Posts by zuercher_sc

    Scheint sich zu bewahrheiten das Gerücht, ein Jahr bestätigt. Wird interessant zu sehen, ob es sich um einen Einweg oder Zweiweg Vertrag handelt. Die negative Reaktion der Leafs Fans ist wahrscheinlich eher auf die (eher fragwürdigen und risikohaften) Entscheide auf der Torhüterposition zurückzuführen. Ich bin gespannt, ob es ihm in die Top 9 reicht.

    Achtung Spoiler Alarm:


    Voila!

    8) War in beiden Serien sehr viel knapper als angenommen! Gut so, bin gespannt wers macht und wie weit dann das letzte verbleibende kanadische Team noch kommt. Das Florida Duell wird sicher auch spannend und schauen wir mal wie Colorado nach der langen Pause zurück kommt. Best time of the year!

    Und wie immer wenn es um die Wurst geht, ist der titellose Auston Matthews nicht mehr dabei…

    Kommt jedes Jahr wie das Amen in der Kirche dieser Spruch... :rofl:

    Bezüglich "titellos":


    - Calder Memorial Trophy Winner

    - Allstar Team 2017, 2018, 2019, 2020, 2022

    - 2021 und 2022 die Rocket für die meisten Tore (erster Spieler mit 60 Toren seit 10 Jahren)


    Dieses Jahr für den Titel als MVP der Saison nominiert mit McDavid und Shesterkin. Natürlich individuelle Awards/Titel, aber schon speziell wie man eine persönliche Vendetta mit dem mit abstand besten Spieler der je das ZSC Trikot getragen hat (notabene als 18 Jähriger) führen kann.


    Matthews war im 2018 gegen den SCB und in der eben zu Ende gegangenen Serie der Leafs der mit Abstand beste Spieler auf dem Eis (inklusive Gegner). Die Chance, dass du dich aber auch im 2023 hier melden darfst ist natürlich sehr gross. Bei 32 Teams besteht die Chance auf den Titel rechnerisch 3.1%. Von allen first overall Picks ist übrigens Stamkos der letzte, der sich Stanley Cup Champion nennen darf. Gezogen wurde er vor 14 (!) Jahren von den Tampa Bay Lightning.


    Zu den Leafs: trotz der Niederlage war diese Saison ein Schritt in die richtige Richtung. Nicht zu vergleichen mit den Auftritten in den POs in den letzten Jahren. Darum wäre es schon richtig für ein weiteres Jahr am Coach und GM festzuhalten. Gute Coaches sind sowieso nicht viele verfügbar, Trotz wäre die einzige Option.


    Anpassungen im Kader wird man punktuell vornehmen. Tavares wird man wohl nicht los, könnte mit seinen $11M zur Hypothek werden mit fortschreitendem Alter. Nylander hat ein gutes Preis/Leistungs Verhältnis und eine sehr gute Saison. Falls man ihn gegen einen guten Verteidiger eintauschen könnte, muss man sich das überlegen. Campbell im Tor würde ich zum richtigen Preis verlängern. Hat sehr gut gespielt in den POs.


    Schon brutal der Fluch, der auf den Leafs und den Kanadischen Teams lastet. Ich hoffe die Flames packen es heute und es kommt zum Battle of Alberta in der nächsten Runde.

    Meister nach vier Spielen an der Bonzenfasnacht mit Sächsilüütemarsch? Tönt mir zu fest nach GC. Meister im allerletzten Spiel in der Halle? Auch ein Bisschen zu kitschig für die DNA des ZSC. Das Drama und die Enttäuschung heute passt schon eher zur Geschichte. Eine letzte schmerzliche Niederlage, auf die in Zukunft nostalgisch zurück geblickt werden wird.


    Nun ist der Druck zurück bei Zug. 50/50 am Sonntag. Die Leistung heute war gut, Mitteldrittel sogar dominant. Genoni heute das erste Mal entscheidend. Spiele 1-3 sind in etwa so für uns gelaufen.


    Gespannt auf den Sonntag, sauft gut und "geniesst" die alten ZSC Emotionen heute Abend.

    Ich spreche nur von der Reaktion von Genoni. Den Rest habe ich nicht gesehen. Mein Sohnemann meinte aber er sei klar draussen gewesen (hätte man gut gesehen)

    Habs gestern schon kurz erwähnt: Krüger war in die Szene involviert und dreht nach dem Tor anstatt zu jubeln fast schon enttäuscht nach links ab. Er war sich wohl sehr sicher, dass das Tor nicht gegeben wird!

    Schau das Problem ist doch einfach, dass beinahe jede Zahl/Statistik aus verschiedenen Blickwinkeln interpretiert werden kann. Als Beispiel die Auslastung der Spitäler (Betten, nicht Personal) in der Schweiz seit Beginn der Pandemie:



    https://www.covid19.admin.ch/de/hosp-capacity/icu?time=total


    - Ein "Massnahmengegner" wird die Grafik so interpretieren, dass die Auslastung der Betten nie über 80% lag und COVID Patienten nie mehr als 50% der Betten belegt haben. Die Massnahmen waren/sind also klar übertrieben, die Überlastung der Spitäler nie auch nur ansatzweise ein realistisches Szenario.

    - Ein "Massnahmenbefürworter" interpretiert die Grafik so, dass die Überlastung nur wegen der organisatorischen "Halbierung" von nicht-COVID Patienten verhindert werden konnte. Oder dass die Zahlen eben genau so tief blieben/bleiben, weil Massnahmen getroffen wurden.


    Eine Statistik, zwei Meinungen, dazwischen extrem viel Spielraum für Politiker, Experten, Meinungsmacher, Meinungsvertreter und Leserinnen und Leser eines Sportforums, ihre eigene Wahrheit zu finden. ;)


    Du sagst zudem ja selber, dass du das Thema nicht nur aus "virologischer/epidemischer" Sicht analysierst und betrachtest, sondern halt auch wirtschaftliche und soziale Aspekte bei deiner Meinungsbildung mit einbeziehst. Ich finde das richtig und wichtig, aber gerade hier wird es dann bezüglich meiner/deiner Fakten versus meiner/deiner Ideologie eben noch komplizierter.


    Mein Punkt: hier Zweifeln einige wohl nicht deine Zahlen und Berechnungen an, sondern einfach wie du sie interpretierst und welche persönlichen Schlüsse du daraus ziehst. Und du machst im Gegensatz genau das gleiche. So verstricken sich beide Seiten in zuweilen irrelevante Grabenkämpfe.


    Wir werden nie wissen, ob und wie ein "Alternativkonzept" (z.B. gezielte Durchseuchung) funktioniert hätte und wie wir mit viel weniger Massnahmen über die Runden gekommen wären (Stichwort Konjunktivliebhaber). Diese Übungen wurden ja überall - von Diktatur bis Demokratie und von Entwicklungsland bis Industrienation - irgendwann abgebrochen, was dem Argument "eine Seite Entscheidet alles" doch ein Bisschen den Sauerstoff entzieht.


    Wir beide sind bezüglich vieler in diesem Thread andiskutierten Themen und "Missständen" in dieser Welt gleicher Meinung. Auch die Personen von denen du dich persönlich angegriffen fühlst sagen ja, dass sie selber nicht 1:1 mit allen politischen Entscheidungen einverstanden sind, dass es willkürliche und unlogische Entscheidungen gegeben hat, dass die Medien reisserisch Berichten, usw. Es ist meines Erachtens weit mehr Konsens vorhanden, als du denkst.


    Aber nicht alle sehen in den letzten 16 Monaten den schrittweisen Absturz der Schweiz in eine Diktatur oder interpretieren die Maske als Zeichen der Unterdrückung und der gezielten Schikane inszeniert von den Eliten und der Obrigen. Ich übrigens auch nicht, ich glaube sogar, dass wir in der Schweiz bisher ziemlich gut durch diese Krise gesegelt sind.


    Der grösste Unterschied ist wohl, dass ich "glaube" und du "weisst". ;)


    Spass bei Seite: über die Differenzen zwischen diesen Standpunkten kann man meines Erachtens gut und ohne es persönlich zu nehmen oder persönlich zu werden diskutieren.


    Und ja:


    “ich möchte, dass wir wieder mehr zurück auf eine rationale, sekuläre gesellschaft gehen. corona hat leider wahnsinnig viel glauben produziert und die leute verunsichert.”


    Mit extremen Weltanschauungen und Sensationalismus werden Follower generiert, Zeitungen verkauft und leider auch Präsidenschaftswahlen gewonnen. Also Kohle gemacht. Das war auch schon vor Corona so. Die Mutter meiner Freundin hat uns letzte Woche sehr aufgeregt ein Youtube Video mit einer aktuellen Meldung zu einem Erdbeben der Stärke 11.2 in Dubai gezeigt. Hat es nie gegeben, hat aber seinen Zweck (klicks generiert) erfüllt. Sie Konsumiert ihre "News" vor allem auf YouTube und wird dank dem Algorithmus halt auf immer extremere Inhalte und Meinungen weitergeleitet. Down the rabbit hole.


    Darum erstaunt mich weder ein täglicher Corona Todesticker beim Blick (wobei man diesen im Moment "dank" Afghanistan ein Bisschen weiter unten platzieren kann) oder dass nun halt sehr viele Menschen auf den Impfskeptiker Zug aufspringen und somit das absehbare Ende der Pandemie weiter hinauszögern.


    Diskussionsstoff gibt es also weiterhin genügend und danke all denen, die ihre Meinungen hier teilen.


    :lugano:

    auch ist es eine tatsache, dass hauptsächlich ungeimpfte im moment im spital landen. jetzt wo wirklich jeder die möglichkeit zur impfung hatte, ist das ein selbstgewähltes schicksal. aber eine wahl, welche in einer liberalen gesellschaft möglich sein muss. darum ist impfzwang und auch druck mit zertifikaten kein weg für mich. vor allem jetzt nicht, wo insgesamt über 50% der bevölkerung und über 90% der vulnerablen/alten geimpft sind.

    Stand heute würde ich es unterstützen, alle Massnahmen aufzuheben. Jedoch verlieren alle, die sich aus freiem Willen (und nicht aus medizinischen Gründen) nicht Impfen lassen, bei einem schweren Verlauf den Anspruch auf ein Spitalbett oder müssen die Kosten für die Behandlung selber übernehmen. Kein Impfzwang, kein Zertifikat, dann aber auch nicht die potentiellen negativen Konsequenzen einer persönlichen Wahl auf die Allgemeinheit/Versicherung abwälzen.


    Schwer umsetzbar und darum kann ich mit ein Bisschen Kontext auch Massnahmen wie das Zertifikat und einen gewissen Druck auf Impfverweigerer verstehen.


    Das philosophische Dilemma ist ja nicht neu. Ein "persönlich gewähltes Schicksal" beeinflusst mich als Mitglied unserer Gesellschaft potentiell negativ.


    Beispiel 1: in der Schweiz ist es verboten, mit mehr als 0,50 Promille Auto zu fahren. Dies wahrscheinlich nicht nur um mich selber zu schützen, sondern vor allem die anderen Verkehrsteilnehmer.

    Beispiel 2: Aufgrund des Klimawandels werden Verbrennungsmotoren und Benzinverbrauch in Zukunft strenger reguliert und besteuert. Grosse Autohersteller stellen nun komplett auf elektrische Fahrzeuge um.

    Beispiel 3: öffentliches Rauchen ist heute praktisch verboten. Wir erinnern uns alle gerne an das alte Hallenstadion, heute undenkbar.

    Die Beispiele sind bewusst breit gestreut, zeigen aber Parallelen auf, die zur Regulierung bzw. zu solchen Gesetzen geführt haben:


    - Individuelles Verhalten mit potentiell negativen Einfluss auf andere

    - Breiter wissenschaftlicher Konsens, der sich über längere Zeit geformt (und verändert!) hat

    - Komplexe Konstellationen von wirtschaftlichen, privaten und politischen Interessegruppen (Autofahrer, Umweltschutzverbände, Tabak- und Alkohol Vertreiber, etc.)

    Bei Corona musste halt alles schnell gehen (lest mal die ersten 10-15 Seiten dieses Threads durch und versetzt euch in die Rolle eines Entscheidungsträgers). Entstanden sind Prozesse und Resultate, deren Umsetzung normalerweise Jahrzehnte oder länger dauern würden, und es wurden und werden (logischerweise) Fehler gemacht. Das Gewöhnungstier Mensch wurde auf dem falschen Fuss erwischt. Das, kombiniert mit den einschneidenden Massnahmen über eine lange Zeit, schürt Emotionen und polarisiert.


    Ich lese hier gerne mit und die verschiedenen Meinungen und "Fakten" helfen mir bei meiner persönlichen Meinungsbildung. Stammtisch halt. Über das Thema "meine Fakten VS deine Fakten" habe ich schon geschrieben. Die Wahrheit findet sich meistens irgendwo in der Mitte und ja, das gute Ego spielt halt vor allem auch auf einem Onlineforum mit. Wer möchte schon öffentlich zugeben, dass man auch mal falsch lag? Es ist mühsam zu sehen, wie sich langjährige Kollegen angreifen und es ist halt schon auch ein Bisschen ein trauriges Spiegelbild, wie sich unsere Gesellschaft polarisiert hat.


    Zum Einstein Vergleich:

    Heutzutage kann sich jeder und jede mit Hilfe von YouTube Videos, Twitter, und was weiss ich was für Quellen seine eigene Realität zusammen basteln. Beispiele gefällig?

    - Ca. 25% der Amerikaner glauben daran, dass Trump die Präsidentschaftswahl im 2020 gewonnen hat.

    - Ca. 20% der Amerikaner glauben daran, dass die COVID Impfung einen Microchip enthält

    - Ca. 20% der Amerikaner glauben nicht an den menschengemachten Klimawandel


    Der wissenschaftliche Konsens ist liegt bei all diesen Themen bei 99%+ und trotzdem halten sich diese "alternativen" Meinungen trotz "Mainstream" ziemlich wacker. Gut so, sagt man als Förderer der freien Meinungsbildung (ich). Fragwürdig bezüglich der Fähigkeit unserer Spezies, sich noch einige hundert Jahre am Leben zu erhalten (auch ich).


    Zurück zu Einstein: der Grossteil der Mathematiker/Physiker (der Experten) hat die Relativitätstheorie nicht angezweifelt. Das es 100 Autoren (!) und andere gab, die das aus verschiedensten (und zuweilen ziemlich miesen) Motiven taten, ist aus der oben beschriebenen Sicht nicht wirklich überraschend. Das aber gerade dieses Beispiel benutzt wird, um den Punk "Ein Erleuchteter gegen Millionen von Schäfchen" und "Wissenschaft VS Politik" zu unterstreichen, ist in diesem Kontext an Ironie kaum zu überbieten.


    Ich hoffe natürlich, mit dieser Aussage kein Ego gekränkt zu haben.


    Was ich glaube: fast niemand in diesem Forum ist Fan von "Corona Tickern" mit täglichen Fall- und Todeszahlen und wir alle haben diese Form von Berichterstattung und die Massnahmen gestrichen Satt. Viele finden es aber wahrscheinlich auch fraglich, wenn Artikel gepostet werden die Behaupten, dass die Pandemie ohne PCR-Tests niemandem aufgefallen wäre.


    Zwischen diese Spektren gibt es einen viel grösseren Konsens, als es diese Diskussion hier zu vermitteln vermag. Auf diesem Konsens aufzubauen wäre sicherlich nicht schlecht. Die Polarisierung hilft am Schluss nur den einen, denen wir definitiv nicht zu noch mehr Gehör verhelfen möchten.

    100% und ganz im Sinne meines Posts oben. Wir sind nicht mehr wirklich kompromissfähig und leben in alternativen Realitäten. Das USA Beispiel darum absolut treffend.

    Wir leben in einem Umfeld, in dem die lautesten und schrillsten Zeitgenossen die Meinung zu stark beeinflussen,. Auf beiden Seiten. Und die grosse Mehrheit in der Mitte wird so in eine Ecke gedrängt, in der ein Kompromiss nicht mehr denkbar ist.


    Genau da ist die USA heute und es wird spannend zu sehen, ob sich diese Tendenz ohne eine Entladung von massiver Gewalt umkehren lässt. Es ist zu hoffen, die Geschichte lehrt uns anderes.

    Dass die Medien zuweilen reisserisch berichten (über jegliche Themen) und dass die Politik nicht immer durch komplette Rationalität glänzt und zuweilen fahrig agiert, ist nun wirklich nichts neues. Darum lese ich auch gerne in solchen Threads mit und finde es spannend, wie gegenseitig argumentiert wird. Meine Meinung: die Wahrheit findet sich fast immer irgendwo in der Mitte. Und für die, die ist keine Mitte mehr gibt, sind halt irgendwie ein Bisschen in den Extremismus abgerutscht. Da kann man gewisse Medien / soziale Medien gerne hinzuzählen.


    Zu meinen persönlichen Erfahrungen: in meinem Freundeskreis haben mir doch einige Berichtet, dass sie selber noch nie so krank gewesen sind, als mit Corona. Alle davon U40, sportlich und bei guter Gesundheit. Einer musste auf die Intensivstation, einige leiden bis heute am Geschmacksverlust. Zudem ein Todesfall im geschäftlichen Umfeld, um die 60ig, massiv übergewichtig. Auf der anderen Seite hatten wir familiär auch einen Todesfall, der bei “normalem” Spitalbetrieb gegebenenfalls hätte verhindert werden können. Geschäftlich und finanziell war ich von den Massnahmen nicht negativ betroffen, privat waren die Einschränkungen sonst natürlich massiv.


    Zu meiner persönlichen Meinung: schaue ich mir die weltweiten Zahlen an (Fälle, Todesfälle, Übersterblichkeit), die wir trotz weitreichenden Massnahmen gesehen haben (und sehen) und kombiniere ich diese mit meinen persönlichen Erfahrungen, meine ich, dass es das Virus a) gibt und b) dass es zwar recht aggressiv ist (x Fach aggressiver als eine Grippe) aber jetzt nicht das absolute Movie Killervirus wie es gewisse Medien darstellen. Ich finde zudem, dass einige Massnahmen übers Ziel hinausgeschossen sind und dass viele rational nicht erklärbar waren und sind. Beispiel: als man zur Beginn der Pandemie zwar Grossanlässe untersagt hat, aber 4 Millionen Menschen pro Tag pendeln liess. Zudem finde ich das Thema Verhältnismässigkeit auch recht schwierig. Wie ich schon zu Beginn der Pandemie geschrieben habe, sterben pro Jahr ca. 6 Millionen Kinder unter 16 Jahren an Hunger und Krankheiten. Passieren tut nichts, für die Medien auch nicht wirklich ein Thema. Zudem nervt es mich auch, dass fast nie über eines der besten Gegenmittel berichtet wurde: ein gutes Immunsystem durch gesunde Ernährung, genügend Sport und Schlaf.


    Der einzige Punkt wo es bei mir aufhört mit der Geduld: Impfverweigerer. Meiner Meinung nach der einzige Ausweg aus dieser Situation.


    Ich bezeichne mich darum weder als “Massnahmenbefürworter” noch als “Massnahmengegner” und kann mit der momentanen Situation einigermassen gut leben. Ein wichtiger Punkt dazu: viele meiner Freunde, die sich den Massnahmen sehr kritisch gegenüberstellen, sind vor allem beruflich/finanziell extrem von ebendiesen Massnahmen betroffen (a la Rima) und können eben nicht mehr “einigermassen gut leben". Da habe ich genügen Empathie für die Lautstärke und den Frust, den sie dann und wann ablassen müssen. Wir sind uns halt schon selber am nächsten, absolut OK so. Denen höre ich zu, mag dann aber auch nicht 3 Stunden über ihre letzten Forschungserfolge, antidemokratische Tendenzen und den Sinn und Unsinn des Maskentragens diskutieren. Ich werde dann halt als "Schäfchen" bezeichnet, dem die intellektuelle Kapazität zum kritischen Denken fehlt. Schlafen tue ich trotzdem gut. Denn für jedes Argument findet man heute ein "stichfestes" Gegenargument und kann dieses auch ganz sicher “empirisch” mit Links und Artikeln von "Mainstream Medien" und "nicht Mainstream Medien" “beweisen". Dieser Thread zeigt das ja ziemlich schön auf.


    Oder halt “Yeah, well, you know, that's just, like, your opinion, man.” wie es der Dude so schön gesagt hat und mögen tue ich diese Freunde trotzdem.


    Darum mein wichtigstes Erkenntnis, auch total Corona unabhängig: der Grund für eine Meinung ist meist ziemlich eng mit einer persönlichen Situation und persönlichen Erfahrungen verbunden - auf beiden Seiten. Als Extrem auf der einen Seite ein Corona bedingter Todesfall eines geliebten Mitmenschen, auf der anderen Seite der totale Existenzverlust durch den Konkurs des Familienunternehmens.


    Vielleicht hilft das auch in diesem Thread, die Argumente des “anderen” ein Bisschen sachlicher einzuordnen und Empathie für beide Ansichten zu zeigen!

    https://www.scb.ch/news/news/artikel/es-ist-notwendig

    Ich habe es mir angetan.


    Lüthis vier Argumente, warum die Anzahl Ausländer angepasst werden muss:

    1. Ligagrösse ist nicht mehr fix. Für mehr als 12 Clubs gibt es nicht genügend qualifizierte Schweizer Spieler. - Dann könnte man ja die Anzahl der Ausländer einfach jeweils vor der Saison der Ligagrösse anpassen oder im neuen Reglement eine Regel festlegen (10-12 Teams x Ausländer pro team, 13 Teams, Y Ausländer per Team, 14 Teams, Z Ausländer per Team, etc.). Also überhaupt kein Argument, weil im moment NICHT mehr als 12 Clubs in der NL spielen.
    2. Das Abkommen mit der NHL erlaubt es, den nordamerikanischen Clubs bis spätestens Mitte Juli jeden Spieler aus einem laufenden Vertrag in Europa zu holen. - Soviel mir ist, dürfen solche Spieler ja bereits mit einem Ausländer ersetzt werden. Wieder kein Argument.
    3. Der Spielermarkt soll aufgebrochen werden und es soll die Möglichkeit bestehen, auch einmal einen ausländischen Rollenspieler zu holen, wenn der Schweizer Spieler für die vorgesehene Rolle zu teuer oder noch nicht genug entwickelt ist. - "Auch einmal" ist also Lüthi's Definition einer 150 prozentigen Erhöhung von 4 auf 10 Lizenzen.... Ok.
    4. Als Schweizer Spieler gelten nur noch Spieler, die einen Schweizer Pass haben und die theoretisch für die Nationalmannschaft spielen können. - Gutes Argument und sollte so umgesetzt werden. Warum aber nicht einfach den Status der Lizenzschweizer aufheben und das Kontingent proportional (z.B. auf 6 oder 7 anpassen)? Antwort: weil dann billige Rollenspieler mit einer Schweizer Lizenz (die grosse Mehrheit also) mit einem TEUREREN Ausländer ersetzt werden, weil man ja Meister werden möchte. Aber bei 10 Lizenzen passiert das dann garantiert nicht...

    Das schlimme daran: Lüthi ist sich dem absolut bewusst. Ein schlauer Kerl, guter Geschäftsmann, innovativ, keine Frage. Aber in dieser Sache gleicht er einem Politiker, der seinen eigenen (ziemlich einfach zu entkräfteten) Argumenten glauben will, weil ihm die Felle davonschwimmen.


    Er probiert es sich dann auch einzureden, dass die breite ablehnende Haltung am Schweizer Naturell liege, Veränderungen vor allem mit Kritik und Abwehrhaltung aufzunehmen. Das macht es natürlich einfacher.


    Und dann kann man sich ja noch ein Bisschen beschweren, dass man sich als Berner Dorfkönig mit der Meinung des unwissenden Pöbels befassen müsse, die "noch nie einen Club geführt haben".


    Das kommt sicher gut an beim Berner Anhang, der durch den Verzicht auf die Saisonkarte eben pro Kopf mehrere hundert Franken an den SCB "gespendet" hat.


    Zufall, dass das Diskussionsforum des SCB momentan offline ist? Ein Schelm, wer anderes denkt.

    Ich bin auch überhaupt nicht für diese neue Ausländerregelung.


    Eine Vision ist aber auch nicht, der NHL nachzueifern... Wir haben bei uns in der Schweiz glücklicherweise ein gutes Arbeitsrecht und nicht Hire&Fire Politik bzw. modernen Sklavenhandel wie in den USA, wo die Spieler wie Ware zu einem anderen Club gegen ihren Willen verschoben werden können!

    Nein, wir müssen überhaupt nicht der NHL nacheifern, ist ja genau mein Punkt. Die NHL hat andere Ziele, Nachwuchsarbeit gehört zum Beispiel überhaupt nicht dazu. Die Vision der NHL ist es, die Gewinne der Klubbesitzer du maximieren und das Produkt Eishockey in Nordamerika und global zu verankern. Die Tools die dafür benutzt werden (Salary Cap, Umverteilung der TV Gelder, Draft Model, etc.) dienen dieser Vision und sind für die Schweiz meines Erachtens gar nicht 1:1 umsetzbar.

    Was wir brauchen sind kreative Ansätze, um die wirtschaftlichen Probleme so zu lösen, dass die sportlichen (attraktive Liga, Nachwuchsförderung, konkurrenzfähiges Nationalteam, Vermarktung des Produkts in der Schweiz und global, etc.) nicht gefährdet werden.

    Genau das wollen sie eben mit dem SalaryCap auch schön eingrenzen resp. einen Riegel schieben.
    Analog der NHL, alle haben anfangs Jahr gleich viel Kohle, dass auch Langnau und Ambri dieses Budget stemmen können.
    Also eher in den tieferen Regionen, wo nun per Zufall auch der SCB und HCD anzutreffen sind.
    Die Juniorenförderung soll man dann wahrscheinlich über das Budget der GCK oder sogar derjenigen des EHC Dübendorf abwickeln.


    Ueli Schwarz und Marco Bührer haben es gestern super beschrieben, die ganze Geschichte ist nicht zu ende gedacht.
    Was passiert mit jungen Torhütern, 3. und 4. Linien Spielern usw. Für diese ist keine Lösung ersichtlich in diesem 10 Ausländer-System.

    Es ist eine "Nach mir die Sintflut"- Taktik. Wenn es mir beschissen geht, ziehe ich wenigstens die andern auch gleich mit runter.

    Ich finde halt einfach es fehlt a) die Vision für das Produkt Eishockey in Schweiz (Inklusive Nationalmannschaft) und b) Kreativität, die Ziele die für alle gelten (eine konkurrenzfähige, ausgeglichene Liga, keine Misswirtschaft und ein konkurrenzfähiges Nationalteam) zusammen zu erreichen.

    Wir hatten die Diskussion Salary Cap scho vor ca. drei Jahren, ich glaube Roost hatte damals fleissig mit gepostet. Ein Konzept, dass ich damals eingebracht habe:


    Was wenn jeder Club 3 Spieler mit Schweizer Pass die a) mehr als 5 Jahre beim Club ausgebildet wurden (Stichwort Nachwuchsförderung) und/oder b) mehr als 3 Jahre beim Club spielen als "Identifikationsspieler" (in der NFL Franchise Player ) registrieren könnte. Diese Spieler würden alle den selben, aus einem Fonds aus den TV Geldern bereitgestellten und jährlich neu angepassten Maximallohn erhalten und könnten von anderen Clubs nicht abgeworben werden.


    - Die Identifikationsspieler Spieler jedes Clubs werden jedes Jahr nach der A-WM bestätigt oder neu festgelegt (ein Bisschen an die Free Agency Period der NHL angelehnt).

    - Der Maximallohn für nicht-Identifikationsspieler mit Schweizer Pass liegt X% unter dem Maximallohn für Identifikationsspieler (Salary Cap)

    - Spieler die den Status als Identifikationsspieler verlieren, sind auf dem Markt verfügbar oder fallen in ihren ursprünglichen Vertrag zurück

    - Falls ein Identifikationsspieler in die NHL oder eine andere Liga wechselt, kann ein anderer Spieler zum Identifikationsspieler gemacht werden


    Ein Ansatz einer Idee die es in der NHL so nicht gibt und einige deiner Anliegen (Impliziter Salary Cap, Starspieler bei den kleinen Clubs, weniger Anreize den Club zu wechseln, etc.) ziemlich konkret adressiert. Und ja: wohl in etwa mit gleich vielen Fragezeichen verbunden wie "copy/paste the NHL".

    Ich sag ja nicht, dass dies DIE Idee ist und es gibt sicherlich 1,000 Gründe (Sprichwort Arbeitsrecht), warum ein solcher Ansatz nicht funktionieren würde. Aber mir fehlt es in dieser Diskussion einfach an der Weitsicht und der Kreativität, nicht einfach den einfachsten (und meines Erachtens in diesem Fall dümmsten) Weg zu gehen.

    Ich habe diesen Roost noch nie ernst genommen. Irgendwie hab ich das Gefühl, dass er etwas gegen die Lions hat. Aber vielleicht täusche ich mich da.

    Du denke da täuschst du dich, ich glaube er ist (oder war mal) Saisonkarteninhaber beim ZSC und auch ab und zu auf diesem Board unterwegs. :)

    Wenn dafür der Unsinn mit den Lizenz-Schweizern abgeschafft wird, ist die Veränderung nicht derart gross, wie das gewisse Leute darstellen. Es wurde schon vor längerer Zeit eine Studie dazu erstellt, die wohl nicht unabsichtlich möglichst totgeschwiegen wird. Dort ist das "Phänomen" gut dargestellt. Würde das zutreffen, was da teilweise herumposaunt wird, dann hätte das CH-Hockey schon vor längerer Zeit den Bach runtergehen müssen - eben weil bei der gleichzeitigen Abschaffung der Lizenz-Schweizer-Regelung die Sache weniger dramatisch aussieht als man meinen könnte. Die Lizenz-Schweizer haben - wie die "reinen" CH-Spieler oberhalb des 4-Linien-Niveaus - ebenfalls stark vom geschützten Markt profitiert, und müssen sich nun aber an den übrigen Ausländern messen lassen. Da dürften diverse Herren erhebliche Abstriche machen müssen bei der nächsten Vertragsverhandlung.

    Kannst du diese Studie hier teilen? Würde mich interessieren!

    Und ja, einige Spieler (mit Schweizer Pass oder Lizenz) werden Abstriche machen müssen. Aber die grosse Frage ist dann, ob das "eingesparte" nicht ziemlich direkt in die Saläre der jeweils 5 neuen Ausländer fliesst? Denkst du wirklich, dass die Clubs dank dieser Massnahme sparen werden? Im Sport?


    Ein paar Gedanken:


    - Das oberste Ziel in jeder Sportart, der Verbände und der Klubs muss sein, international konkurrenzfähig zu sein und Fortschritte zu erzielen. Ein erfolgreiches Nationalteam führt zu breitem medialem Interesse, mehr Nachwuchs, NHL Drafts, Fans, Kohle, etc.

    - Unser Nationalteam besteht bei einer WM immer noch zu ca. 75% aus Spielern aus der NL. Die Olympiade 2018 hat ziemlich klar aufgezeigt, wo wir im internationalen Vergleich ohne unsere NHL Spieler stehen

    - Wir haben im Vergleich zu anderen Nationen viel weniger lizenzierte Spieler. Das heisst, wir müssen unsere Talente hegen und pflegen und sind auch auf die Spätzünder angewiesen, die entweder wegen körperlicher Defizite länger brauchen oder den Sprung zum Spitzenspieler erst später in der Karriere schaffen (im 2019 WM Kader in etwa 5 Spieler). Diese Spieler brauchen Eiszeit, Zeit im Powerplay und Zeit in einer der Top 2 Linien
    - Wir haben 7-8 konkurrenzfähige Lizenzschweizer in der NLA, dieser würden nun mit 60 (!) neuen Ausländern "ersetzt"

    - Zum Vergleich: letzte Saison hatten wir in der Top 100 NL Skorerliste ca. 50 Schweizer vertreten. In der DEL waren es ca. 30 Deutsche. Das ist in etwa ein erweitertes Kader von Spielern in der 1. und 2. Linie
    - Unser Spielerpool mit WM- und Nationalmannschaftskanditaten wir darum kleiner und unsere Top Spieler und potentielle Nationalspieler erhalten weniger Eiszeit (v.A. im Clubs mit ausländischen Coaches, die eher auf ihre "Landsmänner" setzen)

    - Die Priorität der Spitzenclubs wird sich von der Ausbildung von Schweizer Spielern zum Scouting der 10 Ausländerpositionen verschieben. Warum ausbilden wenn man die Top 2 Linien und 75%+ der Punkte importieren kann?
    - Wie werden die Fans reagieren, wenn pro Team 10 Söldner aufgestellt werden und in prominenten Rollen spielen?

    Kurz: die Anpassung der Ausländerregelung ist für mich wie ein Medikament, dass kurzfristig Symptome lindern kann, langfristig die Krankheit aber ziemlich sicher nicht heilen wird und zudem ziemlich heftige Nebenwirkungen auslösen könnte.

    Die richtige und wichtigere Fragestellung wäre:

    - Wie können wir die Klubs finanziell belohnen, die NHL Drafts, Nationalspieler und NLA Spieler produzieren?
    - Wie können wir den Einfluss der Agenten (die übelsten Preistreiber) einschränken? Durch volle Lohntransparenz? Lohnobergrenzen? Vorgegebene Lohnbänder für Nationalspieler, Rookies, etc?

    Schauen wir mal, aber die Beispiele Österreich und Deutschland mit ihren Ausländerregelungen sind ja schon eher Mahnmal als Vorbild...


    https://t.co/pO0MLO924c?amp=1


    Ein sehr guter, wohlueberlegter Artikel in der NZZ. Der Author sagt genau was ich sagen will, nur viel eloquenter.


    Es ist halt einfach spannend, dass die kritischsten Stimmen zum Vorgehen in einer medizinischen Krisensituation von Personen wie dem Herrn Präsidenten einer “Progress Foundation” kommen…


    Der Artikel mag eloquent geschrieben sein, die Basis der Argumentation ist aber doch eher dünn. Er schreibt, dass in den USA ohne Gegenmassnahme 500,000 - 10 Millionen Tote zu erwarten seien und bezeichnet dies als “grosse Spannweite”. Ok, wo ist das Argument? Einfach mal machen und hoffen, dass die Zahl dann eher im unteren Bereich liegt?


    Dann argumentiert er, dass "Die Kollateralschäden der Bekämpfung nie grösser sein dürfen als das Übel, das man bekämpft”. Er impliziert also zu wissen oder zumindest anzunehmen, wie gross die Kollateralschäden sein werden, wie gross das Übel sein wird und dass sich hier ein Missverhältnis anbahnt. Da lehnt er sich, Stand heute, ziemlich weit zum Fenster raus! Wir wissen es nicht und leben in einer Situation, die wir so noch nie erlebt haben. Wir wissen nicht einmal, wie viele Mutationen dieses Dings momentan im Umlauf sind und wie der Virus weiter mutieren könnte. Darum bin ich bei “wohl überlegten” Meinungen von Ökonomen zum Thema Coronavirus verhalten euphorisch.


    Für mich ist darum der Versuch diesen Virus so gut wie möglich einzudämmen und die Entscheidung (apolitischen) Experten zu überlassen, der einzig richtige. Ich selber gehöre absolut nicht der Risikogruppe an und die Krise wirkt sich auf mein Leben doch sehr einschneiden ein. Ich sehe das ganze ziemlich Rational als ein Opfer, dass ich momentan bringen muss, um meinen Freunden, Angehörigen und allen Menschen die ich nicht kenne und zur Risikogruppe gehören zu helfen, dieses Virus zu überleben. Stichwort Eigenverantwortung. Aus dem selben Grund fahre ich nicht besoffen Auto oder mit 200km/h über die A1, falls wir beim abstrusen Vergleich von Autofahren und Coronavirus bleiben wollen, obschon dieser meiner Meinung nach absolut null Sinn macht.


    Versteht mich nicht falsch, kritisches denken ist angebracht, immer. Die Diskussion um die Verschuldung von Staaten und der Haushalte finde ich absolut spannend und wichtig. Ich staune immer wieder, wie viele Leute nicht verstehen wollen, dass unser globales Finanzsystem nur dank kranker Hirngymnastik am Leben erhalten werden kann und wir unsere Rechnungen in 20-30 Jahren wohl nicht mehr mit Franken oder Dollar bezahlen werden...


    Für mich tönt der Artikel in der NZZ mehr nach einem Hilfeschrei eines Hardcore Kapitalisten der “sein” System und seine Ideologie durch eine saisonale Grippe gefährdet sieht. Ich würde mich selber als Kapitalisten bezeichnen, sehe aber halt einfach seit Jahren, wie die Auswüchse des Kapitalismus, gerade in den USA, ziemlich feste am eigenen System sägen. Und dass der Markt halt doch nicht alles regeln kann und will. Zum Beispiel wenn sich die Banken verzocken oder das Militär Geld brauch. Dann sind wir ja gerne ein Bisschen kommunistisch veranlagt, gelle?


    Meine Hoffnung ist, dass wir uns nach der Krise mal hinterfragen, was für ein hirnverbrannt blödes System wir aufgebaut haben, dass sich so einfach aus der Bahn werfen lässt. Und ja, ggf. auch dass wir pro Tag 25,000 Menschen an den Folgen von Hunger verrecken lassen. Das ist halt dann halt eben wieder mehr eine unangenehme Begleiterscheinung, Sprichwort Medien, Panikmache und so.


    Meiner Meinung nach ist es zu früh für Manöverkritik. Ich hoffe inständig (vor allem für unsere Freunde wie dich RangerFan, du scheinst in den USA zu leben), dass sich El Presidente Trump in diesem Fall wirklich als stable Genius hervortun kann und die Kirchen an Ostern proppenvoll sein werden. Leichte Zweifel sind angebracht.


    In diesem Sinne gut Gesundheit euch allen und nehmt die Möglichkeit für ein Bisschen "Soul Searching” war, Zeit haben wir ja genügen...

    Danke Jungs, sehe das ziemlich 1:1. Okay, es trifft nun uns sehr hart. Habe aber IMMER gefordert, dass dem Spieler welcher einen sogenannten korrekten Check ausführt,
    welcher dann aber gegen den Kopf des Gegners "endet", bestraft werden muss - und zwar immer und hart. Ist für mich wie beim Autofahren. Wenn ich in der Stadt
    mit 50 km/h einen Fussgänger umfahre, ich aber "eigentlich" alles richtig gemacht habe, bzw. ich eigentlich keine Schuld habe - bin ich trotzdem Schuld, bzw.
    Verantwortlich. Für mich macht es IMMER einen Unterschied, ob man jemanden den Stock ins Gesicht haut, das Knie kaputt macht (was auch gar nicht geht, klar,)
    oder ob jemand vielleicht nie mehr richtig auf die Füsse kommt, bzw. sein Leben lang mit Kopfschmerzen zu kämpfen hat. Nix mehr Lebensqualität .........


    Geht ja nicht mal drum was zu fordern, genau so wie du es beschreibst ist die Sache im IIHF Regelbuch (Regel 124) klar festgelegt und es wird sogar spezifisch erwähnt, dass Absicht nicht ein entscheidender Faktor ist:


    "There is no such thing as a clean hit to the head. Whether accidental or intentional, every direct hit to the head or neck of an opponent will be penalized."


    "A player who injures or recklessly endangers an opponent as a result of checking to the head or neck will be assessed a match penalty."


    Anders als du sagst ist es aber so, dass ein korrekter Check auf den Körper der als "Kettenreaktion" am Kopf oder Nacken endet nicht mit einer Strafe geahndet wird:


    "If the primary force of a blow is initially to the body area and then contact slides up to the head or neck area, a penalty for checking to the head or neck will not be assessed."


    Bei Karrer war dies aber definitiv nicht der Fall.