SC Langnau - ZSC (18.09.2021)

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    Auf ein Neues!
    Obschon das letzte Drittel gestern für die Katze war, habe ich für heute ein gutes Gefühl!
    Unterschätzen sollten wir die Tigers jedoch nicht, wir haben in den letzten fünf Spielen drei Mal gegen sie verloren.

    Mein Tipp: 4-1 ZSC

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    Klare AngelegenheitDie ZSC Lions verstärken den Langnauer Frust

    Die Zürcher überfahren die Emmentaler vor allem dank effizientem Powerplay und gewinnen auswärts klar mit 6:2.

    Kristian Kapp
    Kristian Kapp

    Zürcher Lust, Langnauer Frust: Die ZSC Lions bejubeln das Tor zum 1:4.


    Zürcher Lust, Langnauer Frust: Die ZSC Lions bejubeln das Tor zum 1:4. Foto: Claudio De Capitani (Freshfocus)

    Für die SCL Tigers sind es schwierige Tage. 1:8 am Freitag in Bern, 2:6 am Samstag gegen die ZSC Lions. Zudem verloren die Emmentaler beim Derby Goalie Ivars Punnenovs nach einem Check gegen den Kopf durch Cory Conacher mit einer Gehirnerschütterung – ein Verfahren gegen den Berner Topskorer blieb aus. Die Langnauer können sich an diesem Wochenende also so richtig auf allen Ebenen nerven. Punnenovs wird mindestens eine Woche ausfallen.


    Bitter für Langnau: Die Kanterniederlagen sind an beiden Abenden alles andere als zwingend, in beiden Spielen sind sie mindestens 20 Minuten lang ebenbürtig, wenn nicht sogar leicht überlegen, bis beim Gegner plötzlich fast jede Torchance einen Treffer bedeutet. In diesen Momenten wiegt die Absenz Punnenovs’ besonders schwer.


    Das Zürcher Powerplay brilliert

    Die ZSC Lions sind an diesem Abend die perfekte Mannschaft, um einen bereits angeschlagenen Aussenseiter so richtig zu frustrieren. Auch mit den Ausfällen von Simon Bodenmann, Denis Malgin und Willy Riedi können die Zürcher problemlos vier gute NL-Sturmlinien stellen. Headcoach Rikard Grönborg kann vor allem zwei Powerplay-Quintette zusammenbasteln, die beide problemlos in jedem Team als Nummer-1-Formation durchgehen würden.

    Es ist auch vor allem das brillante Überzahlspiel der ZSC Lions, das den Unterschied ausmacht. Vier Powerplaytore werden notiert. Eigentlich sind es fünf, denn als Sven Andrighetto den Puck zum 0:2 unter die Latte haut, ist der bestrafte Langnauer erst seit zwei Sekunden wieder auf dem Eis. Es brennt vor Langnaus Tor: Die ZSC Lions machen im Powerplay Druck mit John Quenneville.


    Es brennt vor Langnaus Tor: Die ZSC Lions machen im Powerplay Druck mit John Quenneville. Foto: Claudio De Capitani (Freshfocus)

    Bei 5-gegen-5-Hockey müssen die Zürcher ihre individuelle Überlegenheit gar nicht so sehr in die Waagschale werfen. Es reicht, die Undiszipliniertheiten der Tigers zu bestrafen. Diese werden im Mitteldrittel immer häufiger, die Strafen sind meist Vergehen mit dem Stock. Michael Looslis Crosscheck in Yannick Webers Gesicht, das zu einem Restausschluss führt, ist Folge des immer grösseren Frusts bei den Tigers.

    Trotz des klaren Sieges ist es angesichts so vieler Powerplay-Möglichkeiten schwierig, die Leistung der Lions schlüssig zu beurteilen. Sie sind individuell deutlich besser besetzt, sie dürfen zudem wegen der «NHL-Abgang-Regel» dank Pius Suters Engagement bei Detroit fünf statt nur vier Imports einsetzen. Gerade bei solchen Duellen zwischen den Grossen und den Kleinen der Liga wirkt dieser Paragraph fragwürdig.

    Was das deutliche Resultat am Ende auch erklärt und für Langnau das Ganze definitiv zur unlösbaren Aufgabe macht: Nebst vielen Technikern wissen die Lions auch Arbeiter unter ihren Leistungsträgern. Der frühere NHL-Spieler Marcus Krüger zum Beispiel zeigt einmal mehr, welch smarter Boxplay-Spieler er ist und wie wenig es ihm ausmacht, Schüsse zu blocken oder andere «Drecksarbeit» zu erledigen.

    • Official Post

    Ich war in Langnau und habe den ganzen Trip enorm genossen! Schon die Fahrt runter mit dem Bus und v.a. zurück waren echt cool!

    Ok, auch nicht schwierig wenn man klar gewonnen und "nicht selber Auto fahren" muss.........


    Ein bisschen Enttäuscht war ich vom Publikumsaufmarsch auf unserer Seite im Stehplatz-Sektor. Ein paar Dutzend Leutchen, das war's.

    Immerhin war die Stimmung gut, aber auch dem klaren Spielverlauf geschuldet. Ausserdem waren alle Leute in Langnau - wie immer -

    sehr nett und zuvorkommend. Sei es die Security oder die Angestellten beim Catering.


    Im Stadion war's ziemlich voll, so wie in Zug. Kein Vergleich zum Z oder Rappi, wo das Stadion nicht mal zu 50% besetzt (d.h. phyisch

    präsent) gewesen ist.


    Zum Spiel: Unser PP ist eine Macht! Auch sonst finde ich hatten wir die Langnauer jederzeit im Griff. Umso erstaunlicher sind dann so

    Auftritte wie gegen Rappi. Interessant für mich ist das noch immer offene Goali-Duell zwischen Waeber und Flüeli. Habe noch keinen

    schlechten Match von ihnen gesehen.


    Diese Woche leider kein Spiel, erst am FR wieder gegen "das neue Chris McSorley Lugano"- tja. Wir werden's überleben.

    • Official Post

    Danke für den Matchbericht aus Fansicht!


    Das grösste Ärgernis ist für mich das Spiel gegen Ambri, jenes Ambri das nun gegen Ajoie abgeschossen wurde!


    Goalie Duell: Flüeler hat in der CHL gut gespielt, sein Vertrag läuft aus, er MUSS performen! Sollte er sich allerdings wieder verletzen sehe ich schwarz für einen guten Vertrag, sei es beim Z oder anderswo.


    Bin am Freitag gegen Lugano wieder dabei.

    • Official Post

    Colin ... Kann es sein, dass das Gerücht stimmt, dass einige bei der Heimfahrt nicht mehr alle Torschützen wussten ?

    Das ist wie die Spieler-Kabine: Sobald die Türe des Buses geschlossen wird, wird alles was passiert oder gesagt wird mit äusserster Diskretion bedacht.

    Es wird also nicht darüber gesprochen, dass Bier verschüttet, selbstgemachte Natas do Céu und Nüsse vom grössten Baum der Welt verzehrt, "komisches"

    Quöllfrisch aus der Dose getrunken, Stammplätze hergegeben und komische Fragen gestellt und unterhaltsame Lieder gesungen wurden.

    Nein, nein.

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