Ajoie - ZSC 26.02.2022

  • Wir schaffen es also tatsächlich, dass Ajoie nach 19 Niederlagen in Folge gegen uns wieder einmal einen Sieg einfährt… Von 5 Ajoie-Siegen nach 60 Minuten sind 2 gegen den ZSC.


    Sprachlos X(

  • phrasenschwein sprüche:

    neue besen kehren gut...

    allez ajoie allez, züri nix versteh...

    dumm gelaufen, trotzdem saufen...

    es isch immer so gsie...

    wieder ein schuss ins knie...

    wärs nicht zum weinen wärs zum lachen...

  • Kein Zug aufs Tor, man kann ihnen noch nicht mal vorwerfen nicht gekämpft zu haben oder körperlich gespielt zu haben. Ich hatte auch nicht das Gefühl das man Ajoie unterschätzt hat. Ist mir ein Rätsel. Soll auch keine Ausrede sein, aber ich hatte wieder mal das Gefühl dass wor von den Schiris nicht bevorteilt wurden. Die Strafe gegen Weber ein Witz, der hatte verkantet. Ajoie schiesst den Puck übers Plexi ohne Sanktion, bei uns wir jeder Zweikampf bestraft, bei den anderen nicht, wie gesagt soll keine Ausrede sein, aber langsam wird’s auffällig. Und das kann dir eben schon auch zusetzen, wenn du immer das Gefühl hast benachteiligt zu werden.Bin auch sicher hätten wir so ein erstes Torgeschossen wäre es mit Sicherheit annulliert worden.

    Aber eben, in den Playoffs interessiert das niemanden mehr.

  • Kein Zug aufs Tor, man kann ihnen noch nicht mal vorwerfen nicht gekämpft zu haben oder körperlich gespielt zu haben. Ich hatte auch nicht das Gefühl das man Ajoie unterschätzt hat. Ist mir ein Rätsel. Soll auch keine Ausrede sein, aber ich hatte wieder mal das Gefühl dass wor von den Schiris nicht bevorteilt wurden. Die Strafe gegen Weber ein Witz, der hatte verkantet. Ajoie schiesst den Puck übers Plexi ohne Sanktion, bei uns wir jeder Zweikampf bestraft, bei den anderen nicht, wie gesagt soll keine Ausrede sein, aber langsam wird’s auffällig. Und das kann dir eben schon auch zusetzen, wenn du immer das Gefühl hast benachteiligt zu werden.Bin auch sicher hätten wir so ein erstes Torgeschossen wäre es mit Sicherheit annulliert worden.

    Aber eben, in den Playoffs interessiert das niemanden mehr.

    ja genau...all sind gäg eus...vor allem mir sälber...

  • Und keiner spricht die Führung an. Der Fisch stinkt immer vom Kopf her. In den letzten 7 Jahren nur 1 Meistertitel mit einer der teuersten Mannschaft.

    Ein altmodischer Spruch, vom letzen Jahrhundert! Im Spitzenhockey ist die Führung mit einem Arbeitnehmermarkt konfrontiert. Die Spieler und ihre Agenten treiben die Löhne nach oben, jedoch ohne Leistungsteigerung.

  • Ein altmodischer Spruch, vom letzen Jahrhundert! Im Spitzenhockey ist die Führung mit einem Arbeitnehmermarkt konfrontiert. Die Spieler und ihre Agenten treiben die Löhne nach oben, jedoch ohne Leistungsteigerung.

    Den Arbeitnehmermarkt im Hockey gibt es schon viel länger.

    Und die ZSC Lions sind die ersten, die diese Löhne bezahlen - deshalb eine der teuersten Mannschaft in Europa.

  • Den Arbeitnehmermarkt im Hockey gibt es schon viel länger.

    Genau und was bedeutet das für die Führungscrew?


    Alles was zählt ist im PO das letzte Spiel zu gewinnen. Der erste und zweite Tabellenplatz ist gelaufen und der dritte Platz bringt dem Z kein Vorteil.

    • Official Post


    Analyse zur ZSC-Krise

    Jetzt müssen die ZSC Lions auf Al Pacino hören!

    Die guten Ansätze sind nach der Olympiapause wie weggewischt. Die 1:3-Blamage in Ajoie könnte heilsam sein, wenn sie die Dringlichkeit der Situation vermittelt.

    Simon Graf
    MEINUNG


    Simon Graf (TA)


    ZSC Lions, quo vadis? Enttäuschte Gesichter nach der Blamage im Pruntrut.


    ZSC Lions, quo vadis? Enttäuschte Gesichter nach der Blamage im Pruntrut. Foto: Anthony Anex (Keystone)

    Was kann Coach Rikard Grönborg noch sagen, was seine Spieler nicht schon von ihm gehört haben? Man dachte eigentlich, sie hätten es endlich begriffen. Vor der Olympiapause arbeiteten sie sich kontinuierlich nach vorne, gewannen sie 11 von 13 Spielen. Selten mit brillantem Spiel, aber mit gutem Teamwork, einer soliden Defensive und Geduld. So, wie man im Eishockey meistens gewinnt. Denn dass allein die individuelle Klasse den Unterschied macht, ist selten. Eishockey ist ein Teamsport.


    Und nun das! Nach Peking sind die Zürcher wieder ins alte Fahrwasser geraten. Das 2:5 gegen den EV Zug war eine Lektion. Beim 4:3 gegen den HC Davos retteten sie das Powerplay und etwas Glück. Das 1:3 am Samstag auswärts gegen Ajoie war nun der Tiefpunkt – hoffentlich. Und es war bezeichnend, dass sich die Zürcher gegen einen aufopfernd kämpfenden Gegner mit Undisziplinertheiten in die Niederlage stürzten. Alle drei Gegentore fielen während Strafen gegen sie, und zwar teils wegen Strafen, über die man nur den Kopf schütteln konnte.


    Was ist los mit dieser Mannschaft? Derweil der EV Zug mit dem Selbstverständnis eines Meisters auftritt und über seine Gegner hinwegfegt, schaffen es die individuell ähnlich gut besetzten Zürcher immer wieder, sich ein Bein zu stellen. Durch ihre dritte Niederlage in den letzten vier Spielen rutschten sie nun wieder hinter Biel auf Rang 5 ab. Und auch wenn sie die direkte Playoff-Qualifikation kaum mehr verpassen dürften, so wird es doch langsam kritisch. Denn in nicht einmal vier Wochen beginnt das Playoff.

    Bis dann gilt es, wieder zu einer gewissen Stabilität zurückzufinden. Denn einfach so den Schalter umlegen, wenn es losgeht, das klappt nur selten. Zumal man bei dieser Mannschaft das Gefühl hat, hier sei eine Ansammlung von Einzelkämpfern unterwegs. Wenn es für sie läuft, spielen sie manchmal brillant auf. Wenn nicht, liegen bald einmal die Nerven blank. Und dann verstricken sich die Zürcher zusehends in Einzel- oder sogar Racheaktionen. Beides ist nicht zielführend.

    Quote
    «Entweder gesunden wir, jetzt, als Team, oder wir sterben als Individualisten.»
    Al Pacino in «Any Given Sunday»

    Es ist davon auszugehen, dass Rikard Grönborg seine Spieler nach der Blamage in Ajoie wieder einmal auf diese Dinge hinweisen wird. Aber vielleicht hätte es eine grössere Wirkung, wenn er für einmal eine andere Stimme reden lassen würde: jene von Schauspieler Al Pacino. Dieser hielt als Coach Tony D’Amato im brillanten Footballfilm «Any Given Sunday» die wohl beste Motivationsrede der Hollywoodgeschichte. Er schliesst mit den Worten: «Entweder gesunden wir, jetzt, als Team, oder wir sterben als ­Individualisten.»

    Sterben wird niemand, es ist nur Sport. Doch wenn die ZSC-Cracks in diesem Winter noch etwas erreichen möchten, müssen sie sich endlich bewusst werden, dass sie das nur als Team schaffen werden. Mit meist unspektakulärer, beharrlicher Arbeit, mit Demut für die einfachen Dinge, Hand in Hand. Das ist für eine solch talentierte Mannschaft vielleicht schwer zu akzeptieren. Aber es geht nicht anders.


    American Football und Eishockey sind komplett verschiedene Sportarten, aber was sie eint: Man gewinnt nur zusammen. Und nur mit Aufopferung. Oder, wie es Al Pacino als Footballcoach vorgab: «In diesem Team kämpfen wir um jeden Zentimeter. In diesem Team reissen wir uns in Stücke für jeden Zentimeter. Wir kratzen mit unseren Fingernägeln um diese Zentimeter, denn wir wissen, wenn wir all diese Zentimeter zusammenzählen, wird das den verdammten Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmachen!»

    Die ZSC Lions stehen vor einer wichtigen Entscheidung: Wollen sie als Individualisten untergehen? Oder finden sie doch noch zusammen? Vielleicht hilft die Blamage in Ajoie, ihnen das vor Augen zu führen.

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