Beiträge von Mirko

    Scheinbar sind 25 % gegen eine Impfung, aber erst etwa 55 % geimpft. Es hat somit etwa 20 % per se nicht Unimpfwillige und die könnte man evtl. rascher motivieren.

    Wobei in der Quote zählt ja immer die ganze Bevölkerung in der Schweiz. Darunter auch Kinder bis 12 Jahre welche aktuell gar nicht geimpft werden können. Wenn ich das richtig im Kopf habe ist der Anteil Kinder und Jugendlicher in der Schweiz bei 20%, d.h. wenn man nur die bis 12 Jahre nimmt dann kommt man wohl so auf 10-12% der Bevölkerung welche sich nicht impfen lassen kann.

    während durch die sorglose nicht impferei verschärfungen für alle drohen (schlimm) oder dass wieder op's verschoben werden müssen (viel schlimmer)

    Genau, das ist der springende Punkt, und hier hört auch bei mir die Toleranz gegenüber Impfverweigern so langsam aber sicher auf. Kommt noch dazu, wenn dann die Intensivbetten wieder knapp werden in einzelnen Spitälern, kann das eben auch Geimpfte stark betreffen. Wenn die nämlich wegen einem Herzinfarkt oder Verkehrsunfall je nachdem nicht ins nächstgelegene Spital gefahren werden können, sondern zuerst noch in ein Spital mit freien Intensivbetten geflogen werden muss. In den Städten ist das natürlich nicht so schlimm, da hatte es ja immer genügend Kapazitäten, aber wenn das einzige grosse Spital auf dem Land "zu" ist (bspw. Obwalden oder Appenzell wo gerade auch die Impfbereitschaft tief ist), dann geht schnell mal wertvolle Zeit verloren.

    bedrohlicher ist, dass im amerika mittlerweilen 2.5% der spitaleintritte kinder sind und man davon ausgeht, dass die aktuelle variante für kinder gefährlicher ist

    Was man hier aber auch beachten muss: In Amerika gelten über 40% der Kinder als übergewichtig und über 20% als adipös. Und das ist einer der grössten Risikofaktoren für eine schwere Corona Infektion...

    Danke für deine Meinung, klingt einleuchtend.

    Wenn dann private freiwillig noch weiter gehen, kann ich das irgendwie nicht ganz nachvollziehen und würde gegebenenfalls auf einen Besuch verzichten. Eine Ausnahme würde ich nur für den Z machen. Aber dort kann man sich glaubs ohne bewegen oder?

    Beim ZSC sollte das möglich sein, beim Testspiel gegen GCK hiess es:

    "Diese behördlich angeordneten Schutzmassnahmen erlauben uns, den langersehnten «Normalbetrieb» wieder aufnehmen zu können und unseren Fans ein sicheres Eishockeyspiel ohne Masken, Platz- und Konsumationsbeschränkungen zu ermöglichen."

    Und eben, du schreibst dass du mit Maskenpflicht auf einen Besuch verzichten würdest. Ich kenne auf der anderen Seite Leute, die gehen nicht an grössere Veranstaltungen jetzt wo man keine Masken mehr tragen muss. So haben mich beispielsweise ein älteres Nachbarpaar gefragt ob ich Interesse habe in den Zirkus Knie zu gehen. Sie haben Tickets geschenkt bekommen, wollten aber nicht "in ein Getümmel gehen wo die Leute keine Masken anziehen müssen".

    https://www.tagesanzeiger.ch/ohne-zertifika…in-530886376338

    Kurzfassung: In die Tonhalle & Opernhaus kommst du nur mit Zertifikat und Maske. Ich dachte, dass bei Events mit Zertifikat die Maske weggelassen werden kann, egal ob In- oder Outdoor?

    Ja, gemäss Verordnung wäre das meiner Ansicht nach auch so. Allerdings muss ja jede Einrichtung, die solche "Grossveranstaltungen" durchführt, auch mit Zertifikat noch ein eigenes Schutzkonzept haben . Ich kann mir vorstellen, dass u.a. bei der Maskenpflicht die Veranstalter freiwillig auch weiter gehen können wenn sie wollen. Im Opernhaus & Tonhalle dürfte der Anteil der älteren "Risikogruppen" sicherlich relativ hoch sein, vielleicht erhofft man sich damit dass trotz Impfung ängstlichere Zeitgenossen damit zu Besuch kommen...

    "Nun wollt ihr noch mehr von uns? Eine Impfung? Von der man nicht weiss, was sie auslösen kann im Laufe der Zeit. Was uns wieder dem Risiko aussetzen kann, selbst schwer krank zu werden."

    Und auf der anderen Seite fressen viele Menschen täglich irgendwelche Nahrungsergänzungsmittel von Vitaminpräparaten über irgendwelche Lifestyle-Kurkuma-was-der-kuckuck-Kapseln bis zu Schmerzmitteln bei jedem kleinen Anflog von Kopfweh. Oder man trinkt täglich ein Cola Zero oder sonstige kalorienreduzierte Getränke, bei dem einer oder mehrere chemische Zuckeraustauschstoffe und sonstige E-Nummern enthalten sind. Von denen die in China günstige medizinische Präparate im Internet bestellen ganz zu schweigen? Machen sich diese Leute hier auch immer Gedanken, wie solche Stoffe geprüft und freigegeben wurden und was das auslösen kann im Laufe der Zeit bevor sie so etwas konsumieren?

    Wohl kaum... Coca Cola Zero ist hier übrigens ein gutes Beispiel: die Schweizer Version enthält u.a. den Süssstoff "Cyclamat", der in den USA wegen potenzieller Auslösung von Krebs seit 1970 in Lebensmitteln verboten ist.

    natürlich wären wir soweit, sämtliche massnahmen aufzuheben. aber der verlust des spitalbettes oder die kosten für die behandlung selber zahlen ist verdammt heikel! wo ziehst du die grenzen? warum hat dann der alkoholiker bei einer leberttransplantation ein spitalbett? warum der kettenraucher mit lungenkrebs? warum der im auto verunfallte, obwohl er mit massiv übersetzter geschwindigkeit gefahren ist? wieso der verunfallte extrembergsteiger? warum der ausserhalb der markierten route skifahrende? könnte noch beliebig fortgesetzt werden…

    Das wird teilweise heute schon gemacht. Bei der Unfallversicherung werden u.a. bei gefährlichen Sportarten sowie bei Missachtung von üblichen Vorsichtsmassnahmen bspw. beim Klettern oder Freeriden die Geldleistungen um 50% gekürzt. Die Heilbehandlung und das Spitalbett wird zwar bezahlt, wenn man aber invalid wird oder im Todesfall ist eine 50%-ige Kürzung der Rente doch happig.

    100 % zu relaxen und nach auflösung aller Massnahmen (wich spühre miittlerweile ausser im Öv und beim Einkaufen eh keine mehr) zu schreien ist bequem und wäre auch mir lieber, aber wer wirklich meint, dass 100 % kein Risiko besteht, dass die Spitäler an den Anschlag kommen könnten ist schon etwas gar optimistisch und wird wohl auch erst die Meinung überdenken, wenn man selbst betroffen ist oder es jemanden im nahen Umfeld heftig erwischt

    Was dann passiert, sieht man ja zur Zeit in Florida, wo die Zahlen explodieren und die Intensivbetten in vielen Countys praktisch wieder voll sind.

    Jetzt kann man ja sagen, selber Schuld, das sind meistens Personen die sich nicht impfen lassen wollten. Aber ich persönlich wäre schon froh, wenn ich dummerweise einen Autounfall oder Herzinfarkt hätte, dass dann nicht alle Intensivstationen voll sind mit Ignoranten...

    ausserdem denke ich, dass hinter yb und evt. basel alle auf augenhöhe sind und details über den verlauf der saison entscheiden werden. letztes jahr konnte man immerhin platz 1 und 10 mit yb und vaduz ohne probleme vorhersagen. der 10. dieses jahr ist alles andere als gegeben. selbst yb sehe ich nicht so klar als nr. 1 wie letztes jahr. ich versuche es trotzdem:

    Was ich noch spannend finde: alle der 10 Mannschaften wurden schon mindestens einmal Meister. In dieser Hinsicht ist unsere Liga wirklich eine "Super League"...

    Aber leider sich verstecken, wenn es um die Verantwortung Elfer geht.

    Ich wusste, dass jetzt so etwas kommt... Xhaka war 120 Minuten omnipräsent und hat das Spiel souverän gelenkt. Hast du gesehen, dass er sich bei der Elfer-Entscheidung wer schiesst versteckt hat? Vielleicht haben andere im Training souveräner getroffen? Vielleicht war allen noch im Kopf, dass Xhaka im letzten Elfmeterschiessen als einziger verschossen hat und damit "Schuld" am Ausscheiden war? Captain heisst nicht, dass man ums Verrecken immer selber schiessen muss!

    Eines der geilsten Spiele Nati-Spiele ever... Man hat nicht nur ein absolut glückliches Tor erzielt und ist dann hinten reingestanden, sondern man hat mit Frankreich mitgespielt, liess sich vom 3:1 nicht unterkriegen, übernahm das Spieldiktat und holte in der Schlussphase noch zwei Tore auf.

    :cursing:einmal mehr zum voraus eine grosse Klappe und dann ziemlich mau das ganze :!:

    Wirklich? À propos Xhaka: Wenn man seine Motivationsrede gehört hat vor dem Penaltyschiessen dann hat der absolut zurecht eine grosse Klappe

    Es gäbe da ja auch Beavertown aus dem Heinekenkonzern (-> Tottenham Bierwahl) oder Lagunitas…

    Natürlich gibt es im Heineken-Portfolio noch dutzende weitere Marken. Da kann man dann sicherlich in der Sportsbar noch das eine oder andere davon anbieten.

    Für mich macht aber definitiv keinen Sinn als "Hauptmarke" ein nur Insidern bekanntes Bier aus dem Ausland auszuschenken.

    Calanda aus dem Bündnerland

    Eichhof aus der Zentralschweiz

    Haldengut aus Winti

    Man könnte es auch anders formulieren:

    Calanda aus dem Heineken-Konzern

    Eichhof aus dem Heineken-Konzern

    Haldengut aus dem Heineken-Konzern

    Da gab es wahrscheinlich lukrativere Verträge als mit "Züri Bier" oder Amboss...

    Das ist so, die Ausländerregelung klappt nur so lange wie niemand das killen will. Beim Financial Fairplay hat der ZSC nun klipp und klar gesagt das sie nicht mitmachen werden, also ist es gestorben!

    Es gibt aber schon einen Unterschied... Wenn jemand das Agreement brechen würde, dann klappt das nur mit der Personenfreizügigkeit. Ergo könnte man dann alle anderen Staatsabgehörigen ausschliessen, also keine Kanadier oder Amis mehr. Und auch die Lizenzschweizer-Regel würde dann vermutlich fallen

    Verlieren darf man immer, aber der Einsatzwillen muss da sein und davon habe ich bei unseren Insta-Bänkliwärmern einfach nichts gesehen. Es wurden schon viele Verlierer von den Fans gefeiert, aber die haben sich zerissen und alles gegeben. Die unsrigen müssen sich nicht wundern prasselt jetzt haufenweise Kritik auf sie herunter. Mann bin ich genervt ab dieser Truppe....

    Sehe ich genau gleich. Ich kann absolut damit leben wenn man so verliert wie bspw. gestern die Dänen. Die haben alles gegeben, haben sich in jeden Zweikampf geworfen, aber man hat in der 2. Halbzeit gemerkt dass mit jeder Minute die Kräfte ein bisschen schwinden und die Belgier halt einfach eine Klasse besser sind. So kann man erhobenen Hauptes vom Platz. Wenn man aber so spielt wie die Schweizer, ohne Leidenschaft und sich quasi ergibt, dann stimmt einfach vieles nicht.