Posts by Denise

    Tagi

    Der neue FCZ-Trainer

    «Dazu fragen Sie am besten Milos Malenovic»

    Murat Ural stellt sich als Co-Cheftrainer des FC Zürich vor – dabei geht es nicht zuletzt um die besondere Rolle, die der Sportchef auf Wunsch der Canepas ausübt.

    In Mainz ist es seit Dienstag laut. Bo Henriksen spielt neuerdings da seine Platte ab, in der er von «die», «believe» und «trust» redet, vom Sterben füreinander, vom Glauben und vom Vertrauen. Am neuen Ort wird er dafür von den Medien euphorisch begrüsst. «Er betritt eindrucksvoll die Bühne», heisst es. Oder: «Da ist Feuer drin.»

    In Henriksens alter Heimat geht es beschaulicher zu und her, als der FC Zürich am Freitag seinen neuen Trainer vorstellt. Drei Journalisten schaffen es bis nach Schwamendingen, als Murat Ural seine erste Medienkonferenz gibt. Co-Cheftrainer ist sein Titel, weil es neben ihm noch Umberto Romano in der gleichen Funktion gibt.

    Ancillo Canepa lässt sich bei dieser Gelegenheit nicht blicken. Dabei ist er immer vor Ort, wenn ein neuer Cheftrainer präsentiert wird. Das war er sogar, als Genesio Colatrella interimistisch die Nachfolge von Franco Foda antreten durfte. Canepa würdigte ihn als «Toptrainer». Jüngst hat sich Colatrella vom FCZ verabschiedet. Er wollte sich nicht von der U-21 in die U-19 zurückstufen lassen.

    Turbulent und speziell seien die Tage seit Dienstag gewesen, sagt nun Ural. Und die Entwicklung zeige wieder einmal, wie schnelllebig der Fussball sei. Ural, erst 36, ist ein bedachter Redner, und das Überschäumende à la Henriksen ist nicht seine Sache. Trotzdem sagt Milos Malenovic: «In einer solchen Phase ist es vielleicht gar nicht so schlecht, wie es gekommen ist.»

    Malenovic ist der Sportchef, der eingeteilt ist, die beiden Trainer zu unterstützen. So hat es im Communiqué vom Dienstag geheissen. Und die Interpretation bei vielen ist sofort gewesen, dass er jetzt am Ziel sei und den Trainern in die Arbeit reinreden würde.

    Auftritt Malenovic

    Unter der Woche ist er jedenfalls mit auf dem Platz gestanden, um Trainer und Mannschaft zu begleiten. Dabei gibt es doch das Zitat von der Vorwoche, als er, damals noch neben Henriksen sitzend, sagte: «Ich habe mich von den besten Sportdirektoren in Europa ausbilden lassen und gelernt, dass du dich nie in die Aufstellung und die taktischen Details einmischen darfst.»

    Wie ist das nun, Murat Ural? Dass Malenovic alles beobachtet, die Spieler und ihre Körpersprache, dass er Inputs gibt, wenn er Anlass dazu hat, das erzählt Ural. Aber bei der Frage, ob das nun ein Widerspruch zur Aussage von vergangener Woche sei, weicht er aus: «Für weitere Details fragen Sie Milos Malenovic.» Trotzdem ist ihm eine Bemerkung wichtig: «Wir entscheiden alles gemeinsam.»

    Als Ural sich wieder zurückgezogen hat, schaut ebendieser Malenovic vorbei. Er hört sich die gleiche Frage an und sagt: «Ich würde mich beim Cheftrainer nie einmischen.» Und das will er auch jetzt nicht machen.

    Nach dem Abgang von Henriksen hat Malenovic seinen Chefs, Ancillo und Heliane Canepa, eine interne Lösung für die Nachfolge vorgeschlagen. Die Chefs wiederum haben, so erzählt das Malenovic, «explizit einen Wunsch» geäussert: «Dass ich dabei bin, dass ich unterstütze, dass ich Tipps gebe, wenn ich etwas sehe. That’s it.»

    Den Auftrag der Canepas fasst er in einem Wort zusammen: «Quality-Management». Er soll auf und neben dem Platz prüfen, ob diese Lösung mit Ural und Romano funktioniert. Bekäme er den Eindruck, nein, das gehe nicht und sie bräuchten einen neuen Trainer, sofort!, würde er das nach oben melden. An diesem Punkt ist er nicht, im Gegenteil: «Ich habe ein gutes Gefühl.»

    Als Anhaltspunkte dafür gibt Malenovic wieder, was er in den ersten Trainings mit Ural und Romano festgestellt hat: den neuen Wind, die neuen Ideen, die Dynamik, Kraft und Energie. «Ein Ruck ist durch die Mannschaft gegangen», sagt er. So ähnlich tönte es von Canepa, als Henriksen im Oktober 2022 den FCZ als Tabellenletzten übernahm.

    Ural und Romano sind erstmals in der Super League in verantwortlicher Rolle tätig. Der 51-jährige Romano war einmal wenigstens in der Challenge League der Chef, 2017 während zehn Monaten beim FC Winterthur, allerdings mit überschaubarem Erfolg. Ural, der Jurist, der als Jugendanwalt tätig war, betreute beim FCW gut sieben Jahre die Jugend und die U-21, bevor er im Januar vergangenen Jahres als Assistent von Henriksen zum FCZ wechselte.

    «Das ist keine Hexerei»

    Den grossen Leistungsausweis bringen die beiden Neuen also nicht mit. Da helfen auch die vier Einsätze nicht weiter, die Ural an der Seitenlinie hatte, weil Henriksen entweder gesperrt oder krank war. «Wir haben viel Know-how im Trainerteam», sagt er. Er, der frühere Stürmer, will sich zusammen mit Gianluca Frontino mehr um die Offensive kümmern. Romano, der frühere Verteidiger, hat mehr ein Auge auf die Defensive.

    Alles soll Hand in Hand gehen, alle wollen die gleiche Ausrichtung des Fussballs verfolgen: defensiv stabil, offensiv mutig. Das tönt nett und pauschal. Alles Taktische soll gemeinsam im Team entschieden werden, auch die Wechsel während eines Spiels. «Das ist keine Hexerei», sagt Ural. Und sonst hat Malenovic das allerletzte Wort?

    «Ich bin dabei, wenn die Trainer mich fragen: ‹Was denkst du?›», antwortet Malenovic. «Aber sie sind die Trainer, sie haben die Aufgabe bekommen zu entscheiden. Also sollen sie das auch machen. Sie sollen Verantwortung tragen. Und wenn sie von etwas überzeugt sind, soll ich noch Einwände haben? Das mache ich nicht.» Es sei denn, er hätte das Gefühl, die beiden Trainer würden gleich «total danebenliegen». Dann hätte er schon gern Erklärungen dafür, warum und weshalb sie sich so entschieden haben.

    Am Sonntag steht in Luzern der Ural-Romano-Fussball erstmals auf dem Prüfstand. Ein schwieriges Spiel, sagt Ural und tönt wie ein alter Hase.

    Bo Henriksen verlässt den FC Zürich per sofort

    vor 0 Min.

    Bo Henriksen bleibt dem FC Zürich doch nicht bis Ende Saison erhalten. Wie der Verein mitteilt, nahm er ein Angebot des Bundesligisten Mainz 05 an. Henriksen wechselt per sofort nach Deutschland.

    NZZ

    Im Kampf gegen militante Fussball-Ultras herrscht kollektive Ratlosigkeit. Dabei gäbe es Instrumente. Fünf Ansätze gegen die Macht der Krawallmacher

    Gewalttätige Fussballfans müssen konsequent verfolgt und bestraft werden.

    Fabian Baumgartner

    09.02.2024, 05.30 Uhr 6 min

    In Zürich geben derzeit vor allem die gewaltbereiten Ultras des FCZ den Ton an.

    Imago

    Es werden gerade viele Zeichen gesetzt rund um Gewalt im Fussball. Zuerst sind es die Stadtzürcher Behörden. Sie entscheiden Ende Januar, die Südkurve, den Fansektor des FC Zürich, beim Heimspiel gegen Lausanne zu schliessen. Die grüne Sicherheitsvorsteherin Karin Rykart betont, wie wichtig ein solches Zeichen sei.

    Auslöser für die Massnahme sind Ausschreitungen nach dem Spiel gegen den FC Basel. Am 24. Januar greifen rund hundert FCZ-Ultras die Einsatzkräfte der Polizei mit brennenden Fackeln, Rauchpetarden, Feuerwerk, Steinen und Flaschen an.

    Nach der Politik setzen die Fans ein Zeichen. Sie treffen sich unweit des Stadions Letzigrund, um dort vergünstigte Tickets für die Sektoren ausserhalb der Südkurve zu kaufen. Schliesslich kapern die Fans den Gästesektor. Die Botschaft: «Uns wird man so schnell nicht los.»

    Der Fall illustriert die kollektive Ratlosigkeit im Kampf gegen Fangewalt im Fussball – und lässt den begrenzten Nutzen von gesperrten Fansektoren offensichtlich werden.

    Seit Jahren schon ringen die Behörden um eine Antwort auf die Gewalteskalation im Umfeld der grossen Fussballklubs. Das Bild ist immer das gleiche: Auf Gewalt folgt Empörung, Verurteilung und Bestrafung. Bis zur nächsten Gewalttat. Es ist ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen Politik, Polizei und einigen hundert Krawallbrüdern.

    Einen Durchbruch hat es bisher nie gegeben. Die Massnahmen illustrieren vielmehr die zunehmende Hilflosigkeit, mit der die Politik den gewaltsamen Auswüchsen begegnet.

    Bezeichnend dafür ist folgendes Beispiel: Zürich schränkt seit rund zwei Jahren den öffentlichen Verkehr rund um Fussballspiele ein. Wer einen Match im Letzigrund besucht oder auch nur in der näheren Umgebung wohnt, muss deshalb bei vielen Spielen zu Fuss nach Hause. Die zunächst nur vorübergehend eingeführte Massnahme gilt noch immer. Der zuständige Stadtrat Michael Baumer bezeichnete die Einschränkungen zwar als ein Ärgernis. Denn bestraft werden dadurch nicht nur die Krawallsucher, sondern auch Anwohner und harmlose Matchbesucher. Doch eine Lösung ist nicht in Sicht.

    Die Kantone und Städte haben eine härtere Gangart angekündigt. Sie setzen auf das sogenannte Kaskadenmodell. Die Massnahmen orientieren sich dabei an der Schwere und Häufigkeit der Regelverstösse: je gravierender ein Ereignis, desto folgenschwerer die Sanktionen. Sektorenschliessungen gehören zu den Konsequenzen, die bei Gewalt gegen Personen oder beim Einsatz von Waffen und Pyrotechnik angeordnet werden können. Als Ultima Ratio vorgesehen sind: Geisterspiele und Punktabzüge.

    Die Basler Regierungsrätin Stephanie Eymann bezeichnete das Modell im Interview mit der NZZ als Zeichen an die gemässigten Fans. An die Fans, die aus Freude ins Stadion gingen und sich nicht wohlfühlten, solange Gewaltausbrüche toleriert würden. Sie sagte: «Gewalt wird nicht toleriert. Das ist die rote Linie.» Dialog sei nach Exzessen allein nicht mehr zielführend.

    Eymann hat zwar recht mit ihrer Aussage, dass Gewalt nicht toleriert werden dürfe. Mit Kollektivstrafen wird man der Macht der Ultras aber kaum Herr werden.

    Die Massnahmen treffen nämlich nicht nur die Gewalttäter, sondern vor allem Unbeteiligte – friedliche Fussballfans wie normale Nutzer des öffentlichen Verkehrs.

    Dabei ist es durchaus verständlich, dass der Frust bei Behörden, Justiz und Politik tief sitzt. Auch wenn es zwischendurch wieder ruhiger ist, passiert nach wie vor zu oft etwas. Wenn nicht im oder vor dem Stadion, dann irgendwo in der Stadt. An einem Bahnhof, auf der Zugfahrt zum Match, vor dem Fanlokal, in der Bar oder im Tram.

    Wie Ende Januar in Zürich. Dort hielt eine grössere Gruppe GC-Anhänger die Polizei am Abend vor dem Derby gegen den FCZ auf Trab, weil sie mit Stangen, Schlagstöcken, Pfeffersprays und Messern bewaffnet durchs Niederdorf zog. Die Polizei kontrollierte die Ultras schliesslich, als sie im Tram unterwegs waren.

    Einige Stunden später wurde die gleiche Gruppe in Schwamendingen von mehreren Dutzend Anhängern des FCZ angegriffen. Die FCZ-Leute schlugen die Scheiben eines Trams ein, in dem sich die Kontrahenten befanden. Bilanz des Derbys vor dem Derby: fünf Personen im Spital sowie ein Tramtriebwagen, bei dem praktisch sämtliche Scheiben zerstört wurden.

    Eine von der Polizei und der Swiss Football League veröffentlichte Analyse bilanzierte 2022, dass Fanausschreitungen in der Schweiz ein «grundsätzlich persistentes und immer wieder aufkommendes Problem» seien. Das zeigen auch Zahlen aus Zürich, wo sich die fanatischen Anhänger von GC und FCZ immer wieder blutige Auseinandersetzungen liefern.

    Die Statistik der Stadtpolizei Zürich belegt: In den vergangenen fünf Jahren schwankte die Zahl der registrierten Straftaten beträchtlich. Auf Phasen mit Gewaltexzessen folgten ruhigere Perioden. Wurden im Jahr 2019 insgesamt 109 Vorfälle registriert, waren es 2021 bloss 31. Allerdings gab es dort aufgrund der Pandemie viele Einschränkungen, die das Bild verfälschen. In den letzten beiden Jahren verzeichnete die Stadtpolizei 56 beziehungsweise 53 Vorfälle, bei denen es zu Gewalttaten oder Sachbeschädigungen kam.

    Es ist also nicht so, dass die bisher ergriffenen Massnahmen keine Wirkung hätten. Um die Gewalt einzudämmen, braucht es aber eine konsequente Bündelung von verschiedenen Instrumenten. Fünf Ansätze erweisen sich als vielversprechend:

    • Spezialisten bei den Strafverfolgern: Die Gewaltexzesse haben sich in den letzten Jahren zusehends weg von den Stadien verlagert. Beobachter wie der Sicherheitsexperte Maurice Illi sprechen zudem von einer Radikalisierung eines Teils der Ultras. Die vornehmlich jungen Männer sind gut organisiert, verschwiegen, verachten die Ordnungshüter und schrecken auch nicht vor brutalen Aktionen gegen Unbeteiligte zurück. Will man sie überführen, braucht es Spezialisten bei den Strafverfolgern, die sich mit der Szene auskennen – beispielsweise um frühzeitig Hinweise auf geplante Aktionen der Ultras zu erhalten. Meint es die Politik wirklich ernst, braucht es mehr Mittel für die konsequente Verfolgung der Täter.
    • Personalisierte Tickets: Das Kaskadenmodell sieht die Schliessung eines Fansektors oder gar Geisterspiele bei schwerwiegenden Ausschreitungen vor. Ob das Modell die gewünschte Wirkung entfaltet, ist allerdings fraglich. Das Problem: Es trifft nicht nur die Übeltäter, sondern auch alle anderen Fans. Im schlimmsten Fall führen die Kollektivstrafen dazu, dass sich die harmlosen Fans mit den gewaltbereiten Ultras solidarisieren und damit das Problem gar noch verschärfen. Sinn ergeben Sperrungen als letztes Mittel – wie etwa im Fall von Basel, als Vermummte Mitarbeitende der Sicherheitsfirma des Stadionbetreibers tätlich angriffen und teilweise schwer verletzten. Sinnvoller wären personalisierte Tickets. Damit liessen sich gezielt jene Personen vom Stadion fernhalten, die für Gewalttaten verantwortlich sind. Nicht verständlich ist, dass sich die Vereine gegen persönliche Eintrittskarten wehren, weil sie negative Auswirkungen auf die Ticketeinnahmen befürchten. An grossen Konzerten liessen sie sich auch umsetzen. Und in jedem Fall sind sie besser als Geisterspiele.
    • Meldeauflagen: Heute sprechen die Klubs für Täter Stadionverbote aus. Bei gravierenderen Vergehen verhängen die Behörden auch Rayonverbote. Solche Verbote zu kontrollieren, bindet aber viele personelle Ressourcen. Bei einer Meldeauflage muss ein Täter sich während des Spiels auf einer Polizeistelle melden. Tut er es nicht, wird er belangt. Damit lassen sich fehlbare Ultras effektiv von den Stadien fernhalten und bestrafen.
    • Distanzierung von Gewalt: Oft ist von den Klubs zu hören, sie hätten mit Ausschreitungen nichts zu tun, weil die Gewalt fernab des Stadions stattfinde. Das ist zwar nicht falsch, aber die Klubs müssen trotzdem stärker signalisieren, dass sie die Gewalt ausserhalb der Stadien nicht akzeptieren. Wenn etwa der FCZ-Präsident Ancillo Canepa in einem Interview mit den Tamedia-Zeitungen behauptet, ein Stand des Stadtrivalen GC am Züri-Fäscht sei eine «Provokation», dann hat er etwas Zentrales nicht begriffen. Ultras des FCZ hatten den Stand im Sommer 2023 angegriffen und verwüstet. Mit einer solchen Aussage legitimiert Canepa die Gewalt, selbst wenn er sie nicht gutheisst. Es braucht eine entschiedenere Distanzierung von Gewalt durch Funktionäre und Sportler.
    • Dialog und Prävention: Ohne eine starke Fanarbeit und den Dialog mit den Fankurven wird es nicht gehen. Intensiviert werden sollte vor allem der Austausch mit jenen Kreisen, die sich grundsätzlich friedlich verhalten. Neben präventiven Angeboten wie Schulbesuchen von Klubs gibt es auch weitere interessante Ansätze. In Österreich und Skandinavien etwa gibt es Versuche mit Pyros. Es gibt Sektoren, wo Feuerwerk legal und sicher gezündet werden darf.

    Die Erfahrungen aus den letzten Jahren zeigen: Einfache Lösungen gibt es nicht, einen Fussball ganz ohne Gewalt wird es wohl auch künftig nicht geben. Es wäre eine Illusion, dass Ausschreitungen ganz zum Verschwinden gebracht werden könnten. Doch es gibt Instrumente, um das Problem anzugehen. Je konsequenter Straftäter verfolgt werden und Prävention bei den vielen anderen angewendet wird, desto besser.

    Vom Tagi

    Er ist der ZSC-Gewinner des Wochenendes

    Yannick Zehnder kommt immer besser in Fahrt. Doch trotz seiner zwei Tore beim 5:2-Sieg in Genf kann sich der Stürmer nicht sicher sein, beim Playoff-Auftakt einen Fixplatz zu haben.

    Dass Headcoach Marc Crawford in jedem Spiel mit neuen Linien antritt, generiert bei den ZSC Lions im Hinblick auf das Playoff einen internen Wettbewerb in zwei Kategorien. Bei der ersten Frage geht es schlicht um den Platz in der Aufstellung: Wer wird zu den 13 Stürmern gehören, die am 16. März im ersten Viertelfinalspiel dabei sein werden? Und wer wird zuschauen müssen? Die zweite zu beantwortende Frage: Wer wird den begehrten Top-9-Platz in den ersten drei Linien erhalten, wem wird nur die 4. Linie und wem die Rolle des 13. Stürmers bleiben?

    Spannend ist vor allem die zweite Frage. Weil, vorausgesetzt, es sind alle gesund, es bei genauerer Betrachtung dort nur noch um einen Platz geht. Denn auch wenn Crawford wirbelt und wirbelt, bot der 5:2-Sieg am Samstag in Genf einige Hinweise auf seine wohl bevorzugte Aufstellung. Und es kristallisierte sich mit Yannick Zehnder ein Gewinner des Wochenendes heraus.

    Nachdem Crawford am Freitag beim 4:1-Sieg gegen Biel wieder einmal teilweise selbst von seinen wenigen Konstanten abgewichen war, waren sie in Genf wieder zu sehen: seine drei Topcenter und ihr Stammflügel. Der von einer Fussverletzung wieder genesene Denis Malgin hatte Rudolfs Balcers an seiner Seite, Juho Lammikko stürmte neben Jesper Frödén, und Derek Grant wurde wieder mit dem jungen Vinzenz Rohrer vereinigt.

    Der schwierige Start in Zürich

    Da man sich unter den restlichen Flügelstürmern weder Sven Andrighetto noch Denis Hollenstein ernsthaft in der vierten Linie vorstellen kann, bleibt eben nur noch ein Platz in den Top 9 frei. Diesen erhielt am Samstag Zehnder, und er nutzte seine Chance neben Grant/Rohrer mit zwei Toren vorzüglich. Es waren in der Entstehung ähnliche Treffer nach schnellen Kontern, bei denen Zehnder Servettes Goalie Jussi Olkinuora aber variantenreich bezwang.

    Behält Zehnder diesen Platz, wäre es eine Geschichte des Aufstiegs. Denn auch wenn er nach dem Spiel in Genf betonte, wie sehr ihm das Eishockeyleben in Zürich immer gefallen habe, war es seit seinem Wechsel vom EVZ zum ZSC letzten Sommer bislang nicht nur eine Erfolgsgeschichte. Auch Zehnder wurde mehrfach Opfer der Rotationen Crawfords, er war häufig nur 13. Stürmer oder gar überzählig – das war nicht die Rolle, die sich der 26-Jährige vom Transfer erhofft hatte.

    Natürlich ist dies nur eine Momentaufnahme und kann sich Zehnder seiner Sache nicht sicher sein. Nicht nur, weil Crawford vorerst weiter rotieren wird. Sondern auch, weil das ungleiche Duo mit dem 33-jährigen und 1,91 m grossen NHL-Veteranen Grant und dem flinken und 13 cm kleineren Teenager Rohrer zumindest statistisch ein Phänomen ist. Egal, wer die beiden ergänzt, sie sind die besten Chancen-Generatoren des Leaders.

    Und da gibt es ja auch noch den Kampf um die 4. Linie. Mit Simon Bodenmann und Chris Baltisberger erhoffen sich mindestens zwei dort involvierte Stürmer auch noch Top-9-Plätze. Beide kommen zwar nicht immer, aber dennoch immer wieder auch im Powerplay zum Einsatz.

    Auch nicht zu vergessen sind der im Boxplay fix gesetzte Reto Schäppi sowie Justin Sigrist und Willy Riedi, der in Genf verletzt fehlte. Einer von ihnen wird bei Playoff-Beginn zuschauen müssen. Das Rennen um die allerletzten Plätze bleibt spannend – und ist prominent besetzt.

    [quote='snowcat','https://forum.zscfans.ch/thread/964-d%C3%A4-fcz-fred/?postID=166388#post166388']

    :geil: einer der wichtigsten fcz spieler!

    unbestätigten gerüchten zufolge hat basels tschaka - auf grund katics vertragsverlängerung - seinen sofortigen rücktritt bekannt gegeben! :mrgreen:

    [/quote]

    🤣🤣🤣


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    [quote='Denise','https://forum.zscfans.ch/thread/2920-pre-season-games-2023/?postID=164324#post164324'][quote='Reto','https://forum.zscfans.ch/thread/2920-pre-season-games-2023/?postID=164323#post164323']

    Weiss zufällig jemand, wieso neu ein Sektor (hinter dem Tor) eingezäunt wurde?

    ???

    [/quote]

    <p>warum weissi aunöd, hämmer eus aber au gfräget.</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>[/quote]


    so isch das immene abgsperrte chlinere bereich.chunsch au vo gar nienets ine det🤔


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    [quote='Champs-de-Mars','https://forum.zscfans.ch/thread/964-d%C3%A4-fcz-fred/?postID=164098#post164098']

    Millionenregen für die Zürcher: FCZ-Boss Canepa hätte für Tosin noch mehr bekommen können

    https://www.blick.ch/sport/fussball…m=blick_app_ios


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    Es wird gemunkelt resp. in franz. Social-Media kolportiert, dass Lorient zwar weniger Ablöse (4-5 Mio.) zahlen muss als Nantes geboten (6 Mio.) hat, dies jedoch mit der Leihe von 1 oder 2 Spielern kompensiert. Die nächsten Tage werden es zeigen.

    [/quote]


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    [quote='vancouver','https://forum.zscfans.ch/thread/2914-pinnwandtreffen-saison-2023-24/?postID=161632#post161632'][quote='vancouver','https://forum.zscfans.ch/thread/2914-pinnwandtreffen-saison-2023-24/?postID=161598#post161598'][quote='Thomi','https://forum.zscfans.ch/thread/2914-pinnwandtreffen-saison-2023-24/?postID=161596#post161596']

    Hallo zusammen
    So wie es aussieht wird das Treffen am Freitag 16.6. stattfinden.
    Sorry Caro, wäre toll wenn du es dir noch organisieren kannst!

    Bis anhin haben sich 10 für dieses Datum eingetragen und ich werde heute mal das Restaurant reservieren.

    Wetsch nöd no es paar täg warte mit reserviere? gaht ja no zwei mönet. min dienstplan chunt erst nächst wuche use........

    [/quote]

    <p><p>Wird mal en Reservation platzieren, damit mir sicher Platz händ.<br>Bin mer au im Klare, dass es na 1-2 änderige geh wird. 😉</p>[/quote]</p><p><br></p><p>Update<br> <br>Also das Restaurant ist mal reserviert, nicht wie geplant im Rosengarten sondern im Restaurant Haldenbach.<br>Das Rosengarten hatte nicht mehr die Kapazität, Reithalle ausgebucht und zum alten Löwen wollte bei so "vielen" Personen ein Menu verkaufen.</p><p><br></p><p>Darum habe ich mich für das Restaurant Haldenbach entschieden, die Spezialität ist Cordon bleu und das haben ja die meisten gerne.</p><p><br></p><p>Restaurant Haldenbach | Haldenbachstrasse 3 | 8006 Zürich</p><p><br></p><p>044 261 80 40<br><a href="https://maps.app.goo.gl/8zYwCiK8XxfB7eTNA?g_st=ic">https://maps.app.goo.gl/8zYwCiK8XxfB7eTNA?g_st=ic</a></p><p><br></p><p>Standort:<br>Liegt oberhalb vom Central, ist zu Fuss erreichbar hatte aber ein paar Stufen<br>oder das Tram 7 oder 10 oder die Polybahn vom Central.</p><p><br></p><p>Ich denke es wäre am besten wenn wir einen WhatsApp Chat erstellen für diesen Event.<br>Einige Tel. Nummern von euch habe ich schon, können die anderen mir ihre durchgeben ? Anbei meine Nr 079 429 26 07.<br>Ich werde etwa 2 Wochen vor dem Event euch anfragen, wieviel von euch das Cordon bleu nehme um es dem Koch etwas leichter zu machen.<br> <br>Ich hoffe es passt euch auch und freue mich euch wiederzusehen oder euch kennen zu lernen !</p>[/quote]

    cool, chume also au tänki💙🤍❤️


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