Beiträge von snowcat

    es geht dem evz wohl kaum darum keine (gäste-) fans mehr zu haben, sondern darum, dass nur noch solche anwesend sind, welche sich auch an die elementarsten gesellschaftlichen regeln des zusammenlebens halten. und das erreicht man nun mal nur mit einer entanonymisierung des einzelnen!

    die einfachste lösung für mich: jeder (nicht nur gäste- oder kurvenfans) zeigen beim eintritt ins stadion ihr ticket/saisonkarte und die id, welche gescannt wird. liegt etwas vor, kommst du nicht rein. ausserdem ist die hinterlegung deiner identität praktisch ein garant, dass im stadion nichts passiert. kein mensch macht den max, wenn er innert minuten identifiziert werden kann. und falls doch, sollten drakonische strafen auf ihn warten. nur so kann der spreu vom weizen getrennt werden. die lästigen und zeitraubenden eingangskontrollen kann man sich so auch gleich schenken! und so nebenbei werden die 99% normalen endlich in ruhe gelassen!

    der zuger weg ist sicher nicht falsch...

    gruess roli c.

    Zitat von Larry

    Es gäbe schon Lösungen zwischen "Schnellrichter" und "Geisterspielen".

    Würde Dir aber nicht gefallen, und da ich weder FCZ Präsi noch Bullenchef bin werde ich das hier auch nicht vertreten, will mich ja nicht zum Bölimann machen.

    Es gibt aber einen Club (nicht Fussball) der langsam in diese Richtung geht....

    :?:

    erzähl mal, nimmt mich wunder!

    gruess roli c.

    kollektivstrafen/geisterspiele sind noch viel willkürlicher, weil fälschlicherweise tausende bestraft werden. bei schnellrichtern ist es - im extremfall - mal einer.

    und ob wirklich alle, die im nachhinein einen auf so wahnsinnig unschuldig und opferrolle machen auch wirklich unschuldig sind, ist wieder eine andere diskussion. denn merke: ich kann mich im umfeld eines fussballspiels und im stadion - jederzeit - so bewegen und verhalten, dass ich gar nie festgenommen oder per video identifiziert werde!

    gruess roli c.

    Zitat von Larry

    Nein es hat mit der Schweizer "Rechtssprechung" zu tun!

    Nun wird wegen Problemen beim Fussball das Gesetz angepasst, obwohl man dies besser bei anderen Fällen machen würde.

    nur weil es bei anderen fällen - fälschlicherweise, da gebe ich dir 100% recht - nicht gemacht wird, heisst es noch lange nicht, dass man es im fussball auch lassen kann!


    Zitat von Larry

    Ich wünsche Dir dann viel Spass in Zukunft an den FCZ Auswärtsspielen, wenn Du im FCZ Block mal Opfer eines solchen Schnellgerichtes wirst, weil der neben Dir zündet oder so.

    Und dann versuch mal auf dem "Rechtsweg" dagegen anzugehen!

    betrifft mich nicht, da ich auch auswärts sitzplatz bevorzuge. und falls ausnahmsweise doch, wird mich das überwachungsvideo von jeder schuld freisprechen. ist dem basler vom mai spiel übrigens auch gelungen, auf dem rechtsweg dagegen vorzugehen, meine ich.

    ausserdem ist das risiko ein fcz heimspiel zu verpassen, wegen einer neuerlichen kollektivstrafe, sprich geisterspiel, um ein tausendfaches höher, als das ich fälschlicherweise abgeurteilt werde.

    gruess roli c.

    einerseits begrüsst und forderst du vehement in diesem forum sämtliche kollektivstrafen in einem fussballstadion und das, wie du jetzt zugibst "...Wegen ein paar Fans, meist sind es Ultras, aber Hooligans sind es ganz sicher nicht..." ich weiss das übrigens schon lange... :floet:

    andererseits nervst du dich, wenn ein durchaus brauchbarer vorschlag wie schnellgerichte im stadion eingeführt werden sollen, indem endlich die wirklichen täter bestraft werden. :nixwiss:

    über den kosovaren aus hochdorf erübrigt sich jede diskussion, da mittlerweile selbst ultralinke kreise solche leute eifach nur noch ausschaffen wollen. wieso das gesetz, welches eine ausschaffung jetzt schon ermöglichen würde, nicht angewendet wird, bleibt ein geheimnis, leider aber nicht meins...hat im übrigen genau gar nichts mit der momentanen fanproblematik zu tun.

    gruess roli c.

    Zitat von Larry

    Und nein, bei den negativen spielt der eigene Auftritt keine Rolle, da man als Zürcher schon angemacht wird bevor man ein erstes Wort gesprochen hat.

    natürlich, aber diese spezie gibt es überall. wie oft habe ich schon den kopf geschüttelt über auftritte von zürchern...

    gruess roli c.

    Zitat von Larry

    De Chick-haui, de chunt no!!!!!! So wie de Guerrero! :rofl:

    De einzig wo dra glaubt isch de Canepa :roll:

    am ball isch er nach wie vor e augeweid, aber mit null ifluss ufs spiel. villicht sött ers mal als ballkünstler im cirque du soleil probiere. :nixwiss:

    gruess roli c.

    Zitat von Larry

    Findsch?

    Originell?

    Anti Zürich Reflex bzw. Komplex vom Feinsten, wie ich es halt auch persönlich kenne.

    Egal ob du in einer Partei oder einem Club bist, wo du glaubst, alle hätten das gleiche Interesse: Kaum kommen Zürcher dazu kommt der Abwehrreflex, und von den Baslern kommt er am heftigsten.
    Dann glauben sie noch sie könnten ungestraft Züri Bashing betreiben, und wenn man dann zurückschlägt (mit der zugegeben grossen Züri Schnurre), dann sind sie so was von beleidigt!
    Schlicht und einfach nur äzend!

    ich kenne die basler anders. mit gesundem humor und auch einer prise selbstironie. mit durchaus heimlicher bewunderung für zürich. der eigene auftritt dürfte aber eine ziemlich entscheidende rolle spielen bei solch interkantonalen begegnungen.

    gruess roli c.

    unten ein - wie ich finde - ziemlich origineller "giftpfeil", aus basel richtung zürich (aus der nzz am sonntag):

    gruess roli c.

    Liebe, teure Zürcher

    Laut dem englischen Magazin «The Economist» ist Zürich die teuerste Stadt der Welt. Damit verdrängt die Schweizer Wirtschaftsmetropole Tokio vom Spitzenplatz. Als Basler ist man davon schwer beeindruckt: Führt die Diskretion der Basler doch dazu, dass die Stadt am Rheinknie auf keine Liste kommt. Von Minu

    L iebe Zürcher.

    Ihr habt's also geschafft! Ihr holt Euch den WM-Titel im Marathon-Rennen um den teuersten Lebenskostenindex. Das macht Freude. Das macht Spass. Und sicher wird das Ereignis gebührend mit Hallenstadion- Hallihallo, rotem Teppich und Live-Lifestyle-Fernsehdirektübertragung gefeiert. Denn eines muss man Euch Zürchern lassen: Im Sichselberfeiern habt Ihr die lästigen Basler längst geschlagen. Der Focus des Zürcher Fernsehens ist immer mit Glanz und Gloria auf Zürich gerichtet. Zürich ist die Welt. Und - seit dieser Woche vom englischen Magazin «Economist» schwarz auf gold verbrieft - die teuerste dazu!

    Tokio wird auf den zweiten Platz verwiesen. Die Sushi-Preise sind dort geradezu lächerlich, wenn man's mit unserm Tempura-Japaner an der Ecke vergleicht. Und für den Preis eines einzigen Zürcher Bahnhofstrassen-Tagestruffes könnten sechs Kinder aus Karachi (Rang 132) vier Jahre lang Sozialwirtschaft studieren.

    Ich schnall's noch nicht, wie sich der «Economist» diese Tabelle mit den teuersten Städten der Welt zusammenwurstelt. Doch uns Basler hat die Sache total umgehauen - aber total, sage ich Euch.

    Basel ist billig. Schlimmer: Basel ist gar nicht. Wie immer. Non-existent. Luft. Auseconogemistet. Das RegioStädtchen wird nicht nur vom Schweizer Fernsehen ignoriert - auch der «Economist» übersieht die Kleine am Rheine. Basel liegt damit im Rating irgendwo zwischen Mumbai, Cleveland und Hornussen. Also nirgendwo. Und da muss man sich schon fragen: Was macht eigentlich das Leben in Zürich teurer als das Vegetieren in Basel?

    Natürlich ist es kostenaufwendiger, an der herrlichen Betonküste mit Blick auf den grössten Pool der Schweiz seine Villa zu bespielen. Ich meine: Das ist etwas ganz anderes als eine Ikea-Zweizimmerwohnung am Arsch eines rheinischen unreinen Chemiesilos, das immer leicht vor sich hindampft wie ein noch nicht abgestelltes AKW. Oder der letzte Basler Raucher im Fümoir.
    Und natürlich ist das Leben all dieser herumhampelnden Bankangestellten rund um den Bürkliplatz sicherlich nicht gerade billig, wenn man an die trauerschwarzen Armani-Anzüge und die Gürtel mit der H-Schnalle (H wie Her-Schauen!) denkt.

    Auch das allabendliche Abchillen in der Cüpli-Bar malträtiert die ohnehin nicht mehr üppigen Boni-Einnahmen gewaltig, ganz abgesehen vom Schnee auf dem Spiegel - Linie für Linie geht da ins dicke Tuch. Das schnupft keine Geiss weg! Dagegen ist das Vergnügen der zünftigen Finanzbrüder, jedes Jahr ein paar Tausender durch ein Wattemännchen im Klang des Sechseläutenmarschs abpfupfen zu lassen, geradezu ein Schnäppchen.

    Und teuer machen das Zürcher Leben natürlich auch die Bankmenschen, die auf Abwege(li)n tummeln oder mal rasch eine Handvoll Milliarden wegspekulieren. Unter Milliarden machen sie es an der Limmat nicht. «Millionen» gilt in Zürcher Bankenkreisen heute bereits als Unwort. Billion - ist der Ton.

    Natürlich gibt's auch in der reichsten Stadt der Welt ein paar abgehangene und verlotterte Kreaturen, die dich am Bahnhof abfangen und anschlauchen: «Häsch mer es Nöötli?» Selbst in diesem Moment bricht jedoch das Zürcherische krass durch: Während in Basel der Klient um einen «Stutz» angegangen wird, passt sich der Zürcher Bettler automatisch den teuersten Umständen der Welt an - er fordert Notengeld. In Basel weiss der Bettler ganz genau, dass er dem Bebbi auf den spendierten Franken 50 Centimes herausgeben und eine Quittung unterschreiben muss. Die 50 Centimes kommen als Spendengelder auf die Liste der Steuerabzüge.

    So kann Basel natürlich nie die teuerste Stadt der Welt werden. Überhaupt ist das Verhältnis der Basler zu ihrem Geld ein anderes als dasjenige der Zürcher zum «Chlotz». Letztere chlotzen damit. Oder, wie es auf Neudeutsch heisst: Sie lassen's krachen.

    In Basel gilt es als schlechter Geschmack, wenn jemand in einem Ferrari zum Shoppen geht. In Zürich ist es der einzige Weg.

    Der Bebbi geizt mit seinem Geld. Und hortet es versteckt. Nicht umsonst ist neben dem biblischen Gebot «Du sollst nicht prassen und 's Böse lassen!» der Leitspruch «Mer hänn nyt, mer gänn nyt!» auf jedes Brotkorb-Deckeli des alteingesessenen Basler Daigs gestickt. Kreuzstich. Denn mit dem Reichsein ist es in Basel immer ein Kreuz gewesen.

    Derselbe Daig blättert dann aber, wenn die Stadtkultur einen Obolus erbittet, locker einen zweistelligen Millionenbetrag hin. Allerdings: «Bitte anonym - es braucht es ja niemand zu wissen, woher das Geld kommt.»

    Überhaupt springt immer mal wieder der legendäre Basler Daig ein, wenn es gilt, «eine gute Sache» privat zu unterstützen. Nur wenn's darum geht, die Stadt-Zeitung zu retten oder die beliebteste Bierhalle der City nicht untergehen zu lassen - da ruft man dann die Zürcher. Und schnödet nachher über sie: «Einfach pervers, wie die mit dem Geld um sich werfen!»

    Diese Perversion, liebe Zürcher, hat Euch aufs goldene Treppchen gehievt. Ganz nach oben.

    Da muss das letzte Basler Neidhammelherz eingestehen:

    Ihr seid die Grössten.

    Ihr seid die Teuersten.

    Und wir sind gegenüber Euch einfach nur billig. Die Aldis der Nation, quasi. Wir Basler schaden so dem glänzenden Ranking der Schweiz - entschuldigt, dass es uns gibt. Aber wir versuchen seit Jahrhunderten, nicht die Teuersten zu sein. Sondern die Kostbarsten.

    Und das ist der kleine, kulturelle Unterschied.

    Zitat von Mushu


    Ich hätte dir Recht gegeben. Das wäre tatsächlich geschehen. Wird aber nicht geschehen. Du kannst mir ja dann ein Bierchen bezahlen; bin bescheiden.

    Hätte CC den Weg der Sportgerichtsbarkeit gewählt, hätte das CAS den Entscheid korrigiert. Da bin ich überzeugt. Und die FIFA hätte das ebenfalls akzeptieren müssen. CC hat aber keinen Rekurs eingereicht, und die Rekursfrist ist abgelaufen. Aus sportrechlicher Sicht ist das Urteil somit rechtskräftig.

    Bleibt der Zivilrechtliche Weg: und hier scheinen die Tendenzen dahingehend, dass sich diese - in diesem sportrechtlichen Bereich - als nicht zuständig erklären...

    so gesehen, könntest du recht haben. aber gibts nur irgendwo die kleinste juristische lücke, cc's anwälte wereden sie finden!

    so ein trockenes bier ist aber stier! ich lege noch ein nachtessen drauf. in einem "normalpreislichen", gutbürgerlichen restaurant.


    Zitat von Mushu


    Ach ja noch etwas:
    Wieso spielen wir im Winter Fussball, und in der schönsten Jahreszeit haben wir Pause? Ich werde das nie verstehen .... (vom internationalen Spielplan her sicherlich nicht ganz ideal; wir wären aber nicht die einzigen. Die Junioren musst du auch nicht bringen. Die Spielen nämlich jetzt auch nicht draussen und die können weiterhin ihre Sommerferien geniessen ...).

    ich plädier schon seit jahren für die märz bis oktober evt. november meisterschaft, unterbrochen von 3-4 wochen sommerferien pause. wäre machbar!

    gruess roli c.

    Zitat von Mushu

    Langsam nimmt alles den normalen, geordneten und logischen Verlauf ...

    http://www.blick.ch/sport/fussball…-id1768242.html

    es nimmt den normalen bzw. den von allen nicht sion fans erwarteten und daher auch logischen verlauf. aber ganz sicher nicht den geordneten, da der punkteabzug von 36 punkten absolut gesetzeswidrig war.

    du wirst sehen, das urteil wird irgendwann, durch irgendwen, noch auf minus 12 punkte korrigiert. da gehe ich jede wette ein!

    gruess roli c.

    Zitat von Reto

    Am Scott hämmer immerhin z'verdanke, dass mer nöd a de EM sind.

    vertsah ich jetzt nöd! lieht aber wohl da drah, dass mier d'schwizer nati meh oder weniger am arsch verbi gaht... :arschkriecher:

    gruess roli c.

    Zitat von Mushu


    Aktuell:
    Staff: Bickel, van den Bergh, Brunner, Gämperle
    Spieler: Barmettler

    ebe! bickel, brunner und gämperle sind nöd direkt cho. bim physio gsehs selbscht ich nöd eso eng und de barmettler isch die berüehmt usnahm wo d'regle bestätiged... :floet:

    gruess roli c.

    Zitat von Larry

    "Der Ex-GC-Crack war bei den Bernern zuletzt nicht mehr erste Wahl."

    :nixwiss:

    wänns anders wär, wär er ja chum cho...

    das heisst aber nöd allzu vill. siehe stahel, chunt sehr starch ufs verhältnis trainer-spieler ah. und mit em gross isches sicher nöd eifach. usserdem gits bi denige spieler jeweils en riesemotivationsschub. die wänd allne bewise, dass sie zu unrecht nüme erschti wahl gsi sind. wir werden sehen.

    gruess roli c.

    Zitat von Maurizio

    scott sutter zum fcz :welle:

    na ja, ha grundsätzlich e aversion gege ehemalige insekte. wänns nöd direkt chömed und sogar no was tauged, gahts aber no... :wink:

    gruess roli c.