Heute vor 20 Jahren

  • Heute vor 20 Jahren sind wir ins Playoff Abenteuer gegen den HC Lugano eingestiegen und was dann kam, wissen wir alle noch! Das erste Spiel in Lugano, aus meiner Sicht war der Z besser aber Lugano machte in ein paar Minuten alles klar. Die Heimfahrt war dann richtig Schxxxxx. Der Empfang am nächsten Morgen im Geschäft, ich hätte mich am liebsten in Luft aufgelöst. Zum Glück war ich nicht der einzige Z Fan.

    https://www.hockeyarchives.info/Suisse2000.htm

  • Das war heute vor 20 Jahren :)

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    A das Game chani mi no ziemli genau erinnere!! Isch s'erschte Playoff-Game wo
    Lugano i de damalige PO's verlore hät. Vorher händs zwei 4:0 Sweeps anegleit.

    Hettet mer das Spiel verlore, wär's brutal schwer worde.

    Danke für's Posting!

  • Das war heute vor 20 Jahren :)

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  • Wenn es SF nicht hinkriegt die geilste Final-Serie aller Zeiten nochmals zu übertragen, gibt’s ja noch YouTube. Die bringen lieber den HCD. Haben wird nicht schon genug HCD? Morgen kommt zwar das legendäre Spiel, FCB-FCZ aus dem Jahre 2006 ab 16.00 auf SF2.

    • Offizieller Beitrag

    Heute Abend um 22:33 Uhr vor genau 20 Jahren war der schönste Moment meines Lebens:

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    So isch es!
    Vilicht nöd de schönscht, aber de emotionalscht!
    Aber das bliibt da unter eus!!!

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    Zitat von ZSColin

    Heute Abend um 22:33 Uhr vor genau 20 Jahren war der schönste Moment meines Lebens:

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    Und 90 Minuten später hatte ich Geburtstag; da kam viel ungesundes zusammen ...

    Läck; 20 Jahr her. Bin glaubs scho langsam im Sektor "alte Sack" dehei ...

  • Darf man ja fast nicht sagen...ich hab das auch immer gesagt....unterdessen ist das ein wenig verblasst, fünf weitere Titel plus CHL plus VC plus Cup plus...sind dazu gekommen. 20 Jahre Grosserfolg! Was für ein Unterschied zu den 29 Jahren (für mich) vorher! :geil: :cool: :applaus:

    Aber die Stimmung an diesem Abend. So etwas verblasst nicht so schnell! Fast immer noch einmalig. :sensa:

  • Die Stimmung, das Zittern, die Erlösung und danach die Party: eigentlich unvergesslich, bis auf die vielen Lücken während der Partynacht :)

    Ansonsten waren bis auf das Penalty Finale alles emotionale Titel für mich, sofern ich live dabei war. Bis auf das CHL Finale und den letzten war ich auch immer dabei: man wird def. älter und das Feiern ist ein wenig gesitteter als in jungen Jahren...
    Schön wäre endlich wieder ein letztes Spiel bei uns zu Hause zu gewinnen!

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    «Dieser Anruf veränderte unser Leben»

    Kent Ruhnke führte den ZSC am 1. April 2000 zum ersten Meistertitel nach 39 Jahren. Zum 20. Jubiläum blickt er zurück auf seinen turbulentesten Winter und das süsse Ende.

    Simon Graf (TA)

    Kent Ruhnke, was kommt Ihnen zum 20-jährigen Jubiläum des ZSC-Meistertitels zuerst in den Sinn?

    Wie Danny Hodgson auf der Bank auf mich zustürmte und mich umarmte, als die Sirene ertönte und wir Meister waren. Er ging nicht zuerst aufs Eis, sondern zu mir. Es war eine riesige Genugtuung, dass wir das alle gemeinsam geschafft hatten trotz all den Nebengeräuschen. Und Danny und ich hatten uns über vieles unterhalten. Ich habe noch heute gemischte Gefühle, wenn ich zurückblicke. Das Ende war fantastisch, aber der Weg zum Titel war extrem hart. Jene Saison hatte alles, sie war voller Herzschmerz und Unsicherheiten. Es war ein Abenteuer vom ersten Tag des Trainingscamps bis zuletzt. Ich bin froh, habe ich das alles erlebt. Es hat mich zu einem besseren Menschen gemacht. Aber ich bin mir nicht sicher, ob ich das nochmals erleben möchte.

    Nachdem Adrien Plavsic im sechsten Finalspiel bei 59:50 das 4:3 erzielt hatte, wollten die Fans im Hallenstadion das Eis schon entern. Es dauerte ewig, bis die letzten zehn Sekunden gespielt werden konnten. Wie erlebten Sie jene Momente?

    Wir wussten nach dem Tor von Plavsic, dass wir gewonnen hatten. Wir legten einander die Arme auf die Schultern, hatten Tränen in den Augen. Ich schickte meine beste Defensivlinie aufs Eis für den letzten Einsatz: Weber, Schrepfer und Della Rossa. Sie wussten genau, was sie zu tun hatten, um einen letzten Angriff zu verhindern, das war x-fach einstudiert worden. Aber dann schienen sie alles vergessen zu haben, und Lugano schoss beinahe noch ein Tor. Die Erleichterung war riesig, als es vorbei war. Es war, als ob die Stadt von einer Last befreit worden war, nach 39 Jahren. Ich war ja selber als Spieler auch noch Teil der ZSC-Geschichte gewesen. Es war die Wiedergeburt des Clubs, der heute eine Macht ist im Schweizer Eishockey. Darauf bin ich am meisten stolz. Ich liebe Zürich, habe hier viele gute Menschen getroffen. Die Stadt hat es verdient.

    Sie standen in der Meistersaison kurz vor der Entlassung, am Ende führten Sie den ZSC zum Titel. Es war für Sie eine emotionale Achterbahnfart.

    Als wir 1998 den Ligaerhalt geschafft hatten, kamen einige Spieler zu mir, Kout, Weber, Zehnder und andere, und baten mich zu bleiben. Bis da hatte ich es nicht vorgehabt. Ich blieb, Simon Schenk (der Sportchef) machte einige gute Transfers, und wir spielten eine exzellente Saison. Doch dann verloren wir im Viertelfinal gegen Kloten. Ich machte sicher nicht alles richtig, aber wir hatten auch Pech. Sulander hatte hohes Fieber, wir hatten viele Verletzte. Im Nachhinein war jener Rückschlag aber ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Titel.

    Inwiefern?

    Er machte uns widerstandsfähiger. Ich sagte das auch zu Schenk: Wir müssen zuerst lernen zu gewinnen. Aber er stand unter grossem Druck, und den gab er in der folgenden Saison an mich weiter. Es wurde erst besser, als ich in den Angriff überging, die Boulevardpresse attackierte und sagte, ich würde den ZSC nach jener Saison sowieso verlassen. So verlagerte sich der Fokus von mir aufs Team. Nach Weihnachten waren wir zwei Klassen besser, kamen wir zusammen.

    Vor dem Final war Lugano aber der grosse Favorit.

    Ja, aber Lugano realisierte nicht, wie wir Fahrt aufgenommen hatten. Wir stürmten durch den Viertel- und Halbfinal, gaben nur ein Spiel ab. Wir hatten eine riesige Freude auf dem Eis und in Ari Sulander den besten Goalie. Wenn ein Team im Playoff Momentum aufnimmt, ist es schwer zu stoppen. Wir hatten vor niemandem Angst. Auch nicht vor Lugano.

    Ich liebte Kari Martikainen. Er hatte eine unglaublich starke Präsenz auf dem Eis.

    Jetzt können Sie es ja sagen: Wer war Ihr Lieblingsspieler?

    Ich liebte Kari Martikainen! Wir sprachen nicht viel miteinander, aber er hatte eine unglaublich starke Präsenz auf dem Eis. Natürlich hatte ich auch Schrepfer und Weber gerne. Und Hodgson. Ich war für ihn wie eine Vaterfigur. Ach, ich habe alle geliebt! Wenn man harte Zeiten durchsteht, schweisst das zusammen. Schade, konnte Chad Silver nicht mehr dabei sein. (Er war im Jahr zuvor an einem plötzlichen Herzstillstand verstorben.) Er war ein wunderbarer Teamspieler. Ich hatte solche Charaktere noch lieber als die Stars.

    Dem Meistertor von Plavsic ging ein Foul voraus, Weber schlug Luganos Huet den Stock aus der Hand. In Zeiten des Videobeweises hätte das 4:3 nicht gezählt.

    (lacht) Wir hatten das im Training geübt. Ich sagte zu den Spielern: Tut alles für den Sieg! Ich zeigte es auch vor, schlug Sulander den Stock so fest aus der Hand, dass er in die Luft flog. Weber hat das perfekt gemacht. Ja, heute würde das Tor wohl nicht mehr zählen. Das war Karma.

    Hätte Sie 1998 Peter Spuhler nicht als Nothelfer zum ZSC zurückgeholt, wie wäre Ihr Leben verlaufen?

    Gute Frage. Ich arbeitete damals als Lehrer in Toronto, wir hatten ein wunderbares Haus und eine Hütte am See. Aber etwas fehlte, ich wollte zurück in die Schweiz, zurück ins Eishockey. Ich sagte sofort zu, als Spuhler anrief. Und danach entschieden wir uns, in Zürich zu bleiben. Jetzt sind wir alle Schweizer, meine Kinder wohnen hier, ich habe sieben Enkel. Und ich glaube, es werden noch mehr. Ja, dieser Anruf veränderte unser Leben.

    • Offizieller Beitrag


    Darf man ja fast nicht sagen...ich hab das auch immer gesagt....unterdessen ist das ein wenig verblasst, fünf weitere Titel plus CHL plus VC plus Cup plus...sind dazu gekommen. 20 Jahre Grosserfolg! Was für ein Unterschied zu den 29 Jahren (für mich) vorher! :geil: :cool: :applaus:

    Genau darum, weil es nachher fast zur Gewohnheit wurde, ist der erste Titel doch so unvergesslich und wird wohl für immer für krasse Emotionen und Erinnerungen hinhalten können.

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