Beiträge von Thomi

    Früher trafen sich die FCZ-Spieler in der Playboy-Bar, heute bringt die Klub-Ikone Daniel Gygax den jungen Spielern das Profitum nahe

    Am Sonntag wird der FC Zürich 125 Jahre alt. Was macht die Besonderheit des Vereins aus? Vier FCZ-Akteure aus vier Jahrzehnten erzählen.

    Christine Steffen31.07.2021, 05.00 Uhr

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    Teilen René Botteron (Mitte) ist in den siebziger Jahren der Publikumsliebling im Letzigrund – und wohnt in Regensdorf im Hotel.

    René Botteron (Mitte) ist in den siebziger Jahren der Publikumsliebling im Letzigrund – und wohnt in Regensdorf im Hotel.

    Keystone

    Zwischen Riana Fischer und Kurt Grünig liegen vier Jahrzehnte FCZ-Geschichte. Von der glorreichen Zeit erzählt René Botteron; davon, warum ihn die erfolglose angezogen hat, Daniel Gygax. Was sie verbindet: eine gewisse Liebe zum Nachtleben. Kurt Grünig hat aktiv zu diesem beigetragen: Er führte neben dem Fussball eine Bar. So wie es in den 1970er Jahren normal war, neben dem Sport zu arbeiten, ist es das auch für Riana Fischer. Ihr Leben spielt sich zwischen Arbeit und Fussballplatz ab. Das ist anstrengend, aber als sie das erste Mal ins blau-weisse Shirt geschlüpft ist, hat sich ihr Kindheitstraum erfüllt: für den FCZ zu spielen wie ihr Vater Urs Fischer. Vier Geschichten aus vier Zeiten.

    Inhaltsverzeichnis

    Sie steht für den modernen, vielfältigen FCZ der Gegenwart: Riana Fischer

    Riana Fischer ist ein FCZ-Kind. In ihrer ersten Erinnerung an den Klub gibt ihr Vater, der Captain, ein Interview. Sie ist ein kleines Mädchen, und während Urs Fischer im Letzigrund am Spielfeldrand in die Fernsehkamera spricht, zupft sie an seinem Hosenbein.

    Der alte Letzigrund war ihr Riesenspielplatz. Wenn der Vater sie mitnahm in die Kabine, hob Frédéric Chassot das Kind in das Wägelchen für die Wäsche und raste mit ihm durch den Kabinengang. Als Riana grösser wurde, kickte sie auf den Trainingsplätzen neben dem Stadion, während der Vater spielte – wenn Torjubel aufbrandete, rannte sie zurück. Riana Fischer, 26.

    Riana Fischer, 26.

    Keystone

    Riana Fischers Beziehung zum FCZ gründete auf der Bedeutung des Vaters für den Klub: Captain, Trainer, Legende. Als Urs Fischer 2012 im FCZ entlassen wurde, musste sich die Tochter auf ihre eigene Rolle im Verein besinnen. Sie sagt: «Die Entlassung ist mir nahegegangen. Aber sie durfte keinen Einfluss haben auf mich, das war meinem Vater wichtig.» Sie war damals bereits ein Jahr bei den FCZ Frauen und spielt bis heute in der Innenverteidigung – mit der Rückennummer 14 wie Urs Fischer. Daneben arbeitet sie Vollzeit bei der Gemeindeverwaltung in Buchs; Arbeit und Fussball, viel mehr hat nicht Platz in ihrem Leben.

    Mit dem Vater teile sie den Ehrgeiz, sagt sie, aber auch die Gelassenheit und die Bodenständigkeit. Er habe auf dem Platz den Mund mehr offen gehabt, aber der Spielstil sei ähnlich. «Er packte schon einmal eine Grätsche aus, ich stecke da auch nicht zurück», sagt sie.

    Riana Fischer steht für den modernen, vielfältigen FCZ. Die Frauenabteilung gibt es seit 2008, als Zürich Seebach zum Stadtklub stiess. Neun Mal wurde seither die Meisterschaft gewonnen. Bald rücken Frauen und Männer zusammen: Im neuen Trainingszentrum werden beide trainieren.

    Urs Fischer musste weiterziehen, seine Tochter wird bleiben. Sie sagt: «Der FCZ ist mein Herzensverein. Für mich gibt es keinen anderen.»

    Riana Fischer war bei den «LetziKids» und ist seit der Fusion mit Seebach wieder im FCZ.

    Er steht für den Aufbruch des Klubs um die Jahrtausendwende: Daniel Gygax

    In Ihrer Jugend in den achtziger und neunziger Jahren war der FCZ eher erfolglos. Warum haben Sie sich trotzdem für ihn entschieden?

    Ich bediente als Bub im FC Baden den Totomaten, um das Sackgeld aufzubessern. Einmal hat der FCZ gegen Baden gespielt, die Spieler trugen Leibchen in einem sehr hellen Blau. Ich fand sie wunderschön. Als es dann noch hiess, das sei der Underdog und Arbeiterverein in Zürich, war er mir gerade noch sympathischer.

    Das Erfolglose hat Sie angezogen?

    Wenn ich mit dem FC Baden gegen GC spielte, war vieles perfekt. Im Letzigrund mussten wir uns in Baracken umziehen, der Schlachthof hat übel gerochen. Das Unkonventionelle, leicht Dreckige hat mich angezogen. Das hat sich später fortgesetzt bei der Musik, der elektronischen Musik: Mir gefielen nicht die edlen Klubs, sondern die Industriehallen.

    Raimondo Ponte hat Sie zum FCZ geholt. Wie haben Sie den Klub erlebt? Daniel Gygax, 39.

    Daniel Gygax, 39.

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    Die Juniorenzeit war schön und intensiv. Imponiert hat mir die erste Begegnung mit Präsident Sven Hotz. Wenn man zu ihm ins Büro kam, erschrak man schon ein wenig wegen des Durcheinanders. Aber er hat alles gefunden. Er war ein Patron, ein Monsieur. Es war wirklich so, dass die jungen Spieler die Luft angehalten haben, wenn er hereinkam. Er war immer adrett gekleidet. Wenn wir Festchen hatten mit der ersten Mannschaft, sagte er nicht viel. Aber alle hörten ihm zu, wenn er etwas sagte.

    Anfang der 2000er Jahre begann sich der FCZ zu verändern, 2006 wurde er Meister. Woran merkten es die Spieler?

    Immer mehr Junge bekamen die Chance, mit der ersten Mannschaft zu trainieren. Als Lucien Favre kam, spürten wir, dass er bereit war, mit uns mehr zu arbeiten als andere vor ihm.

    Er war die Schlüsselfigur beim Aufbruch.

    Ponte hat europäisch gespielt, Gress wurde 2000 Cup-Sieger. Aber mit Favre wurde es anders. Er hat sich Zeit genommen für uns. Er kam und fragte: Was machen Sie am Nachmittag? Können Sie um 14 Uhr hier sein? Dann hat er uns zu zweit oder zu dritt auf dem Platz individuell geschult. Anfangs nervte es auch ein bisschen, weil du eigentlich mit den Freunden Zeit verbringen wolltest. Aber es hat sich bezahlt gemacht.

    Haben die Spieler gemerkt, dass auch ausserhalb etwas am Wachsen war?

    Es gab plötzlich viel Bewegung. Es kamen immer mehr Zuschauer. Ich stand im Kontakt mit den Fans in der Südkurve, ich wusste, was sie auf das Spiel hin planten. Wenn wir dann hinausliefen und die Choreo sahen, gab das den letzten Zwick. Diese Zeit war die intensivste meiner Karriere. Im Verein griff alles ineinander, wir waren eine Einheit. Wenn du es als Klub schaffst, Spieler so abzuholen, kann das Energien freisetzen, die du für unmöglich hältst.

    Sie sind heute U-16-Trainer im FCZ. Was möchten Sie den Jungen vermitteln?

    Ich versuche ihnen das Profitum so gut wie möglich nahezubringen. Was für mich wichtig ist: die absolute Identifikation mit dem Klub. Sie sollen von Anfang an spüren, wofür der FCZ steht.

    Wofür steht denn der FCZ?

    Für mich steht er für die Stadt Zürich. Das leicht Dreckige, das Verwundbare. Das Auf und Ab. Der FCZ ist ein Verein, der allen Schichten offensteht. Ich habe als Kind die Stadt bewundert. Als Teenager war sie für mich das Unbekannte. Wir nahmen am Samstagnachmittag den Schnellzug von Baden nach Zürich, die Fahrt kam mir lang vor. Die Stadt hatte fast etwas Gfürchiges. Es war die pure Faszination.

    Daniel Gygax kam 1998 zum FCZ, er verliess den Klub 2005. Nun ist er im FCZ U-16-Trainer.

    Er steht für die glorreiche Zeit in der Mitte der 1970er Jahre: René Botteron

    Die langen Haare waren wichtig. Nicht sie machten René Botteron in den siebziger Jahren zum Publikumsliebling, das waren seine herausragenden fussballerischen Fähigkeiten. Aber die Frisur gab ihm etwas Verwegenes. Passte dazu nicht sein gelber Porsche Targa? Und dass er im Hotel wohnte, im «Holiday Inn» in Regensdorf?

    Die Haare sind heute weiss, aber sie fallen Botteron immer noch auf die Schultern. Will man etwas Rebellisches in seinen Auftritt von damals hineinlesen, winkt er rasch ab. Die langen Haare? Hatte er schon als Junge in Glarus. Das Auto? Hat ihm einfach gefallen. Im Hotel gab es Frühstück, und wenn er vom Training zurückkam, war schön aufgeräumt. Alles in allem sehr bequem.

    Botteron weiss natürlich, dass er ein Star war, aber sich in den Mittelpunkt zu stellen, liegt ihm nicht. Er sagt, im FCZ hätten sich die besten Spieler der Schweiz perfekt ergänzt: ältere wie Köbi Kuhn oder Rosario Martinelli und jüngere wie er, die Tempo ins Spiel brachten. Die Zürcher wurden 1974 und 1975 Meister, 1976 gewannen sie das Double. René Botteron, 66.

    René Botteron, 66.

    NZZ

    Botteron wechselte 1980 nach Köln, später zu Standard Lüttich und Nürnberg, die Karriere beendete er im FC Basel. Wenn er heute ein Leibchen anziehen müsste, sagt er, dann wäre es das vom FCZ. Die Spieler hatten Erfolg, aber sie hatten auch Spass. Am Montagabend trafen sie sich in der Playboy-Bar an der Badenerstrasse oder im «Hockstübli» des früheren FCZlers Kurt Grünig. Dort lernte Botteron auch seine Frau kennen. Es war gut möglich, dass der Ausgang ziemlich spät im «Mascotte» endete.

    Botteron hat bis vor einem Jahr in einer Bank in Basel gearbeitet. Mit den Kollegen von früher hat er kaum Kontakt. Er sagt: «Was vorbei ist, ist vorbei.»

    René Botteron spielte von 1973 bis 1980 für den FCZ.

    Er steht für die anbrechende Zeit des Halbprofitums in den 70er Jahren: Kurt Grünig

    «Anfang der 1970er Jahre suchte der Präsident Edi Nägeli in der ganzen Schweiz die besten Spieler zusammen. Er rief den Erfolg aus. Ich hatte mit St. Gallen den Cup gewonnen, Nägeli sagte: ‹Den Grünig brauchen wir.› Er wollte wie Ajax spielen, attraktiv, offensiv. Er führte ein Halbprofitum ein: Die Spieler bekamen ein bisschen mehr Geld und mussten neben dem Fussball praktisch nicht mehr arbeiten. Wir waren die ersten Halbprofis, Nägeli war auch der Erste, der seinen Klub in eine AG überführte, er hat vor allen anderen begriffen, wie es läuft. Vorgeschrieben vom Verband wäre ein Jahreslohn von 24000 Franken gewesen für einen Spieler, aber das hat niemanden interessiert. Kurt Grünig, 77

    Kurt Grünig, 77

    Pd

    Wir hatten jeweils um 15 Uhr Training, ich überlegte mir, was ich daneben machen könnte. Ich dachte: Statt um 11 Uhr aufzustehen und dem Fritz Künzli beim Jassen im ‹Fass› drüben zuzuschauen, kann ich selber etwas machen. Ich sagte dem Nägeli: ‹Ich mache die Wirtefachschule.› Er entgegnete: ‹Das ist unseriös, das will ich nicht.› Ich habe mich trotzdem angemeldet. Das Schönste war: Am Ende des Monats hat er mir 1000 Franken abgezogen. Nachdem ich mich gewehrt hatte, musste er die 1000 Franken zurückzahlen, sagte aber, ich müsse Ende Saison einen neuen Verein suchen.

    Während der Ausbildung war ich am Morgen um acht in der Wirtefachschule, ich musste Zmittag kochen und den Stoff lernen, das ging sechs Monate. Wenn ich abwaschen sollte nach dem Mittag, gab ich den Frauen dort 20 Stutz, damit ich ins Training konnte. Meine Bar, das ‹Hockstübli›, hatte ich von 1972 bis 2006. Sie war ein kleiner In-Laden. Sie lief gut. Und ich war immer seriös.

    Der Nägeli war ein Patriarch. Er sass im ‹Mokador›, da kamen die Leute vorbei, einer sagte ihm zum Beispiel: ‹Sie, Herr Nägeli, in Glarus oben hat es einen, der Tore schiesst.› Da ist der Nägeli nach Glarus gefahren und hat den Künzli geholt. Als GC am Abend hinauffuhr, hatte Künzli schon unterschrieben.

    1970 gingen wir mit dem FCZ auf Weltreise. Wir hatten 13 Spiele, wir waren beim Schah in Persien und in Tahiti. Dort ist die Hälfte von uns mit dem Schiff vier Stunden zu einer Insel gefahren, ich habe zum ersten Mal fliegende Fische gesehen. Wir wurden in einem Club Med empfangen, reservierte Zimmer hatten wir nicht. Es hiess: ‹Schaut, dass ihr irgendwo schlafen könnt.› Am nächsten Morgen ist jeder aus einem Bungalow gekrochen. Ich war auch in Bangkok, da sah ich aber nur die Nacht. Der Zusammenhalt war super, es war wunderschön. Ich bin nicht neidisch, wenn ich die Spieler heute sehe.»

    Jetzt isch dä Pius auno underecho und mir chönd dä nächst Usländer sueche ;)


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    @Sandro

    Gits ab dä dere Saison kein "Medical Report" me uf dä ZSC Homepage?
    Fändi schad, will ich dä so als Übersicht immer gschätzt han. Im wüsse, dass er natürlich nöd 100% akkurat gsii isch.

    Wie du wieder de Tüüfel ad Wand chasch maale, obwohl mer nöd mal aasatzwiis s'ganze Liibli ufm Bild gsee chan...

    Ich han uf dem pic alles gseh woni muess wüsse! solang das scheissorange Logo so gross mit Hintergrund ufem Shirt prangered, so lang werd ich keis Neus meh chaufe Punkt.

    Quelle: NZZ

    650 Millionen Dollar und Hollywood-Flair: Die Seattle Kraken erobern die NHL

    Nach 97 Jahren Abstinenz kehrt die Musikhochburg Seattle als 32. Team in die NHL zurück. Das Comeback kostet viel Geld – es wird unter anderem vom legendären Filmproduzenten Jerry Bruckheimer bereitgestellt. Zum ersten Kader könnten ab Mittwoch auch Schweizer Profis gehören.

    Nicola Berger16.07.2021, 12.47 Uhr

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    Spielt der Schweizer Dean Kukan (links) künftig in Seattle?

    Imago

    Seattle hat der Welt vieles gegeben, Musik vor allem: Jimi Hendrix, Nirvana, Pearl Jam, die Riot-Grrl-Bands der 1990er, The Briefs. Aber was den Profisport angeht, fristet die progressive Westküstenmetropole bis anhin ein eher unscheinbares Dasein. Gewiss, die Seahawks gehören im American Football seit Jahren zur Elite und gewannen 2013 den Super Bowl. Aber sonst?

    Die Basketballer der SuperSonics verliessen die Stadt nach einem Disput ums Stadion vor 13 Jahren in Richtung Oklahoma City. Die lange vom Technologiekonzern Nintendo kontrollierten Baseballer der Mariners haben in 44 Jahren null Titel gewonnen. Und in der NHL war Seattle seit 1924 überhaupt nicht mehr vertreten. Das ändert sich nun: 650 Millionen Dollar Lizenzgebühr hat eine Investorengruppe um den Filmproduzenten Jerry Bruckheimer («Con Air», «Armageddon», «Pearl Harbor») bezahlt, damit Seattle ab dem Herbst als 32. Team zur besten Eishockey-Liga der Welt gehört.

    Die Kosten für den Zutritt zur boomenden Liga sind in den letzten Jahren explodiert: Die Philadelphia Flyers hatten 1967 noch 2 Millionen Dollar zu entrichten, bei den Minnesota Wild waren es zur Jahrtausendwende 80 Millionen und beim Liga-Eintritt der Vegas Golden Knights 2017 bereits 500 Millionen. Für die milliardenschweren Besitzer ist es trotzdem ein lohnendes Geschäft; Teams in den grossen vier Profisport-Ligen Nordamerikas sind trotz der Pandemie dank exorbitanten Medienrechts-Verträgen vor allem eines: Gelddruckmaschinen.

    Nirvana-Platten in der Zeitkapsel

    Die Seattle Kraken haben in den letzten Monaten einige Merchandise-Rekorde gebrochen. Bei der Namensfindung trafen die Macher einen Nerv, Bruckheimer und Co. hatten sich mit fünf Möglichkeiten befasst. 2020 steckten sie in einer PR-Aktion einen versiegelten Umschlag mit den fünf Namen in eine Zeitkapsel in Seattles Wahrzeichen, den Space Needle, dazu: eine Aktie des Inhabers der Namensrechte für das Stadion und Nirvana-Platten. 2062 soll das Geheimnis gelüftet werden, dann soll sich in der Retrospektive zeigen, ob Kraken die richtige Wahl war.

    Im Kampf um Aufmerksamkeit und Relevanz ist jedes Mittel recht, es dürfen gerne auch sinnfreie Sätze sein. Ron Francis, der General Manager Seattles, sagte etwa, es sei existenziell wichtig, dass der Name und das Logo etwas auslösten, wenn man sich das Trikot überstreife: Stolz nämlich. Und es soll sich bitte schön auch nobel anfühlen. Nun ist ungeklärt, wo genau die Noblesse eines blindwütig tötenden, aus nordischen Sagen bekannten, fiktiven Monsters mit einer endlosen Anzahl Tentakel zu finden ist. Aber die Wahl fiel trotzdem auf Kraken – was gut zum Investor Bruckheimer passt. Seine «Fluch der Karibik»-Reihe mit Johnny Depp hat das Ungeheuer auch in Hollywood zum popkulturellen Phänomen gemacht.

    Ehe die Kraken am 12. Oktober mit dem Rest der Liga in die Saison 2021/22 starten, brauchen sie ein Team. Bis dato steht mit dem kanadischen Stürmer Luke Henman ein einziger Spieler unter Vertrag. Das wird sich am Mittwoch ändern, im Expansion-Draft; Seattle darf sich dann von allen 31 Teams einen Spieler aussuchen – die Konkurrenz darf jeweils 10 Spieler benennen, die nicht selektioniert werden können. Das Prozedere bietet fast endlose Möglichkeiten, die Szenarien halten die Liga seit Monaten auf Trab.

    Es dürfte für Seattle eine Herausforderung werden, den Draft ähnlich erfolgreich zu gestalten, wie dies vor vier Jahren die Golden Knights taten. Vegas liess sich von manchen Teams üppig dafür kompensieren, dass es von gewissen Spielern abliess. Und erreichte gleich in der ersten Saison des Bestehens sensationell den Stanley-Cup-Final. Dave Hakstol wird Headcoach der neuen Franchise.

    Dave Hakstol wird Headcoach der neuen Franchise.

    Matt Rourke / AP

    Kukan als möglicher Zuzug

    Zum Spielerpool, aus dem sich der Sportchef Francis bedienen darf, könnten auch Schweizer gehören. Doch die grossen Namen – Roman Josi, Nino Niederreiter, Kevin Fiala, Timo Meier und Nico Hischier – werden von ihren Arbeitgebern keine Freigabe erhalten. Am realistischsten scheint aus heutiger Warte, dass der 28-jährige Verteidiger Dean Kukan von den Columbus Blue Jackets den Weg nach Seattle findet.

    Der Expansion-Draft in der Nacht auf Donnerstag dürfte exzellente Unterhaltung bieten; anzunehmen ist, dass prominente Söhne und Töchter Seattles die Selektionen ankündigen. Mit öffentlichkeitswirksamen Inszenierungen kennen sich Bruckheimer und Co. aus. Der Expansion-Draft wird in Nordamerika live übertragen, wer einen Stream findet, kann auf ESPN 2 den Einschätzungen des früheren ZSC-Centers Dominic Moore lauschen.

    Die neue Halle scheint ziemlich klein zu sein oder täuscht das auf den Foto`s?


    Ps. nachgeschaut:

    Kapazität Valascia: 7000

    Kapazität Nuovo Valascia: 6775

    Naja, wenn sie etwas mehr als die Hälfte von unserer neuen Halle an Zuschauern fasst, wird sie auch nur etwas mehr als die Hälfte so gross sein wie unsere ;)
    Sieht heimelig aus, sicher auch cool und gibt bestimmt ne geile Atmosphäre!

    ....wie sonst kann man so lange den FCZ supporten, wenn es in der Stadt einen viel besseren Verein gibt? 😎

    uhhh Ralf jetzt bisch uf dünnem iis! 8o
    ich werd wohl nie verstah wiemer ZSC & Niederhalsi-Fan chan sii! das passt eifach nöd zäme! die ghöred zu dä waldbuebe in schlumpfhausen! ^^

    nö, nume pöschwies!

    uitikon isch ja offne vollzug…dete chönt ich ja eifach wieder use laufe, also lönds mich nume is pöschwies! :rofl:


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    Halb-Offe und mir händ au e "gschlossni"! d'Lag isch aber schönner als in Rägesdorf also überlegs dir s'nächstmal :D

    Hmmmmm...... ich bin einfach für die fairere Mannschaft. Also: Entweder für Simulanten-Imobile oder Schwalben-Sterling - fantastisch!

    (ICH FREUE MICH AUF DIE NEUE EISHOCKEY-SAISON!)

    Danke Colin! Du sprichst mir aus der Seele! Wenn mir die EM etwas gezeigt hat, dann, dass Büne schon recht hatte ;)

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    Das will nicht heissen, dass ich nicht das Eine oder Andere geile Spiel an der EM gesehen hätte aber insgesamt ist Fussball für mich einfach mehhh im Vergleich zu Hockey!

    Freue mich sehr auf die kommende Saison! Hab während den Vorbereitungsspielen Ferien und auf den Septemberdienstplan habe ich Einfluss genommen mit dem Spielkalender vor mir liegend ;)

    In diesem Sinne, ZSC und suscht gaaar nüt!

    ......und was freu ich mich auf unseren Hockeytempel! So sehr, dass ich mir überlege, auf die Business-Membership zu sparen........

    Ciao Snowcat

    :thumbup: Danke für diesen Beitrag, den ich zu 100% so unterstützen kann. Da mir schniepeschnurzegal ist, was andere von mir denken, sage ich Dir das gerne hier vor Ort! Zudem kenne ich deine Telefonnummer nicht ;)

    Obschon ich mittlerweilen brutal Corona- bzw. Coronamassnahmenmüde bin (arbeite im Justizvollzug und darf, Kanton sei dank, vermutlich noch viel länger als die Meisten hier drinn jede Minute bei der Arbeit diese Scheissmaske im Gesicht tragen) und ich das Thema eigentlich am liebsten komplett ignoriere bzw. verdränge, habe ich dein ganzes Post durchgelesen und bin dir dankbar für diese Auflistung der Fakten. Gibt einen guten Überblick über die ganze Katastrophe!

    Gruess und en schöne Tag

    Thomi