Beiträge von Daywalker

    Philip-Michaël Devos wird ab der kommenden Saison das Ausländerkontingent des HC Ajoie nicht mehr belasten. Der 36-jährige Center, der aus der kanadischen Provinz Québec stammt, erhielt vor kurzem die Schweizer Staatsbürgerschaft.

    ...das wär doch no eine, oder? :floet:

    nach dem ersten, wieder mal ziemlich unterirdischen drittel, dachte ich 'ach du schande...'.

    nach drittel 2 und 3 war ich trotz der niederlage, weiss auch nicht recht wieso, eigentlich ziemlich positiv was die playoffs betrifft.

    sie haben phasenweise gezeigt, dass sie es können... wenn sie denn wollten. ich behaupte jetzt einfach mal, dass das team entscheidet (vermutlich während sie im gang warten), ob sie 'alles' geben wollen und gewinnen... oder eben nicht. dass das zu einer sehr durchzogenen quälifikation führte, ist wohl das ergebnis davon.

    ...kleine bemerkung am rande; ich finde trutmann nicht 'irrelevant'.

    ...es bitz e tümmlichi verallgemeinerig, aber für 50000 dollar därfsch au säge was wotsch :geil:

    Ob wir aus irgendwelchen Presseartikeln wirklich die ganze Wahrheit erhalten, wage ich zu bezweifeln… Und zwar von beiden Seiten. Der letzte Blick-Artikel war ja in „Zusammenarbeit“ mit dem Manager von Bichsel entstanden. Und wenn sich der Verband äussert, wird wohl auch eher entsprechend gefärbt sein.

    Wenn Fischer gegenüber den Spielern als „möchtegern starker Mann“ auftreten sollte, weshalb kommen dann jedes Jahr praktisch alle NHL-Spieler zur WM in die Nati, ausser sie können wegen Verletzung nicht mehr laufen oder haben gerade einen offenen Vertragsstatus?

    glaubst du wirklich, fischer würde sich genau gleich vor einen josi oder fiala stellen und mit konsequenzen drohen, wie er das bei einem bichsel getan hat?

    wohl kaum...

    Bei aller teilweise berechtigter Kritik an Fischer:
    Jeder Hockeyspieler überlegt es sich nun zwei Mal, ob er so ein Nati-Aufgebot einfach links liegen lässt oder nicht. Sooooooo schlecht ist
    dieses konsequente Umsetzen von Vorgaben nicht. Just my two cents. Was aber nicht heisst, dass man einen Spieler wie Bichsel so lange
    bestrafen sollte, keine Frage.

    wie du ja weisst, hat er das aufgebot nicht 'einfach so links liegen gelassen'. ob man das dann wirklich so konsequent bestrafen muss oder sich einfach als möchtegern starker mann profilieren will, sei dahingestellt.

    diese bestrafung, in anbetracht der umstände, für so einen jungen spieler, spricht meiner meinung nach nicht gerade für charakterstärke...

    Die ZSC Lions verpflichten Verteidiger Tim Berni im Hinblick auf die nächste Saison 2026/27. Das 25-jährige Eigengewächs erhält einen Sechsjahresvertrag bis und mit Saison 2031/32.

    Vinzenz Rohrers NHL-Abenteuer

    Und dann hiess es: «In 20 Minuten hast du ein Meeting mit dem Management»

    Die ZSC Lions freut es, dass ihr Energiebündel zurück ist. Aber Vinzenz Rohrer wäre gern länger in Montreal geblieben. Da erlebte er, wie Eishockey als Religion gelebt wird.

    Simon Graf

    Simon Graf

    Publiziert heute um 06:02 Uhr


    Vinzenz Rohrer von den ZSC Lions scherzt nach dem Spiel gegen EHC Kloten auf dem Eis, umgeben von jubelnden Teamkollegen.

    Zurück im vertrauten Kreis: Vinzenz Rohrer (vorne) wird nach dem 2:0-Sieg im Zürcher Derby gefeiert.

    Foto: Nico Ilic (Freshfocus)

    In Kürze:

    • ZSC-Rückkehrer Vinzenz Rohrer erhielt positives Feedback im Camp der Montreal Canadiens – trotzdem wurde er zurückgeschickt.
    • Die professionelle NHL-Organisation mit 2000 Angestellten beeindruckte den Österreicher.
    • Ab nächster Saison wird er fix in Kanada spielen.

    Vinzenz Rohrer wurde in Zürich mit offenen Armen empfangen. Die ZSC-Fans feierten ihn am Dienstagabend nach dem 2:0 im Derby euphorisch. Coach Marco Bayer sagt: «Er gibt uns unglaublich viel Energie und Power. An ihm werden wir noch viel Freude haben.» Seine Teamkollegen spielen sehr gern mit ihm, dem Wirbelwind. Rohrer selbst sagt: «Ich habe so viel hier. Es ist schön, in diese vertraute Umgebung zurückzukehren.»

    Doch beim 21-Jährigen schwingt auch Enttäuschung mit. Selbst wenn er realistischerweise noch keinen Stammplatz bei den Canadiens erwarten konnte, überraschte ihn doch, wie schnell am Schluss alles ging. «Ich kam nach dem Training vom Eis, dann hiess es: In 20 Minuten hast du ein Meeting mit dem Management.» Es war sein Austrittsgespräch mit General Manager Kent Hughes, Vizepräsident Jeff Gorton und Coach Martin St. Louis.

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    Das Feedback war positiv. «Wir redeten über das Camp und darüber, wie sie sich das Ganze vorstellen, damit ich mich so gut wie möglich entwickle», erzählt Rohrer. «Ihnen ist wichtig, dass ich in Zürich eine grosse Rolle einnehme und mich weiter verbessere. Ich bin erst 21, und das Team ist im Neuaufbau. Sie haben nicht mega Stress. Da macht es Sinn, dass ich hier beim ZSC viel spiele und mich weiter verbessere.»

    Alles wird bei den Montreal Canadiens abgedeckt

    Doch Rohrer wäre noch so gern eine weitere Woche in Montreal geblieben, um zu lernen und alles aufzusaugen. «Aber es ist, wie es ist», sagt er schulterzuckend. «Es war eine coole Erfahrung, und ich kann das Ganze jetzt auch ein bisschen besser einschätzen.»

    Nicht nur das Eishockey, auch das Drumherum beeindruckte den Österreicher. «Die Organisation hat 2000 Angestellte. Alles wird für dich gemacht. Es gibt so viele Leute, die dir in verschiedenen Bereichen helfen, von der Ernährung bis zum Mentalen. Alles ist abgedeckt. Es ist schon sehr cool, das zu erleben.»

    Vinzenz Rohrer von den Montreal Canadiens spielt den Puck während des zweiten Drittels eines Vorbereitungsspiels gegen die Philadelphia Flyers im Bell Centre.

    «Eishockey ist hier eine Religion.» Vinzenz Rohrer im Dress der Montreal Canadiens.

    Foto: Eric Bolte (Imago)

    Für ihn war es das erste NHL-Camp. Zuerst gab es den Zusammenzug der Neulinge, dann rückten 66 Spieler ins reguläre Trainingscamp der Canadiens ein. Der Konkurrenzkampf ist hart. «Mit einigen freundest du dich an und gehst abends essen. Du lernst alle ein bisschen kennen. Das war ganz gut. Aber ich ging nicht zum Spass dorthin. Mein Ziel war, mir einen Platz zu ergattern. Und das werde ich nächstes Jahr wieder versuchen.»

    Er verbrachte viel Zeit mit dem Ex-Klotener David Reinbacher, der ebenfalls noch auf sein NHL-Debüt wartet. Der 20-Jährige, an den die Canadiens hohe Erwartungen haben, fiel vergangene Saison wegen einer Knieverletzung über vier Monate aus und spielte danach im Farmteam. Auch diesmal verletzte sich Reinbacher in der Vorbereitung – mit einem gebrochenen Mittelhandknochen fällt er vier Wochen aus. «Was für ein Pech für ihn, aber zum Glück ist es diesmal nicht so schlimm», sagt Rohrer.

    Vinzenz Rohrer von den ZSC Lions in einer Auseinandersetzung mit einem Spieler des EHC Kloten während eines National-League-Spiels in Zürich am 30. September 2025.

    Bereits wieder mittendrin: Vinzenz Rohrer im Zürcher Derby.

    Foto: Nico Ilic (Freshfocus)

    Zwei Österreicher im Dress der Canadiens, das ist Rohrers Traum. Einen Monat war er nun in Montreal und merkte schnell: «Eishockey ist hier eine Religion. Das bekommst du überall mit, wo du bist. In den Restaurants, überall. Die Stadt lebt fürs Eishockey. Das ist einzigartig.»

    Er unterschrieb im Juni einen Dreijahresvertrag mit den Canadiens und ist nun für die erste Saison nach Zürich ausgeliehen. Danach dürfte er fix in Kanada spielen – entweder in Montreal oder im Farmteam in Laval, 25 Autominuten entfernt.

    Die Canadiens, die von 2022 bis 2024 die Playoffs verpasst hatten, meldeten sich 2025 zurück – scheiterten aber in der ersten Runde an Washington. Ihr Reservoir ist reich an Talenten. Mit Juraj Slafkovsky, Reinbacher und Iwan Demidow drafteten sie jüngst drei Spieler in den Top 5. Die Canadiens haben das jüngste Team der Liga – da würde Rohrer gut hineinpassen.

    In Zürich soll sich Rohrer für die NHL trimmen

    Die Canadiens beobachten seine Entwicklung in Zürich genau, waren in den letzten beiden Jahren rund zehnmal hier. Nun hat Rohrer nochmals eine Saison, um aufs NHL-Niveau zu kommen. Und an seinem Französisch zu feilen. «Stimmt, das habe ich letztes Jahr etwas schleifen lassen», sagt er und presst seine Lippen zusammen. Für den ehrgeizigen Jungstürmer gibt es also einiges zu tun.

    Lineup Fiala Selection:

    • Kevin Fiala
    • Jonas Siegenthaler
    • Nico Hischier
    • Timo Meier
    • Nino Niederreiter
    • Mats Zuccarello
    • Lucas Raymond
    • Tim Stützle
    • Moritz Seider
    • Marco Rossi
    • Andres Ambühl :rofl:
    • die nächsten Spieler werden am Donnerstag bekanntgegeben


    Heute am Radio gehört, dass die Schweizer Frauen-Nati in Extremis die 1/4 Finals erreicht hat.
    Chapeau und gut für's Turnier! Nicht dass mich das in irgend einer Form interessieren würde......

    Aber es findet ja auch n'internationales Turnierchen mit einigen Klubs irgendwo statt, dass mich
    genau so wenig interssiert.

    interessant dini desinträsse, momol... :floet:

    der ZSC ist schweizermeister

    der ZSC ist club-europameister

    5 spieler vom ZSC sind vizeweltmeister

    andrighetto vom ZSC ist iihf-spieler des jahres 2025

    und nun ist die swiss life-arena noch zum besten hockeystadion der schweiz gewählt worden

    ...ich denke, so eine saison wird seeeehr schwer zu wiederholen oder gar zu toppen sein :welle:

    Andrighetto IIHF-Spieler des Jahres

    Donnerstag, 19. Juni 2025, 12:18 - Martin Merk

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    Der Schweizer Nationalstürmer Sven Andrighetto von den ZSC Lions gewinnt den Award zum IIHF-Spieler des Jahres.


    Der internationale Eishockeyverband IIHF vergibt den Preis seit 2023 an einen Spieler mit herausragenden Leistungen auf nationalem und internationalem Parkett. Die Expertenjury wählte Andrighetto mit 34,6 Prozent der Stimmen vor dem amerikanischen Torhüter Jeremy Swayman, den Tschechen David Pastrnak, Andrighettos Teamkollegen Denis Malgin, Clayton Keller (USA), Nathan MacKinnon (Kanada) und Tage Thompson (USA). Die bisherigen Sieger waren Connor Bedard (2023) und Roman Cervenka (2024).

    Die Kanadierin Marie-Philip Poulin wurde dieses Jahr zur Spielerin des Jahres gekürt.