Hockey allgemein

  • Tim Heed und Daniel Carr

    Zwei Lugano-Leihspieler dürften ihren Aufenthalt im Tessin verlängern

    Tim Heed und Daniel Carr könnten ihren Aufenthalt in Lugano verlängern.



    Da nach wie vor unklar ist, wann die neue NHL-Saison startet, beschäftigen sich viele National-League-Teams derzeit mit der Frage, ob sie die Verträge mit ihren Leihspielern aus Nordamerika verlängern sollen.

    Dies ist momentan auch beim HC Lugano der Fall: Die Verträge von Tim Heed und Daniel Carr laufen Mitte November aus. Doch wie Serge Pelletier gegenüber dem Corriere del Ticino sagt, könnten die beiden Importspieler ihren Aufenthalt im Tessin verlängern. Es wäre für beide Parteien das Beste, fügt der HCL-Coach hinzu.


    Tim Heed besitzt in Lugano einen bis zum 15. November befristeten Vertrag. Ursprünglich war das auch bei Daniel Carr der Fall, doch er hat unterdessen bei den Washington Capitals unterschrieben und ist nur noch an den HCL ausgeliehen.


  • Eishockey zu Coronazeiten

    Weiterspielen – für die Hoffnung!

    Das Virus steckt in uns allen drin und trübt die Freude an der schönsten Nebensache der Welt. Doch es kann keine Option sein, sich ihm zu beugen.


    MEINUNG


    Simon Graf (TA)

    Ich konnte den Puckeinwurf kaum erwarten, als ich an jenem Freitagabend Mitte September 2004 auf der Pressetribüne in der Valascia sass. Ambri empfing die ZSC Lions, und meine Vorfreude drängte meinen Jetlag in den Hintergrund. Ich war erst tags zuvor aus den USA zurückgekehrt, nach einer Woche reich an Sport-Highlights: Am Sonntag hatte ich Roger Federer erstmals in Flushing Meadows triumphieren gesehen. Auf der Heimreise berichtete ich am Dienstag noch aus Toronto vom Final des World Cup of ­Hockey, in dem die Kanadier die Finnen 3:2 schlugen.



    Von Toronto nach Ambri

    Rein theoretisch hätte ich wahrscheinlich einen Arbeitskollegen gefunden, der mir die Fahrt nach Ambri abgenommen hätte. Aber es war für mich gar keine Frage, dass ich beim Saisonstart unbedingt vor Ort sein wollte. «Du bist verrückt», sagte ein Freund, der selber sehr sportbegeistert ist.

    16 Jahre später kann ich ­notfalls auch einmal auf einen Matchbesuch verzichten. Natürlich nicht im Playoff, aber im Oktober oder November, wenn die Entscheidung noch nicht gerade bevorsteht. Doch auch nach Tausenden von Spielen, vielen Weltmeisterschaften und Grand-Slam-Turnieren hat der Sport für mich kaum an Faszination eingebüsst. Zumindest bis vor kurzem.

    Schöne Tore, kernige Checks und heroische Aufholjagden berühren mich weniger als sonst.

    Denn in diesen Corona-Zeiten stelle ich fest, dass mich schöne Tore, kernige Checks und heroische Aufholjagden weniger berühren als sonst. Vielleicht, weil man nicht weiss, ob die Meisterschaft wirklich fertiggespielt wird. Wahrscheinlich, weil die Covid-Turbulenzen einen solch grossen Platz einnehmen in meinem Kopf. Das Virus steckt tief in uns drin – auch in jenen, die (noch) nicht damit infiziert wurden. Es trübt unsere Stimmung und den Reiz der schönsten Nebensache der Welt.

    Nicht nur ich scheine es so zu empfinden. Mit rein sportlichen Geschichten können wir aktuell kaum punkten, das zeigt unser Web-Seismograf. Wer gelesen werden will, muss Corona in seine Texte einbauen. Trotzdem ist es gut, läuft der Sport weiter. Irgendwie. In der Hoffnung, dass in einigen Monaten die Zeit kommt, in der er uns wieder richtig fesselt.

  • Schöne Tore, kernige Checks und heroische Aufholjagden berühren mich weniger als sonst.

    Denn in diesen Corona-Zeiten stelle ich fest, dass mich schöne Tore, kernige Checks und heroische Aufholjagden weniger berühren als sonst. Vielleicht, weil man nicht weiss, ob die Meisterschaft wirklich fertiggespielt wird. Wahrscheinlich, weil die Covid-Turbulenzen einen solch grossen Platz einnehmen in meinem Kopf. Das Virus steckt tief in uns drin – auch in jenen, die (noch) nicht damit infiziert wurden. Es trübt unsere Stimmung und den Reiz der schönsten Nebensache der Welt.

    Nicht nur ich scheine es so zu empfinden. Mit rein sportlichen Geschichten können wir aktuell kaum punkten, das zeigt unser Web-Seismograf. Wer gelesen werden will, muss Corona in seine Texte einbauen. Trotzdem ist es gut, läuft der Sport weiter. Irgendwie. In der Hoffnung, dass in einigen Monaten die Zeit kommt, in der er uns wieder richtig fesselt.

    Gut geschrieben, das geht mir zumindest im Eishockey auch so.


    Im Fussball muss ich aber sagen, dass die "Coronazeit" durchaus auch positive Punkte gebracht hat, und da beziehe ich mich vor allem auf die Bundesliga welche ich noch gerne verfolge. Es gibt aus meiner Sicht viel weniger Theatralik, Schwalben und Diskussionen aka "Rudelbildung", sondern es wird vor allem einfach Fussball gespielt. Und auch die ewigen "Scheiss DFB" Rufe welche gefühlt 5 Minuten in jedem Spiel vorgekommen sind, vermisse ich überhaupt nicht.

  • Gut geschrieben, das geht mir zumindest im Eishockey auch so.


    Im Fussball muss ich aber sagen, dass die "Coronazeit" durchaus auch positive Punkte gebracht hat, und da beziehe ich mich vor allem auf die Bundesliga welche ich noch gerne verfolge. Es gibt aus meiner Sicht viel weniger Theatralik, Schwalben und Diskussionen aka "Rudelbildung", sondern es wird vor allem einfach Fussball gespielt. Und auch die ewigen "Scheiss DFB" Rufe welche gefühlt 5 Minuten in jedem Spiel vorgekommen sind, vermisse ich überhaupt nicht.

    Sehe ich auch so. Wobei die neuen "Verhaltensregeln" gegenüber den Schiris auch zum Ziel geführt haben, dass sich die ein wenig zivilisierter auf dem Platz verhalten. Fängt bei den Trainern an, welche jetzt auch mit Gelb und Rot bestraft werden können und hört bei Spielern auf, die nach einer gelben Karte gleich nochmals eine gezeigt bekommen, bzw. dann eben die Rote, wenn sie sich abschätzig oder ungebührlich dem Schiri gegenüber verhalten.


    Und ja, es gibt gefühlt 40% weniger "Schwalben" und v.a. viel weniger Theatralik. Aber es reicht trotzdem mir das Spitzenspiel Dortmund vs. Bayern zu vermiesen. Man berührt den Gegner am Fuss oder Schienbein und dieser sinkt schreiend zu Boden ..... für mich immer noch einfach zum :kotz:

  • Sehe ich auch so. Wobei die neuen "Verhaltensregeln" gegenüber den Schiris auch zum Ziel geführt haben, dass sich die ein wenig zivilisierter auf dem Platz verhalten. Fängt bei den Trainern an, welche jetzt auch mit Gelb und Rot bestraft werden können und hört bei Spielern auf, die nach einer gelben Karte gleich nochmals eine gezeigt bekommen, bzw. dann eben die Rote, wenn sie sich abschätzig oder ungebührlich dem Schiri gegenüber verhalten.


    Und ja, es gibt gefühlt 40% weniger "Schwalben" und v.a. viel weniger Theatralik. Aber es reicht trotzdem mir das Spitzenspiel Dortmund vs. Bayern zu vermiesen. Man berührt den Gegner am Fuss oder Schienbein und dieser sinkt schreiend zu Boden ..... für mich immer noch einfach zum :kotz:

    Das hat doch alles mit Fussball nichts mehr zu tun!!!

    Schlimm wie dieser Sport kaputt geregelt wurde.
    Ist zBsp. der Kontakt nicht Schulter an Schulter, wird Foul gepfiffen, egal wie klein/fein die Berührung gewesen ist. Die Spieler sind natürlich schlau genug um sich auch immer gleich fallen zu lassen, ist ja ihr recht und wird immer gepfiffen!


    Letztes Weekend, Bundesliga Konferenz, gefühlt alle 5-10 min: ELFMEEETER in.....

    Auch so ein unsägliches Thema!

    Es wird einem in deutschem Fussballstolz erklärt, dass nun der Ligarekord von verwandelten Elfmetern geknackt wird.
    32x treffen die Schützen am Stück (also 100%!!!), gegenüber NULL gehaltenen! Wie schlecht müssen da die Torhüter in der BuLi sein :/?
    Dass sich der Torhüter aber erst bewegen darf, wenn der Ball vom Schützen berührt wurde, also eigentlich wenn er im Tor ist, wird nicht erwähnt. Auch nicht, dass der Stürmer 2-3x den Anlauf abbremsen darf, solange es in einer (man höre und staune) "natürlichen!!!" Bewegung ist, ist dies gestattet.

    Vor dieser Regelung lag das Verhältnis übrigens bei 50/50% ,gehalten/verschossen.


    Ausserdem hätten 90% dieser Elfmeter wiederholt werden müssen, wenn wir das FCSG-YB-Theater als Massstab nehmen müssten.
    Alle Torhüter bewegten sich zu früh, verlassen die Grundlinie vor dem Schuss. Wenn man im Nachhinein noch einmal die Interviews von Alain Bieri und Dani Wermelinger anschaut, kommt man aus dem Dauer-Kopfschütteln nicht mehr raus.
    Nicht einer dieser Elfer wurde wiederholt, ich behaupte einfach mal, dass 25 Torhüter sich nicht anders als Zigi verhalten haben. Ob drin oder nicht ist übrigens nicht die Frage, gemäss Wermelinger. Elfer muss wiederholt werden und der Torhüter sieht auch noch Gelb!


    Im Prinzip kannst du als Torhüter neben das Tor gehen oder dich hinsetzen und hoffen das der Schütze ausrutscht und dann daneben oder dich anschiesst.

    Es ist heute praktisch unmöglich einen Elfer Regelkonform zu halten. Passiert dies wie bei Zigi, war der Torhüter 100% zu früh dran und der Schiri kann Regelkonform dank VAR wiederholen lassen.
    Stolz wird dann in der BuLi von den Reportern erzählt, dass dies dann der 33 Elfer in Folge ist, welcher im Tor versenkt wurde! Was für eine riesen Leistung, Gratulation der unglaublich treffsicheren Bundesliga!! Wahnsinn!!



    Und und und,
    diverse solcher Themen könnte man aufführen... (das Handspieltheater lasse ich jetzt mal absichtlich weg, sonst wird mein Text ein Buch :mrgreen::facepalm:)


    Das hat doch alles mit Fussball nichts mehr zu tun!!

  • Welcome to the new reality. Ist schon so. Aber da wir halt auch ca. 35 Kameras im Stadion haben und jedes Augenbrauenzucken sehen, ist das einfach nur die logische, nicht immer gewollte, Entwicklung des Fussballs. Und des Sports im allgemeinen, wenn ich das noch dazufügen darf. Aber klar, beim König Fussball ist es schon frappant. Nun denn, es ist jedermanns Entscheidung, ob er weiterklickt oder sie das Spiel ansieht. Die Zuschauer haben eigentlich die Macht. Aber es sieht nicht so aus, als würde der Fussball an Attraktivität verlieren - im Gegenteil. Sogar in unserer bescheidenen, jedoch "hochqualifizierten" Pinnwand sind ca. 30% der Beiträge dem Fussball gewidmet....... Ok, nicht ganz so viele - aber du weisst was ich meine. ;)

  • Welcome to the new reality. Ist schon so. Aber da wir halt auch ca. 35 Kameras im Stadion haben und jedes Augenbrauenzucken sehen, ist das einfach nur die logische, nicht immer gewollte, Entwicklung des Fussballs. Und des Sports im allgemeinen, wenn ich das noch dazufügen darf. Aber klar, beim König Fussball ist es schon frappant. Nun denn, es ist jedermanns Entscheidung, ob er weiterklickt oder sie das Spiel ansieht. Die Zuschauer haben eigentlich die Macht. Aber es sieht nicht so aus, als würde der Fussball an Attraktivität verlieren - im Gegenteil. Sogar in unserer bescheidenen, jedoch "hochqualifizierten" Pinnwand sind ca. 30% der Beiträge dem Fussball gewidmet....... Ok, nicht ganz so viele - aber du weisst was ich meine. ;)

    Stimmt absolut ZSColin ich sehe das bei mir selber ja auch.


    Ein ganzes BuLi Spiel kann ich mir am Fernsehn nicht mehr antun, unmöglich, schlafe ich 100% ein!! Immer!

    Konferenz finde ich noch einigermassen spannend.
    Habe mir früher alles reingezogen, wirklich alles was es im TV/Internet angeboten gab. Auch für uns exotisches wie indonesische, brasilianische oder norwegische Liga war ich zu haben, Hauptsache Fussball (oder Eishockey).


    Heute schaue ich zum Teil nicht mal mehr die Zusammenfassungen der BuLi oder Super League, zu langweilig (und in der Schweiz dann noch solche unfähigen langweiligen Reporter wie Paddy Kälin, siehe Sportpanorama Interview mit Omeragic).

    Ich glaube auch nicht dass es am Alter liegt, sondern am wirklich uninteressanten Produkt.

    Es ist auch keine kampfbetonte Sportart mehr, ein Spiel ohne Linie der überforderten Schiedsrichter.
    Das unsägliche rumliegen auf dem Platz macht mich auch eher aggressiv als das ich das toll finde. Gilt übrigens auch für meine eigenen Vereine/Spieler, wo ich mich immer wieder dabei erwische zu denken: Stah mal uf du Weichei!! (Denke natürlich andere Wörter die aber nicht hier her gehören :D)


    Und jetzt zu Corona-Zeiten,

    ohne gegnerischen Fan Beef im Stadion, ohne wunderschöne Choreo`s, ohne die sich selbstüberschätzenden Ultras die in ihrer eigenen kleinen Fan-Welt leben, ohne feinste Pyro-und Rauchshows und ohne die fantastisch schönen Fangesänge, ist es wirklich nur noch ein Spielzeug irgendwelcher Millionäre/Milliardäre die sich die Regeln zurecht rücken.

    Ach ja Böller vermisse ich nicht, oooder... dooooch so ein gepflegter MüG mit 2000-3000 Nasen rüber in Weichturm mit Böllern, Pauken und Trompeten, das hat dann schon wirklich extrem Spass gemacht. Diese Vorfreude und Euphorie, WAHNSINN!!

    Böller ja, doch nur bei extrem speziellen Spielen wie zBsp. einem wichtigen Derby. Die ganze Stadt/Welt solls hören!!!

    So wirds leider nie mehr, die Zeiten sind vorbei und kommen auch nie mehr, leider.


    Hach ich schweiffe ab, ich könnte stundenlang..... :mrgreen:

    Aber ZSColin, wir sind im falschen Tread :rofl: Sorry Offtopic

  • auch wenn falscher Fred: das absolut Mühsame am aktuellen Fussball ist, dass sie nun noch mehr Video Entscheidungen haben als im Eishockey oder anderen Sportarten, in denen es (wegen den vielen Unterbrechungen) eine Nettospielzeit gibt.

    Jedes Tor, Elfmeter wird im Fussball Minutenlang am TV überprüft, ob auch nur eine Haarspitze des Stürmers näher am Tor war.

    Da hat es sogar in der NFL gefühlt weniger Unterbrüche, obwohl da von den Kritiker behauptet wird, es handelt sich um eine Dauerwerbesendung, welche teilweise von Football unterbrochen wird...


    aber die Zuschauer fehlen definitiv, egal in welcher Sportart und auch wenn mal die Heimfans zugelassen werden: dann fehlt der Gegenpart.


    da ist unser geliebtes Eishockey eigentlich der Mittelweg:

    es geht schnell von Angriff zu Angriff (ohne langes Mittelfeldgeplänkel) und ohne die vielen Unterbrüche

  • Ich glaube auch nicht dass es am Alter liegt........Aber wir sind im falschen Tread

    Falscher Fred aber ich glaube schon das es (auch) mit dem Alter zu tun hat!


    Was mich nervt am heutigen Fussball:

    - Handsregel (sollen die sich die Arme amputieren lassen?)

    - Penalty / Goalie (soll er überhaupt versuchen den Ball zu halten?)

    - Penalty PLUS rote Karte (doppelt Bestraft!)


    Ich schaue wie Du viel weniger als früher, aber ich denke halt hat schon auch mit dem Alter zu tun....und mit der totalen Übersättigung!

  • ZSC Lions bis 18. November in Quarantäne ❗️

    Der Kantonsarzt hat für die ganze Mannschaft und den Staff mit direktem Kontakt der ZSC Lions bis und mit Mittwoch, 18. November, Quarantäne angeordnet. Dies, nachdem in den vergangenen Tagen drei Mannschafts-/Staffmitglieder positiv auf Covid-19 getestet worden waren.

    Damit müssen die nächsten zwei Spiele gegen den HC Lugano (Freitag, 13. November) und Fribourg-Gottéron (Samstag, 14. November) verschoben werden. Die Verschiebedaten werden zu gegebener Zeit kommuniziert.

    «Wir versuchen nun, der Mannschaft ein gutes Off-Ice-Training zu ermöglichen», sagt Sportchef Sven Leuenberger. «Wir werden den Spielern Equipment nach Hause liefern. Durch die TeamBuildr-App, die wir während dem Lockdown im Frühling erfolgreich ausprobiert haben, und betreutes Coaching aus der Ferne stellen wir ein gezieltes Training sicher.»

    In der besagten App werden die Athletiktrainingspläne hochgeladen. Jeder Spieler hat darauf Zugriff und kann alle Inhalte jederzeit einsehen. In der App sind alle Übungen mit den dazugehörigen Daten (Wiederholungen, Sätze etc.) hinterlegt – inklusive Erklärvideo. Damit kann Kraft- und Konditionstrainer Mattia Stendahl die Lions-Trainingsphilosophie sowie die dazugehörigen Inhalte zu jedem Spieler nach Hause bringen.

    Die ZSC Lions können das Eistraining wieder am Donnerstag, 19. November, aufnehmen.



    Quelle: FB

  • Das neue "Normal" - leider.

  • ZSC Lions bis 18. November in Quarantäne

    Spätestens wenn die Playoffs beginnen (falls!) können sie den Quarantäne Scheiss vergessen! Bis dann ist Covid nicht verschwunden und es würde nur ein Team brauchen das betroffen ist und der ganze Terminplan wäre futsch! Keine Ahnung wie sie das lösen wollen!

  • Spätestens wenn die Playoffs beginnen (falls!) können sie den Quarantäne Scheiss vergessen! Bis dann ist Covid nicht verschwunden und es würde nur ein Team brauchen das betroffen ist und der ganze Terminplan wäre futsch! Keine Ahnung wie sie das lösen wollen!

    Man kann aber durchaus hoffen, dass bis dann die Fälle wieder ein wenig tiefer sind und sich nicht jeden Tag Hockeyspieler anstecken...


    Falls nach wie vor keine Zuschauer erlaubt sind in den Playoffs, könnte man sich halt sonst überlegen, ein Konzept mit einer Blase aufzuziehen.

  • Spätestens wenn die Playoffs beginnen (falls!) können sie den Quarantäne Scheiss vergessen! Bis dann ist Covid nicht verschwunden und es würde nur ein Team brauchen das betroffen ist und der ganze Terminplan wäre futsch! Keine Ahnung wie sie das lösen wollen!

    Quali reduzieren.
    Keine WM
    Weiterspielen bis zum Sommer.

  • Merzlikins bringt sich bei seinem Ex-Verein in Form
    Prominenter Name beim HCL: "Elvis ist zurück auf dem Lugano-Eis"

    Der HC Lugano kann in den nächsten Tagen einen alten Bekannten im Training begrüssen. Wie der lettische NHL-Goalie Elvis Merzlikins via Instagram bekannt gegeben hat, wird er in den nächsten Tagen das Training seines Ex-Vereins beehren.


    Der Goalie der Columbus Blue Jackets hat in seiner Instagram-Story einen Beitrag einer HCL-Fanseite geteilt, in welchem es heisst, dass "Elvis zurück auf dem Lugano-Eis" sei. Bereits im September hatte der 26-Jährige durchsickern lassen, dass er ins Training bei den Tessinern einsteigen könnte, um sich für die kommende NHL-Saison in Form zu bringen. Von seiner Anwesenheit werden sicherlich auch die beiden HCL-Goalies Niklas Schlegel und Sandro Zurkirchen profitieren können.

  • 21 von 24 Profi-Teams im Schweizer Eishockey waren bereits in Quarantäne, mehr als 50 Partien wurden verschoben – kann die Liga ihr Mammutprogramm durchziehen?

    Eigentlich würden die Klubs der National League gerne 52 Qualifikationsrunden austragen. Aber ist das angesichts der anhaltenden Spielverschiebungen überhaupt möglich? Vielleicht endet die Meisterschaft erst im Mai.


    Nicola Berger (NZZ)


    Es vergeht kaum mehr ein Tag, ohne dass Swiss Ice Hockey eine Medienmitteilung mit unerfreulichem Inhalt verschicken muss. Hier wird eine Equipe vom Kantonsarzt in die Quarantäne geschickt, da müssen Partien verschoben werden. Hinter den Verantwortlichen liegen die sechs turbulentesten Wochen der Geschichte – und nach wie vor ist kein Ende in Sicht. Die Liga kann von Glück reden, dass der eigentlich nur im Mandatsverhältnis zu 70 Prozent angestellte Spielplangestalter Willy Vögtlin daneben als Weinhändler sein eigener Chef ist und sich kein Vorgesetzter bei ihm beschwert, wenn er tage- und nächtelang über Eventualitäten brütet. Vögtlin sagt, sein Pensum betrage zurzeit «mehr als 100 Prozent». Es kommt jetzt vor, dass er an einem Tag etwas ausarbeitet und ein paar Stunden später alles Makulatur ist, weil wieder ein Team nicht antreten kann.


    In den höchsten beiden Ligen sind bereits über 50 Partien verschoben worden, weitere werden folgen, das ist unausweichlich. Längst fragt sich, ob in der National League am Mammutprogramm von 52 Qualifikationsspielen plus Play-offs festgehalten werden kann. Stellt man Vögtlin die Frage nach der Machbarkeit, antwortet er: «Ja, wir werden Lösungen finden.» Auch Denis Vaucher, der Ligadirektor, sagt: «Wir wollen so viel spielen wie möglich und unternehmen alles dafür, dass das möglich ist.» Die Mehrheit der Klubs sieht diesen Weg als alternativlos, weil andernfalls auch die TV-Gelder wegfallen. Die Vereine haben sich darauf verständigt, vorerst bis zum 2. Dezember weiterzuspielen und dann eine Lagebeurteilung vorzunehmen.

    Keine Tabus mehr

    Liga-intern hantieren die Funktionäre mit etlichen Szenarien; tabu ist längst nichts mehr, auch Spiele an Montagen oder mittwochs nicht. Realistisch ist auch, dass die Nationalmannschaftspausen im Dezember und Februar geopfert werden. Offiziell sagt das niemand, das Thema ist politisch heikel, aber es zeichnet sich ab. Ab dem 14. Dezember stünde eigentlich die «Natur Energie Challenge» in Visp auf dem Programm. Vor Wochenfrist war die Nationalmannschaft bereits nicht zum Deutschland-Cup in Krefeld angetreten.

    Eigentlich würde der Nationaltrainer Patrick Fischer ja gerne Testspiele im Hinblick auf die WM 2021 in Weissrussland und Lettland absolvieren, aber es ist nach wie vor völlig unklar, ob das Turnier überhaupt stattfindet. René Fasel, der Schweizer Präsident des Eishockey-Weltverbandes IIHF, hat mehrfach betont, dass es keine WM ohne Zuschauer geben werde. In der Branche gehen inzwischen einige Exponenten davon aus, dass die WM wie schon 2020 in der Schweiz nicht gespielt wird; das Council der IIHF tagt in der kommenden Woche.

    Sollte die Weltmeisterschaft erneut ausfallen, würde das dem Spielplangestalter Vögtlin neue Möglichkeiten eröffnen; es ist dann denkbar, dass das hiesige Championat erst im Mai endet, so spät wie noch nie. Bei allen Terminschwierigkeiten ist das auch Kalkül – gerade in der National League spielen die Klubs dieser Tage auf Zeit; sie hoffen, dass irgendwann 2021 wieder vor Publikum gespielt werden kann. In der Swiss League werden derweil andere Wege beschritten: Der EHC Visp bietet seinen Abonnenten einen Gratis-Stream seiner Heimspiele an, wer Hospitality-Pakete gebucht hat, erhält Essen nach Hause geliefert.

    Hoffen auf Schnelltests

    Beide Ligen gehen zudem davon aus, dass sich die Problematik insofern etwas entschärft, als dass mit Ausnahme von Davos, Bern und Thurgau inzwischen alle Teams in Quarantäne gewesen sind. Und es gibt die Hoffnung, dass sich mit Schnelltests mittelfristig umgehen lässt, dass ganze Mannschaften aus dem Verkehr gezogen werden. Grundsätzlich gilt die Regel, dass 12 Feldspieler und ein Torhüter mit A-Lizenz zur Verfügung stehen müssen, um zu einer Partie anzutreten. Noch ist unklar, wann die Schnelltests zur Verfügung stehen, möglicherweise aber bereits ab Anfang Dezember.

    Für Vögtlin bleibt die Aufgabe knifflig. Einen Vorteil hat die Pandemie bei der Spielplangestaltung allerdings: Für einmal muss keine Rücksicht auf die dicht gedrängten Veranstaltungskalender von Spielstätten wie dem Zürcher Hallenstadion genommen werden – die Multifunktionsarenen stehen leer.

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