Beiträge von snowcat

    Zitat von Champs-de-Mars

    Völlig richtig, gemäss Torchancen hätte man das Spiel nicht verlieren dürfen. Und am Schiri lags auch nicht, obwohl die Hoppers dieses Spiel nie und nimmer im Vollbestand hätten beenden dürfen


    stimmt alles und trotzdem war niederhasli in meinen augen die um einen tick bessere mannschaft und der verdiente sieger (natürlich nur sportlich, grundsätzlich und aus prinzip verdient diese mannschaft nie einen sieg... :floet: )!

    warum? weil sie - wie der fcz bis vor 2 jahren - mit dem selbstverständnis und dem selbstvertrauen einer siegermannschaft aufgetreten ist. und in genau solch engen spielen gewinnt in der regel nicht die auf dem feld bessere, sondern die mental stabilere mannschaft das spiel.

    Zitat von Mushu

    So isses!


    vom gedanken an einen permanenten spitzenclub fcz muss man sich wohl definitiv verabschieden, ein temporärer ausreisser nach oben liegt sicher dann und wann drin, mehr aber nicht (mehr).

    nzz vo hüt:

    «Nicht nervös werden»

    Der FC Zürich nach der Cup-Niederlage gegen GC

    fcl. · Es ist vielleicht die schwierigste Aufgabe im Fussball: den Kurs zu halten, wenn Zweifel aufkommen, ob die Fahrtrichtung stimmt. Marco Bernet, der Technische Direktor des FC Zürich, ist sich bewusst, dass nach vier Niederlagen in Serie und besonders nach dem verlorenen Cup-Halbfinal gegen GC «Unruhe entsteht und Fragen gestellt werden». Bernet aber sagt: «Die Logik bestimmt, dass wir den eingeschlagenen Weg weitergehen.» Das bedeutet: nur noch wenige Transfers, verstärkte Nachwuchsarbeit, Vernunftdenken.

    «Wir dürfen jetzt nicht nervös werden und zurückkrebsen. Das lehrt uns schon die Erfahrung mit dem Trainer Urs Fischer. Seine Entlassung vor einem Jahr hat nichts gebracht, sie war unnötig. Wir dürfen nicht den gleichen Fehler nochmals begehen», sagt Bernet. Schon damals hatte der FC Zürich versucht, mit dem früheren Nachwuchstrainer Fischer eine Spiel-Philosophie zu entwickeln, die sich an der Academy orientiert, der Jugendabteilung des FCZ. Als der Erfolg ausblieb, wurden Konzept und Fischer fallengelassen.

    Den Trainer Urs Meier soll nicht das gleiche Schicksal treffen. Seit seiner Anstellung ist geschehen, was im Fussball oft geschieht: Der Trainerwechsel hat das Team für einige Zeit stimuliert, aber zur Konstanz hat es nicht gefunden. Der «Meier-Effekt» ist abgeflaut; allerdings hat der FCZ zuletzt nur gegen Mannschaften verloren, die vor ihm klassiert sind: St. Gallen, Basel und GC.

    Rückschläge gehören für Bernet zum Entwicklungsprozess, «entscheidend ist, wo der FCZ in zwei, drei Jahren steht». Entscheidend ist aber auch, wie sich die Finanzsituation im Verein entwickelt. Bernet sagt: «Der FC Zürich befindet sich in einem Sparprozess. Inwieweit die sportliche Abteilung betroffen ist, ist noch unklar. Es soll aber nicht auf Kosten des sportlichen Erfolgs gespart werden, also nicht bei den Trainern oder den Spielern. Klar ist, dass wir ein gesundes Budget erstellen müssen.»

    Was aber ist ein gesundes Budget? Offenbar soll es nochmals um mehrere Millionen Franken reduziert werden. Bernet möchte sich zu konkreten Zahlen nicht äussern, sagt aber: «Wir wollen ein Budget, das uns überleben lässt - eines, das uns nicht zum Verhängnis wird, wenn wir nicht im Europacup sind.» Der FCZ könnte das internationale Geschäft in dieser Saison weiterhin über den fünften Meisterschaftsrang erreichen, aber die Klubpolitik soll nicht darauf ausgerichtet werden.

    Zitat von larlf

    rein vo de titel an für sich häsch du sicher rächt, mini sicht isch die:
    ich bin zwar au alt, aber wenigstens hät s04 no kein Meistertitel gholt, sit ich läbe... (glich's gilt au für Fribourg)
    zudem sind 6 vo denä 7 Titel zwüsched 1934 - 1942 gsi und ehrlich gseit: kei ahnig wie dazumals d'meisterschaft "usglost" worde isch... (aber irgendwie chan ich mir nöd so rächt vorstellä, dass i sonere ziit im sport alles ehrlich und fair abgloffe isch)


    momol, isch scho sportlich zu und her gange! du glaubsch nöd im ernscht, dass d'nazis en club us em pott portiert händ? da wär wahrschinli vorher hertha a de reihe gsi. oder de fc berchtesgaden.

    scho mal vom schalker kreisel ghört?

    Zitat von Mirko

    Isch Öpfel mit Bire vergliche! Im Hockey dörfsch genau ei Entscheidig aluege, Goal ja oder nei, und kei Fouls oder Offsideentscheidige. Drum gits ja nöd mal jede Match so e Konsultation. Im Fuessball häsch pro Spiel 3-4 Strafrumszene, wos mehreri Zitlupe git und nomal öpe glich viel Offside.

    Und de geilscht isch de Verglich mit Football, wos sowieso all paar Sekunde en Unterbruch git :roll:


    die entscheidung ball drin oder nicht übernimmt der chip, also keinen unterbruch durch videokonsultation. 95% der offsideentscheide sind glasklar und erfordern ebenfalls keine videokonsultation. die strittigen strafraumszenen werden massiv abnehmen, da praktisch nicht mehr "geschwalbt" wird. gut, die italiensiche liga müsste sich neu erfinden...aber das ist ja nicht unser problem. :wink: es gäbe also gar nicht so viele unterbrüche wie befürchtet.

    und ja, ein football spiel dauert gefühlte 4 stunden mit einer gefühlten nettospielzeit von 7 minuten. da können die trainer auch 15 unterbrüche pro spiel fordern. merkt kein mensch. diese regel brauchts im fussball nicht. was ich aber aus amerika übernehmen würde ist die zeitregel. wann ein fussballspiel abgepfiffen wird, entscheidet heute völlig willkürlich der schiedsrichter. so eine regel ist in na völlig undenkbar. das könnte man ruhig mal ändern in unserem fussball.

    Zitat von Mushu


    Doch, ich finde Leoni definitiv besser. Er hat nicht nur Spiele im Alleingang gerissen, er strahlt auch Ruhe und Gelassenheit aus.

    Bei Da Costa ist alles hektisch und etwas "unkontrolliert". Gegen St. Gallen und GC habe ich z.B. sicher 5-6 Auskicks direkt ins Seitenaus gesehen (das macht schon unser Ec-Goali nicht mehr ...).


    da costa reisst keine, verliert aber auch keine spiele. das ergibt, wie sevi richtig sagt, durchschnitt. leoni gewinnt und verliert spiele, das ergibt ebenfalls durchschnitt unter dem strich. darum finde ich leoni auch nicht wirklich viel besser als da costa. klar, an guten tagen von beiden ist leoni klar besser. wo allerdings da costa besser ist, ist in der ballbehandlung und im mitspielen. er hat beinahe die technik eines feldspielers.

    aber ein sommer oder bürki sind definitiv andere kaliber. und zwar verglichen mit da costa und leoni!

    Zitat von larlf

    du bisch doch bestimmt bim letschte cup-derby au debie gsi? :mrgreen:


    na ja, da dieses spiel bekanntlich nie stattgefunden hat, kann ich auch nicht dabei gewesen sein... :razz:

    Zitat von Mushu

    Zudem ist wohl Da Costa auch mehr Meister-Fan, als Meister-Goali; wenn ich denke, wo Leonie gegenwärtig versauert ...


    ich finde leoni nicht wirklich besser als da costa. bei da costa fehlen zwar die spiele, in denen er einen match praktisch im alleingang reisst. dafür fehlen ihm aber auch die spiele, in denen er einen match alleine verliert.

    wenn ich die kommentare hier und in den medien so lese, war es definitiv die richtige entscheidung dieses wochenende nach zermatt skifahren und nicht in den letzi zu gehen! in den letzten ca. 7 saisons hat der fcz kein derby verloren, wenn ich im stadion war. dieses jahr habe ich alle 3 derbies verpasst. hab sie nicht mal im tv gesehen. ah ja, am 17.4. bin ich live im letzi... :floet:

    Zitat von Der Weise

    Hört auf, wenn in den ersten 5 Minuten eine reinfällt geht das ganze SCB Konzept baden.Wie bereits mehrfach gesagt, ich sehe lieber attraktives Hockey mit der Gefahr eines ausscheidens in den Playoffs.
    Schaut euch einmal unsere Zuschauerzahlen an in dieser Saison, das hat nur mit dem attraktiveren Hockey zu tun.
    Und schazt mal im Berner Forum was viele meinen über die Spielkultur der Berner während der regular season.


    wenn... :cool:

    Zitat von Caro

    man kann jetzt natürlich auch alles schlechtreden...


    und trotzdem ist es so! sobald du diesen schwestern auf den füssen rumtrampelst und die räume dicht machst, geht bei denen nix mehr. ein paar deftige checks gegen plüss, sprunger provozieren ohne ende und schon ist auch bykow wirkungslos und der ofen aus bei den gottéron sisters!

    drum sei kritik schon erlaubt, denn: mitspielen ist definitiv die fälscheste taktik die man gegen die wählen kann! und wenn das laien auf der tribüne schon merken (und zwar schon VOR dem halbfinale), wieso nicht auch unser staff? :nixwiss:

    Zitat von Eggi

    Chapeaux Basel was die au hüt wieder zeiged. Bin kein Basel Fan, im Gegeteil, aber das isch grosses Kino...

    Edit: bis uf die letschte 5 Minute ;)


    würklich erstunlich! au nach em 2:2 usglich spilleds munter witer. basel isch nöcher am 3:2 als d'spurs...

    gegen st. gallen hatte man die 3 punkte schon vor dem spiel im sack. schliesslich spielten die bisher eine katastrophale rückrunde im gegensatz zum fcz. da konnte man das verteidigen getrost vernachlässigen und ein wenig chügelen mit den st. gallern. was ja in der 1. halbzeit auch ganz gut gelang. darum konnte man - ohne risiko - zusätzlich noch abbauen in der 2. halbzeit...das ergebnis ist bekannt!

    aber lieber gestern dieser weckruf, als erst nächsten samstag oder gar am 17. april!

    nzz vo hüt:

    Konsequenter und effizienter

    Der FC St. Gallen überrascht den aufstrebenden FCZ mit einem 3:1-Sieg

    Im Letzigrund nähert sich nicht der FCZ den Europacup-Rängen an. Vielmehr festigt der FC St. Gallen Platz 3.

    Hansjörg Schifferli, Zürich

    Der FCZ begann durchaus mit dem Selbstverständnis einer Mannschaft, die in diesem Jahr noch keines von sieben Pflichtspielen verloren hatte, die deshalb statt eines so gemeinen Zieles wie des Klassenerhalts das deutlich gehobenere eines Europacup-Platzes vor Augen haben konnte. Am Ende aber hatte mit dem FC St. Gallen jenes Team gewonnen, das in der Rückrunde erst sieben statt - wie der FCZ - 16 Punkte gewonnen hatte, das aber auf Dauer des Spiels vielleicht erstmals in diesem Jahr seiner Klassierung gerecht wurde. Und die ist immerhin Platz 3.

    Während der FCZ allmählich nachliess, offensiv in einen Trott verfiel, mit dem sich nicht mehr viel erzwingen liess, legten die St. Galler zuerst mit einer defensiv sehr disziplinierten und weitgehend fehlerfreien Leistung die Basis zu einem Punktgewinn. Sie wären wohl auch schon mit einem Remis zufrieden gewesen - anders als die Zürcher. Und so boten sich dem FCSG Mitte zweite Halbzeit die Chancen, gar noch mehr zu erreichen gegen Zürcher, die zu sehr an die Offensive dachten und darob «wiederholt die Ordnung in der Defensive verloren», wie ihr Trainer Urs Meier hinterher sagte.

    Einen ersten defensiven Patzer des FCZ, vor allem von Philippe Koch, nutzte Sébastien Wüthrich zum 0:1; und wenig später erlaubte das kollektive Zögern im Zürcher Abwehrzentrum Oscar Scarione, sich den Ball zum 0:2 zurechtzulegen. Die Gegenwehr der Zürcher führte noch zum 1:2, hätte mit etwas Glück - oder mehr Qualität von Jahovic bei einem Kopfball aus bester Position - gar den Ausgleich bringen können. Doch eine St. Galler Aktion war auch die letzte zwingende des ganzen Spiels, ein perfekter Konter über Etoundi, den soeben eingewechselten Lenjani zu Scarione. Der Argentinier wurde so zum Matchwinner des FCSG gegen den FCZ - wie schon beim 2:0 ebenfalls dank Toren in der zweiten Halbzeit im Herbst.

    Meier anerkannte nach seiner ersten Niederlage als FCZ-Chef, «dass dieses Resultat den Leistungen der beiden Mannschaften entspricht, denn St. Gallen zeigte, warum es in der Tabelle so weit oben steht.» Meier, auch als Verlierer zurückhaltend und souverän, wusste, dass zuletzt das eine oder andere Spiel für seine Mannschaft gelaufen, dass also auch einmal das Gegenteil zu akzeptieren war. Natürlich hätte seine Mannschaft offensiv mehr bringen müssen als in dieser Besetzung mit den Flügelspielern Chiumiento und Schönbächler, die kaum zu sehen waren, oder Ersatzstürmer Jahovic, der sich kaum durchsetzen konnte. Ohne die Abwehrfehler, die sich in der zweiten Hälfte einschlichen, hätte es wenigstens zu einem Remis gereicht.

    «Wir waren hinten, aber auch vorne zu wenig konsequent», sagte Meier noch. Daniel Tarone, der den gesperrten Cheftrainer Jeff Saibene auf der St. Galler Bank vertrat, sah «die Effizienz im Abschluss» als entscheidenden Punkt. Klar war: Die St. Galler nutzten ihre wenigen Möglichkeiten in der Tat konsequent und liessen defensiv so wenig zu, dass am Ende vom Auftritt eines Tabellendritten, also eines Spitzenteams, zu reden war.

    Zitat von larlf

    ääähm, du häsch glaubs en tippfehler, oder hett das nöd sölle heisse: "da hett ich dänn scho no es paar uf dere pinnwand"?
    (also, ich nimm mal ah, dass es das urdorf bim gränzübergang züri-ag isch?)


    ... :floet: :winke:


    es isch das urdorf. und genau dete han ich über 35 jahr vo mim läbe, inkl. allne schuele, verbracht...urdorf grenzt übrigens nöd nume an aargau, sondern au a d'stadt züri... :cool:

    wie ich schon erwähnte: ein land wie katar belohnt man nicht mit der durchführung des wichtigsten sportanlasses! die sollen zuerst ihre hausaufgaben in demokratie und menschenrechten machen, aber davon sind sie etwa 200 jahre entfernt!

    tragsich, dass auch funktionäre aus eigentlich zivilisierten länder sich einen deut darum kümmern. die stimme bekommt das land, mit den am prallsten gefüllten couverts...

    http://www.blick.ch/sport/fussball…-id2253643.html

    Zitat von Der Weise

    Im Halbfinale raus aber trotzdem eine viel attraktivere Saison als die Meistersaison. Und was mir beim Interview mit Crafword aufgefallen ist; der identifiziert sich um einiges mehr mit dem Verein als Hartley.
    War ne tolle Saison, jetzt sind halt mal die anderen dran!


    sehe ich auch so!

    und so nebenbei: crawford ist ein cinéast! und das macht ihn für mich sehr menschlich und erreichbar! und zürich ist weltweit die beste stadt für kinofreaks! ...und hockey freunde... :nick: