Beiträge von Larry

    Zitat von snowcat


    hauptsache er selber kennt sie... :floet:

    "Als Hans-Ueli Lehmann am 15. Mai bekanntgab, dass er Kloten nicht übernehme, griff ZSC-CEO Peter Zahner zum Hörer und erkundigte sich nach Wick." Blick

    Wie schon zig mal besprochen:

    Niemand weiss ganz genau wie das beim Z abläuft!

    Es war schon die Rede, dass alle Personalentscheide im Gremium (Frey/Zahner/Salis) besprochen werden, und Frey hat (natürlich) das letzte Wort.

    Ich glaube, Salis bekommt zuviel Prügel (oder Lob), und Zahner zuwenig.

    Aber ich habe ja auch keine Ahnung wie es wirklich läuft! :nixwiss:

    Zitat von Tages-Anzeiger


    Vom heftigen Kaderschnitt wollte Bossert an der gestrigen Medienkonferenz nur den Fall Wick bestätigen. Das Eigengewächs, das geschätzte 600 000 Franken pro Jahr verdienen soll, wäre offenbar gewillt gewesen, auf weit mehr als die 15 Prozent zu verzichten. Doch die Meinungen in der Taskforce waren bereits gemacht. «Ich gehe davon aus, dass eine so massive Kürzung, wie sie bei ihm notwendig gewesen wäre, nicht durchführbar ist», sagte Bossert.

    Ein naheliegender Abnehmer für den 26-jährigen Nationalspieler wären die ZSC Lions, die derzeit erst zwölf Stürmer unter Vertrag haben. Zudem ist Wick in der Region Zürich stark verwurzelt. ZSC-Sportchef Edgar Salis bestätigt, in Kontakt mit Vater und Berater Marcel zu stehen. Er sagt: «Das Interesse ist von beiden Seiten da.» Ein Vertrag sei aber nicht unterschrieben. Wick selbst war gestern nicht erreichbar.

    Auch Kollege Von Gunten könnte bei den Stadtzürchern noch zum Thema werden, mit ihm könnten sie unter Umständen eine Ausländerlizenz in der Abwehr einsparen.

    Mein Senf:

    Wick bzw. sein Vater, der ex ZSC Spieler, hat richtigerweise vorsondiert, ein Vertrag ist aber wohl noch nicht unterschrieben. Da Wick bei Kloten so oder so kein Thema mehr ist, wäre der Z gut beraten, das (überzogene) Salär um 15-20% zu kürzen.

    Zum Thema Von Gunten: Da müsste man die Pläne von Salis kennen, aber der Mann ist sicher interessant!

    Analyse Klotens Sanierung ist in Sicht, doch die Geldsorgen prägen den Club weiter. Von Philipp Muschg

    Mathematik des Schreckens

    Fast könnte man meinen, die einzige Fähigkeit, die im Schweizer Eishockey noch gefragt sei, das sei Rechenkunst. Als Klotens Taskforce gestern über den Stand der Dinge informierte, lieferte sie umfangreiches Zahlenmaterial: Selbst nach der in Aussicht gestellten Machtübernahme durch Verbandspräsident Philippe Gaydoul und Thomas Matter braucht es zur Rettung des maroden Clubs weitere 7,9 Millionen Franken. 3 davon sind in Form von Gläubigerverzichten gesichert, 719 144 Franken haben die verschiedenen Spendenaktionen generiert, 250 000 kommen bisher vom lokalen Gewerbe. Bleiben noch 3,9 Millionen. Kalkuliert man mit den Versprechen zweier grosser Unternehmen, sinkt dieser Betrag auf 2,9 Millionen, die bis zum 14. Juni vorliegen müssen, so die Taskforce. Sonst sei die Rettung gescheitert.

    Flyers beantragen Steuererlass

    Auch Philippe Gaydoul rechnet scharf. Der dank Detailhandel zum Milliardär gewordene Geschäftsmann stellt klare Bedingungen: 67 Prozent der Aktien, ein ausgeglichenes Budget 2012/13, Absegnung der Meisterschaftsteilnahme durch die Liga am Freitag – und eben die Mobilisierung der erwähnten 7,9 Millionen Franken. Als Gaydoul im Juni 2009 bei den Fussballern von GC einsteigen wollte, forderte er Ähnliches: keine Übernahme von Altlasten plus sämtliche Aktien. Als das nicht klappte, zog sich Gaydoul zurück. Damit droht er auch jetzt, wenn seine Bedingungen nicht erfüllt werden. Sonst sei die Rettung gescheitert.

    Clubführung und Team beschäftigen sich ebenfalls intensiver mit Zahlen, als ihnen lieb ist. 12 Millionen soll das Budget nächste Saison betragen, doch die Schuldenlast wird den Lohnanteil stark drücken. 15 Prozent Salärverzicht reichen nicht – langjährige, wichtige, teure Akteure sollen gehen. Auch die Spieler müssen der Logik einer ausgeglichenen Rechnung gehorchen, heisst es. Sonst sei die Rettung gescheitert.

    Für die Taskforce geht die Suche nach grossen Beträgen weiter. Daneben will man die über 100 verbliebenen Gläubiger zum Forderungsverzicht bewegen, darunter neu auch den Staat. «Wir beantragen Steuererlass», kündigte Sanierer Daniel Hunkeler überraschend an, «vom Gesetz her ist das nicht ausgeschlossen.»

    In diesem Rahmen sind Gaydouls Vorgaben Segen und Fluch zugleich. Sie bewahrten den Club vor dem vorzeitigen Ende, doch wenn sich einer engagiert, dessen Familienvermögen auf 1,25 Milliarden geschätzt wird, macht das die Suche nach Geldern in sechsstelliger Höhe kaum leichter. Dieses Geld aber braucht es für die Investoren. Sonst sei die Rettung gescheitert.

    Auch Adrian Fetscherin muss sich mit einer schwer verdaulichen Rechnung beschäftigen. Im Februar hatte der TV-Mann als künftiger Geschäftsführer und Präsident für einen hohen sechsstelligen Betrag 30 Prozent der Flyers-Aktien erworben – nun soll er diese ohne Gegenleistung abgeben. Der frühere Präsident Jürg Bircher und Taskforce-Chef Peter Bossert stellten ihre Anteile bereits zur Verfügung, doch ihre Fälle liegen anders: Der finanziell angeschlagene Bircher hatte nichts mehr zu erhoffen, Bossert ist Millionär. Weil ein Drittel aller Aktien weit verstreut ist, sind Fetscherins Anteile für das von den Investoren eingeforderte 67-Prozent-Paket von grosser Wichtigkeit.

    Wenn die Delegierten der Liga morgen über die Aufnahme der Flyers in den Spielplan 2012/13 entscheiden, müssen auch sie gut kalkulieren. Wie wahrscheinlich ist die Rettung des Clubs? Kann er die gesamte Saison bestreiten? Ist ein Doppelmandat des Verbandspräsidenten tragbar, obschon es die Statuten verletzt? Wenn ja, wie lange? Wie wirkt sich das auf Gaydouls drei grosse offene Dossiers auf: die Zukunft von Nationaltrainer Simpson, den neuen TV-Vertrag sowie die Academy in Winterthur?

    Gute Tat zum Abgang

    Und schliesslich ist da Gaydoul selbst. Er will Kloten retten – und dass er damit den Stuhl als Verbandspräsident riskiert, scheint ihn kaum zu stören. Für einen, der seine öffentlichen Auftritte nicht gerade zelebriert, bietet sich die Chance, den Abgang mit einer guten Tat zu veredeln. Dass Gaydoul dafür rigorose Bedingungen stellt, entspricht wohl seinem Wesen. Bleibt zu hoffen, dass sie erfüllt werden. Andernfalls müsste Gaydoul seine harte Position aufweichen – oder die Rettung ist gescheitert. Und Gaydoul würde einen Verband präsidieren, der ohne Kloten Flyers ist. Weil der Präsident nicht über seinen Schatten springen mochte.

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    Klotens Rückbau ist in vollem Gang

    Die Flyers planen ohne Coach Eldebrink und teure Spieler – Wick steht bereits mit dem ZSC in Kontakt.

    Von Silvan Schweizer, Kloten


    Es muss ein seltsames Wechselbad der Gefühle geherrscht haben in der Klotener Garderobe, als Taskforce-Chef Peter Bossert am Dienstagabend vor versammelter Mannschaft sprach. Einerseits konnte er mit dem Einstieg von Philippe Gaydoul als potentem Investor eine aufbauende Nachricht melden. Andererseits teilte er den Spielern auch mit, dass sie für die nächste Saison auf 15 Prozent ihrer Löhne verzichten müssen. Und für die Rettung reicht dies noch nicht: Mit den Grössen Niklas Nordgren, Patrick von Gunten und Roman Wick wird offenbar gar nicht mehr geplant. Und auch Trainer Anders Eldebrink ist zu teuer für eine Weiterbeschäftigung.

    Ausser zwei Spielern akzeptierten alle Flyers die Lohnkürzungen. Jungcenter Samuel Walser und Verteidiger Félicien Du Bois wollten sich mehr Zeit ausbedingen. Walser steckt derzeit mitten in den Abschlussprüfungen seiner KV-Lehre und damit ohnehin in einer Stressphase. Sein Agent Georges Müller sagt: «Bei einem anderen Club könnte er das Doppelte des jetzigen Gehalts verdienen statt weniger.» Er wolle nächste Woche nochmals mit den Verantwortlichen das Gespräch suchen. Du Bois benötigte eine Nacht, um dann den neuen Konditionen doch zuzustimmen und damit als einer der Leader des Teams ein Zeichen zu setzen. «Ich wollte eine solch wichtige Entscheidung nicht einfach innert fünf Minuten treffen», sagt der Romand. «So etwas muss sich zuerst setzen.»

    Vom heftigen Kaderschnitt wollte Bossert an der gestrigen Medienkonferenz nur den Fall Wick bestätigen. Das Eigengewächs, das geschätzte 600 000 Franken pro Jahr verdienen soll, wäre offenbar gewillt gewesen, auf weit mehr als die 15 Prozent zu verzichten. Doch die Meinungen in der Taskforce waren bereits gemacht. «Ich gehe davon aus, dass eine so massive Kürzung, wie sie bei ihm notwendig gewesen wäre, nicht durchführbar ist», sagte Bossert.

    Wie bei Bärtschis Transfer 2006

    Es sei ein einschneidender Entscheid, aber man müsse ehrlich zu sich sein; es sei wie damals 2006 bei Patrik Bärtschi, als der Stürmer unter seiner Präsidentschaft nach Bern transferiert wurde, um das Budget zu entlasten, sagte Bossert. «Mit dem Geld von einem solchen Spieler kann man drei andere finanzieren. Und wir brauchen genügend Spieler fürs Kader.» Allerdings scheint klar: Wicks Abgang soll der Öffentlichkeit auch signalisieren, dass man in Kloten bereit ist, kräftig aufzuräumen.

    Ein naheliegender Abnehmer für den 26-jährigen Nationalspieler wären die ZSC Lions, die derzeit erst zwölf Stürmer unter Vertrag haben. Zudem ist Wick in der Region Zürich stark verwurzelt. ZSC-Sportchef Edgar Salis bestätigt, in Kontakt mit Vater und Berater Marcel zu stehen. Er sagt: «Das Interesse ist von beiden Seiten da.» Ein Vertrag sei aber nicht unterschrieben. Wick selbst war gestern nicht erreichbar.

    Auch Kollege Von Gunten könnte bei den Stadtzürchern noch zum Thema werden, mit ihm könnten sie unter Umständen eine Ausländerlizenz in der Abwehr einsparen. Der 27-jährige Bieler spricht von einem sehr harten Moment, als ihm eröffnet wurde, dass er nicht mehr Teil der Klotener Zukunft sein soll. Von Gunten hatte erst Anfang Jahr nach einer Saison in Schweden seine Rückkehr zu den Flyers bekannt gegeben. Sein Abschied sei aber noch nicht definitiv, man könne mit ihm immer noch zusammensitzen und eine Lösung finden, was er auch hoffe, sagt er. «Aber der erste Schritt muss von der Taskforce aus kommen. Wenn sie mich nicht mehr will, muss ich halt weiterschauen.» Er verstehe aber, dass er momentan nicht Priorität geniesse.

    Hollenstein als logischer Coach

    Trainer Eldebrink, der in seiner Heimat Schweden weilt, sieht sich bereits nach einem neuen Job um. Im Frühling hatte er noch zwei heimischen Clubs, darunter AIK Stockholm, abgesagt. Der 52-Jährige, der die Flyers seit acht Jahren betreut, hoffte trotz der Turbulenzen, seinen Kontrakt bis 2014 erfüllen zu können. Vor ein paar Tagen erklärte ihm Bossert nun, dass es schwierig würde, ihn noch zu bezahlen. Eine mögliche Lohnreduktion wurde nicht besprochen, auch wenn Eldebrink grundsätzlich dazu bereit wäre. Dennoch hält er fest: «Ich akzeptiere, dass eine billigere Lösung gesucht wird.» Und angesprochen auf seinen längjährigen Freund und Assistenten Felix Hollenstein fügt er an: «Falls er Trainer wird, würde ich mich sehr für ihn freuen.» Es wäre nur logisch, wenn das Klotener Urgestein schon bald übernehmen würde.

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    Zitat von Sputnik

    Larry:

    Zum "Glück" macht Man United aber vor allem dank Merchandising, Sponsoren und Fernsehrechten einfach soviel Geld, dass es trotzdem nicht präkär ist. Es war ja auch in den letzten Jahren Geld da um im Sommer jeweils kräftig in Sachen Transfers mitzumischen. Aber ist definitiv so, ohne den Glazers könnte United einiges besser mit Man City oder Chelsea in Sachen Transfers mithalten.

    BTW: Seit dem Kauf von Glazer ist Manchester United nicht mehr Börsen kotiert.

    Ich glaube, ManU ist sein neues Spielzeug, und er will durchaus Erfolg haben!

    Ich glaube auch nicht, dass er in naher Zukunft verkauft, denn Geld hat er genug und die Buccs verkauft er auch nicht.

    Ich persönlich würde mir wünschen er würde sich wieder etwas mehr um die Buccs kümmern, immerhin ist jetzt einiges gegangen (Coach, neue Spieler).

    Zitat von Eggi

    Der könnte mich mal!

    Hätte ich Geld von Kloten zugute, und ich kenne solche Leute, würde ich das zu 100% einfordern!

    Aber klar, die meisten Gläubiger sind Klötis, also....

    Von Fetscherin wird verlangt, dass er quasi auf seine Million verzichtet soll.

    Ich nehme aber an, dass Fetscherin eben gar nicht so reich ist, dass er einfach so auf eine Kiste verzichten kann.

    Und wieso sollte er auch?

    Jeder weiss dass Gaydul das Geld aufbringen kann, also würde ich in die andere Richtung pokern!

    Zitat von Iceman

    Wie lange werden Gaydoul / Matter wohl das Lied von Mässigung und Kostenwahrheit singen?

    Früher oder später wird sie "der Hafer stechen", sich auch mal mit dem Meisterkübel feiern zu lassen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese (mehr od. weniger) erfolgsgewohnten Manager zufrieden damit sind, im Mittelmass mitzuschwimmen. Dass jetzt etwas rumgelärmt wird und Exempel statuiert werden ist normal. Erst so in 2-3 Jahren wird es interessant werden, bzw. dürfte der Wunsch nach "Erfolg" zu tieferen Griffen in die Schatulle führen... :wink:

    Genau so wird es kommen!

    Gaydul hat das Geld, und er wird es machen!

    Mit Kloten wird weiter zu rechnen sein, ev. nicht nächste Saison aber später!

    Ding-Dang-Dong

    Gschätzti Denner Chunde!

    Hüt hämmer e Aktion!

    Roman Wick, Niklas Nordgren, Patrik von Gunten und Anders Eldebrink sind günschtig z'ha! :razz:

    Zitat von Zesi


    Anscheinend wurde der Vertrag schon vor einigen Wochen unterschrieben.. Dies würde bedeuten, dass eine solche Entschädigung wohl fällig ist.
    Naja..

    Das werden wir nie erfahren!

    Ich tippe aber auf ein (leicht) tieferes Salär.

    Gerne:

    Er hat sich das ganze Geld von Banken geben lassen, war ja kein Problem, Garantien hatte er ja mehr als genug!

    Und dieses Geld lässt er sich nun vom Club zurückzahlen.

    Am Ende gehört ihm der Club, den Kauf hat der Club selber bezahlt und wenn er verkauft macht er einen fetten Gewinn! Wie würde Gordon Gekko sagen: Kapitalismus vom Feinsten!

    Zitat von Simms


    Soll ich schreiben, dass Walser auch beim ZSC unterschrieben hat und schauen, ob es Zaugg bald verkündet? :floet: :rofl:

    Funktionier nur ohne die Männchen und "soll ich schreiben" must Du noch löschen!

    :razz:

    Zitat von Iceman

    Das Problem der (zu) hohen Spielerlöhne erstreckt sich weit über die CH hinaus, wobei hier in erster Linie der Fussball "beispielhaft" auftritt. Dort sammeln sich an diversen Orten (z.B. Barcelona, Madrid) unglaubliche Schulden an. Beispiele soliden wirtschaftens gibt es dagegen nur wenige. Die Bayern scheinen dieses Kunststück zu beherrschen, bei ManU bin ich nicht ganz sicher.

    ManU ist (wäre) schon profitabel, nur lässt sich der Besitzer (Glazer) den Kauf des Teams zurückzahlen, darum schreiben sie offiziell Jahr für Jahr Verluste.

    Die Glazer Familie ist Steinreich, er kaufte zuerst die Tampa Bay Buccaneers, butterte viel Geld rein und führte das Team zum Sieg im Super Bowl.

    Heute macht er mit kleinem Budget mit den Buccs Gewinn, sehr zum Ärger der Fans, die fordern, er müsse mehr Geld reinpumpen.

    Den ManU Deal hat er ganz clever gemacht:

    Ohne eigenes Geld, das er gehabt hätte, hat er ManU übernommen und lässt sich nun die gesamten Kosten zurückzahlen.

    Verkauft er das Team am Tag X macht er einen Riesengewinn!

    Im Unterschied zu Europa, wo nur wenige Teams gesund sind, sind die US Ligen NFL, MLB, NBA und NHL Goldgruben!

    Die Maple Leafs verpassen die PO's aber machen Gewinn - so was wäre in der CH wohl nie möglich!