Beiträge von snowcat

    https://www.tagesanzeiger.ch/eishockey-beim…ma-310906925194

    Interessanter Ansatz. Ich stelle mir vor, wie Ghetto in der Garderobe einen Vortrag über den Wohnungsmangel in der Stadt Zürich spricht und die Mannschaft interessante Lösungsansätze diskutiert.
    Oder wie Grant über die teuren Ausflugsziele in der Schweiz berichtet und sie über die Vor- und Nachteile der Privatisierung sprechen. 8o

    sowas würde auch den fussballer gut tun! sie dürften über alles reden ausser fussball, haare, kleider, frauen, gamen, handys und autos!

    über 90% wären stumm wie ein fisch! :mrgreen:

    Erfolg auf dem Feld hat der Mann. Solange ist das ja alles (vordergründig) wunderbar. Ob er in 2 Jahren immer noch FCZ-Trainer ist wage ich zu bezweifeln.

    auch hintergründig tönt es - auch zu meinem erstaunen - positiv. die spieler scheinen ihn zu mögen, so hört man es jedenfalls. und das nicht nur von mm und den canepas.

    die spieler wissen, dass er sie besser macht und er - wenn man mitzieht - einem auch fair behandelt.

    Bzw. nicht bei Ersttätern.

    denke auch, dass es so ist. ersttäter (bzw. ersterwischte) können auch bei solchen vergehen mit einem bedingten rechnen.

    wenn die kurvenschliessungen nicht das gewünschte ergebnis liefern, werfen wir doch elnfach die gesamten clubs aus dem stadion bzw. wir drohen es ihnen an. falls auch das nichts nützt, hat sicher einer die idee, einfach die clubs aufzulösen. aber warum nicht gleich den fussball schweizweit verbieten? es findet sich garantiert ein national- oder ständerat, welcher sich dafür einsetzt…:facepalm:


    Stadt soll Macht als Letzigrund-Hausherrin gegen Chaoten nutzen

    Gegen Fussballchaoten: Zürich soll FCZ und GC im Notfall aus dem Letzigrund werfen
    Sprayereien, Scharmützel, Übergriffe – gewalttätige Anhänger von Zürcher Fussballclubs sorgen allenthalben für Ärger. Vereine und Politik hatten dem bislang…
    www.zueritoday.ch

    Würde auch behaupten das ich in der Saison 98/99 schon auf der Pinnwand war wie es damals ja hiess. Ev. war der Name der Domain noch nicht zscfans.ch:gruebel:

    100% korrekt! das weiss ich darum, weil jemand auf eben dieser pinnwand am 3. dezember 1998 „chad silver ist tot“ geschrieben hat. durch diesen eintrag habe ich von silvers tod erfahren! ich war exakt dann in der edv supporter schule und darum den ganzen tag online, damals noch keine selbstverständlichkeit und push nachrichten gabs natürlich auch noch nicht. es dauerte also den ganzen vormittag, bis die meldung dann auch bestätigt wurde. nachdem der schreiber dieses eintrages zuerst noch angegriffen wurde: „pietätlos, über das macht man keine witze“ etc.

    der einzig richtige weg, nur muss er viel konsequenter als bisher verfolgt werden. solche verhaftungen dürfen keine einzelfälle bleiben. und die anklagepunkte müssen auch zu entsprechenden (unbedingten) gefängnisstrafen führen. soviel glück wie der südamerikanische fcz fan hat - zu unserem glück - nicht jeder. aber ein weiteres mal dürfte auch dieser den kopf nicht aus der schlinge ziehen.

    zum luganesi: es passierte in und ums stadion, da haben die clubs, die polizei/justiz halt ganz andere möglichkeiten als bei taten zb. in rickenbach.

    Er hat seine Mutter stets dabei: Genie oder Wahnsinn? FCZ-Moniz tickt anders

    https://www.blick.ch/sport/fussball/superleague/er-hat-seine-mutter-stets-dabei-genie-und-wahnsinn-so-tickt-fcz-trainer-moniz-id20282938.html?utm_source=whatsapp&utm_medium=social&utm_campaign=share-button&utm_term=blick_app_ios

    unten noch die pressekonferenz fürs yb spiel. sie sagt sehr viel aus über moniz. nach meiner anfänglichen skepsis, auf grund seiner handlungen und äusserungen, steigt meine achtung für ihn immer mehr. er kann ein arschloch sein, aber im dienste der sache, nicht wegen seinem ego. aber ebenso sehe ich ihn auch empathisch. bis heute hört man nichts von unzufriedenen spielern. was immer wieder auffällt, wie einzelne spieler bei torerfolgen sofort zu ihm rennen. dieses unbedingt gewinnen wollen hebt er (und mm!) auf ein ganz neues level.

    wie er die sache okita (spielt heute von anfang an!) erklärt, ist erste sahne und zeigt wie moniz funktioniert!

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    nach dem grottenkick gegen servette, gestern vermutlich das beste fcz spiel diese saison, zumindest über die gesamten 94 minuten gesehen. und das trotz ausfall von 5 stammspielern. einziges manko, zu wenig präszise im abschluss. sonst hätte man 5:0 gewonnen. klar, sion war wirklich schwach und hat den fcz vermutlich besser aussehen lassen, als er tatsächlich ist.

    was anderes: vorletzte woche war die voreröffnung des neuen fcz museums für gönner, inkl. führung. eine typische fan „chutte“ aus den 1970/80-er jahren, wird in der fanecke als sammlerstück präsentiert. ein etwa 60-jähriger mann neben mir sagte sofort zu den umstehenden personen: „das ist/war meine chutte!“ ich habe die chutte dann genauer angeschaut und sah die zwei aufgenähten anti gc sticker. sticker, welche ich aus meiner jugendzeit natürlich kannte, aber irgendwie vergessen habe seither. siehe fotos unten. ich schmunzelnd zum mann: „du scheinst meine meinung zu gc zu teilen! ist deine meinung gegen diesen club immer noch dieselbe wie damals?“ er: „oh ja, bis heute besuche ich kein derby mit heimrecht gc. denen bringe ich kein geld!“ dann erzählte er mir noch folgende geschichte:

    er sei an der quellenstrasse aufgewachsen, also im selben kreis 5 wo auch einmal der hardturm stand. und mit direkter tramverbindung von der quellenstrasse zu eben diesem fussballstadion hardturm. als er 1970 als 9 jähriger zum vater sagte, dass er in einem club fussball spielen wolle fuhr der vater mit dem 4-i tram mit ihm in den hardturm/förrlibuck, um seinen sohn bei den gc junioren unterzubringen.

    beim ersten kontakt mit dem club war die damals übliche und erste frage des verantwortlichen hoppers zum vater: „was sind sie von beruf?“ der vater antwortete: „bäcker!“ die antwort : „tut uns leid, dann müssen sie zum fcz mit ihrem sohn!“

    walter schoeller, auch als mister gc bekannt, war von 1934 bis 1976 zentralpräsident von allen gc sektionen. er war bekennender antisemit und somit einer der hauptverantwortlichen, warum gc während jahrzehnten keine juden in den club aufgenommen hat. bis heute auch der hauptgrund, warum weit über 90% der fussballinteressierten stadtzürcher juden fcz supporter sind. wieviel schoeller dazu beigetragen hat, dass man auch die arbeiterklasse und sonstige sozial schwächer gestellten schichten im gc in der regel nicht gerne gesehen hat, weiss ich nicht, kann es aber durchaus erahnen.

    zwei mitglieder vom vorstand des fördervereins des fcz museum, beide unter 30 jahre alt, mit welchen ich an diesem abend auch noch gequatscht habe, gaben sich als mitglieder der jüdischen gemeinschaft zu erkennen und bestätigten, dass gc bis heute in dieser gemeinschaft äusserst unbeliebt ist. einer erzählte noch die anekdote, dass gc ende der 1970-er jahre in israel ein trainingslager abhalten wollte, aber wegen des jahrzentelang gelebten antisemitismus keine einreisebewilligung erhalten habe.

    gc, ein verein, welcher sich ein teil des zürcher (geld-)adels jahrzentelang geleistet hat und dabei möglichst unter sich bleiben wollte. nichts dagegen, ja auch das geht unter meinungsfreiheit! :mrgreen: aber niemand in diesem verein muss sich wundern, warum gc bis heute in der stadt - ausserhalb ihres geldzirkels - keine grosse fanbasis aufbauen konnte. und das selbst in sportlich so extrem erfolgreichen jahren wie zb. den 1990-ern, als der fcz eine totale nullnummer war und nicht mal ansatzweise eine ernsthafte sportliche konkurrenz zu gc stellte, finanziell schon gar nicht. das war auch die zeit, als der zuschauerschnitt von gc höher war, als jener vom fcz. ich erinnere mich an fcz heimspiele, in auf- abstiegsrunden, vor weniger als 1000 zuschauern im letzi. im „züri egge“, vorgänger der südkurve, waren oft nur ein dutzend leute anwesend.

    ja natürlich, auch ich weiss, dass gc mittlerweile ein ganz gewöhnlicher fussballclub geworden ist und das oben beschriebene längst vergangenheit ist. aber es dauert generationen um so eine vergangenheit wirklich los zu werden. diese geschichten werden natürlich genüsslich an die nächste generation weitergegeben. vor allem auf der anderen seite der geleise. :mrgreen:

    trotzdem antwortete noch anfang der 2000-er jahre peter widmer, gc präsi von 1999-2003, in einem interview auf die frage warum trotz erfolgen die gc zuschauerzahlen so tief sind, sinngemäss: „wir haben so viele gönner, dass wir unseren betrieb auch ohne zuschauer aufrecht erhalten können!“ anders gesagt: wir haben kohle, wir brauchen keine zuschauer! gedanklich dürften bis heute noch eingie der älteren herren im verein der zeit nachtrauern, als man wirklich noch unter sich war…

    ps. larry, falls dir die geschichte des chuttenträgers bekannt vor kommt, ja du kennst ihn, er hat dich schon in florida besucht. ich selber habe ihn bis zum muesumsevent nicht gekannt, obwohl er auch nur ein paar reihen unter mir sitzt.

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    Wer sagt dann was Zensur ist und was nicht?

    • womit du den kern des problems punktgenau getroffen hast! wer sagt was zensur ist? wer sagt, welche meinung «richtig» oder «falsch» ist? ist immer ideologisch eingefärbt. genau darum kann zensur auch nur in totalitären staaten funktionieren. weil es da keinen diskurs gibt und der staat oder der jeweilige despot sagt, was richtig oder falsch ist. ein ganz einfaches prinzip, welches aber in einer demokratie nicht sein kann, weil die grundlage der demokratie der diskurs ist
    • wenn stimmen nach bestrafung wegen meinungsäusserung laut werden, dann kann ich nicht alles stehen lassen. also dann wenn der zweck alle mittel heiligen soll, wir damit an unserem rechtsstaat und der meinungsfreiheit kratzen, einzig um ein paar krawallanten herr zu werden, dann haben wir als liberale gesellschaft aber sowas von verloren! und vor diesem szenario graut mir!
    • und bevor larry mir das bier über den grind leert (einmal mehr bin ich froh, 4 reihen über ihm zu sitzen im letzi…:mrgreen:) äussere ich mich hier drin nicht mehr weiter zu diesem zensurthema. ausser natürlich es steht in direktem zusammenhang mit diesem fred, wie zb dieses idiotische kaskadenmodell. so wie ich unsere politik kenne, haben sie schon plan b in der schublade…
    • aber es ist halt schon so, dass fussballkrawalle nur am anfang ein problem des fussballs sind, aber eher früher als später zu einem politikum werden. weil nur politik und justiz über die nötigen mittel (damit meine ich nicht nur die finanziellen) und kompetenzen zur problemlösung verfügen. darum kann dieser fred auch nicht zu 100% von politik getrennt werden

    Solange die Präsidenten hinstehen und mit allem nix zu tun haben wollen und nicht wirklich an der Thematik arbeiten wollen, sehe ich Ausbau des Polizeiapparates weder für nötig noch politisch umsetzbar.

    sie tun nicht nichts! es ist wohl kaum ein zufall, dass in und um die stadien, ausser dem zünden von pyros, (fast) nichts passiert. also genau in ihrem direkten komeptenz- und einflussbereich tun sie schon was. und mit dieser taskforce ist der kanton zürich ja bereits dran, den polizeiapparat hochzufahren. druchaus zurecht übrigens. der erfolg (oder zumindest eine beruhigung der situation) in diesem leidigen thema kann nur über die einzeltäterverfolgung führen.

    also gut Snowcat. Was sind den die deutschen Tendenzen? An was machst du sie fest? An extremen Ausrichtungen gewisser Politiker in Parteien, die man nicht tolriert? An einem möglichen Verbot von Parteien? Oder an den Mainstream Medien?

    Und warum sollte der Staat den Polizeiapparat hochfahren was zu mehr Repression führt? Und solange sich die Clubs mit dem Minimum an Geld beteiligen weil es ja eben nicht ihr Problem ist..

    diese diskussion willst du nicht wirklich hier führen. das führt zu weit und larry bekommt die krise! "dies ist ein eishockey und es bizzeli anderen sport-, aber sicher kein politikforum...!"

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    darum nur ganz kurz: das problem ist nicht die eigentliche zensur, so wie sie irgendwann mal angedacht war, also jene gegen hetze und hassreden. die gefährliche tendenz ist, dass mittlerweile "falsche" meinungen und somit der regierung nicht genehme ideologie zensuriert wird bzw. es zumindestens versucht wird. auf diesen fred bezogen: wer einen bannerklau beklatscht, gehört bestraft! nein gehört er nicht, dass läuft ganz klar unter meinungsfreiheit, zumindest in demokratischen rechtsstaaten!

    deutschland toppt das ganze noch, indem die innenministerin den verfassungsschutz dazu missbraucht, stimmen, welche nicht ihrer eigenen ideologie entsprechen, mundtot zu machen. aber eben, nicht weil diese hetzen, sondern einfach weil sie auf der anderen seite des politischen spektrums stehen. ich könnte natürlich dutzende beispiele aufzeigen, aber eben...gehört tatsächlich nicht in dieses forum oder in diesen fred, wenn es nicht in direktem zusammenhang mit "krawalle-nicht-nur-in zürich" steht. aber gerne mal bei einem bier in oder vor der halle! aber trotzdem noch der hinweis zum ersten von der bundesnetzagentur zugelassen trusted flagger REspect:

    https://eur01.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%…U%3D&reserved=0

    Und warum sollte der Staat den Polizeiapparat hochfahren was zu mehr Repression führt?

    ähm, weil eine der kernaufgaben eines staates die sicherheit und der schutz der bürger ist? und zwar unabghängig ob die sicherheit von putin oder von fcz fans bedroht wird. solange sich repression gegen täter richtet, habe ich kein problem damit. wenn aber eine kurve gesperrt wird, weil sich vor dem bahnhof altstetten 15 minderjährige mit der polizei prügeln, dann schon!

    Kaskadenmodell ist gescheitert: So gelingt der Kampf gegen Hooligans nicht

    Weder Frey noch der YB Präsi führen operativ den Club, das ist auch ganz eine andere Ausgangslage.

    Wanja Greuel, als operativer Chef bei YB, war die ganze Zeit in den Medien und man kannte seinen Name. Bei Zürich sind halt die Caneppas auch die operativen Chefs.

    stimmt natürlich! :thumbup:

    trotzdem suchte er das rampenlicht zu fest am anfang bzw. hat sich nicht gewehrt in dieses gezogen zu werden. jetzt kommt er da nicht mehr raus…

    Statt sich an der Tabellenspitze abzusetzen, leisten sich die Zürcher einen miserablen Auftritt und sind mit dem 1:3 gegen Servette noch gut bedient.

    1:3 gegen Servette: Der totale Reinfall des FC Zürich
    Statt sich an der Tabellenspitze abzusetzen, leisten sich die Zürcher einen miserablen Auftritt und sind mit dem 1:3 gegen Servette noch gut bedient.
    www.tagesanzeiger.ch

    Verdiente Niederlage gegen Servette. Nach einem solchen Spiel frage ich mich immer, wie zum Teufel wir uns schon seit Beginn der Saison so weit vorne halten können. Fehlpassorgie während dem ganzen Spiel, dazu vorne mit praktisch keinen Offensivaktionen (weil Perea schlicht keine brauchbaren Bälle bekommt von Chouair oder Bledi) und hinten hat man die fehlende Geschwindigkeit mehrmals gespürt.

    wir hatten schon mehrere solche spiele diese saison (zb. sion oder lausanne zu hause) und trotzdem den 3-er geholt. gestern stimmte der „ertrag“ mit der leistung tatsächlich überein. darum bin ich auch froh um jeden punkt, den wir schon haben!

    Finde nicht. Er kennt das Geschäft. Und Präsident des bei den Fans wichtigsten Sportvereins zu sein hat halt nicht nur angenehme Seiten. Er blendet sie zumindest gegen extern einfach aus. Kann man so machen, ginge aber auch anders!

    sein problem ist, dass er seit 17 jahren viel zu oft im rampenlicht steht und alles kommentiert. viel zu sehr fan und er geniesst das rampenlicht durchaus, zumindest in guten zeiten. dann ist es auch kein problem und durchaus angenehm. in schlechten zeiten, wie colin sagt, kommen die paparazzi und sind ziemlich ecklig.

    ich kenne bis heute den namen des yb präsidenten nicht, schon gar nicht sein gesicht. walt frey kennt man zwar, aber als monsieur und extreme respektsperson. er gab in 27 lions jahren, gefühlt keine 3 interviews zum thema zsc lions. so sollte/könnte es sein, ist es beim fcz natürlich nicht.

    mit den geistern die canepa rief, hat er nun zu kämpfen. aber wie auch gesagt, teilweise tut man ihm unrecht.

    Bin ja grundsätzich ja bei Dir mit der Kritik an den Kollektivstrafen. Habe ich mehrfach auch so geäussert.

    Nur wirds einfach immer (noch!) schwieriger der Masse das verständlich zu machen, wenn man solche Aktionen durchzieht. Sieht man ja auch daran, wie viel Du schreiben musst um das wieder schön zu reden. Natürlich bringt ne Kurvensperre (oder was da wieder im Raum stehen könnte) nichts. Aber wenn verd... nochmals 4'000 Leute diesen Mist zelebrieren, dann muss man sich nicht wundern, dass alle in den selben Topf geworfen werden.

    Und von wegen Straftat oder freie Meinungsäusserung. Ja ok, auch da, wobei... Wer daneben steht und applaudiert, wenn Rechte Ausländer verprügeln (nur als Beispiel) hat bei mir nun auch nicht die grossen Sympathien. Man muss sich schon bewusst sein, wofür man einsteht im und was man feiert. Und das kann eben durchaus Konsequenzen haben. Egal ob das strafbar ist oder Meinungsäusserung sein soll. Heute glaubt ja jeder, Meinungsäusserung bedeute, dass man nicht widersprechen dürfe oder diese keine Konsequenzen hat. Dem ist nun mal nicht so.

    ich verstehe genau was du meinst. aber es gibt eben nicht den situativen rechtsstaat oder die situative meinungsfreiheit. eine idiotische meinung zu haben, darf darum auch nie rechtliche konsequenzen haben. solche meinungen werden in der regel so bestraft, indem einem die gesellschaft ausgrenzt, zb. flacherdler und ähnliche verwirrte.

    seit bekanntgabe des kaskadenmodells, mache ich mir in diesem fred sorgen um unseren rechtsstaat. nicht mehr und nicht weniger, kann man jederzeit nachlesen.

    nachdem in diesem fred die ansicht gepostet wurde, dass eine freie meinungsäusserung durchaus auch sanktionen nach sich ziehen kann/darf/soll, mache ich mir hierdrin auch noch sorgen um die meinungsfreiheit, indem ich vor deutschen tendenzen warne.

    und was passiert? man vermutet bei mir afd nähe und attestiert mir eine sonderbare vorstellung von recht, meinungsfreiheit und demokratie.

    aber klar doch, wenn jemand für demokratie, den rechtsstaat und die meinungsfreiheit einsteht muss er zwangsweise auch eine sonderbare vorstellung all dieser (von unseren vorfahren hart erkämpften) errungenschaften haben! und somit selbstredend auch eine nähe zu einer partei haben, welche doch exakt diese errungenschaften abschaffen, faschismus einführen und somit auch die meinungsfreiheit massiv einschränken will…

    aber zugegeben: an einem punkt an dem der rechtsstaat an seine grenzen stösst - wie eben bei diesen krawalltouristen - ist die verlockung gross einen teil der freiheit für mehr sichherheit opfern zu wollen. kurzfristig mag es vielleicht sogar zielführend sein. mittel- und langfristig ist es aber so, dass wer die freiheit aufgibt um sicherheit zu gewinnen, am ende beides verlieren wird. diesen preis bin ich nicht bereit zu zahlen. vor allem solange nicht, wie man die rechtsstaatlichen mittel noch nicht vollständig ausgeschöpft hat. die eingesetzte taskforce ist eines davon, die richtung stimmt.

    ist aber natürlich schweineteuer. geld dürfte auch der hauptgrund sein, warum es die politik bisher mit alibiübungen, wie dem kaskadenmodell, versucht hat. den polizeiapparat hochzufahren und die einzeltäterverfolgung zu intensivieren ist natürlich ungleich viel kostenintensiver als ein papier zu verfassen und einmal im monat eine kollektivstrafe auszusprechen.

    musste übrigens schmunzeln als ich die zusammenfassung von luzern-yverdon gesehen habe. die luzern kurve auf grund des kaskadenmodells geschlossen, die kurvenfans standen einfach auf der gegenüberliegenden seite… :razz:

    Cillo ist extrem dünnhäutig geworden. Oder meine ich das nur?

    stimmt! teilweise aber auch verständlich, wenn einem jedes zweite wort im mund umgedreht wird oder worte so aus dem zusammenhang gerissen werden, dass das gesagte einen anderen sinn ergibt.

    Ricardo Moniz spricht vor dem Spitzenspiel gegen Servette viel über Arbeitskultur. Der Coach des FC Zürich ist dabei kompromisslos wie immer.

    Plädoyer des FCZ-Trainers: «Wir sind hart, um zu helfen»
    Ricardo Moniz spricht vor dem Spitzenspiel gegen Servette viel über Arbeitskultur. Der Coach des FC Zürich ist dabei kompromisslos wie immer.
    www.tagesanzeiger.ch