Ich bin da vielleicht etwas gar mit einer „männlichen“ Meinung unterwegs, aber ich hätte wohl Formenton auch angestellt.
Die #metoo Debatte geht mir etwa gleich auf den Schenkel. Viele Frauen wissen ganz genau was sie in der Nähe von Berühmtheiten oder Matchpersonen suchen und das ist alles einkalkuliert.
Ich gebe euch ein Beispiel was meine.
Anfangs 2000er hatte ich ein Projekt welches in der Schweiz sowie USA lief. Ich teilte mir die PL mit einem Schweizer Kollegen. Der war dann mehr in den USA unterwegs und ich in der CH. Als das Projekt beendet war durften wir keinen Apero organisieren aber wir haben und stark gemacht jedem PL-Mitarbeiter eine Flasche Wein, Blumenstrauss oder Praliné-Schachtel zu schenken. Als dann der Kollege den Blumenstrauss einer amerikanischen Mitarbeiterin übergeben hat, freute sie sich enorm. Es kann zu einer Umarmung und Dankesbekundung.
Nun ja, einen Tag später wurde er der sexuellen Belästigung bezichtigt. Wohlverstanden wurde es durch das HR mitgeteilt, nicht durch die Polizei.
Seinen Chef dazumals sagte, dass sei „leider“ normal, diese Mitarbeiterinnen würden dann ein Schweigegeld verlangen und diese Fälle würden niemals an ein Gericht gehen. Die machen das, wissen sie werden danach entlassen und gehen dann einfach eine Firma weiter.
Ich sage nicht Formenton hat sich nur einer Umarmung schuldig gemacht oder so, aber ich betrachte seitdem solche Fälle eher abwartend und differenzierter.
Btw: Ein anderes Projekt mit indischen Mitarbeitern ging dafür ganz in eine andere Richtung, mensch, können Inder frauenverachtend sein, unglaublich!