• Offizieller Beitrag

    womit man wieder beim Thema ist: wieviel darf SL selber entscheiden?

    viele gehen davon aus, dass WF bei verdienten Spielern (bei möglichen unpopulären Entscheidungen) auch ein bisschen mitredet.

    Für mich wäre dann der Coach Thema: wenn einer seine Leistung länger nicht mehr schafft, dann soll ein anderer seine Chance erhalten!

    Für mich gibt es gute & „weniger gute“ Spieler, manchmal setzt man auf Erfahrung & manchmal möchte man die Jungen entwickeln. Aber wenn es länger nicht stimmt, muss man das erkennen & anderen Spielern das Vertrauen geben.

    • Offizieller Beitrag

    womit man wieder beim Thema ist: wieviel darf SL selber entscheiden?

    viele gehen davon aus, dass WF bei verdienten Spielern (bei möglichen unpopulären Entscheidungen) auch ein bisschen mitredet.

    Für mich wäre dann der Coach Thema: wenn einer seine Leistung länger nicht mehr schafft, dann soll ein anderer seine Chance erhalten!

    Für mich gibt es gute & „weniger gute“ Spieler, manchmal setzt man auf Erfahrung & manchmal möchte man die Jungen entwickeln. Aber wenn es länger nicht stimmt, muss man das erkennen & anderen Spielern das Vertrauen geben.

    Also jetzt Zumbi statt Hrubec aufstellen?

    • Offizieller Beitrag

    Ich finde Leuenberger ganz okay, aber definitiv kein Top-Sportchef. Wenn das Argument pro SL ist, dass andere es auch nicht besser machen, und er gleichzeitig nur die Entscheidungen trifft, die alle nachvollziehen können, dann ist klar, wo die Limite liegt..

    Wer mag sich an eine einzige unpopuläre Entscheidung erinnern? Eine solche wäre gewesen, Holle keinen Vertrag mehr zu geben, Bodenmann damals keinen Vertrag mehr zu geben (wie ursprünglich vorgesehen ohne dann einen Rückzieher nach ein paar Toren zu machen), Bayer oder einen Meister-Ausländer ziehen zu lassen.
    Ja alles Entscheide, die nicht bei allen für Begeisterung gesorgt hätten, aber einen akzeptablen-guten von einem sehr guten Sportchef unterscheidet.

    Der Sportchef verdient gutes Geld. Und inkludiert in seinem Lohn ist, dass es IM NACHHINEIN alle besser wissen und er die Kritik an seiner Arbeit aushalten
    muss. Habe aber den "Aufschrei" hier und überall vermisst, als Body und Holle den neuen Vertrag erhalten haben. Und zu MB äussere ich mich nicht mehr -
    meine Meinung ist hinlänglich bekannt.

    • Offizieller Beitrag

    Der Sportchef verdient gutes Geld. Und inkludiert in seinem Lohn ist, dass es IM NACHHINEIN alle besser wissen und er die Kritik an seiner Arbeit aushalten
    muss. Habe aber den "Aufschrei" hier und überall vermisst, als Body und Holle den neuen Vertrag erhalten haben. Und zu MB äussere ich mich nicht mehr -
    meine Meinung ist hinlänglich bekannt.

    darum sind wir alle nicht sportchef, weil wir alles nur im nachhinein besser wissen.

    aber von einem guten oder sehr guten sportchef erwarte ich diesbezüglich schon etwas mehr. alles andere ist ein sportchef.

  • "darum sind wir alle nicht sportchef, weil wir alles nur im nachhinein besser wissen."

    blabliblabla

    bei De Leo und Andreoff hab ich bei der Verpflichtung geschrieben, dass die 2 nichts werden...Die 2 würde ich SL nun wirklich ankreiden wollen. Da waren die Vorzeichen definitiv nur bedingt positiv.

    Body und Holle sind da def. komplexere Fälle

  • "darum sind wir alle nicht sportchef, weil wir alles nur im nachhinein besser wissen."

    blabliblabla

    bei De Leo und Andreoff hab ich bei der Verpflichtung geschrieben, dass die 2 nichts werden...Die 2 würde ich SL nun wirklich ankreiden wollen. Da waren die Vorzeichen definitiv nur bedingt positiv.

    Body und Holle sind da def. komplexere Fälle

    Ernsthafte Frage - Was war bei Holle komplex? Er hat 1.5 Jahre nicht mehr gespielt und ist in einem Alter, in dem so eine Verletzung nicht spurlos vorbei geht. War von Anfang an ein Sozialprojekt und klar dass er im besten Fall noch ein Füller sein wird. Von mir aus, kann man machen, finde ich sogar noch sympa. Hat einfach nichts mit einer Top Leistungskultur zu tun.

    • Offizieller Beitrag

    Ernsthafte Frage - Was war bei Holle komplex? Er hat 1.5 Jahre nicht mehr gespielt und ist in einem Alter, in dem so eine Verletzung nicht spurlos vorbei geht. War von Anfang an ein Sozialprojekt und klar dass er im besten Fall noch ein Füller sein wird. Von mir aus, kann man machen, finde ich sogar noch sympa. Hat einfach nichts mit einer Top Leistungskultur zu tun.

    Und darum finde ich es einfach nur scheisse!

    Aber wer genau das so wollte (WF/PZ/SL) ist einmal mehr nicht klar.

  • Bei Hollenstein warte ich auf die Playoffs. Denke da kann (und muss) er nochmals zeigen dass er für paar Tore gut ist. D.h. nicht das ich jetzt mit ihm zufrieden bin. Aber topfen dann wann es zählt, das traue ich ihm (immer noch) zu....

  • Aber wer genau das so wollte (WF/PZ/SL) ist einmal mehr nicht klar.

    So ist es. Wichtige Themen werden in der Regel zuerst mit dem CEO besprochen, dann noch mit dem VRP, eigentlich ein gängiges Prozedere in vielen erfolgreichen Unternehmen.
    Dies führt dazu, dass z.B. personelle Entscheidungen breit abgestützt sind und durch die Mehrheit des Gremiums getragen werden.
    Dadurch ist eine "Schleudersitzkultur" wie in anderen Vereinen nicht angesagt, was für Stabilität und Kontinuität sorgt.
    Z.B. Duca bei Ambri hatte einen grossen Spielraum und viel Entscheidungsfreiheit, da war ja nur solo Lombardi oberhalb von ihm. Entsprechend kurz ist dann die Zündschnur.... Und klein auch der Spielraum bei Fehlentscheiden.

    • Offizieller Beitrag

    Da kann man SL durchaus kritisieren. Er macht nicht immer alles perfekt. Wie jeder andere Sportchef in der NL auch nicht.

    Aber er wurde x Mal mehr Schweizer Meister (und einfacher CHL Sieger) als jeder andere Sportchef die z.Z. in der Schweiz arbeiten. Und in den letzten
    10 Jahren in der Schweiz gearbeitet haben. Mit viel Kohle - ja. Aber nicht mit VIEL MEHR Kohle als einige andere.

  • So ist es. Wichtige Themen werden in der Regel zuerst mit dem CEO besprochen, dann noch mit dem VRP, eigentlich ein gängiges Prozedere in vielen erfolgreichen Unternehmen.
    Dies führt dazu, dass z.B. personelle Entscheidungen breit abgestützt sind und durch die Mehrheit des Gremiums getragen werden.
    Dadurch ist eine "Schleudersitzkultur" wie in anderen Vereinen nicht angesagt, was für Stabilität und Kontinuität sorgt.
    Z.B. Duca bei Ambri hatte einen grossen Spielraum und viel Entscheidungsfreiheit, da war ja nur solo Lombardi oberhalb von ihm. Entsprechend kurz ist dann die Zündschnur.... Und klein auch der Spielraum bei Fehlentscheiden.

    Schleudersitzkultur bei Ambri? :facepalm: Die hatten gerade 7-8 Jahre den gleichen Sportchef und Trainer. Das hatte der ZSC 1940 vielleicht mal.

  • Schleudersitzkultur bei Ambri? :facepalm: Die hatten gerade 7-8 Jahre den gleichen Sportchef und Trainer. Das hatte der ZSC 1940 vielleicht mal.

    Ich habe dies nicht auf eine Anzahl Jahre bezogen sondern auf den Mechanismus/Strukturen bei personellen Entscheidungen. Aber vielleicht etwas zu wenig explizit ausgedrückt.

    Ähm... Leuenberger ist seit 2017 Sportchef beim ZSC, ergibt also 8 Jahre. Nur so von wegen :facepalm:;)

  • Ich habe dies nicht auf eine Anzahl Jahre bezogen sondern auf den Mechanismus/Strukturen bei personellen Entscheidungen. Aber vielleicht etwas zu wenig explizit ausgedrückt.

    Ähm... Leuenberger ist seit 2017 Sportchef beim ZSC, ergibt also 8 Jahre. Nur so von wegen :facepalm:;)

    Die Stabilität war auf Sportchef und Trainer bezogen.

    Aber mein Hauptpunkt - ich sehe jetzt den Unterschied von den Strukturen weniger. Auch bei uns gibt‘s ja nichts mehr oberhalb der Präsis? Der Unterschied ist doch eher, dass Frey vernünftig ist und Lombardi nicht. Aber auch bei uns könnte Frey den Sportchef und den Trainer rausschmeissen, wenn er möchte oder inwiefern sind die Strukturen anders?

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