Beiträge von theshadow72

    Campino ist trotzdem <X, aber das darf jeder sehen wie er will.

    Persönlich gehen mir diese Bayernhasser sowieso am A... vorbei. Noch viel mehr, wenn dann raus kommt, dass sie BVB, Real, Barca, PSG, City oder Pool Fan sind ^^

    Ist und bleibt ein Scheissverein! Jetzt halt mit einem sympathischen Torhüter!

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Campino <X

    Naja wer keine Argumente hat. ;)

    Das stimmt halt einfach nicht. Ich glaube jeder, der selbst mal eine Mannschaftssportart betrieben hat, kennt das. Es sieht von aussen aus, als wäre es eine Frage der Einstellung/des Willens, aber in der Mannschaft selbst merkt man, dass man probiert, was man kann. Ist dann dieses Tief überwunden, siehts von aussen auch so aus, als würde sich das Team mehr bemühen.

    Ich weiss bis heute nicht, an was dies genau liegt. Vermute aber, sobald man als Team etwas strudelt, kommt Verunsicherung und man entscheidet eine Millisekunde zu spät, man trifft die falsche Entscheidungen, man zögert.

    Doch das stimmt. Was Du beschreibst ist was anderes. Das mit Verunsicherung, zu spät oder falsch entscheiden stimmt, betrifft aber bestimmte Spielsituationen. Taktisches Verhalten. Das ist es was Du beschreibst.

    Ich habe von Zweikämpfen geredet. Diese wurden in erschreckender Mehrheit klar verloren, weil es an Intensität, Tempo und Härte fehlte.

    Woran das liegt weiss ich auch nicht. Aber es ist was anderes als das was Du (ebenfalls zutreffend) beschreibst.

    Genau jetzt braucht die Mannschaft grosse Unterstützung! Viele Fans sind nicht ganz glücklich mit RG und der Meinung gewesen, dass ein neuer Coach, neuer Schwung bringt. Jetzt ist er da und krempelt etwas um und schon wird ein Reibungsloser Übergang mit einer Steigerung erwartet. Ich denke da haben viele stark geträumt. Die Veränderungen sind noch nicht automatisiert und entsprechend spielt der ZSC zögerlich weil wenige Millisekunden (im Kopf) fehlen. Genf konnte es ruhig angehen da sie eingespielt sind. Für mich sind die Niederlagen keine Überraschung. Die Spieler brauchen jetzt maximale Unterstützung!

    Dass Veränderungen Zeit brauchen ist klar. Die geben ich MC gerne, befürwürte den Wechsel auch weiterhin.

    Dass man in jedem Zweikampf 10% langsamer, 10% weniger hart, 10% weniger überlegt reingeht und dann fast alle verliert, vor dem einen Tor zu dritt gegen zwei den Puck an der Bande verliert, der Gegner immer Gedankenschneller ist... das braucht keine Zeit, das ist eine Frage der Einstellung und des Willens.

    Mach die Sache leider nicht besser - im Gegenteil.

    Das liegt definitiv am Jahrgang, wenn man die Trommeln vermisst. Wurde mir heute auch bewusst bei einigen Reaktionen ;)

    Es ist schon nicht mehr das gleiche, ohne Trommeln. Das ist ja das Gute daran.

    Apropos: Finde das Schreiben vom Limmatblock wirklich gut, das sie heute aufgelegt hatten. Sehe nur ich das so?

    Fand das Schreiben auch gelungen.

    Leute. Was ist denn sooo schlimm daran? Mir hat gefallen, die die Stimmung im Fanblock trotzdem gut war (mal im Verhältnis zur Leistung des Teams gesehen).
    Trommeln waren doch früher so Murmeli-Zeugs, das ich persönlich völlig unnötig fand und jetzt vermisst man die im ZSC-Stadion?

    Morgen dann nüchtern nochmals überdenken :suff:  ^^

    Aber es gibt auch Gewinner unter Crawford. Wallmark ist extrem bemüht, Lehtonen hat zugelegt, Sigrist auch. Lammiko kämpft immerhin.

    Wobei Wallmark bloss bemüht war. Output gleich null. Und der backhand Pass im Powerplay auf den Genfer der unrühmlichen Höhepunkt vieler verunglückter Szenen.

    Und im ersten Drittel gab es wohl kaum einen gewonnenen Zweikampf irgendeines unserer Spieler.

    Vierte Niederlage in SerieBei den ZSC Lions geht gar nichts mehr

    Beim 1:4 gegen Servette zeigen sich die Zürcher völlig verunsichert. Jetzt sind Sofortmassnahmen von Marc Crawford gefordert, sonst wird es kritisch.

    Simon Graf
    Simon Graf
    Publiziert heute um 22:53 Uhr

    Pleiten, Pech und Pannen: ZSC-Goalie Waeber liegt verletzt neben dem Tor, Servettes Tömmernes bejubelt das 3:0.  Pleiten, Pech und Pannen: ZSC-Goalie Waeber liegt verletzt neben dem Tor, Servettes Tömmernes bejubelt das 3:0. Foto: Ennio Leanza (Keystone)

    Jeder Trainerwechsel während der Saison birgt Risiken. Doch dass eine erfahrene Mannschaft wie die ZSC Lions nach der Entlassung von Rikard Grönborg gleich derart vom Weg abkommt, ist doch erstaunlich. Nach zwei glückhaften Siegen unter Marc Crawford haben die Zürcher nun vier Niederlagen in Serie kassiert: gegen Ajoie (2:3), die Lakers (2:5), Zug (2:3) und gegen Servette (1:4). Die Mannschaft ist inzwischen völlig verunsichert, es passt gar nichts mehr zusammen.

    Dabei wären die Genfer, die tags zuvor gegen Lugano nach einer 3:0-Führung noch 4:7 verloren hatten, alles anders als unschlagbar gewesen. Doch die ZSC Lions bringen mittlerweile kein Bein mehr vors andere. Das zeigte auch die späte Fünfminuten-Strafe gegen Pouliot, die ihnen die Möglichkeit eröffnet hätte, nochmals ins Spiel zurückzukehren. Doch sie nahmen sie nicht wahr.

    4 Minuten und 58 Sekunden waren noch zu spielen, die Zürcher lagen 1:3 zurück. Aber sie brachten in Überzahl überhaupt nichts zustande, schoben den Puck nur hin und her oder tricksten sich mit ihren ungenauen Pässen immer wieder selber aus. So konnte Winnik (59.) mit dem 4:1 ins verlassene ZSC-Tor alles klar machen.

    Robin Zumbühl

    Für den verletzten Waeber eingewechselt, wehrt der GCK-Stammgoalie alle 15 Schüsse ab. Eine reife Leistung des 24-Jährigen.

    Teemu Hartikainen

    Der 97-Kilo-Brocken ist kaum vom Puck zu trennen und bereitet das 1:0 Pouliots genial vor: Er schleift den Puck am Boden mit dem Schlittschuh und kickt ihn zur Mitte.

    Alexandre Texier

    Der Franzose sorgt mit dem einzigen ZSC-Tor für das einsame Zürcher Highlight. Doch auch er kann das Spiel nicht an sich reissen.

    Der Mannschaft fehlt ein Leader, der auf dem Eis voranschreitet. Inzwischen zittert der Stock bei jedem. Und das Vertrauen in den Mitspieler ist verloren gegangen. Verteidiger Weber plädierte nach der Partie für Geduld: «Es ist sehr viel Neues. Das müssen wir verdauen.» Die vier Trainingstage unter Crawford vom Montag bis zum Donnerstag haben jedenfalls noch nicht viel gefruchtet. Im Startdrittel gegen Zug zeigten die Zürcher gute Ansätze, doch diese verflüchtigten sich dann wieder zusehends.

    Wenn es eine Szene gab, die versinnbildlichte, wie wenig bei den ZSC Lions derzeit zusammenpasst, dann jene in der 27. Minute, als die Zürcher ungestüm in einen Konter liefen, Bodenmann zurückstürmte und seinen eigenen Goalie Waeber umwuchtete. Womit Tömmernes seelenruhig zum 3:0 ins leere ZSC-Tor einschiessen konnte. Waeber musste ausgewechselt werden, für ihn kam der 24-jährige GCK-Goalie Zumbühl, der kein Tor mehr zuliess.

    ZSC Lions - Servette 1:4 (0:2, 1:1, 0:1)

    12’000 Zuschauer (ausverkauft). – Tore: 13. (12:12) Pouliot (Hartikainen) 0:1. 14. (13:25) Hartikainen (Omark, Filppula/Ausschluss Texier) 0:2. 27. Tömmernes (Jooris, Hartikainen) 0:3. 37. Texier 1:3. 59. Winnik (Miranda/ins leere Tor) 1:4. – Strafen: 3-mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions, 3-mal 2 Minuten plus 5 Minuten und Spieldauer (Pouliot, Stockstich) gegen Servette.

    ZSC Lions: Waeber (ab 26:46 Zumbühl); Trutmann, Lehtonen; Weber, Geering; Kukan, Phil Baltisberger; Guebey; Bodenmann, Wallmark, Hollenstein; Riedi, Lammikko, Texier; Sigrist, Kärki, Schäppi; Chris Baltisberger, Roe, Bachofner; Melnasknis.

    Servette: Mayer: Karrer, Tömmernes; Chanton, Auvitu; Völlmin, Le Coultre; Maurer; Miranda, Filppula, Winnik; Praplan, Richard, Rod; Hartikainen, Jooris, Omark; Antonietti, Pouliot, Bertaggia; Berthon.

    Bemerkungen: ZSC Lions ohne Andrighetto, Azevedo und Marti, Servette ohne Vatanen, Jacquemet, Smirnovs (alle verletzt). – Die ZSC Lions von 58:16 bis 58:57 ohne Torhüter.

    Doch weder die starke Leistung des Ersatzgoalies noch das 1:3 Texiers (37.) ermutigte die Zürcher zu einem Comeback in diesem Spiel. Bis zu ihrem nächsten Auftritt, am Freitag in Lugano, haben sie nun wieder vier Trainingstage. Sie sind gut beraten, diese sinnvoll zu nutzen. Denn danach folgt bei ihnen ein gedrängtes Programm mit neun Spielen in 17 Tagen.

    Kann heute endlich mal wieder vor Ort sein. Das ist echt erschreckend und unterirdisch.

    In allen Zweikämpfen sind alle unserer Spieler langsamer und weniger intensiv. So verlieren wir ständig den Puck. Offensiv wie defensiv. Pässe ebenso katastrophal. Genfer checken uns weg und sind schneller, intensiver.

    Zwar mehr Torschüsse, aber bis auf zwei harmlos. Keiner vor dem Tor, keine zum Sicht verdecken, keiner um abzulenken.

    Und, welche Überraschungen: Unnötige Strafen. Im Angriffsdrittel den Verteidiger legen, super.

    Alles richtig. Aber angesichts des Spielplanes hatte MC bis dato eigentlich null Zeit was neues Einzubringen. Da den grossen Gamechanger zu erwarten (nicht dass Du das hättest, nur allgemein) wäre auch nicht realistisch. MC wusste das wohl selber, weshalb er im ersten grossen Interview auch sagte, er werde (zu Beginn) keine grossen Änderungen vornehmen.

    Wenn man bedenkt, dass wir die ersten beiden Spiele unter MC auch hätten verdient verlieren können. Man stelle sich das nur mal vor…

    So oder anders. Veränderungen brauchen Zeit. Die gebe ich MC gerne. Und ich bin optimistisch, dass es aufwärts geht.

    Aber was unsere Spieler hier teilweise leisten, das ist doch sehr erschreckend.