Beiträge von snowcat

    us de hütige nzz am sunntig:

    lolo, hansi, roger geiger...

    Was macht eigentlich? Hans Schmid

    Powerplay auf dem Zürichberg

    Hans Schmid stieg mit dem ZSC dreimal in die NLA auf und wieder ab. Heute ist er Leiter der Tierpflege im Zürcher Zoo. Von Jürg Vogel

    Im alten Hallenstadion in Oerlikon herrschten unter dem Dach die Geister. Sie schenkten dem ZSC gute und böse Zeiten. In dieser struben Epoche verstärkte sich der Kult um die typische Liftmannschaft ZSC. Der ganz gewöhnliche Name Schmid stand in den 1970er und 1980er Jahren für Unterhaltung - dank Hans und Lorenz Schmid, die aus den Bergen von Arosa in die grosse Stadt auswanderten und diese eroberten.

    Lolo Schmid, elf Monate älter als Hans, war die bekanntere Figur. Hansi, wie sie ihn nannten, war aber das Hirn der Sturmlinie, der Steuermann. Die Brüder hielten zusammen wie Pech und Schwefel. Wurde einer im Rink angegriffen, erhielt er brüderliche Hilfe, nötigenfalls auch handfest. Dabei war Hans Schmid nicht der Prototyp des rustikalen Handwerkers. Im Gegenteil: Klein von Statur, gefiel der Center mit feiner Technik. Und Spielintelligenz.

    Vor Einführung der Play-offs war vieles noch lockerer als heute. Sport und Studium schlossen sich damals nicht aus. Und die Wohngemeinschaft der Schmid-Brüder im Kreis Cheib galt als Partyzone. Als Ambri-Piotta die Aroser köderte und im Vertrag anstelle der Franken US-Dollars zum stolzen Kurs von 2 Franken 50 einsetzte, gerieten die zwei Schmids ins Grübeln. Aber sie blieben an der Limmat. Bis heute gehört ihre Zuneigung dem «Z».

    Demut und Erdung kennzeichnen Hans Schmid. Er malt keinen nostalgischen Regenbogen über seinen früheren Sport, er hat Abstand gewonnen. Heute könnten alle Schlittschuh fahren, sagt er lakonisch. «Und jesses, das Tempo, die Athletik bereits der Jungen!» Schmid fährt sich durch die krausen Haare und lacht. Die Play-offs seien ein erstklassiges sportliches Produkt, sagt er.

    Als Leiter der Tierpflege im Zürcher Zoo spielt Schmid beruflich wieder im Powerplay-Block, in der Geschäftsleitung. Als Chef von über 60 Frauen und Männern schaut er dafür, dass die richtigen Leute am richtigen Ort ihre Aufgaben gut lösen. Nachhaltig seit fast 16 Jahren. Schmid spricht nicht vom Traumjob, sondern vom Traumarbeitsplatz. Präzis, wie er einst die Flip-Pässe spielte, ist sein Urteil geblieben.

    Im EHC Urdorf ritzt er sporadisch das Eis. Schmid hat viel um die Ohren. Immer noch ist er Präsident des Jägervereins Arosa. «Sie finden keinen besseren», sagt der Ausgewanderte, der auch heute noch mit einem Bündner Kennzeichen am Auto herumfährt. Seine Beziehung zum Tier zeigt sich auch in der Freizeit. Im Besonderen kümmert er sich um die Einwanderung der Fischotter. Lieblingstiere kennt Schmid aber keine. Als Student musste er sich mit Elefanten wie Ameisen auseinandersetzen. Zum Thema Tierschutz spricht er sachlich. Er stelle sich der Kritik, er schätze den Diskurs, wenn dieser helfe, mögliche Schwachstellen zu orten. Weniger anfangen kann er mit emotionalen Tierschützern, die sich nackt an einen Pfosten fesseln und demonstrieren. «Dann rufen wir die Polizei.» Entscheidend ist für den Biologen tiergerechte Haltung. Sei diese gewährleistet, sehe er keinen Grund für Einwände gegen Zirkusse oder Delphinarien.

    Die Play-off-Phase in der NLA verfolgt Schmid mit Interesse. Er spielte noch mit hölzernen Stöcken, deren Schaufeln er mit warmem Wasser und dem Föhn bog. Heute setzen die Goalgetter auf Karbon oder Kevlar. Doch eines bleibt laut Schmid zentral: dass die Regeln und die Referees die starken Techniker schützen.

    us de hütige nzz am sunntig:

    e chli viel optimismus...

    Yapi sagt: «Es ist mein Ziel, Anfang nächster Saison auf den Fussballplatz zurückzukehren.»


    Schuld und Sühne

    Vor vier Monaten wurde Gilles Yapi bei einem Foul schwer am Knie verletzt. Der FCZ hat Strafanzeige eingereicht. Yapi unterstützt den Schritt, obwohl er seinem Gegner verziehen hat. Von Flurin Clalüna

    Man könnte diese Geschichte nüchtern erzählen wie einen Unfallrapport: Vor vier Monaten wird Gilles Yapi schwer gefoult; man zählt acht verschiedene Verletzungen in seinem rechten Knie, drei Stunden wird er operiert. Der FC Zürich reicht Strafanzeige gegen den Aarauer Sandro Wieser ein, der von sich sagte, er sei ein harter Spieler, aber kein Täter. Der Staatsanwalt eröffnet trotzdem ein Verfahren. Yapi geht es heute besser. Er kann leicht joggen, nur zehn Minuten zwar, aber Schmerzen spürt er nicht. Yapi sagt: «Es ist mein Ziel, Anfang nächster Saison auf den Fussballplatz zurückzukehren.»

    Aber niemand erzählt Yapis Geschichte so leidenschaftslos. Sie hat sich verwandelt, sie handelt nicht mehr von einem Sportunfall; es geht um Schuld, Vergebung und Gerechtigkeit, ja mehr noch: um Gut und Böse. Und das liegt vor allem daran, dass Gilles Yapi im Zentrum steht, der 33-jährige, zierliche Mittelfeldspieler aus Côte d'Ivoire, der sich überlegt, nach seiner Karriere Pfarrer zu werden, Geistlicher in seiner evangelischen Freikirche, der «Porte ouverte». Als Sandro Wieser sich öffentlich entschuldigte, betonte er vor allem, was für «ein super Mensch» Yapi sei, «ein Freund». «Da ist ein Heiliger gefoult worden», sagt jemand, der mit Yapi zusammengespielt hat. Und man weiss nicht recht, ob er es ernst oder doch vielleicht zynisch meint.

    So etwas wie eine Beichte

    Yapi hat sich erholt, es ist keine Wunderheilung, aber die Genesung verläuft schneller als erwartet. An diesem Frühlingstag ist Yapi in der Trainingsanlage des FC Zürich. Ein früherer Mannschaftskollege sagt, Yapi habe fast immer so ein «seliges Lächeln» im Gesicht, und nun sitzt er da, eingehüllt in diese fast schon träumerische Ruhe, obwohl seine Karriere als Berufsfussballer bedroht ist. Er sagt: «Es gibt Schlimmeres im Leben, ich bin nicht tot, ich habe noch meine Beine.»

    Fast alles, was Yapi an diesem Nachmittag erzählt, hat etwas Existenzielles, und vieles klingt ähnlich wie in einem Video seiner Kirche, das vor rund einem Jahr aufgenommen worden ist. Darin spricht Yapi über sein früheres Leben, es ist so etwas wie eine Beichte, ein Film mit schwarz-weissen Nahaufnahmen und sphärischer Hintergrundmusik. Yapi sagt im Video: «Ich konnte meinen Traum sehr früh verwirklichen, wurde Fussballprofi. Aber die Bekanntheit öffnet auch Türen, die nicht unbedingt gut sein müssen. Die Sünden, die Perversitäten, die Unzucht, die Pornografie, die Selbstbefriedigung.» Yapi erzählt, wie er mit der Welt des Okkultismus in Berührung gekommen sei, wie er an Selbstmord gedacht habe. Bis er sich Gott verschrieben habe.

    In diesem entblössenden Video geht es um Licht und Schatten, Richtig und Falsch. So führt Yapi sein Leben, entlang diesen Begriffen. Der Glauben durchdringt seinen Alltag, den Fussball, seine Familie: Was Yapi sagt, ist immer auch eine religiöse Andeutung. Und so wird aus dem Unfall ein Schicksalstag, dessen Sinn er zwar nicht versteht, «aber was geschehen ist, hat einen Grund, und Gott kennt ihn».

    Auch für den FCZ-Präsidenten Ancillo Canepa ist der Sonntag vor vier Monaten im Brügglifeld-Stadion mehr als ein Unfalltag; er erkennt in ihm den Auftrag zu einer persönlichen Mission: Der Schutz der Fussballer ist für ihn zur Schicksalsfrage geworden, die ein Staatsanwalt und später ein Zivilgericht prüfen soll. Die sechs Spielsperren, die gegen Wieser als Bestrafung ausgesprochen worden sind, genügen ihm nicht, die Reue und Wiesers öffentliches Bussetun können daran nichts ändern. Canepa sagte: «Ich werde gegen alles und jeden vorgehen, der so mit unseren Spielern umgehen will.» Dass er im Foul an Yapi «ein Rezept» erkennen will, wie man den FC Zürich bekämpfen möchte, erhebt den Einzelfall zur Grundsatzfrage.

    Und natürlich geht es in dieser Geschichte auch um grosse Gefühle und noch grössere Gesten. Im Februar hat das Ehepaar Canepa Yapis Vertrag trotz dessen unsicheren Zukunftsaussichten um ein Jahr verlängert, nach der Karriere soll er zum Juniorentrainer ausgebildet werden. Yapi sagt: «Das ist ein unglaublicher Vertrauensbeweis und sehr selten im Fussball.» Die grösste Geste aber kommt von Yapi selber, es ist eine Vergebungsgeste; und sie macht alles kompliziert und schwierig, vor allem für Yapi. Denn Canepa hatte unversöhnlich gesagt: «Da gibt es kein Pardon. Das lasse ich mir nicht bieten.» Denn irgendwo gibt es beim FCZ eine unausgesprochene Gleichung: Mit Yapi war der FCZ ein Meisterkandidat. Ohne ihn nicht mehr. Auch das soll irgendwie abgegolten werden.

    Die Zerrissenheit

    Yapi aber möchte verzeihen, «man muss auch jenen vergeben, die uns weh tun», er habe es längst getan. Er sagt: «Ich habe gute Gefühle gegenüber Sandro Wieser, ich spüre keine Animosität, keinen Hass. Wir können irgendwann zusammen einen Kaffee trinken, das hoffe ich sogar.» Und trotzdem sagte Yapi Ende Januar vor dem Staatsanwalt aus, er fühlte sich nicht wohl dabei, «ich mag das nicht, aber es ist Teil der Klage, also mache ich es». Man spürt Yapis Zerrissenheit: Wie kann er eine Anzeige unterstützen und damit eine Bestrafung fordern, wenn er Wieser schon vergeben hat? Yapi hat diesen Widerspruch so aufgelöst: Er tut es nicht für sich. Er tut es für den FCZ. Yapi sagt: «Im Leben braucht es Gerechtigkeit, auch dem FCZ soll Gerechtigkeit widerfahren. Der FCZ verliert einen wichtigen Spieler. Der FCZ muss einen Spieler bezahlen, der verletzt ist. Der FCZ erleidet einen grossen Verlust.» Leider treffe es nun Sandro Wieser, sagt Yapi, «es könnte auch ein anderer sein». Die Klage sei nicht gegen Wieser gerichtet, «sondern gegen den Akt». Zur Verantwortung gezogen aber wird der Mensch, Sandro Wieser, «ein Kollege von mir».

    In diesen Wochen wird diese emotionale Geschichte in der Staatsanwaltschaft neu gelesen, in nüchterner Juristensprache, und am Ende der Aufarbeitung steht vielleicht ein Urteil, das das Gerechtigkeitsempfinden befriedigen soll. Als der FCZ die Anzeige einreichte, dachte man, Yapi werde vielleicht nie mehr Profifussball spielen. Jetzt sagt er: «So höre ich nicht auf. Ich habe noch viel zu geben.»

    Zitat von Mushu

    Wie kann ein "Rechtsstaat kontinuierlich ausgehebelt werden", wenn "ca. 80% der Bevölkerung" dem neuen Recht zugestimmt hat?

    Dein Rechtsverständnis musst du mir da schon erklären ...


    das ist genau das selbe wie bei der masseneinwanderungsinititive, verwahrungsinitiative oder auch ausschaffungsinitiative. bei diesen intitiativen sind einige punkte nicht mit internationalem völkerrecht oder bilateralen vereinbar. trotzdem hatten sie eine mehrheit bei der abstimmung. ausbaden muss das jetzt der bundesrat.

    genauso sind einige punkte des hooligankonkordates nicht mit unserem recht vereinbar.

    dein rechtsverständndis ist demnach folgendes: wenn eine mehrheit dafür ist, ist es rechtens! DIESE form des rechtsverständnisses musst du MIR mal erklären... :wink:

    Zitat von Larry


    Dürfte schwierig sein für Meier, da der grösste Chikaoui Fan sein Chef und Lohnzahler ist.

    Und wehe der stellt sich gegen dich!

    Dann fliegst du und kannst deinen Lohn in jahrelangen Gerichtsverhandlungen erstreiten.


    wer flüstert dir jeweils solch einen blödsinn? :nixwiss:

    es geht ja nicht um die 10 bergaffen, die nicht mehr ins stadion dürfen. die gehen mir genau so am arsch vorbei wie dir. es geht darum, dass mit diesem beispiel einmal mehr dokumentiert wird, wie seit der tropfenweise einführung der verschiedenen kantonalen hooligankonkordate der rechtsstaat - immer unter dem "sicherheitsaspekt" - kontinuierlich ausgehebelt wird. und das unter zustimmung von ca. 80% der bevölkerung.

    ich würde ja nichts sagen, wenn der zweck wenigstens die mittel heiligen würde, sprich: wenn irgendwo eine besserung der situation eingetreten wäre. fact ist aber folgender: IN den stadien gabs keine verbesserung, ganz einfach deshalb, weil es nichts zu verbessern gab! weil auch ohne konkordat es in den stadien - mit gang, ganz, wenigen ausnahmen - schon seit jahren ruhig ist und das konkordat darum so nötig ist wie ein kühlschrank am nordpol. auch um die stadien ist die situation immer noch exakt die selbe: bei den meisten spielen beschränken sich die freveltaten auf littering. die ganz wenigen ausnahmen können dann im boulevard währen 5 tagen nachgelesen werden, inkl. köstlicher kommentare der stammtischproleten und teilen der 80% der oben erwähnten bevölkerung...

    nochmals: eine sportveranstaltung ist privat. wenn sich der veranstalter also dazu entschliesst, dass er wissen will wer seine veranstaltung besucht, ist das sein gutes recht. und wenn er dazu das mittel der id kontrolle/scanning beim eingang wählt ist auch das sein gutes recht und ich habe kein problem damit. wenn aber gesetze eingeführt werden, welche der willkür tür und tor öffnen, dann habe ich ein problem damit. schliesslich werde ich im strassenverkehr auch nicht als raser verurteilt nur weil mich ein raser überholt und ich somit im selben moment auf der selben strasse war...aber genau an dieses szenario erinnert mich das hooligankonkordat! das sind nämlich die gepflogenheiten von totalitären- aber sicher nicht von rechtsstaaten!

    habe heute untenstehendes mail von unserem fanclubpräsi bekommen. da ich beim geschilderten ereignis nicht dabei war, kommentiere ich es auch nicht gross, die zeilen sprechen sowieso für sich. nur soviel: wir sind ein kleiner fanclub mit ca. 35 mitgliedern. praktisch alles ü40-er, auch einige frauen darunter. niemand mit hooliganvergangenheit und schon gar nicht mit aktueller nähe zu solchen gruppierungen. das einzige was wir machen ist leidenschaftlich fussball schauen, nicht wenig trinken und noch viel mehr dumm schwätzen. früher suchten sich hooligans noch (gleichgesinnte) gegner, keine wehrlosen opfer...

    Am Cup-Derby vom letzten Mittwoch stürmte eine Horde von vermummten(!) GC-Anhängern den Schlachthof,
    rissen unsere Fanclub-Blache von der Wand und nahmen sie mit nach draussen.
    Unser Stammtisch war etwas spärlich besetzt und allgemein befanden sich im Schlachthof
    sehr viele Hoppers - darunter auch viele friedliche Fans.
    Das ganze spielte sich innert Sekunden ab. Wir wehrten uns nur leicht verbal, weil alles andere
    in dieser Situation keinen Sinn gemacht hätte.
    Erst als wir dann später den Schlachthof verliessen, sah ich, dass es auch rund um den Schlachthof nur Hoppers gab.
    Hätten wir uns also zur Wehr gesetzt, dann wäre die Situation eskaliert - wohl mit viel schlimmerem Ausgang für uns.
    Einige "normale" GC-Fans haben sich bei uns dafür entschuldigt, was den Vorfall jedoch nicht beschönigt.

    Es ist schlimm, dass diese Gewalt nun auch auf friedliche, unbescholtene Fans übergreift.
    Wir möchten nicht kapitulieren, doch müssen wir uns ernsthaft überlegen, uns an Spielen gegen GC oder Basel
    vorher wieder an unserem Stammtisch im Schlachthof einzufinden...

    Ich habe soeben Ancillo Canepa darüber informiert.
    Weiter werden wir einen Brief an den Grasshopper-Club schicken.
    Inhalt: Detaillierte Schilderung des Vorfalls mit Bitte, uns beim neuen Blachenkauf solidiarisch
    zu unterstützen - auch wenn die Aussichten gering sind.

    Wir vom Vorstand distanzieren uns klar von solchen Vorfällen und jeglicher Gewalt.
    Das Ereignis stimmt mich nachdenklich und traurig, aber wir dürfen nicht resignieren und uns
    von Randgruppen nicht die Freude an unserem leidenschaftlichen Hobby nehmen lassen.
    Sportlich gesehen haben die "Insekten" ihre Strafe schon gekriegt - der FCZ steht im Halbfinal!

    Ich hoffe, möglichst viele von euch am So. 15. März an unserem Stammtisch im Schlachthof
    begrüssen zu können - Hauptprobe zum Cup-Halbfinal!

    Sportliche Grüsse

    Roger
    Präsident FCZ-Fanclub 1896

    Zitat von Zesi 05

    Bi mir im Dorf isch innerort übrigens 30 km/h. Das wäred 18.64 mph. A de Hauptstrasse une aber hämmer, obwohl innerots, 60 km/h (37.28 mph). Sau gfährlich für dChind im Dorf, will de Chindsgi isch uf de andere Siite! Und dGmeind will eifach kein Fussgänerstreife mit Insle mache, wills ztüür isch. Unfassbar!


    das isch doch genau de punkt! (wämer jetzt schnell krawall diskussion verlah wänd):

    ich bi au für strängi radar kontrolle. ABER: einigi kontrolle sind schinbar würkli nume defür da ums buesse budget chöne izhalte. was bruchts e kontrolle ändi dorf, wenn 100m spöter d'80-er zone chunt? notabene ame ort wo sich kein fuessgänger ufhaltet und au susch niemer gföhrded wird!?! das gseht dänn für ussestehendi würkli nur no nach abzoggi us und hät au nüt meh mit vercherssicherheit z'tue! wenn aber hingege vor JEDEM schuelhuus, chindergarte oder i de wohngebiet en radar staht oder sporadisch kontrolle stattfindet, isch das doch absolut in ordnig. und die wenigschte hetted es problem demit!

    au wänns nuno 6 punkt sind, ich ha nöd s'gfühl, dass öppis dinnelieht gege obe. wenns drufab chunt setz basel wieder e schippe druff und die sach isch gässe.

    us de hütige nzz:

    Viel Aufregung, wenig Spiel

    Yassine Chikhaoui lächelte. Der FCZ-Captain wusste nur zu gut, dass er und seine Mannschaft an diesem kalten Abend vor 9400 Zuschauern keine überzeugende Leistung gezeigt hatten. «Wir wollten nach dem 0:1 gegen Thun wieder Vertrauen gewinnen, und nach dem zweiten Tor haben wir etwas Kräfte gespart - die Saison ist schliesslich noch lange», sagte Chikhaoui nach einem Zürcher Derby, das wenig Klasse, aber zwei umstrittene Schiedsrichter-Entscheide geboten hatte.

    Während 75 Minuten hatte der FCZ in Überzahl gespielt, nachdem der GC-Spieler Dingsdag beim Hinfallen Chikhaoui in den Hintern getreten hatte und mit der Roten Karte bestraft worden war. Es war ein harter, aber vertretbarer Entscheid. Als aber kurz vor der Pause Djimsiti nach einem Zweikampf Ben Khalifa am Kragen packte, hätte der FCZ-Verteidiger bei gleicher Gewichtung des Vergehens ebenfalls des Feldes verwiesen werden müssen. Djimsiti kassierte jedoch nur Gelb.

    Während der FCZ-Trainer Urs Meier «grundsätzlich keine Entscheidungen von Schiedsrichtern kommentieren» wollte, sah der GC-Coach Pierluigi Tami sein Team benachteiligt. «Nach dem Platzverweis gegen Dingsdag hätte Djimsiti auch Rot bekommen müssen», sagte Tami. Momentan laufe vieles gegen seine Mannschaft, dennoch müsse er seinen Spielern ein Kompliment machen. «Die Mentalität stimmt. Wenn wir so weiterfahren, werden wir früher oder später wieder bessere Momente erleben», sagte der Tessiner. Im dritten Spiel unter seiner Führung resultierte die dritte Niederlage, vier erzielten Toren stehen zehn erhaltene gegenüber. Spätestens nach dem Auswärtsmatch in St.?Gallen, wenn Luzern als direkter Gegner im Abstiegskampf im Letzigrund antritt, müssen sich «die guten Momente» einstellen, wenn die Not Linderung erfahren soll.

    Zwar hatte GC in Unterzahl wacker gekämpft, wie Tami betonte. Aber mit Kampf allein war nichts zu gewinnen gegen einen FCZ, der sich lange schwertat mit seinem numerischen Übergewicht. Die Angriffe waren behäbig, wie schon gegen Thun fehlte Tempo und Genauigkeit im Strafraum. Der FCZ brauchte 52 Minuten und einen Moment der Nachlässigkeit in der GC-Innenverteidigung, bis Kajevic eine Hereingabe von Nef zur Führung verwerten konnte. Das zweite Tor nach einer guten Stunde entsprang einem der wenigen rasch vorgetragenen Angriffe - am Ende schob Chermiti, der gegenüber Etoundi den Vorzug erhalten hatte, zum 2:0 ein. Allerdings profitierte der Tunesier vom ungeschickten Herauslaufen des GC-Keepers Vasic. Die Partie war entschieden. Der Rest war Kräftesparen und ein Lächeln von Yassine Chikhaoui.

    us de hütige nzz:

    «Ich bin als Coach besser als je zuvor»

    Marc Crawford hat den Stanley-Cup gewonnen und Kanada am Olympiaturnier betreut. Trotzdem sagt er, er sei in Zürich als Coach noch einmal gewachsen. Interview: Daniel Germann, Ulrich Pickel

    NZZ am Sonntag: In einer Woche beginnen die Play-offs. Wie gross ist Ihre Vorfreude?
    Marc Crawford: Ich freue mich sehr. Die Ausgangslage ist sehr spannend, ganz anders als vor einem Jahr. In der vergangenen Saison standen wir schon Wochen vor dem Ende der Qualifikation als Sieger fest. Wir konnten uns ganz auf den Start der Play-offs konzentrieren. Diesmal ist alles viel enger. Bis kurz vor Schluss hatte praktisch kein Team seinen Platz auf sicher. Wir mussten uns deshalb auch viel breiter vorbereiten. Ich fühle in der ganzen Liga eine grössere Spannung als in der letzten Saison.

    Man freut sich also selbst mit Ihrer Erfahrung, mit Ihren Erfolgen als Coach noch auf die Play-offs?
    Natürlich. Sollte ich diese Vorfreude jemals verlieren, habe ich ein Problem. Die Emotionalität ist ein grosser Teil meiner Persönlichkeit. Bei uns in Kanada gibt es ein Sprichwort: Du kannst dich auf alles vorbereiten, aber die Leidenschaft trägt dich durch den Tag. Das gilt vor allem im Sport. Ohne Leidenschaft gibt es keinen Erfolg. Das hat mich die Erfahrung gelehrt, und sie lehrt es mich noch heute immer wieder.

    Lassen sich die Play-offs hier in der Schweiz mit jenen in der NHL vergleichen?
    Es ist überall ähnlich. Vielleicht ist es in der NHL noch eine etwas grössere Sache, die Play-offs zu erreichen. Dort qualifiziert sich ja nur die Hälfte der Teams für die entscheidende Meisterschaftsphase. Die Spannung spitzt sich schon gegen Ende der Qualifikation zu. Ich habe für Teams gearbeitet, die die Play-offs in der letzten Runde erreicht haben. Aber auch für solche, die sie im letzten Moment verpasst haben. Es waren sehr emotionale Momente.

    Die ZSC Lions sind Titelverteidiger. Wie weit verändert das die Ausgangslage und das Spannungsmoment?
    Es macht einen Unterschied. Es ist nicht dasselbe, ob man beweisen will, gewinnen zu können, oder ob man bereits gewonnen hat und nun den Sieg bestätigen muss. Als Titelverteidiger weiss man genau, was auf einen zukommt, was es braucht, um zu gewinnen. Das ist Teil der mentalen Herausforderung. Ist man noch einmal bereit, zu leisten, was es braucht, um zu gewinnen? Das ist kein übermächtiges Hindernis, aber es ist doch eine zusätzliche Herausforderung, die es zu überwinden gilt.

    Es müsste doch eigentlich ein Vorteil sein, bereits zu wissen, was es braucht, um zu gewinnen. Trotzdem ist in der Nationalliga A seit 14 Jahren keinem Team mehr die Titelverteidigung gelungen.
    Es ist sicher ein Vorteil, dass man weiss, was auf einen zukommt. Gleichzeitig weiss man ja auch, was es braucht, um das Ziel zu erreichen. Ich vergleiche es ein wenig mit einem Bergsteiger, der bereits zum vierten Mal denselben Gipfel besteigt. Wenn er sich von den Mühen der vorangegangenen drei Mal ablenken lässt, wird das Unterfangen schwierig. Wenn es ihm jedoch gelingt, sich Schritt für Schritt zu erinnern, was nötig war, um den Gipfel zu erreichen, dann kann er von dieser Erfahrung auch profitieren.

    Was ist für einen Coach einfacher, ein erfahrenes, erfolgreiches Team oder ein unerfahrenes, dafür hungriges Team zum Erfolg zu führen?
    Es ist immer einfacher, ein starkes Team zu führen. Es ist leichter, eine starke Gruppe dazu zu bringen, ihr Potenzial auszuschöpfen, als aus einer limitierten Gruppe ein Siegerteam zu formen.

    Sie haben über den Hunger zu siegen gesprochen. Was können Sie als Coach dazu beitragen, dass der nicht verschwindet?
    Als Coach kann man die Spieler nur immer wieder daran erinnern, was nötig ist, um zu gewinnen, ihren Ehrgeiz anstacheln. Doch der entscheidende Teil muss von ihnen selber kommen. Als Coach ist man der Leadership und den individuellen Charakteren im Team ausgeliefert. Die Gruppe muss aus sich heraus funktionieren. Es muss eine innere Selbstkontrolle geben. Die zu entwickeln, ist eine heikle Aufgabe. Wenn ich ein Patentrezept dafür hätte, würde ich wahrscheinlich nicht auf diesem Stuhl sitzen, sondern ein Weltunternehmen führen.

    Wie würde Ihr perfektes Team aussehen? Oder anders gefragt: Was ist das Wichtigste, damit man Erfolg hat?
    Man braucht zuerst einmal einen starken Torhüter. Ich bin überzeugt, dass der Goalie entscheidet, wie gross das Selbstbewusstsein eines Teams ist. Daneben braucht es aber auch die richtige Balance zwischen Talent und Kampfbereitschaft. Ohne die ist jeder noch so begabte Spieler nutzlos. Und dann braucht es, wie gesagt, die richtigen Charaktere, die sich gegenseitig antreiben.

    Sie hatten bei den Colorado Avalanche ein solches Team, mit dem Sie 1996 den Stanley-Cup gewannen. Patrick Roy stand im Tor, daneben gab es gleich mehrere herausragende Spieler wie Joe Sakic oder Peter Forsberg. Wie viel anders ist Ihre Arbeit in Zürich als mit Colorado?
    Man kann das nicht vergleichen. Patrick Roy ist einer der drei besten Torhüter, die es jemals gegeben hat. Es wäre unfair, irgendjemanden mit ihm zu vergleichen. Aber es stimmt: Ich hatte damals eine starke Gruppe aussergewöhnlicher Persönlichkeiten, von denen man nicht unbedingt gesprochen hat - Claude Lemieux, Mike Keane, Alan Deadmarsh. Sie wussten, wie man gewinnt. Wir haben hier in Zürich ähnliche Qualitäten: Mathias Seger ist einer der besten Leader, mit denen ich je zusammengearbeitet habe. Gemessen an seiner Persönlichkeit steht er auf einer Stufe mit den Namen, die ich genannt habe. Deshalb habe ich ihn nun, da er verletzt ist, auch auf die Spielerbank geholt. Seger hat eine grossartige Ausstrahlung, die uns hilft. Es gibt aber auch andere: Severin Blindenbacher, Patrik Bärtschi oder Morris Trachsler. An ihnen können andere Spieler wachsen.

    Sie haben dort eine Art Weltauswahl gecoacht und mit ihr den wichtigsten Titel gewonnen, den es im internationalen Eishockey gibt. Wie motiviert man sich da überhaupt, wieder ein normales Team zu führen?
    Es gab sehr viel andere gute Teams damals. Die Detroit Red Wings beispielsweise. Sie waren herausragend. Wir haben in der Qualifikation gegen sie damals gleich 0:7 verloren und sind danach im Halbfinal auf sie getroffen. Wir hätten allen Grund gehabt, uns vor ihnen zu fürchten. Doch wir hatten damals einen Spieler wie Patrick Roy in der Kabine. An der ersten Medienkonferenz nach dem Transfer aus Montreal sagte er: «Ich bin hier, um den Stanley-Cup zu gewinnen.» Die anderen Spieler hörten mit offenem Mund zu. Darum geht es: daran zu glauben. Sie haben zuvor selber erwähnt, dass in den vergangenen Jahren in der Schweiz nur drei oder vier Teams Titel gewonnen haben. Das hat viel mit den Persönlichkeiten zu tun, die diese Teams repräsentiert haben. Die Herausforderung bleibt überall die gleiche.

    Wie macht man Spieler besser?
    Man muss mit den Spielern kommunizieren, ihnen immer wieder ein Feedback geben und darauf hoffen, dass sie mit Lob und Tadel umgehen können und daraus lernen. Spielintelligenz oder, wie wir es im Eishockey nennen, Hockey Sense ist ein wichtiger Bestandteil. Dieser Sinn für das Spiel, die Gabe, vorauszuahnen, was als Nächstes passiert, kann man nicht lehren. Er entwickelt sich mit der Wettkampferfahrung.

    Gerade in der NHL wird zwischen Trainer und Spielern aber wenig kommuniziert. Ist das etwas, was Sie hier in Europa gelernt haben?
    Es stimmt, dass in Europa mehr mit den Spielern gesprochen wird. Das hat damit zu tun, dass wir hier mehr Zeit zum Trainieren haben. In der NHL sind die Reisestrapazen derart gross, dass es in erster Linie darum geht, den Spielern genügend Erholung zu verschaffen. Sie sind bereits mental ausgelaugt; man will sie also nicht noch mit Trainings zusätzlich physisch auslaugen. Ich habe hier viel mehr Zeit und Gelegenheit, mit meinen Spielern eine Beziehung aufzubauen. Hier ist der Job als Coach viel ursprünglicher, unverfälschter als in der National Hockey League. Ich kenne meine Spieler in Zürich wahrscheinlich besser als alle anderen, mit denen ich in der Vergangenheit zusammengearbeitet habe. Falls ich nochmals eine Chance erhalten sollte, ein NHL-Team zu coachen, werde ich versuchen, diese Erfahrung mitzunehmen.

    Wie reagierte Ihr Umfeld, als sie sich entschlossen, Ihre Trainerkarriere in Europa fortzusetzen?
    Ich habe es nur mit meiner Frau besprochen. Der Moment war richtig: Die Kinder waren ausgezogen, und wir fragten uns wie wahrscheinlich so manches Paar an diesem Punkt im Leben: Und wir? Was machen wir jetzt noch? Es gab nichts, was uns zurückhielt. Für mich war es eine hervorragende Gelegenheit, etwas Neues zu tun.

    Vor zehn Jahren wäre noch unvorstellbar gewesen, dass ein Coach, der einen Stanley-Cup gewonnen hat, einen Job in der Schweiz annimmt. Was hat sich verändert?
    Dave King ist einer der besten Coachs, die Kanada jemals gehabt hat. Und er ist unentwegt gereist: Er hat in Russland gearbeitet, in Japan. Es werden noch mehr kommen. Ich weiss, dass Europa viele Trainer in Nordamerika reizt. Einer musste einfach einmal damit anfangen und den Sprung wagen. Denn es gibt ja auch immer Überlegungen und Bedenken, die nichts mit dem Eishockey, sondern mit der Familie zu tun haben.

    Haben die Erfahrungen in Europa Sie zu einem besseren Coach gemacht?
    Wie ich schon gesagt habe: Ich habe mich wieder mehr auf die ursprüngliche Arbeit des Coachens konzentrieren können. Ich habe mich aber auch technisch und taktisch weiterentwickelt. Ich habe in diesem Laboratorium hier die Gelegenheit erhalten, meine Ideen auszuprobieren. Ich denke, ich bin heute als Coach besser als je zuvor.

    Trotzdem haben Sie nie verhehlt, dass die NHL in Ihrem Kopf bleibt. Spätestens nächsten Sommer wird eine Rückkehr garantiert wieder zum Thema werden.
    Ich gebe zu: Ich möchte immer das Beste erreichen, was für mich möglich ist. Dafür werde ich mich auch nie entschuldigen. Vielleicht erhalte ich noch einmal eine Gelegenheit, in der NHL zu arbeiten. Ich mache mir aber nicht allzu grosse Gedanken darüber. Ich weiss zu schätzen, was ich hier habe: Die Lions sind eine hervorragende Organisation. Die ganze Führung ist auf einer Wellenlänge. Das ist nicht selbstverständlich. Ich werde das nicht leichtfertig aufs Spiel setzen. Ich habe in der NHL gearbeitet, und ich habe Erfolg gehabt. Das nimmt mir niemand mehr.

    Würde ein weiterer Titel in Zürich Ihre Chancen verbessern, in die NHL zurückzukehren? Oder ist das dort nicht so wichtig?
    Gewinnen ist immer wichtig. Aber am Ende zählen vor allem die Verbindungen. Ich mache mir keine falschen Vorstellungen: Wenn mir ein Job in der NHL offeriert wird, dann deshalb, weil es dort jemanden gibt, der mich gut findet. Ein weiterer Titel hier in Zürich würde ihm dann möglicherweise die Aufgabe erleichtern, sich für mich starkzumachen.

    Geben Ihnen die Erfahrungen als Stanley-Cup-Sieger und als Coach des kanadischen Olympiateams 1998 in Nagano die Freiheit, allem gelassen entgegen zu blicken?
    Nein, es gibt mir vielleicht Erfahrung. Und die ist fraglos wichtig in diesem Job. Gleichzeitig zählt aber auch der Instinkt. Ich habe als junger Coach instinktiver reagiert. Man kann Dinge auch zu stark überdenken. Es ist alles eine Frage der Balance. Zu entscheiden, wann man sich auf die Erfahrung verlassen und wann man seinem Instinkt folgen soll, macht diesen Job so faszinierend.

    ein verdienter sieg heute. nicht weil der fcz so stark war, war er nämlich nicht. aber niederhasli ist mittlerweile (fast) wieder so grottenschlecht wie in der abstiegssaison vor 3 jahren. ein bisschen dabbur und etwas leidenschaft (allerdings auch erst nach dingsdags platzverweis) reichen selbst in der bescheidenen superleague nicht. wer weiss: wenn’s thun nicht lupft, vielleicht reicht es ja (endlich) dieses jahr:

    stiged ändli ab, stiged ändli ab, stiged ändli ab! :geil:

    und das am beschte grad zäme mit eune ishockey kollege us em wald!

    Zitat von larlf

    da gsehsch wie hüfig ich im liechtathletik stadion bin, sit em umbau: 1 mal konzert & 1 mal cup-derby...


    bisch also durchus en typische und würdige fan vo dem club us niederhasli! überall, nur nöd a de spiel vo sim verein... :razz:

    schon gestern abend – bei den doch eher unerwarteten 2 punkteverlusten von basel – habe ich gedacht, dass wir heute maximum ein unentschieden holen. mittlerweile ist es schon beinahe "gesetz", dass jeder ausrutscher von basel auch einen ausrutscher von uns nach sich zieht! die zeiten, als wir von basels ausrutschern profitieren konnten, sind schon seit 2009 vorbei. damals wurde der fcz meister ohne basel einmal geschlagen zu haben! aber eben: damals nützte der fcz die unerwarteten punkteverluste von basel jeweils gnadenlos aus!

    heute war wieder so ein typisches spiel in dem die „ch“-künstler fraktion so ziemlich versagte! ohne diese jungs spielte der fcz in st. gallen ziemlich souverän. vor allem kämpfte da jeder für jeden. das vermisste ich heute komplett. wieder mal ein bisschen spielen war angesagt. und es kommt dann schon irgendwie gut…darum haben die thuner auch verdient gewonnen! der einzige der heute - einmal mehr - alles gab war frank the tank!

    aus der heutigen „schweiz am sonntag“:

    Perfekte Ergänzung der Künstler

    Der wuchtige und schnelle Stürmer Franck Etoundi hat sich beim FCZ glänzend entwickelt

    In seinen ersten sechs Monaten beim FCZ hatte Franck Etoundi zu beissen. Doch nach der gelungenen Adaption wurde er zu einem der besten Angreifer in der Super League. Von Markus Brütsch

    Gebückt jagen die flinken Spieler mit ihren krummen Stöcken dem Ball hinterher. Franck Etoundi blickt hinunter aufs Parkett der Zürcher Saalsporthalle, wo Hobbysportler über Mittag fleissig Unihockey spielen. Er sagt: «Nein, das wäre kein Sport für mich, der Rücken …»

    In Kamerun, der Heimat des 24-Jährigen, sind Fussball, Volleyball, Basketball und Handball – in dieser Reihenfolge – die Hauptsportarten. «Das Wichtigste ist, dass ein Ball dabei ist; aber er muss grösser sein, als der beim Unihockey», sagt Etoundi. Weil die Kameruner jedoch vor allem Fussball spielen, ist selbstverständlich ein jeder von ihnen ein Experte. Viele von diesen Sachverständigen sind denn vor gut zwei Wochen auch am Flughafen erschienen, als die Nationalmannschaft Kameruns nach dem enttäuschend frühen Ausscheiden beim Afrika-Cup aus Äquatorialguinea nach Yaoundé zurückkehrte. Sie waren gekommen, um den Stars die Leviten zu lesen. «Es war ungemütlich, sogar fast ein bisschen gefährlich», sagt Etoundi.

    DER STÜRMER des FC Zürich war zum ersten Mal bei einem solchen Turnier dabei gewesen. Erst im November vergangenen Jahres hatte er unter Trainer Volker Finke beim 1:0-Sieg über die Demokratische Republik Kongo im Nationalteam debütiert. Um nun, beim prestigeträchtigsten Wettbewerb des Kontinents, den immensen Druck zu spüren, der auf Spielern lastet, die für ein fussballverrücktes Land wie Kamerun auflaufen. «Aber unsere Mannschaft war wohl einfach noch etwas zu jung. Ich selber habe jedoch enorm viel gelernt und weiss nun, was es heisst, unter einem solchen Druck Fussball zu spielen.»

    DABEI WAR ER ALS Neuling ja noch weit weniger eine Zielscheibe der Häme gewesen als sein älterer Bruder Stéphane Mbia. Dieser ist der Captain der «Unbezähmbaren Löwen», hat schon für Rennes, Marseille sowie QPR gespielt und im letzten Sommer unter den Augen seines Bruders Franck in Turin mit dem FC Sevilla gegen Benfica Lissabon die Europa League gewonnen. «Unsere Familie ist natürlich sehr stolz darauf, zwei gute Fussballer im Nationalteam und in Europa zu haben», sagt Franck Etoundi.

    Dabei hatte es lange Zeit ja gar nicht danach ausgesehen, als würde aus Franck auch mal ein Profi. «Ich habe Karate gemacht, denn der Fussball hat mich trotz der Erfolge meines grossen Bruders nicht besonders interessiert», sagt Franck. «Erst mit 15 Jahren hatte er ernsthaft mit dem Kicken begonnen. Er spielte für den Ouragan FC aus Yaoundé, als auch bei ihm der Wunsch lebendig wurde, nach Europa zu gehen. Weil aus einer begüterten Familie kommend, war weniger das Geld der Antrieb als der Ehrgeiz, es in die Bundesliga oder in die Premier League zu schaffen.

    Dank Geschäftsbeziehungen vermittelte ihm Stéphane 2009 ein Engagement bei Neuchâtel Xamax. Es war ein Kulturschock für den damals 19-Jährigen, der sich in der Schweiz erst nach seinem Transfer zum FC Biel wohlfühlte. Hier spürte er Vertrauen, begann Tore zu schiessen, wechselte für 2 Jahre zum FC St. Gallen und steht nun beim FCZ in der zweiten Saison. «Auch hier waren die ersten 6 Monate hart, weil ich mich zuerst an das gehobene Niveau der Künstler Chikhaoui und Chiumiento gewöhnen musste», sagt Etoundi.

    DOCH DIE Leidenszeit bei Xamax hatte ihn stark gemacht. Er kämpfte sich beim FCZ ins Team, besitzt zwar nicht die Filigranität vieler seiner Mitspieler, ergänzt indes mit seiner Wucht, Schnelligkeit und Kopfballstärke das «weisse Ballett» perfekt. Sieben Tore hat er bereits geschossen und seinen persönlichen Rekord in der Super League übertroffen, obwohl doch gerade erst die Rückrunde begonnen hat. «Ich mache mir keine Gedanken darüber, wie viele es noch werden sollen», sagt Etoundi. «Ich gebe einfach weiterhin mein Bestes.» Heute Nachmittag im Letzigrund gegen Thun.

    Zitat von larlf

    uups, wohl falsche fred verwütscht


    dini ussag stimmt aber trotzdem: liest er sin sänf au?

    wer de fall salatic derart schön schribt hät entweder kei ahnig oder will eifach sin berner kolleg rette!

    Der «Fall Salatic» ist das erste Meisterstück des GC-Präsidenten. Über Wochen hinweg hat Stephan Anliker beharrlich gearbeitet ein Problem gelöst, an dem die meisten Fussballmanager gescheitert wären. Er hat einen Spieler, der in seinem Unternehmen schon lange nicht mehr tragbar war, nicht einfach entlassen – er hat ihn verkauft. Darüber hinaus ist er auch noch einen Trainer kostenlos los geworden, den er bald hätte feuern müssen.

    de anliker/gcn vorstand hät am afang alles falsch gmacht i dem fall womer hät chöne falsch mache und dänn hät er s'problem eifach usgsässe! das isch niemals e planti strategie gsi! oder de thoma häts problem für ihn glöst...de thoma isch eine vo de wenige i dem verein wo weiss wie profifuessball funktioniert und profifuessballer ticked. das am anliker zuezschribe isch doch sehr blauäugig.

    Zitat von larlf

    bi allem andere isch es eigebedarf & bi dere mängi au absolut keis problem.


    chunt dänn scho no drufah was es isch! 20g pulver nimmt dier chum en staatsawalt als eigebarf ab!


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