ich relativiere bloss dahingehend, dass das sportlich gebotene nicht kongruent ist mit dem künstlich und medial erzeugten medien hype. das auf dem platz gebotene alleine, hätte für diesen hype niemals ausgereicht.
aber nochmals: ich mag den frauen diese ganze em von herzen gönnen. auch wird die nächste gewinn abwerfen, da man einen markt erzeugen konnte. die schnittmenge zwischen zuschauern von frauen und herren spielen besteht zwar durchaus, trotzdem ist der grossteil des publikums ein anderes. aber auch dagegen habe ich als liberaler mensch selbstverständlich nichts einzuwenden. und wie gesagt, es ist/wird ein neuer markt entstanden/entstehen. er wird zwar nie so lukrativ wie der markt im männerfussball werden, aber er hat seine berechtigung. was aber den sport frauenfussball (für mich) nicht attraktiver macht.
was mich aber nervt ist, dass man sich beinahe schämen und permament rechtfertigen muss, wenn man als fussballfan zugibt, keinen frauenfussball zu schauen. einfach aus der um sich grassierenden political correctness heraus, von den medien geradezu befeuert.
bei der club wm habe ich mir übrigens kein spiel angesehen und werde das auch in 4 jahren nicht machen. hier stimmt zwar das sportliche produkt, aber das drumherum und die motivation von infantilino diese wm zu lancieren ist nur noch widerwärtig. also eigentlich das exakte gegenteil der frauen em, wo zwar das gesamte umfeld (noch) intakt ist, aber das sportliche ergebnis einige wünsche offen lässt.