Beiträge von Larry

    Aber irgendwann wird es doch langweilig. Frag mal in München nach, beim FC Bayern, nach der xten Meisterschaft.

    Dort sind wir noch nicht. Zuerst mal eine Dynastie errichten mit 3+ Meistertiteln in Serie, dann können wir wieder darüber sprechen.

    Aber mit Playoffs wirst du nicht 11 mal in Folge Meister wie die Bayern (oder 8 mal wie der FC Basel).

    Aber ja, die Emotionen sind nicht mehr die gleichen wie am 1.4.2000.......

    Was ich bei uns in der SLA nicht stimmig finde, ist die Tatsache, dass Du mit einem Studenten/Lehrling/AHV/IV Ticket reinkommst, auch wenn Du nicht in diese Kategorie fällst. Es gibt anscheinend keinerlei Kontrolle beim Eingang (habe noch nie eine gesehen, bzw. davon gehört).

    Ich kann mir vorstellen, dass es beim Bezug einer SK anders aussieht und man das belegen muss, anschliessend ist aber Tür und Tor geöffnet für Betrug. Finde ich als "Vollzahler" nicht fair.

    Die AHV SK macht einen anderen Ton beim Abbuchen so das die am Eingang darauf aufmerksam werden. Habe sie schon an jüngere weitergegeben und die wurden dann prompt abgelehnt.

    Vancouver wird die PO's zu 99% verpassen, aber Pius spielt um einen neuen Vertrag, und Tore helfen da.

    Scheinbar will Vancouver nicht mehr Kohle für Pius aufwerfen, aber er wird wohl einen neuen Vertrag kriegen, wo auch immer.

    How Much Would It Cost The Canucks To Re-Sign Pius Suter?
    Once the season is complete, a big talking points surrounding the Vancouver Canucks will be the re-sign price of pending free agent Pius Suter. The 28-year-old…
    thehockeynews.com

    Die ZSC Lions gewinnen zurzeit alles – weil sie beim Nachwuchs Phantastisches leisten

    Niemand im Schweizer Eishockey bildet mehr Profispieler aus als die ZSC Lions, auf allen Nachwuchsstufen sind sie Meister. Im Play-off-Halbfinal gegen Davos ernten die Zürcher nun die Früchte ihrer Ausbildungsarbeit.


    Nicola Berger, Zürich (NZZ)


    Auch den Stürmerstar Sven Andrighetto haben die ZSC Lions selbst ausgebildet.

    Es ist Frühling in Zürich, und eigentlich gäbe es für die Touristen ein besseres Fotosujet als die Kirschblüten beim Landesmuseum und an der Gasometerstrasse. Denn wenig gedeiht derzeit so prächtig wie die Organisation der ZSC Lions, die gerade im Begriff ist, Geschichte zu schreiben. Und sich in Zürich zumindest sportlich als Nummer 1 unter den Profiklubs zu etablieren.


    Am Sonntag krönte sich die U-20-Equipe vor 5300 Zuschauern in Biel zum Champion. Es war der vierte Titel für die ZSC/GCK-Organisation, ihre Teams triumphierten von der U-15 bis zur U-20 auf allen Stufen. Schon jetzt ist die Saison 2024/25 für den ZSC geschichtsträchtig – eine vergleichbare Dominanz hat es im Schweizer Eishockey noch nie gegeben.


    Sie hat System. Und muss für die ZSC-Chefetage besonders süss schmecken, nachdem der Klub zwischen 2019 und 2023 auffallend wenig aus seinen üppigen Möglichkeiten gemacht hatte. Nachdem der ZSC 2023 im Play-off-Halbfinal von Biel vorgeführt worden war – 0:4 Siege –, versuchte der CEO Peter Zahner die Gemüter mit der Erwähnung zu beruhigen, dass unter anderem doch die U-17 Dritte geworden sei. Von solchen Verrenkungen ist der ZSC heute weit weg. Mit dem hoch verdienten zehnten Meistertitel von 2024 sind der Stolz und die Selbstsicherheit in die Organisation zurückgekehrt.

    43 in der National League beschäftigte Profis haben in der ZSC-Organisation gelernt

    Das Fanionteam könnte mit einem Doublegewinn auch im Profibereich eine Saison für die Ewigkeit abliefern. Im Februar triumphierte der ZSC in der Champions Hockey League. Und in der National League fehlen nach dem ungefährdeten 3:0 in der fünften Partie der Play-off-Halbfinalserie gegen Davos vom Dienstagabend nur noch fünf Siege zum zweiten Meistertitel in Folge.

    Es sind zwei Dinge, die untrennbar miteinander verbunden sind: die gigantische Nachwuchsabteilung mit über 1000 Junioren und Juniorinnen – und die Meriten auf höchster Stufe, wo es dem ZSC an nichts fehlt, weder an Geld noch Qualität.

    Aus dem jetzigen Kader haben die Zürcher 14 Spieler selbst ausgebildet, unter ihnen Stars wie Sven Andrighetto, Denis Malgin und Dean Kukan. Generell bildet niemand so viele Profispieler aus wie der ZSC: 29 ehemalige ZSC-Junioren stehen bei anderen NL-Klubs unter Vertrag. Ebenso viele sind es in der Swiss League.

    Mit Kevin Fiala, Philipp Kurashev, Jonas Siegenthaler und Pius Suter hat es ein Quartett in die NHL geschafft. Ein Sextett ist im übrigen Ausland aktiv, zwischen Schweden und Ungarn. Für alle bei anderen Schweizer Klubs unter Vertrag stehenden Akteure kassiert der ZSC Ausbildungsentschädigungen in Form von Lizenzgebühren.

    Die enorme Fülle an Spielern kostet den ZSC auch einiges. Mit den GCK Lions unterhält er als mittlerweile wieder einziger NL-Klub ein eigenes Farmteam. Der Klubbesitzer, Präsident und Mäzen Walter Frey kommt für die Kosten von knapp 3 Millionen Franken pro Saison auf, anders wäre das Budget nicht zu stemmen. Es ist nicht wenig Geld, aber der ZSC zehrt in diesen Tagen einmal mehr von Freys Investment: Am Dienstag war es der Stürmer Willy Riedi, der den Siegtreffer erzielte. Riedi, 26, absolvierte über hundert Partien in der Swiss League; bei GCK konnte er über Jahre in Ruhe reifen, ehe er zum ZSC aufstieg.

    Es gibt viele dieser Beispiele, und das in der Anonymität von Küsnacht agierende Farmteam ist auch ein Spielerreservoir von unschätzbarem Wert; es unterfüttert das Zürcher Luxuskader. Die Kadertiefe des ZSC ist unerreicht; mit Beförderungen aus Küsnacht wurden etwa die langfristigen Ausfälle der Stammkräfte Dario Trutmann und Denis Hollenstein kompensiert. Der ZSC-Sportchef Sven Leuenberger sagt: «GCK ist der Schlüssel für den Erfolg unseres Konstrukts.»

    Die ZSC-Fans haben derzeit viel zu jubeln, schon jetzt ist die Saison 2024/25 geschichtsträchtig – eine vergleichbare Dominanz hat es im Schweizer Eishockey noch nie gegeben.

    Der Cheftrainer Marco Bayer sammelt fleissig Argumente für eine Weiterbeschäftigung

    Für das Votum für den erfahrenen Manager spricht nicht zuletzt der Umstand, dass auch der gegenwärtige Coach die Pyramide hochgezogen wurde: Als im Dezember der Trainer Marc Crawford aus gesundheitlichen Gründen zurücktrat, rotierte der ZSC einfach den GCK-Trainer Marco Bayer nach Altstetten.

    Es gab Kritiker, die Bayer absprachen, über genügend Format für diesen Prestigejob zu verfügen. Jetzt fehlt ihm noch ein Sieg zum Finaleinzug. Gepaart mit dem Triumph in der Champions Hockey League, sind das nicht die schlechtesten Argumente für eine Weiterbeschäftigung Bayers.

    Im ZSC stimmen die Perspektiven nicht nur für ihn. Leuenberger spricht davon, dass die derzeitigen U-15- und U-17-Jahrgänge «aussergewöhnlich gut» seien. Selbstverständlich ist das keine Garantie dafür, dass in fünf, sechs, sieben Jahren am Flughafen Zürich der nächste NHL-Export von seiner Familie mit weissen Taschentüchern in Richtung Übersee verabschiedet wird. Oder dass daraus der nächste Mathias Seger erwächst.

    Aber die nächste Generation befindet sich auf dem Weg. Und der ZSC wird auch dann gewillt sein, im Kader der ersten Mannschaft Platz zu schaffen, um sein Kollektiv zu erneuern. «Das Ziel ist, dass wir stets um die zehn intern ausgebildete Spieler im Team haben. Wenn wir uns zwischen zwei qualitativ gleichwertigen Jungs entscheiden müssen, wird unsere Wahl immer auf den eigenen Spieler fallen», sagt Leuenberger.

    Der ZSC operiert seit vielen Jahren mit dieser Politik, dieser Maxime. Aber selten hat es rund um das ZSC-Biotop so farbenfroh geblüht wie in diesem milden Zürcher Frühling.

    Gretzky: 894 G / 1963 A / 2857 P

    Ovi: 894 G / 724 A / 1618 P

    Ausserdem wurden die 46 G / 64 A aus seiner einen Saison in der WHA (u.a. Oilers) nicht gezählt obwohl die Oilers in die NHL gewechselt haben.