Beiträge von snowcat

    Naja, dasselbe gilt aber auch wenn du um 18 Uhr ein Spiel FCZ gegen Yverdon schaust und danach ein Spiel wie PSG gegen Real… Aber trotzdem gehst du regelmässig FCZ schauen :mrgreen:

    stimmt natürlich! :nick:

    darum habe ich in einem nachfolgepost auch geschrieben:

    „deshalb macht frauen fussball zum zuschauen normalerweise auch nicht dasselbe vergnügen, wie den männern beim kicken zuzusehen“

    das „normalerweise“ bezieht sich genau auf solche spiele wie eben fcz-yverdon. die machen tatsächlich auch äusserst selten spass und reissen die zuschauer kaum von den sitzen! da aber der fcz eine lebenseinstellung, als bekennender agnostiker gar sowas wie religionsersatz ist, darf man das in diesem falle nicht so eng sehen! :wink:

    für die fcz frauen würde ich darum, zumindest für gewisse spiele, auch ins stadion gehen. unsere frauen hatten die letzten jahre (glaubs) 2 cupfinale im letzi. ich konnte beide male arbeitstechnisch nicht dabei sein. hätte ich nicht arbeiten müssen, wäre ich gegangen. zusammen mit etwa 9000 anderen, darunter mehrere hundert südkürvler. aber eben, da gehts mir weniger um den frauenfussball, als viel mehr um den fcz! :wink:

    aber zugegeben: hätte es sich um den männer cupfinal mit fcz beteiligung gehandelt, hätte ich himmel und hölle in bewegung gesetzt, um nicht arbeiten zu müssen…:mrgreen:

    Du misst den "sportlichen Wert" ernsthaft mit einen Vergleich gegen 14-15 jährige Buben; ernsthaft (es war übrigens die U17)? Somit sagtst du eigentlich aus, dass der Frauensport generell keinen "sportlichen Wert" hat.

    Du kannst fast jede Sportart aufzählen; die Frauen haben im 1:1 (fast) nirgends eine Chance. Handball, Volleyball, Kugelstossen, Speerwerfen usw. Usw.!!!

    Schau dir das an:

    https://www.srf.ch/play/tv/tagess…3f-1ec51c4dd91d

    ich messe nicht die leistung, sprich den sportlichen wert, sondern das ergebnis dieser leistung. die leistung ist nämlich bei männlein und weiblein dieselbe. allesamt geben sie vollgas, geben ihr möglichstes und gehen somit an ihre persönliche leistungsgrenze. darum ist der sportliche wert selbstverständlich derselbe, in jeder sportart!

    was hingegen nicht dasselbe ist, ist das jeweilige ergebnis dieser sportlichen leistung, sprich die attraktivität des gezeigten für den zuschauer. konkret im fussball (trifft aber auch auf sehr viele anderen sportarten zu): die frauen sind den männern ua. in dynamik, schnelligkeit, athletik, kraft etc. doch ziemlich stark unterlegen. deshalb macht frauen fussball zum zuschauen normalerweise auch nicht dasselbe vergnügen, wie den männern beim kicken zuzusehen. eben weil ua. die ganze kraft, schnelligkeit und dynamik fehlt. es gibt aber durchaus sportarten, in welcher dieser vergleich viel weniger krass oder gar zugunsten der frauen ausfällt. zb. sind die frauen im skifahren den männern viel näher, als sie es im fussball sind. schaue mir dementsprechend auch viele damenrennen während eines winters an. im eiskunstlaufen, synchronschwimmen uä. sind die frauen den männern sogar überlegen (gibts überhaupt männersynchronschwimmen? aber falls ja, das kann nicht ästhetisch sein!). aber für das alles kann, ausser der natur, niemand was! isso, weil isso!

    wenn ich erwähne, dass die frauen nati gegen 14- und 15 jährige buben verliert (ja, es war die u15 von luzern), dann nicht um den frauenfussball ins lächerliche zu ziehen, sondern um aufzuzeigen, was dem frauenfussball fehlt um ihn für mich so attraktiv zu machen, dass ich mir viele spiele im tv ansehe oder mich gar um tix für ein em spiel im stadion bemühen würde.

    Es ist ein Grossanlass in der Schweiz. Für mich auch überraschend, dass es soo gross ist und so viele Leute die Spiele sehen wollen.

    Aber auch hier: Erfreulich für die Organisatoren und die Beteiligten. Kein Grund, irgend etwas schlechtzureden.

    so ist es! es ist aber auch kein grund etwas besserzureden, vor allem nicht das sportliche.

    ich mag den hype und die resonanz den frauen (und den organisatoren) ehrlich gönnen. sei es vor ort oder im tv. der triste ligaalltag vor 200 zuschauern holt sie schnell genug wieder ein.

    dieses turnier ist wirklich top organisiert, in jeder beziehung. fanmärsche (auch mit tausenden beteiligten), sind tatsächlich auch solche und keine saubannerzüge. stimmung in der fanmeile top und friedlich, in den vollen stadien ebenso. ich war selber schon in der europaallee während einem spiel. es stehen zwar bei jedem eingang 3-4 bis auf die zähne bewaffnete polizisten rum, aber nicht wegen fanrandalen, sondern wegen möglich attentaten. es sind auch die selben sperren aufgestellt wie an weihnachtsmärkten mittlerweile üblich.

    auch sind die frauen auf dem platz immer noch bedeutend fairer und weniger wehleidig unterwegs, als ihre männlichen kollegen. trotzdem ist ein spiel der besten männer mit einem spiel der besten frauen kaum zu vergleichen, beinahe eine andere sportart. der sportliche wert des frauenfussballs zeigt sich dann sehr deutlich, wenn eine an der em teilnehmende, und nun im viertelfinal stehende, nationalmannschaft gegen 14- und 15-jährige buben (sicher, einige davon körperlich schon fast männer) im vorfeld 1:7 verliert.

    als jahrzentelanger männerfussball konsument, kann ich mich trotz aller oben genannten vorteilen, nicht wirklich für frauenfussball erwärmen. einfach darum, weil mich der gezeigte sport zu wenig überzeugen kann.

    Wieso hat der FCZ eigentlich keinen Trikotsponsor mehr? Bei GC kann ich es verstehen, die sind gerade nicht mehr so "in". Aber der FCZ bewegt doch schon noch die Massen... Will sich niemand die Finger verbrennen, wenn die Fans / der Verein negative Schlagzeilen macht? Oder will die Vereinsspitze à la Spitzenteam auch einen Betrag den niemand zahlen will?

    eine mischung aus allem. was man auch immer wieder hört: einige mögliche (gross-) sponsoren halten sich zurück oder unterstützen nur marginal, solange canepa dem laden vorsteht.

    Der ZSC hat sich beim Catering verrechnet. Bin gespannt wie er die Kohle auf anderen Wegen doch noch reinholen will.

    Er könnte uns einen Konsumationszwang auf die SK drücken wie es sie schon im Business Bereich gibt.

    Oder er verteuert einfach die SK, wir sind in der CH noch nicht an der Spitze, gibt durchaus noch Luft nach oben.

    Irgendwann wird man wie in der NHL für die Playoffs separat zahlen müssen.

    Man wird sehen.

    oder der zsc macht bezüglich catering endlich seinen job und übergibt das ganze in professionelle und innovative hände, welche ihrerseits endlich ihren job machen! heisst:

    - das food und getränke angebot den kundenbedürfnissen anpassen

    - die qualität des angebotes den kundenbedürfnissen anpassen

    - die preise dem tatsächlich gebotenen anpassen

    aber wieso auch das naheliegende ändern, wenn es auch komplizierter geht! :mrgreen:

    Wers glaubt wird selig.

    doch, doch, klarheit hat man dann schon. nützt aber herzlich wenig, wenn in einigen politiker köpfen die klarheit (kompetenz) für solche entscheidungen fehlt.

    bin jedenfalls jetzt schon auf den nächsten wurf gespannt…auf die naheliegende idee bestehende gesetze konsequent umzusetzen kommt komischerweise niemand! :nixwiss:

    woran machst Du den letzten Punkt fest? Sprichst Du von Dir, da Du telegen bist und immer im TV kommst ;)

    komische frage! weil dieser punkt doch die einzige konstante im zsc ist! :wink:

    irgendwann sind wir nicht schweizer meister auf jeder stufe. irgendwann sind wir nicht cl sieger. irgendwann stellen wir nicht den cl topscorer und den cl mvp. irgendwann stellen wir nicht den iihf spieler der saison. irgendwann gibt es ein noch besseres eishockeystadion in der schweiz. irgendwann werden wir von den „european hockey awards“ nicht als das team des jahres ausgezeichnet. und vor allem: nicht alles zusammen in einer einzigen saison!

    um den erfolg der letzten saison noch einzuordnen, hier noch der vergleich mit dem fussball: das war eine saison wie wenn bayern, liverpool oder barcelona das triple holen, einfach das höchst mögliche sportliche level in der sportart!

    ABER: die schönsten und intelligentesten fans im eishockey werden wir immer haben, unabhängig des sportlichen erfolgs! immer! trotz, bzw. erst recht wegen colins telegenem und nacktem oberkörper! :nick:

    im ernst: die letzte saison ist (an auszeichnungen) nicht zu toppen, mehr geht nicht für einen europäischen eishockeyclub! es war schlicht und einfach DIE perfekte saison! nur schon eine 1:1 wiederholung der letzten saison ist eigentlich unmöglich bzw. wunschdenken!

    Nur definierst nicht du (und auch nicht ich), was "rechtsstaatlich" ist.

    das ist durchaus korrekt! und zum guten glück ist das auch so...:wink:

    aber in diesem konkreten falle bestimmt alleine die definition des rechtsstaats per se, dass kollektivstrafen gegen den rechtsstaat und das völkerrecht verstossen. und wenn für taten einzelner ein vielfaches mehr an personen (mit-)bestraft werden als überhaupt an der tat beteiligt waren, ist das ohne jeglichen interpretationsspielraum ganz klar eine form der kollektivbestrafung. um das zu erkennen braucht es wirklich keinen richterspruch. auch ist es herzlich egal, ob "das Modell versucht, durch gestufte Eskalation und Dialog genau das zu vermeiden". auch ki attestiert dem modell nur den versuch dessen und glaubt nicht, dass es in der praxis auch gelingt. kann es auch nicht, weil eine kollektivstrafe keine abstufungen kennt und somit auch keine interpretationsmöglichkeiten zulässt. sobald an taten unbeteiligte menschen einer gruppe für taten anderer menschen derselben gruppe bestraft werden, ist es nun mal eine kollektivstrafe. ein bisschen kollektivstrafe geht genauso wenig wie ein bisschen schwanger.

    das kaskadenmodell erfüllt weder die vorgaben unserer grundgesetze und werte, noch ist es in irgend einer weise zielführend. klar, die gewaltfraktion unter den fans erfüllt dieselben werte selbstredend genauso wenig. auch sind ihre handlungen ebenso wenig zielführend. aber unrecht mit unrecht zu vergelten hat noch nie in der geschichte der menschheit funktioniert, sondern in der regel zu einer gewaltspirale geführt. dieses modell ist darum ein klassischer fehlschuss, ja rohrkrepierer. dies zu interpretieren und zu relativieren erscheint mir nur noch wie der letzte verzweifelte versuch der politik, ihren eigenen - aber absolut untauglichen - lösungsansatz eines bestehenden problems schön zu reden.

    der statthalter setzt dem argumentativen irrsinn noch die krone auf, indem er die korrektheit der bestrafung nicht von der eigentlichen tat, sondern vom nächsten gegner abhängig macht und mit dem namen des gegners auch noch mit prävention argumentiert. auf deutsch: da man gegen losan nie probleme hatte, war die strafe unzulässig, hätte man sie gegen basel ausgesprochen, hätte er evt. anders argumentiert!

    er hat also demnach tatsächlich das gefühl, dass sich das aussperren tausender südkürvler gegen basel (ohne die tatsächliche möglichkeit sich anderswo zu platzieren im stadion) präventiv auf mögliche krawalle ausgewirkt hätte! soviel fehlender sachverstand, ja inkompetenz, betreffend dieses themas, macht mir angst bei politischen/juristischen entscheidungsträgern! erklärt aber wenigstens, warum es dieses kaskadenmodell in seiner form überhaupt gibt.

    es braucht wohl tatsächlich das bundesgericht um auch die letzten verfechter dieses modells noch zur räson zu bringen. aber solange ist dieses modell immerhin eine „lame duck“ und darum mehr oder weniger sistiert. und das ist gut so! :nick:

    absolut zurecht! freut mich auch für ihn, nach dem kühlen empfang. und sowieso hat er ja nichts falsch gemacht, jeder mensch darf sich im leben verbessern und aus gemachten fehlern lernen…:mrgreen:

    𝐅𝐚𝐧𝐬 𝐰𝐚̈𝐡𝐥𝐞𝐧 𝐒𝐭𝐞𝐯𝐞𝐧 𝐙𝐮𝐛𝐞𝐫 𝐳𝐮𝐦 𝐛𝐞𝐬𝐭𝐞𝐧 𝐅𝐂𝐙-𝐒𝐩𝐢𝐞𝐥𝐞𝐫 𝐝𝐞𝐫 𝐒𝐚𝐢𝐬𝐨𝐧 𝟐𝟎𝟐𝟒/𝟐𝟎𝟐𝟓

    Auch in diesem Jahr führte der FCZ Fanclub Letzi die Wahl zum besten FCZ-Spieler der Saison durch, an der mehr als 1000 Fans teilnahmen. Überlegen gewonnen hat mit fast der Hälfte aller Stimmen Steven Zuber, vor Calixte «Junior» Ligue und Antonio Marchesano.

    1. Steven Zuber 46,7 Prozent
    2. Calixte «Junior» Ligue 11,3 Prozent
    3. Antonio Marchesano 7,4 Prozent

    Steven Zuber ist somit der Nachfolger von Antonio Marchesano, der in der Saison 2023/2024 zum «FCZ-Spieler der Saison» ausgezeichnet wurde.

    Der FC Zürich und der FCZ Fanclub Letzi gratulieren Steven Zuber zu dieser Wahl. Ein grosses Dankeschön geht an alle Fans, die an der Umfrage teilgenommen haben. 💙🤍

    auf meine frage: „sind kollektivstrafen mit rechtsstsatlichkeit kompatibel?“ sagt KI:


    Nein, Kollektivstrafen sind mit der Rechtsstaatlichkeit nicht vereinbar. Ein Rechtsstaat basiert auf dem Prinzip der individuellen Verantwortung, wonach nur derjenige bestraft werden darf, der eine konkrete Rechtsverletzung begangen hat. Kollektivstrafen hingegen treffen auch unschuldige Personen, was dem Rechtsstaatsprinzip der Gerechtigkeit und Gleichbehandlung widerspricht.


    Erläuterung:

    • Rechtsstaatlichkeit:
      Ein Rechtsstaat zeichnet sich durch die Bindung der Staatsgewalt an das Recht aus. Das bedeutet, dass staatliche Handlungen nur auf Grundlage des Gesetzes erfolgen dürfen und dass alle Bürgerinnen und Bürger vor dem Gesetz gleich sind.
    • Individuelle Verantwortung:
      Ein zentrales Element des Rechtsstaats ist die individuelle Verantwortung. Jede Person wird für ihre eigenen Taten zur Rechenschaft gezogen, und nicht für die Taten anderer.
    • Kollektivstrafen:
      Kollektivstrafen verletzen dieses Prinzip, indem sie eine ganze Gruppe von Menschen für die Taten einzelner bestrafen. Dies kann beispielsweise die Schließung eines Fußballstadions wegen Ausschreitungen einzelner Fans sein.
    • Gleichbehandlung:
      Kollektivstrafen führen dazu, dass unbeteiligte Personen mitbestraft werden, was gegen das Prinzip der Gleichbehandlung verstößt. Gerechtigkeit erfordert, dass jede Person nach ihren eigenen Taten beurteilt wird, nicht nach der Zugehörigkeit zu einer Gruppe.
    • Rechtsstaatliche Prinzipien:
      Die Rechtsstaatlichkeit umfasst weitere Prinzipien wie Rechtssicherheit, die Garantie der Grundrechte und die Sicherung der staatlichen Ordnung durch die Verfassung. Kollektivstrafen stehen im Widerspruch zu diesen Prinzipien.

    Daher ist es unvereinbar, Kollektivstrafen mit den Grundsätzen der Rechtsstaatlichkeit zu vereinbaren.

    Du hast schon alles gelesen; oder? Insbesondere die NZZ, die ausgiebig auf den Statthalter eingeht?

    Die Kurvensperre gegen Lausanne war aus seiner Sicht widerrechtlich. Er hat explizit gesagt, dass es kein Grundsatzentscheid ist, und dass die Einschätzung in anderem Kontext (Sperre bei Risikospielen) anders ausfallen kann.

    Auch Zürich kann weiterhin Kurvensperren verfügen (die anderen Städte sowieso). Du machst dir da wahrscheinlich etwas vor ...

    zumindest mache ich mir vor in einem rechtsstaat zu leben! :mrgreen:

    wenn also zwei dutzend heranwachsende den max machen mit der polizei, dann ist nicht die tat an sich entscheidend, ob eine kurvensperre ausgesprochen wird, sondern der name des nächsten gegners! echt jetzt?