Nättinen damals als DER Transfer bei Ambri. Gut gestartet und dann komplett in der Versenkung verschwunden. Ambri hat sich dann nach einer Saison getrennt von ihm.
Warum mich aber der halbe Gäste-Sektor zusammengestaucht hat, als ich 3 Min. vor Schluss ein "schööööni Ferie" anstimmen wollte (hey, sicher nonig jetzt! chan no viel passiere! hey gaht's no? Colin - ruhig! Nöd überheblich....etc. etc. etc.) war für mich nicht nachzuvollziehen. Gut evtl. waren das Jünger von Blackstar und Sbornaja, die ganz verunsichert dachten, "hey, vielleicht vergeigen wir noch das Game und dann verlieren wir auch noch die Serie, zitter-zitter mit Mahnfinger" ......... War lustig! (der muste noch einmal sein Jungs, mea culpa)
Nun ja. Es war am Schluss enger als man dachte. Aber Zug fehlte auch etwas das "Glück". Und feiern durften wir ja dann noch ausgiebig und mit viel Hohn gegenüber dem EVZ. Das Zug die Serie nicht mehr kehrt war nach dem gestrigen Spiel definitiv klar. Es wäre ein kurzes Aufflackern gewesen. Aber währenden dem Spiel ist da jeder etwas anders unterwegs. Die Euphoriker die im Final das nächste 4-0 und die Pragmatiker, die auch 3 Minuten vor Schluss beim 0-2 noch im T-Shirt dastehen und nicht nackt :).
Btw. bis jetzt sind wir mit einer gewissen Demuth gar nicht so schlecht gefahren. Immerhin 8 Siege in Serie.
Noch 4 Siege und wir können richtig feiern. Mea Culpa.
Ich finde es noch schwierig zu sagen. Sicherlich stimmt wohl der Teil betreffend aufrütteln. Man hört aber auch, dass Contini im Team nicht nur Freunde hatte und die Chinesen halt schon da auf Rückzug waren. So ist das Team jetzt auch zusammengestellt und man hat erneut den Salat.
Schon krass, wenn man das liest. Und wer schon einmal mit Vater Staat und/oder Staatsanwälte zu tun hatte, weiss das Willkür an der Tagesordnung liegt. Ein Urteil gegen die Polzei hätte natürlich weitreichende Folgen!
Stimmt. DT wirkte offenkundig absolut ratlos. War nett anzusehen
Schon vor dem Spiel. Wie kannst du einen Spieler bringen der 4 Monate nicht gespielt hat und offensichtlich nicht bereit war! Pure Verzweiflung?! Und ohne eine sehr sehr gute Genoni wäre es gar nie spannend geworden!
zug ist natürlich im 4. spiel haushoher favorit. zu souverän und unwiderstehlich treten sie in dieser serie auf. der zsc max mit aussenseiterchancen. selbst ajoie wäre gegen diesen zsc klarer favorit!
hebt den mahnfinger bis zum mond ihr arnos. ja, ich weiss auch was 2022 passiert ist. aber ausser dem 3:0 in der serie gibt es genau null parallelen zu damals. der zsc ist in dieser serie in jeder beziehung besser als der caritas verein! die schiessen höchstens mal ein tor, nachdem sie horst umgefahren haben.
nichts und niemand wird den zsc am nächsten sweep hindern. colin und ich werden völlig tiefenentspannt das vierte spiel reinziehen und den finaleinzug feiern!
Das ist Wunschdenken, auch heute muss der ZSC sein Spiel hartnäckig über die ganze Spieldauer konsequent durchziehen. Zug wird ganz klar sein vollständiges Potential bis zur letzten Sekunden aufs Eis bringen. Sie können nicht einfach ausscheiden, sonst haben sie ein Finanzpolitisches Problem in der Klubbkasse, da muss Strebel sein "Wunderwerk" OYM unbedingt rechtfertigen können. Es liegt auf der Hand, dass die Spieler beim EVZ wegen OYM die besseren sein müssen, zumindest wird es ihnen so eingeimpft. Was sie beim EVZ ausblenden ist, dass der ZSC dank dem internen massgeschneiderten personalisierten Tranining effizienter unterwegs sind.
Natürlich ist und war es ein vorzeitige Projekt, das am Schluss ein paar Prozent rauskitzelt, wenn du als Mannschaft bei 100% bist. Und das ist Zug einfach aktuell(noch) nicht. Dazu gehören halt auch Abwesende, Verletztungen, Formstände und die Auflösung der Academy.
ZSC Lions noch ungeschlagenDer Wert einer 2:0-Führung ist nicht zu unterschätzen
Das 1:0 durch ZSC-Stürmer Sven Andrighetto kurz vor Schluss des zweiten Halbfinalspiels war für den EV Zug wie ein Stich ins Herz
Keystone
Die ZSC Lions sind im Playoff noch ungeschlagen. Das zweite Halbfinalspiel in Zug zeigt jedoch, dass die Zürcher nicht unschlagbar sind. Trotzdem: Das 2:0 in der Serie hat einen enormen Wert.
6.4.2024 - 04:01
Die Playoff-Zeit ist nicht nur die beste Zeit des Eishockey-Jahres, sie ist auch die Zeit der Floskeln. Die Protagonisten zeigen sich oft schmallippig. Man ist versucht, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Alles, was die Leistung auf dem Eis negativ beeinflussen könnte, wird weit von sich gewiesen.
Ein Beispiel gefällig? «Wir nehmen Spiel für Spiel, Schritt für Schritt», sagte Siegtorschütze Sven Andrighetto nach dem 1:0 des ZSC am Mittwochabend in Zug. Phrasen wie diese sind keine Seltenheit, wenn es darum geht, einen Match oder einen Sieg zu analysieren.
In der entscheidenden Phase der Meisterschaft werden keine Punkte mehr verteilt, auch das Torverhältnis spielt keine Rolle. Der knappe Sieg des ZSC hat faktisch den gleichen Wert wie der gut zweihundert Kilometer weiter westlich nach 107 Minuten hart erkämpfe 3:2-Heimerfolg der Lausanner gegen Fribourg-Gottéron, womit es in dieser Serie 1:1 unentschieden steht.
Der Wert einer 2:0-Führung
Doch ist jeder Sieg in den Playoffs wirklich gleich viel wert? Ein Blick in die Statistikblätter gibt Aufschluss.
Seit Einführung des Best-of-7-Formats in der Saison 1997/98 wurden in der Nationalliga A respektive National League 175 solche Serien ausgetragen. In 79 Fällen reichte eine 2:0-Führung fürs Weiterkommen. Erst zwölf Mal setzte sich eine Mannschaft nach einem 0:2-Rückstand durch, fünf Mal davon sogar nach einem 0:3.
Es war also nichts als logisch, dass Lausanne und Gottéron in der Verlängerung bis weit nach Mitternacht so verbissen um den Sieg im zweiten Halbfinalspiel kämpften. Für den ZSC andererseits bedeuten der 1:0-Erfolg und das 2:0 in der Serie gegen Zug mehr als die halbe Miete.
2022 als Extramotivation
Aber da war doch was, im Playoff-Final vor zwei Jahren! Da führten die Zürcher sogar mit 3:0, ehe der EVZ das Blatt wendete und mit vier Siegen de suite zur erfolgreichen Titelverteidigung rauschte. Ist das noch präsent, Sven Andrighetto? «Angesprochen wird das im Team nicht. Aber allen, die dabei waren, ist es natürlich bewusst. Wir versuchen, das als Extramotivation mitzunehmen.»
Schon sieben Tore und zwei Hattricks in den Playoffs – Derek Grant erlebte so etwas vorher noch nie
sda
Auch diesmal benötigen die Zuger zwei Auswärtssiege, wollen sie den Kopf erneut aus der Schlinge ziehen. Aber: Ist das 2:0 in der Serie für den ZSC womöglich sogar mehr wert als die 3:0-Führung im Playoff-Final vor zwei Jahren? Logisch überlegt natürlich nicht, weil ein dritter Sieg die Ausgangslage stets verbessert.
Trotzdem gibt es Gründe, weshalb die diesjährige ZSC-Ausgabe sich gegen den EVZ nicht mehr vom Weg abbringen lässt. Zum einen kann Trainer Marc Crawford ohne Verletzte aus dem Vollen schöpfen, zum anderen sind die Zürcher frischer als ihr Gegner, der bereits drei Playoff-Spiele mehr in den Beinen hat.
Doch auch das muss kein Nachteil sein, wie Ausnahmen bestätigen. 2009 schaffte der HC Davos ein Kunststück, das im Schweizer Eishockey bis heute einmalig ist. Auf dem Weg zu seinem 29. von bisher 31 Meistertiteln ging der Schweizer Rekordmeister über die Maximaldistanz von 21 Playoff-Partien.
Das bessere Ausländer-Paket
Verglichen mit 2022 ist die ZSC-Mannschaft von heute sicher nochmals stärker besetzt. Das bestätigt auch Andrighetto: «Wir sind sehr breit aufgestellt.» Das gilt insbesondere für die Ausländerpositionen. Mit Playoff-Topskorer Derek Grant, Rudolf Balcers und Jesper Fröden hat die Offensive der Lions auf diese Saison nochmals eine deutliche Aufwertung erhalten.
Dem EVZ hingegen fehlen mit Grégory Hofmann und dem Amerikaner Brian O'Neill aktuell zwei spielstarke Stürmer. Dazu versprüht Zugs Captain und Leitwolf Jan Kovar nach seiner im Oktober erlittenen Beinverletzung nicht mehr die gleiche Präsenz wie im Playoff-Final vor zwei Jahren.
Mehr als Zweckoptimismus beim EVZ
Trotz all der schlechten Vorzeichen hat man die Zuversicht beim EVZ noch nicht verloren. «Wir können viele gute Sachen ins nächste Spiel mitnehmen. Uns ist es gelungen, Chancen zu kreieren, nur ein Tor hat gefehlt», analysierte Verteidiger Dominik Schlumpf. Und tatsächlich: Hätte Marc Michaelis im Schlussdrittel nur eine seiner beiden Grosschancen verwertet, wäre die Partie zumindest in die Verlängerung gegangen.
Auch der Deutsche, der beim Stand von 0:0 und 0:1 das offene Zürcher Tor verfehlte, hält nichts von grossen Analysen. «In den Playoffs ist die mentale Stärke ausschlaggebend.» Statistiken interessieren die Spieler nicht. Das gilt auch für Spiel 3 am Samstag in Zürich.
Hätte hätte…hättte… der Druck liegt ganz klar bei Zug. Auch wenn man natürlich gebetsmühlenartig auf 2022 verweist. Das Wunder von Zug. Damals war Zug die stärkste Mannschaft der Liga. Das ist und war sie aber bisher nicht mehr. Natürlich ist der ZSC schlagbar. Dann müsste Zug aber zügig nochmals eine Schippe drauflegen! Kann der EVZ Ausgabe 23/24 das wirklich?
Nie hat er seine Liebe zu Genf verborgen, schreibt der CHL-Sieger von 2024 in einer offiziellen Medienmitteilung. Dies muss er auch in Zukunft nicht, denn die Calvinstadt wird weiterhin seinen Arbeitsort darstellen.
Der 34-Jährige verlängert bei den Grenats über drei Jahre, sprich bis Ende Saison 2026/27. Gemeinsam mit Gautheir Descloux wird er in der kommenden Saison um den Posten als Nummer 1 kämpfen. Mayer wurde 2023 mit Servette Meister, es war der erste Meistertitel der Vereinsgeschichte. 2014 wechselte er nach einem glücklosen Amerika-Abenteuer an den Genfersee, hatte seither einzig den HC Davos als Verein, welcher ihn im zweiten Jahr an die SCL Tigers auslieh.
Seither ist der gebürtige Tscheche und ehemalige Schweizer Natigoalie zurück in Genf. Marc Gautschi sagt über die Verlängerung: "Ich freue mich, die Zusammenarbeit mit Robert fortsetzen zu können. Seine Fähigkeit, in wichtigen Momenten sein Bestes zu geben, wurde in den letzten Jahren bestätigt. Wir sind zuversichtlich, dass wir mit Robert unsere Ziele in den kommenden Jahren erreichen können."