Ambri Piotta - ZSC 22.01.2013

  • Heute gegen Ambri Piotta. Zwar ist Ambri seit langem unter dem Strich, aber in der Valascia haben wir uns genug oft schon schwer getan. Ein Sieg, egal wie er zu Stande kommt, würde ich der Mannschaft daher sehr hoch anrechnen. Schaffen wir es, bis zum Saisonende nur noch zu gewinnen?

    Geistermeister 2022 ZSC Lions

  • Gem ticker Cunti immer und immer wieder im Zentrum des Geschehens, geil auch er wird immer dominanter! Und auch Maurer wird oft positiv erwähnt, gefällt mir auch immer besser der Junge!

  • Super gmacht!

    Wenn die Mannschaft so in Form ist, muss das gut kommen mit den noch zustossenden Ausländern. So wird es viel leichter für diese, sich einzubringen.

    Freue mich auf Spiel 1 der Playoffs!

    Geistermeister 2022 ZSC Lions

  • Quote from ZüriBueb

    Super gmacht!

    Wenn die Mannschaft so in Form ist, muss das gut kommen mit den noch zustossenden Ausländern. So wird es viel leichter für diese, sich einzubringen.

    Freue mich auf Spiel 1 der Playoffs!

    Deine Beiträge lösen bei mir immer ein schmunzeln aus und ich bin fast sicher Du betreibst keinen Mannschaftssport und der Unterschied zwischen uns ist, ich freue mich auf das letzte Playoffspiel......

    Bis bald wieder mal i de Halle.
    Gruss Lolo

  • Browns Stock statt dem Glücksräppler

    Von Simon Graf, Ambri


    Die ZSC Lions gerieten beim 5:1 in Ambri nie in Gefahr. Flügel Baltisberger feierte in seinem 68. NLA-Spiel sein erstes Tor – dank einer speziellen Massnahme.

    Sportchef Edgar Salis schaut sich dieser Tage, da die NHL (endlich) auf Hochtouren läuft, mit Wonne Spiele aus Übersee an. Zuletzt beeindruckte ihn Boston mit dem Riesen Zdeno Chara als Abwehrchef. Und er fühlt mit dem nach Calgary abgewanderten Bob Hartley, der, anders als in Zürich, erheblich länger als ein Jahr brauchen dürfte, um die Flames zu einem Meisterteam zu formen. Die grosse Hockeywelt ist in der Valascia an einem Januartag wie gestern, wenn Ambri schon längst keine PlayoffHoffnungen mehr hegen kann, weit weg. Doch was Salis an diesem bitterkalten Abend sah, gefiel ihm.

    «Die Mannschaft ist auf einem guten Weg», durfte der Bündner, die Mütze tief ins Gesicht gezogen, nach dem problemlosen 5:1 seiner ZSC Lions zufrieden konstatieren. «Die Spieler haben ihre Rollen gefunden.» Der Sieg war der fünfte in Serie, und inzwischen ist der zweitplatzierte SC Bern nur noch zwei Punkte voraus, hat allerdings noch eine Partie weniger absolviert.

    Kaltes Joggen zum Aufwärmen

    Grossartig sei die Leistung nicht gewesen, fand zwar Luca Cunti, der zum regelmässigen Skorer geworden ist. «Wir können viel besser spielen.» Die Aussage reflektiert das Selbstverständnis dieser Mannschaft, die nach Monaten der Unkonstanz wieder einen gefestigten Eindruck macht. Coach Marc Crawford lobte erneut seine vierte Linie um Reto Schäppi sowie Goalie Lukas Flüeler, den er in 48. Minute auswechselte, um Tim Wolf etwas Spielpraxis zu verschaffen.

    Ende Oktober hatte ein kämpferisches Ambri die längste Zürcher Siegesserie nach sechs Spielen mit einem überraschenden 2:1 gestoppt. Diesmal liess sich Captain Mathias Seger etwas einfallen, um einen Fehlstart wie damals zu vermeiden: Er nahm seine Teamkollegen vor dem Spiel auf eine Joggingrunde im kalten Tal mit. Es wirkte, sie waren von Beginn weg wach und markierten vor allem auch körperliche Präsenz. Und in der 12. Minute wies Seger mit einem wuchtigen Weitschuss zum 1:0 den Weg. Lediglich nach dem 1:3 von Elias Bianchi zur Spielmitte kam in der Valascia kurz so etwas wie Hoffnung auf. Doch Chris Baltisberger beendete das kurze Tessiner Zwischenhoch mit dem 4:1 nach nur zwei Minuten jäh.

    Für den Flügel war es nicht nur das erste Saisontor, sondern sogar die Premiere in der NLA im 68. Auftritt. Wie es üblich ist, nahm er den Puck mit nach Hause. Und wahrscheinlich werde er der Mannschaft auch noch etwas spendieren müssen, wohl eine Runde Pizza.

    Erinnerung an den Kaminfeger

    Es zahlte sich für Baltisberger aus, dass er erstmals mit einem Stock spielte, den ihm der nach Los Angeles zurückgekehrte Dustin Brown überlassen hatte. Er habe sich auch schon überlegt, den «Glücksräppler», den Kaminfeger Mühlebach den ZSC Lions während des Playoff-Finals geschenkt hatte, wieder an den Helm zu kleben, um endlich zu treffen, sagte Baltisberger. Aber von dieser Massnahme sah er ab. Und strahlend fügte er an: «Dies spare ich mir für die wichtigen Spiele im Playoff auf.»

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