Beiträge von snowcat

    Zitat von Larry

    Total falsche Ahsatz! :roll:

    Chasch doch Hockey nöd mit Fuessball vergliiche, wo mit eim (!) Match (Basel/GC) dank em Stadion chasch de Schnitt massiv nach obe drucke!

    klar chan ich das! wo doch i allne ishockey forene immer wieder behauptet wird, dass hockey vill beliebter isch i de schwiz als fuessball! aber zueschauerzahle vor ort und im tv bewiesed genau s'gegeteil...

    Zitat von Larry

    Vergliiche chasch aber d Uslastig vo de Halle/Stadion:

    ZSC 80,7%

    FCZ 40.9%

    bime fassigsvermöge vo 11'000 häsch schnell emal e uslaschtig vo 80%, bi 24'000 wird das scho e chli schwieriger. und immerhin gits im fuessball die eine mätch wo de schnitt gege ufe triebed. gnau gno sind's vier: 2x basel und 2x s'pack. d'halle im hockey füllsch genau i de playoffs (und au dete ersch im final, je nach gegner evt. scho im 1/2 final) und susch isch sie die ganz saison nie usverchauft. also de verglich mit de usslaschtig isch komplett nichtssagend i dem fall. :wink:

    was ich eigentlich ha welle säge: d'itrittsprise sind bim zsc genau so massiv vill z'höch wie bim fcz, was eine vo de gründ isch warum beidi club weniger zueschauer händ als eigentlich möglich wäri.

    Zitat von Reto

    Und da wunderet mer sich über wenig Zueschauer ;)

    und trotzdem sinds immer no meh als de zsc hät. und de z hät letscht jahr e überragendi saison gspillt. händ aber au gsalzni prise i de halle!

    p.s. wär aber emal cool, wenn de cillo über sin schatte wür springe und en volle chessel und geili stimmig vor s'kässeli wür stelle! zum bispiel gege gladbach eso: sektore b/d (hinder de goal) fr. 40.- / sektor c (oschttribüne) und sektor a (haupttribüne): üsseri plätz 60.- / gege d'mitti 80.- und i de mitti 100.-

    bi 20'000+ zuschauer gäbts eso öppe en durchschnttspris vome 70-er. bringsch also au über e chischte zäme...

    Zitat von Reto

    Als Mode- und Schönwätterfan wär bi mir d'Gränze, zum eifach zum Plausch chli go luege, sicher nöd über 30 Schtutz.

    :rofl: :rofl: :rofl: :rofl: :rofl: du übertriebsch au wie de cillo, eifach andersch ume...

    Zitat von Larry

    Sind zwar no kei Priise dusse aber günschtig wirds sicher nöd!

    Ich würd gern gäge BMG gah, aber ich zahle nöd jede Priis!

    gladbach isch attraktiv gnueg zum 20'000-usverchauft zha!

    ABER: nume binere vernünftige prispolitik! wenn s'günschtigschte billet en 80-er und s'türschte 200.- chostet, füllsch de chessel gar nie! und no schlimmer wirds wenn de cillo s'gfühl hät, tickets nume im 3-er pack für alli spiel welle z'verchaufe. hätter letscht mal scho probiert. isch fürchterlich i d'hose!

    ich rechne jedefalls mit em schlimmste und darum enere eher bescheidene stadionuslaschtig...

    aber chole verdiensch glich. st. galle hät für letscht jahr im uefacup immerhin 2,5 millione übercho vo de uefa!

    Zitat von Mitsch 2006

    nur so als hinweis:
    brunner, der heute im cup gespielt hat, habe ich kürzlich in der 1. liga promotion live spielen gesehen, scheint mir ein riesentalent zu sein. technisch und spielerisch stark und hält auch mal den ,,sparren,, rein.

    cédric?

    Zitat von larlf

    hmmm, das staht eigentlich i jedem normale Reiseführer drin, über praktisch jedi hundskommuni Stadt uf der Wält; Dini sogenannte "Argumänt", wieso Bayern g'hasst wird... (usser natürlich am Breitner sini Ussag, wo öppe so "wichtig" isch, wie die vom Beckenbauer...)
    solang so Spiel wie gester gwunne werdet: Scheissegal, so gits de nöchst Titel i de Sammlig.

    ob de mit de grosse Klappe hüt ächt wieder underforderet isch?
    http://www.tagesanzeiger.ch/sport/fussball…/story/29844586
    mal luege, wie lang's gaht (falls überhaupt) bis er vo Afang a i de BL spiele dörf.

    aber ebe genau am breitner sini ussag isch ebe scho zimli typisch für der verein...au wenn er natürli nöd de gsamti verein mit sine fans repräsentiert.

    bim stocker isch mier bis jetzt nöd emal sini gross klappe ufgfalle, aber sis "spezielle" verhalte uf em spielfeld: pauselos usteile - mit zum teil krass unfaire fouls - aber genau gar nüt chöne istecke! aber ich glaub scho, dass er s'fuessballerische rüstzüg hät zum sich i de buli dure z'setze. aber en lernprozess bruchts. genau de git im jetzt aber de trainer vo berlin.

    im ersten abschnitt wird mit wenigen worten - aber trotzdem sehr treffend - beschrieben, weshalb der fc bayern überall so beliebt ist (aus dem heutigen limmattaler):

    Bereit, Bayern? Bereit!

    Fussball 40 Tage nach dem WM-Final startete die Bundesliga – Bayern München gewann dank Toren von Müller und Robben 2:1 gegen Wolfsburg. Von Sebastian Wendel, München

    München, die selbst ernannte Stadt der Superlative. Im Reiseführer steht, der englische Garten sei das schönste Naherholungsgebiet Deutschlands. Die Weisswürste seien die besten weit und breit. In der Allianz Arena, Heimat des FC Bayern München, heisst der Stadionspeaker die Zuschauer im schönsten Stadion der Welt willkommen. Logisch, dass die Klub-Bosse überzeugt sind, mit Pep Guardiola den besten Trainer der Welt zu beschäftigen. Mit Robert Lewandowski spielt neu der treffsicherste Bundesliga-Stürmer der vergangenen Jahre im Bayern-Dress. Gekommen ist er aus Dortmund, was dort den verzweifelten Versuchen, eine langjährige Dominanz des Erzrivalen aus München zu verhindern, einen Dämpfer versetzt hat. Botschafter Paul Breitner prahlt: «Normalerweise ist unsere Mannschaft nicht zu schlagen. Meisterschaft, Pokal, Champions League – wir haben die beste Mannschaft und können alles gewinnen.»

    Guardiola warnt
    Nur einer mochte sich in den letzten Tagen nicht anfreunden mit dem in München überall präsenten «Mia-san-mia»-Gefühl. Der Trainer. Vehement bremste Pep Guardiola vor dem Eröffnungsspiel der 52. Bundesliga-Saison die Euphorie, sagte: «Wir sind nicht in einer idealen Situation.» Abwehrchef Martinez mit Kreuzbandriss ein halbes Jahr out, die sechs deutschen Weltmeister erst seit ein paar Wochen im Training, eine kräfteraubende Promo-Reise in die USA, die 0:2-Niederlage im Supercup gegen Erzrivale Dortmund – tatsächlich deutete einiges auf einen Fehlstart der Münchner hin. «Bereit, Bayern?», fragte mit höhnischem Unterton die «tz» in ihrer gestrigen Ausgabe.

    Guardiola beruhigt sich
    Spätestens 60 Sekunden nach Anpfiff der zweiten Halbzeit ist die Antwort klar: Die Bayern sind bereit – trotz all der Probleme und Guardiolas Understatement. Arjen Robben hat soeben auf Vorlage von Lewandowski zum überfälligen 2:0 getroffen. Nachdem er eine Halbzeit lang fuchtelnd, schreiend und immer wieder die Hände verwerfend die Seitenlinie auf und ab getigert ist, steht jetzt auch der spanische Trainer ruhig an der Seitenlinie, die Hände in den Taschen der Designerhose. Daran ändert sich nichts, als kurz darauf der Kroate Ivica Olic den Anschlusstreffer für die Gäste erzielt. Zu überlegen ist das Heimteam in dieser Phase gegen einen Gegner, der sich zum Ziel gesetzt hat, in dieser Saison hinter dem Liga-Dominator aus München «the Best of the Rest» zu werden.

    Petkovic ohne neue Erkenntnisse
    Auch der neue Schweizer Nationaltrainer Vladimir Petkovic ist gestern nach Deutschland gereist. Zwei Wochen vor dem EM-Qualifikationsspiel gegen England will Petkovic an diesem Wochenende Erkenntnisse über den Formstand der 18 Bundesliga-Schweizer sammeln. In München hat er gesehen, was allgemein erwartet wurde: Ricardo Rodriguez gehört auch in der neuen Saison zu den stabilsten Wolfsburgern. Xherdan Shaqiri beginnt die Spiele dort, wo er sie seit seinem Wechsel nach München meistens begonnen hat: auf der Ersatzbank. Als er nach 60 Minuten für Götze ins Spiel kommt, kann «Shaq» nicht mehr glänzen. Und Klose, vor einem Jahr mit sieben Millionen Franken der Wolfsburger Königstransfer, kommt weiterhin nicht an Eigengewächs Robin Knoche vorbei.

    us de hütige "schweiz am sonntag":

    «Wie eine Terror-Fahndung»

    Berner Fussballfans wehren sich gegen fehlerhafte Ermittlungen der St. Galler Staatsanwaltschaft

    Verhaftet, Wohnung durchsucht, im Polizeiwagen nach St. Gallen verfrachtet: Der 28-jährige YB-Fan P.* galt als einer der Hauptverdächtigen der Ausschreitungen vom Mai 2013. Völlig zu Unrecht.

    Der Anruf erschien ihm seltsam. Er solle unverzüglich in seinem Büro erscheinen, sobald er in der Schule sei, sagte der Direktor zu Schüler P. Im Büro empfingen diesen dann zwei Herren: Zivilfahnder. Er sei einer der zwei Hauptverdächtigen der Ausschreitungen der YB-Fans vom 4. Mai 2013, eröffneten ihm die Ordnungshüter im März. YB-Fans hatten in St. Gallen eine WC-Anlage demoliert, nachdem ein Kollege wegen Pyros festgenommen wurde. Sachschaden: rund 50 000 Franken.

    Die Liste der Straftaten, die P. begangen haben sollte: Sachbeschädigung, Landfriedensbruch, Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte, Verstoss gegen das Vermummungsverbot. «Ich war sehr schockiert», erzählt P. Er ist 28 Jahre alt und steht im letzten Jahr einer Vollzeitausbildung. «Zuerst wollte man mich in Handschellen von der Schule abführen.» Er habe darum gebeten, dies nicht zu tun. Wenigstens darauf hätten die Fahnder verzichtet. Zunächst ging es zu seiner Mutter, wo er nach einem Auslandaufenthalt wohnte. Dort warteten drei weitere Polizisten. Sie durchsuchten P.s Zimmer, den Keller, beschlagnahmten einen Halswärmer, eine Regenjacke einer Berner Ul tra-Gruppierung, den Computer und Datenträger. Dann wurde P. im Polizeiwagen zur St. Galler Staatsanwaltschaft verfrachtet. Die Staatsanwältin legte Fotos vor, die P. zeigen sollten. «Ich sah auf Anhieb, dass ich das nicht bin», erzählt er. «Weiter spielten sie mir ein Video der YB-Fans ab.» Ein Pfeil verdeutlichte, wo er sei.

    Für die Staatsanwältin schien der Fall klar: gleiche Kleidung, gleiches Aussehen. Doch P. betonte, er sei das nicht. Die Staatsanwältin setzte Druck auf. Man könne ihn auch in U-Haft nehmen, drohte sie. Dann erkannte sich P. plötzlich auf einer Video-Sequenz: Er kommt in grauer Jacke von einem Catering-Stand, Meter von den Ausschreitungen entfernt. Der Staatsanwältin sei die Ernüchterung im Gesicht gestanden. Sie entschuldigte sich knapp: Das passiere sonst nicht.

    «Wir beschönigen nichts. Es gab kurze Ausschreitungen und eine kaputte WC-Anlage. Und wer Sachbeschädigungen begeht, soll zur Rechenschaft gezogen werden», sagt Lukas Meier von der Fanarbeit Bern. «Aber was jetzt geschieht, ist rechtsstaatlich extrem bedenklich. Das ist beinahe wie bei einer Terroristen-Fahndung.» 38 YB-Fans hat die St. Galler Staatsanwaltschaft angeklagt. Letzte Woche schrieb sie zehn Personen verpixelt zur Internet-Fahndung aus. Fünf meldeten sich bis gestern Abend. Ab Montag sollen die restlichen Bilder unverpixelt zu sehen sein.

    Die Staatsanwaltschaft täuschte sich nicht nur bei einem Hauptverdächtigen. Vier weitere Personen erhielten eine Vorladung, obwohl sie gar nicht in St. Gallen waren. In einem Fall half ein Anwalt. Zwei weitere Fans konnten beweisen, dass sie nicht am Spiel waren. «Und in einem vierten Fall ist die Einsprache noch hängig», sagt Meier. Er spricht von «schlechter Fahndungsarbeit» und bezweifelt, dass «ein kaputtes WC Abholungen, Hausdurchsuchungen und Internet-Fahndung» rechtfertigen. Meier sagt: «Das sind extreme Eingriffe in die persönliche Freiheit.» Es habe keinerlei Verdunkelungsgefahr bestanden. «Da ging jedes Augenmass verloren.»

    Im Fokus der Kritik steht Thomas Hansjakob, der leitende Staatsanwalt. Er gilt als Hardliner, der selbst vor Telefonüberwachungen gegen Fans nicht zurückschreckt. Er ordne vorschnell Hausdurchsuchungen an, sagen Fankenner vor Ort. «Man könnte die Fans auch vorladen», sagt Anwältin Manuela Schiller. «Doch man will sie einschüchtern.» Sie wirft Hansjakob vor, «nicht mit gleichen Ellen» zu messen: «In einem Gerichtsverfahren gegen einen FCB-Fan logen zwei Securitas brandschwarz.» Videoaufnahmen hätten das bewiesen. Doch Hansjakob habe kein Verfahren eingeleitet. «Obwohl falsche Anschuldigung und falsches Zeugnis Offizialdelikte sind.» Auch SVP-Nationalrat und Fussballkenner Lukas Reimann findet: «Die Polizei hätte wichtigere Aufgaben, als Fans zu behandeln wie organisierte Kriminelle.»

    «Fänden wir die Massnahmen nicht verhältnismässig, würden wir sie nicht anordnen», kontert der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Andreas Baumann. Im Fall der YB-Fans gehe es «um mehrfache schwerwiegende Tatbestände». Dass eine falsche Person verhaftet werde, könne «immer wieder vorkommen». Hansjakob selbst betont, die Hausdurchsuchungen in St. Gallen hätten «allesamt Pyros zum Vorschein gebracht». Er verteidigt die harte Linie: «Mittlerweile haben wir mit den Heimfans nicht mehr die geringsten Probleme, mit Auswärtsfans keine grossen.» P. selbst erhielt nie eine schriftliche Entschuldigung, obwohl er sie anforderte. Auch keine Entschädigung für die Umtriebe. Nur einen Brief mit der Bestätigung der Vorladung. Und, Wochen später, noch die Verfügung, das Verfahren gegen ihn sei eingestellt.


    der kommentar dazu aus der selben zeitung:

    Fussballfans sind kein Freiwild

    Die Nachricht: Die St. Galler Staatsanwaltschaft sucht per Internet-Fahndung nach YB-Fans, die 2013 an Ausschreitungen beim Spiel gegen den FC St. Gallen beteiligt waren.

    Der Kommentar: Nein, die St. Galler Staatsanwaltschaft führe kein Verfahren gegen YB-Fans, sagte deren Sprecher am 24. Januar 2014, von der «Schweiz am Sonntag» mit entsprechenden Recherchen konfrontiert. Selbst auf den Hinweis, die Kapo bestätige, das Material für die Verfahren der Staatsanwaltschaft übergeben zu haben, spielte der Sprecher den Unwissenden. Erst Staatsanwalt Thomas Hansjakob selbst bestätigte sie. Das sei eine «Notlüge», eine «taktische Lüge» gewesen, sagt der Sprecher heute. Man habe die Verhaftungen nicht gefährden wollen.

    Mit Verlaub: Lügt eine offizielle Stelle, in diesem Fall immerhin eine Staatsanwaltschaft, eine Zeitung derart unverfroren an, hinterlässt das einen schalen Nachgeschmack. Umso mehr, wenn sich dann zeigt, dass dieselbe Staatsanwaltschaft einen Unschuldigen zu einem der zwei Hauptverdächtigen macht. Und dazu noch vier Personen vorlädt, die gar nicht erst an besagtem Spiel waren.

    Wie ernsthaft sucht diese Staatsanwaltschaft die Wahrheit? Nach bestem Wissen und Gewissen? Unvoreingenommen und ohne Vorverurteilung? So, wie man es von einer Justizbehörde erwarten darf?

    Keine Frage: Wer als Fussballfan an Ausschreitungen, Bedrohungen, Landfriedensbrüchen beteiligt ist und gegen das Vermummungsverbot verstösst, soll bestraft werden. Fussballfans sind aber kein Freiwild. Das Hooligan-Konkordat ist kein Freipass dafür, Kernprinzipien des Rechtsstaates wie Verhältnismässigkeit und Unschuldsvermutung ausser Kraft zu setzen. Eine Staatsanwaltschaft darf auch nicht leichtfertig Kollateralschäden in Kauf nehmen. Die Sorgfaltspflicht gilt auch für Fussball-Fans.

    Zitat von larlf

    blick isch eifach nur lowest, was da im Momänt pro euem + contra eusem Verein polemisiert wird!!!

    das der fcz besonders gut wegkommt im blick muss mir entgangen sein. ebenso, dass gcn besonders schlecht wegkommt!

    aber was erwartest du denn vom boulevard? gcn gibt nun wirklich alles her, was eine daily soap interessant macht. der verein sucht seit über einem jahrzehnt seine identität, welche er mit dem abgang der solventen zürcher high society bzw. deren geld verloren, aber als ehemaliger - selbsternannter - nobelverein sehr wohl einmal hatte. ein verein bei dem anspruch und realität dementsprechend mittlerweile soweit auseinanderklaffen wie der nord- vom südpol. ein verein der haupstächlich neben dem rasen gesprächsstoff hergibt, indem er seit 10 jahren alle 8 monate den präsidenten, den gesamten vorstand, den sportchef und somit auch die strategie auswechselt. ein verein dessen letzter präsident wieder etwas sportlichen erfolg zurückbrachte, allerdings dafür in einem jahr 18 millionen mehr ausgab als einnahm und dafür konsequenterweise gefeuert wurde.

    die einzige konstante all die jahre war der schattensportchef erich vogel. gleichzeitig wahrscheinlich aber auch einer der haupverantwortlichen für die fehlende konstanz und sich wiederholende lachnummern. womit wir wieder beim boulevard wären…

    wenn sich dann noch der starspieler mit dem trainer anlegt, und dass teilweise via presse tut, dann nimmt halt diese provinzposse aus niederhasli nochmals eine neue dimension an. auch wenn seine motivation nicht ganz uneigennützig sein dürfte und er nur seinen abgang provozieren will. zu gross war der sportliche aderlass seit letzten sommer. und praktisch keiner dieser abgänge wurde auch nur annähernd adäquat ersetzt. also versucht die rattic das sinkende schiff zu verlassen.

    ein wahrlich gefundenes fressen für einen boulevardjournalisten. der muss nun wirklich nichts mehr schlechtreden oder schreiben. er muss nur noch das tägliche geschehen in niederhasli aufnehmen und in seiner zeitung veröffentlichen. die einen nennen das polemik, die anderen berichterstattung!

    für alle nichtanhänger dieses vereins eine natürlich äusserst amüsante angelegenheit…wie GZSZ, aber viel lustiger! :razz:

    us de hütige nzz:

    Lob den Stimmbürgern

    Stadion in Zürich

    In der Zürcher Stadtregierung und bei den Verantwortlichen der Fussballklubs GC und FCZ war die Enttäuschung vor einem Jahr riesig. Das Stimmvolk lehnte den Bau eines neues Fussballstadions ab. Umstritten waren vor allem die hohen Kosten von 216 Millionen Franken. In der Folge wurden neue Projektideen für alle möglichen Gebiete inner- und ausserhalb der Stadt herumgereicht. Nun will der Stadtrat zum ursprünglichen Projekt zurückkehren. Neu sind neben dem Stadion zusätzliche Wohnungen für den freien Markt geplant, wodurch sich die Kosten für die Steuerzahler reduzieren lassen. Das zeigt, wie richtig es war, das überrissene Projekt zurückzuweisen. Nun ist zu hoffen, dass Zürich bald ein taugliches Fussballstadion bekommt.

    Zitat von ZüriBueb

    Start wie erwartet. Wie chönd die nur immer so lasch zude Kabine use cho? Wieso bruched die so lang zum uf Betriibstemperatur cho (wänn überhaupt)?

    hätte gestern piu seinen schlechten tag eingezogen, wäre luzern im abschluss mit der letzten entschlossenheit aufgetreten und wäre das glasklare hands von schichaui geahndet worden, penalty und gelb-rot, wäre am schluss durchaus auch ein 4:1 möglich gewesen. die gelb-rote die er dann allerdings bekommen hat war ein witz, eine kompensationskarte. zibung hat allerdings fleissig mitgeholfen. dieser hat gestern wirklich seinen arschlochtag eingezogen.

    vom fcz der ersten 3 spiele war jedenfalls nichts zu sehen. das positive: wenn man trotz allem in luzern trotzdem nicht verliert...

    nzz vom sunntig:

    Viertes Remis für Luzern

    Der FCZ-Trainer Urs Meier nützte die ernüchternde Leistung seiner Spieler in Basel vor einer Woche, um einige personelle Rochaden anzubringen und zu signalisieren, dass auch im FCZ die ersten Elf keinen Freipass besitzen. Kukeli und Schönbächler musste der Trainer verletzungshalber ersetzen, Chermiti und Francisco Rodriguez nahmen auf der Ersatzbank Platz.

    Im Vorfeld der Partie hatte Meier verlauten lassen, dass er der defensiven Stabilität höhere Beachtung schenken wolle, allerdings änderte er die grundsätzlich eingeübte System-Aufstellung nicht. Im FCZ stellt sich sowieso immer wieder die Frage, auf welche Seite die Leistung kippt: ins spielerische Hoch oder in der Lustlosigkeit, Zweikämpfe mit nötiger Intensität zu führen.

    Der FCZ traf auf einen Gegner, der nach nur drei Remis in den ersten fünf Spielen intern nicht von Spannungen verschont ist. Entsprechend hartnäckig zeigten sich die Innerschweizer im Vorhaben, erstmals in dieser Saison als Sieger vom Platz zu gehen. Sie traten bissig auf und durften früh den Schwung eines Führungstores geniessen, Schneuwly erzielte seinen dritten Saisontreffer. Die Zürcher taten sich schwer, ihre Linie zu finden. Obwohl im Zentrum personell verdichtet am Werk, vermochten sie die Bälle nicht wie gewohnt in den eigenen Reihen zu halten. Der 1:1-Ausgleichstreffer von Kecojevic per Kopf war eine Art Premiere vor dem gegnerischen Tor. Und kurz vor der Pause hatte der Captain Chikhaoui Glück, dass der Schiedsrichter sein Handspiel nicht ahndete und damit auf den Strafstoss wie auch auf eine mögliche gelb-rote Karte verzichtete. Dies holte der Unparteiische fünf Minuten vor dem Ende nach, als der Tunesier forsch seine Chance in einem Nachschuss suchte. Diese gelb-rote Karte sorgte noch einmal für Intensität, da die Bestraften gegen das Urteil aufbegehrten. In der Summe kann sich Chikhaoui nicht darüber beklagen, in diesem Spiel mit der roten Karte bestraft worden zu sein.

    Die Luzerner müssen sich mit dem vierten Remis begnügen. Das war für sie gefühlsmässig zu wenig, was vielleicht erklärt, dass nach dem Schlusspfiff vor allem von den beiden Goalies einige Nettigkeiten ausgetauscht wurden. Der Luzerner Trainer Carlos Bernegger sprach von «zwei verlorenen Punkten», war aber zufrieden mit der Leistungsbereitschaft seines Teams, das sich in der Pause in der Garderobe «fürchterlich aufgeregt» habe, den Elfmeter nach Chikhaouis Handspiel nicht zugesprochen bekommen zu haben

    natürlich kann es sein, dass basel mal 1 oder 2 jahre stolpert. aber das ändert genau gar nichts an der bestehenden vormachtsstellung dieses vereins. das einzige was basel zur totalen übermacht noch fehlt: auch der fcb schreibt rote zahlen in einer saison ohne cl. und zwar gegen 10 millionen. da das aber sehr selten - und immer seltener - vorkommt, wird zwischendurch fleissig das konto gefüllt. die momentanen reserven sind bei 38 millionen...wie larry sagt: es ist realität!

    realismus-optimismus-schwizer meister fcz... :geil:

    Zitat von Larry

    ...und sollte es nicht gut laufen kaufen sie in der Winterpause nochmals für 12 Millionen ein!

    genau eso isches!


    Zitat von Larry

    Es ist einiges schwieriger für Bayern München Meister zu werden als für Basel!

    genau eso isches!


    Zitat von Larry

    Der rotblaue Planet ist ganz anders. Er ist so anders, dass er bald davonfliegen könnte, weg aus dem Sonnensystem des Schweizer Klubfussballs, weit weg, ins Nirgendwo, ins Fussball-Nirwana." (NZZ)

    genau eso isches! ups, ich ha de fcsg vergesse... :rofl:

    Zitat von ZüriBueb

    Es häts doch na nie en Klub gschafft, 20-30 Jahr z vorderscht sii. Basel isch es jetzt sit öpe 5 Jahr. Irgendwänn gahts immer abwärts. Genauso wie en neue Klub s ganz ufe schaffe cha. Nur abwarte :wink:

    ok, häsch gunne! de fcsg wird die nöchscht supermacht im ch fuessball... :razz:

    im ernst: donnerstag spiel, live auf sf drs, ein gegner der kategorie "bestenfalls durchschnittlich attraktiv" für die basler und trotzdem bezahlen 27'483 zuschauer eintritt für dieses spiel! und genau DAS meine ich! KEIN anderer verein in der schweiz wird jemals eine solche basis hinkriegen! KEINER! :nixwiss:

    und genau so gesund wie die zuschauerzahlen ist das ganze umfeld vom stadion über die sponsoren, den campus/junioren bis hin zu den finanzen, was aber nur die direkte und logische folge der vorher aufgezählten punkte ist.

    Zitat von ZüriBueb

    Ja, han mir au überleit, ob ich söll 12 Jahr schribe. Aber i dene 4 Jahr isch de FCZ Basel halt scho vor de Sunne gstande. Und drum hät de Zähler für mich 2010 vo Neuem agfange.

    eigentlich müsste man sogar 18 jahre schreiben. mit der wahl von rené c. jäggi zum präsidenten 1996 begann die erfolgsgeschichte des fcb. zumindest wurde das fundament des heutigen fcb von ihm gelegt. die vision des heutigen clubs hatte er und mit gigi oeri auch noch das nötige münz.

    Zitat von Mushu

    Habe noch nie ein so feuriges Statement pro Züri-United von dir gelesen, wie gerade eben ...

    im prinzip und vom verstand her hast du recht. habe nie etwas anderes behauptet. aber die gefühlswelt lässt so ein konstrukt nie und nimmer zu dem werden, was du dir erhoffst. der punkt (oben fett und kursiv) wird niemals bzw. nicht mehr zu unseren lebzeiten realität, selbst wenn die clubs nächste saison fusionieren würden!

    Zitat von ZüriBueb

    Es häts doch na nie en Klub gschafft, 20-30 Jahr z vorderscht sii. Basel isch es jetzt sit öpe 5 Jahr. Irgendwänn gahts immer abwärts. Genauso wie en neue Klub s ganz ufe schaffe cha. Nur abwarte :wink:

    die basler werden die ersten sein, denen das gelingt...

    wir reden heute von ganz anderen dimensionen als damals (fcz in den 60/70-er und niederhasli in den 80/90-er jahren). was basel in den letzten 15 jahren aufgebaut hat, ist extrem nachhaltig, sei es von den finanziellen möglichkeiten oder auch vom zuschauersupport. der fcz nahm gegen den fc liverpool im meistercuphalbfinale 1977 netto ca. sfr. 800‘000.- ein. inkl. tv gelder. niederhasli „spülte“ die cl in den 90-ern noch etwa 7 millionen in die kasse. das ist nichts, im vergleich zu heute.

    ausserdem waren beide vereine nicht in der lage ein eigenes stadion zu bauen und sich eine stammfangemeinde von über 20‘000 aufzubauen. in basel geht man – ähnlich wie in deutschland oder england – ans spiel wenn der eigene club spielt. mehr oder weniger unabhängig von der eigenen tabellenrangierung oder der attraktivität des gegners. basel spielt auch gegen thun oder aarau vor über 23‘000 zuschauern. niederhasli spielte in den 90-ern, als doublegewinner und cl teilnehmer, gegen ähnliche gegner – auch wenn sie sich heute nicht mehr erinnern (wollen) – vor 3700 nasen. und das im von ihnen über alles geliebten hardturm.

    ne, ne, wenn nicht gerade ein weltkrieg oder eine wirtschaftskrise wie ende der 20-er jahre unser system fürchterlich durcheinander wirbelt, ist dieser fcb nicht mehr von seinem platz als absolute schweizer nummer 1 zu verdrängen. auch wenn alle paar jahre mal ein anderer verein meister wird und vielleicht sogar für eine saison in den genuss vom cl geld kommt. ohne die sonstigen möglichkeiten eines fcb, reicht auch dieses geld höchstens für 3 beruhigende saisons. aber auch dann wird das budget bestenfalls 1/3 desjenigen des fcb betragen. der fc basel ist praktisch jetzt schon so weit, natürlich auf ch verhältnisse runtergebrochen, wie der grosse fcb in deutschland. um dem fc basel die dominanz streitig zu machen, dafür bräuchte es einen matuschitz der ein fussballstadion hinstellt und das budget per sofort auf mindestens 60 millionen erhöht.

    alles andere ist wunschdenken. leider!