Ambri habe ich jetzt mal nicht aufgezählt, die sind ja gemäss Schweizer Medien ein Spitzenteam.
Und Rappi hast du verdrängt weils so verdammt weh tut oder!? Gegen die haben wir in den letzten 10 Partien 8 mal kassiert :-o
Ambri habe ich jetzt mal nicht aufgezählt, die sind ja gemäss Schweizer Medien ein Spitzenteam.
Und Rappi hast du verdrängt weils so verdammt weh tut oder!? Gegen die haben wir in den letzten 10 Partien 8 mal kassiert :-o
Ich hoffe ich trete auf unserem Forum niemanden zu nahe. Aber stell dir vor es ist Playoff-Final und keine Sau interessiert's.
Genf gegen Biel ist sowas von nicht fesselnd, dass ist schon sehr erstaunlich. Nicht dass es die Spiele nicht sind (habe noch
keines gesehen), aber wen interessiert's WIRKLICH, ob nun Biel oder Servette Meister werden? Wenn du Zürich, Davos, Bern,
Zug, etc. im Final hast, dann können sich noch viele - mich eingeschlossen - damit "anfreunden", gegen eine Mannschaft zu
sein und sich darum für die Playoff-Finalserie zu begeistern, oder zumindest zu erwärmen. Aber so?
Haha, ich denke mal das war nicht ironisch gemeint oder?
Ich glaub du musst in diesem Fall für dich sprechen (jaaa ich weiss, das tust du sowieso), ich habe bis jetzt jede Partie gesehen und freue mich jeweils darauf. Natürlich nicht in der Art wie ich mich auf unsere Playoffs freue aber so, dass ich mir den Abend frei halte um das Spiel zu sehen. Und bei der Arbeit geht es allen so und keiner von denen ist Biel oder Servette Fan sondern einfach hockeybegeistert. Gestern hatte ich sogar ein wenig Hühnerhaut als ich die Einspielungen der Fans gesehen habe, wie die sich freuten nach dem Sieg. da hat es einige darunter, welche es vermutlich mit deinem "Fan-Sein" aufnehmen können
Ich bin deshalb nicht so sicher ob es vielen so geht wie dir.
Als Hockeyfan komme ich in dieser Finalserie auf meine Kosten. Ich gehe soweit, dass ich sage, ich habe die ganze Saison kein Spiel unseres ZSC gesehen, welches auch nur annähernd an die Qualität der Spiele in diesem Final kommt. Aber das ist meine bescheidene Meinung und muss sich nicht mit deiner oder sonst jemandes decken. Ich bin minim für Biel mag es aber auch Servette gönnen! Das Team, welches am Do. Meister wird, hat es definitiv verdient!
just my 2 cents
Das in den Schuss werfen, wurde das eigentlich verboten? Ich sehe niemanden mehr, der das macht.
ich glaub, es tuet eifach verdammt fescht weh! ![]()
Bei "unglaublicher Schuss" kommt mir sofort Reijo "Rexi" Ruotsalainen in den Sinn :-o
Wen verbindet ihr so mit einem Hammerschuss? Und nein, es sind keine Frauennamen gesucht ![]()
Wer konnte abstimmen (weiss es wirklich nicht)? Nur Personen, die davon gewusst haben; eine gewisse Nähe hatten (ich habe das zB. verpasst; nicht mitbekommen); denke ich mir.
Da waren wohl nicht viele ohne Saisonkarte; oder regelmässige Spielbesucher; darunter.
Gehört auch zur Demokratie; Niederlagen akzeptieren zu können ... Nicht zur Demokratie gehört der Versuch; bei vorhandenen Prozessen im Nachhinein Stimmrechte einzuschränken, oder zu erschweren. Das ist sie Methode der Orange änet em grosse Tümpel ...
Ich mag dich guet Mushu, obschon ich dich ja gar nöd känne aber das isch jetzt chli peindlkich was du da uselahsch!
Lass mich mal churz rekapituliere, du häsch kein Plan dävo, wie abgstimmt worde isch, bestahsch aber druff, dassmer sresultat eifach söll akzeptiere, will demokratie und so.....
ok, lönd mir also die ganz Schwiiz abstimme öb dä neu Hardturm söll entstah, und wänn dänn es "Nei" i dä Urne isch, will d'Muototaler keis Stadion in Züri wännd, dänn isch das für dich ok, will demokratie und so.....
irgendiwe schwach, die argumentation.....
Mer chönt ja trotzdem e Petition lanciere, dass de alti Goal-Song wieder gspielt wird
Muess ja nöd unbedingt dä "alt" wieder sii.
Vo mir us chönds jedes Jahr e Abstimmig mache. Aber nur unter dä SK-Bsitzer und nöd so, dass jede Tubeli-HCD/SCRJ/EHC-Fan und wie sie alli heissed chönd mit abstimme so wie letschts Mal! Regmi grad wieder uf tammisiechnomal, wie chammer so doof sii?
Wänn dänn immerno dä Sächsilüütemarsch gwählt wird chan ich dämit läbe, wills dänn offebar die meiste i dä Arena so wänd.
Viellicht söttemer e Petition starte, für en neue Torsong nächst Jahr, wo usschliesslich SK-Bsitzer dörfed abstimme!!
Hallo zusammen
So wie es aussieht wird das Treffen am Freitag 16.6. stattfinden.
Sorry Caro, wäre toll wenn du es dir noch organisieren kannst!Bis anhin haben sich 10 für dieses Datum eingetragen und ich werde heute mal das Restaurant reservieren.
Wetsch nöd no es paar täg warte mit reserviere? gaht ja no zwei mönet. min dienstplan chunt erst nächst wuche use........
Sehe das in etwa so wie Blacky, würde aber Marti eine 4.75 mit Tendenz zu 5 geben. Hat vielleicht nicht die Finesse eines Lehtonen, spielte aber hart und mit wenig Fehlern (zumindest welche mir in Erinnerung geblieben wären) und hatte in der Regular die zweitbeste +- Bilanz.
Mit einer 3:5-Niederlage und ohne Sieg verabschiedet sich der ZSC aus dem Play-off-Halbfinal gegen den EHC Biel. Die Zürcher führten im vierten Spiel 2:0 und 3:1, brachten den Vorsprung aber nicht über die Distanz. Für einmal eignet sich der Trainer nicht als Sündenbock – und die Organisation sollte sich fragen, wofür sie eigentlich stehen will.
Nicola Berger05.04.2023, 22.30 Uhr

Annick Ramp
Im Oktober haben die ZSC Lions die Swiss-Life-Arena eröffnet. Einen 207 Millionen Franken teuren Prestigebau von grosser Anziehungskraft – die 12 000 Plätze waren fast immer ausverkauft. Kein Team in Europa verfügt über eine modernere Stadioninfrastruktur als der ZSC.
Das Problem ist, dass der Klub in seinem Wirken oft jegliche Innovationskraft vermissen lässt. Zum zweifachen Meister EV Zug, der wie eine Denkfabrik funktioniert und sich in jeder Hinsicht allerhöchsten Standards verpflichtet – gerade auch, was die Ernährung und die Trainingslehre angeht –, ist der Abstand grösser geworden. Es ist auch nicht ganz klar, wofür der ZSC eigentlich stehen will. Es existiert zwar ein Leitbild, aber das ist interessanterweise nicht öffentlich einsehbar.
So erweckt der ZSC selten den Eindruck, er handle kohärent. Das fängt beim Coach an: Im Januar 2019 wurde der 62 Jahre alte Arno Del Curto eingestellt. Das Engagement war der Nostalgie geschuldet und der ewigen ZSC-Sehnsucht nach grossen Namen; die Verpflichtung wurde am Sportchef Sven Leuenberger vorbei orchestriert und scheiterte mit dem Verpassen der Play-offs spektakulär. Fast genau vier Jahre später hat der ZSC den nächsten 62-Jährigen rezykliert: den Kanadier Marc Crawford, der im Dezember mehr Gepäck nach Zürich mitbrachte als nur seine Koffer – eine unschöne Ansammlung von garstigen Verfehlungen im Umgang mit Spielern.
Auch das Engagement Crawfords hat etwas Rückwärtsgewandtes, und funktioniert hat es bisher ebenfalls nicht. Der Kanadier führte den ZSC schon zwischen 2013 und 2017, am Ende seiner ersten Ära hatte er nicht mehr viele Fürsprecher im und rund um den Klub. Ein Spieler sagte 2017 nach dem 0:4 im Play-off-Viertelfinal zum «Blick»: «Alle hassen ihn.»
Doch der Mensch neigt zu selektiver Wahrnehmung. Und im Gedächtnis der Würdenträger im ZSC sind offenkundig vor allem die Erfolge unter Crawford hängen geblieben, der Titel von 2014. Die Konsequenz war ein wenig zwingender Trainerwechsel – der ZSC war Tabellendritter –, dessen Wirkung gegen null tendierte, wenn er nicht sogar negativer Art war: Unter Crawford hat der ZSC 16 von 31 Spielen verloren, es ist eine miserable Bilanz. Die Darbietungen waren selten überzeugend, aus den etwas mehr als drei Monaten seit seiner Einstellung bleibt vor allem haften, dass er einen Schiedsrichter als «Schwanzlutscher» beschimpfte.
Der Kanadier steht für zwei weitere Jahre unter Vertrag, was vom ZSC-Management bemerkenswert schlecht verhandelt worden ist, weil es nicht so war, dass Crawford in Angeboten schwamm. Man wird den Eindruck nicht los, dass ihn auf dem Markt niemand so positiv wahrnahm wie der ZSC. Dabei ist dieser Klub mit der attraktivste Arbeitgeber in Europa, die Trainer stehen Schlange. Es müsste den Verantwortlichen nur einmal gelingen, den richtigen Mann zu holen.
Allzu oft lassen sie sich von Momentaufnahmen blenden: Das Duo Wallson/Johansson galt 2016 ebenso als der letzte Schrei wie 2019 Rikard Grönborg. Doch den einzigen Titel in den letzten Jahren errang der ZSC 2018 mit Hans Kossmann, einem Nothelfer, der nichts Prätentiöses hat. Vielleicht lässt sich daraus eine Erkenntnis gewinnen. Weil der ZSC sich seit Jahren wie ein Konsument verhält, der immer ins oberste Regal greift und dann staunt, wenn der «Kassensturz» enthüllt, dass das teuerste Produkt nicht immer das beste sein muss.
Die Rochade von Grönborg zu Crawford jedenfalls könnte sich nun als Bumerang erweisen. Denn als Sündenbock für das klare Scheitern gegen Biel kann der in Zürich nie übermässig populäre Schwede nun nicht mehr herhalten. Die Kritik entlädt sich stattdessen über den Sportchef Sven Leuenberger, einen Manager, der in dieser Funktion schon sechs Mal Meister geworden ist. Sie ist nicht unberechtigt, auch wenn nicht klar ist, ob Leuenberger in der Crawford-Frage erneut übergangen wurde und ob ihm diese oder jene Vertragsverlängerung nicht von höherer Stelle nahegelegt wird. Im Herbst 2021 hatte er Heinz Ehlers einstellen wollen, einen Mann vom Schlage Kossmanns.
Der ZSC ist heute die einzige Organisation in der National League, die sich ein eigenes Farmteam gönnt. Die Pyramide mit dem Unterbau einer gewaltigen Nachwuchsorganisation leistet exzellente Arbeit, und es ehrt den ZSC, dass er an seinem Konzept, möglichst auf eigene Kräfte zu setzen, festhält. Im derzeitigen Kader gibt es 16 Spieler mit ZSC-Wurzeln. Es spricht für die Attraktivität des Klubs, dass Zürcher Rückkehrer aus Nordamerika wie in letzter Zeit Dean Kukan, Sven Andrighetto oder temporär Denis Malgin sich dem ZSC anschliessen. Aber es ist schon auffallend, wie wenige Leader es in diesem Kader gibt, die Emotionen ins Spiel bringen können, das Feuer. Christian Marti und Chris Baltisberger sind zwei, an guten Tagen auch Andrighetto. Das ist wenig, gerade bei so viel Lokalkolorit in der Garderobe.
Von den zwölf Schweizern, die in dieser Saison in der NHL zum Einsatz kamen, durchliefen deren fünf die Juniorenteams des ZSC. In gewisser Weise ist der Klub diesbezüglich Opfer seines eigenen Erfolgs geworden – mit Spielern wie Pius Suter, Malgin und Jonas Siegenthaler wäre es um die Erfolgsaussichten des ZSC anders bestellt. Akteure von ihrem Kaliber sind auf dem Schweizer Markt nicht zu ersetzen. Aber es stellt sich die Frage, ob der Klub bei den eigenen Spielern immer auf die richtigen Pferde setzt. Spieler wie Roger Karrer, Marco Miranda (beide Genf/Servette) oder Mike Künzle (Biel) verliessen den ZSC, weil sie zu lange zu wenig Auslauf und Verantwortung erhielten. Heute stehen sie alle an der Schwelle zum Nationalteam.
In den letzten Jahren baute der ZSC auf den Verteidiger Noah Meier, der unter Grönborg praktisch nie berücksichtigt wurde und deshalb in dieser Saison mit einem Salär von 300 000 Franken der teuerste Swiss-League-Verteidiger der Geschichte war. Auf Jérôme Bachofner, der aus Zug zurückgeholt wurde und bei dem weiterhin nicht klar ist, was eigentlich seine Stärken sein sollen. Auf Justin Sigrist, der seit längerer Zeit stagniert. Auf den Spätzünder Willy Riedi, der nach einem formidablen Saisonstart in der Versenkung verschwand.
Es ist nicht an Meier, Sigrist und Riedi, diese Mannschaft zu tragen. Doch bei der Evaluation der eigenen Talente scheint die Organisation Steigerungspotenzial zu haben. Für die Selektion der Ausländer gilt das auch. Es muss sich schon anstrengen, wer einen ZSC-Feldspieler nennen will, der seit dem Abgang von Auston Matthews in die NHL 2017 für Spektakel sorgen konnte. Garrett Roe und Fredrik Pettersson in ihrer Blütezeit vielleicht. Aber sonst? Roman Cervenka, in Rapperswil gerade zwei Mal in Folge Liga-Topskorer geworden, wurde in Zürich nicht glücklich und verabschiedete sich nach einer Saison.
Die namhaftesten Sommerzuzüge, Alexandre Texier und Mikko Lehtonen, haben die hohen Erwartungen trotz immensem Talent nicht erfüllt. Und es spricht Bände, dass Crawford am Montag dem Schweden Lucas Wallmark mit Jarno Kärki einen Spieler aus dem Farmteam vorzog. Man muss vorsichtig sein mit Vergleichen, es ist schwieriger, in einem Team mit grosser Kadertiefe wie Zürich nach Lust und Laune zu skoren, als bei, sagen wir, Ambri-Piotta. Trotzdem wäre es nicht verboten, dass Leuenberger einmal einen Ausländer vom Kaliber eines Dominik Kubalik oder Jan Kovar aus dem Hut zaubert. Zumal der ZSC ja alles bieten kann: die Perspektiven, das Geld, die Infrastruktur, die Lebensqualität.
Es könnte für Leuenberger ungemütlich werden in den kommenden Tagen und Wochen, der Boulevard schoss sich schon nach dem Final-Kollaps von 2022 auf ihn ein. Ein einziger Titel in neun Jahren ist fraglos eine viel zu dürftige Ausbeute, gemessen an den Möglichkeiten, Aufwendungen und Ansprüchen des ZSC. Doch womöglich profitiert Leuenberger davon, dass der Posten des Sportchefs jene Planstelle ist, für die es keine funkelnden Namen, keine teuren, erfolgreichen Stars zu kaufen gibt. Wenn es ein Indikator sein soll, wie die ZSC-Chefetage in letzter Zeit funktioniert hat, dürfte das den Reiz, einen Wechsel vorzunehmen, deutlich schmälern.
Welche Hebel haben wir? Ludo rein und mit 6 Ausländern draussen? Linien nochmals umstellen? Welche Imports spielen? Ich würde Aze und Kärki draussen lassen.
Ich würde den Horst für Roe aufstellen! Und ganz so relaxed wird Biel wohl nicht sein. Der vierte Sieg ist nicht unbedingt der Leichteste und wenn sie heute verlieren sollten, ist ein Sieg am Sa. für sie schon beinahe ein Muss. Sonst kann das berühmte Momentum doch noch kippen. Das generiert dann schon etwas Druck. ich hoffe eher, dass wir heute etwas relaxter auftreten können damit dieser "Krampf" gelöst wird und wir durch Spielfreude etwas mehr Potential ausschöpfen können!
Als es keine Playoffs gab wegen Corona, ich behaupte in dieser Saison wäre der Titel bei uns gelandet.
Fahrradkette
Die ZSC Lions warten in der Play-off-Halbfinalserie gegen Biel noch immer auf ihren ersten Treffer. Gelingt es dem ZSC nicht, die eigene Ratlosigkeit abzulegen, droht gegen diesen emotionalisierten Gegner das schnelle Saisonende.
Nicola Berger02.04.2023, 10.00 Uhr

Michael Buholzer / Keystone
Bear Bryant, in den 1970er Jahren ein American-Football-Coach am College von Alabama, hat einmal gesagt: «Mit der Offensive verkauft man Tickets, aber mit der Defensive gewinnt man Titel.» Das Bonmot gilt inzwischen sportartenübergreifend als eine Art Evangelium, so unpräzis die These oft auch ist.
Die ZSC Lions verkaufen im Jahr 2023 zwar mühelos Tickets, die Swiss-Life-Arena ist mit 12 000 Zuschauern praktisch immer ausverkauft. Aber sie tun es nicht mit offensivem Schöngeist. Und nach dem 0:4 gegen den EHC Biel vom Samstag stellt sich mehr denn je die Frage, ob die in der Qualifikation deutlich beste Defensive der Liga einen Titel gewinnen kann. Denn die Torproduktion der Zürcher ist zur Unzeit gänzlich zum Erliegen gekommen, in den letzten drei Partien gelang noch ein Tor, beim 1:0 gegen den HC Davos im Play-off-Viertelfinal.
Es mangelt dem ZSC-Angriff in diesen Tagen an Kreativität, an Durchschlagskraft und auch an Fortune. Das Powerplay ist derzeit so dysfunktional, dass die Erfolgsquote bei miserablen zehn Prozent liegt. So gross wie am Samstag war die Sehnsucht im Klub nach dem im Sommer in die NHL abgewanderten Ideengeber Denis Malgin noch nie.
Biel, auf dem Papier gewiss kein übermächtiger Widersacher, tat dem ZSC den Gefallen, auf den Nummer-1-Goalie Harri Säteri zu verzichten. An seiner Stelle stand Joren van Pottelberghe zwischen den Pfosten, ein Torhüter, der vor einem Jahr kurz vor den Play-offs vom heutigen ZSC-Stürmer Jérôme Bachofner über den Haufen gefahren wurde, mit einer schweren Knieverletzung knapp neun Monate ausfiel und begreiflicherweise nur langsam wieder zu alter Sicherheit findet. Dass der Aussenseiter mit ihm in Zürich gewinnen konnte, muss Doping für das Bieler Selbstvertrauen sein.
Ohnehin erweckt das verschworene Bieler Kollektiv in diesen Tagen den Eindruck, als könne es durch nichts erschüttert werden; als ob es sich auf einer schicksalshaften Reise für den neuerlich an Krebs erkrankten Trainer Antti Törmänen befinde, die zeitnah in der ersten Finalqualifikation der Klubgeschichte münden könnte. Törmänen, 52, fehlte am Samstag, er unterzog sich einem operativen Eingriff und verfolgte die Partie anschliessend von zu Hause aus.
Auch ihm wird nicht entgangen sein, wie sehr es den zunehmend ratlos wirkenden Zürchern an Esprit fehlte. Es ist gerade ein seltenes Schauspiel zu beobachten: dass es dem im Vergleich zu fast allen anderen Klubs luxuriös bestückten und mit üppigen Mitteln ausgestatteten ZSC an Kadertiefe mangelt.
Der Ausfall des Nationalstürmers Denis Hollenstein stellt den ZSC auf die Probe, am Samstag liess der Coach Marc Crawford in der dritten Linie Livio Truog und in der vierten Formation Nicolas Baechler stürmen. Beide sind 19 Jahre alt, und es ist nicht gesichert, ob ihre Namen dem im Dezember entlassenen Trainer Rikard Grönborg eigentlich geläufig waren. Die Juniorennationalspieler kamen lange exklusiv im Swiss-League-Farmteam GCK Lions zum Einsatz, der ZSC büsst jetzt für die unverbesserliche Konservativität Grönborgs, weil bei allem Potenzial und Talent niemand erwarten kann, dass diese Spieler ohne nennenswerte Vorlaufzeit nun in den Play-offs die Lücken zu schliessen vermögen.
Crawford ist um seine Aufgabe gerade nicht zu beneiden, aber dem weitgereisten Kanadier muss nun schnell etwas einfallen, soll diese wechselhafte ZSC-Saison noch gerettet werden. Womöglich zaubert Crawford in dieser Serie den Amerikaner Garrett Roe aus dem Hut, noch 2020 mit 35 Assists der beste Vorlagengeber der Liga. Bei Roe, 35, war nach zahlreichen Verletzungen ein dramatischer Formzerfall zu beobachten, seine Zeit in Zürich wird nach vier Jahren enden, auch wenn er anerbot, als siebenter Ausländer zu bleiben.
Die Not des Trainers ist fraglos gross, wenn er darauf hoffen muss, dass Roe auf wundersame Weise die Magie vergangener Tage wiederfindet – er sass nicht umsonst in sechs der sieben bisherigen Play-off-Partien überzählig auf der Tribüne. Aber ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Massnahmen. Nun, da den ZSC noch zwei Niederlagen vor einer neuerlichen Play-off-Enttäuschung trennen und man schon einiges an Willensstärke aufbringen muss, um die Offensivspieler nicht auf eine Milchpackung zu drucken, so wie das in den USA geschieht, wenn nach verschollenen Personen gefahndet wird.
Törmänen und Säteri sollen am Montag in der Tissot-Arena wieder im Einsatz stehen, die beiden derzeit wichtigsten Personen im Klub, das dürfte den Bielern weiteren Schub verleihen. Der ZSC muss sich gut überlegen, wie er diese Wirkung kontern will, sollen die Worte von Bear Bryant in der National League 2023 Gültigkeit haben.
Eis Biispiel:
Entscheid, während de Saison de Üebigsleizer z'entlah, damit en Systemwächsel z'iniziere und dänn no en (Ur)Old-School-Trainer für 2 1/3-Jahr z'engagiere.Upps; doch scho meh, als eis Problem, wo ihri Schnittschtell bim SL händ ...
Ja im Nachhinein ischmer halt immer gschieder! Nöd wenig i dem Forum - mich iigschlosse - händ dä Move als nötig empfunde zu dere Ziit. Dä Üebigsleiter-Vorgänger häts i all siner Ziit nöd gschfft es "System" z'installiere wo au Erfolg verspricht! Bisch du anderer Meinig?
Aber Mushu, ich glaub du wetsch eifach vom wichtige Problem ablänke! Chömer bitte mal über din Urin rede!? ![]()
eigentlich wollte ich mich in Ruhe für die Nacht vorbereiten, aber leider kann ich nicht anders, als mich mit dem nächsten Bier in die Performing Phase zu begeben…
Ralf, wenn du nach dem Bier noch immer performst bist du mein Held! ![]()
Danke Ralf, genau das meini. Dänn häsch Lüt, wo vo de üssere Sektore deruf und derab chömet… absolut dumm plant
Bi söttige Sache wür ich amigs gern die Verantwortliche eifach mal fröge, was genau sie sich da überleit händ! Isch ja nöd so, dass mer sich viel Lüüt nöd chan vorstelle und sich dänn gedanke drüber chönt mache wie das funktioniere wird.
nöd scho wieder
Ralf......ommmmmmm
Der ZSC scheint irgendwie nicht über die Norming Phase hinauszukommen.
S'Wort intrinsisch häsch no vergässe!
Mir händ - us minere Sicht - einigi Problem; und nöd wenig händ ihri Schnittschtell bim SL!
Chasch mir nur eis Biispiel mache, wie dä SL däfür verantwortlich isch, dass Spieler wie Texier, Ghetto, Lammiko, Lehtonnen und Wallmark uf eimal kei Goal meh schüssed und all die Näme imene Formtüüf stecked? Vo Aze, Roe, Bode und Chris etc. redemer scho gar nöd....
Ich frög mich no immer, öb euse Verein gnueg in Richtig mentals Training unternimmt!? das mein ich ernscht! ich han kei ahnig was i die richtig i dä NHL unterno wird, falls überhaupt. Aber chan ja wohl chum nur es Europa- oder ZSC-Problem sii! Wie isch es möglich, dass ime Team mit vielne gstandne Spieler all glichziitig nöd uf ihres Potential chönd zuegriiffe!? wird mir immer es Rätsel bliibe!
wenn unsere Top Offensive in 2 Spielen nicht ein einziges Tor erzielt: da ist zuerst SL & dann MC verantwortlich!
Ich sehe das Problem primär bei Gery Büsser! Mit ihm werden wir noch lange keine Tore mehr schiessen!