Beiträge von snowcat

    Du weisst es schon seit April und lässt den Rest der Bevölkerung, ausgenommen das private Nörgelforum, einfach so im Regen stehen???

    nein, ich weiss es schon seit ende märz! :nick:

    viele namhafte wissenschaftler, mediziner, virologen, epidemieologen, was weiss ich was für logen, nobeltreisträger etc. versuchten die politik ganz sachlich von ihrem irrtum zu überzeugen. allesamt würden überhört, in den (mainstream-)medien totgeschwiegen oder falls erwähnt lächerlich gemacht und/oder über nacht der verschwörungsecke zugeteilt. und das gilt bis heute!

    <woltlab-quote data-author="rouge+jaune-1939" data-link="RE: Corona und anderi Biersorte"><p>hast du den wikipedia artikel verfasst? <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smi…jione/1f61b.png" alt=":P" title="tongue" class="smiley" srcset="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smi…ne/1f61b@2x.png 2x" height="23"> <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/rofl.gif" alt=":rofl:" title="Rofl" class="smiley" height="15"><img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/rofl.gif" alt=":rofl:" title="Rofl" class="smiley" height="15"><img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/rofl.gif" alt=":rofl:" title="Rofl" class="smiley" height="15"><img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/rofl.gif" alt=":rofl:" title="Rofl" class="smiley" height="15"></p></woltlab-quote><p>nö...<img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/rofl.gif" class="smiley" alt=":rofl:" height="15"></p><p><br></p><p>aber ich verfolge ihn seit über 5 jahren, habe bücher von ihm gelesen und war im dezember 2019 in altstetten am einem vortrag von ihm. eine erstaunlicher, imponierender mensch, politisch ziemlich auf meiner wellenlänge! ich kenne auch nur untenstehenden todenhöfer, den strammen rechten vor 2000 nicht. er selber wahrscheinlich auch nicht mehr...</p><p><br></p><p>„Ab etwa 2001 agierte Todenhöfer zunehmend als Kritiker der US-amerikanischen angeführten Interventionen in Afghanistan und dem Irak, über die er mehrere Bücher veröffentlichte. Diese Kriegsgebiete bereiste er ebenso wie die des Arabischen Frühlings und des „Islamischen Staates (IS)“. Zwischen Januar 2017 und 2018 war Todenhöfer Herausgeber der Wochenzeitung Der Freitag.“</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    <woltlab-quote data-author="Mushu" data-link="Corona und anderi Biersorte"><p>Aber mit Lüüt, wo nümme "meined", sondern em Irrglaube verfalle sind, sie "wüssed", macht das absolut kein Sinn!</p></woltlab-quote>
    <p>ich sehe, wir sind 100% einer meinung! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/nick.gif" class="smiley" alt=":nick:" height="15"></p><p><br></p><p>bei magnin musste ich mich korrigieren, warum? weil zahlen und fakten immer mehr gegen ihn sprechen/sprachen. bei der corona diskussion sehe ich aber bis heute wirklich keine zahlen/fakten die für den 2 monatigen lockdown sprechen. <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/nixweiss.gif" class="smiley" alt=":nixwiss:" height="15"></p><p><br></p><p>heute jürgen todenhöfer auf fb, betrifft zwar deutschland, ist aber durchaus auch auf uns übertragbar. ich weiss wirklich nicht, wieso ihr überzeugten lockdowner den wirtschaftlichen aspekt konsequent ignoriert! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/nixweiss.gif" class="smiley" alt=":nixwiss:" height="15">
    :</p><p><br></p><p>Liebe Freunde, Deutschland jubelt über das Berliner Konjunkturprogramm. Obwohl Konjunkturprogramme fast immer nur Strohfeuer verursachen. Ich fürchte: Der Bundesregierung ist das egal. Es geht es nicht um die Sorgen und Nöte der Bevölkerung, sondern vor allem um sich selbst. In 15 Monaten ist Bundestagswahl. Vor solchen Wahlen gibt’s immer Wahlgeschenke.</p><p><br></p><p>Aber so hemmungslos hat selten eine Regierung versucht, sich Wählerstimmen zu kaufen. Schon im März hatte sie ein Krisenprogramm von unvorstellbaren 1200 Milliarden Euro verabschiedet. Kredite, Garantien, Zuschüsse. Teilweise für fette, reiche Unternehmen. Jetzt haut sie nochmal 130 Milliarden raus. Unsere Regierung sieht den Menschen offenbar nicht mehr als freien Bürger, sondern als steuerbares, käufliches Objekt. Leben wir in einer gekauften Republik?</p><p><br></p><p>Die Regierung ist auch nicht ehrlich: Kein führender Politiker sagt der Bevölkerung, dass die Milliarden, die die Regierung gerade mit der Gießkanne verteilt, unser eigenes Geld sind: Die begeisterten Bürger werden jeden Cent, den sie jetzt bekommen, wieder zurückzahlen müssen. Über höhere Sozialabgaben, zusätzliche Steuern, steigende Preise, gekürzte Leistungen. Und wenn wir Pech haben sogar über eine Hyperinflation wie nach dem 1. Weltkrieg, die uns bekanntlich anschließend die Nazis bescherte.</p><p><br></p><p>Für die Ärmsten der Armen wird nach dieser Geldverteilungs-Orgie nicht viel übrig bleiben. Sie werden am Ende die großen Verlierer der Schuldenpolitik der Regierung sein. Wie immer.</p><p><br></p><p>Natürlich wird diese Rechnung nicht jetzt präsentiert, sondern erst nach der Bundestagswahl. Und auch nicht Jahre lang, sondern Jahrzehnte lang. Unsere Enkel werden diese Verschwenderregierung ihr Leben lang verfluchen. Weil sie einen Großteil der Zeche zahlen müssen. Diese Regierung plündert gerade auch die kommenden Generationen aus.</p><p><br></p><p>So wie die Lockdown-Entscheidungen unverhältnismäßig waren, sind auch die finanziellen Rettungsschirme unverhältnismäßig. Weil unsere Politiker – anders als zum Beispiel Südkorea, Vietnam oder Taiwan - 78 Tage lang alle Viruswarnungen leichtfertig in den Wind schlugen und viel zu spät reagierten. Jetzt handeln sie, als hätten sie feierlich geschworen, dass sie ihre ganze Kraft IHREM Wohle und IHREM Nutzen und nicht dem Nutzen des VOLKES widmen würden. Das Wohl des Volkes spielt gegenüber dem Wunsch wiedergewählt zu werden, nur eine untergeordnete Rolle. Vielleicht ist das meistens so. Aber müssen wir das akzeptieren?</p><p><br></p><p>Ich war 22 Jahre lang in führender Position in der Wirtschaft tätig. Selten wurde die Bundesrepublik Deutschland von einer dilettantischeren und letztlich auch verantwortungsloseren Regierung geführt. Trotzdem wird sie umjubelt. Doch wie lange noch? William Shakespeare würde antworten: „Kanntest du je einen Verschwender, der noch geliebt wurde, wenn seine Mittel dahin waren?“</p><p><br></p><p>Euer JT</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    <woltlab-quote data-author="Mirko" data-link="RE: Corona und anderi Biersorte"><p>Ja, die Zahlen sprechen eine klare und wahre Antwort: Mit den Massnahmen hat man die Neuinfektionen von knapp 1'000 pro Tag auf eine tiefe zweistellige Zahl gebracht. Die welche gerne mit Prozentzahlen jonglieren, eine Verminderung um 98%. Die Zahlen in Schweden sind seit Wochen ungefähr konstant.</p><p><br></p><p>Ich weiss, die ETH-Studie sagte, der "R-Faktor" ist bereits mit den ersten Verboten von Grossveranstaltungen unter den Wert 1 gesunken, aber man wäre garantiert nicht auf eine so tiefe Zahl gekommen wie heute.</p></woltlab-quote>
    <p>sage ja nichts gegenteiliges, nur, dass mit einem 2 wöchigen lockdown und wenigen massnahmen nachher dasselbe passiert wäre.</p><p><span><br></span></p><p><span>gibt dazu interessante studien:</span></p><p><span><br></span></p><p><span></span><a href="https://infekt.ch/2020/05/expedi…hes-lehrstueck/">https://infekt.ch/2020/05/expedi…hes-lehrstueck/</a><span> </span></p><p><br></p><p><span></span><a href="https://infekt.ch/2020/03/neues-…id-19-epidemie/">https://infekt.ch/2020/03/neues-…id-19-epidemie/</a></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    <woltlab-quote data-author="Mushu" data-link="Corona und anderi Biersorte"><p>&lt;p&gt;Auf welche Frage geben die Zahlen eine klare Antwort? Für wen?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wohl nur für dich, umd eine weitere ganz kleine Minderheit.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber Hauptsache "klar", und "wahr" usw ...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dieses Level ist soooo tief; da mag ich eigentlich gar nicht mehr darauf reagieren ...&lt;/p&gt;</p></woltlab-quote><p></p><p><br></p><p>nein, nicht das level, die zahlen sind tief! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/nick.gif" class="smiley" alt=":nick:" height="15"></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    <woltlab-quote data-author="ZSC4E" data-link="RE: Corona und anderi Biersorte"><p>Tegnell wollte bis Mai Herdinimmunität. NICHT ERREICHT <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/suff.gif" alt=":suff:" class="smiley" height="18"><img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smi…jione/1f609.png" alt=";)" class="smiley" srcset="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smi…ne/1f609@2x.png 2x" height="23"></p></woltlab-quote><p></p><p>das ist so. die schweden sind ja auch durchaus sehr selbstkritisch. ändert aber immer noch nichts an der frage, ob der lockdown im gewesenen ausmass nötig und richtig war. und wie ich schon seit 2 monaten sage: die zahlen geben auf diese frage eine klare antwort.</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    herrlich, 3x den selben artikel, aus 3 verschiedenen zeitungen, medienvielfalt ist schon was tolles! den selben artikel findet man übrigens noch in x anderen sprachen. ändert aber nichts an folgender tatsache:

    99,63% der schweden waren/sind gesundheitlich nicht betroffen von covid 19!

    99,63%! und wir reden von schweden, einem land, welches den lockdown nicht mitmachte. und genau um diesen lockdown gehts ja. war er nötig oder völlig übertrieben? richtete er mehr schaden an als das virus selber?


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    <woltlab-quote data-author="rouge+jaune-1939" data-link="RE: Corona und anderi Biersorte"><p>nicht einmal stockholm hat dieselbe bevölkerungsdichte wie die ganze schweiz.....</p></woltlab-quote>
    <p></p><p>nein, aber malmö hat in etwa die selbe bevölkerungsdichte wie schweizer städte. und malmö ist in ganz schweden am wenigsten betroffen.</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    hier auch noch ein paar fakten zum schwedischen weg:

    39000 infizierte = 0,37% der bevölkerung, 4500 tote = 0,04% der bevölkerung. die meisten der toten ü80 und mit, nicht an, corona gestorben.

    anders gesagt: 99,63% der schweden waren/sind gesundheitlich nicht betroffen von covid 19 und 99,96% sind weder am noch mit dem virus gestorben!

    auch wenn es herzlos, empathielos, narzisstisch oder was auch immer tönen mag: aber für mich gibts auch nach über 2 monaten „pandemie“ keine rechtfertigung der angeordneten massnahmen der meisten regierungen dieser welt. im gegenteil, es muss sogar die frage erlaubt sein, ob bei solchen zahlen überhaupt von pandemie gesprochen werden kann/darf.


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    <woltlab-quote data-author="Larry" data-link="RE: Fussball allgemein"><p>Häusler war aber auch schlau genug nach den fetten Jahren rechtzeitig den Hut zu nehmen. Auch der FCB hat ein strukturelles Defizit das nur mit Transfereinnahmen und/oder Erfolg in CL/EL zu decken ist. Daran ist schon GC gescheitert, und seit der Zugang zur CL für CH Teams erschwert wurde denke ich langfristig macht weder YB noch der FCB Gewinn! Ich meine wie viel Geld wurde bei YB schon verbrannt?</p></woltlab-quote><p></p><p>stimmt nur teilweise, weil: unter häusler/heitz wurde immer eine mannschaft/trainer zusammengestellt, welche die schweizer liga dominierte und jederzeit für die cl quali gut war. bereits in monat 1 nach häusler/heitz präsentierten burgener/streller nur noch sportliches mittelmass. wäre so unter häusler nie passiert.</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    Einnahmen von rund 70 Millionen stehen Ausgaben von rund 90 Millionen gegenüber. Vorallem der Personalaufwand von über 50 Millionen Franken schlägt massiv zu Buche.Insgesamt beschäftigt der FC Basel 216 Vollzeitstellen, davon bestehen 68 aus Spielern und Staff der 1. Mannschaft

    https://www.blick.ch/sport/sport-tagesticker-id5539965.html

    90 Millionen! Meine Fresse!

    schon krass, vor nicht mal 3 jahren hat burgener einen der (finanziellen) gesundesten clubs im profifussball übernommen. unglaublich was er und seine kollegen in dieser zeit angerichtet haben!

    darf pippi in basel noch auf die strasse? :nixwiss:

    FCB macht Minus von 20 Millionen Franken – so versucht die Führung die Wogen zu glätten

    https://www.watson.ch/!745268740?utm…=watson-app-ios

    <woltlab-quote data-author="Mirko" data-link="RE: Fussball allgemein"><p>Man kann ja von Geisterspielen halten was man will, aber wenn ich die Bundesliga anschaue hat die QUALITÄT des Fussballs für mich eher zugenommen. Es gibt viele Tore und vor allem ist die Atmosphäre viel weniger aufgeheizt. Man sieht viel weniger Schwalben und Schauspielerei, keine unendliche Diskussionen mit dem Schiedsrichter, viel weniger Theatralik wie Wälzen auf dem Boden, etc. Auch die Trainer stehen nicht permanent gestikulierend beim vierten Offiziellen. Ich hoffe, dieses "neue Verhalten" der Spieler nehmen sie dann auch mit, wenn wieder Fans im Stadion sind.</p></woltlab-quote><p></p><p>habe genau das selbe gedacht!</p><p><br></p><p>aber trotzdem: obwohl das sportliche gesamtpaket besser ist mit geisterspielen, wirklich spass machts nicht ohne stimmung im stadion.</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    <woltlab-quote data-author="Reto" data-link="RE: Fussball allgemein"><p>Ja, das ist wirklich sehr tief.</p><p>Vor allem, viel tiefer als erwartet...</p></woltlab-quote><p></p><p>sorry, wenn ich nochmals klugscheissere!</p><p><br></p><p>aber das verwundert wirklich nur noch diejenigen, welche alle informationen nur über die staatlichen kanäle bezogen haben ohne auch nur das geringste zu hinterfragen.</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    nzz vom sunntig, 31.05.2020:


    Die Krise kommt erst

    In drei Wochen nehmen die Schweizer Profifussballer die Meisterschaft mit Spielen ohne Zuschauer wieder auf. Den Klubs droht Terminstress und ein Kampf ums wirtschaftliche Überleben. Von Stephan Ramming

    Am liebsten wäre er wieder umgekehrt, heim nach Winterthur. Heinrich Schifferle sass am Freitag nach der ausserordentlichen Versammlung der Klubs vor den Medienvertretern und berichtete im Eröffnungsvotum von seinen Gedanken auf der morgendlichen Fahrt nach Bern, nachdem er den «Blick» gelesen hatte. Von einem bevorstehenden «Gemetzel», von einem Aufstand gegen die «Diktatur» schrieb das Blatt. Alles falsch, es sei ganz anders gewesen: «Harmonisch, respektvoll, solidarisch». Liga-Präsident Schifferle hatte zweimal gewonnen: 17 der 20 Klubs stimmten für Geisterspiele, 14 gegen die Aufstockung der Super League auf 12 Klubs. Alles gut, alle glücklich. Schifferle konnte als zufriedener Ligapräsident Bern verlassen. Zurück bleiben Schwierigkeiten, offene Fragen und ungelöste Probleme.

    Rechtshändel sind programmiert

    Christian Constantin kündigte an, demnächst rechtliche Schritte einzuleiten. Noch ist unklar, ob der Walliser gegen die Rechtmässigkeit der Entscheidungen vom Freitag oder gegen die Liga klagen wird. Es gehe um «arbeitsrechtliche Fragen», sagte der Besitzer des FC Sion. So verpflichtete der streitlustige Walliser vor kurzem Geoffroy Serey Dié von Xamax. Der Mittelfeldspieler darf nun aber erst in der nächsten Saison spielen, weil im Normalfall ein Spieler in einer Saison nur bei zwei Klubs qualifiziert werden kann. Serey Dié trug in dieser Saison das Leibchen von Aarau und Xamax, Sitten wäre sein dritter Klub. Constantin sieht auch nicht ein, dass er auslaufende Verträge verlängern muss für die Spiele im Juli und August.

    Offen ist zudem, ob Constantin gegen die Transfers von Xamax vorgeht: Die Neuen­burger verpflichteten am Freitagabend Johan Djourou und Xavier Kouassi. Beide hatte Constantin im März entlassen, weil sie Kurzarbeit verweigerten. Sie sollen nun gemäss Fifa-Sonderreglement als «wegen Covid-19 entlassene Spieler» gelten. Constantin hat schon mehrfach bewiesen, dass er den Rechtsweg bis ans Ende gehen kann – wie 2003, als er gericht-lich die Rückkehr in die Challenge League ­erwirkte. Es ist deshalb fraglich, ob es sich

    die Liga so leichtmachen kann wie Komitee-Mitglied Ancillo Canepa. Der FCZ-Präsident sagte, es sei ihm «wurscht, welches Cabaret man sich dort unten ausdenkt». Denn auch der FC Lugano, wie Constantin für den Sai­sonabbruch und die 12er-Liga, könnte nach Rechtsmitteln gegen die Liga suchen.

    Terminchaos und Dauerstress

    Zwischen dem 20. Juni und dem 2. August will die Liga 13 Runden durchpeitschen – das bedeutet Spiele im Dreitagesrhythmus. Für diese Belastung werde es nicht «15 oder 17 Spieler, sondern 23 oder 24» brauchen, sagt etwa St.-Gallen-Trainer Peter Zeidler. Teams mit breitem Kader wie Basel, YB oder der FCZ sind noch stärker bevorteilt, während Klubs wie Thun, Xamax oder Lugano die Spieler mit ungewohntem Dauerstress belasten. Wer am 2. August nicht genug hat, spielt weiter im Cup: Viertelfinal, Halbfinal, Final am 12. August – so sieht der provisorische Plan aus. Provisorisch, weil die internationalen Wettbewerbe noch nicht fixiert sind: Basel wird in die Qualifikation einsteigen, gleichzeitig spielt der FCB noch in der Europa League im Achtelfinal gegen Frankfurt. Anfang September soll die Meisterschaft 2020/21 beginnen. Kurz: Der internationale Terminstreit ist absehbar.

    Kampf ums wirtschaftliche Überleben

    Wird der Notkredit für Darlehen des Bundes für den Fussball zum Rohrkrepierer? Nicht nur Parlamentarier fürchten, dass die Bedingungen für den Bezug von den 200 Millionen Franken zu hart sind. Bei den Klubs lautet der Tenor: Schön, dass es einen Fallschirm gibt, aber wir lassen lieber die Finger davon. Die Rückzahlung belastet die Zukunft, man ist unzufrieden mit der Solidarhaftung der Kreditnehmer oder der unklaren Ausgestaltung der Bedingung, die Spielerlöhne um durchschnittlich 20 Prozent reduzieren zu müssen.

    Noch ist der Vertrag nicht ausformuliert. Der Liga-CEO Claudius Schäfer sagte, man wolle «auf Verbesserungen für die Klubs hinwirken». Ob das Ansinnen in der Verwaltung und im Bundesrat auf Wohlwollen stösst, steht auf einem anderen Blatt. Matthias Remund, der als Direktor im Bundesamt für Sport das Kreditpaket mit Schifferle, Schäfer, Canepa und FCB-Präsident Bernhard Burgener ausgehandelt hat, soll jedenfalls sehr zufrieden mit den Eckwerten des Vertrages sein.

    Fliehkraft statt Zusammenhalt

    Schifferle sprach am Freitag von der Hoffnung, dass der Schweizer Fussball «gestärkt aus der Krise» kommen werde. Präsidialer Optimismus für die Zukunft ist schön. Die Gegenwart ist es weniger. Die Krise hat die Fliehkräfte der Liga gestärkt, nicht die Führung. Ist sie bereit, über die eigenen Personen und Strukturen nachzudenken? «Selbstverständlich werden wir unsere Prozesse genau analysieren und besprechen», sagt Schifferle. Wie erfolgreich die neue Ausschreibung der TV- und Marketingrechte ist, wird ein Gradmesser dafür, ob die Worte nicht nur gut tönen.

    Gestärkt aus der Krise? Sie hat eben erst angefangen. Zwar dürfen die Klubs wieder spielen oder Teleclub als Inhaber der TV-Rechte mit Neuabonnenten spekulieren, aber ohne Zuschauer bleibt den Vereinen der Boden unter den Füssen weggezogen – vor allem emotional. Publikum und Fans dürften nach überstandener Geisterzeit zweimal überlegen, ob sie wieder die Ränge füllen sollen, wenn es nicht gerade um Titel geht. Auch im Fussball gilt: Die vielbeschworene «neue Normalität» wird kommen – nur wird sie ganz anders sein als die alte Normalität. Die Liga wird lernen müssen, damit umzugehen.

    Aus dem NZZ-E-Paper vom 31.05.2020


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    <woltlab-quote data-author="Mushu" data-link="Corona und anderi Biersorte"><p>Was wäre am "Weg Schweden" besser gegangen, als der Alleingang?🤔</p><p><br></p><p>Ach ja; ihre Zahlen wären nicht so schlecht, da ja alle den "schlechten Weg" gewählt hätten.</p><p><br></p><p>Aber schon sehr suspekt, da gebe ich dir recht! Die Mehrheit der Länder hat den vernünftigeren Weg gewählt; welch Desaster für Verschwörungstheoretiker und "gegen-den-Mainstream-schwimmende-eigenständig-denkende-und-sich-nicht-durch-Mehrheiten-manipulieren-lassende-Zeitgenossen ...</p></woltlab-quote><p>hätten alle länder den schwedischen weg gewählt, also nicht die gesamte wirtschaft einem lockdown unterzogen, vor allem den tourismus nicht komplett eingestellt, sondern nur altersheime/risikopatienten geschützt, massenveranstaltungen für eine gewisse zeit untersagt, wäre der wirtschaftliche schaden nicht in der dimension ausgefallen, wie er es jetzt tut! in schweden ist der wirtschaftliche schaden trotzdem in etwa gleich gross wie überall, eben, weil es ein alleingang war!</p><p><br></p><p>und das gesundheitssystem in schweden ist bis heute nie überlastet gewesen. DER hauptgrund für den schweizer lockdown! darum sehe ich den „vernünftigen“ weg in schweden und nicht in den meisten ländern. aber eben nicht als alleingang...</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    <woltlab-quote data-author="Kingu" data-link="Corona und anderi Biersorte"><p>SF Tagesschau von heute nicht ganz uninteressant...</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p></woltlab-quote>
    <p></p><p>mushu hat mir vor wenigen minuten ein whatsapp gemacht mit dem hinweis, die tagesschau zu schauen!</p><p><br></p><p>auch interessant in dieser tagesschau, 40 jahre jugendbewegung. war (fast) von anfang an ziemlich involviert in die bewegung! schöne, spannende, wilde erinnerungen! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/nick.gif" class="smiley" alt=":nick:" height="15"></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>