jetzt ist es ulli forte tatsächlich gelungen, 2x mit niederhasli abzusteigen. dass letzte mal nur am grünen tisch gerettet.
fairerweise muss man aber sagen, dass er beide male erst kam, als der scherbenhaufen schon angerichtet war!
jetzt ist es ulli forte tatsächlich gelungen, 2x mit niederhasli abzusteigen. dass letzte mal nur am grünen tisch gerettet.
fairerweise muss man aber sagen, dass er beide male erst kam, als der scherbenhaufen schon angerichtet war!
Zitat von MushuJa, unser Restprogramm spricht schon eher für uns. Aber wir sind die einzigen ohne Trainer; oK; dafür mit einem Projekt ...
Meine Gefühle für nächsten Samstag sind nicht gut. Dann könnte es noch überall massiv "räble"!! Aber nachher Thun, Luzern und SG; alles Teams, die ähnlich schlecht "laufen". Und da müssten die Heimspiele helfen ...
Aber nervaufreibend.
denke dass jetzt alle von 3-9 gröberes muffensausen haben. ausser vielleicht xamax und lugano, die einzigen die einen lauf haben.
nur die letzten 3-4 wochen angesehen ist thun in einer noch übleren negativspirale als alle anderen. würde mich daher nicht wundern, wenn sie bis runde 36 noch auf platz 9 durchgereicht werden.
und wie gesagt, stand heute sind wir auf niemanden angewiesen, wir habens in den eigenen füssen...
ps. spätestens nach der barrage, hoffe allerdings schon (deutlich) vorher, wissen wir ob der 5. mai der neue stadtzürcher feiertag wird! ![]()
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Folgen von «Football Leaks»
Strafverfahren und Blicke hinter die glänzende Fassade
Die Enthüllungsplattform «Football Leaks» gewährt seit Oktober 2015 immer umfangreichere Einblicke in das milliardenschwere Geschäft mit dem Fussball. Zunächst veröffentlichte Rui Pinto, möglicherweise unterstützt von Helfern, Transfersummen sowie Details aus Verträgen zwischen Spielern und Klubs. Es kam beispielsweise heraus, dass Real Madrid für den Waliser Gareth Bale deutlich mehr Geld an Tottenham Hotspur überwiesen hatte, als offiziell kommuniziert; der Transfer dürfte seinerzeit der teuerste der Welt gewesen sein.
Ausserdem wurden skurrile Details publik, zum Beispiel eine Abmachung des FC Liverpool mit dem Italiener Mario Balotelli: Dieser erhalte eine Prämie, sofern sein Verhalten dem entspreche, was sich für einen Spieler des Klubs gebühre.
Spätere Enthüllungen liessen Zweifel daran aufkommen, wie konsequent der Fussball in der Dopingbekämpfung agiert. Vor dem Champions-League-Final 2017 behandelte der Teamarzt von Real Madrid den Spieler Sergio Ramos mit einem anderen Entzündungshemmer, als er auf dem verpflichtenden Formular vermerkte hatte. Nach dem Spiel duschte Ramos, bevor er die geforderte Dopingprobe abgab. Dank «Football Leaks» wurde bekannt, dass beide Vergehen folgenlos blieben.
Andere Vorwürfe lösten Strafverfahren und Ermittlungen aus:
Im Januar 2019 wurde der Portugiese Cristiano Ronaldo wegen Steuerhinterziehung zu zwei Jahren Haft auf Bewährung und einer Busse von 18,8 Millionen Euro verurteilt. Er hatte über Briefkastenfirmen auf den britischen Jungferninseln und in Irland Einnahmen am spanischen Fiskus vorbeigeschleust. Ronaldo einigte sich vor der Gerichtsverhandlung mit der Steuerbehörde auf das Strafmass.
Im Februar 2019 akzeptierte auch der Trainer José Mourinho eine Bewährungsstrafe und eine Busse von knapp zwei Millionen Euro. Der Portugiese hatte in seiner Zeit bei Real Madrid seine Bildrechte einer Firma übertragen, um Steuern zu sparen. Ausserdem hatte er ähnlich wie Ronaldo Briefkastenfirmen in der Karibik gegründet, um nur Bruchteile seiner Werbeeinnahmen versteuern zu müssen.
In den USA laufen Ermittlungen gegen Ronaldo wegen mutmasslicher Vergewaltigung. Ein Dokument soll belegen, dass sein mutmassliches Opfer Schweigegeld erhielt. Ronaldo bestreitet die Vorwürfe.
Der Oberwalliser Staatsanwalt Rinaldo Arnold sah sich dem Vorwurf der Vorteilsnahme ausgesetzt. Arnold ist mit Fifa-Präsident Gianni Infantino befreundet und wurde von diesem zu Fussballanlässen eingeladen. Das Strafverfahren gegen Arnold wurde am 10. April eingestellt, der Kanton trägt die Kosten.
Darüber hinaus haben die Erkenntnisse aus «Football Leaks» sportpolitische und sportrechtliche Konsequenzen:
Der Europäische Fussballverband Uefa ermittelt seit März gegen Manchester City. Der Klub soll Financial-Fairplay-Vorschriften verletzt haben.
Die Planspiele von Fifa-Präsident Infantino, Vermarktungsrechte für 25 Milliarden Dollar an ein Konsortium abzutreten, lösen Proteste aus, auch von Fussballfunktionären. Vor allem die Uefa forciert angesichts publizierter Details ihren Widerstand gegen das Projekt. Damit ist es unwahrscheinlicher geworden, dass Infantino die Idee durchsetzen kann.
Sebastian Bräuer
NZZ am sunntig:
Football Leaks
Die dunkle Seite des Whistleblowers
Rui Pinto hat über die Plattform «Football Leaks» krumme Machenschaften entlarvt. Doch seine Motivation ist unklar. Sein Haftbefehl erweckt den Eindruck, der Portugiese sei von Geldgier getrieben. Ein Schweizer Staatsanwalt verzichtete auf eine Kooperation. Von Sebastian Bräuer
Seit dem 22. Januar ist der beste Fussballer der Welt ein verurteilter Steuerhinterzieher. Nur dank der Enthüllungsplattform «Football Leaks» erfuhr die Welt, dass Cristiano Ronaldo Einnahmen in Steueroasen verschob. Ohne die Plattform hätte es kein Verfahren gegeben. Der portugiesische Stürmer kam mit einer Busse und einer Bewährungsstrafe davon, er verliess den Gerichtssaal mit breitem Grinsen.
Bereits seit dem 16. Januar ist sein Landsmann Rui Pinto, Fussballfan seit Kindesbeinen, Studienabbrecher, Whistleblower, kein freier Mann mehr. Erst stand der 30-Jährige in Budapest unter Hausarrest, seit März sitzt er in Lissabon in Untersuchungshaft. Ihm drohen zehn Jahre Gefängnis.
Es könnte der Eindruck entstehen, der Ausnahmefussballer werde vom Rechtsstaat besser behandelt als der Gründer von «Football Leaks». Der eigentliche Bösewicht werde weniger hart angefasst als der Aufklärer.
Viele haben diesen Eindruck. Fussballfans fordern auf Transparenten die Freilassung des Mannes, der mit «Football Leaks» noch weitaus mehr in Gang gebracht hat als den Prozess gegen Ronaldo (siehe Zusatztext). Politiker besuchen ihn öffentlichkeitswirksam im Gefängnis. Für sie ist der 30-Jährige ein Held, der Korruptionsfälle und geheime Absprachen im Fussballgeschäft aufgedeckt und sich die Fussballmafia zum Feind gemacht hat.
Treffen an der Autobahn
Aber so eindeutig sind die Rollen von Gut und Böse nicht verteilt. Der elfseitige Haftbefehl der Lissabonner Staatsanwältin Patrica Barao, auf dessen Grundlage der 30-Jährige in Budapest festgesetzt wurde, lässt vom Bild des selbstlosen Saubermanns wenig übrig. Laut der Staatsanwaltschaft war Pinto lange Zeit keinesfalls vom Drang getrieben, den Fussball wieder sauberer zu machen, wie er heute beteuert. Sondern von Geldgier.
Am 30. September 2015 öffnete Pinto laut dem Haftbefehl unrechtmässig die E-Mail-Postfächer mehrerer Funktionäre von Sporting Lissabon sowie die Plattform des Rechtsdienstes des Klubs. Ebenso verschaffte er sich offenbar Zugang zu vertraulichen Daten von Doyen Sports Investments, einer maltesischen Firma, die für Fussballklubs bei Transfers Finanzierungslösungen organisiert.
Direkt im Anschluss veröffentlichte Pinto anonym erste vertrauliche Informationen, zum Beispiel Gehälter von Sporting-Spielern, deren Höhe für Empörung sorgte. Er publizierte auch einen sittenwidrigen Vertrag von Doyen mit dem niederländischen Erstligisten Twente Enschede. Am 3. Oktober soll er sich unter dem Tarnnamen «Artem Lobuzov» per E-Mail an Doyen-Sports-Gründer Nélio Freire Lucas gewandt haben. «Artem Lobuzov» habe Lucas mitgeteilt, er sei bei Erhalt einer «grosszügigen Spende» bereit, von der Veröffentlichung weiterer vertraulicher Informationen abzusehen.
Was dann geschah, liest sich in dem Haftbefehl wie ein Krimi. Der Doyen-Sports-Gründer erstattete in Lissabon Anzeige ge- gen «Artem Lobuzov». Gleichzeitig liess er sich mit diesem auf einen E-Mail-Austausch ein und erfuhr, dass dem mutmasslichen Hacker eine Zahlung zwischen 500000 und 1000000 Euro vorschwebe. «Artem Lobuzov» trat forsch auf. Er schrieb, die Details seien von Anwälten zu klären. Er werde sich bei der Verhandlung von Anibal Pinto vertreten lassen, einem Juristen, der trotz demselben Namen nicht mit Rui Pinto verwandt ist.
Am 21. Oktober kam laut dem Haftbefehl ein Treffen an einer Autobahntankstelle bei Oeiras, westlich von Lissabon, zustande. Lucas von Doyen Sports liess sich vom Anwalt Pedro Henriques begleiten und trug im Auftrag der Ermittler ein verstecktes Aufnahmegerät. Anwesend waren im Hintergrund auch Vertreter der Justizpolizei. Anibal Pinto soll im Namen von «Artem Lobuzov» schnell zur Sache gekommen sein: Er wolle für diesen einen Vertrag unterzeichnen. Sein Mandant sei bereit, das Geld in Jahresraten zu erhalten, verteilt über drei bis fünf Jahre. Er garantiere absolute Verschwiegenheit.
Hartnäckig soll Anibal Pinto die wahre Identität des Mannes verschwiegen haben. Doch im Verlaufe des Treffens unterlief dem Anwalt offenbar ein Fehler. Nuno Tiago Pinto, Journalist beim Magazin «Sabado», schildert ihn gestützt auf mehrere Quellen so: Anibal Pinto habe geprahlt, die Fähigkeiten seines Mandanten als Hacker seien hervorragend. Er habe in der Vergangenheit Geld von einer Bank in den Kanalinseln abgezweigt.
Diese Information dürfte den Ermittlern genügt haben, Rui Pinto zu enttarnen. Denn er hatte sich zwei Jahre vorher, am 13. September 2013, tatsächlich Zugang zu einem Server der Caledonian Bank verschafft. Er öffnete laut «Sabado» vertrauliche E-Mails und entwendete auf diese Weise Benutzernamen sowie Passwörter von Kunden. Auch damals kam es zu einem juristischen Tauziehen, bei dem sich Rui Pinto von Anibal Pinto vertreten liess. Es war nicht schlau von Letzterem, mit dieser Vorgeschichte beim Treffen an der Autobahnraststätte anzugeben.
Bereits bei der Tat im Jahr 2013 soll Pinto primär das Ziel verfolgt haben, sich zu bereichern. Sie geschah, lange bevor er sich mit den Mächtigen des Fussballs anlegte. Laut einer späteren Strafanzeige der Caledonian Bank überwies Pinto am 18. September 46857 Dollar 26 auf sein eigenes Konto bei der Deutschen Bank in Lissabon. Einen knappen Monat später soll er auf dasselbe Konto 310000 Dollar abgezweigt haben.
Der rechtmässige Kontobesitzer bemerkte den grösseren Transfer und veranlasste die Bank zu einer Untersuchung. Die IP-Adresse, von der die Zahlung in Auftrag gegeben wurde, gehörte zur Universität in Porto, wo Pinto zeitweise Geschichte studierte. Laut «Sabado» willigte er sofort ein, die grössere Summe zurückzugeben, behauptete jedoch, der kleinere Transfer sei rechtmässig.
Es folgten Gespräche, in denen der Anwalt Anibal Pinto für seinen Mandanten einen Vergleich ausgehandelt haben soll: Er habe nur die Hälfte der 46857 Dollar 26 zurückzahlen müssen. Viel spricht dafür, dass die Bank die Angelegenheit rasch aus der Welt schaffen wollte, um nicht als Institut gebrandmarkt zu werden, das Sicherheitslücken hat. Trifft das zu, lässt sich sagen: Die Bank liess sich erpressen – vom Sohn eines Schuhdesigners aus Vila Nova de Gaia, der zum Zeitpunkt der Tat noch nicht einmal 25 Jahre alt war.
Dieser frühe Erfolg könnte Pinto ermutigt haben, so forsch aufzutreten, wie ihn die Fussballwelt heute kennt.
Erst im Februar 2016, vier Monate nach dem gescheiterten mutmasslichen Erpressungsversuch an der Autobahntankstelle, traf sich Pinto erstmals mit einem Vertreter des Magazins «Der Spiegel». Erst dann begann er, sich mithilfe von Medien als Whistleblower zu inszenieren, diesmal zunächst unter dem Tarnnamen «John». Der «Spiegel» wertete die erhaltenen Dokumente mit dem Recherchenetzwerk European Investigative Collaborations aus, zu dem auch Tamedia-Medien aus der Schweiz gehören.
Kontakte in die Schweiz
Pinto wollte nicht nur aktiv mit Journalisten kooperieren, sondern auch mit Staatsanwälten. Offenbar getrieben von der Hoffnung, dass jede Ermittlung, die auf Basis seiner Informationen ins Rollen kommt, sein Image als Vorkämpfer für einen sauberen Fussball unterstreicht.
Er streckte seine Fühler in viele Richtungen aus. Jetzt treibt Staatsanwälte in halb Europa die Frage um, wie sie mit Pinto umgehen sollen. Nicht nur jene in Lissabon, die darüber zu entscheiden haben, ob er sich selbst strafbar gemacht hat. Sondern auch jene, die sich überlegen, ob sie auf Basis seiner Informationen gegen Fussballfunktionäre und Spieler vorgehen sollen. Das Problem: Sie wissen nicht, welche Gesetze Pinto bei der Beschaffung der Daten verletzt haben könnte. Der Whistleblower selbst hat sich dazu bis heute nie klar geäussert.
Frankreichs Justiz ist dennoch sehr an einer Kooperation interessiert. Pinto traf sich im November 2018 in Paris mit dem Parquet National Financier. Auch ein Schweizer Staatsanwalt stand mehrfach mit dem Whistleblower und mit dessen Anwalt William Bourdon in Kontakt. Die erste Sondierung von Damian Graf, einem Experten für Wirtschaftsdelikte aus Stans, fand am 10. Dezember 2018 statt. Also zu einem Zeitpunkt, als Pintos Identität der Öffentlichkeit noch unbekannt war. Er agierte damals öffentlich immer noch unter dem Tarnnamen «John». Der letzte Kontakt kam am 26. Februar 2019 zustande, als Pinto bereits unter Hausarrest stand.
Graf ermittelte in jenem Zeitraum wegen des Verdachtes auf Vorteilsnahme gegen seinen Walliser Berufskollegen Rinaldo Arnold, einen Freund von Fifa-Präsident Gianni Infantino. Arnold hatte sich von Infantino zu Fussballanlässen einladen lassen. Pinto wäre bereit gewesen, nicht nur E-Mails zwischen den beiden Männern herauszugeben, sondern auch weiteres Material über die Fifa. Von Budapest aus bat er seinen Anwalt Bourdon, noch einmal beim Schweizer Staatsanwalt nachzuhaken, wie es um die Sache stehe.
Doch am Ende blockte Graf ab. Offiziell geschah dies, weil der Ermittler die E-Mails in der Zwischenzeit lückenlos von dem Beschuldigten selbst sowie von der Fifa erhalten hatte. So steht es in der 20-seitigen Einstellungsverfügung vom 10. April.
Graf hat das Verfahren gegen Arnold abgeschlossen: Er verzichtete auf eine Anklage. Jetzt beabsichtigt er, sich wieder auf andere Themen zu konzentrieren. Er erklärt in Bezug auf Pintos Angebot, ihm weitere Informationen aus der Schattenwelt des Fussballs zuzustellen: «Ich führe kein anderes Verfahren in diesem Zusammenhang.» Es ist nicht ausgeschlossen, dass Graf Bedenken bekam, E-Mails von Pinto zu verwenden, weil die Herkunft der Dokumente ungeklärt ist. Und ebenso, weil an der Selbstlosigkeit des Whistleblowers Zweifel bestehen.
«Pinto ist nicht der Einzige»
William Bourdon könnte helfen, die Bedenken aus der Welt zu schaffen. Der heutige Anwalt des Portugiesen gehört zu den prominentesten Protagonisten seines Metiers. Er hat in der Vergangenheit bereits Edward Snowden sowie die Banken-Whistleblower Hervé Falciani und Antoine Deltour vertreten.
Es dauert mehrere Tage, Bourdon zu erreichen. Als er schliesslich zurückruft, befindet er sich gerade an einem Flughafen. Er stellt umgehend klar, nicht viel Zeit zu haben vor der anstehenden Reise. Die Vorwürfe gegen seinen Mandanten seien «komplett unbegründet», sagt er: «Pinto sollte nicht in Gewahrsam sein. Wir erwarten, dass er so bald wie möglich freigelassen wird.»
Konkret weist Bourdon den Vorwurf der versuchten Erpressung von Doyen Sports zurück. Pinto habe die Drohung seinerzeit nicht wahr gemacht. Für eine Tat, die nicht geschehen sei, könne niemand verurteilt werden. Darüber hinaus sagt Bourdon: «Pinto ist nicht der einzige Whistleblower hinter ‹Football Leaks›.»
Aber Bourdon nennt keine Namen, und er verweigert auch jede Aussage zur Herkunft der Informationen. Rui Pintos Motiv bleibt fragwürdig – und seine Geschichte komplexer, als Transparente in Stadien suggerieren.
egal was xamax heute macht...
...wir haben noch xamax, thun, luzern und san gallen. zwei davon zu hause. wenn wir das nicht packen sind wir mehr als selber schuld!
da aber hinter basel und yb alle gleich schlecht drauf sind, bin ich zuversichtlicher als noch vor 2 wochen. 4 punkte gegen xamax und san gallen dürften reichen.
Zitat von Sevi
das stimmt schon, mann muss aber auch locker flockig mit 20 Punkten Vorsprung durchmarschieren wie der FCZ dazumals... 1 Punkt Vorsprung reicht auch. Und Rietiker will im B angeblich auch mit einem Budget von 18-19 Mio arbeiten, da sollte mit den richtigen Leuten in der Führungsetage der Aufstieg klappen in den nächsten 1-2 Jahren.
sie wollen auch im b 8 millionen mehr ausgeben als einnehmen? ![]()
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Zitat von Larryhttps://www.blick.ch/sport/fussball…id15294877.html
Bernhard Heusler (56) und Georg Heitz (49), die als Präsident und Sportdirektor des FC Basel für acht Titel in Serie stehen, sollen Rekordmeister GC wieder auf die Beine helfen.
Da kann ja eigentlich nichts schief gehen. Sie werden ab- aber auch wieder aufsteigen. Der neue Präsi macht Nägel mit Köpfen!
aufsteigen schon, die frage ist wann! wenn lausanne unten bleibt oder der a club welcher taucht, ist das bedeutend härtere konkurrenz als es der fcz im b hatte! aarau und winti werden auch nicht schwächer.
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nzz:
Sauerstoff für den angeschlagenen FC Zürich
Derweil sich der FCZ-Präsident Ancillo Canepa in Verschwörungstheorien verstrickt, gewinnt der FC Zürich gegen den FC Sion glückhaft 1:0. Der mässige und von Zufälligkeiten gesteuerte Match zeugt von purer Angst.
Die Super League bietet einen Running Gag. Der kleine FC Thun gewinnt seit Wochen kein Meisterschaftsspiel mehr, ist aber immer noch im 3. Rang klassiert. Man kann die Tabelle noch so lange betrachten, man kann noch so lange rechnen – es ist keine Sinnestäuschung. Im Berner Oberland wissen sie selbst nicht, warum dem immer noch so ist.
Das Spiel zwischen dem FC Zürich und dem FC Sion lieferte am Sonntag Antworten. Die Liga ist von einer Nivellierung gegen unten erfasst, der Abstand zwischen dem FC Thun und Xamax, das den 9. Tabellenrang belegt, beträgt lediglich sieben Punkte. Viel ist auf Zufälligkeiten zurückzuführen, oft spielt auch die Angst mit. Im Letzigrund wurde kein Schönheitspreis vergeben, konkrete Gedanken an eine Spielkultur und an den Trainer Lucien Favre verboten sich. Der Match hätte auch andersherum enden können, zugunsten des FC Sion, dessen Leistungsvermögen seit Monaten in einem Graubereich zu orten ist und der damit in der Super League in bester Gesellschaft ist.
Gut möglich, dass die Protagonisten des FC Sion hinterher die Redewendung vom «erarbeiteten Glück» in den Mund genommen hätten, hätte Bastien Toma nach der Pause die beste Torchance verwertet und die Zürcher in noch grössere Selbstzweifel gestürzt. Aber Toma traf nicht. Etwas später flog ein abgelenkter Schuss des Sitteners Pajtim Kasami ebenso an die Torumrandung wie Sekunden danach ein Kopfball des Zürchers Mirlind Kryeziu, ehe Stephen Odey nach 69 Minuten das 1:0 glückte. Weit oben im Stadion klatschte der gesperrte FCZ-Trainer Ludovic Magnin, und die Präsidentengattin Heliane Canepa bewegte sich unbeschwert zum eingespielten Kiss-Song «I Was Made for Lovin’ You». Plötzlich war Leichtigkeit da, wenigstens für Sekunden.
Das «erarbeitete Glück»
Was danach der FCZ bot, zeugte von purer Angst. Gefestigt ist da nichts. «Das Glück fiel heute nicht vom Himmel», sagte der FCZ-Captain Kevin Rüegg, «wir haben es uns erarbeitet.» Da war sie, die Redewendung, die als Erklärung taugt, auch wenn’s nicht viel zu erklären gibt. Die frustrierten Spieler des FC Sion winkten bei Interview-Anfragen ab, einer nach dem anderen, und der Trainerassistent Marco Otero liess alle lauthals wissen, dass «die Spieler jetzt nichts mehr reden, weil sie sonst drei Spielsperren erhalten».
Wie schnell verletzt doch die Fussballerseele sein kann. Otero spielte auf Vorkommnisse im Cup-Halbfinal zwischen dem FC Zürich und dem FC Basel (1:3) an, in dem eine Rudelbildung auf dem Terrain unter anderem zu drei Spielsperren gegen Magnin und zu je einer Cup-Suspension für den FCZ-Präsidenten Ancillo Canepa und den FCZ-Assistenztrainer René van Eck führte. Der FCZ rekurriert. Magnin behauptet, gegenüber dem Referee das Wort «Betrüger» nie benutzt zu haben. Im Communiqué des Schweizerischen Fussballverbands ist hingegen zu lesen, dass Magnin den Schiedsrichter «mehrfach» als «Betrüger» beschimpft habe. Beruhigend ist, dass am Sonntag auf der FCZ-Trainerbank nicht viel hochkochte. Wenn Angst und Besorgnis grassieren, steigt die Temperatur selten. Van Eck, am letzten Donnerstag noch mitten im Getümmel und jetzt als Stellvertreter Magnins agierend, verhielt sich nicht wie ein brüllender Löwe, sondern wie ein Lamm. Wieder einmal gewinnen, egal wie, klatschen, tanzen – «I Was Made for Lovin’ You».
Irritierend äusserte sich der FCZ-Präsident Canepa im «Sonntags-Blick» über die Wogen im Cup-Halbfinal und deren Folgen. Er ist auch mit Distanz der Meinung, dass da «aus einer Mücke ein Elefant» gemacht werde, dass die Schiedsrichter «in gewissen Momenten» überfordert seien und dass der Verband am FCZ und an Magnin «ein Exempel statuiert» habe. Canepa werkelt an einer Verschwörungstheorie – alle gegen den FCZ. Er zeigt keine Reue, keine Selbstreflexion, kein Eingeständnis und leistet eine Offenbarung. Im negativen Sinn. Als wäre die überhitzte Team- und Klubführung im Cup-Halbfinal nicht in einen Zustand der Überforderung gefallen.
Warten auf die Entwicklung
Als Canepa im Februar 2018 den Trainer Uli Forte durch Ludovic Magnin ersetzte, sagte er in der «NZZ am Sonntag»: «Kann ein Trainer eine Mannschaft weiterentwickeln, kann er 10 Jahre bleiben.» Etwas mehr als ein Jahr später, Ende April 2019, ist nicht eine Weiterentwicklung zu konstatieren, sondern ein Rückschritt, der laut dem Sportchef Thomas Bickel Korrekturen nach sich ziehen wird. Vor diesem Hintergrund ist der Temperaturanstieg beim Geldgeber Canepa nachvollziehbar. Fehlender Erfolg fällt ökonomisch letztlich auf ihn zurück. Und irgendwann müsste etwas weiterentwickelt werden, sonst verstrickt sich Canepa noch mehr in Verschwörungstheorien, die willkommen sind, wenn die Spirale nach unten dreht.
Der 1:0-Erfolg gegen den FC Sion hält die Spirale an. Am nächsten Samstag darf sich der FC Zürich beim FC Basel versuchen. Der FC Thun spielt am Sonntag gegen Xamax. Gut möglich, dass die Berner Oberländer nach dem kommenden Wochenende immer noch Dritte sind. Nehmt ihn nicht aus dem Spiel, den Thuner Running Gag.
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verdienter sieg, attraktive partie. der fcz hat sich spielerisch tatsächlich gefangen. sieht der sache vom letzten sommer/herbst doch um einiges ähnlicher als die gurkenspiele von februar bis vorletzte woche!
van eck auch sehr temperamentvoll an der linie, aber trotzdem beruhigend, sachlich und professionel an der seite. das 2. spiel von ihm ohne magnin, der zweite sieg!
eigentlich müsste man die sperren gegen magnin intern um 68 spiele verlängern, dann hat man mal 2 saison lang ruhe!
ich denke mit einem sieg in neuenburg ist man durch! aber noch ist alles offen zwischen platz 3-9...
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Zitat von Der WeiseFinde es noch speziell, die Führung des ZSC wird kritisiert wegen den vielen Trainerwechseln in den letzten Jahren, so in etwa null kontinuität usw. Die gleichen Leute fordern aber ultimativ den Kopf von Magnin und einen sofortigen Trainerwechsel.
Ich bleibe dabei, wir haben keine Stürmer, und ich möchte mit Magnin durch dieses Wellental gehen. Endlich mal einen Weg weitergehen, und der Weg wird uns nicht in die Barrage führenn!
falsch! der zsc wird von mir kritisiert wegen der absolut inkompetenten sportlichen führung. und das schon seit jahren. die vielen trainerwechsel sind nur eine direkte folge dieser inkompetenz.
der zsc sieht sich ausserhalb nhl/khl als big player. und zumindest finanziell ist er das auch. der fcz dürfte sich von allen proficlubs der welt budgetmässig im hinteren viertel bewegen. da sind die ansprüche schon nicht ganz die selben. aber mit stürmern dürfte man trotzdem in die saison starten, hat nichts mit dem budget, sondern hauptsächlich mit inkompetenz und selbstüberschätzung im vorstand zu tun...
ich möchte ja auch am liebsten mit magnin da durch. ich finde ihn auch immer noch wesentlich besser, als ihn viele sehen. ich wiederhole mich: auch pep guardiola wird in keiner liga der welt meister, wenn er eine ganze saison ohne stürmer spielen muss und in der selben saison permanent 5-10 (erweiterte) stammspieler verletzt sind.
ABER: es gibt situationen da gehts nicht mehr, da brauchts irgend einen impuls. und den setzt du halt am ehesten beim trainer...ist nicht meine idee, läuft einfach so, seit jahrzehnten!
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eigentlich ein ganz ordentlicher auftritt heute. zumindest wieder mal hoher unterhaltungswert und mehr fcz torchancen als die letzten 4 spiele zusammen! aber einmal mehr: mit stürmern hätte der fcz tore geschossen...
was veranlasst eigentlich einen vorstand, eine mannschaft mit einer 0-stürmer strategie in die saison zu schicken? odey wäre in jeder anderen super league mannschaft bestenfalls stürmer nummer 3-4. was sucht ceesay eigentlich auf dem fussballplatz?
wenn man schon keine stürmer hat, wieso spielt kolloli und schönbi nicht von anfang an? trotz vielen (verständlichen) verletzungsbedingten umstellungen, wird die mannschaft zusätzlich oft sämi mässig durcheinander gewirbelt und verunsichert.
da eher im tösstal ein vulkan ausbricht, als das der trainer gewechselt wird, kann man nur noch darauf hoffen, dass die letzten 6 meisterschaftsspiele mit dem gleichen biss und intensität geführt werden wie der 1/2 final gegen basel und dass vanins, kolloli und schönbi in diesen spielen zur stammformation gehören. dann können wir uns vielleicht um die barrage mogeln. vielleicht...![]()
ps. auch der bald 60-jährige nef gehört nicht zu den schlechtesten fcz spielern...
ps2. wenn ein trainer nach diesem spiel dem schiri direkt eine mitschuld an der niederlage gibt, lebt er auch nicht mehr wirklich in der realität! (der trainer, nicht der schiri!)
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Ich glaub, ich wird noch Fan vom Chläusi...
![]()
jetzt sind wir schon zu dritt, welche die eigentlichen probleme ansprechen! gäll mushu!
de chläusu tüpft so öppis vo de nagel uf de chopf! im mü bereich! ![]()
Zitat von ZSC4EZum Grossteil hat doch SL die heutige Berner Mannschaft zusammengestellt.
keine ahnung, war auch nicht ganz ernst gemeint. was man allerdings lesen konnte: im umfeld der scb mannschaft gehe es viel ruhiger zu und her, seit leuenberger weg ist.
weiter habe ich irgendwo gelesen, dass er einigen jungen spielern beim zsc mit seiner arroganten art ziemlich auf den sack ging. sind natürlich diejenigen, welche früh auswärts unterschrieben haben.
aber das sind wirklich nur gerüchte...allerdings gut vorstellbare.
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Zitat von Der WeiseWas spricht nun dagegen den zu verpflichten? Der Stolz das man den Ausländer nicht selbst entdeckt hat?
nein, darum gehts nicht. im übrigen spricht auch nichts dagegen sich ab und zu bei anderen clubs zu bedienen. wie oben schon erwähnt, ich finde die verpflichtung von roe gut und sinnvoll. auch diese schritte brauchts zum erfolg.
ABER: es geht grundsätzlich darum besser zu sein als die anderen. immer einen schritt vor diesen, innovativ, visionär. wie die lions vor 20 jahren mit ihrem farmteam- und pyramidensystem. die anderen haben mittlerweile aber längst auf- bzw. überholt. die nächsten schritte wären schon seit 10 jahren fällig gewesen. aber kein sportchef hat diese seit dann eingeleitet. man hat sich immer mehr hinter dem vollen tresor versteckt.
wenn man seit jahren nur meister werden kann, weil man die arbeit der anderen wegkauft, ist man nicht besser, sondern nur reicher. und manchmal, rein nach wahrscheinlichkeit, sogar erfolgreicher.
aber solche gekauften erfolge können mich nicht wirklich begeistern.
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Zitat von BalzWenn wir in der Vergangenheit mit dieser Strategie erfolgreicher gewesen wären, würde ich Dir Recht geben. Mir kommen aber in den letzten 20 Jahren nur Martikainen und Pittis in den Sinn, die von der NLA kamen und bei uns wirklich überzeugen konnten.
hm, selbst dann, diese real madrid „strategie“ finde ich äusserst widerwärtig. mit geld rumwerfen kann wirklich jeder! ist eigentlich eine beleidung gegenüber dem wort „strategie“...
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