerücht gehört, Hartley wolle ihm in Calgary eine Chance geben.

    Hartley kennt und schätzt Ambühl und umgekehrt.

    Sollte er ihm ein Chance geben, wird er sie wohl packen wollen, was ich auch verstehen würde.

    Zitat von Iceman


    Wobei man sich ohne Fanbrille natürlich schon die Frage stellen kann, was genau die Werbung diesen Unternehmen bringt. Kauft deshalb ZSC-Fan bzw. SCB-Fan X mehr Strom bei den EWZ/EWB, oder wechselt er deswegen nicht zu E.ON beim nächsten Strom-Shopping?

    Genau das ist der Grund!

    Sich jetzt positionieren wenn der Strommarkt dann liberalisiert wird!

    Sonst kauf ich dann bei Yello Strom! :razz:

    Monnet, Ambühl, Blindenbacher:

    Spieler kommen, Spieler gehen.

    Andere Clubs möchten auch mal Meister werden, der Z ist es.

    Business as usual.

    Bauen wir die nächste Meistermannschaft auf, mit Talenten aus dem eigenen Haus und Ergänzungen von Auswärts.

    PS: Blindi würde ich keine Träne nachweinen, hat mich seit seiner Rückkehr nicht überzeugt!

    Hatten wir ja alles schon:

    https://forum.zscfans.ch/viewtopic.php?f=2&t=1856

    Aktuell werden die ZSC Lions mit einem jungen und vermutlich (noch) günstigen Spieler belohnt, den sie polemisch ausgedrückt nicht verdient haben. Ausser Vater und Sohn Schenk hat in der heutigen Lions-Organisation kaum jemand auch nur ein gutes Haar an Luca Cunti gelassen. Ein klassischer Fall von „Mund zu Mund-Negativ-Propaganda“ die seinen Ursprung vor Jahren im Coachingstaff der Juniorennationalteams hatte und sich in Windeseile in alle Landesteile verbreitete. Ich habe Cunti-Verrisse gehört von Coaches die ihn kaum je mal spielen gesehen geschweige denn mit ihm gesprochen haben. Es gibt verschiedene NLA-Teams, denen Luca Cunti auf dem Silbertablett serviert wurde. Nur mit Ach und Krach durfte er sich im Training präsentieren und ich wage zu behaupten, dass diese Präsentationen nie vorurteilslos abgelaufen sind. Jedem Eishockeyästheten musste das Herz bluten, dass hier – in der mit überdurchschnittlichen Hockeytalenten nicht eben gesegneten Schweiz – ein derartiges Talent verkannt wird.

    Nach einem glücklosen und durch Krankheit beeinträchtigten Langnau-Abstecher wurde ihm später als Almosen ein Vertrag in der NLB bei den GCK-Lions angeboten. Wie lautet noch die Redewendung mit den Perlen und den Schweinen? Ungefähr so hat es sich angefühlt wenn ich Luca Cunti in der NLB spielen gesehen habe und dies soll keine Beleidigung für die NLB sein, deren Niveau sich in den vergangenen Jahren erheblich verbessert hat!

    Zum Saisonbeginn 2011/2012 eine persönliche Anekdote, für mich ein Höhepunkt der Absurdität: Im traditionellen Saisonauftaktspiel zwischen den ZSC Lions und den GCK Lions wurde dem neuen Head Coach Bob Hartley Luca Cunti präsentiert... auf Seiten der GCK Lions... Nach 50 Minuten – Cunti war der beste Spieler auf dem Eis – habe ich die Kebo verlassen und mir ernsthaft überlegt, ob ich meine Scoutingtätigkeit an den Nagel hängen soll. Es gab offensichtlich Killerargumente im Spiel von Cunti, bei denen mir die Fähigkeit abgeht, sie zu entdecken. Für mich war einmal mehr schleierhaft, wieso ein solches Talent in der zweithöchsten Schweizer Liga versteckt wird. Bob Hartley hat meine negativen Gedanken verflüchtigt und Cunti am nächsten Tag ins NLA-Kader berufen und ich bin noch immer Scout... Bob Hartley gebührt ein Dank meinerseits! (Thomas Roost)

    Zitat von Sbornaja


    Früher oder später wäre auch ein anderer Trainer oder Verein auf ihn aufm erksam geworden. Daher behaupte ich jezt einfach mal das es nichts als logisch gewesen ist, dass Bob ihn nehmen musste. Egge hats ihm wohl noch ausreden wollen, was Bob aber nicht interessierte.

    Aufmerksam wurden sie alle schon früher, aber alle negativ!

    Sein Ruf war so was von ruiniert!

    Und ausreden wollten es Hartley auch alle, nicht nur einer!

    Nein, der hätte keine Zukunft mehr im CH Hockey gehabt!

    Ich würde keinem Spieler einen Vertrag mit Ausstiegsklausel für die NHL geben!

    Wie soll ich sonst die Zukunft des Teams planen können?

    Entweder er lässt das Abenteuer sein oder er soll gehen.

    Der Spieler muss auch wissen dass es den Fünfer und das Weggli nicht gibt!

    Zitat von Der Weise

    Er musste sicher nicht von den Rangers aus zum Arzt, die Spieler sind ausgeschlossen und haben keine Kontakte zu den vereinen. Es war seine Entscheidung zu seinem Vertrauensarzt zu gehen.

    Das ist so!

    Ist aber völlig normal dass Spieler von drüben sich auch drüben behandeln lassen.

    Schweizer würden das umgekehrt auch so machen und drüben würden sie sich genau so wundern.

    Zitat von Sbornaja

    Sorry, wer Cunti im ersten Spiel ZSC- GCK gesehen hat, sah relativ schnell dass der Typ ziemlich geil spielen konnte/kann. Die Linie mit L. Cunti / S. Widmer / T. Koskela spielte Phasenweise unsere Abwehr schwindlig..
    Dass Bob dann die Vorgeschichte nicht interessierte überrascht dann auch nicht weiter.

    Doch!

    Bei jedem anderen Trainer wäre er versauert, weil jeder ZSC bzw. CH Trainer Cunti bereits total abgeschrieben hatte.

    Ohne Hartley würde es heute keinen Cunti in der NLA geben.

    Der Romand äusserte gegenüber den ZSC-Verantwortlichen schon vor geraumer Zeit den Wunsch, zusammen mit seiner Freundin in die Romandie zurückkehren zu wollen. (NZZ)

    Da chasch ebe nüt mache!

    Und wenn de Ambühl zrugg nach Davos will ebe au nöd.

    Und mit em Salis oder em ZSC hätt das absolut nüt ztue, höchstens, dass beid mit em Z ebe scho Erfolg gha händ.

    Zu eus chömed jedes Jahr au gueti Type wo mer im alte Club vermisst!