Wie beurteilt ihr eigentlich Martis momentane Leistung? Mich überzeugt er seit einigen Spielen überhaupt nicht mehr. Oftmals einen Schritt zu spät - überfordert… Wenn ich ihn zurzeit mit Lehtonen vergleiche, ist das wie Tag und Nacht.
Trotzdem ist er es, der den den Schuss blockt welcher zu 100% drin gewesen wäre .........
äh, Colin... wir spielen heute auswärts in Fribourg.
Aha! Sbornaja ist "Mitschuldig". Er hat diesen Fred mit ZSC vs. Ambri eröffnet. Und ich bin natürlich total fälschlicherweise davon ausgegangen, dass es das kommende Game betrifft. Doch kein "Schlegli" - denoch eher peinlich - keine Frage Weil, natürlich kein Heimmatch und eben, Spitzenkampf in Fribourg.
Ja, Wallmark mit einem unglaublichen Lauf! Aber nicht nur was seine Tore betrifft. Ich glaube echt, dass die Vacharin-Boys einen solchen Spielertyp in den letzten Jahren schmerzlich vermisst haben.
Und nein Sbornaja, nix 1 Punkt - sondern mindestens 2! Wir haben den bessern Torhüter. Und dieser ist erst noch richtig "on fire"!!!
Ist wahrscheinlich schon ein älterer Artikel, sorry. Ich hab's heute gelesen - und ja, es sind mir fast die Tränen gekommen. Die armen, armen Zuger ...... Und was? Ihre Ausländer sind nicht in den Toprängen der Liga-Scorerliste? So what, bei uns ja auch. Und waaaaaaas, Schweizer Club(s) haben/hat mehr Geld für einen Ausländer geboten? Und dieser Club KOMMT NICHT AUS ZÜRICH STADT????? Kann doch gar nicht sein, wir mit unserem supi-dupi Budget gem. einigen hier auf unserem Board.......
äh, Colin... wir spielen heute auswärts in Fribourg.
Scheisse ist das GEIL .... !!! Ja klar, heute Spitzenkampf in Fribourg. Könnte mein Posting jetzt löschen, mache ich aber nicht. Warum ich echt dachte heute gegen Ambri??? Ahhh ja, am Sonntag ZUHAUSE gegen Ambri - klar ...... Ich Lusche.
Also heute gegen die wohl aktuell Heimstärkste Mannschaft! Schade kann ich das Game nicht am TV schauen. Bin als Speaker im Streethockey (die Randsportart der Randsportarten) engagiert.
Ob unsere Jungs "parat" sind? Nun ja, wenn der 1. gegen den 2. Spielt sollten eigentlich alle hochmotiviert sein. Fribourg ...... so geil, nicht Ambri ........ LongCovit? Nö du, kleiner Hirnschlag wohl eher. Krass .....
hier noch das tagesgespräch von radio srf von gestern. mit claudius schäfer, ceo der swiss super league. im gegensatz zum fdp stammtischplauderi aus dem seefeld, ist schäfer absolut sachlich, unaufgeregt und faktenbasierend unterwegs!
Und zum Spiel: Beneide die Jungs und Mädels heute wiedereinmal nicht, da sie ins - für mich - beschissenste Auswärtsstadion (Stehplatz) wollen/müssen. Eng und kleiner Sektor, keine Sicht, 1 Bierhahn, unfassbar überteuerte Preise, Auswahl an Essen: 1. Hotdog 2. Luft
Für mich hat Ambri über die letzten Jahre ihren "gallisches Dorf" - Nimbus verloren. Sei es wegen dem Grümpi in den Bergen, etwas "komischen" Ausländer (Formenton), supi-dupi Fans welche unser Stadion zerstören wollen, Ausschreitungen NACH dem Spiel (jaja, nichts Riesiges - und troztdem müssen meistens ein paar Leute ins Spital danach und ja, unsere "Fans" sind diesbezüglich auch nicht unschuldig) plus dieses Huldigen dieser armen, armen Leute aus Ambri. Das einzige was ich wirklich beachtlich finde ist, dass sie auf einen Schweizer Trainer mit Vereinsblut setzen. Und wahrscheinlich/hoffentlich auch an ihm festhalten wenn's mal nicht so läuft. So wie übrigens Lugano (wobei ich das in Lugano echt bewundernswert finde - sackstark!)
Ich hoffe unsere Jungs können an die Leistungen, bzw. die Resultate aus den letzten paar Spielen anknüpfen. Mal schauen was unsere derzeitige Toplinie bringt u/o ob auch andere sich wieder ins Rampenlicht spielen können.
Bis jetzt fast nur positive Reaktionen auf das "Retro" - Trikot. Ich find's auch noch geil - einfach nicht für uns und unseren Sport. Die NY Yankees lassen grüssen. Aber hey, fast jedes Retro-Trikot sieht einfach gut oder geil aus. Und warum? 1. Weil das alte Emblem drauf ist, und 2. Weil praktisch ohne Werbung Simpel.
«The Athletic» hat 200 NHL-Spieler befragt. In seiner neusten Kolumne präsentiert Thomas Roost die Ergebnisse der anonymen Umfrage und gibt seine persönliche Einschätzung zu den einzelnen Fragen ab.
Wer ist der beste Spieler? 1. Connor McDavid, EDM 69.06% 2. Nathan MacKinnon, COL 16.02% 3. Nikita Kucherov, TBL 7.18% 4. Sidney Crosby, PIT 1.66% Cale Makar, COL 1.66%
Persönlicher Kommentar: Keine wirkliche Überraschung für mich, mein Ranking sieht mehr oder weniger identisch aus, vielleicht fehlt Leon Draisaitl im Bereich Crosby/Makar.
Wer ist der beste Goalie? 1. Andrei Vasilevskiy, TBL 44.26% 2. Connor Hellebuyck, WPG 15.30% 3. Thatcher Demko, VAN 7.65% Ilya Sorokin, NYI 7.65% 5. Igor Shesterkin, NYR 6.56%
Persönlicher Kommentar: Mich überrascht der grosse Abstand zwischen Vasilevskiy und den nachfolgenden Goalies. Zudem stehen bei mir Sorokin und Shesterkin knapp vor Demko und auf dem Level von Demko habe ich noch Jeremy Swayman, BOS.
Wer ist der am meisten unterschätzte Spieler?
1. Sasha Barkov, FLA 12.50% 2. Sam Reinhart, FLA 5.95% 3. Brayden Point, TBL 4.76% 4. Mikko Rantanen, COL 4.17% Kyle Connor, WPG 4.17%
Persönlicher Kommentar: Barkov an erster Stelle, keine Frage, auch bei mir. Wäre er z.B. in Montreal oder Toronto würde er ungleich mehr «gehyped». Die übrigen Namen in den Top5 teile ich, allerdings gibt es für mich auch noch Konecny, Hintz, Aho, Ekholm und Maccelli die vermutlich vielerorts ähnlich unterschätzt werden, wie diejenigen der Positionen 2-5.
Wer ist der am meisten überschätzte Spieler?
1. Trevor Zegras, ANA 12.87% 2. Darnell Nurse, EDM 7.92% 3. Matthew Tkachuk, FLA 6.93% Jason Robertson, DAL 6.93% 5. Jonathan Huberdeau, CGY 5.94%
Persönlicher Kommentar: Showman Zegras wäre bei mir auch an erster Stelle. Bei den Namen auf den Positionen 2-5 würde ich auch noch Dubois, Laine und Seth Jones einreihen.
Das Gesicht von welchem Spieler würdest du am liebsten «polieren»? English: Who’s the player in the league whose face you most want to punch?
1. Nick Cousins, FLA 28.57% 2. Brad Marchand, BOS 14.97% 3. Matthew Tkachuk, FLA 7.48% 4. Mikael Bunting, CAR 4.08% Conor Garland, VAN 4.08%
Persönlicher Kommentar: Diesbezüglich hätte ich Brad Marchand auf der ersten Position erwartet. Das ungebührliche Benehmen von Nick Cousins hatte ich bis jetzt nicht so sehr auf dem Radar. Die Gebrüder Tkachuk und Evander Kane sind mir auch schon oft als «Agent Provocateur» aufgefallen.
Die Schweizer:
Schweizer Spieler wurden in diesen Rankings ebenfalls erwähnt, allerdings leider nur in zwei eher unrühmlichen Wertungen:
Bei den am meist überschätzten Spielern erscheint Timo Meier, NJ, an 11. Stelle mit 2.97% der abgegebenen Stimmen.
Kevin Fiala scheint bei den Spielern der anderen Teams nicht besonders beliebt zu sein. Er rangiert ex-aequo mit drei anderen Namen an 8. Stelle (2.04% der Stimmen) bei der Frage nach dem «Gesicht polieren»…
War ein echt geiler Poll! Und ja, das Mr. Fiala auf der "fresse pollieren" - List auftaucht hat mich auch leicht erstaunt. Man kann, das aber auch als Lob verstehen. Ich hätte z.B. nix dagegen, wenn unsere Gegner mit dem Gefühl anreisen, dass man einem der unserigen mal Das antun möchte. D.h. man fährt den anderen echt unter die Haut (so wie ein Bachofner .... ach lassen wir das - ist Geschichte)!
Wenn der Minister mit dem Umschlag vorbeischaut: Beim Afrikacup geht es um weit mehr als Fussball Beim Turnier in Côte d’Ivoire zeigt sich Afrika von seiner besten Seite. Manchmal auch von seiner klischierten. Ein Besuch im Stadion.
Samuel Misteli, Abidjan 01.02.2024, 05.30 Uhr 7 min
Unten auf dem Rasen rennt sich einer der teuersten Fussballer der Welt die Seele aus dem Leib. Oben auf der Tribüne, Sektor B12, trötet der Nigeria-Fan-Block, was das Zeug hält. Unten: Victor Osimhen, Stürmer von Napoli, Star von Nigeria, Transferwert über 100 Millionen Euro. Oben: die Fans Nigerias, grün-weiss gekleidet, mit Trompeten und Trommeln, die nur in der Halbzeitpause verstummen. Es ist heiss, im Fan-Block tanzen viele trotzdem während neunzig Minuten durch, man teilt sich das Wasser.
Es ist Afrikacup, Afrikas Kontinentalmeisterschaft. Bis zum 11. Februar messen sich Afrikas Nationalmannschaften in Côte d’Ivoire, um die beste unter ihnen zu küren. Am Freitag beginnen die Viertelfinals. Die meisten Favoriten sind ausgeschieden, Nigeria ist noch dabei. Dank diesem Sieg gegen Kamerun im Achtelfinal. Nigeria - Kamerun ist ein Klassiker des afrikanischen Fussballs, «Super-Adler» gegen «unzähmbare Löwen», an diesem Abend: 2:0. Auch dank Victor Osimhen, der zwar kein Tor schiesst, aber rennt und dribbelt, immer wieder zu Fall gebracht wird und für ständige Unruhe in Kameruns Defensive sorgt.
Nach Spielende tanzt Osimhen vor der Kurve, die während Minuten seinen Namen skandiert, wie sie das schon während des Spiels getan hat. Der Stürmer, vor kurzem zu Afrikas Fussballer des Jahres gewählt, sei ein Mann auf einer Mission, schreibt eine Journalistin auf dem Nachrichtendienst X. Sie lautet: Afrika-Meister.
Der Südafrikaner schunkelt bei den Nigerianern mit
Der Afrikacup ist besonders. Das liegt nicht nur am Sport. Das Turnier bringt einen Kontinent zusammen, der in mehr als fünfzig Länder zersplittert ist, von denen viele kaum etwas gemeinsam haben. Doch alle zwei Jahre kleben in Townships in Südafrika, in hochpreisigen Bars in Nairobi und vor Garküchen in Abidjan Menschentrauben vor Bildschirmen und jubeln und leiden mit der eigenen Nationalmannschaft – oder auch mit der eines anderen Landes.
Man sieht es auf der Tribüne bei Nigeria - Kamerun. 22 000 Zuschauer sind ins Félix-Houphouët-Boigny-Stadion gekommen, benannt nach einem Präsidenten, der zu lange im Amt blieb wie viele afrikanische Präsidenten. Im Nigeria-Block schunkelt zwischen den grün-weiss gewandeten Trompetern ein Fan mit, der sich einen Anzug aus der südafrikanischen Flagge hat schneidern lassen. Ein paar Meter weiter sitzt eine junge Frau in einem Trikot von Côte d’Ivoire, in ihrem Haar steckt eine kleine nigerianische Flagge. Manche Fans, die Osimhens Namen am lautesten schreien, haben die ivoirische Flagge umgebunden.
Der Topskorer aus der dritten spanischen Liga
Der Afrikacup ist auch deshalb besonders, weil Stars wie Victor Osimhen gegen Nobodys antreten. Und die Nobodys die Stars häufig ausstechen. Der gegenwärtige Topskorer zum Beispiel heisst Emilio Nsue, er ist 34, spielt in der dritthöchsten spanischen Liga und am Afrikacup für Äquatorialguinea. Nsue (Marktwert drei Nullen weniger als Osimhen) hat fünf Tore geschossen, das sind vier mehr als Osimhen.
Das Turnier ist auch sonst voller irrwitziger Überraschungen und Wendungen. Schon in den Gruppenspielen schieden Schwergewichte wie Ghana, Algerien und Tunesien aus. In den Achtelfinals erwischte es die Turnierfavoriten Senegal, Ägypten und Marokko – das sich an der letzten Weltmeisterschaft in Katar als erste afrikanische Mannschaft für die Halbfinals qualifiziert hatte.
Dafür wuchsen vermeintliche Zwerge über sich hinaus: Allen voran die Kapverden, ein kleiner Inselstaat vor der westafrikanischen Küste. Sie gewannen ihre Gruppe souverän, räumten im Achtelfinal Mauretanien zur Seite, eine andere Überraschungsmannschaft. Im Viertelfinal treffen sie auf das alles andere als unbezwingbare Südafrika.
Dabei hatten sich Experten vor Turnierbeginn besorgt gezeigt, dass die Aufstockung von 16 auf 24 Teams der sportlichen Qualität schaden könnte. Davon spricht niemand mehr. Stattdessen sprechen viele vom besten Afrikacup aller Zeiten.
Die verrückte Geschichte des Gastgeberlands
Eine der verrücktesten Geschichten schreibt bis anhin das Gastgeberland. Côte d’Ivoire war praktisch ausgeschieden, nachdem sich die Mannschaft mit 0:4 gegen Äquatorialguinea blamiert hatte. Sie tat das vor den Augen des Premier- und des Aussenministers. Diese hatten den amerikanischen Aussenminister Antony Blinken mitgebracht, der zu Besuch weilte. Das vergrösserte die Schmach noch.
Die Stimmung in den darauffolgenden Tagen war seltsam in Abidjan, der ivoirischen Küstenmetropole und einer der modernsten Städte auf dem Kontinent. Abidjan hatte sich für die Spiele herausgeputzt. Die Stadt war orange geschmückt, der Stürmerstar Sébastien Haller lachte von allen Plakaten, doch sonst lachte niemand mehr, wenn das Gespräch auf die Nationalmannschaft kam. Taxifahrer und Barbesucher raunten Verschwörungstheorien; der nationale Fussballverband sei schuld, die Politik auch, die dafür gesorgt habe, dass nicht die besten Spieler aufgeboten worden seien, sondern die politisch genehmen. Zeitungen formulierten Durchhalteparolen: «Nach dem Schmerz – weshalb wir weiter glauben müssen.»
Und dann tatsächlich die Wiederauferstehung. Dank einem Sieg von Marokko gegen Sambia war Côte d’Ivoire plötzlich einer der besten Gruppendritten und damit doch noch Achtelfinalist. In Abidjan knallte Feuerwerk im Nachthimmel, Fans rannten mit Nationalflaggen durch die Strassen und feierten vor dem Hotel ihrer Nationalspieler, die nichts getan hatten, ausser wie der Rest der Nation vor dem Fernseher mitzuleiden. Noch im Morgengrauen gingen die Gebetsrufe der Muezzins im Lärm Vuvuzela-trötender Fans unter.
Wenige Tage später dann das nächste Delirium. Côte d’Ivoire warf im Penaltyschiessen den Favoriten und Titelverteidiger Senegal aus dem Turnier, der bis dahin den besten Fussball aller Teams gespielt hatte. Côte d’Ivoire siegte notabene ohne Trainer, denn den bisherigen hatte man nach der 0:4-Schmach entlassen. Das Team führt nun einer der Assistenten, der sich unsterblich machen könnte. Am Samstag geht es im Viertelfinal gegen Mali.
Neue Stadien, Strassen, Brücken und Tunnel
Der Afrikacup ist oft Afrika von seiner besten Seite, manchmal auch von seiner klischierten. Während der Gruppenspiele verunfallte ein Bus, der Journalisten transportierte. Mehrere von ihnen mussten verletzt ins Spital. Einer von ihnen erzählte ein paar Tage später in einer Hotelbar, gleich mehrere ivoirische Minister seien im Spital aufgetaucht. Offenbar seien diese um das Image des Gastgeberlandes mindestens so besorgt gewesen wie um die Gesundheit der verunfallten Journalisten. Ein Minister habe einem verletzten Kollegen einen Umschlag in die Hand gedrückt, mit der Bitte, doch zurückhaltend zu berichten. Darin: 100 000 CFA-Francs, umgerechnet 140 Franken.
Die Sorge der Regierung ist verständlich, sie hat für den Afrikacup viel aufs Spiel gesetzt. Sie hat für über eine Milliarde Franken neue Stadien, Strassen, Brücken und Tunnel bauen lassen. Das Ziel: Côte d’Ivoire dem Kontinent und der Welt als afrikanisches Vorzeigeland zu präsentieren. Als wenige Monate vor Beginn des Turniers ein Testspiel im neuen Nationalstadion abgebrochen werden musste, weil der Rasen überflutete, kostete das den Sportminister seinen Job.
Deshalb hat die Regierung wenig Verwendung für ausländische Journalisten, die Negatives schreiben, und eine Nationalmannschaft, die versagt. Man kann davon ausgehen, dass Präsident und Minister nach der unerwarteten Achtelfinalqualifikation so laut jubelten wie die Fans in den Strassen.
Der Trainer aus der Kolonialmacht ist weg
Auch sonst ist der Afrikacup nicht von Politik zu trennen. In Kamerun haben anglofone Separatisten die Fussballfans zu Feinden ihres Unabhängigkeitskampfs erklärt. Sie haben Fernseher und Radios gestohlen und mehrere Fans entführt und getötet. In Côte d’Ivoire war der entlassene Nationaltrainer ein Franzose; nach seiner Absetzung sagten manche: «Es konnte ja nicht gut kommen mit einem aus der ehemaligen Kolonialmacht. Höchste Zeit, dass wir uns von ihm befreit haben.» Im Viertelfinal trifft Côte d’Ivoire auf Mali, ein Nachbarland, das von Putschisten regiert wird, die gerade ihren Austritt aus der westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (Ecowas) bekanntgegeben haben und so mit der ivoirischen Regierung brachen.
Der Afrikacup ist auch Geopolitik. Der Matchbesuch des amerikanischen Aussenministers Blinken fand in einem Stadion statt, das mit chinesischem Geld gebaut worden war – wie viele Stadien auf dem Kontinent. Bei Blinkens diplomatischer Reise ging es denn auch darum, Boden wieder gutzumachen, den die USA in Afrika an China, Russland und andere Mächte verloren haben. Blinken sprach in Côte d’Ivoire über Fussball und über islamistischen Terrorismus, der sich in der Region ausbreitet.
Es steht also viel auf dem Spiel an diesem Afrikacup. Doch der Stimmung tut dies keinen Abbruch seit der wundersamen Wiederauferstehung der Gastgeber. Nach dem Achtelfinal zwischen Nigeria und Kamerun weigern sich Fans auch eine halbe Stunde nach Spielschluss, das Stadion zu verlassen. Manche filmen sich selber mit dem Handy, andere, mit bemaltem Körper, brüllen den Namen von Victor Osimhen in die Mikrofone von Hobbyreportern, die auf Youtube streamen.
Vor dem Stadion sinkt wenig später ein Fan in Nigeria-Trikot und -Mütze auf den Asphalt und jubelt sich die Lunge aus dem Leib: «Deux-zéro, deux-zéro», jauchzt er. Weshalb er es auf Französisch tut, eine Sprache, die im englischsprachigen Nigeria kaum jemand beherrscht, ist unklar. Aber es spielt keine Rolle am Afrikacup, einem verrückten Turnier, das einen zersplitterten Kontinent zusammenbringt.
Nach den gewaltsamen Vorkommnissen im Gästesektor und dem daraus resultierenden Wasserschaden beim Heimspiel der ZSC Lions gegen den HC Ambri-Piotta vom 25. November 2023, haben die ZSC Lions gegen zwei Ambri-Fans je ein zweijähriges Stadionverbot ausgesprochen.
Die beiden Täter konnten dank den hochauflösenden Kameras im Gästesektor der topmodernen Swiss Life Arena identifiziert werden. Sie betrieben Vandalismus in und an den sanitären Anlagen: Beleuchtungen wurden heruntergerissen und die Lavabo-Armaturen abgerissen. Abgebrochene Wasserhähne führten zudem zu einem Wasserschaden, da 10'000 Liter Wasser austraten und die Wandelhalle unter Wasser setzten.
Die beiden betroffenen Personen waren bereits nach Vorfällen im Spiel zwischen Lugano und Ambri vom 29. September 2023 identifiziert und im Anschluss an die Untersuchungen je mit einem dreijährigen Stadionverbot belegt worden. Diese Untersuchungen wurden aber erst nach dem Vorfall in der Swiss Life Arena abgeschlossen. Beide Entscheide zusammengezählt ergeben für die beiden Täter insgesamt ein fünfjähriges Stadionverbot bis und mit September 2028. Die Stadionverbote gelten gesamtschweizerisch für alle Eishockey- und Fussballspiele in allen Ligen und Spielkategorien.
Die ZSC Lions haben den Gästesektor in der Swiss Life Arena inzwischen mit zusätzlichen Kameras ausgerüstet, damit der komplette Sektor kameratechnisch abgedeckt ist.
Big brother is watching you ...... tja. War zu erwarten.
liegt evt. daran, dass das (ur-)design aus dem letzten jahrtausend stammt!
Und ja, man muss mit der Zeit gehen und die Designs den heutigen Befürfnissen und Begebenheiten anpassen. Ist wichtig. Man kann es aber auch "verschlimmbessern". Ausserdem, ein bisschen Nostalgie tut in unserer heutigen Zeit auch mal gut. Plus: Ich gewinne noch immer jedes Mal gegen meinen Sohn, wenn es darum geht die Tabelle der BuLi, die Tabelle der SL und die NL Hockey Tabelle aufzurufen. Bis er das alles in seinen Apps aufgerufen hat, habe ich die wichtigsten Kurzmeldungen des Tages bereits - auch in der TXT App - gelesen. Aber ja, auch er findet diese App brutal "sonderbar" und veraltet. Keine Frage.
Offtopic: Obschon mehrheitlich der Limmatblock den alten ZSC gar nicht mehr kennt… unser Verein resp auch das Merchandise lebt dann halt schon von den Sagas, von Krutow, dem verrauchten Hasta, dem Liftklub - alles was wir seit 1997 nicht mehr sind. Und das sich wohl das Retro Zeug auch sehr gut verkauft - ansonsten würde es kaum produziert. Und wie immer wird es wie an der Klassenzusammenkunft der ehemaligen Schule, der RS, der Konzerte, der Street Parde, generell der Zeit wie es früher mal war, romantischer und glorreicher dargestellt als es wirklich war.
Warum theshadow gespannt auf meine Antwort wartet kann ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen. Deine Aussagen sind zu 100% korrekt.
Und Dagobert: Ja, früher war es auch geiler - aber auch beschissener. Man denkt nur an die geilen Spiele, volle Hütte, Halle verraucht, geile Stimmung. Gab aber fast genau so viele Spiele die eine totale Tristess gewesen sind, vor knapp 2500 Zuschauer in der grossen leeren Halle. Ausserdem waren wir damals mehr 30 Jahre jünger! Weiss nicht ob ich heute mit 52 noch 26 Qualispiele auf einen Holzbank sitzen möchte, in dem alle rauchen, irgendwelche Nazis mich belästigen, eine Niederlage nach der anderen sehen will, die ersten 7 - 8 Spiele nur Auswärts sehen muss, Kloten immer wieder Meister wird und ich gefühlte 15 Min. anstehen muss um zu pinkeln wenn die Halle zur Hälfte gefüllt ist.
Klar, Lions und so, aber "est. 1997" finde ich für unseren Verein schon ein bisschen, sag jetzt mal "gewöhnungsbedürftig".....
Da bin ich auch vollkommen bei dir. Auch wenn es nüchtern betrachtet natürlich stimmt so wie sie's aufdrucken. Aber eben, unser ZSC war, ist und wird nie "nüchtern" sein. Sondern voller EMOTIONEN! Yeah!
Wir sind auch ohne mathematischen Berechnungen schon in den direkten Playoffs.
Lugano kann uns nämlich neben Genf auch nicht mehr überholen. Sie können unseren Vorsprung nur egalisieren. Und da wir in den Direktbegegnungen besser sind als sie, sind wir auch ohne Berechnungen schon in den direkten Playoffs. Es müsste daher trotzdem schon announced werden, dass der ZSC in den direkten Playoffs ist. Ist aber wohl noch niemandem aufgefallen.
Solange wir im Teletext nicht "grün" sind ........
Aber ja, in der MySports Tabelle werden wir als für die Playoffs qualifiziert angezeigt.
Balcers hatte seit November eine ziemliche Baisse. Kaum Tore, extrem viel Abspielfehler/Packverluste, fahrig. Hat uns das eine oder andere Tor gekostet. Fröden war ziemlich abgetaucht und oft unsichtbar. Und Lammiko seit seiner Krankheit nicht mehr der alte, damals seit November ohne Tor und ich finde bis heute nicht mit dieser Ueberzeugung, die er auch schon hatte. Das war schon so als wir Spiele noch gewannen. Die Niederlagen kamen erst schleichend dazu. Natürlich ist auch Frust dabei. Aber der Leistungsabfall war schon extrem. Und ich finde, das darf schon etwas mehr kommen. Natürlich hat es die Mannschaft dann aufgefangen. Mal mehr, mal weniger. Deshalb finde ich die Kritik so durchaus berechtigt.
Okay, dann habe ich mich falsch ausgedrückt. Ich habe damit mit nichten gemeint, dass man Spieler und deren Leistung nicht kritisieren darf. Mache ich ja auch. Siehe meine damalige Kritik an Kukan, für dass ich hier schon fast gekreuzigt wurde .
Nur eben, es macht aus meiner Sicht schon sehr viel aus, ob wir die Ausländer kritisieren und auf dem 1. oder 2. Platz stehen. Oder ob wir irgendwo im Mittelfeld herumdümpeln. Wie so so oft geschrieben finde ich das sogar Klasse, dass wir eben NICHT immer zwingend auf alle unsere Ausländer- leistungen angewiesen sind. Nochmals: WENN wir oben mitspielen. Und nur darum habe ich das Ganze Tra-ra nicht so ganz verstanden - that's all.
Schlimmer als der Instagram oder TikTik-Auftritt ist das auch nicht
TikTok kann ich nicht beurteilen. Aber Insta? Finde ich ganz okay. Manchmal sind die Beiträge sogar echt geil. Die PreGame Reels z.B. finde ich meisten sogar geil. Klar, gibt immer Verbesserungspotential - aber ist manchmal auch Geschmackssache. Was man persönlich gut findet, finden andere zum Teil echt übel. Nicht?