Beiträge von Larry

    Grönborg könnte übernehmen 🤣

    Der Weltmeister Coach :mrgreen:

    Die Realität ist aber eher das sie entweder aus Trotz mit Fischi verlängern bis nach der WM 2026 oder weil er es in den nächsten zwei Jahren vielleicht doch mal ins Halbfinale schafft.

    Del Curto wäre auch noch eine Möglichkeit, er kann ja scheinbar nicht ohne Hockey sein.....

    «Ich glaube nicht an Komplexe»: Patrick Fischer, die Schweiz und der tiefe Frust nach dem jähen WM-Ende

    Nach dem bitteren Aus an der Eishockey-WM gegen die USA verliert der Nationalcoach Patrick Fischer kurz die Contenance. Und der Torhüter Leonardo Genoni überrascht mit schonungsloser Selbstkritik.

    Nicola Berger, Helsinki (NZZ)


    Seltener Ausbruch: der Nationalcoach Patrick Fischer in Helsinki.

    Seltener Ausbruch: der Nationalcoach Patrick Fischer in Helsinki.

    Peter Schneider / Keystone

    Bevor Patrick Fischer im Dezember 2016 Eishockey-Nationaltrainer wurde, war er kurz zuvor beim Tabellenletzten HC Lugano entlassen worden. Letzter mit Lugano: Das nährte Skepsis, was Fischers Befähigung angeht, dieses Amt auszuüben. Es hatte ihn wahnsinnig geärgert, wie kritisch er betrachtet wurde. Aber ein paar Medientrainings halfen ihm, souveräner aufzutreten. Und nach der Silbermedaille von Kopenhagen 2018 war er ohnehin das strahlende, unbestrittene Aushängeschild von Swiss Ice Hockey.

    Nun hat Fischer an drei Weltmeisterschaften und zwei Olympia-Turnieren in Folge seine eigene Zielsetzung nicht erreicht. Als er am Donnerstag, nach dem bitteren 0:3 im WM-Viertelfinal gegen die USA, von einem Tessiner Radioreporter gefragt wurde, ob er die Ziele nicht allzu optimistisch abstecke und formuliere, platzte Fischer kurz der Kragen. Ob es denn vielleicht besser sei, wenn man wie in den zwanzig Jahren zuvor mit dem Einzug in den Viertelfinal zufrieden sei? Ob es das sei, was der Reporter wolle? Der schüttelte den Kopf.

    Es war ein seltener Ausbruch des Trainers. Aber er hatte etwas Erstaunliches. Es hat in der Regel Konsequenzen, wenn ein Coach fünf Mal in Folge die Ziele verfehlt. Bei Fischer und Swiss Ice Hockey scheint es anders zu sein. Es gibt eine Reihe von guten Gründen, Fischer weiterzubeschäftigen. Der Umstand, dass sein Wesen und sein Wirken das Schweizer Eishockey in den letzten Jahren dynamisiert haben. Dass sein grosszügig dotierter Vertrag bis 2024 gilt. Dass nicht klar ist, welcher Nachfolger dieses Amt besser ausfüllen würde – nicht nur als Trainer, sondern auch als Botschafter für das Schweizer Eishockey.

    Die Schweiz ist von den NHL-Spielern abhängig

    Und doch fragt sich, welches Signal das aussendet, wenn es einfach ein bisschen egal ist, ob man die selber gesetzten Vorgaben jahrelang nicht umsetzen kann. Nach aussen, an die Fans und Sponsoren. Vor allem aber auch nach innen, im Tête-à-tête mit den Spielern. Denn was nicht vergessen werden darf: Die Schlagkraft der Schweiz steht und fällt mit ihren NHL-Spielern. Mit Nico Hischier, Timo Meier, Roman Josi, Kevin Fiala und Nino Niederreiter. Es sind Spieler, die nicht auf die Nationalmannschaft angewiesen sind, weil der Stellenwert der WM in Nordamerika an einem sehr kleinen Ort anzusiedeln ist.

    Es ehrt sie, dass sie dem Ruf des Nationalteams oft folgen. Aber eine Selbstverständlichkeit ist es nicht. Auch sie sind aus ihrem Arbeitsalltag in den USA das Schlagwort «accountability» gewohnt, Verantwortlichkeit. Es ist eine seiner grossen Stärken, dass Fischer es bis jetzt geschafft hat, die NHL-Spieler bei Laune zu halten. Aber irgendwann wird der Moment kommen, an dem jemand die Verantwortung dafür übernehmen muss, wenn ein Team Jahr für Jahr an der gleichen Hürde scheitert.

    Fischer wirkte unmittelbar nach der Niederlage kämpferisch. Aber es hatte auch etwas Ratloses, als er in die Runde fragte, was man denn hätte besser machen können; er und sein Team hätten doch alles unternommen und getan. Tatsächlich wäre es unfair, nach diesem Turnier, nach sieben Siegen aus acht Spielen, alles zu hinterfragen. Aber dass wieder im Viertelfinal wenig funktionierte und eine Verkrampftheit spürbar war, ist kein gutes Zeichen. Der Torhüter Leonardo Genoni sagte, nach seinem Ermessen sei das Team «überhaupt nicht nahe daran gewesen, weiterzukommen». Und er sagte auch: «Die ersten zwei Gegentreffer sind die Folge von Fehlern, die wir nicht mehr machen dürfen. Das betrifft auch mich.» Irgendetwas fehlte, sicher die Lockerheit, vielleicht auch die Überzeugung, den frühen Rückstand in einem K.-o.-Spiel noch umbiegen zu können.

    Die Dernière für Andres Ambühl

    Fischer sagte, er sei wahnsinnig stolz auf sein Team. Er sagt das eigentlich immer, auch nach Testspiel-Siegen gegen Frankreich. Man habe es weit gebracht, es sei doch noch vor kurzem undenkbar gewesen, dass die Schweiz jemals in einer solchen offensiven Herrlichkeit Spiele gewinne wie in Helsinki in der Gruppenphase. Das ist wahr, aber was sich eben nicht geändert hat, sind die ehrenvollen Viertelfinal-Niederlagen, die zwiespältigen Turnierbilanzen. Ob das ständige Scheitern in entscheidenden Spielen so etwas wie eine Blockade auslösen könne, wurde Fischer gefragt, und seine Replik lautete: «Ich glaube nicht an Komplexe.» Er dürfte 2023 am nächsten Turnier in Tampere und Riga noch einmal die Chance erhalten, zu beweisen, dass er mit dieser Einschätzung richtig liegt.

    Das Team wird dann wohl anders aussehen als heute – es würde nicht überraschen, wenn der Coach den bereits eingeleiteten Verjüngungsprozess weiter vorantriebe, etwa bei den Torhütern Leonardo Genoni und Reto Berra, die 2023 35 beziehungsweise 36 Jahre alt sein werden. Für den 38-jährigen WM-Rekordspieler Andres Ambühl dürfte es der letzte Auftritt mit dem Nationalteam gewesen sein. Andere Kräfte werden der Schweiz dabei helfen müssen, ihre WM-Ziele wieder einmal zu erreichen.

    Vor der WM Diaz abservieren, auf Geering zu verzichten und Egli/Fora Marti vorzuziehen, war ein Riesenbock von Fischi. Die Verjüngung hätte man auch nach der WM machen können.

    Aber er wollte alles zusammen und so kam es halt so wie es kommen muss, wenn man sich überschätzt.

    Wahrscheinlich nicht ganz zufällig, dass Genoni hinter dieser Defensive bestenfalls Durchschnitt war.

    Graf und Zaugg lassen keine Kritik an Fischer zu, die Parole ist einfach immer weiter wie bisher.

    Wo im Sport, der Wirtschaft oder der Politik gibt es das? Einer erreicht über Jahre sein Ziel nicht aber darf mit der gleichen Ansage einfach immer weiter machen? Ohne Konsequenzen?

    Ich kann diesen Dampfplauderi nicht mehr hören… aber umgeben von seinen Compagnons wird ihm wohl nichts passieren 🙄

    Todsicher nicht, auch dies wird im NZZ Artikel gut aufgezeigt.

    PS: War klar das Graf im Tagi einen Pro Fischi Artikel raushaut.....so nach dem Motto einfach immer weiter......

    Bei PF reihen die sich aneinander, das ist eben der faktische Unterschied.

    Bin ziemlich sicher das wird dem Coach der Panthers den Job kosten, im Gegensatz zu Fischer.

    Die Fischi Fans können beruhigt sein: Er wird seinen Vertrag bis 2024 aussitzen, denn selber zurücktreten wird er nicht, dafür fehlt ihm die Grösse, das Format! Dem elenden Blender!

    Ich zitiere nochmals die NZZ, denn was dort steht sind Fakten, nicht Geplauder wie auf watson:

    Sechsmal ist die Schweiz unter Patrick Fischer an einer WM angetreten. Den Viertelfinal hat sie nur ein einziges Mal überstanden. Die Bilanz ist so ungenügend, dass sie ein anderer Coach kaum überstehen würde.

    Oft sprach er vom Titel, von Medaillen. Aber in sechs Jahren und an acht WM- und Olympia-Turnieren hat die Schweiz ein einziges Mal den Viertelfinal überstanden: 2018, als sie in Kopenhagen in den Final stürmte. Aber in gewisser Weise ist Fischer Opfer der von ihm selbst geschürten Erwartungshaltung geworden. Der Viertelfinal-Einzug sei nicht mehr gut genug, das ist ein Fischer-Satz.

    Wer stets vom ganz grossen Wurf redet, muss ihn irgendwann schaffen, sonst macht er sich unglaubwürdig.

    Suchst du wieder eine Ausrede? Billig!

    Fischer hat nun zum x-ten mal den Viertelfinal verloren, wurde wie immer ausgecoacht, wie übrigens schon in Lugano.

    Während die USA perfekt auf die Schweiz eingestellt wurde hat Fischer wohl gesagt wir brauchen nicht auf den Gegner zu schauen, wir sind stark genug:

    ....und noch einer: Alan White (Yes) wurde 72 Jahre alt.

    Fletcher 60, Liotta 67. Wollte kürzlich einer ehem. Freundin zum Geburtstag gratulieren die gleich alt ist wie ich. Hab dann gesehen das sie schon einen Monat nicht mehr Online war im WhatsApp. Stellte sich heraus dass sie kurz vor ihrem 65. Geburtstag gestorben ist.

    Geniesst Euer Leben, schiebt nichts auf die lange Bank!

    KOMMENTAR

    0:3 gegen die USA: Wieder scheitert das Schweizer Eishockey-Nationalteam im WM-Viertelfinal – für den Coach Patrick Fischer ist es gut, dass er nicht Glen Hanlon heisst

    Sechsmal ist die Schweiz unter Patrick Fischer an einer WM angetreten. Den Viertelfinal hat sie nur ein einziges Mal überstanden. Die Bilanz ist so ungenügend, dass sie ein anderer Coach kaum überstehen würde. Dass es bei Fischer anders ist, sagt viel über die schwache Führung von Swiss Ice Hockey aus.

    Nicola Berger, Helsinki (NZZ)


    In den entscheidenden Momenten ohne Fortune: der Coach Patrick Fischer.

    In den entscheidenden Momenten ohne Fortune: der Coach Patrick Fischer.

    Peter Schneider / Keystone

    Seit sechs Jahren verantwortet Patrick Fischer die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft. Er hat vieles angeschoben, bewegt, ausgelöst. Veraltete Denkmuster aufgebrochen. Diesem Team eine moderne, attraktive, mutige Spielweise verpasst. Seine Anstellung war anfänglich sehr umstritten und hat sich doch gelohnt.

    Seine Errungenschaften beruhen partiell darauf, dass er stets kühne Ziele formuliert. Oft sprach er vom Titel, von Medaillen. Aber in sechs Jahren und an acht WM- und Olympia-Turnieren hat die Schweiz ein einziges Mal den Viertelfinal überstanden: 2018, als sie in Kopenhagen in den Final stürmte.

    Wieder eine vorteilhafte Konstellation nicht genutzt

    Es ist keine verheerende Bilanz, weil man schon den Standpunkt vertreten kann, dass die kleine Schweiz mit ihrer tiefen Anzahl an Lizenzierten nun einmal keine Top-4-Nation ist. Aber in gewisser Weise ist Fischer Opfer der von ihm selbst geschürten Erwartungshaltung geworden. Der Viertelfinal-Einzug sei nicht mehr gut genug, das ist ein Fischer-Satz.

    Wer stets vom ganz grossen Wurf redet, muss ihn irgendwann schaffen, sonst macht er sich unglaubwürdig. Wieder ist das nicht gelungen. Trotz dem Ausschluss der Topnation Russland sowie einem erneut nicht übermächtigen Viertelfinalgegner. Und obwohl die Schweiz davon profitiert, dass den besten Spielern des Landes die WM wichtig ist, dass sie oft und gerne anreisen, im Gegensatz zu den Stars der USA oder Kanadas.

    Fischer geniesst in der Schweiz ein sehr hohes Standing, er bewegt sich in ähnlichen Sphären wie einst Ralph Krueger, der das Nationalteam 13 Jahre lang betreut hatte. Er ist ein exzellenter Botschafter und jovialer Redner, dem die Sympathien zufliegen, und um den herum es nur wenig Misstöne gibt. Hiesse der Coach mit dieser Bilanz Glen Hanlon oder Sean Simpson – die Entlassung wäre beschlossene Sache. Bei Fischer ist es anders, er ist innerhalb von Swiss Ice Hockey die mit einigem Abstand stärkste Figur.

    Seinen Vorgesetzten, dem Nationalmannschaftsdirektor Lars Weibel, dem erstaunlicherweise zum CEO aufgestiegenen Buchhalter Patrick Bloch und dem umstrittenen Präsidenten Michael Rindlisbacher, fehlt es am Format, um Fischer infrage zu stellen. Gepaart mit einem üppig dotierten Vertrag bis 2024 macht das den Coach eigentlich unantastbar.

    Die Zweifel des Trainers

    Es gibt Gründe dafür, weshalb eine Fortführung der Arbeit von Fischer Sinn ergibt. Er ergänzt sich gut mit dem 130 000 Franken teuren und ebenfalls bis 2024 gebundenen Assistenztrainer Tommy Albelin. Die Spieler mögen das Duo, die Atmosphäre im Team ist gut, die Resultate und Auftritte in der Gruppenphase an den Weltmeisterschaften sind fast immer erfreulich. Das Geknorze aus den Krueger- und Simpson-Jahren erscheint wie eine vage Erinnerung aus längst vergangenen Zeiten.

    In den entscheidenden Spielen fehlt der Schweiz unter Fischer aber oft die Reife, die Kaltblütigkeit. Das war bei den vermeidbaren Niederlagen gegen Kanada 2019 und Deutschland 2021 so. Und es war nun in Helsinki gegen die USA nicht anders. Es ist darum nicht ganz auszuschliessen, dass der Donnerstag der Schlusspunkt der Ära Fischer war. Schon nach dem enttäuschenden Turnier in Peking schien er sich die Frage zu stellen, ob er noch der richtige Coach sei. Die Zweifel dürften sich nach diesem neuerlichen Rückschlag nicht verflüchtigt haben.

    Ich würde Fischer entlassen, sofort.

    Er hatte jetzt genug Chancen seine Wichtigkeit zu zeigen, hat aber kläglich versagt.

    Aber, und auch das ist die Realität: Im entscheidenden Moment schaffte es die Equipe wieder nicht, ein kapitales Spiel zu gewinnen. Nach über sechs Jahren Wirken des Trainers Fischer ist das zu einem der Erkennungsmerkmale der von ihm gecoachten Teams geworden. (NZZ)

    Seine "Leistungsbilanz" ist eine Katastrophe aber er hat noch Vertrag bis 2024 und wird den vermutlich auch erfüllen dürfen.

    Was Finnland dagegen in den letzten Jahren leistet, ist beeindruckend. Ich weiss nicht, was sie in Finnland genau geändert und aufgebaut haben. Aber es interessiert mich sehr. Haben Schweden überholt und sind in Europa momentan die Nummer 1.

    Das finnische Eishockeywunder - Wieso Finnland mehr Erfolg hat als die Schweiz!
    Fehler im Juniorenalter bedeuten nicht gleich die Ersatzbank
    sport.ch

    Der Artikel ist 4 Jahre alt aber der Aufstieg begann schon vorher, seither sind sie auf der Überholspur.

    Miese Viertelfinal-Bilanz

    Fast höhnisch wirkt in der Nachbetrachtung die Ansage des Eishockeyverbandes auf Social Media – dass mit den Viertelfinals jene Spiele beginnen, für die wir Schweizer das Eishockey so lieben. Tun wir das wirklich? Seit der Jahrtausend-Wende bestritt die Schweiz an Weltmeisterschaften 13 Viertelfinals und gewann nur zwei davon: 2013 in Schweden und 2018 in Dänemark, als die Schweiz jeweils Silber holte. Elf Mal aber verloren die Schweizer Viertelfinals. Acht Mal verpassten sie sogar die Viertelfinals. Und an Olympischen Spielen, wo die Schweiz noch nie die Halbfinals erreichte, präsentiert sich die Bilanz nicht besser.

    WM-Aus im Viertelfinal – die Schweizer Gold-Träume erleiden Schiffbruch
    Die Schweiz holt am Ende einer beeindruckenden Eishockey-WM in Finnland keine Medaille. Die Eisgenossen verlieren in Helsinki den Viertelfinal gegen die USA…
    www.watson.ch

    Der rote Teppich bis in den Final war ausgerollt, aber.....

    Quali Top, Playoffs flop!

    Was haben die Schweizer Medien nicht alles geschrieben, sogar das Wort "Weltmeister" wurde gebracht.

    Tja.....