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dann sind wir schon zu dritt! ![]()
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dann sind wir schon zu dritt! ![]()
Ich fands irgendwie sympathisch, wenn man bedenkt was auch er Gesundheitlich durchmachen musste.
Und doch Hockeytechnisch absolut eine Legende.
Und jetzt, steinigt mich 😂
ich stehe mit dir hin, dann können sie uns zusammen steinigen! warum? weil ich fige, auch während seiner aktivzeit, schon immer „en geile siech“ gefunden habe! ausserdem war er damals während jahren der beste schweizer flügelstürmer, oft eine augenweide!
und seit ich ihn persönlich kennen gelernt habe, damals bei einem dieser legendären „john bull pub fanclub“ anlass (danke schalamütts!), mag ich ihn noch mehr. da habe ich auch von ihm erfahren, dass er eigentlich nie kloten fan war, bevor er dort spielte. aber mal ehrlich, wer in den 1980-er jahren viel talent und ein angebot von kloten und dem zsc hatte, der ging nach kloten! und in der mannschaft die sie in den 1990-er jahren dort hatten, blieb man auch. höchstens ein unmoralisches angebot von lugano oder bern hätte einen chloote spieler zu einem clubwechsel bewegen können.
ah ja, noch was: er mochte die stimmung im verrauchten hallenstadion und auch die zsc fans, obwohl er immer mit arschloch begrüsst wurde. für ihn war das part of the game.
an diesem erwähnten anlass, hat er vom fanclub übrigens ein zsc shirt mit der nr. 24 und dem namen hollenstein als geschenk bekommen. er hatte jedenfalls freude daran!
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Sollten es bis zur Winterpause keine Besserung geben (Tabellenrang zählt nicht, da bleiben wir sowieso Letzter), dann müsste man sich aus sportlicher Sicht auch von den Spielern trennen bzw. andere Lösungen suchen, die aus Sicht der Sportkommission oder Sportchef einer positiven Entwicklung im Weg stehen. Sei es mangels Einstellung, Trainingsfleiss etc.
Auf der Sportchef ist zu hinterfragen, allerdings würde ich ihm für 2023/2024 nochmals mein Vertrauen aussprechen.
na ja, das mit den spielern in die pflicht nehmen, ist immer so eine sache…
in der saison vor dem meistertitel haben die meisten von uns das auch (zurecht) verlangt! ein jahr darauf wurde dieselbe mannschaft, ergänzt eigentlich nur mit guerrero und boranijašević, überlegen schweizer meister! da hat die ganze fussballschweiz gesehen, was ein trainer ausmachen bzw. bewirken kann!
klar war der fcz letztes jahr über den eigentlichen möglichkeiten klassiert, dieses jahr ist er aber klar darunter klassiert. unter den möglichkeiten, nicht unter den leistungen. der momentane tabellenstand widerspiegelt die diesjährigen leistungen durchaus.
den stab über den sportchef würde ich erst brechen, wenn es auch happy bo nicht gelingt, mehr aus dem team rauszuholen. und vor allem wenn es ihm nicht gelingt, die neuen besser zu integrieren. es hat aber meines erachtens durchaus interessante spieler dabei. ein cheick condé zb. hat mehrmals schon angedeutet, dass er irgendwann doumbia ersetzen kann. klar spielt er (noch) zu oft fürchterlichen schrott zusammen. aber da ist er ja wirklich nicht der einzige. vor allem letztjährige, absolute, leistungsträger wie guerrero, boranijašević, marchesano oder dzemaili haben diese saison manchmal kaum tschälänsch lig niveau. aber condé ist erst 21 jahre alt und braucht nun einen trainer, welcher ihm selbstvertrauen gibt und ihn auch sportlich weiter bringen kann.
auch katic finde ich einen top transfer. extremes laufpensum, auf dem ganzen feld omnipräsent. geile tacklings, hauptsächlich mit ballgewinn und selten mit einem fehlpass nach der balleroberung. kann austeilen, aber auch einstecken. seine 4 schottlandjahre waren diesbezüglich gold wert. klar war er am 0:1 der insekten mitschuldig. als der eckball getreten wurde, war katic nicht bereit und immer noch daran die abwehr zu ordnen. mit dem ergebnis, dass das goal schiessende insekt im zürcher 5-er stand und 3 meter um ihn herum kein abwehrspieler war und er dadurch absolut ungehindert einköpfeln konnte. erst danach fiel der bis dahin eigentlich gute fcz komplett auseinander.
meine hoffnung sind die 2 monate wm- und winterpause, in denen bo eine richtige vorbereitung machen kann. ausserdem hoffe ich noch auf den zuzug von einem bis zwei treffsicheren stürmern. den traum vom 4. platz habe ich mittlerweile natürlich auch aufgegeben. aber gesichertes mittelfeld ohne knorz auf dem feld, daran glaube ich immer noch. wie gesagt, nach den ersten 5 rückrunden spielen, können wir erstmals seriös bilanz ziehen. dann sehen wir auch ob bo nur „en geile siech“ oder auch ein brauchbarer trainer ist!
Der FCZ-Boss im Interview
Ancillo Canepa nimmt Stellung zur Krise
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Sehe es so wie im Artikel: Der Effekt des Trainerwechsels ist längst verpufft!
Nun wird er zeigen müssen ob er wirklich ein Trainer ist oder nur ein Schnurri.
fairerweise muss man schon noch sagen, dass er zeit für gar nix hatte. mit dem programm von europacup, basel, yb, wuhan niederhasli etc. alle 3 tage, gabs kaum zeit für einen trainereffekt, welcher du ja schon als verpufft erachtet hast nach zwei spielen unter dem U-21 italotrainer. und die neuen kann auch er nicht in 2 wochen integrieren. und noch vieles andere was foda verbockt hat, ist nicht in 2 wochen zu korrigieren. ich werde den mann nach den ersten 5 spielen der rückrunde beurteilen. ich gebe ihm also die selbe zeit wie ich foda gegeben habe. in den vier wm wochen und der restlichen winterpause werden sich die weichen stellen.
und wenn nicht, stellen wir halt einen neuen rekord auf! es gab schon einige aufsteiger, welche direkt meister wurden, aber kaum einen meister, der darauf direkt abstieg! ![]()
Schlechter als in der Abstiegssaison 2016: Der grosse Absturz von Meister FCZ
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hm, wer soll beim fcz die tore schiessen? niederhasli geht zu einem zeitpunkt 0:2 in führung, als es eigentlich schon hätte 3:0 stehen müssen für den fcz. cillo, wünsche mir 2 stürmer auf weihnachten!
ps. sind pussyics eltern eigentlich geschwister? frage für einen freund…![]()
kloten mit viel glück, aber hochverdient zum sieg gekommen 🤙🏼
ja was jetzt? mit viel glück oder hochverdient? das widerspricht sich…
ps. habe das spiel nicht gesehen.
Klar. Fragt sich was diese Saison noch drin liegt. Die Nagelprobe wird er erst nächste Saison haben.
hm, 2 punkte gegen yb und basel. 2 punkte mehr als ich budgetiert habe! und das erst noch mit 0 gegentoren!
gegen yb waren der punkt und die 0 gegentore mehr als verdient. spiel heute weiss ich nicht, war am oktoberfest in baden, habe also nichts gesehen…
und ja, euphorie ist wirklich nicht angesagt, aber zuversicht definitiv schon! bo passt sowas von perfekt zum fcz, dass MUSS einfach funktionieren! ![]()
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Alles anzeigenINTERVIEW
Der neue Trainer Bo Henriksen sagt über den FCZ: «Es ist ein Familienklub, ein Arbeiterklub, hierher passe ich perfekt»
Seit zehn Tagen ist Bo Henriksen Trainer im FC Zürich. Der Däne erzählt, was er unter Leadership versteht und warum er als Fussballprofi nicht so gut war wie heute als Coach. Der 47-Jährige sagt über sein Auftreten: «Vielleicht wollte ich immer etwas anders sein als der Durchschnitt.»
Stephan Ramming und Fabian Ruch, Zürich20.10.2022, 05.30 Uhr (NZZ)
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«Ich nehme alle Verantwortung auf mich» – diese Eigenschaft bezeichnet Bo Henriksen als seinen grössten Pluspunkt.
Ennio Leanza / Keystone
Bo Henriksen, waren Sie überrascht, als Sie von einem Schweizer Klub kontaktiert wurden?
Fussball ist globalisiert, man muss immer das ganze Bild betrachten. Und ich bin alt genug, um zu wissen, dass früher einige dänische Fussballer in der Schweiz spielten. Es war eine Ehre, dass sich ein so bedeutender Klub wie der FC Zürich für mich interessierte. Der FCZ will gewinnen, ich will gewinnen, das passt. Und ich verfolge die Schweizer Liga, seit ich fünf Jahre alt bin, weil ich familiäre Verbindungen zur Schweiz habe.
Erzählen Sie.
Eine meiner Tanten war mit einem Schweizer verheiratet, in meiner Kindheit kam ich jeden Sommer in die Schweiz. Ich kenne also das Land und die Kultur ein wenig, es hat mir hier immer sehr gut gefallen.
Wie war der erste Kontakt zum FC Zürich? Sassen Sie zu Hause, und jemand vom FCZ rief an?
Das kann man so zusammenfassen. Das ist einige Wochen her, der Sportchef Marinko Jurendic war am Telefon und sagte mir, der FCZ habe sich über mich erkundigt und viele gute Dinge gehört. Wir hatten dann einige lange Gespräche. Der direkte Kontakt ist immer besser, als wenn es über Agenten läuft, die oft finanzielle Interessen verfolgen. Irgendwann kam ich dann runter nach Zürich.
Zum Treffen mit dem Besitzerehepaar Heliane und Ancillo Canepa.
Unser Sportchef war auch dabei. Es war phantastisch. Ich mag Menschen, die leidenschaftlich sind, nicht nur Präsidenten oder Besitzer sind, sondern auch Fans. Die Canepas sind wie ich passioniert. Sie erzählten mir alles über den FCZ, die Südkurve, die Erfolge, ihre eigene Geschichte. Es ist ein Familienklub, ein Arbeiterklub, hierher passe ich perfekt. Und ich sagte ihnen an diesem Treffen, was ich kann, aber ich sagte auch, was ich nicht kann.
Das ist aussergewöhnlich.
Es ist eine Frage der Kultur. Es braucht eine klare Linie, damit alle wissen und verstehen, was die Erwartungen sind. Jeder muss sich auf das konzentrieren, was er am besten kann, damit wir das Beste aus allen herausholen können. Ich bin ein Menschenfreund, will die Spieler fühlen, ihnen nahe sein, mich um die Taktik kümmern.
Und was können Sie nicht?
Es gibt viele Dinge, in denen ich mich steigern kann. Wenn es einen Trainer braucht, der stundenlang am Laptop sitzt, bin ich der falsche Mann. Es gibt auch viele Menschen, die besser als ich sind, wenn es darum geht, einen Trainingsplan sauber aufzuschreiben, ein Video zu schneiden, solche Sachen. Ich kann auch nicht so gut putzen.
Das behaupten wir zu Hause auch immer.
Okay, natürlich könnte ich das irgendwie, aber eben nicht perfekt. Ich will die beste Version von mir sein. Als Leader musst du authentisch sein, dann folgen dir die Spieler. Wenn sie merken, dass du eine Show abziehst, hast du verloren. Wir sehen und hören Dinge, aber wir müssen diese Dinge glauben, fühlen, wissen.
Es gibt Leute in Dänemark, die Sie wegen Ihrer leidenschaftlichen Art mit dem Liverpool-Trainer Jürgen Klopp vergleichen.
Ich mag es natürlich, mit ihm verglichen zu werden, aber er steht logischerweise auf einer ganz anderen Stufe. Im Fussball gibt es mittlerweile so viele Spezialisten. Beim FC Midtjylland, der sehr datenbasiert arbeitet, hatte ich allein fünf Analysten. Und drei Trainer waren im Klub als Experten für Standardsituationen angestellt. Als Cheftrainer brauchst du vor allem eines: Leadership. Dem überzeugenden Leader folgen die Menschen. Mein grösster Pluspunkt ist: Ich nehme alle Verantwortung auf mich. Ich sage den Spielern: Geht raus und spielt, geniesst es, wie ihr es mit fünf Jahren genossen habt.
Wie waren Sie als Fünfjähriger?
Der mit Abstand beste Spieler Dänemarks, wie alle Jungs in diesem Alter. Mit acht Jahren schoss ich in einer Saison 93 Tore. Fast alle Freunde, die ich heute habe, waren bereits damals meine Freunde, die Liebe zum Fussball verbindet uns. Darum sage ich meinen drei Söhnen immer, wie wertvoll Fussball ist. Man lernt nicht nur Freunde fürs Leben kennen, sondern lernt auch, wie man miteinander umgeht, aneinander glaubt, sich unterordnet, motiviert, wie man als Team verliert und gewinnt. Ich hatte das Glück, auf bescheidenem Niveau Profi zu werden, und da merkte ich aber auch sehr früh, dass Fussball nicht immer nur Freude und Erfüllung bedeutet.
Wann war das?
Mit 17 durfte ich erstmals mit der ersten Mannschaft von Odense BK ins Trainingslager nach Lanzarote. Ich war so glücklich. Die älteren Spieler im Team beklagten sich dagegen, weil sie länger von zu Hause weg mussten. Davor war Fussball Spass gewesen, jetzt wurde es Arbeit. Eine Frage beschäftigt mich seither ständig: Warum spielen wir? Es gibt Studien, nicht nur aus Dänemark, die zeigen, dass viele Fussballer mentale Probleme haben. Auch ich war als Profi nicht so, wie ein Profi sein sollte.
Warum nicht?
Ich war nie der talentierteste Spieler, aber immerhin schaffte ich es in die U-20-Auswahl Dänemarks. Dort spielte auch Thomas Gravesen.
Der ziemlich verrückte, sehr harte Thomas Gravesen?
Genau der. Er würde zwar das Gegenteil behaupten: Aber fussballerisch waren wir auf einem ähnlichen Niveau. Der Unterschied war: Thomas spielte immer nur den nächsten Ball. Ihn kümmerte es nicht, wie der letzte Ball war. Wenn er zehn Meter übers Tor schoss, war ihm das egal. Ich und die meisten Fussballer denken jedoch an diesen Schuss zurück. Wir sind dann vielleicht ängstlich. Thomas war nie ängstlich. Ich erreichte nie mein Level, Thomas aber spielte immer über seinem Level. Weil er furchtlos war, in jeder Sekunde. Er endete bei Real Madrid, ich bei Kidderminster. Am Ende des Tages geht es im Leben immer darum, an dich zu glauben. Jeder weiss das. Kaum einer schafft das.
Man muss also seine negativen Gedanken eliminieren?
Wenn du das tust, lernst du, wie man am besten spielt. Wenn du immer nur an den nächsten Ball denkst, spielst du instinktiv. Wie der Fünfjährige, der keinen Druck spürt.
Wann begannen Sie eine Trainerkarriere anzustreben?
Ich war immer Coach. Mit 11 trainierte ich die Sechsjährigen in unserem kleinen Klub in Odense. Mit 15 war ich Spielertrainer unserer Schulmannschaft am grossen Turnier aller Schulen in Dänemark. Ich wusste als Profi früh, dass ich als Trainer besser sein werde.
Wie spürten Sie das?
Ich war Mitglied jener Mannschaft von Herfolge, die im Jahr 2000 sensationell dänischer Meister wurde. Herfolge ist ein kleines Dorf mit 4000 Einwohnern. Der frühere Arsenal-Spieler John Jensen war damals Trainer. Ich war in der Meistersaison oft verletzt, spielte kaum, aber nach der Saison sagte John, der Klub wolle meinen Vertrag unbedingt verlängern, es sei egal, dass ich kaum zum Einsatz komme.
Was war seine Erklärung?
Er sagte, ich machte alle glücklich und zufrieden, die Spieler seien gerne mit mir zusammen. Ich merkte: Ich denke mehr an die anderen als an mich. Als Profi ist das nicht die ideale Mentalität, Fussball kann auch eine harte Welt sein, es braucht Egoismus als Spieler. Ich war immer nett zu allen.
Was passierte dann?
Sie wollten meinen Vertrag nicht als Fussballer verlängern, sondern als Mensch. Für mich war klar: Ich musste lernen, mehr über mich selber herausfinden. Deshalb zog ich in die Welt, spielte in England und in Island, sogar für ein paar Monate auf den Malediven. Am Ende war ich Spielertrainer bei einem kleinen dänischen Klub. Einmal wechselte ich mich zwanzig Minuten vor Spielende als Stabilisator im defensiven Mittelfeld ein, wir führten 2:0, verloren 2:3. Der Captain kam zu mir und sagte: «Bo, lass es sein.» Es war mein letztes Spiel auf dem Feld.
In England bei den Kidderminster Harriers hatten Sie den Übernamen «Bomber Bo» bekommen. Warum?
In einer sehr tiefen englischen Liga war das, vor rund zwanzig Jahren. Dort hatte man wohl nicht so viel Ahnung. Vielleicht fiel ich wegen meiner Haare auf, damals waren sie noch wirklich lang. Die Haare gehören zu meiner Art, mich auszudrücken. Vielleicht wollte ich immer etwas anders sein als der Durchschnitt. Ich schoss ein paar Tore, war aber nie ein Goalgetter.
Lange Haare und grosse Emotionen: Bo Henriksen als Stürmer bei Kidderminster.
Youtube
Sie sind nun seit gut einer Woche im FCZ. Letztes Jahr wurde der Klub Meister, jetzt steckt er in einer tiefen Krise. Was haben Sie für ein Team vorgefunden?
Die Spieler haben letzte Saison fast immer gewonnen. Nun klappt das nicht mehr. Auch das ist ein Teil des Lebens. Diese negative Spirale hört erst auf, wenn jemand die Verantwortung übernimmt und sagt: «Stopp, jetzt fangen wir eine neue Geschichte an.» Nun geht es darum, das Schwierigste zu schaffen, die Wende. So wird man erwachsen.
Was sagten Sie der Mannschaft an Ihrer ersten Ansprache?
Mehr oder weniger dasselbe. Das Wichtigste war für mich, dass die Spieler wieder glauben, dass sie gewinnen können, dass jeder für den anderen bereit ist, durchs Feuer zu gehen. Man kann das auf verschiedene Arten versuchen. Mit Statistik, mit Taktik. Mit Angst, mit Zuneigung. Ich setze auf Qualität und harte Arbeit. Und obendrauf: auf Liebe, auf Vertrauen, auf den Glauben. Wer das nicht zurückzahlt, dem nehme ich Liebe, Vertrauen und meinen Glauben. So ist es auch im Leben.
Sie benutzen sehr starke Wörter und kräftige Bilder – übertreiben Sie gerne?
Das Leben soll doch stark und kräftig sein! Ich erkläre es an einem Beispiel aus dem Kinderfussball. Ich fragte einen Sechsjährigen: «Wie willst du später sein?» Antwort: «Wie Messi, wie Ronaldo!» Die Achtjährigen sagen: «Ich will hier der Beste sein, jeder Schuss ist im Lattenkreuz!» Die Zehnjährigen sagen: «Vielleicht werde ich Profi.» Mit zwölf Jahren sagen die Kinder: «Ich will die beste Version meiner selbst sein.»
Klingt vernünftig.
Vernünftig? Ich bitte Sie: Man hat ihnen die Träume genommen! Die Eltern, die Trainer, das Umfeld. Aus Angst, dass Enttäuschung weh tun könnte, wenn es nicht klappt. Bei den Profis ist es das Gleiche. Ich sage, was ich meine. Ich sage, was ich fühle. Wenn ich meine Spieler liebe, dann liebe ich sie. Ich will sie unterstützen, und ich habe keine Angst, dass es misslingt. Wenn ich vor etwas Angst habe, dann passiert es. Wie im Leben auch.
In Dänemark sagen alle, dass Bo Henriksen ein positiver, zugänglicher, emotionaler Typ ist und ein Trainer, den alle mögen. Ist es nicht schwierig, immer gut gelaunt zu sein?
Warum sind wir, wie wir sind? Es gibt tausend Gründe dafür. Auch ich bin manchmal müde, meine Frau und die drei Söhne geben mir viel Kraft. Ich lernte schon früh, Stimmungen wahrzunehmen und mich darauf einzustellen. Das ist immer noch eine Stärke von mir, dass ich Stimmungen und Menschen schnell lesen kann. Ich muss spüren, wie es den Spielern geht. Fussballer haben den schönsten Job auf der Welt, aber sie tragen auch viel auf ihren Schultern. Kein Spieler geht raus und will schlecht sein. Er kann manchmal blockiert sein, überheblich, verzagt, er kann egoistisch rüberkommen, aber keiner macht das absichtlich. Hier fängt meine Arbeit als Trainer an.
Im Sommer wurden Sie beim FC Midtjylland nach nur zwei Spieltagen in der neuen Saison entlassen. Es heisst, Sie seien sehr enttäuscht gewesen.
Ja, weil ich in den ersten zwölf Monaten drei von vier Zielen erfüllt hatte: Qualifikation für den Europacup, Cup-Sieg, wieder die Qualifikation für den Europacup. Das vierte Ziel verpassten wir, weil wir in der Meisterschaft drei Punkte hinter dem FC Kopenhagen Zweiter wurden. Aber: In sechzehn Jahren als Trainer habe ich die Ziele immer erfüllt oder übertroffen.
Warum ging es denn beim FC Midtjylland nicht weiter für Sie?
Die Verantwortlichen wollten einen anderen Fussball, sie holten einen Coach vom FC Barcelona. Ich bin nicht von Barcelona, lasse nicht wie Barcelona spielen. Ich spiele so, dass wir gewinnen.
Der FCZ hat nach elf Runden noch nie gewonnen und ist abgeschlagen Letzter.
Wir führen viele Gespräche, das ist jetzt eine Puzzlearbeit. Die Basis stimmt, die Abwehr funktioniert, das sah man beim 0:0 gegen YB am Sonntag. Wir müssen etwas mutiger sein, wenn wir den Ball haben. Festigen wir das Fundament, können wir uns weiterentwickeln. Das wird uns gelingen.
fcr. · Die Menschen in Dänemark sagen, man sei gerne mit Bo Henriksen zusammen. Auch beim Interviewtermin mit der NZZ im «Home of FCZ» im Heerenschürli strahlt der neue Trainer des FC Zürich positive Energie aus und verbreitet gute Stimmung. Draussen vertreiben sich die beiden jüngeren der drei Söhne (18, 14 und 6 Jahre) mit Fussballspielen die Zeit. Der älteste Sohn ist wegen der Ausbildung in der Heimat geblieben.
Henriksen war ein ordentlicher, aber kein grosser Fussballer, er spielte in Dänemark, in unteren Ligen in England, in Island und ein paar Monate auf den Malediven. Als Trainer arbeitete der 47-Jährige mit Erfolg jahrelang bei den kleineren dänischen Klubs Brønshøj und Horsens, die Mannschaften spielten weit über ihren Möglichkeiten.
Auch beim Spitzenklub FC Midtjylland stimmten letzte Saison die Resultate, ehe Henriksen nach nur zwei Runden in dieser Saison freigestellt wurde, weil die Verantwortlichen eine neue Philosophie verfolgen.
man kann sich nur wiederholen: menschlich ein absoluter volltreffer! den rest sehen wir dann!
einmal mehr, danke cillo! ![]()
Der FC Zürich um Präsident Ancillo Canepa will gegen die geplante Liga-Reform vorgehen. Der Meister hat bei der SFL einen entsprechenden Antrag eingereicht.
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Ha.. der liest bei uns mit. Frechheit.
oder er funktioniert wie wir hier drin: permanent am nörgeln! was natürlich auch der job eines journalisten ist. den finger immer in die wunde, voll rein damit!
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Pro Fusion FCZ/GC unter dem Namen FCZ-Lions ... Und dann gleich mit den drei privaten Investoren in der Nachbarschaft ein eigenes Fussballstadion bauen. Zahner wird es sonst langweilig.
jetzt aber aufhören! da wird mir ja der samen flockig und ich beginne haaröl zu seichen… ![]()
jetzt willst du mir auch noch meinen fussballclub nehmen! ![]()
ps. ich nehme es jetzt mal als höhenkoller deinerseits, zermatter höhe und so…
Und jetzt die spannende Frage. Warum schaffen die Fussballer das nicht. Der FCZ ist ja in der Stadt noch viel stärker verankert und GC ja eh kein Stadtclub mehr.
In der Summe für mich lappidar einfach. Der beliebteste Stadtclub FCZ den Stadion komplett in den eigenen Händen (dummerweise aber keine reichen Geldsäcke die es zahlen können oder würden). Und wie man auch Einzelpersonen ruhig stellt könnte man mal Peter Zahner fragen
diese frage hast du zum teil selber beantwortet, beim fcz fehlt das geld dazu. in dem moment, wo sicher der fcz dass geld für einen stadionbau beschafft, verkauft er eben genau seine dna. ohne bedingungen macht das niemand. und diejenigen, welche es ohne bedingungen machen würden, haben nicht genügend geld…
aber der wichtigere punkt: beim fcz und bei gcn (auch zur vorchina zeit) fehlte die demut und die zahnersche leidenschaft zum klinkenputzen.
für die fussballer war/ist es einfach selbstverständlich dass ein stadion kommen muss. die in ihren augen berechtigte forderung muss nur endlich umgesetzt werden. da muss man im vorfeld mit niemandem sprechen oder „ruhig“ stellen. wieso auch!
Sechseläuten Goalsong müsste trotzdem nicht sein, aber wer zahlt befiehlt.
komischerweise hat mich der nicht mal gestört. wenn ich ihn richtig gehört habe (bei der wirklich falsch eingestellten soundanlage) war er auch mit ein paar schnelleren bpm unterlegt. und nur bei diesem song machte der grossteils des publikums, mit aufstehen und klatschen, auch mit. lag aber vielleicht auch an den wenigen sekunden zuvor vorausgegangenen torerfolgen des zsc…
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Du darfst alles erwähnen. Und natürlich alles reines Glaskugeln lesen.
Und ja du zahlst immer einen Preis bei Fusionen. IMMER. Siehe anderer Post von mir.
Du darfst aber auch nur noch ins Letzi. Ist ausser bei Derbys GC frei und es ist noch die hoch zelebrierte, umverkommerzialisierte Subkultur.
Aber hey, der 70 jährige meint ja auch immer noch, dass es nicht an Virgra liegt, dass er einen hochkriegt.
PS. Der FCZ kann ja dann die Uebergabe von Canepas zu Nachfolgern besser machen als die beiden anderen Stadtzücher Clubs. Sprich die DNA komplett bewahren. Bin gespannt.
ich fordere ja nur den dna ausgleich in zürich…![]()
die dna zu bewahren, wird (vermutlich) auch beim fcz NICHT gelingen. aber NOCH ist der fcz club sich selber und NOCH besteht die hoffnung, dass das auch nach der stabübergabe so sein wird. bei den anderen 2 vereinen ist dieser zug wirklich abgefahren.
aber zurück zum fred: dieses stadion, wäre mit 99% garantie ohne fusion nie möglich gewesen in zürich, egal ob es den zürcher schlittschuh club noch geben würde. um das zu sagen, braucht es keine kristallkugel.
und es ist eines der geileren stadien, nach ausmerzen der meisten oben genannten negativgründen sowieso! das stadion wird für jahre/jahrzehnte massstäbe setzen. es werden sich auch stadionbauer aus dem ausland dieses stadion ansehen, auch da bin ich mir sicher!
Also gut. Würde es den ZSC dann ohne die Fusion noch geben? Die Frage darf mit ziemlicher Sicherheit mit Nein beantwortet werden. Und die ganz Konsequenten haben seit der Fusion dem ZSC komplett ferngeblieben. Das hat auch politische Gründe (sprich SVP).
ist reines kaffeesatzlesen! würde es den fcz ohne canepa noch geben, niederhasli ohne die chinesen?
vermutlich würde es den zsc, den fcz und gcn noch geben! die frage ist nur in welcher liga und mit welchem erfolg bzw. mit wievielen finanziellen mitteln ausgestattet!
es sagt ja niemand, dass die fusion schlecht gemacht war. wenn man den zsc damals mit den lions heute vergleicht ist das ein unterschied wie zwischen dem fc bellinzona und dem fc bayern münchen.
aber das der preis dafür halt der war, dass verdammt viel gc dna drin ist, sollte man erwähnen dürfen, trotz der blackstar woke pinnwand polizei…![]()
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Alles anzeigenDie Melodie der Bonzenfasnacht steht geschichtlich und inhaltlich halt einfach für GC und die Bourgeoisie und widerspricht so ziemlich in allem dem Geist vom alten "Hallenstadion ZSC". Die Zeiten ändern sich. Ich hatte schon im renovierten Hallenstadion das Gefühl, dass viele GC Fussballfans zwecks ausbleibendem Erfolg und dem Niedergang als "Nobelklub" mehr und mehr die Sportart wechselten.
Die (sehr gute) Zeremonie gestern hat ja immerhin gezeigt, dass Tradition und Geschichte des ZSC hochgehalten werden.
Aber die Geschichte des ZSC nach der Fusion mit GC widerspiegelt die Geschichte des Sechseläutens schon fast spektakulär:
"Und so ist das Zürcher Sechseläuten auch die Geschichte einer Disziplinierung oder, noch grossflächiger betrachtet, ein Prozess der Zivilisation. Von einer «Enteignung der Festkultur von Jugendlichen» schrieb die Historikerin Isabelle Meier schon vor Jahren: Aus dem wilden Gassenfest, zu dem auch viel Bettelei gehörte, wurde ein «Triumphzug der Bourgeoisie» – der Böögg verharmlost zum Schneemann mit Pfeife, wobei sein Scheiterhaufen jetzt auch von einer Pferdestaffel im Junker-Stil umrundet wird. Und wenn Kinder und Jugendliche da noch etwas zu suchen haben, dann höchstens im feinen Biedermeier- und Rokoko-Kostüm. Oder sonst, bitte schön, als Konsumenten."
https://blog.tagesanzeiger.ch/historyreloade…oeoegg-klauten/
Der ZSC hat mit dem Umzug in die Swiss Life Arena nun die restlichen paar Prozent der DNA verloren, die viele der alten Garde zum Liftklub ZSC in den rechtsfreien Raum des verrauchten Hallenstadions gezogen hat.
Die ZSC Lions in der Swiss Life Arena sind heute ein polierter, zivilisierter, kommerzialisierter, stramm durchorganisierter Erfolgs- und Nobelklub. Der neue Torsong widerspiegelt diese Wandlung und lässt darum ein kleines Bisschen Wehmut aufkommen - und ist die Bestätigung, dass das Geld den anarchischen Geist zum Schluss halt immer irgendwie besiegt. Aber auch, dass die Fusion und das "GC-Geld" der wohl einzige Weg zum Erfolg und zum eigenen Stadion waren.
Der Kreis hat sich mit dem Sechseläuten Marsch (noch mehr als mit dem neuen Stadion!) für mich nun offensichtlich geschlossen.
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wollte ähnliches schon gestern nachmittag schreiben. das posting war schon bereit! aber habe es dann sein lassen. die antworten von wegen „preis für den erfolg“, „musst ja nicht hingegen“ etc. wollte ich mir ersparen. falsch sind sie ja nicht, diese antworten!
aber wer den (alten) zsc, die stadt zürich und auch das eishockey grundsätzlich liebt und fussball gc ebenso hasst (bzw. die werte, für die dieser club steht bzw. gestanden hat hasst), hat bis heute seine mühe mit dem lions konstrukt und wird nie dieselbe leidenschaft und emotionen aufbringen können wie für den club bis 1997.
aber eben, man geht freiwillig und es gibt halt auch keine alternativen, wenn man stadtzürcher hockey sehen will! und so habe ich mich halt arrangiert.
und es ist halt schon so, dass alle bis 30 jährigen den zürcher schlittschuh club nie live haben spielen sehen oder sich zumindest nicht mehr daran erinnern können. dass dürfte bereits jetzt eine mehrheit aus dem limmat block betreffen.
unsere spezies stirbt aus, in spätestens 30 jahren kennen > 90% der zuschauer den zürcher schlittschuh club nur noch aus den geschichtsbüchern. falls es bis dann überhaupt noch bücher gibt..
hoffen wir einfach, dass sich bis in 30 jahren, das chinesische fussballkonstrukt aus niederhasli auch liqudiert hat! wäre ein gerechter preis an den teufel, dafür, dass er uns den zürcher schlittschuh genommen hat! ![]()
über diesen schritt werde ich dann mit aloisius auf der wolke bei einem mass frohlocken!
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mit solchen "Ansteh-Hilfen" (Bänder, welche einem durch die Schlange leiten) könnte man mehr Platz schaffen und es würde dann hoffentlich auch etwas schneller gehen. (Zick-Zack förmig aufgebaut, sodass die Schlange nicht bis zu den Sitzplätzen nach hinten reicht)
das wäre eine mögliche, wenn nicht DIE lösung!
grundsätzlich ist die sla wirklich geil. stimmung einiges besser als in der halle, aber bei weitem nicht gotteron level. in den playoffs (ab 1/2 finale) dürfte es aber anders abgehen! die akkustischen möglichkeiten dazu sind jedenfalls vorhanden. (noch) fehlt es am restpublikum, welches mitmacht. zum catering wurde alles gesagt, hier noch ein kleiner zusatz: auf der terrasse war das non alcohol angebot besser, gab sogar elmer citro! ABER: sie hatten geöffnete 1 1/2 liter flaschen vor der nase, von wo aus sie in becher abfüllten! echt jetzt? in einer >200 millionen halle?
wc: auch hier anstehen, aber: es geht relativ schnell! weiteres aber: in einer tür rein, zur anderen raus, eigentlich ein gutes system. nachteil: die vorderen pissoirs (bzw. jene zum wc ausgang hin) bleiben leer und die schlange lang! tipp: durch den eigentlichen wc ausgang rein, da sind die 10-15 unbenutzten pissoirs, während man am eingang schlange steht! tipp für die hallenverantwortlichen: bei den (leeren) pissoirs richtung ausgang, einen securitas hinstellen, welcher auf die leeren pissoirs hinweist. so gäbe es auch mit 12000 zuschauern kaum schlangen.
fazit: wenn man die catering thematik bezüglich angebot, preisen und anstehzeiten anpasst, das system des anstehens ändert, dasselbe auch in den wc anlagen macht, dann ist alles weitere jammern über die halle auf einem niveau, welches man kaum mehr ernst nehmen kann!
ps. der videowürfel ist derart geil und dominant, dass nicht nur ich, zu viel zeit mit den augen auf dem würfel, statt auf dem eis verbracht habe.
ps2. mit reihe 14 haben wir mehr oder weniger die perfekte reihe. (viel) weiter unten leidet die sicht schon ein wenig und im oberen ring muss man schwindelfrei, nüchtern und nicht verkatert sein, ansonsten hat es folgen! bin mal gespannt was passiert, wenn der erste beim rauf- oder runterlaufen stürchelt und mehrere treppen hinunterfällt. in den usa wäre das ein grund für den überlebenden oder die hinterbliebenen für eine >100 millionen dollar klage! da keine geländer vorhanden, mit sehr grossen chancen auf erfolg!
Diese 9 Dinge sind bei der Premiere im neuen ZSC-Stadion aufgefallen
https://www.watson.ch/!964659454
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Zum Glück nur 499 Menschen, da es ja keine 500 gewesen sind ;P
und wenn es doch nur 26 waren? ![]()
Stelle ich mir noch spannend vor, den Food Mix. Chinesische Nudelsuppe und eine geile Schweinsbratwurst vom Metzger aus der Stadt.
bis dann haben sich die chinesen schon lange verpisst, es bleibt also bei schweinsbratwurst! vermutlich eine vegane und genderte, ist bis dann sicher standard!
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