Beiträge von snowcat

    Zitat von Mushu

    Roli C.

    Du bist einfach zu sehr Rebell und im innern bewunderst du CC irgendwie.

    nein, ich finde einfach seinen ferrari schön. und im innersten bin ich eine transe und gc fan. da hat cc keinen platz!

    Zitat von Mushu

    Diese 30 Punkte haben nichtsit unserem Rechtsystem zu tun, sondern nur mit Sportrecht.

    CC wird vor dem CAS unterliegen und danach wird sich das Bundesgericht für nicht zuständig erklären. Wie jedesmal, wenn nicht irgendwie Arbeitsrecht damit verbunden war. CC wird scheitern!

    du gibst dir die antwort ja gleich selber:

    - das sportrecht dürfte in etwa jedem anderen recht in der schweiz unterstehen und ist somit prozessierbar ohne ende!
    - wenn 6 profifussballern das fussballspielen verboten wird, ohne das sie gegen ein gesetz verstossen haben, dann hat das sehr wohl mit arbeitsrecht etwas zu tun!

    gruess roli c.

    gut so!

    aber: der erste teil meiner ansage vom 25.12. wurde jetzt wahrgemacht. ich habe allerdings nur mit dem abzug der gewonnen punkte gerechnet. aber ich gehe jede wette ein, dass sion dagegen mehrere jahre prozessieren wird und am schluss die punkte zurückerhält. alles andere wäre der bruch unseres rechtssystems!

    also, wer sich für die schlusstabelle der saison 2011/2012 interessiert, soll sich am eröffnungstag des zürcher fussballstadions ein matchprogramm kaufen, dort dürfte sie als letzte neuigkeit drin sein... :warnix:

    gruess roli c.

    Zitat von gringo

    Oje....
    Das git e bösi Rückrundi, wänn all Transfer wie akündet realisiert wärded:

    Djuric wäg in Oste,
    Rodriguez (Schalke oder Kiev -> Blick)
    Mehmedi (Fiorentina -> 20min)

    Dänn hämmer na de Opi Magnin und es paar Juniore

    bimene tadellos funktionierende team wär's tatsächlich tragisch. aber eso isch es e chance und en erschte schritt id erneurig vom team. und weniger pünkt mache als i de vorrundi isch fasch nöd möglich, egal wer no alles gaht.

    de djuric isch i de letschte mönet nur no en schönspillende irrläufer gsi, am mehmedi sini guete spiel chasch a einere hand abzelle und de magnin wird au wieder besser wäner zum spille chunt. klar, im gegesatz zum rodriguez hät er i jedem match sini ussetzer. die hät er aber scho gha, wo er no i de bundesliga gspillt hät. trotzdem isch er nöd so schlecht wie er vo villne gmacht wird. bim fcz dürfte er jedefalls e kei konkurrenz meh ha, wänn de rodriguez weg isch.

    gruess roli c.

    unsere diskussion hier auf dieser pinnwand widerspiegelt doch genau die situation zwischen cc/sion und dem rest der fussball welt!

    es steht sicher irgendwo in den verbandstatuten, dass man nicht zivile gerichte anrufen darf. aber da schlussendlich alle verträge, statuten etc. - also auch vereine - dem zgb/or und was weiss ich was welchen gesetzen und gerichtsbarkeiten unterstehen, steht diesem verbandsparagraphen doch höchstens die bedeutung eines gentleman’s agreement zu. aber was interessiert cc ein gentleman’s agreement, wenn es nicht in seinem sinne ist? eben…und ein gentleman’s agreement kann vor gericht nicht durchgesetzt werden. und genau diese lücke nützen cc’s anwälte. ich denke, züri bueb bringt es mit diesem satz auf den punkt:

    Und im Spannungsfeld Vereinsautonomie/zwingndes Recht versucht Constantin alles. Das ist sein gutes Recht und damit verletzt er seine Pflichten als Vereinsmitglied nicht

    in vielen verträgen und verbandstatuten gibt es klauseln/paragraphen, welche nicht das papier wert sind auf welchem sie stehen und somit nichtig sind. nur interessiert das in der regel niemanden. zumindest nicht bis zu dem moment, wo ein mitglied oder vertragspartner ein gericht anruft. und genau an diesem punkt stehen wir heute.

    punkt 1: der bundesgerichtsentscheid stützt die 2 von der fifa auferlegten transferperioden, in denen sion keinen transfer tätigen darf. was cc auch akzeptiert hat. aber: was sind 2 transferperioden? wo sind diese definiert? sind es 2 kalenderjahre (und wann beginnt ein transfer kalenderjahr?) oder sind es 2 saisons? soviel ich weiss, schliesst ein transferfenster am 31. august, das andere am 31. januar. ist es also am ende gar nur 1 jahr? nämlich die periode vom 31.1. bis zum 31.1. bzw. vom 31.8. bis zum 31.8.? die erste lücke, die cc für sich und einen prozess nutzt.

    punkt 2: dass die gerichtsbarkeit - höchst wahrscheinlich - angerufen werden darf (siehe gerichtsurteil von 2003 von wegen sion zwangsrelegation in die 1. liga, auch damals dürfte der passus, dass zivile gerichte nicht angerufen werden dürfen, bereits bestanden haben. eigentlich bereits ein präjudizurteil für den aktuellen fall!), ist somit rechtens. cc bzw. seine spieler durften also vor gericht eine provisorische verfügung erwirken. und somit wird der bundesgerichtsentscheid bereits hinfällig und die spieler durften zumindest während der zeit der verfügung spielen. soviel ich weiss, dürfen provisorische verfügungen rückwirkend nicht als ungültig erklärt werden. die nächste lücke die genutzt wird…

    punkt 3: gesetz dem fall, dass punkt 1 und 2 vor gericht bestätigt werden, kann sich auch die fifa nicht darüber hinwegsetzen! wieder ein punktesieg für cc…

    aber eben, das endgültige urteil ist wahrscheinlich erst dann zu erwarten, wenn auch die letzte instanz angerufen wurde, also erst in ein paar jahren. und genau aus diesem - für alle anderen verbandsmitglieder mühsamen, unerträglichen und undurchschaubaren - grund gibt es diesen „keine zivilen gerichte“ paragraphen in den statuten. da es sich aber (vermutlich) um einen juristisch irrelevanten paragraphen handelt, dürfte er cc auch kaum interessieren!

    wie auch schon erwähnt: einem verband, welches ein mitglied hat, welches sich partout nicht an die gesetze und regeln des verbandes halten will, bleibt nur noch der weg des ausschlusses dieses mitglieds! und genau das sollte cc/sion jetzt angedroht und nötigenfalls auch durchgesetzt werden. aber auch hier, dagegen kann man garantiert prozessieren…und hier kommt mushu's und rangerfan's statement zum tragen (allerdings mehr auf moralischer, denn auf juristischer ebene):

    Fussball funktioniert weltweit nur, wenn es verlässliche regeln auf Verbandsebene gibt. Wem diese Regeln nicht passen, soll Fussball in einer eigene alternativen Liga spielen. Sonst könnte ja ein irrer Diktator per Gesetz festlegen, dass in seinem Land nur ...

    Es hat nur zwei riesige Probleme die schlicht nicht loesbar sind. Eines sprichst Du schon selber an, die Laenge der Rechtssprechung macht es unmoeglich zivile Gerichte anzurufen. Wenn man zwei Jahre warten muss bis ein Landesmeister durch Richter bestimmt ist dann ist das der Tod des Fusballs.

    aber das alles interessiert cc einen scheiss!

    p.s. damit keine missverständnisse aufkommen: ich bin weder fan, noch freund, noch der anwalt von cc. natürlich befürworte auch ich, dass diesem herrn und mit ihm dem fc sion, endlich eine gewaltige lektion erteilt wird. und zwar so eine, welche die walliser in zukunft davon abhalten wird, sich freiwillig – in sachen fussball - vor ein ziviles gericht zu begeben.

    gruess roli c.

    hier noch eine andere sichtweise aus einem leserbrief - eines basler advokaten - aus der nzz am sonntag, welche larry gefallen dürfte (bin mal gespannt, aber das endgültige ergebnis dürfte sowieso erst in ein paar jahren bekannt sein):

    Im Sinne des Sports

    «Ächzen nach dem Fifa-Ultimatum»

    NZZ am Sonntag vom 18. Dezember

    Wer bei einem zivilen Gericht vorsorgliche Massnahmen beantragt, geht Risiken ein. Die gesuchstellende Partei haftet für den aus einer ungerechtfertigten vorsorglichen Massnahme erwachsenen Schaden. Die sechs Spieler des FC Sion haben eine ungerechtfertigte vorsorgliche Massnahme erwirkt, weil sie vom Kantonsgericht aufgehoben wurde. Entsprechend waren die Spieler nie spielberechtigt, es gilt, was vor Erlass der vorsorglichen Massnahme galt. Den Schaden tragen die Brandstifter und nicht andere.

    Das Ultimatum der Fifa ist richtig und umzusetzen. Übernimmt das Rekursgericht der Liga diese Aufgabe innert Frist, wären gar die Spielregeln eingehalten. Die Gremien des SFV sind aufgefordert, die Vorteile der Verbandsgerichtsbarkeit unter Beweis zu stellen und rasch und im Sinne des Sports zu handeln.

    Andreas H. Brodbeck, Advokat, Basel

    Zitat von 007

    Der Frust sitzt wieder mal tief. Es ist an der Zeit, sich auf den Strichkampf einzustellen:

    7. ZSC 28 Spiele / 38 Punkte
    8. Biel 26 / 35 Punkte
    9. Ambri 26 / 31
    10. Servette 28 / 30
    11. Langnau 27/ 28

    und das meint die heutige nzz:

    Endspurt in der Qualifikation

    Sechs der acht Play-off-Plätze sind mehr oder weniger vergeben. Vier Teams streiten sich um die zwei übrigen. Die Perspektiven der Kandidaten

    ZSC Lions

    Im Poker um die Play-off-Plätze haben die Stadtzürcher nicht das beste Blatt in der Hand. Ihre einzige Konstante ist die Inkonstanz. Auf Sieg folgt Niederlage, das Team tritt auf bescheidenem Niveau an Ort - wie schon in den beiden Saisons zuvor. Bei allem, was die Mannschaft auf dem Eis versucht, geht ihr jegliche Leichtigkeit ab. Was sie hemmt, ist die ewige Baisse der Schweizer Prominenz sowie die Qualität der Ausländer. Zu gefallen weiss nur Jeff Tambellini. Der Rest ist biederes Mittelmass (Domenico Pittis, Steve McCarthy) oder sogar noch schlechter (Cory Murphy, Blaine Down). Michael Nylanders Vertrag ist gestern Samstag ausgelaufen und wird nicht verlängert. Hinzu kommt, dass der Druck, die Play-offs zu erreichen, in Zürich grösser ist als anderswo. Als Nachteil könnte sich schliesslich auch der Coach Bob Hartley erweisen. Im Gegensatz zu seinen Kollegen in Biel, Genf und Ambri hat er noch nie erlebt, was es bedeutet, gegen das Play-out zu kämpfen. (pic.)

    EHC Biel

    Der EHC Biel hat im Kampf um einen Play-off-Platz einen grossen Trumpf: Er kann nur gewinnen. Der Verwaltungsrat hat zwar vor der Saison die Play-off-Qualifikation zum Saisonziel erklärt, ernst genommen hat das ausserhalb von Biel aber kaum jemand. Die Mannschaft zeichnete in den ersten zwei Dritteln der Qualifikation eine bemerkenswerte Geschlossenheit aus. Der Trainer Kevin Schläpfer legt Wert auf das Teamgefüge und musterte deshalb unter anderem den individuell überdurchschnittlichen Verteidiger Mario Scalzo aus. Die Mannschaft verkraftete die Ausfälle von wichtigen Spielern wie Tom Pressing und hat am zweitwenigsten Gegentore erhalten. Getragen wird sie von Torhüter Reto Berra, der seine bisher beste Nationalliga-A-Saison bestreitet. Heimlicher Trumpf der Bieler ist aber Kevin Schläpfer. Der Schnellsprecher hat zwar noch nie den Stanley-Cup gewonnen, dafür versteht er es offensichtlich vorzüglich, sein Team auf wichtige Aufgaben einzuschwören. (gen.)

    HC Genf/Servette

    Dass die Genfer unter dem Strich liegen, kommt etwas überraschend. Doch aufgrund von Verletzungen fehlten Schlüsselspieler (Salmelainen, Walsky, Dan Fritsche) längere Zeit, was den Elan bremste. Hinzu kommt, dass Absenzen in dieser Saison weniger gut kompensiert werden können als zuvor, denn Chris McSorley befindet sich nach einem zu teuren letzten Jahr im finanziellen Boxplay, das Kader ist schmaler als auch schon. Bei den Ausländern griff er auf Billiglösungen zurück (Hecquefeuille, Fata). Der Tscheche Vampola (Mitte November verpflichtet) hilft dem Team, mit ihm gewann Genf sechs von zehn Spielen. Und mit Kolnik hat McSorley noch einen Trumpf in der Hinterhand. Zurück aus Moskau, ist der Liga-Topskorer 2009 nach überstandener Lungenentzündung im Aufbautraining. Gut möglich, dass er bald einen Vertrag erhält. Was für die Genfer spricht: Trotz der unnötigen Penalty-Niederlage gegen den ZSC am Freitag zeigt der Trend seit einem Monat generell nach oben. (pic.)

    HC Ambri-Piotta

    Nach einem bemerkenswerten Start mit fünf Siegen aus acht Spielen ist Ambri wieder unter dem Strich. Dazu beigetragen hat unter anderem das Verletzungspech der Ausländer. Martin Kariya und Eric Landry fielen beide länger aus, und ob Eric Westrum überhaupt je wieder aufs Eis zurückkehrt, ist fraglich: Der Amerikaner erlitt am 8. Oktober in Freiburg eine schwere Hirnerschütterung, von der er sich bis heute nicht erholt hat. Gemessen an den personellen Möglichkeiten hat der Trainer Kevin Constantine das Optimum aus dem Team herausgeholt. Zuletzt wendeten die Leventiner gegen den SCB einen 0:2-Rückstand noch in einen 4:3-Sieg und gewannen damit Punkte und Moral im Rennen um die Play-off-Plätze. Vor den letzten 16 Spielen beträgt der Rückstand auf den achtplacierten EHC Biel nur sechs Zähler. Trotzdem wäre es eine grosse Überraschung, wenn sich Ambri-Piotta erstmals seit 2006 wieder für die Play-offs qualifizieren würde. (gen.)

    Zitat von Larry

    Ist auch nicht so. Das Recht wird durchgesetzt. Richtig so.

    Und weiter geht es:

    http://www.blick.ch/sport/fussball…tgericht-190474

    nein, es wird eben nicht das recht, sondern das unrecht durchgesetzt!

    nochmals: die grosse sauerei am ganzen ist, dass cc - bzw. die spieler in seinem auftrag - vor gericht gingen um eine provisorische verfügung zu erwirken um damit das eigentliche vergehen, nämlich die nicht berechtigten transfers eben dieser spieler, quasi ungeschehen zu machen. ein geschickter schachzug eines anwalts. aber: so scheisse wie das in diesem fall auch sein mag, in einem rechtsstaat darf man das nun mal! und da das gericht diese provisorischen verfügungen bestätigt hat, steht das nun mal über den statuten eines verbandes. das bedeutet nichts anderes, als dass sion die spieler - in der zeit während der die verfügung gültig war - einsetzen durfte. darum konnte die disziplinarkommision auch gar nicht anders entscheiden, als die spiele für gültig zu erklären. sonst hätte sie das eigene recht gebrochen. die fifa verlangt nun aber genau dies! die machen nichts anderes als die usa und einzelne eu staaten im steuerstreit. nach unserem recht sind die bankdaten geschützt, trotzdem werden die banken, unter massiven drohungen dazu genötigt, diese herauszugeben.

    jetzt wird folgendes passieren: um basel und die nationalmannschaften nicht zu gefährden, werden sion die, während der zeit der superprovisorischen verfügung, gewonnenen punkte abgezogen. da dies aber im krassen widerspruch zu unserem rechtssystem geschieht, wird cc das nie und nimmer akzeptieren und dagegen prozessieren. ein prozess, welcher wahrscheinlich bis vor bundesgericht gehen wird, was dann locker 3-4 jahre dauern kann. mit anderen worten: die tabelle am ende dieser saison wird während dieser ganzen zeit eine provisorische sein. nicht auszudenken, wenn sion zum meistertitel oder einem uefacup platz genau die abgezogenen punkte fehlen...sion wird die meisten, zumindest die entscheidenden, prozesse gewinnen. nicht kurz- wahrscheinlich nicht mal mittelfristig, aber ganz sicher langfristig.

    gegen cc kann sich der verband nur noch mit dem ausschluss des fc sion wehren. aber auch dagegen kann man sicher prozessieren und mit superprovisorischen verfügungen o.ä. trotzdem in der superleague weiterspielen.

    dieser schreiber im von dir geposteten blick artikel bringt es auf den punkt:

    Blöchlinger Hanspeter, Zürich - 19:49 | 24.12.2011
    » Das TAS wird sich gegen den FC Sion entscheiden und dann wird sich das Bundesgericht wiederum zu Gunsten des FC Sion aussprechen da eine provisorische Verfügung im schweizerischen Recht nicht rückwirkend als ungültig erklärt werden kann. So einfach ist's, der Rest ist vergeudete Tinte.

    gruess roli c.

    Zitat von Thrash


    gib ihm doch wenigstens eine chance dir und den ewig nörglern und besserwissern zu beweisen das er sich weiterentwickeln kann.

    eine wahrlich umwerfende logik: wer es in der schweiz nicht ganz packt, soll es doch in einer der 3 top ligen der welt versuchen, da schafft er es bestimmt, wen man ihm die chance gibt... :rofl: :rofl: :rofl:

    gruess roli c.

    Zitat von Thrash

    warum so negativ? wenn aston villa tatsächlich interesse hat, werden sie wohl auch einen grund dafür haben. und für koch dürfte es eine herausforderung sein die er hoffentlich annimmt. seiner sportlichen entwicklung dürfte das ganze sicher nicht schaden. mann kann sich im ausland nicht durchsetzen wenn man in der schweizer wohlfühloase sitzen bleibt....

    aber wie will man sich im ausland durchsetzen, wenn man sogar in der schweiz (oft) überfordert ist...??? :nixwiss:

    gruess roli c.

    Zitat von Larry

    Ja habe absichtlich Dortmund genommen, gäbe bessere Beispiele.

    @Roli: Früher waren die Stadien nicht voller, aber es kamen auch nicht viel weniger, auch ohne Kurven.

    Das ganze Kurvenzeugs wird massiv überbewertet, das ist meine Meinung!

    es kamen etwa die hälfte von heute. ich finde das viel weniger... :wink:

    wieviel die kurven zum heutigen hype beitragen, kann ich - und wahrscheinlich niemand - wirklich beurteilen. aber sie tragen zweifellos ihren anteil. in der kurve in zürich, basel, bern, luzern, st.gallen etc. sind 3-6000 leute. anders gesagt: allein in der südkurve sind heute bei jedem match mehr leute, als es phasenweise zuschauer hatte in den 80-er und 90-er jahren im gesamten letzi. und in zürich kannst du nie und nimmer 3-4000 skler mit "anderen" leuten ersetzen. das funktioniert(e) in fussballverrückten ländern wie england, aber sicher nicht hier.

    gruess roli c.

    das irgendjemand cc zur räson bringen muss ist sicher richtig und auch im sinne des fussballs. aber das vorgehen der fifa ist genau so widerlich, wie jenes von cc! es gleicht demjenigen gewisser staaten oder unionen gegenüber der schweiz im steuerstreit. das wort nötigung oder gar erpressung ist durchaus angebracht!

    und das es dann ausgerechnet ein verband ist, welcher sich in den letzten jahren hauptsächlich und sehr penetrant im dunstkreis von korruption, schmiergeld und absprachen bewegt hat, hinterlässt gleich nochmals eine sehr schalen nachgeschmack!

    gruess roli c.

    du hast mit dieser aussage natürlich recht (mindestens teilweise, siehe gysinos berechtigten einwand von wegen einzugsgebiete), aber ich mit meiner eben auch! so viel zum thema arithmetik, welche ja auch erklären kann warum ein bdp bundesratssitz durchaus gerechtfertigt ist, aber eben auch erklären kann, warum dieser nicht gerechtfertigt ist. und alle haben sie irgendwie recht...

    aber trotzdem, was ich eigentlich sagen wollte: deine ursprüngliche aussage, dass die stadien früher auch voll waren ist schlicht und einfach falsch! da hilft dir auch keine mathematik, weil sämtliche (zuschauer-)statistiken deine aussage widerlegen!

    gruess roli c.

    Zitat von Larry

    Bin nicht dieser Meinung!

    Früher waren die Stadien auch voll ohne Kurven in dem Sinne.

    Zu schlechtesten FCZ Zeiten war der Züri Egge leer, nur die West- und Osttribüne gefüllt, viel weniger Leute als heute kamen auch nicht, zudem war der FCZ damals total erfolglos.

    Wir werden ja sehen wie es kommt.

    die schweiz hat mittlerweile einen zuschauerschnitt von 12'000. gemessen an der bevölkerungszahl, einen, wenn nicht den höchsten der welt. die mär von den früher vollen stadien wird, vor allem in zürich, sehr gerne rumerzählt. die aus niedehasli hatten noch nie einen schnitt von über 10000, der fcz hatte mitte der 70-er jahre mal einen von 12000. nachher bewegte er sich im bereich von 5000-8000. bis mitte des letzten jahrzehnts, da stieg er in einer saison auf einmal fast 14000. basel, seit anfang der 70-er jahre der zuschauerkrösus der schweiz, hatte anfangs der 70-er jahre den dazumal sagenhaften schnitt von 18000. auch das haben die basler erst wieder anfang dieses jahrtausends erreicht.

    was es gab, einzelne spiele vor 65000 zuschauern im joggeli und im wankdorf. diese trieben den schnitt natürlich hoch, aber sonst war oft gähnende leere in den stadien.

    die zuschauerzahlen in der neuzeit stiegen überall mit den neuen stadien und mit der gleichzeitig wachsenden und sich organisierenden fankultur/kurven. diese haben einen nicht unwesentlichen anteil am heutigen schnitt. das ist fact, ob man das wahrhaben will oder nicht!

    dein statement "Früher waren die Stadien auch voll ohne Kurven in dem Sinne" ist reines wunschdenken oder halt ein etwas verklärter blick in die "früher-war-eh-alles-besser-vergangenheit". :wink:

    gruess roli c.

    Zitat von ZüriBueb

    Als Beobachter der Pyrodiskussion bin ich gespannt, wie sich das entwickelt. Wenn Massnahmen, wie der FC Luzern sie derzeit anwendet, konsequent durchgezogen werden, dürften wir in maximal fünf Jahren kein Problem mehr haben, da die Stadien durch andere Zuschauer gefüllt werden.

    ganz sicher nicht in der schweiz! und das wissen auch die verantwortlichen der vereine, darum wird auch nie durchgegriffen. genau darum muss das auch die justiz tun...wie schrieb caro so treffend: "und täglich grüsst das murmeltier!"

    gruess roli c.