ZSC-Genf 05.12.2013

  • Zitat von 007

    Die Aussicht auf die Leaderposition müsste uns eigentlich beflügeln und Keller soll gemäss Homepage auch auflaufen. Es sei denn, wir stehen uns selber im Weg.

    Oder Reiber verpfeift wieder mal ein Spiel...

    • Offizieller Beitrag

    Die Nummer 1 im Lande
    :applaus: :cool: :geil:
    Mit dem 5:4 gegen Servette übernahm der ZSC erstmals die Tabellenspitze.

    Von Simon Graf, Zürich

    Die ZSC Lions werden immer gesünder und erfolgreicher. Gegen Servette umfasste ihre Verletztenliste, die in dieser Saison bisher unüblich umfangreich gewesen war, nach der Rückkehr Kellers nur noch zwei Namen (Kenins und McCarthy). Diesen freudigen Anlass begingen die Zürcher mit ihrem fünften Sieg nacheinander, und dank ihrer längsten Siegesserie überholten sie Fribourg und übernahmen erstmals die Tabellenspitze. Allerdings schafften sie es beinahe, erneut eine scheinbar komfortable Führung gegen Servette zu verspielen. Sie lagen 4:1 und 5:2 voraus, und nachdem Mercier in der 58. Minute auf 4:5 verkürzt hatte, mussten sie nochmals um dem Sieg zittern. Doch die Kraft der Genfer schien mit ihrem vierten Tor aufgebraucht.

    «Wir sollten nicht immer fünf Tore schiessen müssen, um zu gewinnen», sagte Bärtschi in Anspielung auf das Dienstagsspiel in Genf mit dem gleichen Resultat. Der Flügel steuerte erneut zwei Treffer bei und hat nun mit dem Davoser Paulsson, bislang mit 16 Toren allein führend in der Liga, gleichgezogen. Dies, obschon Bärtschi wegen einer Muskelverletzung, die er im Nationalteam erlitten hatte, sechs Spiele verpasst hat. «Ich bin in eine gut funktionierende Mannschaft zurückgekehrt», erklärte er seinen Erfolg. Seine persönliche Bestmarke von 25 Toren (2009/10) liegt nun in Reichweite. «Es mag wie eine Floskel klingen», sagte er fast schon entschuldigend, «aber es ist harte Arbeit, die mich hierher gebracht hat.»

    Einen guten Beitrag leistete bei seinem ersten Spiel seit dem 19. Oktober auch Keller, der nach seiner Knieverletzung dort anknüpfte, wo er aufgehört hatte. Mit Keller/Cunti/Nilsson und Fritsche/Shannon/Wick haben die Zürcher nun zwei Sturmreihen, welche die gegnerischen Reihen ziemlich durcheinanderwirbeln können. So viel offensive Begabung verleitet aber dazu, die Abwehrarbeit zu vernachlässigen – und das taten sie gestern. Doch Flüeler war in einer unterhaltsamen Partie der bessere Goalie. Es könnte interessant werden, wie schnell man nächste Saison in Zug unruhig wird, wenn Stephan so viele Tore zulässt wie zuletzt bei Genf.

    Eine Zukunft mit Crawford?

    Im Advent sind die meisten Fragen, was die Zukunft eines Teams betrifft, schon geregelt. Doch wie sieht es bei den ZSC Lions eigentlich mit dem Trainer aus? Noch hätten keine formellen Gespräche mit Marc Crawford stattgefunden, sagt CEO Peter Zahner. Aber man sei gewillt, die Zusammenarbeit fortzusetzen. Ein Knackpunkt könnte eine allfällige Ausstiegsklausel werden. Schliesslich wollen die ZSC Lions nicht im Sommer dann doch ohne Trainer dastehen, wenn Crawford noch eine NHL-Offerte bekäme. Natürlich sei die NHL immer noch in seinem Hinterkopf, bekannte der Kanadier. «Jedoch muss man auch realistisch sein. Und es gibt für mich sehr viele Pluspunkte in Zürich.»

    Festlegen will sich Crawford aber noch nicht. Nicht wegen des Geldes, wie er betont. Er würde auch zu den gleichen Bezügen wieder unterschreiben, sei sich aber wegen familiärer Angelegenheiten im Unklaren über seine Zukunft. Seine Frau lebt mit ihm in der Schweiz, aber in der Heimat sind seine Eltern und seine beiden Kinder, Kaitlin (20) und Dylan (23). «Sie sind zwar schon erwachsen, aber noch nicht ganz unabhängig von mir», sagt Crawford. «Meine Eltern sind noch am Leben, und ich möchte sie unterstützen.» Zu Weihnachten kehrt er nach Kanada zurück – dann wisse er mehr über seine Pläne.


    © Tages Anzeiger

  • Herrliches 5. Tor gestern. Und schön zu sehen, wie Cunti den ihm gegebenen Freiraum beim Tor eiskalt ausgenutzt hat. Sehr gut gefallen hat mir auch, wie man 1:30 vor Ende im Drittel der Genfer sehr aggressiv fore gecheckt hat, so kam Genf lange gar nicht aus dem Drittel heraus. Nach dem 4:1 hatte Genf innert Kürze genügend Chancen, um auf 4:4 zu stellen. Das war nicht gut.

    Hätte aber nicht gedacht, dass gegen Genf 6/6 Punkte geholt werden. So wird es für andere Mannschaften schwierig werden, uns von den ersten zwei Rängen zu verdrängen. Weniger toll fand ich, dass man gleich 3 Unterzahl Tore kassiert hat. Und einen Shorthander hätte es im 1. Drittel auch gut und gerne geben können.

    Ich habe im Übrigen den Eindruck/Verdacht, dass viel viel besser gekämpft und verteidigt wird, wenn Nyffeler oder Wolf im Tor stehen... was m.E. bei der Torhüterwahl berücksichtigt werden muss, auch wenn dies irgendwie unfair ist für Flüeler. Aber wenn die Mannschaft mit Nyffeler im Tor besser spielt, muss Nyffeler im Tor stehen.

    Geistermeister 2022 ZSC Lions

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