Beiträge von snowcat

    Zitat von Champs-de-Mars

    Bei Drmic sieht es stark nach Abgang aus, offenbar stehen bereits die med. Checks bevor. 2-3 Mio. werden also in die leeren Kassen fliessen, aber der sportliche Verlust ist enorm.


    nö, es ist ein verlust, aber kein enormer. wir haben genügend gute stürmer und torgefährliche mittelfeldspieler im team und josip war phasenweise, trotz seiner 13 tore, ein gewaltiger chancentod. der steht noch völlig am anfang seiner entwicklung, darum hätte ihm ein weiteres jahr in zürich auch weit mehr genützt als die ersatzbank in nürnberg.

    beim fcz ist nicht das ganze system auf einen spieler ausgerichtet - wie in sg auf sciarone - darum bin ich überzeugt, dass etoundi bei uns nächste saison mindestens 10 tore schiessen wird und schon ist drmic vergessen...

    Zitat von Mushu

    Ich habe mich in der letzten Saison über unsere Defensive so oft genervt, dass ich ein Nef durchaus in Ordnung finde, ausser Benito (der ja auch auf der Abwanderungs-Gerüchte-Küchen-Seiten erscheint) genügte letzte Saison kaum einer. Und unter diesen Voraussetzungen weitermachen wie bisher fänd ich nicht angemessen.


    sehe ich auch so. und für drmic kommt der wechsel definitiv ein jahr zu früh. aber nef für drmic ist durchaus ein gewinn. im sturm ist der fcz stark genug, auch ohne josip.

    he mushu, der club aus franken heisst nürnberg, nicht frankfurt... :floet:

    Zitat von Larry

    Noch offen ist, ob für den verletzten Innenverteidiger Jorge Teixeira Ersatz geholt wird. Es gibt mehrere Möglichkeiten, aber am Ende entscheidet nur etwas über einen Transfer: das Geld.


    alain nef? habe ihn zwar als rechten verteidiger in erinnerung, aber scheinbar spielte er bei yb in der innenverteidigung und für diese position wäre er auch in luzern vorgesehen.

    Zitat von larlf

    lol, ich glaube er schmeisst sich grad sälber use; es sei denn, er hät es magegschwür (vo wo/wem au immer).
    vo dene 5mio wirsch chum 1 cent zrugg becho, usser d'iv zahlt ihn us... aber immerhin händ ihr ja au bi sim lohn chöne spare, isch ja wahrsch. au zum gröschte teil vo de versicherig finanziert worde.


    wieso iv? er hät praktisch die ganz rückrundi gspillt. und solang bisch sicher nonig iv-ler. er hät eifach nüme die extraklass wie vor sine verletzige. wänn ich aber gseh was im fuessball alles umebote und au no an maa bracht wird: zuberbühler, vogel etc. sind no nach england obwohl die nöd emal meh en job bi wohle übercho hetet. es paar alti dvd's und en skrupellose spillervermittler und scho verchaufsch au en chikahui für bedütend meh als 1 cent irgendwohi! und wie gseit, solang die chance bestaht, schmeissisch kän spiller!

    Zitat von larlf

    die ussag isch nöd sin ernst? wieso schmeissed ihr de nöd ändlich?
    wobie: mir ja eigentlich egal, de isch ja sicher billig....


    er isch nöd verletzt, er hät nume buchweh. wahrschinli lieht em dä israeli jetzt scho uf em mage...:rofl:

    http://www.fcz.ch/de/profis/news_archiv.htm?id=2200&archiv=

    schmeissisch du en spiller wo du für über 5 millione gholt häsch um ihn nach 1-2 jahr für 10-15 chischte z’verchaufe, solang wenigschtens no die ganz chli hoffnig bestaht wenigschtens en teil vo dene 5 millione wieder chöne iezhole? ich würs jedefalls au nöd mache!

    Zitat von Mushu

    Für mich klingt das betrüblich und "freudlos". Schade. Ja nun, da müssen wir durch ...

    Und sobald ja Canepa nicht mehr will, wird wohl Stadler das ganze - schwer unter Wert - aufkaufen ...

    :blosswech:


    und roli sich in zürich nur noch fussball in den unteren ligen ansehen! :sad:

    das aber mit immerhin ein paar tausend sk'lern und ot'lern, während spuhler seine zuschauer im spitzenspiel gegen basel einzeln begrüssen kann! :geil:


    die hauptwerbefläche (brustbereich) auf den shirts ist übrigens auch noch nicht verkauft für 2013/2014. trotzdem werden sie, gemäss canepa, nicht zu dumpingpreisen angeboten: "wir verschenken nichts, vorher spielen wir eine saison ohne brustwerbung." also scheint die not doch noch nicht so gross zu sein und ausserdem gibts wieder mal schöne leibchen! :cool:

    Zitat von snowcat

    us de hütige "schweiz am sonntag". sicher die beste methode will man die nächsten 15 jahre in zürich vor durchschnittlich 3400 zuschauern spielen...

    Spuhler will GC-FCZ-Fusion

    Mit Peter Spuhler und Rolf Dörig plädieren zwei schwergewichtige Wirtschaftsvertreter für ein Zusammengehen der beiden Fussballklubs.


    e schöni antwort vom chläusu (gestrigi "schweiz am sonntag":

    Die grösste Kalberei aber ist Deine Idee, den FCZ und GC zu fusionieren. Die letzte «Raison d’être» des Zürcher Operetten-Fussballs ist die Rivalität zwischen den beiden Lokalklubs. Es sind zwei völlig verschiedene Kulturen, die sich nicht verschmelzen lassen. Du könntest genau so gut vorschlagen, die SVP und die SP in Zürich zu einer Partei zu fusionieren, um gemeinsam mehr politische Durchschlags kraft in Bern zu haben. Die Fusions Befürworter haben nur einen Hintergedanken: auf diesem Weg endlich alle Schulden und sonstigen Altlasten los werden. Der neue Klub, der aus dem FCZ und GC entstehen würde, wäre im Vergleich zu YB und zum FC Basel bloss eine wirtschaftlich und sportlich lahme Ente ohne Seele.

    da no de ganz text:

    Zauggs Brief

    Lieber Peter

    Jetzt also auch Du. Ich kann es fast nicht glauben. Aber die Meldungen wollen nicht abreissen, dass Du Dein Geld im Zürcher Fussballgeschäft verjubeln willst. Das Erfolgsgeheimnis des Sportes war es halt schon immer, tüchtigen Kapitalisten wie Dir vorzugaukeln, sie könnten im Sportbusiness so erfolgreich arbeiten wie in ihren eigenen Unternehmen, das Geschäft kontrollieren und am Ende Geld verdienen und Ruhm ernten.

    Es gibt durchaus einen Weg, wie Du im Zürcher Fussballgeschäft ein kleines Vermögen machen kannst. Indem Du mit einem grossen Vermögen anfängst. Anders als in Basel und Bern ist es in Zürich nicht möglich, mit Fussball Geld zu verdienen. Aus dem ganz einfachen Grund, weil Du als Besitzer oder Mit besitzer eines Fussballklubs nicht auch Besitzer oder wenigstens Rechteinhaber für Gastronomie und Werbung im Stadion bist. In Zürich bist Du in einem für Fussball nicht geeigneten Stadion bloss Mieter. Geld verdienen auf Deine Kosten nur alle anderen rund um den Fussball.

    Die grösste Kalberei aber ist Deine Idee, den FCZ und GC zu fusionieren. Die letzte «Raison d’être» des Zürcher Operetten-Fussballs ist die Rivalität zwischen den beiden Lokalklubs. Es sind zwei völlig verschiedene Kulturen, die sich nicht verschmelzen lassen. Du könntest genau so gut vorschlagen, die SVP und die SP in Zürich zu einer Partei zu fusionieren, um gemeinsam mehr politische Durchschlags kraft in Bern zu haben. Die Fusions-Be fürworter haben nur einen Hintergedanken: auf diesem Weg endlich alle Schulden und sonstigen Altlasten los werden.

    Der neue Klub, der aus dem FCZ und GC entstehen würde, wäre im Vergleich zu YB und zum FC Basel bloss eine wirtschaftlich und sportlich lahme Ente ohne Seele. Wenn zwei durch Lotterwirtschaft in die tiefroten Zahlen geratene Unternehmen fusionieren, entsteht nicht eine hochrentable Firma. Wenn zwei unanständige Fankulturen fusionieren, entsteht daraus nicht ein Lesezirkel für Werke von Rosamunde Pilcher. Und so viel Geld wie Gigi Oeri einst investierte, um den FC Basel international konkurrenzfähig zu machen, hast Du für einen «Kickstart» des Zürcher Fussballs nicht. Du hast keine Chance, im internationalen Business mitzumischen. Und wie sollte denn der neue Klub heissen? Zürich United? ZFB (Zürcher Fussball-Bonzen)?

    Wenn Du etwas für unseren Sport tun willst, lieber Peter, dann hüte Dich vor dem Zürcher Fussball und setze Dich nicht in dieses (Vogel-)Nest. Dort wirst Du nur von einer schlauen Clique um Dein Geld gebracht. Alimentiere ein wenig die Hockey-Junioren von Walter Freys ZSC/GCK-Lions und bereite Dich darauf vor, der nächste Eishockeyverbands-Präsident zu werden. Das kostet Dich weniger Geld, bereitet Dir vergnügliche Stunden und Du bist Teil eines international konkurrenzfähigen, erstklassigen Sportes.

    Mit freundlichen Grüssen

    Zitat von Gysino

    LOL!!!!!! interessant.


    gott oder allah sei dank, haben wir jetzt das verschärfte hooligan konkordat! so kann chickahui jeweils von einem privaten sicherheitsdienst vor den spielen/trainings bis unter die unterhosen nach einem versteckten sprengsatz durchsucht werden!

    Zitat von larlf

    viel spass! wännd glück häsch, häsch au du i öppe 20 Jahr e Saisonkarte (so lang isch ungefähr d'Wartelischte bi dem achso verhasste Klub ohni atmosphäre, wo allne andere eifach d'Spieler wegchauft) :nick:

    wenn ich bei dem verein eine saisonkarte bekomme ist das kein glück, sondern unverschämtes pech! aussserdem bin ich schon seit 3 jahren auf der warteliste eines anderen bundesliga vereins...


    Zitat von larlf

    aber zum Thema: Nachwuchs chunt bi anhaltendem Erfolg irgendwänn scho; Nur d'Frag isch, wie lang dass es dure wür, bis sich öppis neus formiert hetti im Fan Bereich

    jahrzenhnte! 1-2 generationen. länger jedenfalls, als ein "weisser ritter" mitmachen würde!

    Zitat von Mushu


    Da würde ich dagegen halten. Hätte bereits im 1. Jahr min. 7'500 im Schnitt; dann - mit ein bisschen Erfolg - jahrlich 2'500-5'000 mehr pro Jahr (zürich ist extrem empfänglich für Erfolg und Hype) nach höchstens 5 Jahre gäbe es - mit ein bissche Erfolg - min. 20'000 im Schnitt. Und wenn Geld und Manpower zusammengelegt wird, wird in der CH der Erfolg kommen - fast automatisch.


    dann erklär mir doch mal warum die lions schon das ganze jahrtausend weniger zuschauer anziehen als der zsc anfang/mitte der 90-er jahre des letzten jahrtausends? und das obwohl man in dieser zeit mehrere male meister wurde, die cl gewann und permanent als meisterfavorit galt?

    die antwort kann ich dir geben, du findest sie aber schon in meiner fragestellung: früher war es der zsc, heute sind es die lions! und mit dieser, für manche vielleicht unbedeutende namensänderung, hat man gleichzeitig einen grossen teil seiner identität und kultur aufgegeben. nicht von einem tag auf den anderen, aber ziemlich schleichend ist das eben trotzdem geschehen! obwohl die gc eishockeysektion kaum zuschauer brachte sind die lions in art und ausstrahlung heute in etwa das was die frühere gc-eishockeysektion war. wir schwingen fähnchen mit subaru aufdruck...was für fähnchen wären es wohl beim fc united zurich? keine ahnung, jedenfalls keines, an dem ich mich festhalten würde!

    konkrete zahlen: zusammen haben der fcz und niederhasli etwa 18'000 zuschauer im schnitt (der fcz 10k/nh 8k). davon ziehen wir mal 10% ab, weil um mindestens soviel bescheissen beide vereine bei der bekanntgabe der zuschauerzahlen. bleiben also noch gut 16'000. davon sind ca. 6'000 in den kurven zu hause. von diesen kommen bei einer fusion mind. 95% nicht mehr. bleiben also noch gut 10'000 zuschauer. und von diesen werden sich auch mindestens 50% nicht mehr im stadion blicken lassen. bleiben noch 5'000. wo du den rest hernehmen willst, musst du mir mal erklären!

    diejenigen, welche wegen den bürgerkriegsähnlichen zuständen in den stadien schon heute nicht kommen, werden diese lücke jedenfalls nicht füllen. das neue produkt wäre zwar genau in ihrem sinne, da ohne eine fankurve bzw. einer die kaum grösser ist als die auswärtsfankurven von vaduz oder thun, keine emotionen aufkommen. weder positive noch negative. und emotionen sind neben dem eigentlichen spiel das wichtigste im fussball und auch im eishockey (nochmals: vergleiche die zuschauerzahlen vom sportlich mehr oder weniger erfolglosen zsc und den sportlich äusserst erfolgreichen lions...). und glaub mir, den meisten würde es schon nach kurzer zeit verleiden sich fussball in solch emotionsloser athmosphäre anzusehen. bin ich abslout erfolgsgeil und brauche null atmosphäre im stadion, dann kauf ich mir eine saisonkarte bei den bauern aus münchen.

    bevor ich mir so einen verein antue, werde ich zusammen mit der südkurve und einem nicht unerheblichen teil der osttribüne, im utogrund ein derby gegen yf anschauen vom neu gegründeten fc zürich 20XX.

    und noch was: wenn erfolg so sexy macht, warum hatte dann die fussballsektion aus niederhasli in ihrer 127-jährigen geschichte nie einen 5-stelligen zuschauerschnitt? selbst dann nicht, als der fcz in der nlb und niederhasli serienmeister/cupsieger und mehrmaliger cl teilnehmer war?

    us de hütige "schweiz am sonntag". sicher die beste methode will man die nächsten 15 jahre in zürich vor durchschnittlich 3400 zuschauern spielen...

    Spuhler will GC-FCZ-Fusion

    Mit Peter Spuhler und Rolf Dörig plädieren zwei schwergewichtige Wirtschaftsvertreter für ein Zusammengehen der beiden Fussballklubs.Von Benjamin Weinmann, Beat Schmid und Peter Burkhardt

    Für die meisten Fans des Grasshopper-Clubs Zürich (GC) und des Fussballclubs Zürich (FCZ) ist die Idee unvorstellbar: das Verschmelzen ihrer beiden traditionsreichen Teams. Trotzdem wird seit Jahren über eine Fusion des FCZ und GCZ diskutiert – ohne konkretes Resultat.

    Doch nun könnte das Thema neuen Schwung erhalten. Denn gegenüber der «Schweiz am Sonntag» spricht sich Peter Spuhler deutlich für eine Fusion aus: «Irgendwann müssen die über den Schatten springen und sich zusammenlegen», sagt der Chef des Thurgauer Zugunternehmens Stadler Rail und ehemalige SVP-Nationalrat. Sein Wort hat Gewicht, schliesslich hat er in früheren Jahren zusammen mit Autounternehmer Walter Frey die Eishockeyabteilung des Grasshopper-Clubs geführt und die Fusion mit dem ZSC vorangetrieben.

    «Die Fusion GC - ZSC war eigentlich meine Idee, Walter Frey war da am Anfang zurückhaltend», sagt Spuhler. «Aber es war der absolut richtige Weg. Im Fussball sollten das GC und FCZ auch machen.» Im Eishockey sei man schliesslich mit vier Meistertiteln seit der Fusion ausserordentlich erfolgreich, sagt Spuhler.

    «Das Zuschauer- und Werbemittelpotenzial für zwei Fussball-Spitzenklubs in Zürich ist einfach zu klein. Beide leiden finanziell», sagt der Zürcher. Dazu komme noch die ganze Stadionfrage – «ein leidiges Thema». Er ist sich sicher: «Eine Fusion würde ungeahntes Potenzial freimachen. Es wäre Zeit, dass ein Zürcher Klub wieder national und international spitze wird. Was die Basler können, sollten die Zürcher auch können.»

    Auf Zustimmung dürften Spuhlers Parolen bei Rolf Dörig stossen. Der Präsident des Versicherers Swiss Life und Verwaltungsrat der ZSC Lions ist Zen tralvorstandsmitglied des Grasshopper- Clubs, den er bis 2009 auch präsidierte. Nebst dem Fussballgeschäft gehören dazu auch Sektionen wie Tennis, Rudern, Unihockey und Squash. Laut Insidern hat sich Dörig in der Vergangenheit stark für eine Fusion engagiert.

    Mehr noch: Aus dem FCZ-Umfeld wird kolportiert, dass sich der Zentralvorstand 2011 gar Gedanken über ein Abstossen des Fussballgeschäfts machte. Damals hatte die Misere von Rekordmeister GC einen Höhepunkt erreicht, und es wurde spekuliert, ob die Hoppers aus finanziellen Gründen bald auf dem Aarauer Brügglifeld spielen müssen.

    Dem Vernehmen nach sollen auch die neuen Teilhaber der GC-Fussballsek tion, der sogenannte Owner’s Club, für eine Fusion tendenziell offen sein. «Bei ihnen herrscht vor allem ein betriebswirtschaftliches Denken», sagt ein Branchenkenner. Vergangenen Herbst hatte die «NZZ am Sonntag» publik gemacht, dass oberste Klub-Vertreter über ein Zusammengehen sprachen. Doch kurz danach erlebte GC sportlich einen Höhenflug, wodurch es sich die GC-Spitze anders überlegte.

    Sowohl GC-Sprecher Adrian Fetscherin als auch FCZ-Chef Ancillo Canepa betonen auf Anfrage, dass eine Fusion absolut kein Thema sei. «Wir arbeiten schon heute in verschiedenen Bereichen mit GC eng zusammen, und wir beabsichtigen, mit ihnen und der Stadt für das neue Stadion eine gemeinsame Betriebsgesellschaft zu gründen», sagt Canepa. «Aber mehr nicht.»

    Dennoch ist unbestritten, dass ein einzelner Super-League-Klub für Zürcher Grossfirmen bedeutend attraktiver wäre, da man keine Partei beziehen müsste – mit der Gefahr, Kunden und Fans zu vergraulen. Käme es zur Fusion, bräuchte es aber wohl einen «weissen Ritter», der bereit wäre, einige Jahre lang mehrere Millionen Franken einzuschiessen, da in einer ersten Phase viele Geldgeber und Fans abspringen würden. Gesucht wäre ein reicher Unternehmer mit Sportader. Leute wie Philippe Gaydoul, Thomas Matter – oder Peter Spuhler.

    Zitat von Champs-de-Mars

    ??

    Wie heisst dänn Euies Huusblatt? Niederhasli Times?


    :rofl: :rofl: :rofl:

    eigentlich nichts weiter als logisch, dass die auflagenstärkste zeitung der stadt zürich auch die hauszeitung des stadtclubs ist. ist in allen anderen schweizer städten schliesslich auch so. aber nun bitte keine klage, cillo! die ruhe im jetztigen fcz ist einfach zu herrlich! lasst einfach taten sprechen, so wie das letzte halbe jahr. die hauptexponenten im verein sind eifrige und stille schaffer ohne grossen hang zur selbstdarstellung und/oder den medien. selbst unser lautsprecher ist erfreulich ruhig seit letzten herbst. das budget wurde in eine dimension geschrumpft, welche man sich ohne wenn und aber auch wirklich einigermassen leisten kann. solange nicht mehr geld generiert werden kann, geht der fcz genau den richtigen weg. natürlich mit dem risiko, nicht jede saison um die plätze 1-4 mitzuspielen. beim neuen budget aber ein durchaus kalkulierbares risiko.

    so nebenbei: auch die entwicklung in niederhasli lässt hoffen. kaum hat man da ein paar monate erfolg, verfällt man bereits wieder in alte muster. im gegensatz zu früher allerdings ohne die möglichkeit die fehler mit viel geld einfach wieder auszubügeln. nachdem der erfolgstrainer völlig überraschend - und mit der dämlichsten erklärung die ich je im profifussball gehört habe - den verein verlässt, lassen irgendwelche interne querelen den besten verfügbaren mann absagen, bevor die verhandlungen überhaupt richtig begonnen haben. das dürfte immerhin auslaufmodelle wie schürmann oder andermatt freuen. finanziell ist gcn, dank einiger reichen gönner, etwas potenter als wir, aber von finanziell breiter abstützung kann keine rede sein. wer in solchen momenten dann noch auf vonlanthen zurückgreift, scheint nicht wirkliche alternativen zu haben oder letzte saison sportlich halt doch mehr glück als sportliche kompetenz in der führung. natürlich kann das mit vonlanthen durchaus funktionieren, es spricht aber mehr dagegen als dafür. und wenn dann salatic und vilotic noch vor beginn der neuen saison den fisch machen... :floet:

    wird jedenfalls eine interessante saison 2013/2014.


    gegen all die von dir hier beschriebenen untaten gab es schon vor dem 9.6.13 gesetze. griffige gesetze! wurden sie angewandt, konsequent umgesetzt? nein! also erfindet man in der hilflosigkeit und unter druck der öffentlichkeit bzw. des boulevards halt einfach neue gesetze, welche mit rechtsstaatlichkeit teilweise nicht vereinbar sind. aber was soll's, der zweck heiligt die mittel und mit kollateralschäden ist halt zu rechnen...und das sind die punkte die (mich) nerven und nicht das jemand die ordnung herstellen will, welche übrigens immer noch in den meisten fällen auch heute schon besteht. in den stadien zu nahezu 100%. etwas was in den 80-er jahren ganz anders war, aber damals krähte kein hahn danach. es war halt selbst dem blick keine zeile wert...

    p.s. hier noch der grösste stuss den ich im anschluss an die abstimmung gelesen habe: ...Zufriedenheit herrscht hingegen bei den Mitteparteien: Die CVP freut sich, dass Sportveranstaltungen für Familien wieder sicherer würden...jemand der so einen müll von sich gibt, war in den letzten 10 jahren garantiert an keinem einzigen nla fussball spiel! an keinem! ich war in der selben zeit an über 200...

    hier noch ein schlaues résumé aus der heutigen "limmattaler zeitung":

    Eine mögliche Mogelpackung
    Von Michael Rüegg

    Das verschärfte Hooligan-Konkordat, das gestern unmissverständlich deutlich angenommen wurde, ist eine jener Vorlagen, die aus einer Distanz heraus wunderbar klingen. Wer ist denn nicht für weniger Gewalt? Wer ist nicht für Fairness und Friede, vor allem im Sport?

    Wer dagegen war, dem wurde gerne vorgeworfen, er fördere Gewalt. Mit Verlaub, das ist Quatsch. Es gibt gute Gründe, weshalb den staatlichen Gewalten in einer Demokratie enge Grenzen gesetzt werden. Die Polizei hat für Ordnung zu sorgen, aber sie darf nicht auch noch Richter und Henker in einem sein. Das Konkordat lässt zu, dass aufgrund von Vermutungen bereits eine Strafe ausgesprochen werden kann, ohne zuvor ein ordentliches Verfahren durchzuführen.

    Gewiss, man schrieb Ja auf den Zettel, weil man selber nicht mitgemeint ist. Doch was, wenn der eigene fussballbegeisterte Sohn plötzlich im Visier der Behörden ist, weil ihm vorgeworfen wird, an Gewalt beteiligt gewesen zu sein? Manchmal reicht es schon, zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein. Gut möglich, dass man sich dann wünscht, man hätte anders abgestimmt.

    Der Entscheid ist demokratisch zustande gekommen, und er ist ein deutliches Zeichen einer Mehrheit an eine Minderheit. «Wir wollen keine Zerstörung im Umfeld von Sportveranstaltungen.» Bloss weiss niemand, ob die neuen Mittel auch wirklich dazu taugen, die angestrebten Ziele zu erreichen. Schon jetzt sagen Fans mit Besorgnis: Es könnte dadurch noch schlimmer werden. Wird dem so sein, so haben wir alle einen hohen Preis für einen geringen Nutzen bezahlt.