Corona und anderi Biersorte

  • ich vermute mal, dass uns das Thema noch ein wenig erhalten bleibt und deshalb wäre es einfacher die Biergeschichten hier zu schreiben, statt in den einzelnen Freds...


    denke schon auch, dass gewisse Risikogruppen sich schützen sollten, soweit als möglich, aber das ist auch bei unserer Grippe nicht gross anders.


    auch wenn nun wirklich ein Shutdown bestimmt würde, hätte man genug Zeit um einzukaufen oder würde versorgt werden, deshalb finde ich diese Notvorrateinkäufe def. übertrieben.
    was mich am meisten nervt: es wird wieder so Pflästerchenpolitik betrieben. lieber kurz und schmerzlos, als das Ganze halb über Wochen/Monate vor sich her zu schieben und auf den Faktor Glück zu hoffen

  • Jeder Todesfall, jede schwere Erkrankung ist tragisch. Trotzdem steht die Hysterie in keinem Verhältnis zum Ausmass der Epidemie. Fakt ist: Das Corona­virus hat bislang knapp 2900 Todesopfer gefordert. Zum Vergleich: Weltweit sterben in jedem Jahr etwa 650 000 Menschen an einer Grippe. In der Schweiz gibt es jährlich ungefähr 2500 Grippetote, aber bis jetzt – zum Glück – kein Coronavirus-Todesopfer.


    Darum ist es völlig irrational, wie Menschen, Regierungen, Unternehmen und Medien auf die Epidemie reagieren. Jedes neue Todesopfer ist eine Schlagzeile wert. Bei gerade mal rund 20 bestätigten Ansteckungsfällen rief der Bundesrat die zweite von drei Gefahrenstufen aus. Kein Land, mit Ausnahme von China und Japan, geht so weit wie die Schweiz.



    Es ist ein Rückfall in die Zeiten der Pesthysterie, der nur mit gesellschaftlichen Entwicklungen zu erklären ist, die weltweit und auch in der Schweiz schon seit längerem zu beobachten sind: Angstkultur statt aufgeklärter Entscheide. Schwindende Gelassenheit. Vereinzelung statt Gemeinschaft. Absonderung statt grenzübergreifenden Austauschs. (TA)

  • Jetzt ist nicht die richtige Zeit für Panik. Selbst wenn das Worst-Case-Szenario eintrifft und sich ein grosser Teil der Schweizer Bevölkerung mit dem neuen Coronavirus infizieren würden, so wie das Epidemienforscher Christian Althaus in der NZZ skizzierte, würden bei den prognostizierten 30’000 Toten doch 99,6% der Schweizerinnen und Schweizer überleben. Aber derzeit deutet nichts auf so ein Szenario hin.


    Zum Vergleich: In der chinesischen Krisenprovinz Hubei gibt es offiziell rund 66’000 bestätigte Covid-19-Fälle mit 2700 Toten, in der Region leben über 57 Millionen Menschen. Und es wurden zuletzt jeden Tag weniger Fälle gemeldet. Momentan sind also etwa 0,004% oder rund 1 von 24’000 Einwohnern von Hubei dem Virus erlegen. Würde die Epidemie in der Schweiz ähnlich drastisch verlaufen wie in Hubei Stand heute, gäbe es hier etwa so viele Tote wie in einer normalen, milden Grippesaison.


    Im restlichen China gab es bisher 106 Tote auf 1,3 Milliarden Menschen, und es werden kaum mehr neue Fälle gemeldet; zuletzt waren es jeweils noch weniger als zehn am Tag. Gleichzeitig steigt die Zahl derjenigen, die sich vom Virus erholen. Von den in China mittlerweile offiziell total 79’200 Erkrankten sind über 39’000 inzwischen wieder geheilt, also mehr als die Hälfte.



    Die Coronavirus-Epidemie hat nach Ansicht der WHO ihren Höhepunkt in ihrem Ursprungsort und der am schwersten betroffenen Millionenstadt Wuhan bereits am 2. Februar überschritten. Allerdings gibt es noch keine Entwarnung. Denn nun steigen die Infektionsfälle dafür ausserhalb Chinas stark an, vor allem in Südkorea, dem Iran und Italien. Es kann immer noch zu einer Pandemie kommen, die WHO schätzt das Risiko als «sehr hoch» ein.



    Nicht alle Bevölkerungsschichten sind gleich gefährdet. Kinder und Jugendliche können zwar erkranken, allerdings passiert es deutlich seltener als bei Erwachsenen. Bei einer Auswertung von mehr als 44’000 Fällen aus China war nur ein Prozent der Betroffenen unter zehn Jahre alt. Unter den ersten 1000 Todesfällen in China befand sich nur eine Person zwischen zehn und 19 Jahren. Abgesehen davon scheinen Kinder das Virus auch nur selten weiterzugeben. «Wir haben bislang keinen Fall beobachtet, bei dem ein Kind einen Erwachsenen infiziert hat», sagte WHO-Experte Bruce Aylwar (TA)

  • Eus gaht's halt eifach so guet, dass mer vor so öppisem scho Schiss händ.
    Anderi händ gar kei Ziit, zum über so Sache nahschtudiere...

  • Einige hundert Fasnachts-Fans haben es sich trotz schweizweitem Verbot im Kanton Baselland nicht nehmen lassen, in Liestal BL und Sissach BL die fünfte Jahreszeit zu feiern.


    Doch weil damit das vom Bundesrat erlassene Veranstaltungsverbot zur Eindämmung des Coronavirus somit nicht eingehalten wird, hat der Regierungsrat des Kantons Baselland ein temporäres Ausschankverbot für das gastronomische Angebot in Liestal und Sissach verfügt.


    Damit verbunden ist die Aufhebung der Freinachtsbewilligung. Die Polizei wurde beauftragt, den zuständigen Wirten die Mitteilung zu überbringen. Bei Nichteinhaltung droht den Wirten und Veranstaltern eine Busse, wie der Kantonale Krisenstab in einer Mitteilung schreibt.


    Der Regierungsrat verfügt zum Schutz der Bevölkerung ein temporäres Ausschankverbot für das gastronomische Angebot – sowohl Getränke als auch Essen – in Restaurants sowie Wagenburgen und Cliquen-Kellern in Liestal und Sissach. Das Verbot des Verkaufs von alkoholischen Getränken bezieht sich zudem auch auf die Detailhändler in den Gemeinden Liestal und Sissach.


    Blick TV hat mit Wirten in Sissach gesprochen. Dies beabsichtigen ihre Lokalitäten komplett zu schliessen, wenn sie weder Essen noch Trinken ausgeben können. Im Baselbiet haben die Wirte jedoch mit der Umsetzung der Verfügung zu kämpfen. Denn die Fasnächtler zeigen sich nicht gewillt die Lokale zu verlassen.


    In Liestal kam es bereits im Laufe des Tages diverse Verstösse gegen das Veranstaltungsverbot. So wollten Guggen sich zum Konzert versammeln und mussten dann von der Baselbieter Polizei gestoppt und daran gehindert werden.


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    Sorry aber es wird immer mehr lächerlich! Leben wir eigentlich in Nordkorea? Was der Bundesrat macht geht mir immer mehr gewaltig gegen den Strich obwohl ich im Moment (noch) nicht in der Schweiz bin!

  • vor allem wenn man sich weiterhin frei bewegen kann und andere Orte nicht eingeschränkt werden, wie der ÖV, Arbeit, Einkaufszentrum -> da hat es überall mehr Personen als an diesen Anlässen!
    zudem Frankreich verbietet Anlässe über 5k, wir über 1k (und jegliche Verbände die kleinsten Anlässe), aber in DE tut man nichts in diese Richtung? Einer dort meinte, dass sie nur Richtlinien herausgeben können und nichts verbieten dürfen; Wobei ich schon vermute, dass auch sie theoretisch die Krise ausrufen könnten.
    Ich vermute mal, dass es im nächsten Winter bei der normalen Grippe ebenfalls einen öffentlichen Krankheits-Zähler in den Medien geben wird...


    ABER, wenn man gesehen hat, wie die Börse reagiert hat und wie hoch die Ausfälle jetzt schon waren, dann ist die Frage schon berechtigt: wohin führt das Ganze und wer bezahlt es???


    btw. Larry, hast Du die Verlängerung schon eingereicht?
    Die lassen Dich im April bestimmt nicht mehr rein, wenn der Hype bis dann noch nicht abgeflaut ist... :roll:

  • nzz am sunntig:


    «Das Virus wird bleiben»


    Laut dem obersten Seuchenbekämpfer des Bundes müssen wir uns ans Leben mit dem Coronavirus gewöhnen. Die nächsten Massnahmen: Keine Hände schütteln und Distanz halten. Theres Lüthi und Stefan Bühler


    Die Ausbreitung des neuen Coronavirus lässt sich nicht mehr aufhalten. Offiziell wurden weltweit bereits über 85000 Menschen infiziert. In Wahrheit dürften es aber noch sehr viel mehr sein. Diese Woche hat die Epidemie auch die Schweiz erreicht, täglich kommen in immer mehr Kantonen neue Krankheitsfälle hinzu. Am Samstag etwa in Bern.


    Wie sich jetzt zeigt, wird sich die Bevölkerung an die Krankheit, auch Covid-19 genannt, gewöhnen müssen: «Das Virus wird bleiben, weltweit, in Europa und auch in der Schweiz», sagt Daniel Koch, Leiter der Abteilung Übertragbare Krankheiten beim Bundesamt für Gesundheit (BAG). Er ist an führender Stelle für die Bekämpfung der Epidemie zuständig. Kochs Einschätzung teilt Richard Neher, Epidemiologe am Biozentrum der Uni Basel: «Verschwinden wird das Virus nicht.» Das legen Berechnungen nahe, mit denen der Forscher die Virusausbreitung modelliert hat. Sie zeigen, dass es in Europa im Frühsommer einen Peak von Krankheitsfällen geben wird und sich die Verbreitung im Sommer etwas abschwächen könnte. Für den nächsten Winter erwartet Neher aber einen zweiten Peak.


    Ein Grund dafür, dass uns das Coronavirus – anders als etwa der Sars-Ausbruch von 2003 – auf Dauer begleiten wird, ist, dass auch infizierte Personen, die keine Symptome haben, das Virus weitergeben können. Allerdings dürfte der Erreger auf längere Zeit an Kraft verlieren: «Ich gehe davon aus, dass die durch Covid-19 verursachten Risiken mit der Zeit abnehmen werden und die Last für die Leute kleiner wird», sagt Koch. Dies zum einen, weil es irgendwann wohl einen Impfstoff geben werde. Zudem zeige die Erfahrung, dass jene Viren, die sich schneller verbreiten und bei den Wirtspersonen weniger Schaden anrichten, erfolgreicher seien als aggressivere Viren, die bei den Betroffenen zum Tod führen. Am Ende werde Covid-19 «zu einer Krankheit, wie es auch andere gibt, von der wir wissen, wie damit umzugehen ist», erklärt der Seuchenbekämpfer des Bundes.


    Vordringlich ist nun aber, die Ausbreitung der Epidemie zu bremsen. Drastische Reisebeschränkungen, wie sie in China durchgesetzt wurden, dürften nicht mehr sehr wirksam sein, da das Virus weltweit bereits verteilt worden ist. Umso wichtiger ­werden lokale Massnahmen. Bereits in den kommenden Tagen wird der Bund diesbezüglich neue Empfehlungen herausgeben. «Eine wird sein, ab sofort auf das Händeschütteln zu verzichten», verrät Koch bereits. Es gehe um Massnahmen des sogenannten social distancing, die dazu führen, dass die Menschen weniger in Kontakt kommen.


    Folglich ist derzeit auch von Begrüssungsküsschen oder Umarmungen unter Freunden abzuraten. Weitere Empfehlungen dürften sich an Unternehmen richten. Zum Beispiel, dass sie ihre Mitarbeiter auffordern, möglichst von zu Hause aus zu arbeiten. Nachdem der Bundesrat am Freitag bereits Anlässe mit über 1000 Personen zur gleichen Zeit am gleichen Ort verboten hat, darunter die Basler Fasnacht und den Autosalon in Genf, dürfte er weitere Empfehlungen an die Kantone abgeben, wie mit kleineren Anlässen zu verfahren ist. Experten glauben, dass das Veranstaltungsverbot länger dauern könnte als bis zum 15. März.


    Vor den Medien rief Koch gestern Samstag die Bevölkerung dazu auf, Ruhe zu bewahren: «Wer jetzt nur leichte Symptome einer Erkrankung hat, einen leichten Husten, ein Kratzen im Hals, der soll bitte über das Wochenende daheim bleiben, die weitere Entwicklung abwarten und nicht ins Spital rennen.» Es gelte, die Kapazitäten in Spitälern und Labors für schwerere Fälle freizuhalten. Zudem sei darauf zu achten, «dass wir auch langfristig genug Kapazitäten haben». Erstmals trat neben Koch ein Vertreter des Wirtschaftsdepartements vor die Medien: Der Bund werde die Konjunkturprognosen wegen der Folgen der Corona-Epidemie voraussichtlich «klar» nach unten korrigieren müssen, sagt er.



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    Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." Albert Einstein


  • Bist du auf Teneriffa, im Hotelzimmer, mit 440 weiteren "Gästen"? Und das noch bis min. 10 März und bekommst Fresspäcken?


    Oder auf einem Kreuzfahrtschiff in einer Innenkabine?


    Es ist mühsam, was läuft. Und (wohl auch aus wirtschaftlichen Gründen) in weiten Zügen willkürlich. Aber alles in allem wohl noch "moderat". Aber das wird sich leider wohl noch ändern.


    Mühsam ist, wie gewisse "weitere Organisationen" reagiert haben. Dass der SFV sämtliche Spiele bis auf F-Junioreneben abgesagt hat, schweizweit, finde ich jetzt schon abartig.


    Bin ja mal geschpannt, was im Land der weltbesten Gesundheitsversorgung nun abgehen wird, nachdem die ersten toten beklagt werden. Welch hervorragende, unerreicht kluhe Entscheide wird wohl der Choleriker beschliessen? Mal schauen, wann du wieder Schweizer Boden berühren darfst ... [emoji6]

  • Es wären aber deutlich mehr, wenn man nicht all diese Massnahmen ergreifen würde. Da liegt etwas der Hund begraben, wenn man von den effektiven Zahlen, den Ansteckungen und der Sterberate usw. spricht.
    Bei einer Grippe sind es schon deutlich mehr Leute, die sich anstecken, die es aber nicht weiter kratzt, dass sie die Grippe haben. Vielleicht leicht im Hals, aber das wär's dann auch schon.


  • die es aber nicht weiter kratzt, dass sie die Grippe haben. Vielleicht leicht im Hals, aber das wär's dann auch schon.


    Das ist bei Corona aber nicht anders in den meisten Fällen wenn es jüngere, sonst gesunde Leute betrifft!


  • vor allem wenn man sich weiterhin frei bewegen kann und andere Orte nicht eingeschränkt werden, wie der ÖV, Arbeit, Einkaufszentrum -> da hat es überall mehr Personen als an diesen Anlässen!


    Ich weiss nicht, wo Du arbeitest, aber in vielen Dienstleistungsbetrieben ist die Arbeit ziemlich eingeschränkt. Zumindest bei uns in der Firma sind grenzüberschreitende Reisen praktisch nicht mehr möglich. Wenn man mit Personen in Kontakt war die kürzlich bspw. in Norditalien waren, gilt 14-Tage Zwangs-Homeoffice. Alle 2 Stunden läuft jemand im Büro herum und desinfiziert Türfallen, Liftknöpfe, Kaffeemaschinenknöpfe etc. Der Chef ruft am Wochenende an und sagt, wenn man auch nur leichteste Erkältungssymptome hat, müsse man zwingend zu Hause bleiben, etc. etc.


    Klar kann man sich auch fragen, wieso wird der ÖV nicht eingeschränkt? Weil man dann die Schweiz zumachen kann. Die Schweiz ist ein Land der Pendler, glaubt irgendeiner in der Stadt Zürich beispielsweise die Kassierin im Migros/Coop etc. kommt dann mit dem Auto oder zu Fuss zur Arbeit, geschweige denn alle Angestellten im Gesundheitswesen? Dieser Job wird dann sicher nicht von Bankern, Informatikern und Hipstern gemacht, die sich das Wohnen in der Stadt noch leisten können...



    ABER, wenn man gesehen hat, wie die Börse reagiert hat und wie hoch die Ausfälle jetzt schon waren, dann ist die Frage schon berechtigt: wohin führt das Ganze und wer bezahlt es???


    Ja, die Börse hat massiv reagiert. Dass hier aber in den letzten Jahren eine Blase entstanden ist, die irgendwann auch mal wieder nach unten gehen wird, war schon vor der Corona-Krise klar. Das Virus war jetzt einfach ein heftiger Stich in diese Blase.

  • Ja, die Börse hat massiv reagiert. Dass hier aber in den letzten Jahren eine Blase entstanden ist, die irgendwann auch mal wieder nach unten gehen wird, war schon vor der Corona-Krise klar. Das Virus war jetzt einfach ein heftiger Stich in diese Blase.

    na ja, die komplett überbewertete börse ist einfach wieder auf dem stand von oktober 2019. das ist höchstens ein längst fällige korrektur, ein crash sieht anders aus. und der wird auch ohne corona virus kommen. die frage ist nur wann? evt. wird die entwicklung durch das virus beschleunigt...

    Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." Albert Einstein

  • Ich weiss nicht, wo Du arbeitest, aber in vielen Dienstleistungsbetrieben ist die Arbeit ziemlich eingeschränkt. Zumindest bei uns in der Firma sind grenzüberschreitende Reisen praktisch nicht mehr möglich. Wenn man mit Personen in Kontakt war die kürzlich bspw. in Norditalien waren, gilt 14-Tage Zwangs-Homeoffice. Alle 2 Stunden läuft jemand im Büro herum und desinfiziert Türfallen, Liftknöpfe, Kaffeemaschinenknöpfe etc. Der Chef ruft am Wochenende an und sagt, wenn man auch nur leichteste Erkältungssymptome hat, müsse man zwingend zu Hause bleiben, etc. etc.


    Klar kann man sich auch fragen, wieso wird der ÖV nicht eingeschränkt? Weil man dann die Schweiz zumachen kann. Die Schweiz ist ein Land der Pendler, glaubt irgendeiner in der Stadt Zürich beispielsweise die Kassierin im Migros/Coop etc. kommt dann mit dem Auto oder zu Fuss zur Arbeit, geschweige denn alle Angestellten im Gesundheitswesen? Dieser Job wird dann sicher nicht von Bankern, Informatikern und Hipstern gemacht, die sich das Wohnen in der Stadt noch leisten können...


    um es kurz zu machen: ich bin in in der IT auf einer Bank tätig und wohne nicht in der Stadt, habe 1h Arbeitsweg pro Weg, weil auch ich mir diese Preise nicht leisten kann; Aber schön haben wir darüber gesprochen...

  • https://www.watson.ch/schweiz/…-das-virus-killen-koennte


    Panik ist total fehl am Platz. Das Virus ist eigentlich nur für ältere Menschen gefährlich, für Gruftis wie mich. Jüngere Leute, die positiv getestet werden, müssen einfach zu Hause bleiben. Und können Netflix à gogo schauen. Kinder sind eigentlich überhaupt nicht gefährdet. Der Coronavirus ist kein Todesurteil wie AIDS in den 1980er-Jahren, als es noch keine Medikamente dagegen gab. Wer gesund ist, überlebt das Virus. Das Coronavirus ist nicht gefährlicher als eine starke Erkältung. Das Problem momentan ist vielmehr, dass die Menschen wegen dem kleinsten Halsweh zum Hausarzt rennen und so andere Leute gefährden.


    Ich denke der Mann weiss wovon er spricht. Ich sehe für den Sport die Gefahr von einer Überreaktion wie wir sie jetzt schon haben und somit von enormem finanziellem Schaden! Aber die Hoffnung stirbt zuletzt!

  • Quote from Larry

    https://www.watson.ch/schweiz/…-das-virus-killen-koennte


    Panik ist total fehl am Platz. Das Virus ist eigentlich nur für ältere Menschen gefährlich, für Gruftis wie mich. Jüngere Leute, die positiv getestet werden, müssen einfach zu Hause bleiben. Und können Netflix à gogo schauen. Kinder sind eigentlich überhaupt nicht gefährdet. Der Coronavirus ist kein Todesurteil wie AIDS in den 1980er-Jahren, als es noch keine Medikamente dagegen gab. Wer gesund ist, überlebt das Virus. Das Coronavirus ist nicht gefährlicher als eine starke Erkältung. Das Problem momentan ist vielmehr, dass die Menschen wegen dem kleinsten Halsweh zum Hausarzt rennen und so andere Leute gefährden.


    Ich denke der Mann weiss wovon er spricht. Ich sehe für den Sport die Gefahr von einer Überreaktion wie wir sie jetzt schon haben und somit von enormem finanziellem Schaden! Aber die Hoffnung stirbt zuletzt!


    Schwierige(re)s Problem und eben nicht so einfach handzuhaben. Was du auch machsts, es ist falsch.


    Facts:


    - Es ist nicht ein abgewandeltes, bekanntes Virus, gegen das man verhältnismässig "einfach" und "effektiv" vorgehen kann (wie das jährliche vorkommende, geänderte Grippevirus)


    - die Entwicklung eines Impfstoffes für ein neues "Basis-Virus" dauerte bisher 6-8 Jahre


    - die Mortalität ist wesentlich höher, als bei bekannten Grippeviren (Faktor 10; glaube ich)


    Da es keinen Schutz gibt, versucht man, der Ausbreitung entgegen zu wirken( wohl eher ein hoffnungsloses Unterfangen. Aber wenn man es nicht versucht ...


    Beim (anzunehmenden) Scheitern werden sehr viel mehr Menschen sterben, aks bei der spanischen Grippe anfangs der 1900-Jahre. Immer noch nicht viel, in Verhältnisse zur Wletbevölkerung. Aber trotzdem; eine zweistellige Millionenzahl weltweit, kombiniert von Millionen von Mannstunden Arbeitsausfall sind wirtschaftlich, zwischenmenschlich schon noch beängstigendend; weltweit.


    Auch wenn eine 99%ige Wahrscheinlichkeit besteht, dass du nicht stirbst (die Wahrscheinlichkeit, dass du erkrankst und als Wirtschaftsfaktor ausfällst, ist aber markant grösser! OK "Wirtschaftsfaktor" kannst du persönlich hinterfragen ... [emoji56][emoji16]).


    Lange Rede, kurzer Sinn:
    die Lage ist nicht einfach umd eigentlich recht beängstigend; gesamtheitlich gesehen ...


  • die gefahr am corona-virus zu sterben, ist auf jeden fall höher einzuschätzen, als in florida beim golfspielen von einem krokodil tödlich angefallen zu werden :winke:

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