Beiträge von snowcat
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Zitat von larlf
suppi, en schlächtere arbeitsplatz hetti wohl nüme chöne übercho:
vom tower in oerlikon müese zügle: "unders" strasseverkehrsamt, mit ussicht autobahn und en fuessballplatz, wo momentan grad so komischi (blaui trainer) am trainiere sind...
wenigstens bisch jetzt i de stadt. öppis wo me vo örlike/züri nord nöd würkli cha behaupte... :razz: -
Zitat von Eierchopf
Heilbringed sicher nicht, das ist sowieso keine Massnahme der Welt. Solange es Fussball/Hockey gibt, wird es auch Gewalt geben. Aber die Stadt Basel zB. setzt neuerdings auf Dialog und Fanarbeit. Dies seit letzter Saison. Passiert ist, von da an, nichts. Auch Bern ist auf diesen Sprung aufgesprungen (Keine Polizeiheere mehr ums Stadion) und siehe da, passiert ist nichts und die Polizeikosten konnten auf ein vielfaches eingespart werden. Das ist für mich die richtige Richtung. Schau mal, wenn du einen Auswärtsmob mit Scharen kampfbereiten Polizeibeamten empfängst, und dann noch mit elend langen Einlassprozederen schikanierst, dann wird schon mal der Grundstein für Ausschreitungen gelegt. 90% der Zuschauer flucht, die restlichen neigen dann zu Gewalt (leider). Darum, warum nicht die Polizei in Kampfmontur im Hintergrund halten und zusätzliche Drehkreuze öffnen? Ist einiges billiger und effektiver als noch mehr Polizei, noch mehr Kameras etc. Da wette ich mit dir um alles, was ich habe.
wir werden uns über ursache und wirkung nie einig. ich denke schon, dass zuerst der mob und sachbeschädigungen waren und dann die polizei. nicht umgekehrt. wäre auch gar etwas seltsam...ausserdem ist ein auswärtsmob absolut unberechenbar. es braucht manchmal sehr wenig bis zur eskalation. und für diesen moment ist die polizeipräsenz, kameraüberwachung etc. nötig. ob man diese präsenz allerdings immer und überall sehen muss ist eine andere, durchaus berechtigte, frage.
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Zitat von Eierchopf
- 900'000.- jährliche Sicherheitskosten NUR für den FCZ (Gesamt wird locker 2 Mio im Jahr ausgegeben) sind völlig in Ordnung. Nein, sogar "härter Durchgreifen" muss man.
ich kann viele argumente in deinen postings nachvollziehen. trotzdem haben sich weder gut zureden, noch selbsthilfegruppen, noch die sache einfach mal laufen lassen, als der heilsbringer erwiesen.auch ich will schlussendlich einfach mein bier trinken und sport konsumieren und das am liebsten ohne unangenehme begleiterscheinungen. trotzdem fühle ich mich durch gewisse repressionen welche auch mich betreffen (permanetente kameraüberwachung überall, ausweiskontrollen an den eingängen, massive polizeipräsenz etc.) nicht im geringsten in meiner persönlichen freiheit behindert. im gegenteil mir gibt das sogar eine art von sicherheitsgefühl, ähnlich wie das prozedere am flughafen.
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Zitat von snowcat
also doch! auch das zürcher stadion kostet "nur" um die 80 millionen! im ganzen 330 millionen kredit ist ausserdem fast die hälfte für städtischen wohnungsbau veranschlagt. etwas, was in einer rot-grün wählenden stadt immer ein mehrheit findet! ausschnitte aus dem heutigen tagi, welche die ganzen zahlen etwas relativieren:
Gebäude kostet «nur» 85 Millionen
Am ehesten ist ein Vergleich mit dem ähnlich grossen neuen Stadion in Luzern möglich, das 80 Millionen kostete. Das neue Hardturmstadion sei nur «scheinbar fast doppelt so teuer», heisst es im Bericht, der mit «Äpfel und Birnen: Vergleiche setzen Vergleichbares voraus» betitelt ist. Tatsächlich betreffen in der Aufstellung der Stadt Zürich nur 85,1 Millionen oder 57 Prozent der Zielkosten das Stadiongebäude an sich.
Im Unterschied zu Zürich sind in Luzern zusätzliche Bauten und Leistungen nicht eingerechnet. So etwa 20 Millionen für eine Tiefgarage, 12 Millionen für die Ausstattung und Betriebseinrichtungen. Auch sind die Quersubventionierung durch die Wohntürme neben der Swissporarena (6 Millionen) sowie die 12 Millionen Baunebenkosten, Zinsen und Bauherrenleistungen in der Luzerner Summe nicht drin.Nicht vergessen werden darf auch, dass nur Zürich eine Heimat für zwei Spitzenclubs bieten muss. So hat der Wunsch nach getrennten Fankurven dazu geführt, dass eine neue Passerelle gebaut werden muss, um die Gästefans getrennt zu ihren Sektoren zu führen. Zusammen mit den zuerst nicht geplanten Stehplätzen hat dies das Projekt um 15 Millionen verteuert.
fast 1 drittel, nicht die hälfte ist für den städtischen wohnungsbau vorgesehen. trotzdem nicht ganz unwichtig für den ausgang der abstimmung... -
Zitat von snowcat
ich habe ja schon immer gesagt/geschrieben, dass es zu teuer ist für das was es bietet. es ist ein stinknormales stadion, welches an anderen standorten in der schweiz keine 80 millionen kostet. aber wenn ich die wahl habe zwischen einem (zu) teuren oder keinem stadion, nehme ich das zu teure. selbst als stadtzürcher steuerzahler würde ich so denken. und so denken 99% der fussballfans. die anderen allerdings...
also doch! auch das zürcher stadion kostet "nur" um die 80 millionen! im ganzen 330 millionen kredit ist ausserdem fast die hälfte für städtischen wohnungsbau veranschlagt. etwas, was in einer rot-grün wählenden stadt immer ein mehrheit findet! ausschnitte aus dem heutigen tagi, welche die ganzen zahlen etwas relativieren:Gebäude kostet «nur» 85 Millionen
Am ehesten ist ein Vergleich mit dem ähnlich grossen neuen Stadion in Luzern möglich, das 80 Millionen kostete. Das neue Hardturmstadion sei nur «scheinbar fast doppelt so teuer», heisst es im Bericht, der mit «Äpfel und Birnen: Vergleiche setzen Vergleichbares voraus» betitelt ist. Tatsächlich betreffen in der Aufstellung der Stadt Zürich nur 85,1 Millionen oder 57 Prozent der Zielkosten das Stadiongebäude an sich.
Im Unterschied zu Zürich sind in Luzern zusätzliche Bauten und Leistungen nicht eingerechnet. So etwa 20 Millionen für eine Tiefgarage, 12 Millionen für die Ausstattung und Betriebseinrichtungen. Auch sind die Quersubventionierung durch die Wohntürme neben der Swissporarena (6 Millionen) sowie die 12 Millionen Baunebenkosten, Zinsen und Bauherrenleistungen in der Luzerner Summe nicht drin.Nicht vergessen werden darf auch, dass nur Zürich eine Heimat für zwei Spitzenclubs bieten muss. So hat der Wunsch nach getrennten Fankurven dazu geführt, dass eine neue Passerelle gebaut werden muss, um die Gästefans getrennt zu ihren Sektoren zu führen. Zusammen mit den zuerst nicht geplanten Stehplätzen hat dies das Projekt um 15 Millionen verteuert.
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Zitat von sloggi
nicht zwingend.
natürlich, für die hardcores ein alptraum, aber auf der wahrscheinlichkeitsskala dürftest du gar nicht mal so weit unten stehen. das könnten noch viele so sehen.
auf einer fusionswahrscheinlichkeitsskala ist roger sogar weit oben. es wird passieren, irgendwann. aber wie du sagst, kein hardcore will das oder denkt in diese richtung. ein absoluter alptraum mit einem insekt auf der selben tribüne zu sitzen und erst noch die selbe mannschaft anzufeuern. das geht nur im hallenstadion, im fussball unmöglich! -
Zitat von Mushu
Ohjee;
dann bin ich mit meinen Meinungen "ich will nicht vom Letzigrund weg; verbessert dieses Stadion" und "ich wäre für eine (in jeder Hinsicht sinnvolle) Fusion von Fussballzürich; das Produkt darf nur kein GC enthalten" schon ein Exot ...

definitiv! du bist jedenfalls der einzige den ich kenne, der so denkt!aber vielleicht liegts ja an mir und ich verkehre einfach im falschen umfeld... :razz:
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Zitat von Mushu
Hey; du arrgumentierst gegen dich selber! Oder willst du das Stadion nun plötzlich auch nicht mehr?
ich habe ja schon immer gesagt/geschrieben, dass es zu teuer ist für das was es bietet. es ist ein stinknormales stadion, welches an anderen standorten in der schweiz keine 80 millionen kostet. aber wenn ich die wahl habe zwischen einem (zu) teuren oder keinem stadion, nehme ich das zu teure. selbst als stadtzürcher steuerzahler würde ich so denken. und so denken 99% der fussballfans. die anderen allerdings... -
Zitat von Mitsch 2006
hier eine aufstellung, evtl. war die hier schon mal drin
Kosten für Stadionbauten in EUR:
ZÜRICH, 19.0000 ZUSCHAUER, 190 MILLIONEN EURO!
Gelsenkirchen, 60.000 Zuschauer, 175 Millionen.
auf schalke gibts für weniger geld noch einen rasen der mittels einer hydraulik auf schienen aus dem Stadion hinausgeschoben werden kann und ein komplett verschliessbares dach. und das allerwichtigste: eine tankanlage unter der arena fasst 48.000 liter bier! das bier wird durch insgesamt 5 kilometer lange schläuche an die zapfsäulen der 32 verkaustände gepumpt!

sind im zürcher stadion wenigstens die wc schüsseln aus gold?

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die geschichte lässt sich auf etwa folgenden nenner bringen:
1. die (ersten) leserkommentare in den zeitungen sind so aussagekräftig und meinungsbildend wie die meinung vom papst zur verhütung. der fussballfan stimmt ja, egal was er am stadion zu bemängeln hat. bemängeln bedeutet nicht einsprache ergreifen. bei allen anderen wird entscheidend sein, wie offen sie sind für etwas von dem sie nicht direkt profitieren und trotzdem dafür zahlen "dürfen". und dann natürlich wie die (zu) hohen kosten dem stimmbürger verkauft werden. ich bin überzeugt, würden wir über ein 80 millionen projekt reden wäre die abstimmung reine formsache.
2. das stadion ist recht gefällig von aussen, aber sicherlich nichts neues und einmaliges. innen - komplett geschlossen gegen aussen, steile tribünen und mit dem tief ins spielfeld gezogenen dach - scheint es wirkliches hexenkessel potential zu haben. tolle sicht und gute akustik.
3. wir waren in den letzten 10 jahren in zürich noch nie so nahe an einem neuen fussballstadion. es fehlt wirklich "nur" noch die abstimmung. einsprachen sind kaum zu erwarten. zur abstimmung siehe punkt 1.
4. sollte das stadion vom volk abgelehnt werden, werden fusionsgespräche zwischen den beiden clubs fürchterlich tempo aufnehmen…
ich habe die hoffnung auf das neue stadion jedenfalls noch nicht aufgegeben. welche (politischen) parteien das stadion befürworten und der abstimmungskampf derjenigen wird ziemlich entscheidend sein für den abstimmungsausgang.
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Zitat von Larry
....jetzt mues es nur no cho.....
läck bis dänn bin ich
scho fascht räntner!
du meinsch: bis dänn beziesch d'ahv. renter bisch ja scho...
stadion gseht nöd leid us. ich frög mich allerdings immer no, wieso das teil dopplet so tüür isch wie es verglichbars in luzern und 4x so tüür wie das projekt in aarau, wo vo de gliche firma baut wird...

und wänns neue stadion scheiteret, dänn bim stimmvolk, wäge genau dene zahle! susch dörftis niened meh iwänd gege das stadion geh.
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Zitat von Ali Bengali
macht ja auch Sinn den Fàbregas zuerst durch die Juniorenabteilung laufen zu lassen (kostete bestimmt nichts) um ihn dann für nur 42.5 Mio CHF zurück zu holen.
ach ja und Villa für 50 Mio war ja da auch noch.
was wohl Henry und Zlatan gekostet haben.....
und nach diesen 4 spielern muss man schon grübeln oder googeln um auf weitere zu kommen. bei real fallen mir beinahe 4 topshots jährlich ein die letzten 10 jahre... -
Zitat von Larry
Interessant wird es, wenn GC und St. Gallen mal ein, zwei Spiele verlieren - was passiert dann?
Ich hoffe sehr, wir können am SO Basel noch mehr ins Elend stossen, vor allem weil sie noch ein EL Spiel in den Beinen haben werden.
Schaun mer mal, werde noch einmal vor Ort sein.
niederhasli hat potential, die verkraften dieses jahr auch eine kleine baisse. st. gallen gewinnt (noch) trotz mittlerweile schlechtem fussball. aber sie strapazieren das glück seit einigen runden über gebühr. nach 2 niederlagen in serie werden die einbrechen. und ja, ich bleibe dabei, der fcz wird ende saison vor st. gallen stehen in der tabelle. -
Zitat von Ali Bengali
naja so derbe ist die Nachwuchsförderung ja auch nicht. Barca versucht Jahr für Jahr einen Top Shot zu holen.
Geben ja immer wieder zig Millionen für irgendwelche Stars aus.
vom aktuellen 25 mann kader liefen 14 durch die eigene juniorenabteilung. -
Zitat von Larry
Das Projekt in Zürich wurde 2003 vorgestellt, im September 2003 wurde abgestimmt und angenommen, 2009 beerdigt.
Das war vor 9 (!) Jahren, und falls die (voraussichtliche) Abstimmung im nächsten Jahr durchkommt, falls keine Einsprachen kommen (...) wird das neue Stadion dann (voraussichtlich) 2017 stehen - 14 Jahre später!
Falls, wenn, aber... :roll:
schon klar gehts in zürich noch länger.aber nochmals: ich bin froh lebe ich in einer direkten demokratie. mit allen vor-, aber natürlich auch nachteilen. wobei die vorteile bei weitem überwiegen. manchmal wird der demokratie gedanke halt wirklich arg strapaziert. aber im falle vom zürcher fussballstadion müssen wir doch alle froh sein, dass das damals geplante 32'000-er, in jeder beziehung völlig überdimensionierte, stadion nie gebaut wurde. wir hätten nur ein wenig bessere verhältnisse als servette. und wer will denn das schon?

