Beiträge von snowcat
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Zitat von Sbornaja
Abwarten
Du sollst den Tag nicht vor dem Abend loben
Nächste Woche beim Leader werden wir sehen was /wo wir stehen. Aber wenn man die Tabelle anschaut, sind es auf Platz 4 oder 5 glaube ich nur 4 Punkte.
Dass der FCZ im Abstiegskampf steckt wissen wir, aber ob Teams wie St.Gallen oder Luzern dies auch so sehen wage ich zu bezweifeln. Andererseits wenn Lugano die zwei Spiele gewinnen sollte, ist man trotz alledem 2. letzter in der Tabelle. Alles seeeehr nahe bei einander im Mittelfeld.
nein, nein, ich lobe den tag natürlich nicht vor dem abend! wegen einem "normalen" 4:0 gegen sg schon gar nicht! aber DIESES 4:0 war nicht normal! sondern fussball der feineren art. in jeder beziehung. darum sei ein wenig euphorie erlaubt!aber ja, wo wir wirklich stehen wird uns das spiel in basel zeigen. aber eine prognose sei trotzdem erlaubt: mit dem abstiegskampf haben wir nichts mehr zu tun! definitiv!
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[quote="Abwarten
Du sollst den Tag nicht vor dem Abend loben
Nächste Woche beim Leader werden wir sehen was /wo wir stehen. Aber wenn man die Tabelle anschaut, sind es auf Platz 4 oder 5 glaube ich nur 4 Punkte.
Dass der FCZ im Abstiegskampf steckt wissen wir, aber ob Teams wie St.Gallen oder Luzern dies auch so sehen wage ich zu bezweifeln. Andererseits wenn Lugano die zwei Spiele gewinnen sollte, ist man trotz alledem 2. letzter in der Tabelle. Alles seeeehr nahe bei einander im Mittelfeld.[/quote] -
Zitat von Sbornaja
Abwarten
Du sollst den Tag nicht vor dem Abend loben
Nächste Woche beim Leader werden wir sehen was /wo wir stehen. Aber wenn man die Tabelle anschaut, sind es auf Platz 4 oder 5 glaube ich nur 4 Punkte.
Dass der FCZ im Abstiegskampf steckt wissen wir, aber ob Teams wie St.Gallen oder Luzern dies auch so sehen wage ich zu bezweifeln. Andererseits wenn Lugano die zwei Spiele gewinnen sollte, ist man trotz alledem 2. letzter in der Tabelle. Alles seeeehr nahe bei einander im Mittelfeld. -
spassfussball unter trainer sami hyypiä? unmöglich! unmöglich? nöö...! [emoji1]
unglaublich die wandlung des fcz! in den letzten beiden spielen 6:0 punkte und 7:0 tore! und alle 4 tore gegen sg wunderschön herausgespielt! hat einfach nur spass gemacht. sg ohne chance, weil: der fcz mit unglaublichem pressing! die konnten gar nicht ins spiel kommen!
ich staune und muss mir wohl betreffend sämi wirklich viel asche aufs haupt sträuen! mach ich aber gern...
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Zitat von Ecksen
junger schwedischer Coach. Die Nordländer sind gut ausgebildete Trainer. Interessanter Ansatz.
Gibt es in der CH, keine solchen alternativen?
auch wenn nordländer nicht als peitschenknaller bekannt sind finde ich den ansatz nicht nur interessant, sondern richtig!auf der trainerposition ist frischer wind gefragt! ein gewiefter, junger und hungriger taktiker dürfte unserer künstlerfraktion - vor allem wick und cunti, welche zugegeben auch verletzungsbedingt diese saison ziemlich unten durch mussten - sehr entgegenkommen.
jetzt noch top ausländer und das gesicht des zsc sieht schon viel besser aus als diese saison!
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Zitat von Larry
Auch wenn man die richtigen Schlüsse zieht (welche wären das?) und den besten verfügbaren Coach einstellt, hinten und vorne jene Leute holt die hier gefordert werden gibt es keine Garantie die nächste Playoff Lotterie zu gewinnen, da es in den Playoffs einen Faktor gibt den niemand beeinflussen kann: Glück!
Wir sind nun mal nicht beim Fussball, denn dort hätten wir alles richtig gemacht, und dies seit Jahren!
Der FC Basel wird auch nicht jedes Jahr Cupsieger! Warum? Weil man einen K.O. Wettbewerb nur bedingt planen kann!
PS: Schon mal daran gedacht das es noch Clubs wie SCB, HCL, HCD, Zug, Servette gibt die auch jedes Jahr versuchen Meister zu werden? Es kann aber nur einen geben!
selbstverständlich hat man in den letzten 20 jahren vieles richtig gemacht. sonst wäre man nicht die organisation geworden die man ist.es geht auch nicht um das ausscheiden an sich, sondern um die art und weise! bereits vor 4 jahren stand man völlig konzept- und auch ratlos am scheideweg. es brauchte damals den glücksfall hartley der dem club die richtung und die nötigen impulse gab. die kamen schon damals nicht aus der teppichetage. ausser natürlich mit der verpflichtung von hartley, was aber wohl weniger strategie als wirklich glück war. in den ersten jahren nach hartley lebte man noch sehr gut von seinem fundament. aber bereits letztes jahr sah man (vor allem in den playoffs) was dem club fehlt.
nämlich ein besserer coach, bessere ausländer und 1-2 spieler mit eiern. man ruhte sich aber weiterhin auf den hartleyschen lorbeeren aus. soviel zu den richtigen schlüssen.
das der fcb nicht seriencupsieger ist hat einen einfachen grund: der fussballcup wird in best-of-one ausgetragen! du glaubst ja nicht im ernst, dass der fcz, luzern, st. gallen oder selbst yb basel in einer best-of-seven serie eliminieren würden? und 0:4 würden die südlörracher schon gar nicht tauchen! aber in einem einzigen spiel ist tatsächlich vieles möglich!
trotzdem ist es im hockey natürlich ungleich schwerer immer meister zu werden oder nur schon jedes jahr im finale zu stehen. aber nach einem sang- und klanglosen 0:4 im 1/4-finale von fehlendem glück und pech kam auch noch dazu zu sprechen ist dann etwas gar blauäugig, oder eben schönschwätzerisch.
und wenn dann noch zuzüge von suter, pestoni etc. als riesenerfolge der sportlichen abteilung herangeführt werden ist das an fanbrille kaum mehr zu überbieten! das ist beinahe so, als würde sich real madrid rühmen cr7 und bale bekommen zu haben. warum diese spieler bei real spielen wissen wir alle!
anders gesagt: der einfluss von heartley ist kaum mehr spürbar. die abteilung sport sollte also langsam aber sicher wieder aufwachen...
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schönschwätzen und ist eine durchaus übliche und beliebte sache, wenn man die rosa clubbrille auf hat. das darf ein fan auch.
ich hoffe einfach, die teppichetage zieht diese brille nach 2 saisons ab und zieht die richtigen schlüsse...

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Zitat von Blackstar
Das sagt ja nicht das alles schlecht war. Aber es zeigt Probleme auf, die nicht erst seit diese Saison bestehen. Sonst wären wir 2015 Meister geworden und nicht Davos.
haargenau DAS ist der springende punkt, warum ich der führung um den sportchef schwächen bzw. eklatante versäumnisse vorwerfe! hätte man bereits letztes jahr, vor allem das viertelfinale gegen biel und dann aber auch das finale gegen davos analysiert und die entsprechenden schlüsse gezogen, würden wir jetzt nicht über das 1/4-final out lamentieren.es geht nicht um etwas pech, den pfostenschuss da, die ungerechte strafe hier und die anderen hatten halt einfach mehr glück. was geschehen ist dieses jahr im viertelfinale war bereits im letztjährigen viertelfinale absehbar. aber niemand deutete die zeichen. so muss ich das jedenfalls annehmen, da ja die fälligen massnahmen nicht eingeleitet wurden. und das wäre doch eggis job gewesen als sportchef, oder nicht? darum darf man ihn auch kritisieren.
vor allem in anbetracht, dass der club ja wirklich das schlaraffenland ist für einen sportchef. vom farmteam, über die grosse juniorenbewegung bis zur infrastruktur und nicht zuletzt dem prall gefüllten tresor! wenn biel die playoffs nicht erreicht ist das sehr leicht erklärbar und erfordert auch keine besonderen massnahmen. wenn aber der zsc im viertelfinale sang- und klanglos gegen den letzten der quali ausscheidet, hat jemand oder mehrere die hausaufgaben nicht gemacht. womit wir halt wieder beim sportchef wären...
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für jazz- swingfans en grosse verlust...
BLICK sprach mit Cicero sechs Tage vor seinem Tod: «Er wirkte müde»
http://blick.ch/4857754
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ist mir auch klar, dass sich fussball nicht 1:1 mit eishockey vergleichen lässt. es ging mir nur darum aufzuzeigen, dass (permanenter) erfolg nur durch TÄGLICHES anaylsieren und hinterfragen möglich ist. im erfolgsfalle vielleicht sogar noch mehr als im misserfolg.
und dieser prozess findet im zsc offensichtlich zu wenig statt. sonst hätte man ambühl etc. schon längst adäquat ersetzt. crawford wäre schon längstens ein thema gewesen und bei der ausländersuche hätte man profis mit einem weltweiten netzwerk engagiert.
wenn dann der zsc im 1/4-finale sang- und klanglos gegen einen - damals noch - äusserst bescheidenen scb ausscheidet und dann jemand schreibt, dass es "dumm und falsch ist danach alles in frage zu stellen" dann hauts mir ebe scho fasch de nuggi use...
und irgendwie habe ich das (nicht belegbare) gefühl, dass sie in der teppichetage ähnlich denken...
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Zitat von Der Weise
Haetten wir die ersten 3 Spiele gewonnen, niemand haette gesagt es waere unverdient gewesen. Das gibts halt mal im Hockey dass eine Serie so laueft. Und danach Alles in Frage stellen ist dumm und falsch!
uiuiui...nichts oder wenig in frage zu stellen bzw. tausende wenn und aber zu deine gunsten in der analsye einzubringen, finde ich dumm und falsch!
was meinst du warum zb. der fc basel serienmeister ist seit bald einem jahrzehnt? einerseits natürlich durch die finanziellen und (infra-)strukturellen möglichkeiten, welche sie sich aber genau durch dieses ständige hinterfragen und korrigieren selber erschaffen haben. der wenn und aber pfostenschuss oder der falsche schirientscheid darf in keiner ehrlichen analyse eine rolle spielen. ausser du willst stagnieren und dich weiterhin möglichst ungestört in deiner wohlfühlwelt bewegen, dann sind solche analysen durchaus erlaubt.
und aufs hockey übertragen verfügt der zsc über sehr ähnliche möglichkeiten wie der fc basel. aber in basel wird selbst nach einer meistersaison mit cl teilnahme jeder stein gekehrt und alles hinterfragt. nur so können sie permanent oben bleiben. natürlich braucht es auch die nötigen finanzen um dann die nötigen korrekturen einzuleiten, aber über diese verfügt der zsc genauso wie der fcb.
glaubst du ernsthaft beim fcb hätte ein trainer kritiklos über jahre solche mühsamen playoffserien abliefern dürfen wie crawford? und glaubst du auch wirklich, dass sich ein trainer beim fcb in der öffentlichkeit schon nach einem viertel der saison verbal richtung bundesliga hätte verabschieden dürfen und das ganze erst noch ungestraft? glaubst du auch ernsthaft, der fcb würde über jahre derart viel mittelmass auf den ausländerpositionen dulden?
wohl kaum....und warum? weil sich sich auch im erfolg immer und immer wieder hinterfragen und zwar mit der notwendigen portion ehrlicher selbstkritik.
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Zitat von Mushu
FCZ-Star Davide Chiumiento bricht sein Schweigen: «Dass kein Klub mich wollte, war nicht einfach für mich»
http://blick.ch/4852333
Geteilt mit der Blick AppZitat von snowcatich hoffe noch, dass sich chiumiento nicht von sämi vergraulen lässt...was davide kann, hat er in vaduz wieder eindrücklich bewiesen. kreativgeister kann man nur bedingt disziplinieren und wenn es gelingt geht das immer auf kosten der kreativität. hoffe sämi und chiu finden sich irgendwo in der mitte.
scheinbar haben sie sich tatsächlich gefunden, gut so!
und jetzt, wo alle fit sind wie zehnkämpfer, könnte man mit der taktischen und technischen schulung beginnen. DANN besteht tatsächlich eine grosse chance, dass der fcz nächstes jahr wieder in der oberen tabellenhälfte mitspillt. :razz:
die frage ist einfach wer im verein diese schulung übernimmt....

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Zitat von Mitsch 2006
ja das sehe ich auch als problem, das wird auch eine starke persönlichkeit als sportchef verhindern
das verhindert nicht nur ein starke persönlichkeit als sportchef, sondern einen sportchef generell. so bist du das, was salis auch ausstrahlt: ein gut bezahlter gango! aber zugegeben mit einem interessanten job. -
Zitat von Larry
So sollen die Lakers laut der NZZ zu den möglichen Bietern der Kloten Flyers gehören und würden die NLA-Lizenz gleich für sich selbst beanspruchen und die Kloten Flyers als ihr Farmteam in der NLB weiterführen.

us de hütige nzz:Wahnsinn? Nein danke
Die Rapperswil-Jona Lakers haben in der NLB zu sich selber gefunden. Von der Idee, die Kloten Flyers zu übernehmen und am grünen Tisch aufzusteigen, lassen sie sich nicht verführen. Von Ulrich Pickel
Was haben die Rapperswil-Jona Lakers und die Kloten Flyers miteinander zu tun? Zunächst einmal gar nichts. Die einen spielen im Play-off-Final der Nationalliga B gegen Ajoie, für die anderen ist die Saison in der Nationalliga?A schon zu Ende. Dennoch geistert derzeit ein Gerücht durch die Schweizer Eishockey-Landschaft, in dem sich die Wege der beiden Klubs kreuzen. Denn in Kloten ist nicht nur die Saison zu Ende. Die Eigentümer der Flyers, die Avenir-Gruppe um den kanadischen Milliardär Bill Gallacher, haben schon nach einer Saison keine Lust mehr, für die chronischen Verluste aufzukommen. Allein in diesem Frühling werden diese wieder mindestens 7 Millionen Franken betragen. Wie und ob die Kloten Flyers in der nächsten Saison weitermachen können, ist derzeit ungeklärt. Doch die Zeit drängt, die Liga verlangt bis Ende April eine tragfähige Lösung. Die Nordamerikaner aber schweigen. Nun ist zumindest klar, wie es zu dem Gerücht um die Lakers gekommen ist. Die Idee: Die Lakers übernehmen von der Avenir-Gruppe den 99-Prozent-Anteil an der Klotener Sport AG. Als neue Flyers-Eigentümer könnten sie Klotens A-Lizenz beantragen, womit sie nur ein Jahr nach dem Abstieg ins Oberhaus zurückkehren könnten. Die Flyers würden als Farmteam in der Nationalliga?B weiterspielen - die Avenir-Gruppe wäre die heisse Kartoffel auf elegante Weise los.
Wie realistisch diese Vorstellung ist, stellt nun ein Statement aus Rapperswil-Jona klar: «Nein. Das ist kein Thema», sagt der Lakers-Verwaltungsrat Sandro Ruggli ohne Zögern. Der Anwalt rückte im letzten Frühling, am Ende der desaströsen Abstiegssaison, ins erste Glied der strategischen Führung am Obersee. Er bestätigt, dass das Szenario einen realen Hintergrund hat. Vor etwa zwei Wochen habe die Avenir-Gruppe über einen Anwalt mit den Lakers Kontakt aufgenommen. «Anstandshalber wurde das Projekt im Verwaltungsrat vorgebracht», sagt Ruggli, doch sei man sich sofort darüber im Klaren gewesen, dass man davon nichts wissen wolle: «Wir wollen sportlich aufsteigen. Aber wir müssen vernünftig sein und die Contenance behalten.» Als neue Flyers-Eigentümer hätten die Lakers vermutlich keine Probleme, von der zuständigen Kommission die bisherige A- Lizenz der Klotener ausgestellt zu bekommen. Neben Ruggli sitzt Hans-Ueli Rihs im Verwaltungsrat. Er hält mit seinem Bruder Andy mehr als 11 Prozent der Aktien des Hörgeräteherstellers Sonova und ist ein langjähriger Lakers-Supporter.
Doch mit Finanzkraft allein wäre es längst nicht getan. Es würden zwei Klubs mit unterschiedlicher Geschichte und Identität aufeinanderprallen - und zwei gewachsene Fan-Kulturen, die einander alles andere als grün sind. Und bei einer Rollenverteilung, in der Kloten das Anhängsel wäre, kann man sich unschwer vorstellen, mit wie viel Herzlichkeit die neuen Eigentümer empfangen würden. Nach den Nordamerikanern wären die Lakers einfach die Nächsten, die sich in der Flughafenstadt die Finger verbrennen würden. Die Idee der Avenir-Gruppe mag auf den ersten Blick verführerisch sein. Sie zeigt aber auch den Schwachpunkt, an dem sie in Kloten gescheitert ist: die Unkenntnis der hiesigen Verhältnisse. Nur schon aus arbeitsrechtlicher Sicht stünde den Lakers einiges bevor. So könnten sich beispielsweise die Klotener Spieler auf ihre gültigen Arbeitsverträge berufen.
Die Lakers haben auch so genug zu tun. Derzeit führen sie eine Kapitalerhöhung durch, 1,9 Millionen Franken werden gesucht. Darüber hinaus steht die Gesamtsanierung des Lidos an. Bis 2020 soll eine Trainingshalle entstehen. Bis dahin soll als Provisorium ein temporäres Eisfeld mit einem Ballondach neben dem Stadion gebaut werden. Über dieses 1,2-Millionen-Projekt wird in der Bürgerversammlung demnächst abgestimmt. Man spüre in der Region wieder viel Goodwill, sagt Ruggli. Deshalb sei ein Kauf der Flyers auch aus psychologischer Sicht kein Thema. All dies würde mit einem «Wahnsinns-Abenteuer» nur unnötig aufs Spiel gesetzt.
Die Lakers sind ein gutes Beispiel dafür, dass ein Abstieg nicht das Ende von allem sein muss. Im Gegenteil: Nach jahrelanger sportlicher Irrfahrt haben sie in der NLB zu sich selber gefunden. Sie machten in den letzten Monaten vieles richtig und erholten sich erstaunlich schnell vom Trauma der Relegation. Sie gewannen die Qualifikation und haben mit vielen siegreichen Abenden das Publikum wieder versöhnlich gestimmt. Auch der zermürbende Kleinkrieg mit diversen Fangruppen ist vorbei, das Klub-Logo erinnert wieder an die gute alte Zeit, und das ungeliebte Eisblau ist durch die traditionellen Klubfarben Rot, Weiss und Blau ersetzt worden. Die Stimmung im Lido ist gut, der Klub steht auf einer soliden Basis und kann von einer vielversprechenden Zukunft träumen. Zweifellos sind die Hürden für den sportlichen Aufstieg hoch, der B-Meister muss noch eine Best-of-Seven-Serie gegen den Letzten der NLA gewinnen. Unmöglich ist das aber nicht. Warum sollen die Lakers dereinst nicht auch schaffen, was zuvor Biel, Lausanne und Langnau gelungen ist?
Und wer weiss, vielleicht sind sie nächstes Jahr ohnehin wieder in der NLA. Wenn sich in Kloten keine Lösung ergäbe und das Team zurückgezogen werden müsste, wäre ein Platz frei. Dass die nächste Saison mit 11 Teams bestritten wird, ist unvorstellbar. Einen Absteiger gäbe es in diesem Fall nicht, die Lakers stünden dafür automatisch in der Pole-Position, um den Platz der Flyers zu übernehmen - selbst wenn sie den B-Final gegen Ajoie verlieren sollten. Denn die Jurassier haben keinen Antrag auf eine A-Lizenz gestellt, die Rapperswil-Jona Lakers hingegen schon.
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us de hütige nzz:
Fussballer total
Johan Cruyff war ein bewunderter Spieler, ein visionärer Trainer und einer der letzten Unangepassten im Fussball. Am Donnerstag ist der Niederländer gestorben. Seine Ideen überleben ihn. Von Peter Hartmann
Er war Weltklasse als Spieler, dreimal Europas Fussballer des Jahres, und er war Weltklasse später als Trainer. Ein brillanter Artist auf dem Feld, ein Visionär und kühner Stratege auf der Bank, der das moderne Spiel entwickelte. Das macht Johan Cruyff, der am Donnerstag in Barcelona mit noch nicht 69 Jahren an Lungenkrebs gestorben ist, einzigartig unter all den grossen Namen des Fussballs. Und der Unvergleichliche war wahrscheinlich auch der letzte Unangepasste, ein Nonkonformist, der täglich drei, vier Pakete Camel rauchte, bis ihn, er war damals erst 41, ein Herzinfarkt zur Räson brachte.
Das Unangepasste, genialisch Eigensinnige dieses nikotinberauschten fliegenden Holländers, der sich schwerelos durch Abwehrreihen und Fussfallen wand, verklärte ihn auch zu einem Romantiker im Batman-Format. Manche Fussballgötter hatten ja ihre allzumenschlichen Obsessionen. Maradona kokste sich zu bis zur Unzurechnungsfähigkeit, George Best war Alkoholiker und ruinierte noch seine Spenderleber. Für Platini war später Macht die Droge, für Beckenbauer das Geld, Pelé verglühte vor Ruhmsucht. Der Magier Ronaldinho verschrumpelte zum flügellahmen Nachtfalter. Immerhin hat Lionel Messi, abgesehen von seinen Steuertricksereien, in Barcelona einen geregelten Kokon gefunden.
Kein Guardiola ohne Cruyff
Und Messi ist nicht denkbar ohne Cruyff, der in Barcelona nach dem Vorbild von Ajax Amsterdam das Nachwuchsinternat La Masia vorschlug. Messi kam als zwergwüchsiger Bub nach Europa und wurde von Kinderärzten mit Wachstumshormonen aufgepäppelt. Die leuchtende heutige Mannschaft des FC Barcelona, die der Vollkommenheit so nah scheint wie nie eine andere - unvorstellbar ohne Cruyff, der Trainer des heutigen Coachs Luis Enrique war. Der Superman-Trainer Pep Guardiola: Cruyffs Schüler aus dem «Dream Team» in den neunziger Jahren. Guardiolas Vorgänger Frank Rijkaard: ein Landsmann und Schüler Cruyffs.
Mit 49 stieg Cruyff aus. Das dritte Leben nach dem Fussball war weiterhin Fussball. Er arbeitete als Berater, als «Einflusshändler», wie das in Spanien heisst, und Kommentator. Er war Cruyff von Beruf, mischte sich ein, kritisierte, polemisierte lustvoll und immer am Rande einer neurotischen Entladung. Denn Fussball und alles, was damit zusammenhing, machte ihm unendlich Spass. Das war sein Antriebsmotiv. Als Spieler war er ein Hybrid: ein Stürmer und Akrobat, aber auch Antreiber und taktischer Dirigent. Auf die legendäre Nummer 14, die er nie ablegte, verfiel er aus Zufall. Die 9, die er wollte, war bei Ajax schon vergeben, als er mit 17 Jahren in der Mannschaft debütierte, auf Fürsprache seiner Mutter hin.
Hendryk Johannes Cruyff, der Sohn einer Putzfrau und Garderobiere im Ajax-Stadion von Amsterdam, hinterlässt ein Geflecht von Überlieferungslinien, eine Art Stammbaum. Cruyffs Fussspuren ziehen sich schon über ein halbes Jahrhundert hin. Bald wird es ähnliche Diskussionen geben wie in der klassischen Klaviermusik. Wie hat Beethoven gespielt? Es gibt die direkte Linie vom Beethoven-Schüler Carl Czerny zu Franz Liszt und Anton Rubinstein bis zu Jozef Hofmann, dem ersten Pianisten dieser Linie, der auf Schallplatten zu hören ist. Die Cruyff-Epigonen sind überall. Die spektakulärste Zelle der niederländischen Schule bildete sich ausgerechnet im Lande des Betonfussballs schlechthin, in Italien. Der Milan-Präsident Silvio Berlusconi berief 1987 den Schuhfabrikanten Arrigo Sacchi zum Trainer und kaufte die niederländischen Stars van Basten, Gullit und Rijkaard. Diese Mailänder Holland-Dépendance lieferte Cruyffs «Dream Team» des FC Barcelona mit Romario, Stoitschkow, Koeman, Guardiola in den neunziger Jahren epische Rasenschlachten. Auch der deutsche Fussball hat durch Guardiolas Wirken beim FC Bayern einen Touch von Cruyff und sogar auch Joachim Löws Weltmeistermannschaft von 2014 mit den Bayern-Elementen. Deutschland aber ist Johan Cruyffs Trauma.
Weltmeister ist der Niederländer nie geworden. 1974 im Endspiel der Weltmeisterschaft in München hatten die Deutschen noch keinen Ball berührt, als Uli Hoeness in der 2. Minute Johan Cruyff aus Übereifer im Sechzehner umsäbelte. Johan Neeskens, auf dem Platz der Zuträger und Leibwächter Cruyffs, versenkte den Penalty ungerührt. Die Niederländer glaubten, jetzt leichtes Spiel zu haben. Sie führten die Deutschen mit endlosen Kombinationen vor, aber die Überheblichkeit rächte sich bitter. Ein aufrechter Verteidiger namens Berti Vogts nahm Cruyff hart an die Kandare, und am Ende stand es 2:1 für Deutschland.
Vier Jahre später in Argentinien war Cruyff, obwohl erst 31 Jahre alt, nicht mehr dabei. Die Begründung lautete: aus Protest gegen die Verbrechen der Militärjunta. Erst viel später hat Cruyff den wahren Sachverhalt verraten. Er fühlte sich nicht mehr sicher, nachdem er und seine Familie in Spanien eine Nacht lang von Kriminellen gekidnappt worden waren. Der Ruhelose beendete sein fünfjähriges erfolgreiches Gastspiel beim FC Barcelona - mit drei Siegen im Meistercup, der heutigen Champions League - und zog nach Los Angeles in eine neue Welt. Später kam er zurück, pro forma trainierte er als erklärter Separatist die Nationalvertretung Kataloniens.
Geniales Schach
Wahrscheinlich hätte es den Spieler und den Trainer Johan Cruyff nicht gegeben ohne Rinus Michels, einen Sportlehrer und Physiotherapeuten, der Ajax Amsterdam als Trainer mit eiserner Zuchtrute zu reihenweisen Titelgewinnen führte. Manche Spieler hielten ihn für einen Sadisten, «der General» war noch die schmeichelhafteste Bezeichnung für den Schleifer Michels, der den «Voetbal totaal» mit ständiger Rotation der Rollen auf dem Platz erst erfand.
Nach dem «Jogo bonito», dem wunderbaren Spiel der brasilianischen Pelé-Generation, eine nie gesehene coole Synthese von Technik, Phantasie und Energie. Und der Feuerkopf und Feldherr Cruyff stürmte der Mannschaft voran wie der schottische Freiheitskämpfer Braveheart. Cruyff war 1,80 Meter gross, schmal, mit dem absoluten Ballgefühl begabt, und er war ungeheuer schnell und torgefährlich. Er dachte seinen Gegnern immer zwei, drei Züge voraus. Das erinnerte manchmal an geniales Schach. Rinus Michels holte Cruyff 1973 auch nach Barcelona, für die damalige Weltrekord-Transfersumme von 2 Millionen Dollar.
1985, zu Beginn seiner Trainerlaufbahn, kehrte Cruyff zurück zu Ajax, drei Jahre später wechselte er wieder nach Barcelona - bis zum Eklat im Jahre 1996, als ihn der Präsident Josep Lluís Núñez wegen Erfolglosigkeit entliess. Noch als Spieler hatte Cruyff Núñez 1979 überzeugt, die Akademie La Masia nach dem Modell von Ajax aufzubauen. Die Juniorenteams spielen dort in der gleichen Formation wie die erste Mannschaft, und auf jeder Position wurden Nachwuchsspieler nach Plan ausgebildet. Dieses Schulungsprinzip wird heute überall nachgeahmt.
Im März 2010 ernannte der FC Barcelona Johan Cruyff versöhnlich zum Ehrenpräsidenten, vier Monate später jedoch aberkannte ihm der neue Präsident Sandro Rosell die Auszeichnung. Dafür berief ihn sein Herzensklub Ajax 2011 in den Verwaltungsrat. Als jedoch hinter seinem Rücken sein Todfeind Louis van Gaal als CEO installiert wurde, zerrte Cruyff den Klub vor Gericht und beendete die Querelen schliesslich mit seinem Austritt. Er leitete die Johan Cruyff Foundation, die in 22 Ländern Ausbildungsprojekte für Kinder im Fussball durchführt. Die nach ihm benannte Johan Cruyff University bietet jungen Sportlern Studienprogramme in Sportmarketing und Sportökonomie an.
Und wie ein von ihm virtuos ins Universum geschossener Ball kreist am Himmel der Asteroid namens 14282 Cruijff, unsterblich.
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Zitat von Reto
Zusätzliche Tickets für Fans?
jap, für fans! das sind die wo mehreri heimspiel pro saison lueged und villicht sogar ab und zu mal anes uswärtsspiel gönd. und die zalled au zwüsched 70-100.- für es cupfinalticket.
was übrigens durchus moderat isch für en cupfinal. dörfti de canepa prise mache, wär das ganze zwüsched 100-180.-!übrigens: würded all die eventfans au regelmässig a d'mätch und so em club zumene 15-20'000-er zueschauerschnitt verhelfe, wäred prise au um einiges moderater. gilt natürli nöd für de cupfinal, wie gseit, dete bestimmt de verband prise.
aber i eim gib ich dir recht. chindertix dörftet generell nöd meh als 15.- pro match choste. egal was für es spiel. ich wür sogar bis 12-i 10.- franke mache und 12-16 15.- franke.
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Die ZSC Lions auf Trainersuche: Die Versuchung NHL bleibt
http://wat.is/ijy1jBAA6ECkBrSA
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Zitat von Vladi-19
Von dem her ist Salis für mich nicht der Alleinschuldige.
das ist er sicher nicht. kann er gar nicht, für das nimmt er schlicht zu wenig einfluss. und genau DAS stört mich. ein sportchef MUSS einfluss nehmen. mindestens soviel wie es damals simon schenk machte!der 2000-er meistertitel war schenk's titel, nicht wf's (als geldgeber natürlich schon, aber ohne sportlichen einfluss) und nicht der eines ceo's! der letzte zsc titel war nur teilweise salis titel, darum kann er auch jetzt nicht der alleinschuldige sein.
aber ich bleibe dabei: er erfüllt die funktionen eines sportchefs nur am rande. und das macht ihn für mich zu einem bestenfalls durchschnittlichen sportchef.
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