Beiträge von Larry

    Zitat von Draft

    NIEMALS!

    Oh Gott Draft.....für mich häd de Lugano Seich nie im Läbe au nur ahnähernd de Stellewert vom Titel 2000!

    Will er underem Strich absolut nüt bracht häd!

    2000
    2001
    CL
    VC
    2008
    lang nüt meh
    1992 Lugano

    so gsehts us. De FCZ hani nöd ihbezoge, will ich all die viele Titel i de 70er und 80er Jahr scho miterläbt han. Isch drum für mich nüt nois gsi womer wieder mal Meischter worde sind, aber schön isch es au gsi! :cool:

    Diese sechs Stunden Zeitverschiebung haben was gutes:

    Bis ich alles gelesen habe ist alles gesagt! :cool:

    Ich schliesse mich dem "Weisen" an, möchte aber dann die nächste Saison auch während der Quali (vor allem im Sept und Okt!!!!! :razz: ) diesen ZSC sehen!

    Zug ist der nächste Wunschgegner:

    Schon während der Quali nicht wirklich ein Problem, zudem haben die Zuger den grossen Nachteil nur vorne Top zu sein.

    Den Spruch für das Phrasenschwein schenke ich mir jetzt.

    The future is bright! :cool:

    Der ZSC und seine «Berliner Mauer»

    Dank dem überragenden Flüeler zogen die Zürcher mit einem 1:0 über Davos in den Halbfinal ein.

    Von Simon Graf, Zürich

    Lukas Flüeler suchte sich das richtige Spiel aus für seinen ersten Shutout im Hallenstadion. Über 11 000 waren gekommen, die ZSC Lions griffen nach dem Halbfinal, die Stimmung war ab Spielmitte elektrisierend – und der Hüne im Zürcher Tor blieb cool. «Erst, als ich nach dem Davoser Timeout zurück ins Tor fuhr, hatte ich kurz Zeit, mir Gedanken zu machen», erzählte er. 18,4 Sekunden waren da noch zu spielen, Arno Del Curto hatte nochmals alles aufs Eis geschickt, was Rang und Namen hat, doch Pittis gewann das letzte Bully, und irgendwie schafften es die Zürcher, dass der Puck nicht mehr auf ihr Tor kam. Die letzten Sekunden liefen ab, dann durfte Flüeler in die Ränge fausten und wurde von den heranstürmenden Kollegen fast erdrückt.

    1:0 gewannen die ZSC Lions das vierte Spiel und damit die Serie, die viel umkämpfter gewesen war, als es das 4:0 ausdrückt. Dreimal hätte die Partie auch auf Davoser Seite kippen können – und dass der Aussenseiter alle knappen Spiele gewann, hatte er zu einem grossen Teil Flüeler zu verdanken, der je länger, desto souveräner wurde. Gestern gab er seinem Team Ruhe, als er in der 6. Minute den alleine auf ihn zustürmenden Sykora stoppte und so einen frühen HCD-Shorthander verhinderte. Und kurz nach Spielmitte parierte er in Unterzahl einen Direktschuss Sejnas mirakulös. Wenig später brachte Bärtschi (34.) die Zürcher in Führung, nachdem Ramholt den Puck verloren und Cunti seinen Kollegen ideal angespielt hatte.

    Diesen Mini-Vorsprung brachte der ZSC dank grossem Kampf über die Zeit. «Immer wieder warfen sich unsere Jungs teilweise kopfvoran in die Schüsse», jubilierte Bob Hartley. «Es macht Spass zuzuschauen, wenn sich ein Team so aufopfert.» Und natürlich bekam Flüeler ein Extralob: «Wir haben viel in ihn investiert, und es hat sich ausbezahlt», sagte der Kanadier. «Ich wusste schon früh, dass ich auf ihn setzen würde. Nun bin ich stolz auf seine Entwicklung. Heute war er wie eine Mauer.» Dann hielt Hartley inne und fügte schmunzelnd an: «Unsere Berliner Mauer.» Daraus, dass Flüeler das Duell gegen Genoni gewann, dürfte er noch mehr Vertrauen schöpfen.

    Der HCD bemühte sich in Spiel 4 nochmals nach Kräften und zeigte sich kampfbereit – was sich etwa in einer Kaskade von Crosschecks Grossmanns gegen Schäppi äusserte. Doch den Bündnern fehlte oft die nötige Präzision und die ordnende Hand des Reto von Arx, der zugunsten seiner Gesundheit auf einen Einsatz verzichtete. Die Weisheit, dass die besten Spieler die besten Spieler sein müssen, arbeitete gegen Davos. Von Arx fehlte, Sykora, Taticek und Sejna liefen verzweifelt ihrer Form hinterher. Bei den ZSC Lions hingegen steigerten sich nebst Flüeler der vierfache Torschütze Bärtschi, der souveräne Geering, die emsigen Ambühl und Pittis und der turmhohe Schäppi, der fast jeden Zweikampf gewann und als vierter Center dafür sorgte, dass Hartley ohne Bedenken bis zum Schluss mit vier Linien durchspielen konnte.

    Zug als wahrscheinlicher Gegner

    Der ZSC-Trainer will seinen Spielern nun zwei Tage frei geben. Er sei froh über die Pause, da seine Mannschaft – gestern musste Seger passen – zahlreiche Verletzte habe. Noch steht der Gegner im Halbfinal, der am Samstag, den 17. März, beginnt, nicht fest. Es dürfte der EVZ werden, der morgen gegen Biel noch eine Zusatzrunde drehen muss. Gegen die Zuger haben die ZSC Lions in der Qualifikation drei von vier Spielen gewonnen. Doch dass solche Statistiken im Playoff zur Makulatur werden, haben die Zürcher gegen den HCD, ehemals ihr Angstgegner, ja nun demonstriert.
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    Kommentar Von Simon Graf

    Mit dem Essen kommt der Appetit

    Schon lange passte der Schlachtruf nicht mehr so gut, der zu Zeiten des «alten» ZSC geprägt wurde – «Dä Zätt Äss Cee isch wider daa». Nach drei mageren Jahren ohne gewonnene Playoff-Serie hat sich der Stadtklub mit dem Coup gegen den HCD spektakulär zurückgemeldet. Die Zürcher schafften gegen den meist genannten Titelfavoriten die grösste Playoff-Überraschung, seit sie 2009 als Champions-LeagueSieger an Fribourg gescheitert waren – ebenfalls mit 0:4 als Zweiter gegen den Siebten.

    Allerdings durfte man vermuten, dass in dieser nicht gerade günstigen Zürcher Mannschaft mehr stecken muss, als sie in der Qualifikation gezeigt hatte. Und dass der ZSC zuweilen eine Serie gewinnt, sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Fünf Punkte sind zu erwähnen: Der überzeugende Flüeler absolvierte mit seinem ersten gewonnenen Viertelfinal mit 23 seine «Lehrabschlussprüfung» – ein wichtiger Schritt in seiner Karriere. Das Team hat zu erstaunlicher defensiver Stabilität gefunden. Es ist unter Bob Hartley so fit geworden wie lange nicht mehr. Der stets fordernde Kanadier mag nicht besonders beliebt sein, aber er hat vorab die Jungen weitergebracht. Und die Chemie in der Kabine stimmt, sonst wäre ein solcher Exploit nicht möglich.

    Mit dem Essen kommt der Appetit, und es kommen Erinnerungen an 2008 auf, als der ZSC von Rang 6 aus zum Titel stürmte. «Wer, wenn nicht Davos kann Meister werden?», wurde HCD-Coach Arno Del Curto vor dem Playoff gefragt. Vielleicht wissen die ZSC Lions eine Antwort.

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    Zitat von Der Weise

    Unsäglich, SF bringt einen Kurzbericht vom Spiel von etwa 3 Min. und danach einen 5 Min. Arno Monolog, keine einzige stimme vom Z. Sind die eigentlich nicht ganz normal?

    Das wird noch mind. einen Tag so weiter gehen.

    Nehme an, HOCK EI hat geweint im Studio :traurig:

    Zitat von DEGShanahan

    Geil, geil, geil. Habe am Liveticker mitgefiebert.

    Wann kann ich Tickets für das 4. Spiel haben, sprich, wann beginnt der Vorverkauf ?

    DEGShanahan

    Du meinst fürs Halbfinale! :cool:

    Grossartig, ZSC! :fleht:

    Jeder Spieler, von Flüeler :nick: über die Verteidiger bis zu den Stürmern, hat jeder einen grossen Schritt nach vorne gemacht.

    Nun (wohl) gegen Zug!

    Sehe gute Chancen, der Z erinnert mich nun an die letze Meistermannschaft.....

    Ou, jetzt häd de Samu grad gseit mir seged en Meisterkandidat! :cool:

    Als Krutow um Atem rang

    Die ZSC Lions wollen heute Davos eliminieren – und feiern ihre Helden vom Coup 1992 gegen Lugano.

    Von Simon Graf

    Als sich ZSC-Präsident Ernst Meier daranmachte, fürs Playoff ein «Klassentreffen» der ZSCler zu organisieren, die 1992 das Grande Lugano gestürzt hatten, war seine Sorge, einen Termin zu finden, an dem das aktuelle Team noch um den Titel mitspielt. Dass die Feier an einem Abend stattfinden würde, an welchem dem Stadtclub gegen Davos sein nächstes Husarenstück gelingen könnte, hatte er nicht zu denken gewagt. Das nennt man glückliche Fügung. Und der damalige ZSC-Trainer Arno Del Curto ist erst noch anwesend.

    Wenn heute um 19.30 Uhr die russischen Gäste Wladimir Krutow und Sergei Prijachin im Hallenstadion präsentiert und die Bilder des legendären Penaltyschiessens gezeigt werden, dürfte der Engadiner kaum Zeit haben, in Nostalgie zu schwelgen. Er wird damit beschäftigt sein, seinen HCD auf das Spiel einzuschwören. Vor 20 Jahren schaffte Del Curto mit den Zürchern die Mutter aller Überraschungen im Schweizer Playoff. Es war schon damals der Siebte gegen den Zweiten, doch von der heutigen Ausgeglichenheit war man weit entfernt. Der Viertelfinal galt als Warm-up für die Favoriten.

    Die Penaltys als Höhepunkt

    André Rötheli, der damals für Lugano spielte, erzählt, für ihn sei es eine prägende Erfahrung gewesen, wie danach gestandene Spieler wie Sandro Bertaggia neben ihm auf der Bank geschluchzt hätten. Im Kontrast dazu stand die Ekstase im hoffnungslos überfüllten Hallenstadion. «Eine solche Atmosphäre hatte ich noch nie erlebt», schwärmt Del Curto noch heute. Kurz vor halb zwölf Uhr war es an jenem 17. März 1992 geschafft. Torhüter Rolf Simmen stoppte auch Turcotte – der ZSC war im Halbfinal.

    Am wachsten in Erinnerung blieben den Beteiligten die Penaltyschiessen in Spiel 1 und 4. Adrian Hotz erinnert sich sogar noch an die Trefferquote: «Lugano traf einmal in sechs Versuchen, wir verwandelten alle sieben Penaltys.» Stolz fügt er an: «Das hat uns wohl keiner mehr nachgemacht.» Im Tessiner Tor stand der bemitleidenswerte Christophe Wahl. Beide Male wies Hotz, der als Erster verwandelte, den Weg. «Als ich im Hallenstadion im Mittelkreis stand und wartete, bis ich anlaufen konnte, schossen mir tausend Gedanken durch den Kopf. Ich war mausbein allein, spürte die Verantwortung, die auf mir lastete. Jene Momente kamen mir vor wie Stunden.»

    Bruno Vollmer erinnert sich schmunzelnd, man habe den erschöpften Krutow vor seinem Versuch fast anschieben müssen. Doch seine Hände waren schneller als die Beine. Im Training, wenn Penaltys geübt wurden, habe ihn Krutow fast immer erwischt, erzählt Simmen. «Er machte nichts Verrücktes, aber er durchschaute die Bewegungen des Goalies und beherrschte drei, vier Tricks.» Del Curto spricht liebevoll über den Weltstar, der in Zürich gestrandet war: «Seine Brillanz sah man immer noch. Schade, dass er die westlichen Einflüsse nicht verkraftet hatte. Aber für mich, den kleinen Arno, war es eine Ehre, den grossen Krutow zu trainieren.»

    «Krutow tat mir manchmal leid»

    Der damals 35-Jährige, der im November 1991 Eishockeyprofessor Pavel Wohl an der Bande abgelöst hatte, widmete sich dem übergewichtigen Weltstar mit Hingabe. «Wie er auf dem Eis Runden abspulen musste, als wir schon lange in der Kabine sassen, tat er mir manchmal leid», sagt Simmen. «Aber alles, was Arno sagte, hat er gemacht.» Del Curto erinnert sich, wie er jeweils mit Krutow die Finnenbahn auf dem Dolder aufsuchte: «Seine Frau Nina war auch dabei und trieb ihn an.» Der drei Jahre jüngere Prijachin war pflegeleichter und fitter, «er war kein typischer Russe, sondern eine Mischung aus Russe und Nordamerikaner», sagt Del Curto. «Beide waren fantastische Typen.»

    Obschon Krutow nur Russisch sprach und eher verschlossen war, habe man doch gemerkt, dass es ihm beim ZSC gefallen habe, glaubt Vollmer. «Am Donnerstag hatten wir in der Kabine jeweils Pizza-Abend, da war er mit Genuss dabei. Und bei der Abschlussparty mit Nöggi ging er auf die Bühne und entführte dessen Hut.

    Für die folgende Saison erhielt Krutow keinen Vertrag mehr und zog in die schwedische Provinz weiter. Prijachin blieb, und Vollmer erinnert sich gerne an die legendären Abende mit ihm, an denen viel Wodka floss.

    Nach dem Coup gegen Lugano, mit vier Verteidigern und acht Stürmern, musste der ZSC für den Halbfinal gegen Bern nach Kloten ausweichen, weil das Hallenstadion besetzt war. «Das war eine brutale Strafe für uns», sagt Del Curto. «Damals war Kloten für uns noch ein rotes Tuch.» Und für einen weiteren Exploit fehlte gegen den SCB, den späteren Meister, die Energie.

    Mit Del Curto «auf Kriegsfuss»

    Wie sie das grosse Lugano stürzten, verbindet die Beteiligten noch heute. «Ähnlich emotionell war nur noch der Meistertitel 2000, den ich auf der Tribüne erlebte», findet Vollmer. «Der ZSC war zuvor 30 Jahre im Niemandsland gewesen», erinnert Del Curto. «Für mich war dieser Sieg wunderbar. Und ich habe aus meiner ZSC-Zeit viel gelernt. Ich wollte damals immer mit dem Kopf durch die Wand, das gab eine verknorzte Stimmung. Bei Hotz machte ich den Fehler, dass ich ihn zum Laufen bringen wollte. Heute würde ich mir auf die Lippen beissen und hätte Spass an seiner Genialität vor dem Tor.»

    Die beiden unterhielten sich 20 Jahre nicht mehr miteinander, ehe sie sich im vergangenen Winter aussprachen. Del Curto sei «mit allem Spielern auf Kriegsfuss» gewesen, blickt Vollmer zurück. «Aber seine Trainings waren schon damals Weltklasse.» Simmen sagt: «Er gab uns den Glauben, dass wir Lugano schlagen könnten.» Für jene Sternstunde soll der inzwischen fünffache Meistertrainer nun mit der goldenen ZSC-Ehrennadel ausgezeichnet werden. Das könnte ihm, falls er gegen seinen Ex-Club ausscheiden sollte, vielleicht etwas helfen, die Enttäuschung zu verdauen.

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    Zitat von Messier


    Ich rede nöd vom live-Komentar, ich rede vo de ganze Sändig. De ZSC isch nie zur Diskusion gstande, resp nie Thema gsi. Es isch nur um de HCD, de Arno und vor allem um de vonArx gange. Wieso und warum de HCD dies und das etc. Bucheli isch ja sogar zum Physio vo Davos go fröge, obmer, wänn de vonArx chunt go wächsle chunt, a sim Gsichtsusdruck agseht, ober Schmerze heg und so Scheiss.
    Also säg nöd, dasses nöd stimmt. Bi mir händ sich es paar Lüt fürchterlich ufgregt.

    So isches, und wer das nöd so gseht häd e Anti-ZSC-Brülle ah!

    :roll:

    Noch ein Sieg zum grossen ZSC-Coup

    Die Zürcher gewannen mit 2:1 auch Spiel 3 gegen Davos – und haben nun vier Chancen zum Einzug in den Halbfinal.

    Von Simon Graf, Davos

    Reto von Arx war nahe dran, eine Heldengeschichte zu inszenieren, wie sie nur das Playoff schreiben kann. Die Davoser Identifikationsfigur, die am Montag wegen eines gebrochenen Fingers an der rechten Hand den Stock noch kaum greifen konnte, stürzte sich in Spiel 3 angesichts der prekären Lage der Bündner in den Kampf. Und nachdem der zähe Emmentaler einer der Besten seines Teams gewesen war, stocherte er den Puck 67 Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit zum 1:2 unter Flüeler durch. Der ZSC-Goalie schien den Puck schon blockiert zu haben, doch die Zürcher Proteste nützten nichts. Mit 6 gegen 4 Feldspielern belagerte der HCD danach das Gästetor, und nach 59:30 gelangte der Puck tatsächlich zum freistehenden Von Arx. Flüeler liess eine kleine Lücke offen, der Center schoss – und traf den Pfosten.

    Es war die entscheidende Szene einer hektischen, an Dramatik kaum zu überbietenden Schlussphase, in der sich die ZSC Lions mit allen Kräften an ihrem Sieg festhielten – und ihn sich nicht mehr entreissen liessen. Dank eines erneut überragenden Flüeler, aufopfernder Defensivarbeit und etwas Glück. Denn vor Von Arx hatten schon Bürgler (23.) und Jinman (34.) die Torumrandung getroffen. Mit dem 2:1 verschafften sich die Zürcher, als klarer Aussenseiter in die Serie gegen den Meister gestiegen, vier Chancen zum Einzug in den Halbfinal. Wer morgen Donnerstag im Hallenstadion dabei sein möchte, sollte sich bald um ein Ticket kümmern. Bis gestern Nachmittag waren schon 9600 Billette verkauft, und der dritte Zürcher Sieg dürfte nochmals einen Run auf Tickets auslösen.

    Die ZSC Lions haben sich eine erstmals ausverkaufte Heimarena redlich verdient. Sie waren zwar wie schon im ersten Spiel im Kurort nicht unbedingt die bessere Mannschaft, aber eine, die sich ihr Glück mit grossem Einsatz erarbeitete. Und die unter Druck nicht zerbrach, sondern vehement dagegen hielt, und ihre Chancen verwertete. Monnet traf in der 26. Minute mit seinem ersten Playoff-Tor präzise ins Lattenkreuz, Tambellini (34.) erwischte Genoni mit einem wuchtigen Direktschuss zwischen den Beinen – beide Male war dem Kilchberger nichts vorzuwerfen. Danach hielten die Zürcher ihre Führung mit aktiver Verteidigung, liessen sich bis zur Schlussphase nie allzu sehr in die eigene Zone drängen. Und natürlich kam ihnen entgegen, dass mehrere Davoser Schlüsselspieler, allen voran Sykora und Sejna, ihrer Bestform hinterher hinken.

    Hartleys Lob für Flüeler

    «So lange Flüeler so stark spielt, sieht es gut aus für uns», schwärmte ZSC-Coach Bob Hartley. «Und wir haben Genoni mit zwei ausgezeichneten Schüssen bezwungen.» HCD-Flügel Bürgler sagte kopfschüttelnd: «Der Match war frustrierend für uns, wir waren nahe dran. Zum dritten Mal.» Nun hätten die Davoser nichts mehr zu verlieren, schloss Bürgler. Ausser die Serie, wäre dem anzufügen. Sollten sie an den ZSC Lions scheitern, wären sie der vierte Meister seit 2007, der im Viertelfinal ausscheidet. Ein Fakt, der zeigt, wie schwierig die Mission Titelverteidigung geworden ist. Arno Del Curto dürfte sein Team aber lieber an eine andere Statistik erinnern: Dreimal schon gelang es, ein 0:3 in ein 4:3 umzuwandeln – 2008 im Viertelfinal gegen Zug auch dem HCD.

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    Zitat von Reto

    Er chan doch nur luege, öb d'Schiibe im Goal gsi isch oder nöd. Oder isch es i de Playoffs evt. andersch?

    2.16 Folgende Situationen können während der regulären Spielzeit, der Verlängerung oder dem Penaltyschiessen über Video-Replay geklärt werden:
    a) Puck überquert die Torlinie
    b) Puck im Netz bevor oder nachdem das Tor verschoben wurde
    c) Puck mit der Hand, mit dem Schlittschuh (Kick) oder mit dem Körper ins Tor gelenkt
    d) Hoher Stock
    e) Puck von einem Offiziellen ins Tor abgelenkt
    f) Dem Überqueren der Scheibe über die Torlinie unmittelbar vorausgegangener Regelverstoss, durch welchen nach Auffassung des Schiedsrichters das Tor ermöglicht wurde (ohne Torraum- Offside gemäss Regel 471 a4 IIHF-Regelbuch).
    g) Penaltyschütze schliesst seine Aktion ab, bevor oder nachdem der Torhüter das Tor verschiebt.

    Zitat von virus


    das hani au müesse feschtstelle. aber wie gsehts us, därf er sich das nöd go aaluege? vorallem nachdem fä flüeler und dä reschte vom z block da go motze isch?

    Irrtum vorbehalten hett er scho dörfe bzw. müesse, aber er häd ja s Goal unbedingt welle geh...... :roll:

    Zitat von Der Weise


    Einige Bemerkungen zum heutigen Spiel. Abgeklärte Leistung der Jungs mit einem souveränen Flüeler. Einzige Kritik, man hat es versauemt das Spiel frühzeitig zu entsveiden, allerdings hatten wir auch etwas Glück.
    Typisch Kurmann, eigentlich solid gepfiffen, doch er konnte wie schon so oft der Versuchung nicht wiederstehen doch noch entscheidend ins Spiel einzugreifen, so wie er das seit Jahren macht.
    Zum Schweizer Fernsehen, das ganze etwas HCD lastig. Völlig emotionslser Kommentar von Stefan Bührer welchem ich eigentlich mehr Hockeyverstand wie sämtlichen TC Kommentatoren attestiere.
    Ich glaube wir machen den Sack zu am Donnerstag!

    Kurmann hat gar nicht gesehen dass die Scheibe blockiert war, er musste um einen Spieler herumfahren....

    Klarer Bock den er geschossen hat.

    Bührer ist mir egal, aber HOCK EI hat fast geweint im Studio :traurig:

    Und jetzt SWEEP! :cool:

    Heute war im Print Tagi die Todesanzeige von Ernesto Rathgeb, Jg. 1952, aus Schwamendingen.

    Ich habe den als alten ZSC Fan aus den 70er/80er Jahren in Erinnerung!?