Hier noch meine Perspektive als Hockey Vater in den USA. Die Relegation der U18 ist sicher aergerlich aber nicht das Ende der Welt. Bei einem Land mit verhaeltnismaessig wenigen Spielern gibt es nun mal gute und schlechte Jahrgaenge. Nur zur Erinnerung, als Stuetzle und Seider in der Deutschen U20 waren wurde die Deutsche Foerderung von "Experten" ueber den Klee gelobt und erwaehnt wie sie die Schweiz ueberholt haben. Nun das waren 2 Generational Talents und seither kam ueberhaupt nichts. In der letzten U20 WM mussten sie ins Abstiegsspiel und haben mit groesster Muehe und viel Dusel Kazakhstan mit 4-3 geschlagen.
Es gibt sicher Dinge die man verbessern kann/muss aber es nervt mich wenn nach jeder Enttaeschung Roost aus dem Busch kommt und sagt das alles schlecht ist und jedes Land einen besseren Job macht. Seine Statistiken sagen dass Oesterreich in den letzten 5 Jahren mehr First Round Picks als die Schweiz hatte. Das ist Polemik pur, Rossi und Reinbacher haben zwar einen Austria Pass haben das Hockey spielen aber in der Schweiz gelernt.
Beim ZSC zumindest ist die Ausbildung der Jugend sehr gut. Mein Sohn hat vor vielen Jahren ein U20 Training Camp mit dem ZSC machen duerfen als Henryk Gruth und Jiri Faic die Coaches waren. Die Drills, Intensitaet, off ice Training etc. war exzellent und sehr aehnlich wie ein Junioren Camp in den USA verlaeuft.
In den USA sind die Eltern in der Tat weniger involviert da vieles ueber den Schulsport laeuft und da gibt es professionelle Coaches und keine Vaeter. Es ist auch eine Frage der Mentalitaet. In der Schweiz sind Bescheidenheit und Demut Trumpf. Wenn ein talentierter Junior mal einen Trick oder gewagten Move in einem Spiel macht heisst es schnell einmal auf den Raengen er sei ein Bluffer oder Angeber. In den USA werden die talentiertesten ermutigt ihre Skills zu zeigen.