Beiträge von Larry

    Wir machen im Moment praktisch keine Fehler und nutzen jene des Gegners, und wenn es auch nur einer ist, gnadenlos aus.

    Zudem haben wir praktisch keine Verletzten und spielen konsequent mit vier Linien, Fige stellt scheinbar relativ schnell auf drei um, was langfristig sicher nicht förderlich ist.

    Die Qualität und die Breite des Kaders werden sich durchsetzten, in wie vielen Spielen auch immer.

    Wenn ich meinen Informanten ( :mrgreen: ) richtig verstanden habe bin ich am SA im Wald dabei. :cool:

    Wenn Kloten noch Meister werden möchte müssen sie nun 4 von 5 Spielen gewinnen...und dies bei ihren miesen Stats gegen uns, vor allem im Hallenstadion, wo sie praktisch nie gewinnen! :warnix:

    Chunt guet, chunt seehr guet! :geil:

    Der nächste kleine Schritt des ZSC zum Titel

    Effiziente ZSC Lions besiegten die Kloten Flyers auch auswärts knapp und legen mit dem 2:1 in der Zürcher Finalserie auf 2:0 vor.

    Von Philipp Muschg

    Einmal kurz fuhren die Spieler der ZSC Lions nach der Schlusssirene zu ihren Fans, hoben die Stöcke zum Dank für die Unterstützung und klopften sich vereinzelt gegenseitig auf die Schultern. Dann fuhren sie Richtung Garderobe, das wars. Kein überbordender Jubel, nichts Besonderes: Die ZSC Lions begingen ihren zweiten Sieg in diesem Playoff-­Final so, wie sie in den sechzig Spiel­minuten aufgetreten waren: businesslike. Sie taten, was sie tun mussten, entschieden auch Spiel 2 des Zürcher Finals für sich und sind damit schon auf halbem Weg zu ihrem achten Meistertitel. Es muss ein entmutigender Anblick gewesen sein für die Klotener. Wieder hatten sie gut gespielt, wieder war der Sieg zum Greifen nahe gewesen – und wieder gab es eine knappe Niederlage, statt ein 0:1 diesmal eben ein 1:2.

    Dabei war eigentlich alles bereit ­gewesen für ein erfolgreiches erstes Playoff-Finalspiel in Kloten seit drei Jahren. Die Arena war ausverkauft, das ­Publikum laut, und auf dem Matchblatt erschienen neu wieder die Namen von Topskorer Peter Mueller und Nationalstürmer Simon Bodenmann. Wenn es so nicht klappen sollte mit dem ersten Tor in dieser Finalserie, mit dem ersten gegen den ZSC seit 120 Minuten und 39 Sekunden – wie dann?

    Kaltblütigkeit als Differenz

    Es klappte, und es klappte bald. Keine sechs Minuten waren gespielt, als Tommi Santala den Puck nach einem Abpraller an Lukas Flüeler vorbei ins Netz schob. Die schlechte Nachricht für die Flyers: Danach war der ZSC-Goalies wieder ­unüberwindbar. Wie schon am Samstag zeigte Flüeler eine überragende Leistung, strahlte viel Sicherheit aus und ­ kaschierte in der Anfangsphase die Fehler, zu denen der Druck der Flyers seine Vorderleute zwang.

    Die Spieler von Marc Crawford zeigten sich damit erneut als Meister der ­Effizienz. Auf den frühen Rückstand ­reagierten sie umgehend, als Severin Blindenbacher, eigentlich schon auf dem Rückweg zur Spielerbank, Ronalds ­Kenins lancierte, der Martin Gerber zwischen den Schonern erwischte. Danach herrsche wieder die Pattsituation, das Markenzeichen dieses Finals.

    Auch die Dramaturgie ähnelte dem Spiel 1: Die Flyers hatten mehr vom Startdrittel, danach glich sich das Geschehen aus und die Stadtzürcher hatten zwar nicht mehr, aber die besseren Chancen. Doch Roman Wick scheiterte da noch ebenso an Gerber wie Mike Künzle; Ryan Keller schlug aus bester Position über den Puck oder traf den Pfosten. Wie schon am Samstag fiel auch gestern die Entscheidung nach einer langen Unentschieden-Phase, wieder fiel sie im Schlussdrittel, wieder nach einem individuellen Fehler und einer feinen Einzelleistung. Nur dass es diesmal Keller war, der profitierte. Und dass es diesmal nicht falsche Zuordnung nach einem Bully war, die den Ausschlag gab, sondern das übereifrige Anstürmen von Bodenmann, der danach hinten fehlte.

    Wie Keller, mit inzwischen 11 Treffern der bester Torschütze der Playoffs, danach Gerber überwand, mit welcher Selbstverständlichkeit, illustriert, worin der grosse Unterschied dieses Duells auf Augenhöhe liegt: in der Kaltblütigkeit. Die Flyers spielen ihr defensives System fast zur Perfektion, doch dieses «fast», dieses Restrisiko, wird irgendwann ­bestraft. Nach dem Rückstand rannten sie immer ungestümer an, doch die Lions behielten auch beim Verteidigen ihres eigenen Tors Ruhe und Überhand.

    Für das dritte Spiel sind die Klotener nach der zweiten Heimniederlage dieser Playoffs, der ersten seit einem Monat, in Zugzwang. Morgen werden dann auch wieder Fans im grossen Zelt bei der Kolping-Arena zugelassen sein, das gestern aus Sicherheitsgründen geschlossen blieb. Nach den zwei businessmässigen Auftritten des ZSC scheint die Bezeichnung «Festzelt» für dieses Lokal allerdings ziemlich optimistisch. :razz:

    Zitat von Simms

    Ihr wisst schon, dass wir in Spiel 1 die gleichen Spasten-Ratschen hatten?

    Ich guck ja (bis jetzt) nur am TV:

    Hallenstadion: Ratschen hört man nicht, super Stimmung kommt gut rüber

    Schluefweg: ratsch-ratsch-ratsch-ehc-ole 60 Minuten! :haare:

    Kloten Flyers - ZSC Lions 1:2

    Mit dem letzten Aufgebot


    Yves Tardent, Kloten

    Trotz einer frühen Führung verlieren die Klotener gegen den ZSC abermals. Gegen die breiter besetzten Lions dürfte es für die teilweise angeschlagenen Flyers nun immer schwieriger werden.

    Nach dem ersten Finalspiel zwischen den ZSC Lions und den Kloten Flyers war von «Eis-Schach» die Rede, weil sich die beiden Teams derart konzentriert auf ihre Positionen konzentrierten und kaum Fehler begingen. Das änderte sich im Spiel zwei. Da ging es meistens viel hektischer zu und her, und dazu unterliefen beiden Mannschaften auch deutlich mehr Fehler. Augenfällig war, dass die Klotener die Zweikämpfe suchten und «mehr aus dem Bauch heraus» spielten, wie dies der Flyers-Center Liniger angekündigt hatte – irgendetwas mussten sie nach der Niederlage im Spiel eins ja ändern. Sie brachten wohl mehr körperliches Engagement ins Spiel, doch mit dem Toreschiessen haperte es noch immer, trotz der Rückkehr von Topskorer Mueller und Flügel Bodenmann und obschon die Klotener in der Schlussphase nochmals alles taten, um zum Ausgleich zu kommen.

    ZSC nach Rückstand zum Sieg

    Der erste entscheidende Fehler unterlief dem Lion Cunti. Statt bei vier gegen vier Feldspielern den Puck der Bande entlang nach vorne zu spielen, passte er zurück ins Leere, worauf seine Kollegen sich nicht mehr aus ihrem Drittel lösen konnten. Prompt erzielte Santala den Klotener Führungstreffer. Mit der Führung im Rücken hatten sich die Flyers im Halbfinal gegen Freiburg jeweils überzeugend gezeigt und defensiv nichts mehr zugelassen. Das war jetzt anders. Ihre Führung hatte kaum vier Minuten Bestand, da kurvte der Stadtzürcher Kenins völlig unbedrängt in ihre Zone. Mit seinem verdeckt abgegebenen Schuss traf er zwischen den Beinen des Keepers Gerber zum 1:1-Ausgleich.

    In Überzahl vermochte keine der beiden Equipen den Unterschied herbeizuführen – im Gegenteil: Keller hätte für den ZSC beinahe noch einen Shorthander erzielt. In der Folge war das Geschehen wieder mehr von der Taktik geprägt und die Fehlerzahl reduziert. Da hätte die Partie auf beide Seiten kippen können. Um die Pattsituation zu lösen, bedurfte es schon des besten Play-off-Torschützen dieser Saison, Keller. Nach einem Fehler von Bodenmann und Schelling tanzte er Gerber aus und erzielte das siegbringende 2:1, sein 11. Play-off-Tor heuer. Keller war somit der Mann des Spiels. Vor seinem goldenen Tor hatte er schon den Pfosten getroffen.

    Klotens dünne Personaldecke

    Die Matches mögen zwar ziemlich ausgeglichen sein, doch mit Fortdauer der Serie scheinen die Lions zunehmend im Vorteil. Sie haben schlicht mehr Personal, das höheren Ansprüchen genügt. So lässt der ZSC-Coach Crawford konsequent mit vier Linien spielen, was die Belastung verteilt. Klotens Hollenstein reduziert jeweils schnell auf drei Blöcke. Zudem sind Bodenmann und Mueller, sowie seit neustem auch Bieber angeschlagen und nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte, auch wenn Mueller einige gute Abschlüsse gelangen. Mit dem 0:2-Rückstand in der Serie dürften die Schmerzen nicht kleiner werden.

    Die Flyers zeigten unter dem Strich erneut eine gute Leistung, aber die Lions hatten immer eine Antwort parat, was aus Klotener Optik einigermassen frustrierend war. Doch zum Hadern bleibt keine Zeit. Etwas anderes, als wieder und wieder zu probieren, gibt es in dieser Situation nicht. Die beiden Mannschaften trennten nach der Qualifikation 21 Punkte – dieser Unterschied wird langsam, aber sicher sichtbar. (NZZ)
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    Meine Rede: Qualität setzt sich durch! :cool:

    Könnte/müsste ja 1:2 stehen....

    Bin soweit zufrieden.

    Kloten mit gutem Start, aber wir haben sofort zurückgeschlagen und ihnen gleich den Stecker gezogen.

    Danach zwei sehr gute Chancen für uns, die von Keller muss eigenlich rein.

    Weiter so!