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FCZ an ghanaischem WM-Stürmer dran
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…weil sie noch irgendwo anders sind.
oder ganz einfach nicht raus mögen… ![]()
Nope!
Es kommen starke Gegner und Crawford braucht Punkte und Siege. Er kann nicht mit einem Fehlstart beginnen weil er pröbelt. Wenn wir auf Platz 1 stehen und ein Punktepolster haben kann er pröbeln soviel er will.
Noch was zur Anspielzeit: Wer zahlt (TV) befiehlt! Ganz einfach und auch richtig so!
ich habe nichts gegen die anspielzeit! der tag ist das problem, alleine der tag… ![]()
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SF i guess ......
dann sagt man nein und erklärt, dass die sla am 1. januar besetzt ist! kongress der zeugen jehovas oder so…
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Am Sonntag also das 1. Game unter unserem neuen/alten Coach Crawford. Als 3. sind wir 9 Punkte hinter dem Tabellenzweiten Biel, haben aber auch noch 2 Spiele weniger gespielt.
Ein Sieg wäre für einen Angriff auf die obersten Tabellenregionen schon eine geile Sache!!
Wird auf jeden Fall komisch sein am 1. Januar um 20:00 ein Eishockeygame in der Halle live zu sehen. Da ich ab 13:00 am Jassen/Essen/TRINKEN bin werde ich "möglicherweise"
nicht sooooo viel vom Spiel mitbekommen. Und falls mich jemand vor, während oder nach dem Game sehen und mit mir sprechen möchte: Jetzt schon ein wirklich ernst gemeintes
"sorry".
ich frage mich sowieso, welcher hirnverbrannte idiot auf die idee gekommen ist, am 1. januar spielen zu lassen! alle anderen partien finden am 2. januar statt, die meisten am nachmittag, so wie es sein sollte!
Und wer überprüft/recherchiert denn ob das was LH jeweils schreibt bzw. die Personen die er diskreditiert wirklich der Wahrheit entspricht?
mach dir darüber keine sorgen. das übernehmen die betroffenen schon selber. luki pisst nur wirtschaftsgrössen und ebensolchen firmen ans bein. da sind macht, geld, anwälte und somit möglichkeiten im überfluss vorhanden!
Man liest ihn und kommt nicht um ihn herum, hält aber auch demonstrativ Distanz. Das hat nicht nur mit Berufsneid, sondern auch mit «Inside Paradeplatz» und Hässig selber zu tun. Bevor er 2011 seine eigene Plattform gründete, jubelte er der Presse als Wirtschaftsjournalist Falschmeldungen unter, die sein Image bis heute mitprägen – etwa eine Geschichte über eine angebliche Übernahme der Bank Bär durch die UBS.(NZZ)
perfektes beispiel, genau das habe ich gemeint!
so werden meinungen über eine person gemacht, ob gerechtfertigt oder nicht überprüft kein leser und schon hast du dein image! und überpüft/recherchiert trotzdem mal einer und findet einen ganz anderen sachverhalt, behält er das besser für sich, weil er sonst genauso diskreditiert wird.
Seine Beiträge sind zwar reisserisch und sehr boulevardeske, aber eigentlich nie komplett falsch.
so ist es!
aber wenn du den grossen zu fest und zu direkt auf den füssen rum trampelst, wirst du halt mundtot gemacht. entweder via gericht oder du wirst mit hilfe der dir hörigen (leit-)medien so lange diskreditiert bis du nicht mehr glaubwürdig bist. gab ja die letzten 3 jahre genügend anschaungsmaterial wie dieses spiel funktioniert!

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Die Daten und die Erkenntnisse aus anderen Ländern reichen völlig aus, schon seit Monaten.
seit jahren…! ![]()
HOLLYWOOD .....!!!
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Du irrst dich, diese Patrone kam nicht von SL, die Kommunikation aber durfte er übernehmen.
der beste sporfchef aller zeiten durfte sicher die botschaft an rg übermitteln. auch eine sehr verantwortungsvolle aufgabe.
zu crawford: ein absolut richtiger entscheid genau IHN bis ende saison einzusetzen. aber ein komplett mutloser entscheid ihm darüber hinaus einen 2-jahres-vertrag zu geben. obwohl dieser wahrscheinlich schon seit längerem unterschrieben ist. ich betone: nicht FALSCHER, sondern mutloser entscheid.
ein entscheid, der aber irgendwie trotzdem verständlich ist aus sicht des besten sportchefs aller zeiten. ist er doch auch schon ziemlich angezählt! seine letzte patrone MUSS sitzen, sonst kann er sich schon mal heinrichs kartons abholen.
sl erinnert mich immer mehr an freddy bickel, ehemaliger sportchef beim fcz, yb und rapid wien. nach dem abgang von favre war schnell klar, dass bickel hauptsächlich von favres kompetenz gelebt hatte. so ist bickel bei yb auch nicht viel mehr eingefallen, als ehemalige fcz spieler der goldenen jahre 2005-2007 zu verpflichten, ging in die hose. bei rapid ist ihm nicht mal mehr dies gelungen…
aber ich hoffe doch, dass mit crawford das beste (attraktive) eishockey seiner zsc zeit zurückkehrt. die spieler hat er dazu, die neue halle und bereits jetzt schon viele zuschauer sind auch bereit dafür!

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You must be fun at parties.
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Jetzt vielleicht auf einmal nicht mehr...
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Alles anzeigenSnowcat:
Die Welt; inkl. NZZ rätselt. Du als weltweit einziger verstehender Experte; kläre uns bitte auf, und trage damit dazu bei, dass nicht unnötig Gelder verschwendet werden.
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Der Tod im dritten Jahr der Pandemie
In vielen Ländern der Welt sterben seit Monaten mehr Menschen, als zu erwarten wäre. Die Ursachen sind noch nicht geklärt. Eines aber ist sicher: Mit der Impfung hat die Übersterblichkeit nichts zu tun.
Theres Lüthi | 26.11.2022, 21.45 Uhr
Bei der Gruppe der über 65-Jährigen beobachtet man seit gut einem Jahr eine Übersterblichkeit. Das heisst, verglichen mit dem Zeitraum 2015 bis 2019, als die Pandemie noch nicht da war, sterben mehr Menschen, als man erwarten würde. In der Schweiz liegt die Sterblichkeit bei den Senioren bisher in 28 von 45 Wochen oberhalb der zu erwartenden Bandbreite, und ein ganz ähnliches Bild zeigt sich in vielen anderen Ländern. Doch die Ursache liegt im Dunkeln.
Weltweit versuchen Fachleute dem Rätsel der überzähligen Toten auf die Spur zu kommen. Verschiedene Hypothesen stehen derzeit im Raum. Die unerklärten Toten könnten:
nicht erfasste Corona-Infizierte sein, denn gerade in den Altersheimen wird oft nicht genügend getestet.
eine Folge der überlasteten Gesundheitssysteme sein. Während der Pandemie wurden Diagnosen verpasst und Operationen verschoben, was zu frühzeitigen Todesfällen geführt haben könnte.an den Spätfolgen einer Covid-19-Infektion gestorben sein. Studien weisen darauf hin, dass eine Infektion mit Sars-CoV-2 das Risiko für kardiovaskuläre Leiden erhöht, selbst Monate nach der Genesung.
Und schliesslich muss die Möglichkeit einer Impf-Nebenwirkung in Betracht gezogen werden. Geimpft wurde ab Anfang 2021, manche Menschen haben mittlerweile den dritten Booster erhalten.
Die Übersterblichkeit bei den über 65-Jährigen sieht man nicht in allen, aber doch in vielen Ländern der Welt, wobei sie unterschiedlich stark ausgeprägt ist. In Deutschland lag sie in den letzten Wochen zwischen 10 und 15 Prozent pro Woche, in Grossbritannien sind es derzeit 12 Prozent gegenüber dem Erwartungswert, und auch in den Niederlanden oder in Österreich ist sie hoch. In der Schweiz liegt sie für die Woche vom 13. November bei 12 Prozent.
Was das in absoluten Zahlen bedeutet, erklärt ein Mitarbeiter des Bundesamtes für Statistik (BfS). «Für das Jahr 2022 wären insgesamt etwa 65 000 Tote normal. Tatsächlich werden es aber deutlich mehr als 70 000 sein», sagt er. Schon heute sind bereits über 5000 Personen «zu viel» gestorben. Das entspricht «einem unerklärten Toten alle 90 Minuten», wie ein Twitterer berechnet hat. Warum diese Menschen gestorben sind, ist jedoch unklar – und wird es auch noch bleiben. Laut BfS wird die Todesursachenstatistik für das Jahr 2021 erst im April 2023 vorliegen und die für das Jahr 2022 im Dezember 2023.
Mehr Einblick in die Todesursachen können andere Länder gewähren, wo die Sterbedaten schneller aufbereitet werden als in der Schweiz. Vorbildlich ist der kürzlich veröffentlichte Bericht aus Australien. Für die ersten sieben Monate des laufenden Jahres verzeichnet man dort eine Übersterblichkeit von 14 Prozent, was rund 13 700 Todesfällen entspricht. «Etwa die Hälfte dieser Fälle ist auf Covid-19 zurückzuführen, während der verbleibende Überschuss andere Ursachen hat», heisst es im Bericht.
Dass es sich dabei um unentdeckte Covid-19-Tote handelt, erachten die Autorinnen und Autoren als höchst unwahrscheinlich, da sehr gut getestet werde, insbesondere bei schwer erkrankten Personen. «Ausserdem werden in Australien bei allen Todesfällen, bei denen ein Verdacht auf Covid-19 besteht, post mortem Tests durchgeführt», heisst es.
Auch der Effekt eines überlasteten Gesundheitssystems oder von verpassten Vorsorgeuntersuchungen sei bestenfalls als moderat einzuschätzen. So zeigen die Sterbedaten für das Jahr 2022 bisher keine erhöhte Krebsmortalität. Dieser Einschätzung pflichtet auch Ruben van Gaalen bei, Demograf am Zentralbüro Statistik in Den Haag in den Niederlanden: «Im Jahr 2020 sind die Leute sicher weniger zum Arzt gegangen, weil sie vielleicht Angst hatten, sich Covid-19 einzufangen, oder weil die Gesundheitssysteme mit Corona-Patienten überlastet waren.» Auch die Krebsfrüherkennung habe gelitten. «Und wenn man Krebs in einem späteren Stadium erkennt, ist die Prognose ungünstiger. Doch die Folgen verpasster Krebsdiagnosen machen sich nicht von heute auf morgen bemerkbar, sondern dürften im Laufe der nächsten Jahre sichtbar werden», sagt van Gaalen.
Das Virus tötet indirekt
Als wahrscheinlichste Erklärung für die überzähligen Toten vermuten die Australier die Langzeitfolgen einer Covid-19-Infektion. «Eine durchgemachte Erkrankung könnte eine spätere Krankheit und den Tod verursachen oder auch vorbestehende Leiden verschlimmern, die dann schliesslich zum Tod führen», heisst es im Bericht. So war die Zahl der Todesfälle durch Herzkrankheiten, Schlaganfall, Diabetes und Demenz im Jahr 2022 deutlich höher als vorhergesagt.
"Tatsächlich liegen inzwischen zahlreiche Studien vor, die den Schluss nahelegen, dass Sars-CoV-2 nicht nur in der akuten Phase tötet, sondern auch in den Monaten danach."
Zu einem sehr ähnlichen Schluss kommt auch eine Studie aus Singapur, wo es im Laufe der Delta- und Omikron-Wellen ebenfalls zu einer ausgeprägten Übersterblichkeit kam. Für gut die Hälfte der überzähligen Todesfälle dürfte Covid-19 verantwortlich gewesen sein, so der Bericht. «Der Rest lässt sich durch Patienten erklären, die innerhalb von 90 Tagen nach ihrer Covid-19-Infektion an anderen Krankheiten verstarben.» Auch hier beobachtete man einen Anstieg der Todesfälle durch Herzkrankheiten.
Tatsächlich liegen inzwischen zahlreiche Studien vor, die den Schluss nahelegen, dass Sars-CoV-2 nicht nur in der akuten Phase tötet, sondern auch in den Monaten danach. In einer der bisher grössten Studien bei älteren Personen zeigte sich, dass das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall oder Thrombose bis zu einem Jahr nach der Infektion erhöht ist, selbst nach mildem Verlauf. Die vielen Eigenschaften des Virus werden noch nicht gut verstanden, besonders heimtückisch ist jedoch seine Fähigkeit, Entzündungen in den Blutgefässen hervorzurufen, wodurch zum Beispiel das Risiko für Thrombosen erhöht wird.
Dass es nun ausgerechnet im dritten Jahr der Pandemie eine unerklärte Übersterblichkeit gibt, ist angesichts der hohen Zahl von Infektionen nach dem Wegfall der Massnahmen nicht ganz überraschend. «Viele vulnerable Menschen wurden lange sehr gut geschützt», sagt van Gaalen. Nach der Öffnung waren diese Personen plötzlich dem Coronavirus, aber auch anderen Viren ausgesetzt, und so erliegen sie möglicherweise ihren Grunderkrankungen. «Eine durchgemacht Corona-Infektion könnte Menschen, die ohnehin schon anfällig sind, noch anfälliger machen», sagt van Gaalen.
Und während dies bei älteren Menschen besonders deutlich zutage tritt, mehren sich die Hinweise, dass das Virus auch jüngeren Alterskohorten zusetzt. So zeigt eine neue Studie aus den USA, dass das Sterberisiko durch Herzinfarkt auch bei den unter 65-Jährigen erhöht ist. Am stärksten war der relative Anstieg bei der Gruppe der 25- bis 44-Jährigen.
"Dass Viren das Infarktrisiko erhöhen können, ist nicht ungewöhnlich."
Martin Sauter hat die Sterbedaten in Deutschland für die verschiedenen Altersgruppen gesondert angeschaut. Im Jahr 2021 zeigt sich auch bei den Jüngeren eine Übersterblichkeit. «Bei den 40- bis 49-Jährigen beträgt sie über zehn Prozent», sagt er. «Dadurch, dass in der Altersgruppe vergleichsweise wenig Leute sterben, sind das aber absolut sehr wenige Fälle, die im Gesamtgeschehen praktisch verschwinden.»
Dass Viren das Infarktrisiko erhöhen können, ist nicht ungewöhnlich. Auch für Influenza ist ein solcher Zusammenhang belegt worden. Allerdings liess er sich in der betreffenden Studie nur für die ersten sieben Tag nach der Infektion nachweisen. Doch selbst wenn die kardiovaskulären Nachwirkungen der Corona-Pandemie weltweit unzählige Menschenleben fordern: Einen Herzinfarkt oder Schlaganfall ursächlich auf eine mehrere Monate zuvor durchgemachte Covid-19-Infektion zurückzuführen, wird kaum möglich sein. Der Beitrag von Sars-CoV-2 an die Übersterblichkeit bleibt ungenau, und er wird je nach Altersstruktur, Impfquote, Schutzmassnahmen oder Verhalten von Land zu Land unterschiedlich sein.
«Ich bin immer vorsichtig, Daten von anderen Ländern auf die Schweiz zu übertragen», sagt Martin Röösli, Epidemiologe am Schweizerischen Tropen- und Public-Health-Institut in Basel. Auch er ist jedoch überzeugt, dass die Langzeitfolgen einer Covid-19-Infektion einen Teil der Übersterblichkeit in der Schweiz erklären. «Sie tragen wohl dazu bei, dass das allgemeine Sterbelevel seit einem Jahr permanent etwas erhöht ist. Zusätzlich braucht es dann noch etwas ‹Akutes›, was die Sterblichkeit über das Signifikanzlevel hebt», sagt er. Das könne eine Hitzewelle sein, eine weitere Covid-19-Welle oder grippeähnliche Erkrankungen.
Synchrone Verläufe
Auffällig ist, dass die Spitzenwerte der Übersterblichkeit synchron zu den Covid-19-Wellen verlaufen. Dieses Muster ist es denn auch, was gegen die These einer Impf-Nebenwirkung spricht. «Die Leute sterben während und kurz nach jeder Covid-19-Welle, so wie jedes Jahr bei der Grippe», schreibt ein belgischer Virologe auf Twitter. «Diejenigen, die die überhöhte Sterblichkeit mit der Covid-19-Impfung in Verbindung bringen wollen, irren. Sars-CoV-2 ist das Schreckgespenst, nicht der Impfstoff.»
Gleichwohl werden Impfkritiker nicht müde zu behaupten, dass Vakzine und Booster das mysteriöse Sterben verursachten. «Wenn dem so wäre, dann wären beispielsweise in Schweden sehr viele Menschen gestorben», sagt van Gaalen. Dort haben nämlich über 90 Prozent der über 80-Jährigen bereits ihre fünfte Impfung bekommen. Eigenartigerweise gibt es aber gerade in Schweden seit der verhängnisvollen ersten Welle, als es noch keinen Impfstoff gab, praktisch keine Übersterblichkeit mehr. Dasselbe gilt für Neuseeland, wo die Impfrate ebenfalls sehr hoch ist. Zudem zeigt eine kürzlich publizierte Studie in «Nature» eine Korrelation, die klarer nicht sein könnte: Je höher die Impfquote in einem Land ist, desto geringer ist das sogenannte Lebenserwartungsdefizit der über 60-Jährigen im vierten Quartal 2021. Dieses Defizit berechnet sich aus der Differenz zwischen der beobachteten und der erwarteten Lebenserwartung aufgrund von vorpandemischen Trends.
Auch an den kürzlich verabreichten Boostern kann es nicht liegen. «In den Niederlanden begann die Auffrischungskampagne auf dem Höhepunkt der Omikron-Welle» sagt van Gaalen. «Als sie dann richtig ins Rollen kam, war die Welle bereits wieder am Abflauen.» Mit anderen Worten: Das Sterbegeschehen läuft dem Booster voraus. «Auf diese Argumente haben die Impfgegner keine Antwort», sagt von Gaalen.
Für den Demografen ist der Fokus auf die Übersterblichkeit wichtig. «Es ist nicht schön, dass diese Menschen sterben. Man sollte aber nicht vergessen, was wir dank Massnahmen und Impfstoffen alles erreicht haben und wie viele Menschenleben dadurch gerettet werden konnten», sagt van Gaalen. Es sei wichtig, das Gesamtbild zu sehen. «Die Pandemie hat das gewohnte Sterbemuster durcheinandergewirbelt.»
"Vor allem zu Beginn der Pandemie wurden viele Diagnosen verpasst"
Das zeigt auch eine Studie von Forschern des Instituts für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Bern. Sie haben für die Schweiz die Sterbedaten zwischen Februar 2020 und April 2022 analysiert und berechnet, dass das Bundesamt für Gesundheit die Zahl der Corona-Sterbefälle für diesen Zeitraum um 38 Prozent unterschätzt hat. Laut Studie sind in dem Zeitraum zwischen 15 000 und 20 000 Menschen an Covid-19 gestorben. «Vor allem zu Beginn der Pandemie wurden viele Diagnosen verpasst», sagt Julien Riou, Erstautor der Studie, die erst als Preprint vorliegt. Die meisten verpassten Diagnosen betrafen die über 70-Jährigen.
«Wir hätten erwartet, dass auch der Lockdown und die Massnahmen zu einer Übersterblichkeit führten», sagt Riou. Suizide, verpasste Therapien, ökonomische Engpässe – die schädlichen Auswirkungen wurden von den Massnahmenkritikern breit besprochen. «Doch genau das Gegenteil war der Fall. Wenn man von allen Corona-Todesfällen absieht, fanden wir 3 bis 4 Prozent weniger Todesfälle als erwartet.» Am stärksten ausgeprägt war das Sterbedefizit bei den 40- bis 69-Jährigen. Verantwortlich dafür könnte der Rückgang von Influenza, Verkehrsunfällen oder Luftverschmutzung sein. «Wir möchten die negativen Auswirkungen, die der Lockdown und viele Massnahmen mit sich brachten, in keiner Weise herunterspielen», sagt Riou. Zumindest was die Sterblichkeit betrifft, wurden die negativen Effekte aber durch positive ausgeglichen.
Auch um solche Überlegungen geht es, wenn dereinst um die Gesamtbilanz der Pandemie gerungen wird. Die Langzeitschäden des Virus wird man erst in vielen Jahren richtig erfassen können. «Was sicher ist», sagt Riou, «diese Pandemie wird noch Generationen von Wissenschaftern beschäftigen."
ihm glaubst du ja hoffentlich! ![]()