Schon verwunderlich das da von der Goldküste, vom alten Geld der Privatbanken. den Zünftern oder dem Züriberg keiner zugreift - GC gilt ja immer noch als Nobelclub und wird wohl noch eine Weile Rekordmeister bleiben.
Immerhin als aussenstehender war mir der Chinese sympathischer als der Ami Schwurbler Rietiker.
wundert mich nicht wirklich. die zeiten, auch bei den bankern, haben doch etwas geändert. auch die haben die letzten jahre, gezwungenermassen, etwas rechnen gelernt. und gcn funktioniert tatsächlich nur als spitzenclub. zu fest sind der club, das umfeld, die fans gedanklich in den 1990-er jahren stecken geblieben. sie empfinden sich ja selber immer noch als "institution, ushängeschild vo de schwiz, stolz vo züri"...
aber um den ansprüchen vergangener tage gerecht zu werden kostet das unsummen! alleine die übernahme 30 millionen, aber dann gehts erst richtig los. dann musst du jedes jahr +/- 30 kisten einschiessen. >10 für das strukturelle defizit, +/- 20 um den oben genannten ansprüchen gerecht zu werden. und das alles mit geringer aussicht, dass ein grösserer teil des geldes wieder zurückfliesst. zumindest solange im letzi gespielt wird und das wird es noch mind. 10 jahre!
die zeiten als man, wie spadaro, jährlich zwischen 20-30 millionen mehr ausgeben konnte als man hatte, sind definitiv vorbei. genau genommen hätte auch er es nicht gekonnt, er hat es einfach gemacht! aber selbst das ist heute in diesen dimensionen nicht mehr möglich bzw. ermöglicht einem niemand (mehr) in der schweiz. wie gesagt, die banker haben etwas rechnen gelernt...