Corona und anderi Biersorte

  • Roli es gibt aber schon einen grossen Unterschied: Während einer Grippe Welle sind die Spitäler weltweit nicht überlastet, während Corona ohne Massnahmen (!) aber schon! Hatten wir ja schon in div. Ländern, wäre auch in der Schweiz so gekommen und ist aktuell in Indien der Fall. Und genau darum wird auch der ganze Zirkus veranstaltet! Du wirst noch sehr lange ohne Fussball und Hockey im Stadion verbringen! Als nächstes werden sie in der CH die Clubs und Bars wieder schliessen müssen da die Jungen Party machen da es sie nicht interessiert da nicht gefährdet.

    hab gerade gesehen, dass eggi schon geantwortet hat, poste meinen senf jetzt trotzdem:


    falsch! schau dir berichte aus den spitälern in spanien, usa oder italien an aus dem grippe winter 2017/2018! komplett überlastet, die leute hingen in den gängen. überall wo das (öffentliche) gesundheitssystem dem neoliberalismus geopfert wurde, gibts in strengen grippewintern engpässe bis überbelastungen. aber auch hier: interessierte bisher keine sau!


    wir leben in einer beschissenen zeit, wo poilitcal corectness komplett groteske formen annimmt, welche mehr mit folter als mit moral zu tun haben. während ich im dezember 2019 die alten grippetoten ungestraft als „normal“ bezeichnen durfte, bin ich 3 monate später für die gleiche oder eine ähnliche aussage ein empathieloses arschloch. vom schorsch gaggo beim negerhäuptling in afrika und den mohrenköpfen fang ich gar nicht erst an...:mrgreen:


    isch doch wahr!



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    Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." Albert Einstein

  • Dann sehe ich aber das Problem nicht... Um das Leben zu geniessen braucht man sicher keine Massenveranstaltungen wie Clubbesuche, Parties oder Konzerte, und guten Sport kann man auch am Fernsehen geniessen wie die aktuelle Situation zeigt

    klar, skifahren muss ich auch nicht in der freien natur, es reicht wenn ich mir einen 3d skifilm reinziehe...


    :facepalm:


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  • Neue chinesische Studie zeigt: 87% aller Corona-Fälle blieben in Wuhan unentdeckt


    https://www.blick.ch/-id159973…tm_campaign=blick_app_iOS


    solche studien gibts schon seit februar. also studien/annahmen, welche von einer bereits vorhandenen immunitätsrate gegen covid19 von mind. 80% der bevölkerung ausgehen. immun heisst aber nicht, dass man sich nicht infizieren kann. immun heisst nur, dass man sich wohl infizieren kann, aber keine bis nur leichte symptome zeigt. so wie die fcz getesteten.


    wobei auch der pcr test eine gewisse rolle spielt. man hat mit diesem test schon personen an mehreren hintereinander folgenden tagen gestestet. an allen tagen abwechselnd mit einem anderen ergebnis. also mal positiv, mal negativ. auch hat man mit diesem test schon ziegen und papayas (ja die frucht!) positiv getestet...


    aber schön berichtet mittlerweile auch der mainstream darüber! ob solche artikel aber beim panikorchester ankommen, wage ich allerdings zu bezweifeln. :nixwiss:



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  • ...isch aber truurig

  • ...isch aber truurig

    die einen sagen so, die anderen sagen so! :nick:



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  • Meinung zu Schutzkonzepten

    Corona: Weshalb die Panikmacher falschliegen

    Bund und Kantone verschärfen die Massnahmen. Warum eigentlich?

    Andreas Kunz (TA/SZ)

    Die ganze Schweiz geniesst die Sommerferien, nur in den Amtsstuben herrscht Aufregung: Ein Kanton nach dem anderen verschärft die Corona-Regeln. Für Veranstaltungen wird die Höchstzahl der Teilnehmer heruntergesetzt, die Maskenpflicht auf Geschäfte und Schulen ausgeweitet – im Kanton Freiburg zum Beispiel gilt das Obligatorium nun sogar an Freiluft-Märkten.


    Und jetzt fordert der Bund von den Kantonen ein noch strikteres Vorgehen, wie unsere Recherchen zeigen. Man könnte meinen, das Land befände sich mitten in einer zweiten Welle, das Gesundheitswesen stünde vor dem Kollaps, die Menschen stürben täglich zu Dutzenden.

    Das Gegenteil ist der Fall: Seit Anfang Juni liegt die Zahl der Neuinfektionen auf konstant tiefem Niveau – obwohl sich die Menschen überall treffen, die Abstandsregeln oft nur lax einhalten, die Grenzen geöffnet und sogar mehrere Grossdemos veranstaltet worden sind.

    In Clubs und Bars ist es zwar zu einer Handvoll Superspreader-Events gekommen – angesichts der schieren Menge durchgeführter Partys im ganzen Land hielten sich diese Ausbrüche aber in erstaunlich engen Grenzen. Die meisten Infizierten waren zudem jung und hatten oft nur harmlose, in vielen Fällen gar keine Symptome.

    Quote
    Unsere Erfahrung sollte mittlerweile gross genug sein, um mit der Krise umzugehen.

    Und am Wichtigsten: Für die Spitäler ist das Virus derzeit kein Problem. Im am stärksten betroffenen Kanton Zürich mit über 1,5 Millionen Einwohnern sind aktuell gerade mal 23 Covid-Patienten in Behandlung, 6 davon müssen beatmet werden.

    Jeder dieser Fälle ist ernst zu nehmen – doch erinnern wir uns: Bei den Corona-Massnahmen ging es einmal darum, das Gesundheitswesen nicht zu überlasten. Tatsächlich herrschte in den letzten Wochen schweizweit sogar eine relative Untersterblichkeit, mutmasslich weil viele hochbetagte Menschen während der ersten Welle gestorben waren.

    Das Virus ist derzeit unter Kontrolle. Solange die grundlegendsten Hygieneregeln eingehalten werden, scheint die Epidemiegefahr im Sommer klein zu sein. Trotzdem verhängte der Bundesrat ausgerechnet vor den Ferien eine Maskenpflicht in allen öffentlichen, also auch touristischen Verkehrsmitteln. Ob diese Massnahme nötig war, bleibt fraglich: Die Ansteckungszahlen hatten sich bereits zuvor stabilisiert.

    Jetzt legen die Behörden sogar nach – obwohl eine zweite Welle weiterhin nicht in Sicht ist. Man wird das Gefühl nicht los, dass es ihnen darum geht, sich vor den eigenen Ferien gegen alle möglichen Verharmlosungsvorwürfe abzusichern – von manchen Medien, die noch immer dazu tendieren, Einzelfälle zum nationalen Drama hochzustilisieren.

    Die Corona-Krise ist nicht vorbei. Doch unsere Erfahrung sollte mittlerweile gross genug sein, um sie smart und souverän anzugehen. Was es nicht braucht: unnötigen Aktionismus, Angstmacherei und Panik. Was es endlich braucht: einen Plan, wann welche Massnahmen mit welchen Mitteln umgesetzt werden – damit wir bereit sind, falls es nochmals richtig ernst wird.

  • Dieser TA/SZ - Bereicht drückt zu 99% meine Meinung aus!

    Let's face it, ob sich nun 45 oder 245 Personen anstecken ist nicht DIE relevante Grösse. Sondern 1. kann unser Gesundheitssystem

    genug Patienten aufnehmen und 2. - und dies wird hier leider nicht erwähnt - können die Arbeitnehmer ihrer Arbeit nachgehen und die

    Kinder die Schule besuchen, bzw. müssen nicht krank Zuhause bleiben.

    Mann müsste nun schauen wie's läuft, wenn keine Beschränkungen mehr gelten. Schnellen die Zahlen in die X-tausende, dann macht

    es wohl wieder aus den oben genannten 2. Hauptgründen Sinn, die Massnahmen wieder effektiv zu verstärken. Ich glaube auch, dass

    fast alle, ausser Snowcat und Eggi (dieser kleine Scherz sollte mir erlaubt sein ;) ), würden dies wirklich verstehen.

  • man könnte direkt meinen, die leute beginnen zu denken...schön, wenn die masse von vernunft erfasst wird! :nick:


    Wenn ich aus Angst vor Corona mit allem aufhöre, was mir Freude bereitet, ist das für mich kein lebenswertes Leben mehr. Dr. Vernazza.


    hier der ganze artikel:


    Pietro Vernazza zur Corona-Strategie der Schweiz


    «Das Coronavirus scheint weniger gefährlich als gemeinhin vermutet»


    Pietro Vernazza, Infektiologe, Professor und Chefarzt am Spital St. Gallen, fordert, dass der Bund seine Corona-Strategie grundsätzlich überdenkt – und macht einen brisanten Vorschlag.



    Pietro Vernazza hat frei genommen, weil er in den vergangenen Monaten im Spital viele Überstunden angehäuft hat. Deshalb beantwortet er die Fragen von seinem Wohnzimmer aus via Skype. Er ist während des Interviews ruhig, ja nachdenklich, kann zuweilen seine Angriffslust kaum verbergen.


    Herr Vernazza, wie bringen wir dieses Coronavirus endlich weg?


    Schauen Sie, Coronaviren sind seit Jahren weltweit unter den Menschen verbreitet. Sie verschwinden nicht einfach. Es gibt keinen Grund, anzunehmen, dass es mit dem neuen Coronavirus anders sein wird. Es wird wohl bei uns bleiben. Wir müssen lernen, mit dem neuen Virus zu leben.
    Dann müssen wir noch jahrelang Masken tragen, Abstand halten und auf grosse Konzerte verzichten?


    Das ist Ihre Schlussfolgerung, nicht meine.
    Aber solange das neue Coronavirus nicht verschwunden ist, braucht es doch Massnahmen zur Verhinderung einer zweiten Welle?


    Mit diesen Massnahmen versucht man in der Schweiz, zu verhindern, dass sich das Virus einnistet. Man macht das mit der Vision, dass es irgendeinmal eine Impfung gibt, mit der man die Ausbreitung des Virus vollständig verhindern kann.
    Täuscht unser Eindruck, dass Sie diese Vision nicht teilen?


    Es ist eine ambitiöse Strategie, die der Bundesrat und auch viele andere europäische Länder verfolgen.
    Warum ambitiös?


    Einerseits ist es sehr aufwendig, diese hohen Sicherheitsmassnahmen nicht nur ein paar Monate, sondern vielleicht über Jahre aufrechtzuerhalten. Denn es setzt voraus, dass man jeder möglichen Infektion nachgeht und Menschen in Quarantäne setzt, bis es einen brauchbaren Impfstoff gibt.


    Bezweifeln Sie, dass es diesen schon bald gibt?


    Damit sind wir beim zweiten Grund, warum ich die Strategie ambitiös finde. Es kann zwar sein, dass wir in einem Jahr eine massentaugliche Impfung haben. Dann müsste aber ein Grossteil der Bevölkerung mitmachen. Wenn sich nur gefährdete Personen impfen lassen, also ältere Menschen, bringt das nichts. Denn die Wahrscheinlichkeit ist sehr gross, dass die Impfung gerade bei älteren Menschen kaum nützt.


    Das heisst, die Jungen müssten sich aus Solidarität zu den Alten impfen lassen?


    Genau. In Japan hat man dies vor Jahrzehnten für die Grippe gezeigt. Kinder wurden flächendeckend gegen Grippe geimpft. Als man die Durchimpfung bei den Jungen aufhob, stieg die Mortalität der Alten massiv.
    Was wäre denn die Alternative zur Strategie des Bundes?


    Man könnte die Schutzmassnahmen in der breiten Bevölkerung reduzieren, damit die junge Bevölkerung nach und nach mit dem Virus in Kontakt kommt. Den älteren Menschen sollte man die Möglichkeit geben, sich besser zu schützen.
    Sie empfehlen also bei den jüngeren Menschen eine Durchseuchung?


    Ich empfehle nichts. Zunächst sollten wir die Optionen gründlich diskutieren. Ich zeige einfach auf, dass eine differenzierte Durchseuchung eine Alternative zur heutigen Ausrottungsstrategie des Bundes ist. Denn neue Studien aus dem Tessin, aus Spanien und den USA zeigen, dass zehnmal mehr Menschen mit dem Virus angesteckt wurden, als tatsächlich diagnostiziert wurden.


    «Es gibt starke Hinweise darauf, dass der Rückgang auch direkt mit dem Virus respektive mit unserem Immunsystem zusammenhängt.»


    Was leiten Sie daraus ab?


    Dass es sehr schwierig ist, alle Infizierten aufzuspüren und abzuschotten. Es zeigt aber auch, dass viel mehr Menschen, als man bis jetzt dachte, mit dem Virus problemlos umgehen können. Und wie bei der Grippe sind auch viele Menschen ohne Krankheitssymptome ansteckend. Damit ist das Virus eben doch in vielen Punkten ähnlich wie eine Grippe. Der Hauptunterschied ist…
    … dass sich bei Corona in kürzester Zeit sehr viel mehr Menschen anstecken als bei der Grippe.


    Genau. Und deshalb war es auch richtig, dass man eine Überlastung der Spitäler mit diversen Massnahmen verhinderte. Heute ist die Situation anders, und wir wissen mehr über die Krankheit. Deshalb sollte man die Verhinderungsstrategie überdenken.
    Wäre das nicht ein Spiel mit dem Feuer, weil dann die Ansteckungszahlen wieder exponentiell ansteigen könnten?


    Das exponentielle Wachstum einer Epidemie ist zeitlich immer beschränkt und kann auch beeinflusst werden. Wir haben in der Schweiz und anderen Ländern festgestellt, dass die Ausbreitungsgeschwindigkeit schon vor dem Lockdown rückläufig war.
    Das dürfte aber auf Verhaltensänderungen der Bevölkerung zurückzuführen sein, die schon vor dem Lockdown begonnen haben.


    Das ist sicher so. Vielleicht ist es aber nicht der einzige Grund. Man sieht jetzt auch in anderen Ländern, dass sich die Ausbreitungsgeschwindigkeit auf einen Peak hin bewegt, um dann wieder abzufallen. Dies unabhängig von der Intensität der Massnahmen. Das wirft die Frage auf, ob es neben Verhaltensmassnahmen auch andere Gründe für die Abschwächung gibt.
    Sie haben bestimmt die Antwort schon bereit.


    Es gibt starke Hinweise darauf, dass der Rückgang auch direkt mit dem Virus respektive mit unserem Immunsystem zusammenhängt. Seit rund zwei Monaten beobachten wir das Phänomen der Kreuzimmunität. Menschen, die gegen andere Coronaviren eine Immunantwort entwickelt haben, erkranken milde oder gar nicht an Covid-19. Deshalb gibt es vielleicht in der Bevölkerung schon viel mehr natürliche Barrieren, die dem neuen Virus den Weg der Verbreitung abschneiden.
    Sie glauben also nicht, dass sich die Krankheit heute noch ungezügelt weiterverbreiten könnte?


    Als gewisse Epidemiologen am Anfang der Pandemie prophezeiten, dass es bis zu 100’000 Tote geben könnte, sind viele erschrocken. Heute zeigt sich, dass diese Szenarien übertrieben waren. Mittlerweile weiss man aufgrund von globalen Erfahrungswerten, dass Covid pro Million Menschen rund 500 bis 1000 Todesfälle verursachen dürfte. Für die Schweiz bedeutet das, dass wir mit 4000 bis 8000 Todesfällen rechnen müssen. Das sind doch etwa fünfmal mehr als bei einer saisonalen Grippe! Und auch die Grippe betrifft wie Covid vor allem ältere Menschen. Doch die Grippe fordert diese Todesopfer jeder Jahr.
    «Der Tod ist nicht a priori das Schlimmste im Leben.»


    Und doch ist es jedes Mal ein Mensch, der vielleicht noch ein oder mehrere Jahre länger gelebt hätte.


    Jeder Todesfall ist für das Umfeld tragisch, auch wenn es die betagte Grossmutter trifft. Und dennoch: Das ist der Verlauf des Lebens. Es entspricht der Natur, dass viele Menschen im hohen Alter an einem Virus sterben. Das war schon immer so. Bei einigen ist es das Grippevirus, bei anderen das RSA-Virus und bei dritten ein älteres Coronavirus, nun ist noch ein weiteres dazugekommen.
    Ausgerechnet Sie als Arzt wollen nicht möglichst viele Leben retten?


    Mich überrascht, dass Sie das als unärztlich anschauen. Der medizinische Alltag lehrt uns, dass alle Menschen sterben müssen. Auch unserer Arbeit sind Grenzen gesetzt. Und viele ältere Menschen sind auch bereit zu sterben. Der Tod ist nicht a priori das Schlimmste im Leben.
    Blenden das die Epidemiologen zum Teil aus, weil sie zu weit weg von den Patienten sind?


    Vielleicht. Ich kann nur für mich sprechen. Vor über 30 Jahren habe ich fast jede Woche einen Aidspatienten in den Tod begleitet. Ich habe gelernt, mit der Endlichkeit des Lebens umzugehen. Wir Ärztinnen und Ärzte erleben diese Unausweichlichkeit des Todes im Alltag hautnah. Das dürfte uns prägen.
    Es gibt mittlerweile Berechnungen, die aufzeigen, wie viel ein zusätzliches Lebensjahr kosten darf. Müsste man diese Rechnung auch bei Corona-Patienten machen?


    Ich sehe keinen Grund, das nicht zu tun. Eine Krebstherapie, welche pro verlängertes Jahr mehr als 150’000 Franken kostet, wird nicht mehr so einfach finanziert. Auch die Prämienzahler kommen an ihre Grenzen. Wer glaubt, solche Überlegungen gäbe es in der Medizin nicht, ist blauäugig.
    Somit ist es nichts Aussergewöhnliches, wenn Ärzte und Ärztinnen entscheiden, welche Corona-Patienten an ein Beatmungsgerät kommen und welche nicht?


    Wir sind in der Schweiz gar nicht an diesem Punkt. Aber in der Intensivmedizin müssen sich Ärztinnen und Ärzte immer wieder mit heiklen Entscheidungen am Lebensende auseinandersetzen. Das ist eine völlig normale Situation. Intensivmediziner sind es gewohnt, solche Entscheide unter Einbezug von Angehörigen und Patienten zu fällen.
    Man erhält den Eindruck, Sie seien ein Anhänger des Schweden-Modells.


    Die Schweden haben nichts falsch gemacht. Ihr Modell wird vor allem von Leuten kritisiert, die ihr eigenes Modell verteidigen müssen. In Schweden gab es ja auch Einschränkungen, und mittlerweile gehen die Todesfallzahlen fast linear zurück. Der Effekt ist deutlich. Stand jetzt können wir nicht sagen, ob die Schweiz oder Schweden es richtig gemacht hat. Das können wir erst beurteilen, wenn die Bevölkerung immun gegen Covid-19 ist, mit oder ohne Impfung.
    «Schweden dürfte gar nicht mehr auf der Quarantäne-Liste des Bundes stehen.»


    Würden Sie jetzt nach Schweden in die Ferien gehen?


    Ich würde bedenkenlos in diesem Land Ferien machen. Schweden dürfte gar nicht mehr auf der Quarantäne-Liste des Bundes stehen. Das Land verzeichnete in den letzten 14 Tagen insgesamt noch 54 Fälle pro 100’000 Einwohner und liegt damit unterhalb der vom Bund festgelegten Grenze für Länder mit Quarantänepflicht.
    Zurück zur Schweiz: Sie muss sich im internationalen Vergleich nicht verstecken.


    Ich bin zufrieden, was die Schweiz bisher erreicht hat. Den weiteren Weg müssen wir aber gut überdenken. Heute geben wir jeden Monat rund 40 Millionen Franken allein für Tests aus. Quarantänemassnahmen werden uns monatlich bald über 10 Millionen kosten. Wenn wir in ein bis zwei Jahren keinen Impfstoff haben, haben wir Milliarden ausgegeben und das Problem trotzdem nicht gelöst. Wir müssen uns fragen, ob wir dieses Risiko eingehen wollen.
    Sie dürften für ein Nein plädieren.


    Ich plädiere für eine saubere Prüfung alternativer Strategien. Die neuesten Erkenntnisse zeigen klar, dass in der Schweiz nicht 30’000 bis 100’000 Menschen an Corona sterben werden und dass die Epidemie früher abklingen könnte als bisher angenommen. Das Virus scheint weniger gefährlich als gemeinhin vermutet.
    Sie verharmlosen.


    Nein, Sie müssen sich die Zahlen vor Augen führen: Heute wissen wir, dass 90 Prozent der Infizierten gar nie diagnostiziert wurden. Wenn wir bisher annahmen, dass die Sterblichkeit bei einem Prozent oder tiefer lag, dann ist sie mit der neuen Erkenntnis eher bei einem Promille. Damit sind wir bezüglich Sterblichkeit in der Grössenordnung der saisonalen Grippe.
    Diese Haltung gilt mittlerweile doch als überholt.


    Im Gegenteil: Je mehr wir wissen, desto mehr gelangen wir zur Überzeugung, dass dies so ist. Und wenn sich die Hypothese der Kreuzimmunität bestätigt, dann dürfte auch die Überwindung der Corona-Krise einfacher sein als zunächst angenommen.
    «Jedes Jahr sterben in der Schweiz junge Menschen an der Grippe.»


    Aber die Grippe ist doch gerade für jüngere Menschen vergleichsweise harmlos?


    Das ist ein weit verbreiteter Irrglaube. Gerade Anfang Februar starb bei uns am Kantonsspital St. Gallen eine 20-jährige Frau an der Grippe. Jedes Jahr sterben in der Schweiz junge Menschen an der Grippe, auch wenn diese für die meisten Menschen harmlos ist. Bei Covid-19 ist das nicht anders. Aber bei der Grippe publiziert niemand die tragischen Todesfälle bei jungen Menschen oder die Zahl der Todesfälle. Gerade weil wir seit Jahren die Grippeerkrankungen sträflich vernachlässigen, überrascht mich das Ausmass der Reaktion auf die Covid-Epidemie.
    Verbreiten Behörden, Wissenschaft und Medien Panik?


    Meiner Meinung nach wäre von Anfang an eine ruhige Haltung angebracht gewesen. Selbst Wissenschaftler machten auf Panik, auch wenn das nicht ihre Absicht war. Sie haben mit bestem Wissen und Gewissen ihre Daten ausgewertet und interpretiert. Am Schluss ist es jedoch eine persönliche Frage, wie man mit möglichen Szenarien umgeht.
    Warum waren Sie zurückhaltender?


    Dies hängt vielleicht auch damit zusammen, dass ich bereits in einem fortgeschrittenen Alter bin und schon mit diversen Epidemien wie Sars, Rinderwahn, Schweine- und Vogelgrippe Erfahrungen sammelte. Dort wurde immer übertrieben. Dies liess mich vorsichtiger werden bei der Interpretation von Szenarien. Auch wenn mir als Infektiologe klar ist, dass virale Infektionskrankheiten gefährlich sein können.
    Hat auch die wissenschaftliche Taskforce des Bundes zu stark auf Panik gemacht?


    Die Taskforce macht grundsätzlich einen guten Job. Ich finde aber, sie dürfte nicht in den Medien auftreten. Sie sollte dem BAG und dem Bundesrat dienen.
    Die Taskforce tritt andauernd in den Medien auf.


    Möglicherweise wurde das so abgesprochen. Ich kenne die Hintergründe zu wenig. Ich fände es wichtig, dass die Themen vertieft diskutiert werden. Leute aus der Taskforce sagen mir, die gewählte Strategie sei billiger als ein zweiter Lockdown. Doch alles ist billiger als ein Lockdown. Ich habe aber noch nie eine Kosten-Nutzen-Rechnung der aktuellen Strategie gesehen. Das fände ich wichtig. Ich bin aber auch zuversichtlich, dass die Taskforce die neusten Erkenntnisse in ihre Überlegungen einfliessen lässt.
    Sie wurden für die Taskforce angefragt, sind jetzt aber nicht dabei. Warum?


    Ich kenne die Gründe auch nicht.
    Passten Sie mit Ihren Ansichten nicht in dieses Gremium?


    Das weiss ich nicht. Ich spüre aber viel Unterstützung von Kollegen. Zudem korrespondierte ich in den letzten Monaten oft mit Daniel Koch. Ich denke, dass ich meine Position einbringen und einen Beitrag leisten konnte. Ich habe kein Problem damit, dass ich nicht der Taskforce angehöre.
    Sie singen in einem Laienchor. Wie funktioniert das in Corona-Zeiten?


    Wir hatten im März eine Einladung für einen Auftritt mit anderen Chören in der Carnegie Hall in New York. Auf die Reise mussten wir wegen Corona verzichten. Lange konnten wir auch nicht proben. Mittlerweile haben wir im bescheidenen Rahmen wieder angefangen.
    Es gab auch Ansteckungen bei Chören in der Schweiz. Wie schützen Sie sich?


    Wir probten vor der Sommerpause stimmenweise und unter Einhaltung von Distanz. Auf die Dauer ist das aber nicht umsetzbar. Andererseits mache ich mir schon auch Sorgen. In unserem Chor hat es Leute, die älter und mehr gefährdet sind als ich. Doch ich singe sehr gerne. Dass ich mich dabei einem potenziellen Risiko aussetze, nehme ich in Kauf. Wenn ich aus Angst vor Corona mit allem aufhöre, was mir Freude bereitet, ist das für mich kein lebenswertes Leben mehr.



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    Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." Albert Einstein

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  • mein erster und letzter beitrag zum thema, aber es ist wirklich übel wie einseitig hier missioniert wird:

    verwunderlich, dass die kritiker es sich irgendwie zur lebensaufgabe gemacht haben zu predigen bis zum umfallen (ist ja mittlerweile ein monolog hier) und alle zu verteufeln und als blind zu bezeichnen, die nicht einschwenken...

    wieso kann man nicht akzeptieren, dass die masse und übrigens auch die masse der personen, welche sich mit der sache besser auskennen wie wir, eine andere meinung haben?

    munter wird zitiert und missioniert was einem passt....dabei wird überlesen, dass auch die zitierten mit einem verständnis auf dem gebiet, meist nicht sagen können so und so ist es, sondern auch nur vermuten, da keiner weiss was wirklich richtig ist...ja auch du nicht lieber Snowcat, der sich unendlich einseitig informiert


    fakt ist auf alle fälle, dass das virus in den USA, Brasilien und Israel wütet und in Italien einige KM von uns entfernt gezeigt hat was drohen kann...

    auch fakt ist, dass komplett ausgeblendet wird, wie viele folgeschäden durch corona enstehen KÖNNEN und zwar auch bei leichten fällen wie bei den fczlern (lunge, herz etc.)...ich kenne einen solchen fall, der mit 40ig nicht mehr in seinen job zurück kann wegen corona und meine frau (radiologin) hat in den letzten monaten x lungen gesehen, die sich wohl kaum jemals mehr erholen werden...diese fälle tauchen stand heute in keiner statistik auf...

    wie viele solche fälle es prozentual gibt weiss NIEMAND...und bevor man so etwas weiss sollte man sich wohl besser nicht zu weit aus dem fenster lehnen


    fakt ist auch, dass eben wieder in männedorf der virus in ein altersheim geschlichen ist trotz x vorsichtsmassnahmen und da das sterben um sich greift..aber ist ja egal..man kennt die nicht und die waren ja alt...wtf!


    ich ziehe auf alle fälle eine maske in einem öv und ein zwei mini einschränkungen, die eigentlich niemandem wirklich weh tun wenn wir ehrlich sind, definitiv vor wenn ich damit verhindern kann, dass meine glückliche grossmutter noch einige jahre hat, meine eltern sicherer leben, meine kollegen die risikogruppen sind weniger gefährdet sind und ich meine schwangere frau nicht anstecke


    zwangsweise habe ich in meinem umfeld sehr viele ärzte und ärzte kollegen und könnte x elendliche stories erzählen und jedem ober missionar würde wohl eine woche in einem kriesengebiet im spital gut tun (und ja zur Zeit sind wir zumindest in der Schweiz in keinem Kriesengebiet...MEINER meinung nach einzig und alleine dank der Massnahmen)


    ich versteh ja wenn man über einen 100 % lockdown jammert, aber jammern über die heutigen massnahmen in der schweiz scheint mir jammern um des jammerns willen


    So und ich geh jetzt den Sonntag geniessen...ist ja trotz corona erlaubt..wow


    snowcat: Kannst dir eine Antwort an mich sparen..ich bin höööchst selten noch auf dem Forum..aber ev. läuft man sich ja mal wieder über den Weg für ein Bier, dann kannst du dann weiter predigen...:) ich überlasse dir und deinen anhängern jetzt wieder die bühne (und nochmals, kann sein, dass übertrieben wird und du teilweise recht hast...aber das wissen wir alle erst in 2-3 jahren und meine obigen fakten stimmen leider auch dann noch und es ist tragisch um jeden fall)

  • wär wieder mal an der zeit, ja! :suff:

    Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." Albert Einstein

  • mein erster und letzter beitrag zum thema, aber es ist wirklich übel wie einseitig hier missioniert wird:

    Ach, lass sie doch missionieren...


    Solange die Mehrheit und vor allem die Entscheidungsträger es noch klar sehen und nicht beginnen, abstrus zu denken, müssen wir und keine Sorgen machen...

  • [quote='snowcat','https://forum.zscfans.ch/thread/2659-corona-und-anderi-biersorte/?postID=125953#post125953']

    man könnte direkt meinen, die leute beginnen zu denken...schön, wenn die masse von vernunft erfasst wird! :nick:


    Wenn ich aus Angst vor Corona mit allem aufhöre, was mir Freude bereitet, ist das für mich kein lebenswertes Leben mehr. Dr. Vernazza.


    hier der ganze artikel:


    Pietro Vernazza zur Corona-Strategie der Schweiz


    «Das Coronavirus scheint weniger gefährlich als gemeinhin vermutet»


    Pietro Vernazza, Infektiologe, Professor und Chefarzt am Spital St. Gallen, fordert, dass der Bund seine Corona-Strategie grundsätzlich überdenkt – und macht einen brisanten Vorschlag.



    Pietro Vernazza hat frei genommen, weil er in den vergangenen Monaten im Spital viele Überstunden angehäuft hat. Deshalb beantwortet er die Fragen von seinem Wohnzimmer aus via Skype. Er ist während des Interviews ruhig, ja nachdenklich, kann zuweilen seine Angriffslust kaum verbergen.


    Herr Vernazza, wie bringen wir dieses Coronavirus endlich weg?


    Schauen Sie, Coronaviren sind seit Jahren weltweit unter den Menschen verbreitet. Sie verschwinden nicht einfach. Es gibt keinen Grund, anzunehmen, dass es mit dem neuen Coronavirus anders sein wird. Es wird wohl bei uns bleiben. Wir müssen lernen, mit dem neuen Virus zu leben.
    Dann müssen wir noch jahrelang Masken tragen, Abstand halten und auf grosse Konzerte verzichten?


    Das ist Ihre Schlussfolgerung, nicht meine.
    Aber solange das neue Coronavirus nicht verschwunden ist, braucht es doch Massnahmen zur Verhinderung einer zweiten Welle?


    Mit diesen Massnahmen versucht man in der Schweiz, zu verhindern, dass sich das Virus einnistet. Man macht das mit der Vision, dass es irgendeinmal eine Impfung gibt, mit der man die Ausbreitung des Virus vollständig verhindern kann.
    Täuscht unser Eindruck, dass Sie diese Vision nicht teilen?


    Es ist eine ambitiöse Strategie, die der Bundesrat und auch viele andere europäische Länder verfolgen.
    Warum ambitiös?


    Einerseits ist es sehr aufwendig, diese hohen Sicherheitsmassnahmen nicht nur ein paar Monate, sondern vielleicht über Jahre aufrechtzuerhalten. Denn es setzt voraus, dass man jeder möglichen Infektion nachgeht und Menschen in Quarantäne setzt, bis es einen brauchbaren Impfstoff gibt.


    Bezweifeln Sie, dass es diesen schon bald gibt?


    Damit sind wir beim zweiten Grund, warum ich die Strategie ambitiös finde. Es kann zwar sein, dass wir in einem Jahr eine massentaugliche Impfung haben. Dann müsste aber ein Grossteil der Bevölkerung mitmachen. Wenn sich nur gefährdete Personen impfen lassen, also ältere Menschen, bringt das nichts. Denn die Wahrscheinlichkeit ist sehr gross, dass die Impfung gerade bei älteren Menschen kaum nützt.


    Das heisst, die Jungen müssten sich aus Solidarität zu den Alten impfen lassen?


    Genau. In Japan hat man dies vor Jahrzehnten für die Grippe gezeigt. Kinder wurden flächendeckend gegen Grippe geimpft. Als man die Durchimpfung bei den Jungen aufhob, stieg die Mortalität der Alten massiv.
    Was wäre denn die Alternative zur Strategie des Bundes?


    Man könnte die Schutzmassnahmen in der breiten Bevölkerung reduzieren, damit die junge Bevölkerung nach und nach mit dem Virus in Kontakt kommt. Den älteren Menschen sollte man die Möglichkeit geben, sich besser zu schützen.
    Sie empfehlen also bei den jüngeren Menschen eine Durchseuchung?


    Ich empfehle nichts. Zunächst sollten wir die Optionen gründlich diskutieren. Ich zeige einfach auf, dass eine differenzierte Durchseuchung eine Alternative zur heutigen Ausrottungsstrategie des Bundes ist. Denn neue Studien aus dem Tessin, aus Spanien und den USA zeigen, dass zehnmal mehr Menschen mit dem Virus angesteckt wurden, als tatsächlich diagnostiziert wurden.


    «Es gibt starke Hinweise darauf, dass der Rückgang auch direkt mit dem Virus respektive mit unserem Immunsystem zusammenhängt.»


    Was leiten Sie daraus ab?


    Dass es sehr schwierig ist, alle Infizierten aufzuspüren und abzuschotten. Es zeigt aber auch, dass viel mehr Menschen, als man bis jetzt dachte, mit dem Virus problemlos umgehen können. Und wie bei der Grippe sind auch viele Menschen ohne Krankheitssymptome ansteckend. Damit ist das Virus eben doch in vielen Punkten ähnlich wie eine Grippe. Der Hauptunterschied ist…
    … dass sich bei Corona in kürzester Zeit sehr viel mehr Menschen anstecken als bei der Grippe.


    Genau. Und deshalb war es auch richtig, dass man eine Überlastung der Spitäler mit diversen Massnahmen verhinderte. Heute ist die Situation anders, und wir wissen mehr über die Krankheit. Deshalb sollte man die Verhinderungsstrategie überdenken.
    Wäre das nicht ein Spiel mit dem Feuer, weil dann die Ansteckungszahlen wieder exponentiell ansteigen könnten?


    Das exponentielle Wachstum einer Epidemie ist zeitlich immer beschränkt und kann auch beeinflusst werden. Wir haben in der Schweiz und anderen Ländern festgestellt, dass die Ausbreitungsgeschwindigkeit schon vor dem Lockdown rückläufig war.
    Das dürfte aber auf Verhaltensänderungen der Bevölkerung zurückzuführen sein, die schon vor dem Lockdown begonnen haben.


    Das ist sicher so. Vielleicht ist es aber nicht der einzige Grund. Man sieht jetzt auch in anderen Ländern, dass sich die Ausbreitungsgeschwindigkeit auf einen Peak hin bewegt, um dann wieder abzufallen. Dies unabhängig von der Intensität der Massnahmen. Das wirft die Frage auf, ob es neben Verhaltensmassnahmen auch andere Gründe für die Abschwächung gibt.
    Sie haben bestimmt die Antwort schon bereit.


    Es gibt starke Hinweise darauf, dass der Rückgang auch direkt mit dem Virus respektive mit unserem Immunsystem zusammenhängt. Seit rund zwei Monaten beobachten wir das Phänomen der Kreuzimmunität. Menschen, die gegen andere Coronaviren eine Immunantwort entwickelt haben, erkranken milde oder gar nicht an Covid-19. Deshalb gibt es vielleicht in der Bevölkerung schon viel mehr natürliche Barrieren, die dem neuen Virus den Weg der Verbreitung abschneiden.
    Sie glauben also nicht, dass sich die Krankheit heute noch ungezügelt weiterverbreiten könnte?


    Als gewisse Epidemiologen am Anfang der Pandemie prophezeiten, dass es bis zu 100’000 Tote geben könnte, sind viele erschrocken. Heute zeigt sich, dass diese Szenarien übertrieben waren. Mittlerweile weiss man aufgrund von globalen Erfahrungswerten, dass Covid pro Million Menschen rund 500 bis 1000 Todesfälle verursachen dürfte. Für die Schweiz bedeutet das, dass wir mit 4000 bis 8000 Todesfällen rechnen müssen. Das sind doch etwa fünfmal mehr als bei einer saisonalen Grippe! Und auch die Grippe betrifft wie Covid vor allem ältere Menschen. Doch die Grippe fordert diese Todesopfer jeder Jahr.
    «Der Tod ist nicht a priori das Schlimmste im Leben.»


    Und doch ist es jedes Mal ein Mensch, der vielleicht noch ein oder mehrere Jahre länger gelebt hätte.


    Jeder Todesfall ist für das Umfeld tragisch, auch wenn es die betagte Grossmutter trifft. Und dennoch: Das ist der Verlauf des Lebens. Es entspricht der Natur, dass viele Menschen im hohen Alter an einem Virus sterben. Das war schon immer so. Bei einigen ist es das Grippevirus, bei anderen das RSA-Virus und bei dritten ein älteres Coronavirus, nun ist noch ein weiteres dazugekommen.
    Ausgerechnet Sie als Arzt wollen nicht möglichst viele Leben retten?


    Mich überrascht, dass Sie das als unärztlich anschauen. Der medizinische Alltag lehrt uns, dass alle Menschen sterben müssen. Auch unserer Arbeit sind Grenzen gesetzt. Und viele ältere Menschen sind auch bereit zu sterben. Der Tod ist nicht a priori das Schlimmste im Leben.
    Blenden das die Epidemiologen zum Teil aus, weil sie zu weit weg von den Patienten sind?


    Vielleicht. Ich kann nur für mich sprechen. Vor über 30 Jahren habe ich fast jede Woche einen Aidspatienten in den Tod begleitet. Ich habe gelernt, mit der Endlichkeit des Lebens umzugehen. Wir Ärztinnen und Ärzte erleben diese Unausweichlichkeit des Todes im Alltag hautnah. Das dürfte uns prägen.
    Es gibt mittlerweile Berechnungen, die aufzeigen, wie viel ein zusätzliches Lebensjahr kosten darf. Müsste man diese Rechnung auch bei Corona-Patienten machen?


    Ich sehe keinen Grund, das nicht zu tun. Eine Krebstherapie, welche pro verlängertes Jahr mehr als 150’000 Franken kostet, wird nicht mehr so einfach finanziert. Auch die Prämienzahler kommen an ihre Grenzen. Wer glaubt, solche Überlegungen gäbe es in der Medizin nicht, ist blauäugig.
    Somit ist es nichts Aussergewöhnliches, wenn Ärzte und Ärztinnen entscheiden, welche Corona-Patienten an ein Beatmungsgerät kommen und welche nicht?


    Wir sind in der Schweiz gar nicht an diesem Punkt. Aber in der Intensivmedizin müssen sich Ärztinnen und Ärzte immer wieder mit heiklen Entscheidungen am Lebensende auseinandersetzen. Das ist eine völlig normale Situation. Intensivmediziner sind es gewohnt, solche Entscheide unter Einbezug von Angehörigen und Patienten zu fällen.
    Man erhält den Eindruck, Sie seien ein Anhänger des Schweden-Modells.


    Die Schweden haben nichts falsch gemacht. Ihr Modell wird vor allem von Leuten kritisiert, die ihr eigenes Modell verteidigen müssen. In Schweden gab es ja auch Einschränkungen, und mittlerweile gehen die Todesfallzahlen fast linear zurück. Der Effekt ist deutlich. Stand jetzt können wir nicht sagen, ob die Schweiz oder Schweden es richtig gemacht hat. Das können wir erst beurteilen, wenn die Bevölkerung immun gegen Covid-19 ist, mit oder ohne Impfung.
    «Schweden dürfte gar nicht mehr auf der Quarantäne-Liste des Bundes stehen.»


    Würden Sie jetzt nach Schweden in die Ferien gehen?


    Ich würde bedenkenlos in diesem Land Ferien machen. Schweden dürfte gar nicht mehr auf der Quarantäne-Liste des Bundes stehen. Das Land verzeichnete in den letzten 14 Tagen insgesamt noch 54 Fälle pro 100’000 Einwohner und liegt damit unterhalb der vom Bund festgelegten Grenze für Länder mit Quarantänepflicht.
    Zurück zur Schweiz: Sie muss sich im internationalen Vergleich nicht verstecken.


    Ich bin zufrieden, was die Schweiz bisher erreicht hat. Den weiteren Weg müssen wir aber gut überdenken. Heute geben wir jeden Monat rund 40 Millionen Franken allein für Tests aus. Quarantänemassnahmen werden uns monatlich bald über 10 Millionen kosten. Wenn wir in ein bis zwei Jahren keinen Impfstoff haben, haben wir Milliarden ausgegeben und das Problem trotzdem nicht gelöst. Wir müssen uns fragen, ob wir dieses Risiko eingehen wollen.
    Sie dürften für ein Nein plädieren.


    Ich plädiere für eine saubere Prüfung alternativer Strategien. Die neuesten Erkenntnisse zeigen klar, dass in der Schweiz nicht 30’000 bis 100’000 Menschen an Corona sterben werden und dass die Epidemie früher abklingen könnte als bisher angenommen. Das Virus scheint weniger gefährlich als gemeinhin vermutet.
    Sie verharmlosen.


    Nein, Sie müssen sich die Zahlen vor Augen führen: Heute wissen wir, dass 90 Prozent der Infizierten gar nie diagnostiziert wurden. Wenn wir bisher annahmen, dass die Sterblichkeit bei einem Prozent oder tiefer lag, dann ist sie mit der neuen Erkenntnis eher bei einem Promille. Damit sind wir bezüglich Sterblichkeit in der Grössenordnung der saisonalen Grippe.
    Diese Haltung gilt mittlerweile doch als überholt.


    Im Gegenteil: Je mehr wir wissen, desto mehr gelangen wir zur Überzeugung, dass dies so ist. Und wenn sich die Hypothese der Kreuzimmunität bestätigt, dann dürfte auch die Überwindung der Corona-Krise einfacher sein als zunächst angenommen.
    «Jedes Jahr sterben in der Schweiz junge Menschen an der Grippe.»


    Aber die Grippe ist doch gerade für jüngere Menschen vergleichsweise harmlos?


    Das ist ein weit verbreiteter Irrglaube. Gerade Anfang Februar starb bei uns am Kantonsspital St. Gallen eine 20-jährige Frau an der Grippe. Jedes Jahr sterben in der Schweiz junge Menschen an der Grippe, auch wenn diese für die meisten Menschen harmlos ist. Bei Covid-19 ist das nicht anders. Aber bei der Grippe publiziert niemand die tragischen Todesfälle bei jungen Menschen oder die Zahl der Todesfälle. Gerade weil wir seit Jahren die Grippeerkrankungen sträflich vernachlässigen, überrascht mich das Ausmass der Reaktion auf die Covid-Epidemie.
    Verbreiten Behörden, Wissenschaft und Medien Panik?


    Meiner Meinung nach wäre von Anfang an eine ruhige Haltung angebracht gewesen. Selbst Wissenschaftler machten auf Panik, auch wenn das nicht ihre Absicht war. Sie haben mit bestem Wissen und Gewissen ihre Daten ausgewertet und interpretiert. Am Schluss ist es jedoch eine persönliche Frage, wie man mit möglichen Szenarien umgeht.
    Warum waren Sie zurückhaltender?


    Dies hängt vielleicht auch damit zusammen, dass ich bereits in einem fortgeschrittenen Alter bin und schon mit diversen Epidemien wie Sars, Rinderwahn, Schweine- und Vogelgrippe Erfahrungen sammelte. Dort wurde immer übertrieben. Dies liess mich vorsichtiger werden bei der Interpretation von Szenarien. Auch wenn mir als Infektiologe klar ist, dass virale Infektionskrankheiten gefährlich sein können.
    Hat auch die wissenschaftliche Taskforce des Bundes zu stark auf Panik gemacht?


    Die Taskforce macht grundsätzlich einen guten Job. Ich finde aber, sie dürfte nicht in den Medien auftreten. Sie sollte dem BAG und dem Bundesrat dienen.
    Die Taskforce tritt andauernd in den Medien auf.


    Möglicherweise wurde das so abgesprochen. Ich kenne die Hintergründe zu wenig. Ich fände es wichtig, dass die Themen vertieft diskutiert werden. Leute aus der Taskforce sagen mir, die gewählte Strategie sei billiger als ein zweiter Lockdown. Doch alles ist billiger als ein Lockdown. Ich habe aber noch nie eine Kosten-Nutzen-Rechnung der aktuellen Strategie gesehen. Das fände ich wichtig. Ich bin aber auch zuversichtlich, dass die Taskforce die neusten Erkenntnisse in ihre Überlegungen einfliessen lässt.
    Sie wurden für die Taskforce angefragt, sind jetzt aber nicht dabei. Warum?


    Ich kenne die Gründe auch nicht.
    Passten Sie mit Ihren Ansichten nicht in dieses Gremium?


    Das weiss ich nicht. Ich spüre aber viel Unterstützung von Kollegen. Zudem korrespondierte ich in den letzten Monaten oft mit Daniel Koch. Ich denke, dass ich meine Position einbringen und einen Beitrag leisten konnte. Ich habe kein Problem damit, dass ich nicht der Taskforce angehöre.
    Sie singen in einem Laienchor. Wie funktioniert das in Corona-Zeiten?


    Wir hatten im März eine Einladung für einen Auftritt mit anderen Chören in der Carnegie Hall in New York. Auf die Reise mussten wir wegen Corona verzichten. Lange konnten wir auch nicht proben. Mittlerweile haben wir im bescheidenen Rahmen wieder angefangen.
    Es gab auch Ansteckungen bei Chören in der Schweiz. Wie schützen Sie sich?


    Wir probten vor der Sommerpause stimmenweise und unter Einhaltung von Distanz. Auf die Dauer ist das aber nicht umsetzbar. Andererseits mache ich mir schon auch Sorgen. In unserem Chor hat es Leute, die älter und mehr gefährdet sind als ich. Doch ich singe sehr gerne. Dass ich mich dabei einem potenziellen Risiko aussetze, nehme ich in Kauf. Wenn ich aus Angst vor Corona mit allem aufhöre, was mir Freude bereitet, ist das für mich kein lebenswertes Leben mehr.



    Gesendet von iPhone mit Tapatalk

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    Der Lead ...


    Kann ich auch nicken!
    "Auf alles verzichten" ist aber weit davon entfernt, sich gar nicht einschränken zu wollen ...


    Im Gegenteil; das kann immer noch die Bereitschaft zu sehr viel Verzicht beinhalten!


    (In dem Fall eine relativ nichtssagende Aussage, die du da abnickst ...)


    Weiterleben wie davor; ohne persönlichen Verzicht; ist damit kaum gemeint.


    Der Artikel selber stellt Fragen, denen nachzugehen ist. Die Fragen von Vanzetta sind aber ergebnisoffen; er läsdt sich nicht auf die Äste hinaus "ich habe Recht".

  • Der Artikel selber stellt Fragen, denen nachzugehen ist. Die Fragen von Vanzetta sind aber ergebnisoffen; er läsdt sich nicht auf die Äste hinaus "ich habe Recht".

    ist so! aber er ist noch im arbeitsprozess. er wird sich hüten, seine kollegen vom bag etc. mit "empfehlungen" und "behauptungen" in die pfanne zu hauen. aber seine aussagen sind schon sehr konkret. er bezieht sich zwar immer auf studien, diese stehen aber so ziemlich diametral zur panikpolitik und massnahmen der letzten 4 monate. auch die aussage...


    "...die schweden haben nichts falsch gemacht. ihr modell wird vor allem von leuten kristisiert, die ihr eigenes modell verteidigen müssen..."


    ...lässt für mich wenig interpretationsspielraum und spricht bände. inhaltlich sagt er wirklich genau dass, was eggi und ich schon seit monaten predigen, sorry missionieren! :mrgreen:


    über unseren stil der kommunikation kann man sicher diskutieren, dass macht hr. vernazza sicher es bizzeli subtiler. er hat auch mehr zu verlieren als wir. aber inhaltlich ist es mindestens zu 90% kongruent mit eggis und meinen aussagen. die machen wir ja auch nicht, weil wir uns für so geili sieche halten. wir haben uns beide extrem eingelesen in das thema und einige der studien, professoren etc., welche vernazza, zitiert, halt schon vor monaten entdeckt. dummerweise haben die wissenschaftler, welche von anfang an vor panik und übertriebenem aktionismus warnten, im mainstream keinen platz gefunden. sie wurden schlicht und einfach ignoriert. und tatsächlich wurden sie am anfang hauptsächlich auf zum teil zwielichten bis verschwörungstheorie verdächtigen internet portalen zitiert, was sie auch automatisch zu nicht ernstzunehmenden wissenschaftlern machte und in die verschwörungstheoretiker ecke drängte, genauso wie diejenigen, welche sie zitierten. gut, finden sie immer mehr auch im mainstream platz! vernazzas mail bulletin habe ich übrigens schon seit mitte april abonniert. es macht definitiv nicht dümmer, lohnt sich! :nick:


    ps. wie heisst es doch auch so schön: wer anfängt über den den stil des diskussionspartners zu diskutieren, dem fehlen die argumente! was in deinem falle selbstverständlich überhaupt nicht zutrifft. habe ich jetzt nur so allgemein gesagt! :zwinker:

    Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." Albert Einstein

    Edited 7 times, last by snowcat ().

  • "...die schweden haben nichts falsch gemacht. ihr modell wird vor allem von leuten kristisiert, die ihr eigenes modell verteidigen müssen..."


    ...lässt für mich wenig interpretationsspielraum und spricht bände. inhaltlich sagt er wirklich genau dass, was eggi und ich schon seit monaten predigen, sorry missionieren! :mrgreen:

    Schon spannend, wer alles was aus demselben Topf liest. Er sagt im gleichen Abschnitt auch;


    "Stand jetzt können wir nicht sagen, ob die Schweiz oder Schweden es richtig gemacht hat. Das können wir erst beurteilen, wenn die Bevölkerung immun gegen Covid-19 ist, mit oder ohne Impfung."


    Hoppla; das ist ja ziemlich genau das, was ich ganz am Anfang gesagt habe, als hier der "Weg Schweden", als der einzig Vernünftige gelobt und über den "Weg Schweiz und Resteuropa" gelästert wurde. Er sagt mit keinem Wort, dass der Weg Schweden der richtige war/ist, sondern, dass man das erst später beurteilen darf.


    Oder auch:


    "Ich empfehle nichts. Zunächst sollten wir die Optionen gründlich diskutieren. "


    "Ich plädiere für eine saubere Prüfung alternativer Strategien."


    "Aber die Grippe ist doch gerade für jüngere Menschen vergleichsweise harmlos?

    Das ist ein weit verbreiteter Irrglaube. Gerade Anfang Februar starb bei uns am Kantonsspital St. Gallen eine 20-jährige Frau an der Grippe."


    "Ich bin zufrieden, was die Schweiz bisher erreicht hat."


    Lässt auch für mich wenig Interpretationsspielraun für und spricht Bände. Was predigst, äh für was missionierst du jetzt schon wieder seit Monaten? Gemäss Vernazza müssten wir uns ja weitgehend einig sein ... :mrgreen:


    Oder ist er vielleicht doch nicht ganz so eindeutig in seinen Aussagen?

  • Was predigst, äh für was missionierst du jetzt schon wieder seit Monaten? Gemäss Vernazza müssten wir uns ja weitgehend einig sein ... :mrgreen:


    Oder ist er vielleicht doch nicht ganz so eindeutig in seinen Aussagen?

    also ich finde, dass er sehr eindeutig ist in seinen aussagen. vor allem zitiert er immer wieder die gleichen studien und wissenschaftler, auf welche ich mich auch berufe. und genau das ist für mich der springende punkt. schliesslich handelt es sich hauptsächlich um wissenschaftler und studien, welche am anfang als verantwortungslose verharmloser bis verschwörungstheoretiker abgetan und im mainstream ignoriert wurden. und diese zitiert er ja nicht, weil er mit allem einverstanden ist, was im moment abläuft. sonst müsste er ja pausenlos auf drosten verweisen. das hat er im mail übrigens auch schon gemacht, aber nicht etwa zugunsten von dr. drosten...


    aber vielleicht interpretiere ich etwas mehr in dieses interview, weil ich wie erwähnt, seinen newsletter abonniert habe und darum schon viel mehr von ihm gelesen habe.


    und während ich mich halt sehr direkt ausdrücke, angesäuert wie ich bin über den jetzigen umgang der abteilung panik und hysterie mit covid19, wählt er den diplomatischen weg. wie gesagt, als praktizierender chefarzt hat er auch mehr zu verlieren.


    und ja gemäss vernazza sind wir uns in dem fall weitgehend einig. was diskutieren wir überhaupt anstatt zusammen pizza zu essen! :nixwiss:

    Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." Albert Einstein

    Edited 2 times, last by snowcat ().

  • also ich finde, dass er sehr eindeutig ist in seinen aussagen. vor allem zitiert er immer wieder die gleichen studien und wissenschaftler, auf welche ich mich auch berufe. und genau das ist für mich der springende punkt.

    in 5 monaten ist es schlicht unmöglich, seriöse, wissenschaftliche studien zu corona zu verfassen.

  • in 5 monaten ist es schlicht unmöglich, seriöse, wissenschaftliche studien zu corona zu verfassen.

    mit diesem einen satz (der übrigens so nicht stimmt) rechtfertigst du die ganze panik- und hysteriekultur, gleichzeitig sprichst du mit diesem satz dr. vernazza und vielen anderen wissenschaftler so ziemlich jede kompetenz ab.


    man kann es sich wirklich auch einfach machen! :nick:



    Gesendet von iPhone mit Tapatalk

    Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." Albert Einstein

  • man kann es sich wirklich auch einfach machen! :nick:

    Genau, so wie du, der sich immer auf die Studien und Wissenschaftler beruft, die deiner Meinung und der Meinung von Leuten wie Donald Trump sind...


    Damit sprichst du ja der Mehrheit der Wissenschaftler, die es anders sehen, die Kompetenz ab :nick:

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