Corona und anderi Biersorte

  • ich hätte nie gedacht, dass ich mal hoffnung in wirtschaft und kapital setzen würde.


    Ich verstehe Dich ja ein bisschen. Ich bin der Meinung die Politik (!) muss aufhören nach der Pfeife von Experten, Kantonsärzten, etc. zu tanzen! Denn genau die Leute säen Panik! Die wollen den ewigen Lockdown! Sie bekommen ja ihre Kohle, was interessiert die wie es anderen Leuten geht oder der Wirtschaft. Ausserdem gefallen sie sich in ihrer Rolle, sieht man ja an unserem Koch, der kann es nun nicht mehr lassen in den Medien zu sein! Die Politik soll sich aus einem Gremium (!) von Fachleuten beraten lassen und dann Entscheide fällen mit denen wir leben können. Sich in die Hände von einer Person zu begeben wie z.B. die Schweden mit Tegnell (der zig von seinen Kollegen als Gegner hat!) finde ich schon fast Grobfahrlässig!


    PS: Ich habe natürlich nichts gelesen!:mrgreen:

  • [quote='larlf','https://forum.zscfans.ch/thread/2659-corona-und-anderi-biersorte/?postID=125861#post125861']

    Du bräuchtest Kinder oder andere/bessere Freizeitbeschäftigung, dann würdest Du keine Zeit mehr für 1h Artikel haben :suff:

    Eigentlich würde ich es irgendwie schon gerne lesen, aber die faktenbasierte Einleitung "Zumindest wissen es diejenigen, die es wissen wollen. Alle anderen haben sich offenbar zu einem radikalen Lockdown ihres Verstandes entschlossen." überzeugt mich nicht so wirklich.

    Da bleibe ich lieber dumm und nutze die Stunde (falls ich sie denn finde) lieber für lebenswichtige Sachen, wie zbsp : The Simpsons oder South Park :mrgreen:

    [/quote]

    Was für ein Argument sorry. Keine Zeit für einen einstündigen, hervorragend recherchierten Artikel, wegen Kindern? Sprich die wenige Zeit die du hast benötigst Du um dich anderweitig zu beschäftigen? Wir sprechen hier von einer einzigen Stunde deines Lebens, nicht von einer Stunde jeden Tag!


    Schade, aber eigentlich gehe ich genau davon aus, die 80% die das alles gut finden und am liebsten noch mehr Massnahmen hätten (nicht du persönlich) wollen solche Dinge einfach nicht lesen. Ja nicht selber mehr mit etwas auseinander setzen, zu anstrengend, evtl auch zu frustrierend (das gebe ich sogar zu, sehr frustrierend manchmal, aber halt wichtig!). Lieber ein Leben nach Anleitung führen und sich nebenbei noch ein bisschen "zu tode amüsieren" (hervorragendes Buch übrigens, zwar aus den 80igern, aber sehr vorausschauend).


    Ergänzend zu Rolis Kommentar, wem es diese Stunde nicht wert ist, ja dann kann man nichts machen. Wem aber die konträren Meinungen von Spitzenunis, wie Oxford, Stanford, US Seuchenbehörde (die auch immer mehr zurückkrebst in ihrer Einschätzung) nichts wert sind, der sollte sich zukünftig über gar nichts beschweren was resultierend aus all dem passiert ist und noch passieren wird!


    Und noch etwas, in dem Artikel kommt auch sehr ausführlich diese unsägliche Maskengeschichte nochmals zum tragen. Die WHO rät ausser Medizinischem Personal komplett davon ab. Es gibt dazu offizielle Videos von Pressekonferenzen der WHO! Diese Infos landen komischerweise nie im Mainstream. Als ich diese Videos u.A. auf Watson veröffentlichen wollte wurden diese zensiert bzw. nicht veröffentlicht, mehr Antworten brauche ich dazu, zumindest in dieser Frage, nicht!


    In diesem Sinne, ein Kommentar den ich loswerden wollte. Suhlen wir uns weiterhin und bis zum Sanktnimmerleinstag am jetzigen Zustand! Ihr freut euch am Zuzug von Andrighetto, schön, nur werden wir ihn nie im Stadion spielen sehen wenn sich die Mehrheit mit dem Status Quo zufrieden gibt, Roli hat das schön gesagt!


    Habe fertig 😉

  • Lesen mag ich auch nicht so lange. Wo kämen wir denn da hin.


    Mittlerweile kann ich mich den Gedankengängen von snowcat mmer etwas mehr abgewinnen.


    Bei den aktuellen Ansteckungszahlen kommt es mir auch langsam so vor, dass wir etwas in einen Panikmodus verfallen, wenn wir den Grundsatz, dass wir unser Gesundheitswesen nicht überlasten wollen, als Massstab nehmen. Da sehe ich nämlich aktuell keine grosse Gefahr.


    Andererseits hatte ich zwei Minuten, bevor ich diesen Beitrag schreibe, einen Ex-Corona-Patienten am Telefon. Er ist etwas über 40 (weiss es nicht ganz genau - der arbeitet in der gleichen "Firma" wie ich) und er hat mir gesagt, dass er seit er die Krankheit durch hat (er war relativ früh dran damit) nicht mehr so fit ist, wie vorher. Er ist sehr schnell müde und kommt bei weitem nicht mehr an die vorherige Leistung bei körperlichen Arbeiten. Sei dies im Beruf oder zu Hause beim Hecken schneiden im Garten usw.)


    Eine weitere Ex-Patientin hat mir gestern erzählt, dass sie sich fühlt, wie wenn sie keine Reserven im Körper mehr hätte. Die Dame ist so um die 50 rum und es ist ja nicht so, dass ich wahnsinnig viel jünger wäre (snowcat ja auch nicht wirklich) und aus meiner persönlichen Sicht, ist es mir somit ganz recht, wenn sich Leute, denen ich im Alltag begegne, so verhalten, dass sie mich nicht mit diesem Virus anstecken.


    Zu einem grossen Teil kann man es vermeiden, sich dieser Gefahr auszusetzen, aber halt nicht zu 100%.


    Bei einer Grippe befürchte ich (von einem schlimmen Verlauf mit z.B. einer Lungenentzündung und so ZeEugs, mal abgesehen) keine Langzeit-Probleme. Von daher hatte ich mir um eine Ansteckung mit der Grippe auch nie wirklich Gedanken gemacht.


    Dieses Jahr habe ich aber fast keine Möglichkeit gehabt, mich mit der Grippe oder auch nur einem Schnupfen anzustecken, weil man den Leuten gar nicht mehr so nache kommt, wenn man nicht will. Das ist - etwas ab vom Thema hier - eigentlich noch eine angenehme Nebenerscheinung.


    Zurück zu Rolis Text den niemand lesen mag (die Videos, die er verschickt dauern übrigens genau so lange ;) so denke ich, dass wir es sicher lockerer angehen sollten. Allerdings wären wir uns wohl nicht ganz einig, welche Lockerungen das dann in erste Linie sein sollten. Da hat halt jeder seine eigenen Prioritäten.

  • Ist es wirklich sooo schlimm, im Bus oder Zug so eine Maske anzuziehen, wenn sich der ängstliche Teil der Bevölkerung dann besser fühlt?

    Die Masken wären ja eigentlich ein Weg, um einige Lockerungen mutiger anzugehen. Das müsste doch in deinem Sinn sein.

    (sorry - beim Zitieren ist glaube ich etwas in die Hose gegangen).

  • Du glaubst jetzt aber nicht ernsthaft, dass ich mich Dir gegenüber im Detail rechtfertige, ob ich eine Stunde meines Lebens für so einen Artikel aufwende oder nicht?

    Ich könnte und würde Dir gerne einige Informationen zu meiner persönlichen Situation und Tätigkeiten geben, aber 1. ist mir so eine Anmache def. zu doof und 2. ich habe hier drin schon so viel privates preisgeben: da bin ich der Meinung, nimm dir doch die Stunde Zeit und lese mal einige meiner privaten Infos durch...


    ...nach dem ersten Abschnitt habe ich aufgehört Deinen Kommentar zu lesen, da habe ich mir lieber die Zeit genommen um diese schöne Antwort zu schreiben

    ciao

  • [quote='larlf','https://forum.zscfans.ch/thread/2659-corona-und-anderi-biersorte/?postID=125869#post125869']

    Du glaubst jetzt aber nicht ernsthaft, dass ich mich Dir gegenüber im Detail rechtfertige, ob ich eine Stunde meines Lebens für so einen Artikel aufwende oder nicht?

    Ich könnte und würde Dir gerne einige Informationen zu meiner persönlichen Situation und Tätigkeiten geben, aber 1. ist mir so eine Anmache def. zu doof und 2. ich habe hier drin schon so viel privates preisgeben: da bin ich der Meinung, nimm dir doch die Stunde Zeit und lese mal einige meiner privaten Infos durch...


    ...nach dem ersten Abschnitt habe ich aufgehört Deinen Kommentar zu lesen, da habe ich mir lieber die Zeit genommen um diese schöne Antwort zu schreiben

    ciao

    [/quote]

    Siehe PN

  • Ist es wirklich sooo schlimm, im Bus oder Zug so eine Maske anzuziehen, wenn sich der ängstliche Teil der Bevölkerung dann besser fühlt?

    Die Masken wären ja eigentlich ein Weg, um einige Lockerungen mutiger anzugehen. Das müsste doch in deinem Sinn sein.

    (sorry - beim Zitieren ist glaube ich etwas in die Hose gegangen).

    genau das ist der springende punkt!


    keine massnahme wäre wirklich schlimm, wenn wir tatsächlich in medizinisch ausserordentlichen, ja gefährlichen, zeiten leben würden! keine massnahme wäre wirklich schlimm, wenn sie auch nachweislich was nützen würde.


    aber im moment haben wir massnahmen nur um der massnahme willen bzw. um die eklatante fehleinschätzung der gefährlichkeit und übertragbarkeit des virus nicht eingestehen zu müssen. so kommts mir jedenfalls vor.



    Gesendet von iPhone mit Tapatalk

    Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." Albert Einstein

  • [quote='Reto','https://forum.zscfans.ch/thread/2659-corona-und-anderi-biersorte/?postID=125868#post125868']

    Ist es wirklich sooo schlimm, im Bus oder Zug so eine Maske anzuziehen, wenn sich der ängstliche Teil der Bevölkerung dann besser fühlt?

    Die Masken wären ja eigentlich ein Weg, um einige Lockerungen mutiger anzugehen. Das müsste doch in deinem Sinn sein.

    (sorry - beim Zitieren ist glaube ich etwas in die Hose gegangen).

    [/quote]

    Ja finde ich persönlich definitiv schlimm ja, auf jeden Fall in Bezug auf dass was Corona ist! Sprächen wir hier von einer absoluten Horror Krankheit, welche die Menschheit dahin rafft, sprich von absolut nachvollziehbaren Massnahmen, absolut kein Thema, dann würde ich mich entsprechend auch damit abfinden!


    Aber bei dem was man jetzt alles weiss, erstens über die Krankheit selber und zweitens zu den Masken an sich die auch schon von Snowcat aufgezählten Dinge! Dann sehe ich das als eine mir aufgezwungene völlig unnötige Massnahme, die null und nix ändert und die mir meine persönliche Selbstbestimmung nimmt! Könnt ihr drüber lachen, ich als Persönliches Individuum empfinde das als grob beschissen.

  • [quote='larlf','https://forum.zscfans.ch/thread/2659-corona-und-anderi-biersorte/?postID=125861#post125861']

    Du bräuchtest Kinder oder andere/bessere Freizeitbeschäftigung, dann würdest Du keine Zeit mehr für 1h Artikel haben :suff:

    Eigentlich würde ich es irgendwie schon gerne lesen, aber die faktenbasierte Einleitung "Zumindest wissen es diejenigen, die es wissen wollen. Alle anderen haben sich offenbar zu einem radikalen Lockdown ihres Verstandes entschlossen." überzeugt mich nicht so wirklich.

    Da bleibe ich lieber dumm und nutze die Stunde (falls ich sie denn finde) lieber für lebenswichtige Sachen, wie zbsp : The Simpsons oder South Park :mrgreen:

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  • Um was geht es schlussendlich?


    Wieviele Tote will jemand als ok, erachten; wenn er sich dafür persönlich nicht einschränken will/muss.


    Und dieser Wertemasstab geht halt weit ausseinander. Wie in so vielem ...

  • Um was geht es schlussendlich?


    Wieviele Tote will jemand als ok, erachten; wenn er sich dafür persönlich nicht einschränken will/muss.


    Und dieser Wertemasstab geht halt weit ausseinander. Wie in so vielem ...

    :thumbup:


    Intelligence is the ability to adapt to change - Stephen Hawking

  • Jetzt kommt zu all den Einschränkungen in unserem erbärmlichen und armseligen Leben noch die Tatsache, dass wir auf dem Weg zur Arbeit im Bus, Tram oder Zug noch so eine blöde Maske tragen müssen. Schon krass. Genau da liegt mein Problem bei denen, die mit Argumenten kommen, wie dies bei Eggi der Fall ist.


    Wir sind einfach ein Haufen verwöhnter Weicheier, das ist schon nicht ganz normal.


    Hätte ich einen Job, bei dem ich nun neuerdings den ganzen Tag so eine Maske tragen müsste, würde mich das auch angurken. Aber im ÖV, wo man einfach ruhig da sitzt... Es gibt wirklich Schlimmeres und das ist genau so bescheuert, von einer Einschränkung der persönlichen Freiheit zu reden, wie wenn man nicht mehr überall seine Zigarette schloten darf, wenn einem danach ist.

  • Um was geht es schlussendlich?


    Wieviele Tote will jemand als ok, erachten; wenn er sich dafür persönlich nicht einschränken will/muss.


    Und dieser Wertemasstab geht halt weit ausseinander. Wie in so vielem ...

    na ja, das mit den toten ist schon länger kein thema mehr. vor allem seit man die risikogruppen genau kennt und dementsprechend schützt bzw. sie sich selber schützen. und ausserhalb dieser risikogruppen stirbt kaum jemand.


    und so nebenbei: je nach statistik welche man liest, ist die covid19 mortalitätsrate kleiner bis gleich hoch wie bei influenza, mit ziemlich identischer risikogruppe. eine statistik, welche bei covid19 eine höhere mortalität aufzeigt, habe ich noch nirgends gesehen.


    mir ist ausserdem auch kein mensch und keine gesellschaft bekannt, welche sich auf grund der influenza toten jemals in irgend einer art und weise einschränkte. :nixwiss:


    warum das plötzlich zur moralfrage geworden ist, und gar die guten von den schlechten menschen trennt, ist mir ein rätsel und ich empfinde es als sehr scheinheilig auf grund der hundertausenden (millionen?) von grippe toten weltweit die letzten jahrzehnte.


    Seit zwei Wochen stirbt kaum mehr jemand an Covid-19 in der Schweiz – die möglichen Gründe ---


    https://www.watson.ch/!8119730…m_campaign=watson-app-ios



    Gesendet von iPhone mit Tapatalk

    Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." Albert Einstein

    Edited 6 times, last by snowcat ().

  • Andererseits hatte ich zwei Minuten, bevor ich diesen Beitrag schreibe, einen Ex-Corona-Patienten am Telefon. Er ist etwas über 40 (weiss es nicht ganz genau - der arbeitet in der gleichen "Firma" wie ich) und er hat mir gesagt, dass er seit er die Krankheit durch hat (er war relativ früh dran damit) nicht mehr so fit ist, wie vorher. Er ist sehr schnell müde und kommt bei weitem nicht mehr an die vorherige Leistung bei körperlichen Arbeiten. Sei dies im Beruf oder zu Hause beim Hecken schneiden im Garten usw.)

    Eine weitere Ex-Patientin hat mir gestern erzählt, dass sie sich fühlt, wie wenn sie keine Reserven im Körper mehr hätte. Die Dame ist so um die 50 rum und es ist ja nicht so, dass ich wahnsinnig viel jünger wäre (snowcat ja auch nicht wirklich) und aus meiner persönlichen Sicht, ist es mir somit ganz recht, wenn sich Leute, denen ich im Alltag begegne, so verhalten, dass sie mich nicht mit diesem Virus anstecken.

    Kenne bis heute niemanden persönlich der betroffen war. Kenne nur Fälle vom Hörensagen und aus den Medien. Aber wenn es dich trifft kann es eben schon happig werden.

    https://www.blick.ch/news/ausl…der-lunge-id15992888.html

  • Privat würde ich auch nur entfernt maximal zwei Leute kennen, die es hatten, bzw. die mir davon erzählt haben.


    Geschäftlich verhält es sich etwas anders, aber die waren auch ziemlich "ausgeliefert", von der Art ihrer Arbeit her.

    Aber die, die es erwischt hat und die nicht in der Statistik der Toten auftauchen, reden anders darüber, als ich über meine bisherigen Grippeerkrankungen geredet habe. Andererseits hatte ich glaube ich noch gar nie eine richtige Grippe erwischt.


  • Aber die, die es erwischt hat und die nicht in der Statistik der Toten auftauchen, reden anders darüber, als ich über meine bisherigen Grippeerkrankungen geredet habe. Andererseits hatte ich glaube ich noch gar nie eine richtige Grippe erwischt.

    ja, vorallem asthma kranke hatten heftig zu kämpfen zum teil.

    man hätte natürlich auch corona-kz's einrichten können um die risikopatienten zu internieren....

  • hier ein text, habe ich im fazebuk gefunden. zynisch, lustig, traurig, etwas verrschwörungstheorie, komplett faktenlos und trotzdem im kern einiges an wahrheit und tatsächlich mit interessanten fragen, vor allem mit der frage aller fragen: wie lange gehts noch, bis wir unser leben wieder bekommen und was braucht es dazu?



    Liebe Mitmenschen


    Ich hab da mal eine Frage.
    Irgendwie komm ich nicht mehr so ganz mit.
    Wann beginnen wir denn jetzt mit der sanften Durchseuchung, von der immer die Rede war?
    Oder geht es inzwischen um was anderes? Ich hab so ein Durcheinander in meinem Kopf, es ist furchtbar.


    Vor ein paar Monaten ging es doch darum, die Alten und Schwachen zu schützen. Die haben wir dann ja erfolgreich weggesperrt, isoliert und praktischerweise vergessen.
    Diese Sache können wir zum Glück schon mal abhaken.


    Dann kam der flatten-the-curve-Hype. Wir Schlauen haben nämlich eingesehen, dass ein Virus nicht einfach verschwindet, sondern dass man die Ausbreitung lediglich bremsen kann, indem man den zwischenmenschlichen Kontakt beschränkt. Es ging darum, das Gesundheitswesen vor Überlastung zu schützen. Hat so gut geklappt, dass viele Krankenhäuser Kurzarbeit anmelden mussten. Wir sind eben Genies, was soll man da sagen. Echte AlltagsheldInnen, zusammengeschweisst durch Solidarität inmitten einer globalen Katastrophe.


    Also, jetzt, wo das geschafft ist: Wann gehen wir über zum nächsten Schritt?
    Wann beginnen wir denn jetzt endlich mit der sanften Durchseuchung?
    Meiner bescheidenen Meinung nach wäre jetzt ein guter Zeitpunkt. Wir sind super vorbereitet, die Kurve ist trotz massiv erhöhter Testung nur minimal gestiegen, wir wissen jetzt wie’s geht. Wir haben auch aus unseren Fehlern gelernt und würden jetzt nicht mehr so viele Leben durch zu frühe Beatmung und falsche Medikamentierung verlieren. Wir haben auch gerade genügend Sonne und frische, regionale Lebensmittel zur Verfügung, so dass unsere Vitamin-Spiegel erhöht sind und damit auch die Chancen, dass eine Erkrankung eher milde verläuft.


    Also: Achtung, fertig, lo… was, doch nicht?


    Nein, doch nicht.
    Anscheinend wird es jetzt wieder richtig, richtig gefährlich. Vielleicht verfügt der Bundesrat über geheime Statistiken, die sich dem Auge der Normalsterblichen entziehen. Menschenmüde sitzt er da bei der letzten Pressekonferenz und verkündet missbilligend, dass er nach dem Lockdown doch auf die Eigenverantwortung der BürgerInnen gesetzt hatte und jetzt leider feststellen müsse, dass das einfach nicht funktioniert hat. Darum gibts jetzt als Strafe, äh, logische Konsequenz, die Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr.
    Wahrscheinlich haben alle beim Zuschauen schuldbewusst den Kopf gesenkt, wie immer, wenn sie Schimpfe bekommen.
    Wir haben es nicht gut gemacht.
    Und wie immer, wenn wir etwas nicht gut gemacht haben, tun wir alles, um unsere Schuldigkeit zu tilgen.
    Wir tragen die Maske bereitwillig und machen lustige Selfies damit.
    Wir sehen grosszügig darüber hinweg, dass das BAG in den letzten Monaten mehrfach fast schon genervt wiederholt hat, dass Masken nichts nützen.


    Ich hab da trotzdem noch eine Frage…
    Durchseuchen wir uns jetzt doch nicht?
    Verschwindet das Virus jetzt also doch, wenn wir nur lange genug keine Fremden anatmen?
    Wann dürfen wir die Masken genau wieder zu Hause lassen?
    Wann dürfen wir die Alten wieder besuchen?
    Wann reden wir über den sprunghaften Anstieg von Suiziden und häuslicher Gewalt?
    Wann dürfen wir wieder frei atmen, Kunst und Kultur geniessen, einander auf der Strasse mit offenen Gesichtern begegegen?
    Wann dürfen wir wieder berührbar sein?
    Wann dürfen wir das Gefühl der kollektiven Kontaminierung endlich hinter uns lassen?


    Wann?
    Und bitte, kommt mir jetzt nicht mit Verschwörungstheorien. Ein Impfobligatorium ist ausgeschlossen, das hat der Bund betont. Dass das jetzt plötzlich in der Vernehmlassung zum neuen Covid-19-Gesetz steht, das ist wirklich nur Kleingedrucktes, also bitte einfach überlesen.
    Es gibt auch keine Gesundheitsmafia. Die Pharmaindustrie ist eine rechtschaffene Branche, die ihr Geld damit verdient, die Menschen GESUND zu machen und nicht krank zu halten. Das ist ja wohl logisch.
    Und unsere PolitikerInnen betreiben auch keinen Lobbyismus. Die Milliarden (Steuergelder), die der Bund der Impfallianz sowie diversen Stiftungen und Grosskonzernen in den bereits steuerbefreiten Popo steckt, während viele unserer Selbständigen und KMUs nun vollends vor dem finanziellen Aus stehen, das müssen wir nun wirklich nicht krumm nehmen.
    Das hat bestimmt alles seine Richtigkeit.
    Die Welt ist schliesslich gerecht.


    Also, jetzt wo auch das geklärt ist:
    Wenn wir keine Durchseuchung anstreben, worum geht es dann eigentlich noch?


    Hoffnungsvoll auf Antworten wartend,
    ein Nachdenklicher



    Gesendet von iPhone mit Tapatalk

    Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." Albert Einstein

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