Beiträge von BMW

    Es sieht nach einem Steigerungslauf aus, wir werden immer besser.
    Insgesamt gute bis sehr gute Leistung, angefangen bei Hrubec.

    Ich gehe mal davon aus, dass Spieler und Trainer sich auf diesem Board tummeln und unsere Ratschläge zu Herzen genommen haben :) .
    Ebenso gehe ich davon aus, dass die Zügelkisten wieder in den Keller verschoben werden können ;) .

    Schweizer Eishockey: Quo vadis?

    Mit sechs Ausländern werde man die Löhne der Schweizer Spieler senken können. Weitgefehlt, die Lohnspirale zeigt steil nach oben. Auf der Strecke bleiben die Nachwuchsspieler.

    Thierry Gasser am 27. September 2022

    Bereits sind die ersten Runden in der höchsten Schweizer Eishockeyliga gespielt. Erstmals in der Geschichte der National League gab es eine Runde mit sieben Partien. Attraktiv und voller Spektakel werde sie sein die neue Saison, gewiss. Doch nicht für alle Nachwuchsspieler.

    Im Juni letzten Jahres fasste die höchste Schweizer Eishockey-Liga den Beschluss, ab der Saison 2022/23 die Anzahl Lizenzen für ausländische Spieler von vier auf sechs zu erhöhen. Als Grund für die Aufstockung wurden die zu hohen Spielerlöhne der Schweizer Spieler in der dritten oder vierten Linie angegeben. Wer einen Blick auf die Transfers wagt, welche im Sommer getätigt wurden, wird sich schnell fragen: Wo wurden hier Spielerlöhne gesenkt? Nicht weniger als siebzehn neue Ausländer kamen aus der KHL, weitere zehn stiessen aus der NHL zu Schweizer Teams – und keinesfalls zu den angestrebten «Billigtarifen». Wo sind sie also geblieben, diese günstigen ausländischen Spieler?

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    Gewiss, durch die neuen Ausländer wird das Niveau in der National League kurzfristig steigen. Doch die leidtragenden sind die Nachwuchsspieler. War es doch bereits vor der Erhöhung extrem schwierig, sich einen festen Platz in der ersten Mannschaft zu ergattern, wird es nun noch anspruchsvoller. In der letzten Saison kamen von dreiundvierzig eingesetzten U20-Feldspielern nur gerade acht auf mehr als hundert Einsatzminuten in der gesamten Regular Season. In der schwedischen Topliga SHL kamen achtundneunzig U20-Feldspieler zum Einsatz (Quelle: Sport.ch). Nur schon mit diesem Beispiel werden die Unterschiede und der Nachholbedarf welcher die Schweiz hat, schonungslos aufgezeigt.

    Wenn die Schweiz auch in Zukunft bei den Junioren und der A-Nationalmannschaft ernsthaft an der Weltspitze mitmischen will, scheint mir der eingeschlagene Weg nicht der richtige. Schon jetzt zeigt sich das Problem auf der Goalie Position, wo immer teure ausländische Torhüter zum Einsatz kommen. Wenn unsere Nachwuchs-Feldspieler nicht mehr Eiszeit auf höchster Stufe erhalten, wird sich das mittelfristig bitter rächen.

    Es wäre eine Freude, die Vertreter der National- und Swiss League, zusammen mit dem schweizerischen Eishockeyverband an einem Tisch zusehen, um sich dieses Problems anzunehmen. Leider erhalten derzeit die Interessen der einzelnen Clubs, eine weitaus grössere Gewichtung.

    "Geschenkte" Plätze in einem Team wäre ja auch nicht unbedingt von Vorteil.
    Was ist eure Meinung zu diesem Bericht?

    Ich bleibe bei meiner Meinung. Vor allem Drittel 2 war miserabel. Dank Hrubec waren wir noch im Spiel und haben das Momentum genützt. Es geht mir auch weniger um die reinen Resultate also auch um die Spielweise.

    Genau so war es.
    5:1 sieht ja gut aus, war aber ein miserables Spiel. Da passt (noch) nicht viel zusammen und Lausanne war eher unterstützend in Bezug auf unsere Tore...

    Positive sehe ich die körperliche Verfassung der Spieler, sie scheinen fit zu sein.

    Ob der FCZ mit diesem Tag nun zur Ruhe kommt? Irgendwie würde das erstaunen. Der FCZ ist kein Verein fürs Mittelmass. Er kennt nur die extremen Ausschläge. Damit sorgt er immerhin für gute Unterhaltung. Das ist auch schon etwas.

    Da erinnert man sich doch gerne an die guten alten und stabilen Zeiten mit Edi Nägeli.
    Da herrschte noch Ordnung und Leistungskultur :suff: :)

    Ein eher glücklicher Sieg, aber was soll's. Kämpferisch eine sehr gute Leistung.
    Defensiv sind wir noch nicht eine Macht, in der Offensive passt vieles nicht (Stocktechnik, Puckbehandlung, Passqualität,...).
    Hrubec sehr solid, sonst noch sehr viel Luft nach oben.

    Und: RG hat zum richtigen Zeitpunkt ein Time out genommen :thumbup:. Ich habe mal gehört, er hat im Sommer ein Seminar für Time outs besucht ;) .

    LugaNO hat sicher ein sehr gutes Kader, mit denen ist zu rechnen. Den Torhüter finde ich top, aber er scheint ein Hitzkopf zu sein. Genau wie sein Trainer.

    Harte Worte, und das von dir :) .

    Aber ich würde jedes Wort unterschreiben, es ist die Realität.

    Kurz zusammengefasst: chancenlos und absolut verdiente Niederlage.
    Auf allen Positionen ganz einfach schlechter als Rappi, die haben gezeigt wie es geht. Kampf um jeden Puck, bedingungslos und volle 60 Minuten.

    Der EVZ hat im Vergleich zur Konkurrenz relativ wenig substanzielle Veränderungen im Kader, da gibt es eine gewisse Konstanz.
    Ergo ist es nicht weiter erstaunlich, wenn sie zum jetzigen Zeitpunkt etwas weiter sind als andere Teams.
    Ob sie ihren Level noch anheben können, wird man dann sehen. Erforderlich wird dies im Vergleich zur Konkurrenz sein.

    In den vergangenen Jahren hatten wir doch immer als Quali-Ziel ein Platz in den Top 4.
    Und sind im Kampf um den Kübel letztendlich immer gescheitert.

    Ich denke schon, dass es nun mal ein bisschen ambitionierter und fordernder sein muss bereits in der Quali.
    Und ich bin auch überzeugt, dass mit diesem Kader Platz 1 zu erreichen ist, mit 4 starken Linien.

    Sehe ich auch so was die CHL anbelangt. Zug überzeugt in Finnland, der ZSC blamiert sich. Mit 52 Vorbereitungsspielen bin ich nicht einverstanden, genau mit dieser Einstellung kommt der Schlendrian ins Spiel! Auch hier letzte Saison: Zug überzeugte, der ZSC mühte sich ab.

    Stinkt mir irgendwann hier immer die gleichen Entschuldigungen/Ausreden und das ewige "Saison beginnt im April" zu lesen.

    Stimmt alles. Und irgendwie grüsst bei uns doch immer wieder zu Saisonbeginn das Murmeltier...
    Wir haben zwar Toptransfers getätigt, aber hat sich der Charakter der Mannschaft dadurch endlich mal in die gewünschte Richtung geändert?
    Sieht auf den ersten Blick nicht danach aus. Mal schauen...

    Führe das ESAF jedes Weekend durch und du findest keinen Unterschied zum Fussball nach 2-3 Jahren.

    Überwache die Schwing-Fans und dann schauen wir mal wie witzig es diese finden.

    Aber dann kommt irgenwann wieder die Huhn/Ei Frage.

    Egal, wollte nur aufzeigen, dass es überall von Arschlöchern nur so wimmelt.
    Schuld daran wird auch hier wohl der pöse Canepa/Thomas Weber sein, weil er die fehlbaren Schwinger jetzt nicht an den Pranger stellt :floet: :blosswech:

    Pratteln war mein 4. ESAF, war von Freitagmittag bis Sonntagabend vor Ort.
    Man muss dies schon differenzierter sehen. Innerhalb der Arena sind die Unterschiede zu einem Fussball-oder Hockeyspiel schon sehr markant. Es gibt zwar die Fanlager, aber man applaudiert eigentlich immer dem Sieger und zollt diesem Respekt, auch wenn dein Favorit verloren hat. Es gibt keine Pfeifkonzerte, und wenn sich dann doch mal einer getraut, stellt der Platzspeaker (!!!) dies ab. Die Atmosphäre ist ausnahmslos friedlich, es gibt vor allem keine verbalen Aggressionen gegen andere Fans. Dies erlebe ich nicht nur am ESAF so, sondern auch an allen anderen grösseren Schwinganlässen die ich besuche. Und solche Anlässe finden von Mitte April bis Ende August jedes Wochenende statt mit Zuschauerzahlen, die mancher NLA-Klub im Fussball oder Hockey gerne hätte.
    Das Argument sticht demnach nicht, wenn jedes Wochenende ESAF wäre, sähe es in 2-3 Jahren gleich aus wie im Fussball. Dies immer in der Betrachtung innerhalb des Stadions/Arena resp. dem eigentlichen Sportanlass.

    Ausserhalb der Arena sieht es aber schon etwas anders aus. Da hat es pro Tag nochmals 100-150 Tausend Besucher auf dem Gelände. Grundsätzlich war dies kein Problem bislang. In Pratteln hat aber die Infrastruktur im Bereich der sanitären Anlagen bei weitem nicht ausgereicht, angefangen bei der Menge bis hin zum Unterhalt. Wenn man nur zum Pinkeln 15-20 min anstehen muss, dann sucht sich manch eine(r) Alternativen. Und so war es auch, unglaublich was man da zu sehen bekam. Es gibt mehr "Grüsel" auf dieser Welt, als man sich vorstellen kann.
    Da muss sich die Organisation definitiv Vorwürfe gefallen lassen, dies wurde klar unterschätzt oder Erfahrungswerte ignoriert. Da gehört die doppelte Menge hin, die Probleme wären gelöst und es gäbe nichts zu bemängeln.

    Es war ein sehr spannender und attraktiver Sportevent mit absolut coolen Partys am Abend mit vielen Menschen in Feierlaune. Jederzeit wieder.