Tami!
Jetzt wos geil wird (im wahrsten Sinne des Wortes!
) gang ich nach Florida im Winter! ![]()
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Die ZSC Lions kämpfen auf allen Ebenen
Von Simon Graf
Sportliche Probleme und eine Verletzungsserie plagen die Zürcher. Domenico Pittis glaubt, dass die schwierige Zeit eine Investition für später ist.
Drei Punkte und vier Verletzte – so lautet die zwiespältige Bilanz der ZSC Lions vom verlängerten Wochenende. Und Sportchef Edgar Salis sagt: «Es wird uns wirklich nichts geschenkt.» Am Freitagabend nach dem ersten Heimsieg schien die Zürcher Welt in Ordnung. Doch auf dem Weg zum 6:3 hatten sich Andres Ambühl und Cory Murphy die rechte beziehungsweise linke Schulter gequetscht. Am Samstag beim 0:3 in Genf, das einen Rückfall in die torlosen Zeiten bedeutete, stürzte Blaine Down kopfvoran in die Bande. Und da ist noch Michael Nylander, der sein Debüt wegen eines Hexenschusses verschieben musste. Der schwedische Veteran wird von diesem Quartett als Erster wieder spielen können – auf die Partie vom Dienstag in Davos dürfte es Nylander aber noch nicht reichen.
Down hatte Glück im Unglück. Er hat sich die Halswirbelsäule verstaucht, aber es ist nichts gebrochen. Zur Überwachung musste er die Nacht im Genfer Universitätsspital verbringen, gestern wurde er in einem Privatauto zurückchauffiert. Die Patienten dürften zwei bis vier Wochen ausfallen, wobei Murphy nicht vor November zurückkommen wird. «Eishockey ist eben ein Kontaktsport», sagt Domenico Pittis zur jüngsten Verletzungsserie. «Es kann immer etwas passieren.» Die gesunden Teamkollegen müssten die Ausfälle als Chance sehen: «Wenn Schlüsselspieler fehlen, können sich andere zeigen. Langfristig wird es uns helfen. Denn wenn man Meister werden will, braucht man alle vier Linien.»
Dank des Farmteams ist Spielernachschub gewährleistet. Chris Baltisberger, der als Letzter von den GCK Lions kam, hat sich mit seinem Eifer und Körpereinsatz gut eingefügt. Ein Skorer dürfte aus ihm auf diesem Niveau indes nie werden. Doch für die Tore sind ja auch nicht die Ergänzungsspieler zuständig, sondern die Ausländer und Nationalspieler. Diesem Anspruch wurden Pittis, Jeff Tambellini und Patrik Bärtschi zuletzt gerecht. Auch am Samstag kreierte die Paradelinie zahlreiche Möglichkeiten, doch es fehlte im Abschluss. «Das Resultat war unbefriedigend, aber die Leistung ab dem zweiten Drittel war nicht so schlecht», resümierte Pittis. «Wir sind auf dem richtigen Weg, brauchen aber noch etwas Zeit.»
Die Veränderungen, die Bob Hartley eingeführt habe, etwa die Umstellung von Mann- auf Zonendeckung im Defensivspiel, müssten zuerst verinnerlicht werden. «Wenn man einen neuen Trainer mit einem neuen System hat, will man nichts falsch machen. Aber wenn man nachdenken muss, ob man richtig spielt, hemmt das.» Pittis spricht von einem Lernprozess, der nicht von heute auf morgen vollzogen werden könne. «Man muss im System spielen, aber man muss auch seinen Instinkten folgen.» Je besser man die Änderungen internalisiert habe, desto besser könne man wieder seine eigene Kreativität einbringen. Bei Pittis war zuletzt gut erkennbar, dass ihm das immer besser gelingt. Andere sind noch nicht so weit. Doch der Kanadier sagt: «Wir müssen ja auch noch nicht jetzt unsere Topform haben, sondern im Frühling.» Im Playoff, vorzugsweise.
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Zitat von Mitsch 2006
dann müsste das nati b team wie auch der zsc das selbe system spielen wie bei den junioren. weiter musst du auch die trainer danach auswählen. da beginnt eben schon die krux: trainer atala und trainer hartley sind welten auseinander mit ihrer philosopie und soviel ich weiss, spielt die juniorenorganisation wieder was anderes wie die zwei aktivteams.
Der einzige Club, der das erfolgreich praktiziert ist der FC Barcelona.
Die Latte hängt hoch, aber das müsste das Beispiel sein!
Zitat von Mitsch 2006hallo larry, unterstehst du jetzt als hausbesitzer in florida nicht dem steuer- und erbgesetz der usa?
Nein bzw. nicht ganz. Wir haben das Haus seit bald 20 Jahren.
Als (ausländischer) Hausbesitzer bezahlst du jährlich Gründstücksteuer.
Vermietest du zahlst du auch dort Steuer.
Stirbst du zahlen deine Erben Erbschaftssteuer.
Zu vermeiden gilt es allerdings, Steuerpflichtig zu werden.
Darum auch nur ein halbes Jahr Florida (180 Tage Regel).
Es gibt aber noch eine weitere Hürde: In drei Jahren darfst du eigentlich nur 360 Tage dort sein, sonst droht auch wieder die Steuer. Kenne aber Leute die jedes Jahr 180 Tage dort sind ohne Steuern zu zahlen. Muss das mit dem Anwalt noch klären drüben, ich will da sicher sein.
Mir gahts vor allem um de Satz:
die Fussballklubs wollen alles - nur keine Massnahmen, die Fans verärgern und Geld kosten.
Zitat von snowcat
Der Fussballverband und die Fussballklubs wollen alles - nur keine Massnahmen, die Fans verärgern und Geld kosten. Teilen Sie diesen Eindruck?
Ja. Verband und Vereine schrecken noch immer davor zurück, sich mit gewalttätigen Fans anzulegen. Deshalb wehrt sich die Liga ja auch mit allen Mitteln gegen die sogenannten Kombitickets, also gegen die kombinierten Tickets für Anreise und Match, welche die Überwachung der Fans massiv erleichtern würden.
Isch ebe scho so!
Gysin: Was meinsch eigentlich zu de Isles?
Bin chli paff gsi das mer gäge Panthers, wo als eis vo de schwächschte Teams gilt, dihei verlüürt.
Es wird ja gseit, d'Isles heged kei Chance ufs Playoff - was meinsch Du?
Zitat von zsc79
Komisch dünkt mich nur, dass ein Del Curto genau dies seit 15 Jahren umsetzen kann bei Davos, wieso kriegen das unsere Trainer und Spieler nicht hin ?!?
Er ist zwar 15 Jahre dort, brauchte aber 6 (!) Jahre bis er zum ersten mal Meister wurde.
Wie schon 1000 x gesagt: AdC ist Sportchef & Coach in Personalunion, ausserdem schnurrt ihm auch vom Vorstand keiner drein, er kann machen was er will und er kann auch mal ein paar Jahre keinen Erfolg habe. AdC holt selber die Spieler, die zu seinem System passen, genau wie Favre, und wie Favre hat er dabei ein super Händchen, was äusserst selten ist. AdC ist ein Ausnahmefall, den man nicht (kaum) kopieren kann.
Zitat von Mitsch 2006
Diese schönrednerei nervt. ich erwarte sicher nicht, dass er die ganzen internas erzählt, aber dazwischen gibt es hundert varianten, um den zuhörern eine ahnung vom stand der dinge zu geben. hat auch was mit glaubwürdigkeit zu tun! drum wäre auch bei fischer mal ein kürsli angesagt und die satzwendung ,,ich dänke...,, könnte er wenigstens in jedem zweiten satz mal auslassen
Der Mann ist erst angekommen, die Saison hat erst begonnen.
Ich glaube, es ist viel zu früh um etwas erklären zu müssen.
Geben wir ihm Zeit.
Sollten wir an Weihnachten im Elend sein, möchte ich auch mal hören was denn im Argen liegt.
Tönt guet, wird aber nöd cho will:
- d'Politik will d'Chöschte uf Clubs abwälze
- d'Clubs säged: viel z'tüür, mir händ kei Gäld
Also laht mer Gras über d'Sach wachse (wie immer i de Vergangeheit), und alles bliibt bim alte.
Und am Tag X de nächscht "Skandal".
Das mit em Abwälze vo de Chöschte uf Clubs isch ebe au sehr fragwürdig, schliesslich zahled mir d'Bulle eh scho mit de Stürgälder.
Edit: Hoppla,d'Clubs sölled also usglah werde:
Zitat von Mitsch 2006
fachlich kann ich nix zum trainer sagen, aber sein auftritt beim supporterapero klassisch amerikanisch...
alles ist gut und wird gut, ja es gibt auf der welt halt schon gewaltige mentalitätsunterschiede.
Er ist Kanadier, ein grosser Unterschied wie mir die Kanadier immer wieder erklären....
Schon mal Urs Fischer zugehört?
Muss ein Amerikaner sein!
Sorry, was soll ein Coach an so einer Veranstaltung auch anderes sagen?
Intern tönt es anders, sein Ruf als harter Hund hat er nicht umsonst!
Stephans grosser Abend, Gobbis bitteres Wiedersehen
Servette - ZSC 3:0
Servette revanchierte sich bei den ZSC Lions mit dem dritten Heimsieg in Serie
SIMON GRAF
GENF Das Genfer Publikum bekommt langsam wieder Freude am Eishockey. Gestern erhob es sich im Finish, als das 3:0 gegen die ZSC Lions feststand, zu stehenden Ovationen. Mit den Zürchern, denen man 2008 im Final unterlag, Lugano (5:4 in Overtime) und den Kloten Flyers (3:1) bezwang Servette in der LesVernets-Halle zuletzt drei renommierte Gegner nacheinander.
Und so darf Chris McSorley, der eine schwarze Verletzungsserie beklagt und mit dem Tschechen Horava einen Fehlgriff gemacht hat, weiter glaubhaft predigen, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis sich sein Team wieder über den Trennstrich gehievt hat.
ZSC-Coach Bob Hartley hatte vor Hin- und Rückspiel gegen Servette gesagt: «Obschon es zweimal die gleichen Teams sind, gibt es meist zwei ganz verschiedene Spiele. Das macht den Reiz aus.» Dem Kanadier wäre es nach dem 6:3 vom Freitag wohl recht gewesen, wenn er sich diesmal getäuscht hätte. Doch seine Worte bewahrheiteten sich. Im Hallenstadion hatte Servette einen verunsicherten, zuweilen unsortierten Eindruck gemacht. Zu Hause traten die Genfer weitaus aktiver, aggressiver, bestimmter auf. Und sie wurden angeführt von einem agilen Walsky, der die ersten beiden Tore vorbereitete. «Es war ein anderes Team», musste Hartley anerkennen.
Dazu kam, dass Goalie Stephan, der bislang noch keine überzeugende Saison spielt, eine überragende Leistung zeigte. Denn ab dem Mitteldrittel beschäftigten ihn die bemühten, aber glücklosen Zürcher rege. Diese blieben im zwölften Spiel bereits zum vierten Mal ohne Tor – und es scheint, je länger sie in einer Partie nicht treffen, desto verzweifelter werden ihre Abschlussversuche. Zu bemitleiden war Pittis, der zuletzt eine stark aufsteigende Form zeigte und auch in Genf seine Kollegen immer wieder mustergültig anspielte, aber zusehen musste, wie Chance um Chance vergeben wurde. Vielleicht kann ja Nylander, bei dem man hofft, dass er am Dienstag in Davos spielen kann, die Offensive wieder beflügeln.
Gobbi weist bei den ZSC Lions die schlechteste Bilanz auf
Im fünften Spiel in der Fremde riss also die schöne Auswärtsserie der ZSC Lions. Das 2:0 kurz vor der zweiten Pause sei entscheidend gewesen, sagte Hartley. Und so wurde Gobbis Rückkehr nach Genf zu einer unerfreulichen Erfahrung für diesen.
Der Tessiner, der von McSorley nach der WM hinausspediert wurde, war vor der Partie noch offiziell verabschiedet worden und machte beim Händeschütteln mit seinem Ex-Coach gute Miene zur smarten PR-Aktion. Die Behauptung McSorleys, er habe seinen Zenit überschritten, konnte Gobbi bislang nicht widerlegen. Mit minus 8 weist er die schlechteste Bilanz im Team auf. Immerhin durfte er sich nach erlittener Niederlage vom Genfer Publikum feiern lassen.
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Er wusste, was er wollte
Sein früherer Coach Kent Ruhnke erinnert sich an den verstorbenen Peter Jaks
KENT RUHNKE 59 WAR VON 1998 BIS 2000 COACH VON PETER JAKS BEI DEN ZSC LIONS UND FEIERTE MIT IHM DEN ERSTEN ZÜRCHER MEISTERTITEL NACH 39 JAHREN.
Das ist alles so schwer zu verstehen. Wie kann ein ehemaliger Eishockeyspieler vom Kaliber eines Peter Jaks so schnell so tief fallen, dass er sich das Leben nimmt? Sein tragischer Tod scheint die Fortsetzung des «Sommers der Verzweiflung» in der Hockeywelt. Schon drei NHL-Spieler beendeten in den vergangenen Monaten ihr Leben. Ist das einfach Zufall, oder handelt es sich hier um ein weitgreifendes Problem?
Jene drei Spieler waren Raubeine, die öfter prügelten als Tore schossen. Jaks war genau das Gegenteil. Er war der reinste Goalgetter, den man sich vorstellen konnte. Ein Puck von seinem Stock folgte wie einem Laserstrahl ins Lattenkreuz. Und er war so kräftig, dass er sich seinen Weg zum Tor pflügen konnte, sogar mit zwei Verteidigern, die an ihm dran hingen. Und wenn er dort war, liess er die Goalies tölpelhaft aussehen, indem er ihnen den Puck zwischen die Beine schob oder antäuschte und sie zu früh aufs Eis gehen liess, wo sie verzweifelt mit den Armen ruderten, um noch etwas Netz abzudecken.
Grosse Torschützen sind meistens die smartesten Spieler auf dem Eis, und Peter war keine Ausnahme. Aber fast noch beeindruckender war seine Intelligenz daneben. Mit ihm konnte man über alles diskutieren, über Politik, das Weltgeschehen, natürlich über irgendwelchen Sport – und das in Deutsch, Italienisch, Englisch oder seiner tschechischen Muttersprache. Und er war so selbstbewusst, dass er mit mir nicht nur als seinem Coach sprach, sondern mir auf Augenhöhe begegnete. Bei Danny Hodgson war es dasselbe. Beide waren schon älter und brutal ehrlich. Sie teilten mir ihre Ideen und Bedenken offen mit.
Ich erinnere mich noch gut, wie ich in Zürich konstant von der Boulevardpresse attackiert wurde (und von Teilen dieses Forums :razz: ) und Peter fragte, was er davon halte. Er sagte: «Kent, wir wissen, es stimmt nicht, was sie schreiben. Aber wenn du dich jeden Tag damit befasst, wirst du es eines Tages selber glauben.» Er schreckte vor der Wahrheit nie zurück und redete niemandem nach dem Mund.
Trotzdem war er nicht der Traumspieler eines Coaches. Das sind Goalgetter selten. Er war immer etwas zu schwer und ein bisschen ausser Form. Als ich mich einmal nach einem Spiel mit einem seiner früheren Coaches unterhielt und Peter vorbeiging, fragte ihn dieser: «So, Peter, bist du in Erwartung?» Er schmunzelte nur und ging weiter – er hatte einen guten Sinn für Humor, verriet mir später aber einmal, was er von diesem Coach hielt. Und obschon die Fitness sein grösstes Problem war, verstand er es, immer am richtigen Ort zu sein. Der grosse Turnaround der ZSC Lions wurde eingeleitet vom Meisterstück des Simon Schenk, Ari Sulander, Chad Silver, Dan Hodgson und Peter Jaks nach Zürich zu lotsen. Zwei von ihnen sind nun verstorben. Und immer mehr deutet darauf hin, dass es eine Verbindung gibt zwischen Kopfverletzungen und Depressionen. Peter könnten die konstanten Prügel, denen er als Offensivspieler 20 Jahre lang ausgeliefert war, zugesetzt haben. Chad Silver verstarb zwei Tage nach einer schweren Gehirnerschütterung. In unserem Sport wird der kurzund langfristige Einfluss von Kopfverletzungen inzwischen intensiver untersucht. Und das ist auch dringend nötig.
Wir werden nie genau wissen, wieso sich Peter das Leben genommen hat. Er könnte es vermisst haben, im Mittelpunkt zu stehen. Ein Star zu sein. Ihm fehlte vielleicht das fürstliche Gehalt von früher. Das Teamleben. Die Familie. Aber all das ist Spekulation. Ich erinnere mich bei Peter an einen Menschen mit viel Bodenhaftung. Er war ein ausgeprägter Familienmensch. Ich habe noch das Bild vor meinen Augen, wie seine drei Mädchen fast nach jedem Spiel in der Kabine des Hallenstadions herumrannten. Und er und seine Frau Francesca schlossen sich oft mir und meiner Frau Barbara zum Essen an.
Die anderen Spieler fühlten sich von Peter angezogen, respektierten ihn und hörten ihm aufmerksam zu. Meine liebste Erinnerung an ihn ist, wie er (meist nackt) mit seinem sumoringerähnlichen Körper in der Kabine sass und seine Teamkollegen mit Heldengeschichten aus seiner Hockeyvergangenheit unterhielt. Wie alle Leader hatte er einen beruhigenden Einfluss in der Garderobe, besonders wenn es hart auf hart ging. Vor allem aber glaubten alle an Peter, weil er genau wusste, wohin er wollte und was er dort tun würde. Ich bin unheimlich traurig, dass diesmal keiner da war, der ihm helfen konnte, ihn umzustimmen.
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Zitat von larlf
ABER wieso spielen wir mit dieser ewiggestrigen Angsthasen-Taktik???
Ich war lange Zeit Hitzfeld-Fan, aber die Taktik mit der Nati gefällt mir überhaupt nicht
Da gahts mit leider, leider genau gliich! :roll:
Ich hans ja gseit: De Hitzfeld macht sich mit dem Job de ganz Ruef kaputt.
En super Ruef notabene!