Transfer-Hammer in Zürich: Ex-Hopper Steven Zuber wechselt zum FCZ
Beiträge von snowcat
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ich war gestern an dieser gv. das strukturelle defizit von jährlich 5 millionen hat sich auch dieses jahr nicht in luft aufgelöst…ein defizit, welches es in einem neuen stadion nicht mehr geben würde, da der fcz, gemäss canepa, mit dem catetering ziemlich genau diesen betrag generieren würde. zur zeit bleiben dem fcz nur 3 optionen um dieses defizit zu decken:
- europacup, hat man dieses jahr kläglich verpasst, darum auch das defizit
- ausserordentliche transfereinnahmen
- zuschüsse von sponsoren bzw. des hauptsponsors, also familie canepa
stadion: zur zeit befindet sich die einsprache gegen den gestaltungsplan in lausanne. bis zu einem entscheid dauert es wieder bis zu mind. einem jahr. dann gehts um die baubewilligung und gegen diese wird mongo zweifel wieder rekurieren. geht also sicher noch 3-4 jahre bis baubeginn. falls dann überhaupt noch alle an bord sind und auch tatsächlich gebaut wird. aber genau dieses ziel der zermürbungstaktik verfolgen diese einsprachen clowns. viel fleisch am knochen haben die rekurse sonst nicht wirklich
fcz, sportlich:
- der prozess der sportlichen neuerfindung läuft. vor allem in den u mannschaften, mit den neuen trainerstäben, macht er sich bereits bemerkbar. scheinbar haben sich diese mannschaften sportlich und mental bereits stark verbessert. sagt zumindest mm. aber man sei immer noch erst am anfang der entwicklung
- das ziel für die zukunt ist permanent eine starke achse zu haben. mit gestandenen spielern, können oder werden auch transfers sein. daneben sollen so viel eigengewächse wie möglich eingesetzt werden. der trend des zu frühen ausziehens der eigener talente konnte jedenfalls gestoppt werden
- es wird mehrere wintertransfers geben. man will spieler, welche sich für den verein zerreissen. und da gäbe es doch einige aktuelle spieler im kader, bei denen handlungsbedarf besteht
ps. muniz kommt auch im direkten auftritt und persönlichen gespräch so rüber, wie ich ihn bisher eingeschätzt habe:
ein grundehrlicher, sehr direkter, aber ebenso herzensguter und empathischer mensch, welcher nicht sich selber, sondern nur den erfolg in den vordergrund stellt.
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die grottenkicks gehen nahtlos weiter. seit dem, wirklich guten, auftritt in sion ist das so. kann man an den mittlerweile 12 absenzen festmachen, greift aber zu kurz.
wenn der gegner konsequent presst, schnell umschaltet und ebenso schnell über die flügel kommt, ist der fcz heillos überfordert. und das liegt nicht an der absenzenliste.
im gegensatz dazu ein kompaktes, systemstarkes lausanne. ein beispiel mehr, dass es sich lohnt einen (guten) trainer nicht sofort beim ersten gegenwind zu entlassen. wobei ich hiermit nicht sagen will, dass der fcz magnin hätte behalten sollen. wie die meisten trainer, brauchte er seine wander- und lehrjahre. jene, welche das nicht brauchen, sind in der kategorie kloppo, pep etc. zu hause. also nie ein thema bei einem ch verein!
2323 zuschauer bei unseren geschätzten freunden aus niederhasli, echt jetzt?
(fast) soviele fczler waren in lausanne… -
Was ist mit jemanden, der Fussball und Hockeyspiele besucht? Soll der sich dann ca 100 mal im Jahr bei der Polizei melden?
jap! nur dann ist die strafe auch spürbar eine solche! und vor allem hat sie so präventive wirkung. klar, nicht einfach zu stemmen für die polizei, aber machbar! weil, wie erwähnt, die sv werden schnell abnehmen!
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hat für mich immer einen komischen beigeschmack, wenn der investor nicht genannt wird oder nicht genannt werden will…
Kräftiger Aktionär steigt ein: Erneuter Millionensegen und grosse Pläne beim FC Thun
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Schon so. Kaum umsetzbar. Rein von den Kapazitäten der Polizei. Aber klar, dann wäre die Massnahme griffiger. Und man müsste halt aufhören für eine Pyro abbrennen (nur abbrennen nicht werfen) in den Stadion ein Rayon- und Stadionverbot aufzuerlegen. Wäre übrigens der Polizei mehr als recht, wenn man es bei wirklich relevanten Vergehen angewendet. Wie sagte einst ein Polizist. Wir hätten echt besseres zu tun als jeden Pyroabbrenner zu suchen.
wäre nur am anfang ein problem. sobald bekannt wird, dass das stadionverbot derart rigoros und konsequent umgesetzt wird, disziplinieren sich die meisten von selbst und die fälle nehmen massiv ab.
jetzt macht ja jeder was er will, weil er weiss, dass er kaum mit einer strafe rechnen muss. und falls doch, gibts eh einen bedingten oder eine strafe, welcher niemand kontrolliert.
stellt euch mal vor, wie man auf unseren strassen fahren würde, wenn es nirgends polizeikontrollen und radar geben würde! eben!

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Wir wissen alle, dass die nächste Kollektivaktion dem FCZ gelten wird. Nicht heute und morgen. Aber übermorgen.
und sie wird genau den gleichen effekt haben wie alle vorherigen!
aber wie hat es albert einstein doch so treffend nicht gesagt: die definition von wahnsinn ist…wobei ich es folgendermassen präzisieren würde: die definition von dummheit ist…
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I know - I know. Aber zukünftig werden die Repressalien ganz sicher vermehrt die FCZ Fans betreffen.
da bin ich mir nicht so sicher, aus 2 gründen:
1. „man hat ja wieder mal was gemacht“, aber mit dem ergebnis, dass die polizei (allerdings zurecht) eine anzeige am hals hat. das wird sie wieder etwas defensiver werden lassen. (musste übrigens schon schmunzeln, als ich gelesen habe, dass der anwalt aus dem aargau kommt und langjährger gc fan ist. erfüllt er doch somit sämtliche clichés…
)2. ausser dem fürchterlichen littering vom besammlungsort bis zum stadion und den unsäglichen böllern passiert eben schon herzlich wenig! kaum/keine sachbeschädigungen, kaum/keine körperlichen auseinandersetzungen. ich war ua. auch mit 2000 freaks in lugano vor 2 wochen. ausser einem fanmarsch mit 2000 halligalli typen ist bis auf das oben erwähnte nix passiert. das ist übrigens die regel und nicht die ausnahme. die polizei in zürich wie im tessin, riegelt nur die strassen ab für den partysaubannerböllerfanumzug…es passiert also nichts, was einen massiven polizeieinsatz gegen eine gruppierung rechtfertigen würde.
ich weiss, punkt 2 will man nicht lesen. auf grund der medienberichte hat man - vor allem als aussenstehender - den eindruck, dass zustände herrschen wie im gazza streifen. aber auch die offziellen polizeistatistiken bestätigen den eindruck, dass es relativ ruhig zu und her geht um und an den spielen. so ruhig, dass deswegen massiver polizeieinsatz gegen fans völlig unverhältnismässig wäre und somit mit garantie eine anzeige gegen die polizei nach sich ziehen würde.
das problem sind die zunehmenden „einzelfälle“ weit weg vom stadion und oft nicht an matchtagen. fahnenklau, wiesendangen, überfall gc stand zürifäscht, schmierereien, abziehbildli, belästigungen/bedrohungen und prügel für einzelne gc fans etc. diese ereignisse dürften tatsächlich massiv zugenommen haben. auch fallen sie (vermutlich) nicht in die statistik von fanauseinandersetzungen im direkten zusammenhang mit einem match. sind trotzdem sehr unschön und haben ein mass angenommen, dass es nicht mehr lustig ist, falls es das überhaupt jemals war…den punkt haben einige im fcz (massiv) überschritten, daher auch die (verständlicherweise) massive und manchmal auch tendenziöse berichterstattung.
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Je mehr die GC Fans von FCZ Fans "angegangen" werden, desto mehr werden sie wohl von der Polizei "angegangen". Aktion - Reaktion. Ich meine damit,
je mehr sich die FCZ Fans das Recht für sich in Anspruch nehmen, sich so zu verhalten wie sie's immer mehr tun (AUSSERHALB DES STADIONS, cool
down Roli), desto mehr werden sie halt die Repressalien der Polizei spüren. Kausalitätsprinzip halt: "
"Falls auf ein Ereignis A (Ursache) immer ein Ereignis B (Wirkung) folgt"genau das ist ja NICHT passiert! man hat die hoppers eingekesselt auf einer brücke und die fczler ungehindert ihren marsch vom klingenplatz, durch die langstrasse bis zum letzi machen lassen!
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Und ich bin bei Colin. Ohne eine klare, offensive Postionerung der Clubs in Zürich wird die Spirale weiter drehen. Das kannst du noch so Stadionverbote etc. aussprechen, die eh keiner kontrolliert (ausser du hast Meldepflicht).
ja, da gebe ich colin auch recht! da könnte man sicher mehr tun. aber eben, dieses „mehr tun“ wird immer nur von canepa verlangt. und permanent zu behaupten, dass er nichts tut, ausser mit seinem hund gassi zu gehen ist einfach nur populismus. so der musste noch sein, so zur weihnachtszeit mit seinen rührenden tiergeschichten. und da du ja verstanden hast, an wen es gerichtet war….ab jetzt lass ichs! vielleicht zumindest…

jetzt auch im ernst: du erwähnst die klare positionierung der clubs. ein guter gedanke! wieso positionieren sich nicht beide clubs zusammen in diesem thema? gemeinsame pressekonferenzen, gemeinsame auftritte, öffentlich und im internet. auch wenn die clubs unterschiedliche philosophien hatten, heute haben sie diese grösstenteils nicht mehr, dafür aber auf ganzer linie exakt dieselben probleme. 1-2x im jahr gemeinsame auftritte und comuniqués. mehr nicht, sonst wirds unglaubwürdig und wirkt aufgesetzt. lieb haben muss man sich deswegen trotzdem nicht. aber die aussenwirkung von gemeinsamen auftritten ist nicht zu unterschätzen. sie ist aber mit garantie um ein vielfaches grösser als kollektivstrafen wie kurvensperren oder einkesselung durch die polizei. bei der aktion der kollektivstrafen ist es sogar so, dass immer eine reaktion folgt und sich somit die gewaltspirale noch weiter dreht. egal ob sie der club selber oder eine behörde ausgesprochen hat. einzige ausnahme hierzu ist das beispiel aus basel, als einige im stadion sicherheitsleute angegriffen und einen sogar schwer verletzt haben dabei. da hat sich die muttenzerkurve für ein spiel selber gesperrt um die gemüter zu beruhigen. aber ansonsten kann man sich an albert einstein halten: die defintion von wahnsinn ist, immer wieder dasselbe zu tun, aber ein anderes ergebnis zu erwarten!
stadionverbote müssten für mich übrigens zwingend mit auflagen wie zb. „meldepflicht bei der polizei während den spielen“ verbunden sein. strafen ohne das diese kontrolliert werden, sind reine papiertiger. auch eine solche massnahme würde wunder wirken und auch dazu sind die gesetze bereits vorhanden!
lonsdale ist übrigens gar kein schlechtes beispiel von colin. die wurden völlig ungewollt in die rechte ecke gerückt. habe mal irgendwo gelesen, dass skinheads in den 1990-er ihre bomberjacken so getragen haben, dass man vom lonsdale pulli darunter nur die buchstaben NSDA sehen konnte. trotz dem fehlenden „P“, wurde die marke dadurch bei rechtsextremen sehr beliebt. aber die deutsche rechtschreibung war in dieser szene ja noch das steckenpferd der mitglieder…ganz im gegensatz zum deutschsein!

der fcz tut übrigens nicht wenig präventiv, ist sehr präsent und aktiv in zürcher schulen. aber da erreichst du die bereits aktiven idioten selbstredend nicht mehr. bei diesen müsste man aber aktuell einsetzen und da hat es wirklich noch luft nach oben, da hat colin recht. aber eben, auch die behörden müssten die bereits vorhandenen mittel viel kosequenter nutzen.
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Isso weil isso. Und diese von den FCZ Fans/Anhängern übernommene Meinung, dass nur immer alle anderen Schuld sind und man als Verein
wirklich, wirklich absolut nichts tun kann (bzw. man schon fast alles Menschen-Mögliche macht) bewirken halt dann solche Artikel.PR-mässig nicht allererste Sahne. Ob man das nun wahrhaben will oder nicht.
nein, issnichso, weil issnichso!
bin da ganz bei champs-de-mars. beim lesen des artikels dachte ich spontan an das geschreibsel eines frustrierten hoppers auf einer gc fanepage oder mindestens an eine persönliche fehde mit canepa. aber sicher nicht an einen artikel in einer der renommiertesten zeitungen im deutschsprachigen raum. hat mit fundiertem und seriösem journalismus jedenfalls herzlich wenig am hut. aber ja, teile der kritik sind natürlich und selbstverständlich berechtigt, aber sicher nicht so wie im artikel angebracht. oder kann mir jemand zeigen wo canepa oder sicherheitschef maggi folgendes gesagt haben:
Wenn es zu Gewaltvorfällen kommen sollte, werde der FCZ weder Verantwortung noch Schuld tragen. Schuld seien Einzeltäter, die von der Polizei nicht identifiziert würden. Schuld seien Sicherheitskräfte, die eskalierten. Schuld seien die Eltern, die bei der Erziehung versagt hätten. Und immer wieder «die Gesellschaft», die ein Gewaltproblem habe.
das ist nichts weiter als die interpretation eines frustrierten schreiberlings über etwas was zwar irgendwann gesagt wurde, jetzt aber komplett aus dem kontext gerissen und uminterpretiert wurde. das ganze wurde tendenziös und boulevardesk «aufgearbeitet“. einer nzz schlicht unwürdig! was canepa tatsächlich immer wieder - sinngemäss - erwähnt und eben absolut richtig liegt damit, auch wenn das einige nicht verstehen (wollen):
es liegt ausserhalb des verantwortungsbereichs eines fussballclubs für vorkomnisse der fans weit weg vom stadion und oft nicht mal an matchtagen.
und folgende drei sätze sind nicht mal falsch oder eigenwillig interpretiert, sondern schlicht und einfach eine glatte lüge:
Noch nie hat Canepa die FCZ-Fans in ihrem Verhalten zur Räson gerufen. Eine klare Intervention und Deeskalation vonseiten des Präsidenten und des Sicherheitschefs wäre zwingend gewesen. Doch es passierte nichts dergleichen.
was canepa und maggi, vor allem in jüngster vergangenheit, tatsächlich gesagt haben:
- «Jagd auf Fans anderer Clubs ist ein absolutes No-go»
- Maggi: Und wir sagen auch nicht, dass es uns egal ist, was ausserhalb des Stadions passiert.
- Canepa: Auf keinen Fall. Solche Vorfälle ärgern und frustrieren mich masslos.
- Canepa: da kommt mir die Galle hoch, das sind Kriminelle, das sind Verbrecher
- Canepa: Ich habe mich auch geärgert, dass die Fahne als eine Art Trophäe präsentiert wurde. Das war eine völlig unnötige Provokation. Wir haben das im umgekehrten Fall ja auch schon erlebt. Ich finde das extrem schlecht und habe das den entsprechenden Personen auch so kommuniziert.
- Maggi: Und es stellt sich auch die Frage: Müssen wir immer herunterbeten, was wir x-mal gesagt haben? Ja, wir sind gegen Sachbeschädigungen. Ja, wir verurteilen jede Form von Gewalt. Aber uns geht es darum, einen realistischen Zugang zur Thematik zu finden. Wir schauen jeden Fall einzeln an. Ein vertieftes, analysierendes Gespräch ist viel wertvoller als ein öffentliches Statement.
- usw. wenn man die intis mit canepa der letzten 10 jahre nachliest, findet man ganz viel, was die obigen drei sätze im nzz artikel als das entlarven was sie sind: einfach nicht korrekt!
die einzige canepa aussage welche, im zusammenhang mit fangewalt, wirklich dämlich war, war diejenige nach den vorfällen am zürifest. auch der jetzige rechtfertigungsversuch macht sie keinesfalls besser. aber canepa nur an dieser aussage zu messen, ist genauso falsch wie der nzz artikel! was canepa tatsächlich nie gemacht hat, ist vor jedem spieltag hinzustehen und die fans zu bitten, sich anständig zu benehmen. auch hat er nicht jeden einzelnen vorfall öffentlich kommentiert und verurteilt. sowas in der art fordert der schreiberling in der nzz, oder ich habe ihn falsch verstanden. aber
- macht das auch kein verantwortlicher von clubs mit ebenfalls einer stattlichen anzahl problemfans. aber aus gutem grund, weil
- der effekt etwa gleich gross wäre, wie wenn stapi mauch jeden donnerstag abend das partyvolk bitten würde, gefälligst kein littering zu produzieren.
was allerdings sämtliche akteure unisono eint, ist die sicht- und spürbare überforderung mit der aktuellen situation. auch fehlt es durchs band allen akteuren im fussball an selbstreflexion: justiz, polizei, behörden, clubverantwortlichen und auch den fans!
canepa/fcz ist mit viel zu schnellem und unkontrolliertem wachstum der kurve und somit der aktiven fanszene ziemlich überfordert. soll er sich über den zuwachs freuen oder sich über die zusätzlichen lämpen ärgern? dies gilt ebenso für die bereits etablierten südkurvenakteure. diese werfen aber noch zusätzlich öl ins feuer indem sie - anstatt deeskalierend einzuwirken - mit dem absolut unnötigen besammlungsort „josephswiese“ provozieren und so bewusst noch mehr gewalt in kauf nehmen. für mich die gefährlichste und absolut unnötigste sk provokation der letzten jahre. wobei ich selber jede provokation, welche über die verbale hinausgeht, unnötig finde. ok, mittelfinger gegen gewisse fangruppierungen zeigen sei auch noch erlaubt!

die polizei steht unter öffentlichem druck endlich „etwas zu tun“. und scheint damit ebenfalls ziemlich überfordert zu sein. wie sonst lässt sich der einsatz auf der duttweilerbrücke gegen gc fans erklären? es ist jedem klar, dass an der gewaltspirale mehrheitlich von fcz seite gedreht wird. nach gesundem menschenverstand wäre die konsequenz daraus eine stärkere kontrolle der fcz fans. aber wenn über 2000 vom klingenplatz durch die langstrasse laufen, enden kontrollen oder einkesselungen in üblen krawallen, in wahrscheinlich ähnlichen dimensionen wie früherere 1. mai ausschreitungen. auf einer brücke hingegen 500 insekten einzukesseln kann man relativ gefahrlos und vor allem ohne kollateralschaden zu riskieren. und trotzdem „hat man etwas gemacht.“ aber es handelt sich um eine kollektive vorverurteilung mit div. tatbeständen seitens der polizei. tatbestände, welche im - vom aargauer anwalt angestossenen - strafverfahren, noch genau benannt werden. der zweck heiligt wirklich nicht immer die mittel, vor allem dann nicht, wenn der rechtsstaat dadurch ausgehebelt wird! und auch dann nicht, wenn man ein nicht unerhebliches arsenal an waffen, pyro- und vermummungsmaterial findet bei der einkesselung der fans.
die regierung. mehr als kaskadenmodell muss man dazu nicht erwähnen. ein unsinn wider die rechtsstaatlichkeit, welche von jedem menschen mit gesundem menschenverstand - auch ohne grosse juristische kenntnisse - als illegal und absolut untauglich erkannt wurde, noch bevor das modell überhaupt in kraft getreten ist.
die journalisten, welche oft auf mehr auf klicks, als auf seriöse berichterstattung aus sind und daher gerne aus fansicht oder derjenigen des wutbürgers schreiben, statt objektiv, ausgewogen aber durchaus kritisch zu berichten, wie das die (ehemals) 4. gewalt im staat früher noch getan hat. im boulevard verzeihbar, da man da nichts anderes erwartet, darum heisst es auch boulevard. aber bei einer nzz ein nogo!
was mir noch aufgefallen ist nach dem spiel im tv: sie zeigten einige szenen vom legendären cupspiel im hardturm 2004 (ja jenes spiel welches, wie jeder fczler weiss, gar nie stattgefunden hat!
) in diesem phantomspiel also, waren die kurvengänger beider lager in klamotten ihres clubs eingekleidet. farbig und bunt, sofern man blau und weiss schon als bunt bezeichnen kann. heute halten sich die kurven konsequent in schwarz und/oder mind. einheitlichen oberteilen. habe mir sagen lassen, dass die einheitliche uniformierung bis zu den schuhen geht. warum das so ist, ist auch jedem fussballfan klar. von den erfreulichen choreos der ultras, welche sich in der ch vor allem basel, sangalle und zürich immer wieder selber toppen, ihrer oft geilen stimmungsmache im stadion bis zur reinen selbstdarstellung derselben ultras, ist es allerdings ein schmaler grat. ein grat, auf welchem man im moment klar auf der falschen seite unterwegs ist. dies gilt aber nicht nur für die fans des fcz. ein weltweites ultraphänomen. globalisierung auch hier…was auch alle akteure eint, ist die hilflosigkeit in der problemlösung. keiner hat hier die ultimative antwort. aber permanent über canepa und seinen hund herziehen, von ihm grundsätzlich mehr verlangen und erwarten als von präsidenten der anderen vereine, die fehler konsequent überall, nur nicht bei sich selber zu suchen, als behörde in der überforderung/hilflosigkeit auf illegale aktionen zugreifen, können die antwort definitiv nicht sein!
nach bestehenden gesetzen hilft nur:
- prävention, ja die fanarbeit nützt jetzt schon viel und verhindert viel mehr an gewalt, als es von der öffentlichkeit wahrgenommen wird bzw. wahrgenommen werden will
- konsequente einzeltäterverfolgung und ebenso konsequente bestrafung der erwischten täter.
wie erwähnt: sämtliche gesetze dazu sind schon seit jahren vorhanden. was fehlt, sind der wille und allenfalls etwas an personellen/finanziellen ressourcen der polizei. hier sollten die regierungen ansetzen, bevor sie wieder weitere lustige ideen wie das kaskadenmodell bringen.
selbstverständlich ist auch das nicht der weisheit letzter schluss. aber zumindest ein schritt in die richtige richtung. es braucht keine weiteren und neuen gesetze und ist absolut kompatibel mit unserem rechtsstaat. und es würde die situation merklich beruhigen. obwohl diese, zumindest gemäss offiziellen polizeistatistiken, bereits relativ ruhig ist, nimmt doch die gewalt unter fans jedes jahr ab. in absoluten zahlen sowieso, aber angesichts der immer grösseren zuschauermassen auch in prozenten. klar, auch diese statistik kann man zusätzlich und anders interpretieren.
aber egal was man macht, einige problemfans werden immer bleiben, weil die schnittmenge von problemfans und problembürgern halt praktisch identisch ist. und auch da hat canepa recht, wenn er von gesellschaftlichen problemen spricht, welche ein fussballclub sicher nicht in der lage ist zu lösen.
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Spielen wir immer noch in Unterzahl?
ich hätte nicht gedacht, dass der fcz noch schlechter spielen kann als letzten samstag. aber heute hat er in der 1. hz tatsächlich sogar dieses kunststück fertig gebracht!
und die anderen bringen tatsächlich das noch grössere kunststück fertig, gegen einen nichtexistenten und komplett überforderten fcz kein tor zu schiessen! und am schluss ist der schiri schuld!

obwohl das 1:1, zugegeben, ziemlich sicher korrekt war!
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Glaube auch nicht an 5k, wird eher 4k Zuschauer geben.
doch, diesmal schon! warum? weil ich einmal einfach recht bekommen muss bezüglich meiner 5000-er vorhersage im 1/8!

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GC: Fans eingekesselt – Jurist reicht Anzeige gegen Stapo ein | Nau.chVor dem Derby gegen den FCZ werden Fans von GC auf der Duttweilerbrücke eingekesselt und kontrolliert. Ein Anwalt geht nun gegen das Vorgehen der Polizei vor.www.nau.ch -
mutig auch dieser niku von chloote! provozierte er doch tatsächlich den um einen kopf grösseren und doppelt so breiten grant!
kannte niku bis zu diesem spiel noch nicht. dann sah ich ihn von der tribüne aus von hinten. mein erster gedanke: was spielt denn da für eine geile blondine für chloote? habe mich schon beinahe verknallt! bis er sich umdrehte und ich seinen kopf sah! da war doch tatsächlich ein pornobalken in seinem gesicht, scheisse, also doch ein mann!

hä ja, in der heutigen zeit des gelebten genderns und jährlichen möglichem geschlechter wechselns, weiss man ja nie wirklich, was einem erwartet!

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über das spiel müssen wir nicht gross reden, war einfach nur schlecht! eine ganze hz mit 11:10 spielern konnten die hoppers nicht nutzen, ebenso nicht das eckballverhältnis zu ihren gunsten von 0:9. was auch die gc schwäche in dieser saison unterstreicht: fehlende effizienz! ich habe doch ein paar spiele/zusammenfassungen von gc gesehen. sie sind punkte- und tabellenmässig klar unter wert klassiert. mit der effizienz des fcz von dieser saison, wären für gc mind. 6-8 punkte mehr möglich zur zeit.
aber etwas anderes und da habe ich doch ein „gewisses“ verständnisproblem: so wie ich es mitbekommen habe, stellte die südkurve während der 1. hz den support ein, um sich mit den ca. 500 hoppers solidarisch zu zeigen, welche von der polizei eingekesselt wurden auf der duttweilerbrücke und da einzeln kontrolliert wurden. einkesseln ist klar eine form der kollektivstrafe und darum auch die solidariät der südkurve! solidarität auf grund von kollektivstrafen kann ich immer nachvollziehen! meine einstellung zu dieser art der bestafung ist in diesem forum ja kein geheimnis.
ABER: solidarität aufgrund einer polizeiaktion, welche zumindest indirekt von einigen südkurvengängern provoziert wurde, übersteigt dann doch meinen bescheidenen intellekt! die momentane eskalation der gewaltspirale geht ja klar von diesen südkurvengängern aus. das restriktive vorgehen der polizei gegen die gc fans auf der duttweilerbrücke, ist also - zumindest indirekt - ein ergebnis der handlungen einiger fczler! lange rede, kurzer sinn: man provoziert von seiten des fcz mögliche krawalle und zeigt sich dann trotzdem solidarisch mit den 500 hoppers, weil die polizei einfach ihren job macht: präventives verhindern von noch mehr gewalt!
vielleicht bin ich einfach nur zu alt für solche spiele, aber muss ich das trotzdem verstehen und nachvollziehen können? eine eskalation der gewaltspirale bewusst provozieren und sich dann trotzem solidarisch mit den hoppers erklären?

was im moment „fanmässig“ abläuft zwischen den beiden clubs übersteigt tatsächlich mein verständnis von rivalität zwischen zwei vereinen!
ps. wer hat das heutige gc shirt entworfen? ein langjähriger lsd konsument oder gar eine schulklasse von erstklässlern?

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Ein Schelm wer böses denkt. Reiner Zufall😎.
und trotzdem haben die weichbecher ihr ziel erreicht. die josefswiese wird nun für beide gruppierungen polizeilich gesperrt sein. wem das mehr weh tut ist klar…
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Aber du häsch eifach z'viel Ziit Roli ......

jap!

augen auf bei der berufswahl! nicht umsonst habe ich mir einen staatsbetrieb als arbeitgeber ausgesucht! aber wart erst mal ab, wenn ich dann in gut 3 jahren pensioniert werde…

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wieso der fcz jetzt auch is 5-i muss? sind normalerweise am idaplatz oder auf der fritschiwiese vor den derbies. aber man kann die krawalle nicht nur provozieren, sondern regelrecht suchen! weichbecher!
Medienmitteilung
Für den Samstagnachmittag, 30. November 2024, rufen sowohl die Fanlager des FC Zürich wie auch jene von GC Zürich zu einer Besammlung auf der Josefwiese mit anschliessendem Fanmarsch zum Stadion Letzigrund auf. Dies wird die Stadtpolizei Zürich nicht tolerieren.
27. November 2024,14.38 Uhr
Im Zusammenhang mit dem Fussballspiel der Super League Teams FC Zürich gegen den Grasshopper Club Zürich rufen die beiden Fanlager traditionell im Vorfeld dazu auf, sich dezentral zu besammeln und im jeweiligen Verbund zum Stadion Letzigrund zu marschieren. Im Normalfall geschieht dies, an durch die Bahngleise getrennte Örtlichkeiten in den Stadtkreisen 4 (FC Zürich) und 5 (GC Zürich). Für diesen Samstag haben beide Fanlager dazu aufgerufen, dass sie sich praktisch zeitgleich auf der Josefwiese im Kreis 5 besammeln wollen. Die beiden Fangruppierungen sind verfeindet und es kam in der Vergangenheit immer wieder zu tätlichen Auseinandersetzungen, zuletzt anlässlich des Derbys vom 19. Oktober 2024. Diese Ausgangslage birgt ein enormes Sicherheitsrisiko. Die Stadtpolizei Zürich hat entschieden, Besammlungen und Fanmärsche ab der Josefwiese nicht zu tolerieren. Sie empfiehlt deshalb allen Spielbesuchern, sich direkt zum Stadion Letzigrund zu begeben. -
Aber mir persönlich fehlt noch ein wenig die Grösse, that's all.
meinst du, dass er noch wachsen wird?
