Danke vielmals Ari; schön was von dir zu hören. Ich könnte auch die Geschichte zweier Long-Covid-Kranken Lehrerinnen unserer Schule erzählen. Beide unter 30; gesund; fit.
Und seit drei Monaten nicht mehr in der Lage, auch nur ein kleines Pensum durchzustehen.
Aber das bringt nichts hier und auch nicht in anderen Social-Medien.
Meine Meinung ist gemacht, bitte stört mich nicht mit Tatsachen.
Und wenn "Tatsachen" geliefert werden, wir mit Fragen darauf reagiert (was man komischerweise mit Tatsachen, die dem eigenen Bild entsprechen, nicht macht.)
Ich halte mich mittlerweile recht zurück, habe weder die Lust, noch die Laune, noch die Zeit, permanent meinem eigenen Schwanz nachzurennen.
Bei anderen ist diese Lust offenbar noch grösser.
Die Frage ist (von wegen "Sektierer"), welches Feld wohl eher die Lust verliert und schweigt; das der Covidioten, oder das der Zeugen-Corona.
Eine wissenschaftliche Auswerung würde wohl zu klaren Resultaten führen, welche aber auch nichts bringen. Sind nur wieder eine neue "Basis" um dem eigene Schwanz hinterher zu rennen.
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100% dito Mushu.
Die alles entscheidende Frage ist einfach, wie viel "Risiko" (wenn es den eines ist) will die Gesellschaft eingehen, bzw. wie viele Einschränkungen muss/sollte
man als Gesellschaft erdulden, damit es passt.
Anders formuliert: Autofahren ist gefährlich, trotzdem "lebt die Gesellschaft mit dem Risiko", dass einzelne Personen verunfallen, teilweise tödlich. Das Autofahren daher verbieten? Nein, das will man nicht. Und so wird es irgendwann auch mit dem Corona-Virus sein. Die Gesellschaft wird mit einem gewissen Risiko leben müssen. Es wird lernen, mit dem Risiko zu leben.
Aber ganz, ganz, ganz wichtig: Eine Einschränkung, welche der ganzen Gesellschaft in der Mehrheit zu Gute kommt, ist für mich nie und nimmer eine
Auflösung von Grundrechten. War es nie, ist es nie und wird es auch nie. Wer so denkt, ist in erster Linie ein Egoist. Nicht mehr, nicht weniger. Und klar ist
die Grenze schwimmend und nicht für alle gut, schon klar. Aber das sind Gesetzte, Massnahmen und Bestimmungen nie. Sich für "Freiheit" einzusetzen ist
absolut nicht das Gleiche, wie laut zu lamentieren man beschneide die Grundrechte.
Kann jeder Mal nach Belarus, Polen, Türkei, Ungarn oder Nordkorea fliegen und dort schauen, wie echte Grundrechte eingeängt oder sogar zerstört werden.
Bei uns darf man frei Wählen UND Abstimmen, die Presse frei, d.h. keine Zensur. Wenn bemängelt wird, dass die Presse grundsätzlich nur den Offiziellen nach deren Mund spricht ist das eine Feststellung, bzw. eine Meinung, welche durchaus ihre Berechtiung hat, so glaube ich. Aber deswegen von Verschwörung und noch schlimmeren zu schwadronieren ist nicht nur beschränkt, sondern auch gefährlich. Man läuft Gefahr, sich mit Personen "ins gleiche Boot zu setzen", welche wirklich gefährlich sein könnten..... Hätten diese Leute die Macht, DANN wären unsere Grundrechte in Gefahr!
Und nochmals und auch wenn ein einsamer Rufer in der Wüste: Der gezeigte und gelebte Egoismuss wird leider immer spürbarer. Warum? Weil wir immer mehr
Menschen werden welche darum auch immer mehr Richtlinien brauchen um miteindander zusammen zu leben. Grund: Jeder möchte ja SO leben wie's ihm passt. Leider kollidiert dies dann mit der Vorstellung der anderen Menschen, wie sie gerne leben wollen.
spricht