• Ich denke zum einen schauen sie beim Z auf die NHL (Malgin aber auch Importspieler) zum anderen, warten sie vielleicht auch auf die Rolex auf dem Wühltisch. Vorzeitig teure Ausländer zu verpflichten, kann einen in Herbst auch schaden, wenn es um die CH Spieler für die Saison 24/25 geht. Wer jetzt schon Geld über Jahre aus dem Fenster wirft, wird eine schlechte Verhandlungsposition haben im Herbst.

  • Übrigens noch zum Thema Ambri-Piotta:

    Das Ambrì-Fieber und seine Nebenwirkungen


    Viel verträgt es nicht mehr


    Gross war Enttäuschung, als die Pre-Playoffs definitiv verpasst worden sind. Dass dies mit einem nominell eher besseren Kader geschehen ist, macht es besonders ernüchternd, zeigt aber auch, dass die anderen Teams ebenfalls aufgerüstet haben. Dazu sieht man wie nah Erfolg und Misserfolg liegen. Hätte Ambrì die Top-10 erreicht, würde man zweifellos ganz anders reden.


    Source: Fabiano Wey 29 June 2023 • 17:20

    Manchmal scheint der Glaube an die eigene Stärke gefehlt zu haben und man war ausgelaugt. Dass kein Ambrì-Schweizer an der WM dabei war und die Eisgenossen ab dem zweiten Donnerstag nicht mehr im Turnier waren, führt dazu, dass die Saison 2022/23 nicht in unserer besten Erinnerung bleiben wird.

    Ein paar Wochen später war die sportliche Enttäuschung überwunden, aber der nächste Schock kam sogleich. Die Kosten der (Saison-)Karten haben einen weiteren markanten Aufschlag erfahren. Mit dabei die kräftig gestiegenen Preise auf den Stehplätzen, die das ach so gute Image weiter bröckeln lassen. Es macht fast den Anschein, dass der Club die falsche Kalkulation und Fehlplanung in vor allem der Gastronomie auf dem Rücken der Besucher abwälzen will. Sie rechtfertigen es mit den zusätzlichen Parkkosten und natürlich den gestiegenen Energiepreisen. Viele, viele andere Clubs aus der National League machen es mit gleich gebliebenen Preisen vor, dass es auch anders geht. Clubs, die eine Erhöhung vornehmen, haben das schon länger angekündigt.
    In der Swiss League gibt es den EHC Winterthur, der die Preise gar senkt. Wenn sie eines sicher (auch) nicht haben, ist es ein üppig gefülltes Bankkonto. Die Eintrittspreise, von der Gastronomie brauchen wir gar nicht zu reden, sind am oberen Ende der National League. Eventuell geht das diese Saison gut, es ist für den Club sehr zu hoffen, aber das Angebot muss mit den steigenden Preisen schritthalten. Geschieht das nicht, wird die Nachfrage irgendwann einbrechen. Erstrecht, wenn man die Zitrone weiter auspresst. Da können die Sympathien und die Liebe zu diesem Club noch so gross sein. Irgendwann ist ein Limit erreicht.

    In diese Rechnung ist die sportliche Leistung einzukalkulieren. Wenn ein Club weiss wie man durch Krisen und tiefe Täler geht, dann ist es Ambrì. Läuft es auf dem Eis aber nicht nach Wunsch, kann die Organisation daneben noch so gut sein und kommen Preiserhöhungen, die nur halbwegs begründet werden, wird es sehr kritisch. Das soll nicht heissen, dass Paolo Duca mit dem beschränkten Budget keinen guten Job macht, überhaupt nicht, aber es reicht meist einfach nicht ganz.
    Am 16. Juni hat der HCAP verkündet, dass bisher über 3’000 Saisonkarten erneuert wurden und die Frist für bisherige Abonnenten bis zum 5. Juli verlängert wird. Nicht gerade das beste Zeichen, finde ich. Letztes Jahr waren es Mitte Juli 4’000 und anfangs Saison 5’000 verkaufte Saisonkarten. In der Medienmitteilung verspricht der Club, dass eine Preiserhöhung „nicht so schnell wieder geschehen wird“. Dann hoffen wir, dass es auch so ist.

    Hat man diese Kröten bis hierhin geschluckt, kann man sich auf die neue Saison freuen. Diese beginnt am Freitag, 15. September mit dem Heimspiel gegen die Rapperswil-Jona Lakers. Also gegen den Gegner, der vergangene Saison ganz zum Ende gegenübergestanden ist und uns nicht das beste Gefühl hinterliess. Zuletzt hatte Ambrì 2019 in der ersten Runde ein Spiel in der Leventina. Es folgen 51 Spiele in weniger als einem halben Jahr, das mit dem Auswärtsspiel in Kloten endet. Dann werden wir sehen, ob und wo es weitergehen wird.

    Forza Ambrì per sempre!

    Russki standart!!

    • Official Post

    Neben Ajoie hat Ambri das beschissenste (Auswärts-)Stadion der Schweiz. Okay, Genf ist auch keine Perle. Aber z.B. der Auswärts-Stehplatz Fan CHF 5.00 mehr zahlen muss als sein Antipode gegenüber - zum Kotzen. Die Preise für einen Hotdog? Dürften wohl bald CHF 10.00 werden. Aber Umsatz machen beim Bier? Nö du. Wenn der Sektor zu 2/3 voll ist, bekommst du EVENTUELL ein Bierchen in der Pause. Die Sicht? Beschissen. Naja, immerhin sind die Leute, der Staff, freundlich. Also diejenigen, mit denen ich in Ambri zu tun hatte.

    Anscheinend seien nun die günstigsten Sitzplatzkarten CH 1'700. Wenn das so sein sollte, WOW! Und das Ambri-Merch ist ca. 50% teurer als das vergleichbare Merch vom Z.

  • Ich kann mich nur wiederholen, wer aktuell nach Lausanne geht, hat mit seiner Karriere entweder abgeschlossen oder geht auf "Tutti".

    Hügli, der Handel mit den Imports, das Abwerben von vielversprechenden jungen die dann doch nicht zum Zug kommen und das für die Schweiz ungewöhnliche Traden von Spielern, hätten für alle Spieler und Agenten mehrere Alarmzeichen genug sein sollen. LHC quasi der FC Sion auf Eis.

    Nun triffts die Personalie Pedretti: (Ich fand ihn gut bei uns!!)

    Trotz Vertrag bis 2025
    Lausanne wollte langjährigen NL-Spieler abschieben

    Marco Pedretti spielt seit der letzten Saison beim Lausanne HC. Nun wollten ihn die Waadtländer bereits wieder loswerden.

    Wie Le Matin schreibt, wollten die Lausanner ihre Offensivabteilung ausdünnen und Flügelstürmer Marco Pedretti loswerden. Der LHC wurde sogar konkret und wollte den 31-Jährigen zu seinem Jugendclub HC Ajoie schicken. Der Stürmer hielt allerdings nichts von dieser Idee und will bei Lausanne bleiben. In der vergangenen Saison sammelte Pedretti in 40 Spielen lediglich fünf Scorerpunkte. Zuvor lief er je drei Jahre für die ZSC Lions und den EHC Biel auf. Zu Beginn seiner Karriere trug er ebenfalls das Trikot des HC Ambri-Piotta, der Rapperswil-Jona Lakers und Genève-Servette. Sein Vertrag in Lausanne läuft noch bis 2025.
    https://sport.ch/lausanne-hc/11…eler-abschieben

    Russki standart!!

  • Ich kann mich nur wiederholen, wer aktuell nach Lausanne geht, hat mit seiner Karriere entweder abgeschlossen oder geht auf "Tutti".

    Hügli, der Handel mit den Imports, das Abwerben von vielversprechenden jungen die dann doch nicht zum Zug kommen und das für die Schweiz ungewöhnliche Traden von Spielern, hätten für alle Spieler und Agenten mehrere Alarmzeichen genug sein sollen. LHC quasi der FC Sion auf Eis.

    Nun triffts die Personalie Pedretti: (Ich fand ihn gut bei uns!!)

    Trotz Vertrag bis 2025
    Lausanne wollte langjährigen NL-Spieler abschieben

    Marco Pedretti spielt seit der letzten Saison beim Lausanne HC. Nun wollten ihn die Waadtländer bereits wieder loswerden.

    Wie Le Matin schreibt, wollten die Lausanner ihre Offensivabteilung ausdünnen und Flügelstürmer Marco Pedretti loswerden. Der LHC wurde sogar konkret und wollte den 31-Jährigen zu seinem Jugendclub HC Ajoie schicken. Der Stürmer hielt allerdings nichts von dieser Idee und will bei Lausanne bleiben. In der vergangenen Saison sammelte Pedretti in 40 Spielen lediglich fünf Scorerpunkte. Zuvor lief er je drei Jahre für die ZSC Lions und den EHC Biel auf. Zu Beginn seiner Karriere trug er ebenfalls das Trikot des HC Ambri-Piotta, der Rapperswil-Jona Lakers und Genève-Servette. Sein Vertrag in Lausanne läuft noch bis 2025.
    https://sport.ch/lausanne-hc/11…eler-abschieben

    Man muss dort viel viel Geld verdienen können.... Er war eine Saison gut bei uns. Zwei Saison fand ich ihn so so la la. Aber klar, seine Wert wird nicht an Skorerpunkten gemessen.

    Aber schön sucht Lausanne weiterhin ein Konzept wie man eine Mannschaft zusammenstellen könnte...

  • Vielversprechende Talente in der NL
    In der National League wollen unzählige Youngsters den nächsten Schritt schaffen

    Die neue Eishockeysaison steht vor der Tür. Dabei wollen wieder viele junge Spieler den Durchbruch in der National League schaffen. Heute schauen wir auf die Teams, bei denen eigene Junioren vor dem Durchbruch in der ersten Mannschaft stehen.

    Als Auswahlkriterien haben wir die jeweiligen Kaderzusammenstellungen auf den offiziellen Webseiten der Vereine zur Hand genommen. Dabei wurden nur Spieler beachtet, die Jahrgang 2003 haben oder jünger haben. Zudem müssen die Akteure aus dem eigenen Nachwuchs stammen und dürften bis jetzt maximal 20 Spiele in der National League absolviert haben. Die Spieler dürfen zudem nicht bereits an ein anderes Team verliehen sein. Teams, die nicht aufgelistet sind, haben keine Spieler im Kader, die unseren Anforderungen entsprechen.

    ZSC Lions

    Die ZSC Lions haben gleich drei Spieler im Kader, die in der kommenden Saison den Durchbruch in der National League schaffen wollen. Einer davon ist Supertalent Daniil Ustinkov. Der erst 16-jährige Verteidiger kam in der vergangenen Saison zu seinen ersten fünf Einsätzen auf höchster Stufe. Es ist jedoch sehr wahrscheinlich, dass man ihn langsam aufbaut und er auch noch in der U20 oder bei den GCK Lions zum Einsatz kommt. U20-Natispieler Nicolas Baechler kam in der abgelaufenen Saison ebenfalls zu seinem Debüt in der ersten Mannschaft. Der Stürmer dürfte in der kommenden Saison weiter an die erste Mannschaft herangeführt werden. Der Dritte im Bunde ist Vinzenz Rohrer. Der 18-jährige Österreicher spielte einst bei den Junioren der Lions, bevor er vor zwei Jahren in die OHL wechselte und auf diese Saison wieder zurückkehrte. Der Stürmer wird wohl zu seinem Debüt in der National League kommen, aber auch noch bei den Junioren oder bei den GCK Lions zum Einsatz kommen.

    EV Zug

    Die Zuger haben gar noch einen Spieler mehr in den eigenen Reihen als die Lions. Torhüter Christian Kirsch ist erst 17 Jahre alt und wird wohl Torhüter Nummer 3 sein. Dabei dürfte er von Leonardo Genoni und Luca Hollenstein profitieren und weiter dazulernen. Möglicherweise darf er bei einer Abwesenheit von einem der beiden ersten Torhüter auf der Bank Platz nehmen. Die beiden Brüder Leon und Tim Muggli werden ebenfalls an die erste Mannschaft herangeführt. Tim hat dabei schon erste Erfahrungen in der NL sammeln dürfen. Beide sind in der kommenden Saison auch noch in der U2o spielberechtigt. Der vierte Zuger ist Louis Robin. Er ist auf diese Saison hin nach zwei Spielzeiten aus der QMJHL zu seinem vorherigen Verein zurückgekehrt und will beim EVZ den nächsten Schritt in seiner Karriere machen.

    SC Bern

    Louis Füllemann absolvierte in der abgelaufenen Saison bereits zehn Partien für den SC Bern. Der talentierte Verteidiger war zudem an den EHC Basel verliehen und sammelte in der Swiss League erste Erfahrungen im Herreneishockey. Für die neue Saison ist der 19-Jährige in der ersten Mannschaft der Mutzen eingeplant. Der gleichaltrige Verteidiger Nick Meile hat in den letzten beiden Saisons ebenfalls zehn Partien für den SCB bestritten und war letztes Jahr zum SC Langenthal verliehen, wo er in 28 Partien zum Einsatz kam. Das Duo will sich in der kommenden Saison in der ersten Mannschaft festbeissen.

    SCL Tigers

    Für den jungen Letten Darels Dukurs wird es die erste Saison in der National League sein. Vorletzte Saison kam er bereits zu seinem Debüt in der ersten Mannschaft für die Tigers. In der vergangenen Saison spielte der Offensivspieler dann in Langnaus U20 und leihweise beim SC Langenthal in der Swiss League. Mit Lettland nahm er zudem an der U20-Weltmeisterschaft teil. Wenn er seine Leistungen aus der U20 mitnehmen kann, ist er ein sehr interessanter Spieler für die Zukunft.

    EHC Biel

    Vor zwei Jahren wechselte der heute 19-jährige Mattheo Reinhard aus dem Nachwuchs des SC Bern in die Jugend des EHC Biel. In zwei Saisons bei der Bieler U20 hat er 75 Partien absolviert und dabei 86 Scorerpunkte gesammelt. Auf den Center darf man im Seeland sehr gespannt sein, denn er bringt jede Menge Talent mit. In der abgelaufenen Saison durfte er bereits 15 Spiele für die erste Mannschaft bestreiten und dabei erste Erfahrungen sammeln. Diese werden ihm bestimmt helfen, wenn er sich in der kommenden Saison in der National League festsetzen will.

    EHC Kloten

    Auch bei Kloten gibt es ein Youngster-Duo, das für Furore sorgen will. Es handelt sich dabei um Verteidiger Luca Deussen und Stürmer Mischa Ramel. Beide haben in der letzten Saison ihr Debüt in der NL gegeben. Ramel sorgte in der Swiss League für Spektakel. Beim EHC Winterthur sammelte der 19-Jährige in 36 Partien 31 Punkte. Mit der Schweiz nahm er zudem an der U20-WM teil. An dieser war auch sein Teamkollege Luca Deussen dabei. Auch er war in der letzten Spielzeit nach Winterthur verliehen.

    SC Rapperswil-Jona Lakers

    Mats Alge wechselte in der letzten Saison zu den Lakers und zeigte dort in der U20 starke Leistungen. Als Belohnung kam er auch zum Debüt in der National League und durfte an der U20-WM teilnehmen. Dabei zog sich der Flügelstürmer eine Fussverletzung zu, die eine Operation nach sich zog und seine Saison vorzeitig beendete. In der neuen Saison will er wieder angreifen. Jonas Taibel kehrt auf diese Saison hin aus der QMJHL in der Schweiz zurück und will in der National League Fuss fassen. Auch er zeigte sein grosses Können in der abgelaufenen Saison und durfte an die U20-WM reisen. Die beiden Stürmer dürften in der kommenden Saison noch für die eine oder andere Schlagzeile sorgen.

    Lausanne HC

    Der Lausanne HC hat den verlorenen Sohn Kevin Pasche wieder zurückgeholt. Er war zuletzt Torhüter der U20-Nati und spielte die vergangenen beiden Saisons in der USHL in den USA. Zuvor war er bereits in verschiedenen Juniorenteams der Lausanner aufgelaufen. Benjamin Bougro überzeugte in der vergangenen Saison in der Swiss League beim HC Sierre und verdiente sich somit eine Chance in der höchsten Liga. Der 20-jährige Center hat sein Debüt in der NL bereits vor zwei Jahren erlebt und will nun so richtig Fuss fassen. Ähnlich sieht es bei Nicolas Perrenoud aus, der ebenfalls vorletzte Saison in der ersten Mannschaft debütierte. Auch er war zum HC Sierre verliehen. Die beiden Stürmer dürften also gemeinsam die erste vollständige Saison in der ersten Mannschaft erleben.

    HC Lugano

    Wie einige andere Spieler ist Lorenzo Canonica erst auf die Saison hin zu seinem Stammverein zurückgekehrt. Der Center war zuletzt zweieinhalb Jahre in die QMJHL verliehen, wo er zu überzeugen wusste und deshalb an der U20-WM teilnehmen durfte. Beim 19-Jährigen darf man gespannt sein, was er in der National League zeigen wird. In der U20 der Luganesi zeigte er bereits sein grosses Potenzial, das er ab sofort auch in der National League präsentieren will.

    HC Ambri-Piotta

    Der 19-jährige Verteidiger Simone Terraneo hat sein NL-Debüt bereits hinter sich. Der Durchbruch ist ihm letzte Saison in der Swiss League bei den Ticino Rockets gelungen, wo er in 35 Partien 21 Punkte sammeln konnte. Zudem wusste er auch in der U20 von Ambri zu überzeugen. Bei ihm darf man gespannt sein, ob er in der National League ebenfalls seine ersten Scorerpunkte sammeln kann. Ein sehr spannender Mann im Team des HCAP ist zweifelsohne Tommaso De Luca. Der Offensivmann galt im diesjährigen Draft als Kandidat, wurde aber nicht gezogen. Nachdem er die letzte Saison in der WHL in 65 Spielen 49 Punkte gesammelt hatte, schien die Zeit reif, zu Ambri zurückzukehren und einen Anlauf in der National League zu nehmen.

    https://sport.ch/nla/1140254/in…chritt-schaffen

    Russki standart!!

  • Der beste Transfer pro National-League-Team
    Vier Schweizer in den Top-Ten und auch der Königsersatz darf nicht fehlen

    Die Eishockeypause dauert weiter an und das wird sie auch noch bis Mitte September tun, zumindest bis die National League losgeht. Bereits Ende August beginnt immerhin schon die Champions Hockey League. Bleiben wir aber bei der National League und schauen uns einmal den besten Transfer pro Team an.

    Diese Aufgabe stellte sich gar nicht so einfach heraus, denn es kamen verschiedene Faktoren zusammen. Einige Spieler haben bereits bewiesen, wie gut sie in der Schweiz spielen können, andere wussten im Ausland zu überzeugen, aber werden sie das auch in der National League tun? Dann kommt noch der Vergleich der verschiedenen Positionen und Lizenzen. Auch wenn ein Import-Spieler auf dem Papier besser ist, kann ein Schweizer der Mannschaft mehr bringen, weil er sie ausserhalb der sechs Import-Spieler klar verbessert. Zudem gab es viele Top-Imports, die neu in die Schweiz gestossen sind.

    14. Jonas Taibel (SC Rapperswil-Jona Lakers)

    Die St.Galler haben ihr Team extrem verjüngt, was durchaus vorbildlich ist. Dafür stechen bei den Neuzugängen keine absolute Top-Namen heraus, wie es bei diversen anderen Teams der Fall ist. Wir entschieden uns für Jonas Taibel als besten Transfer. Der Youngster kehrt zu seinem Stammclub zurück, nachdem er zwei Jahre in der kanadischen Juniorenliga QMJHL aktiv war. Es wird spannend zu sehen sein, was er für eine Entwicklung machen wird, Talent und Potenzial besitzt er auf alle Fälle.

    13. Daniel Audette (HC Ajoie)
    Kommen wir zu den Jurassiern. Sie haben ihr Budget für die neue Saison klar erhöht und konnten auch diverse Verstärkungen nach Pruntrut lotsen. Nach einer Top-Saison in der KHL, wechselte Audette zum Lausanne HC, wo es ihm nicht nach Wunsch lief. Beim HC Ajoie könnte er aber der Spieler sein, der den Club klar besser macht. Der Kanadier wird wohl viel Eiszeit bekommen und dürfte sich auch mit seinen Teamkollegen, wie Jonathan Hazen oder Philip-Michaël Devos gut verstehen.

    12. Kristian Näkyvä (HC Davos)
    Der HC Davos hatte die schwierige Aufgabe, einen Ersatz für Magnus Nygren zu finden. Der jahrelange Publikumsliebling wird durch Kristian Näkyvä ersetzt. Zuletzt zeigte der Finne eine tolle Spielzeit in Schweden und ist sicherlich besser als der eine oder andere Spieler vor ihm in diesem Ranking. Es geht aber auch um den Transfer an sich und da waren andere besser, auch weil zum Beispiel ein guter Schweizer einem Team mehr bringen kann, als ein Import-Spieler, der einen anderen tollen Import-Spieler ersetzt.

    11. Nando Eggenberger (HC Ambri-Piotta)
    Ein gutes Beispiel dafür ist Nando Eggenberger. Der Stürmer ist für die Leventiner ein Top-Transfer. Mit 23 Jahren verfügt er bereits über eine gewisse Erfahrung und kann so den HCAP auf allen Ebenen besser machen. Die letzte Saison bei den Lakers lief ihm nicht nach Wunsch, jetzt will er bei den Leventinern zeigen, was in ihm steckt.

    10. Yanik Burren (EHC Biel-Bienne)
    Kommen wir nun schon zum EHC Biel, der in der abgelaufenen Saison im Final der National League stand. Sportchef Martin Steinegger hat es geschafft, die Verteidigung noch einmal zu verstärken. Er musste zwar den Abgang von Noah Schneeberger hinnehmen, konnte diesen aber mit der Verpflichtung von Yanik Burren mehr als kompensieren. Der 26-Jährige konnte sich in den letzten beiden Saisons in Ambri-Piotta weiterentwickeln und will jetzt in Biel den nächsten Schritt machen.

    9. Arttu Ruotsalainen (HC Lugano)
    Der finnische Stürmer war in der vergangenen Saison ein wichtiger Baustein beim EHC Kloten. Der Aufsteiger qualifizierte sich gleich im ersten Jahr für die Pre-Playoffs, was sich durchaus sehen lassen kann. Ruotsalainen steuerte in 55 Partien 43 Scorerpunkte bei. Dieses Total könnte sich beim HC Lugano durchaus erhöhen, weil der 25-Jährige dort mehr qualitativ bessere Spieler um sich haben wird. Ein guter Transfer also vonseiten der Bianconeri.

    8. Brian Zanetti (SCL Tigers)
    Mit dem achten Platz kommen wir zu einem Spieler, der wohl den einen oder anderen erstaunen könnte. Wir sind aber der Meinung, dass der junge Verteidiger für die Emmentaler ein absoluter Top-Transfer ist, und man Sportchef Pascal Müller dafür wirklich gratulieren darf. Der Youngster erlernte das Eishockeyspielen beim HC Lugano und dennoch zieht es ihn zu den SCL Tigers. Im Emmental wird er in der Defensive beschäftigt werden und dürfte sich auch weiterentwickeln. In den letzten beiden Saisons wurde er in der kanadischen Juniorenliga für seine defensiven Fähigkeiten immer wieder gelobt.

    7. Samuel Kreis (SC Bern)
    Der verlorene Sohn kehrt nach Hause zurück. Das darf bei Samuel Kreis durchaus gesagt werden. Der Verteidiger verliess die Mutzen 2016 und wechselte anschliessend zum EHC Biel. 2021 schloss er sich dem EV Zug an und jetzt kommt es also zur Rückkehr. Eine wichtige Verstärkung für die Berner Defensive. Zuletzt sammelte Kreis jeweils zwischen 15 und 20 Scorerpunkten pro Regular Season und wusste in der eigenen Zone zu überzeugen, das wird beim SC Bern auch erwartet werden.

    6. Rudolfs Balcers (ZSC Lions)
    Der bislang letzte Import-Spieler, der von einem National-League-Team verpflichtet wurde, ist Rudolfs Balcers. Der Lette spielte zuvor in Nordamerika, wo er auf 170 NHL-Einsätze kam. Dabei wies er einen Schnitt von 0.36 Scorerpunkten pro Partie auf. Zum Vergleich, genau den gleichen Schnitt hatte Philipp Kurashev in der letzten Spielzeit bei den Blackhawks. Balcers bringt also viel Qualität nach Zürich und soll die Offensive beleben.

    5. Antti Suomela (Lausanne HC)
    Der Finne ist ein Import-Spieler, der bislang noch nie in der Schweiz aktiv war und dennoch ist er in den Top-Fünf des Rankings. Grund dafür ist seine letzte Saison bei Oskarshamn in Schweden. In 51 Qualifikationspartien kam Suomela auf 66 Scorerpunkte. Damit krönte er sich zum Liga-Topscorer. Ein absoluter Top-Transfer für die Waadtländer.

    4. Marc Michaelis (EV Zug)
    Kommen wir zu den Zentralschweizern und einem weiteren Import-Spieler. Der deutsche Stürmer wechselte auf die abgelaufene Saison hin zu den SCL Tigers und wusste mit 39 Scorerpunkten in 45 Partien zu überzeugen. Zuletzt hatte Michaelis aber mit einer Thrombose zu kämpfen und hat sich zum Glück davon erholt. Findet er zu alter Stärke zurück, wird er ein Top-Spieler für den EVZ sein.

    3. Leandro Profico (EHC Kloten)
    Der letzte Schweizer in diesem Ranking ist Leandro Profico. Der Verteidiger spielte zuletzt während neun Saisons für die SC Rapperswil-Jona Lakers. Jetzt nimmt der gebürtige Bündner eine Luftveränderung vor und ist eine massive Verstärkung für den EHCK. Mit seiner Erfahrung und seinem Offensivdrang wird Profico für die Flughafenstädter Gold wert sein.

    2. Chris DiDomenico (HC Fribourg-Gottéron)
    Wenn ein Team einen potenziellen Liga-Topscorer unter Vertrag nimmt, dann ist das immer einer der besten Transfers überhaupt. Das kann auch bei Chris DiDomenico gesagt werden, auch wenn er teilweise negativ auffällt. Christian Dubé hatte seinen Landsmann meist im Griff und so ist DiDomenico eine willkommene Verstärkung für die Saanestädter.

    1. Theodor Lennström (Genève-Servette HC)
    Zum Schluss kommen wir noch zu den Grenats, die einmal mehr einen absoluten Top-Ausländer unter Vertrag genommen haben. Wenn man einen Spieler verpflichtet, der Henrik Tömmernes praktisch eins zu eins ersetzen kann, dann ist dieser Spieler auf dem Papier der beste Transfer. Das ist entsprechend bei Theodor Lennström der Fall, der nicht aus dem Nichts noch von NHL-Clubs umgarnt wurde. 31 Scorerpunkte in 34 Qualifikationspartien in der letzten Saison in Schweden sprechen eine deutliche Sprache.

    https://sport.ch/nla/1140711/vi…rf-nicht-fehlen

    Russki standart!!

  • Würde mich wunder nehmen, wie es bei ZSC aussah.

    EV Zug erneut im Plus

    Der EV Zug hat in der Saison 2022/23 trotz des Ausscheidens in den Playoff-Halbfinals als Titelverteidiger erneut einen Gewinn verbucht. Wie der Klub mitteilt, schliesst die EVZ Gruppe das Geschäftsjahr mit einem Plus von 596'553 Franken ab. Mit 35,31 Millionen Franken verbuchen die Zentralschweizer erneut einen Rekordumsatz.

    2021/22 hatte der Umsatz 33,26 Millionen Franken und der Gewinn 602'345 Franken betragen. In der EVZ Holding AG resultierte ein Gewinn von 14'839 Franken, im Eissportverein betrug das Plus 18'842 Franken.

    Das Geschäftsjahr 2022/23 war das erste, das nicht mehr von Covid-Restriktionen betroffen war. Zum positiven Ergebnis trug auch der Vorstoss in die Halbfinals der Champions Hockey League bei. (SDA)

    Gottéron erneut mit schwarzen Zahlen

    Trotz dem Verpassen der Playoffs in der vergangenen Saison steht Fribourg-Gottéron finanziell weiterhin auf gesunden Beinen. Die Rechnung des National-League-Klubs schloss für die Saison 2022/23 mit einem konsolidierten Gewinn von 547’553 Franken ab. Die hohe Auslastung von 99 Prozent der 2020 eröffneten BCF-Arena bescherte der Gastronomie einen Rekordumsatz.

    Dies ermöglichte den Freiburgern eine Rückzahlung des Covid-Darlehens in der Höhe von 1,5 Millionen Franken. Die andere Hälfte des Darlehens muss der Klub bis im Januar 2024 tilgen. (SDA)

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