Biel - ZSC (08.10.21)

  • Heute also auswärts beim Leader :-o

    Dass die nicht unschlagbar sind, hat Ambri und Langnau in den letzten Spielen gezeigt.

    Da der Z immer dann am besten spielt, wenn der Gegner stark ist, tippe ich auf einen knappen 4:3 Sieg für blau-weiss-und-rot!

  • Wird hoffentlich ein interessantes Kräftemessen! Beide Team vorne dabei, aber noch sehr volatil was die Resultate in den letzten paar Games betrifft.

    Unser "Goali-Duell" scheint noch nicht entschieden zu sein. Am DI Waeber, d.h. heute Flüeli und am SA wieder Waeber?

  • Vielleicht kanns mir ja jemand erklären; warum wird der Bandencheck nitabene noch von hinten an Weber nicht gepfiffen? Der Schir steht EINEN METER daneben….

    Ich möchte es einfach verstehen.

  • Vielleicht kanns mir ja jemand erklären; warum wird der Bandencheck nitabene noch von hinten an Weber nicht gepfiffen? Der Schir steht EINEN METER daneben….

    Ich möchte es einfach verstehen.

    Das erschliesst sich mir eben so wenig wie die Frage von ZSC4E!

  • Grönborg hatte sich schon die ganze Zeit über die Zebras aufgeregt. Ganz schwache Leistung. Der hohe Stock auf Kniehöhe und der nicht geahndete Bandencheck waren nur die Lowlights..


    Heute solidarische Leistung von Flüeler bis Malgin, hat Spass gemacht!


  • Sieg im Spitzenkampf in BielDie unerwartete Tugend der ZSC Lions

    Dank eines späten Torreigens siegen die Zürcher in Biel letztlich souverän 5:1. Doch die Basis ist ihre erstaunlich solide Defensive.

    Simon Graf
    Simon Graf (TA)

    Schon wieder Tor: Die ZSC Lions bejubeln das 4:1 Malgins in Biel.


    Schon wieder Tor: Die ZSC Lions bejubeln das 4:1 Malgins in Biel. Foto: Peter Schneider (Keystone)

    Andrighetto, Roe, Malgin, Azevedo, Hollenstein, Quenneville und wie sie alle heissen. Wer an die ZSC Lions denkt, der denkt vor allem ihre offensive Power. Doch die Kreativspieler in der Offensive haben sich noch nicht so recht gefunden. Manchmal hat man das Gefühl, die Zürcher bräuchten zwei Pucks und nicht nur einen, damit sich alle verwirklichen könnten. Dafür haben die ZSC Lions nun eine Tugend entdeckt, die nicht auf den ersten Blick mit ihnen in Verbindung gebracht würde: grundsolides Defensivspiel.


    Beim Spitzenkampf in Biel liessen sie zum dritten Mal in Serie höchstens ein Gegentor zu. 0:1 gegen den SC Bern, 1:0 gegen Mlada Boleslav in der Champions League und nun ein 5:1 gegen den entthronten Leader. Das Resultat ist zwar zu hoch, die Basis aber wie schon in Tschechien eine starke Abwehrleistung. Mit nur 23 Gegentoren in 11 Meisterschaftsspielen, knapp 2,1 pro Partie, verteidigen die Zürcher bisher am besten in der ganzen Liga.

    In Biel deutete allerdings anfänglich nichts auf einen ungefährdeten ZSC-Sieg hin. Die Bieler, durch ihren erstaunlichen Saisonstart und zuletzt eines 4:2 gegen Zug in ihrem Selbstvertrauen gestärkt, starteten temporeich und dominant in die Partie. Die Lions wurden oft in ihrer Zone eingeschnürt und wussten sich immer wieder nur mit Fouls oder unerlaubten Befreiungsschlägen übers Plexiglas zu helfen.

    Sie handelten sich Strafe über Strafe ein, vermochten sich in Unterzahl aber schadlos zu halten. Und in der 27. Minute stellte Sigrist mit dem 1:0 nach einem beherzten Vorpreschen Hollensteins und eines schönen Backhandpasses von Krüger das Geschehen auf den Kopf. Die Bieler trauerten fortan ihren verpassten Chancen nach wie ein Tenniscrack seinen ungenutzten Breakmöglichkeiten und kassierten durch Pedretti (34.) das 0:2. Und nachdem Jakowenko (42.) mit dem 1:2 die Hoffnung kurz zurückgebracht hatte, leitete Forster nur 33 Sekunden mit einem fatalen Fehlpass auf Hollenstein das 1:3 ein.

    Der Widerstand der Seeländer, die mit Haas, Hofer, Sallinen und Hischier vier Leistungsträger im Sturm vermissten und Verteidiger Lööv schon früh verloren, war damit gebrochen. Malgin (53.) und Krüger (54.) durften das Skore noch erhöhen. Die Spitze der Liga ist damit zusammengerückt, mit Fribourg als neuem Leader und Biel, den ZSC Lions, Zug und Davos nur maximal vier Punkte zurück.

    Eine Gala der Zürcher war das 5:1 in Biel nicht, aber es bestärkte sie darin, dass man auch mit einer soliden Defensive Spiele gewinnen kann. Und mit einer solchen, und nicht primär mit der Offensive, gewinnt man ja bekanntlich Meisterschaften.

  • So lief das Spiel: Es gibt sie noch, die Leckerbissen auf den Schweizer Eisfeldern. Der Überflieger aus Biel und sein Verfolger aus Zürich liefern sich einen hochstehenden Match, dem es an nichts fehlt.


    Der EHC Biel vergibt die Chance auf den Sieg in der ersten Spielhälfte, als er acht Minuten in Überzahl ergebnislos verstreichen lässt – eine seltene Schwäche eines Teams mit sonst brandgefährlichem Powerplay. Auf der anderen Seite verdienen sich die Zürcher den Sieg mit einer felsenfesten Defensive. Dies ist das Fundament, auf dem sie im Laufe des Spiels ein Tor an das andere reihen.

    Schon in den Partien zuvor zeigten sich die Lions als sattelfest in der Abwehr, doch im Unterschied zu den 0:1-Niederlagen in Freiburg und gegen den SCB sind sie diesmal auch kaltblütig. Fünf verschiedene Zürcher treffen, was für ihre Breite im Angriff spricht. Und hellwach sind sie ebenfalls. Nach Alexander Yakovlenkos 1:2 dauert es nur 33 Sekunden, bis Denis Hollenstein die beruhigende Zweitore-Führung der Lions wiederherstellen kann.


    Dieser Auswärtssieg ist ein Gradmesser für die Zürcher, sie haben den Härtetest im Seeland mit einer reifen Leistung bestanden, während Biel die zweite Heimniederlage der Saison kassiert. Neben der Kaltblütigkeit gibt es noch einen Unterschied zwischen Biel und Zürich: In Lukas Flüeler hat der ZSC den besseren Torhüter, ihm gelingen einige hochstehende Paraden. Aus den letzten vier Spielen, in denen Flüeler als Nummer 1 im Tor stand, resultierten vier Siege. (pic./NZZ)

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